An Weihnachten, da soll's nichts geben Meinung
Teil der Exklusiv-Serie Die Hengst-Chroniken

Die Hengst-Chroniken #22

Michael Hengst / 25. Dezember 2020 - 10:17 — vor 11 Wochen aktualisiert

Teaser

Michael Hengst ist kein großer Fan von Weihnachten. Noch weniger gefallen ihm aber die Methoden, zu denen manche Videospiel-Entwickler in der besinnlichen Zeit greifen.
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Weihnachten, das Fest der Nächstenliebe, der Besinnlichkeit und der friedlichen Zusammenkunft unter der handgefällten Nordmann-Tanne, fällt in diesem Jahr praktisch aus. Aber mal ehrlich: Ist das wirklich so dramatisch? Gab es weniger Geschenke? Ok. Vielleicht lag keine PlayStation 5 unterm Lichterbaum. Aber was soll‘s. Dann muss halt mal die nur an hohen Festtagen geduldete Verwandtschaft mal in den eigenen vier Wänden bleiben, statt tagelang per Bahn, Flugzeug oder Auto durch die Republik zu strömen.

Es gibt keine Familiendramen an der vergrößerten Tafel und den nörgelnden Querdenker aus dem eigenen Genpool konnten wir glücklicherweise mit dem Blick auf die Familiensicherheit und dank offizieller Personenzahlbeschränkung ausladen. Der widerwillige  Pflichtschmusekurs mit der Erbtante fällt aus und statt Omas Gänsebraten gibt es Kartoffelsalat und Würstchen. Ich persönlich habe diesen verschwurbelten Zwangsfeierlichkeiten seit Jahren nichts mehr abgewinnen können. Statt Bescherungsstress gibt es bei uns einen warmen Händedruck, einen Drücker und ordentlich was zu futtern – und auf meine dysfunktionale Restfamilie kann ich im Grunde eh gerne verzichten.

Für die Spielebranche ist allerdings das Jahresendgeschäft (so der Fachjargon) seit Jahrzehnten eine feste Größe im Businessplan. Die Monate November und Dezember, die sogenannte Holiday-Season, stehen bei Release- und Verkaufsplanungen immer ganz oben auf der Liste. Mag die Welt untergehen, der neue Blockbuster oder die neue Konsole müssen (meistens) im November oder Dezember im Laden stehen. Lockdown hin, Virus her. Die Gründe hierfür sind nicht  historisch bedingt und von rein wirtschaftlichen Interessen getrieben. Daran ändert auch Covid nichts, wie man in den letzten Wochen gemerkt hat.

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Veröffentlicht am 21.02.2021: „Liebes Spiel, ich habe heute leider kein Foto für dich!“ Mit diesen Worten löschte unser Autor das enttäuschende Werewolf the Apokalypse. Doch er fand Ersatz: eine brutale Raubtier-Simulation!

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Michael Hengst 25. Dezember 2020 - 10:17 — vor 11 Wochen aktualisiert
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