Die Party ist vorbei Meinung
Teil der Exklusiv-Serie Die Hengst-Chroniken

Die Hengst-Chroniken #29

Michael Hengst / 30. Juli 2021 - 14:28 — vor 6 Wochen aktualisiert

Teaser

Unser Kolumnist Michael Hengst schwelgt in Erinnerungen an ausschweifende Feiern und feuchte Feste aus seiner Zeit als junger Spieleredakteur. Es geht ihm natürlich um die nachfolgende Generation!
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Die 90er Jahre haben nicht nur den Ruf, für die Spielebranche wegweisend gewesen zu sein, sondern gelten auch abseits unserer Szene als unerhörte Spaßdekade. Die Mauer war weg, "Der Osten" machte einem keine Angst mehr. Vokuhila-Frisuren, G-Shock und Schweißbänder waren die neusten Trends und das Arschgeweih nahm an Fahrt auf. Wer das Revival von Schlaghosen, die Modeerscheinung Plateau-Schuhe und die ersten Tribal-Tattoos er- und überlebt hat, hielt sich für unbesiegbar. Das galt auch für uns Jungspunde von der schreibenden Spiele-Zunft!
  Der Markt an Computerspiele-Zeitschriften war noch sehr eng besetzt. Hersteller und Presseagenturen aus den USA, Frankreich oder England hatten höchstens vier lokale Anlaufstellen. Dementsprechend kannten einander alle persönlich. Wir waren wie eine große Familie. Und hipper als die Jackson Five und Kelly Family zusammen – zumindest in unserer eigenen Wahrnehmung.


Natürlich mussten wir auch ackern: Termine waren unbedingt einzuhalten, Muster zu akquirieren, Spiele zu testen, Fotos zu machen, Berichte zu schreiben, Layouts zu prüfen. Doch konnte man das überhaupt Arbeit nennen, wenn man dabei so viel Spaß hatte? Schließlich durften wir unter anderem in jungen Jahren auf Firmenkosten zu weltweiten Fachmessen reisen. Jet-Set-Leben für Einsteiger!

Ich werde nie die mit Industrievertretern und Redakteuren vollgestopften Branchenbomber vergessen, die sich von München-Riem anlässlich einer ECTS in London oder ...

95 Kommentare

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Veröffentlicht am 25.07.2021: Harald Fränkel hat seinen Sohn Luke genannt und ihm Sekunden nach der Entbindung eine Laserschwert-Taschenlampe in die Hand gedrückt. Sollte er als Fanboy wirklich das TIE-Fighter-Remake testen?

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Inhaltsverzeichnis
    Michael Hengst 30. Juli 2021 - 14:28 — vor 6 Wochen aktualisiert
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    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 30. Juli 2021 - 14:34 #

    Viel Spaß beim Lesen!

    Ich bin da schon wieder die "next generation", kenne aber zumindest teilweise noch, von was Michael da schreibt :-)

    10vorne 14 Komm-Experte - P - 1981 - 30. Juli 2021 - 14:36 #

    Ich würde mir ein Buch wünschen, in dem die damalige Riege die Anfänge in den Redaktionen der Powerplay/PC-Player beschreiben und aus dem Nähkästchen plaudern. Angereichert mit Anekdoten, Best-of-Spielelisten und ein paar Fotos. Ich würde es kaufen...

    Extrapanzer 17 Shapeshifter - P - 6789 - 31. Juli 2021 - 23:37 #

    Gibt es als Hörbuch ... spieleveteranenpodcast ...

    Claus 30 Pro-Gamer - - 312865 - 1. August 2021 - 0:59 #

    Besser noch: zur Entstehung gab es mal ein Feature in der Retro-Gamer.

    Claus 30 Pro-Gamer - - 312865 - 1. August 2021 - 1:03 #

    Aus diesem Grund unterstütze ich Gamersglobal seit Jahren (im Übertragenen Sinne von: ich kaufe es, damit es nicht aufhöhrt, sonder mit Chance irgendwann mal mehr wird).
    Was ich persönlich aber haben möchte, sind die Spiele-Sonderhefte. Sowohl von Happy Computer als auch die der PowerPlay.
    Die mit den gleichen Akteuren (oder vergleichbaren Veteranen) neu gemacht, und dazu frische Redakeure, welche die damalige Zeit nicht mitgemacht hatten (wie bei den React-Videos auf YT), das wäre was. Das zahle ich mit Kusshand als Heft oder noch besser hier auf GG als LetsPlay oder Spenden-Report.
    Aber Jörg will einfach nicht anbeißen.

    Ganon 24 Trolljäger - P - 65752 - 2. August 2021 - 20:49 #

    Klingt ein bisschen nach der leider gescheiterten Chip PowerPlay, die 2013 nach nur 4 Ausgaben eingestellt wurde.

    euph 28 Endgamer - P - 106592 - 2. August 2021 - 22:39 #

    Ja, leider gescheitert das Heft, ich fand das auch sehr gut. Halte es auch heute noch für einen Fehler, dass die immer zeitgleich mit der deutschen RetroGamer kam und nicht zeitversetzt.

    Claus 30 Pro-Gamer - - 312865 - 2. August 2021 - 23:48 #

    Ich fand es ok. Gekauft habe ich es natürlich auch.
    War aber trotz Heinrich Lenhard als Heft selber jetzt nicht so, dass es mich wirklich zutiefst begeistert hatte.
    Da finde / fand ich die Retro Gamer dann doch stärker.

    Ganon 24 Trolljäger - P - 65752 - 3. August 2021 - 7:51 #

    Ich mochte die Mischung aus aktuellen und Retro-Themen, wie bei den Spieleveteranen. Die rein rückwärts gewandte Retro Gamer reizt mich nicht so sehr, auch wenn sie echt gut gemacht ist.

    euph 28 Endgamer - P - 106592 - 3. August 2021 - 14:49 #

    Ja, genau das fand ich gut. Ein bisschen alt, ein bisschen neu und dazu noch ein paar Reports (wie z.B. was über Kickstarter, das damals gerade ganz groß war). In den paar Ausgaben blättere ich immer wieder mal gerne.

    Noodles 24 Trolljäger - P - 65926 - 3. August 2021 - 14:56 #

    Ja, wegen dieser Mischung mochte ich die Chip Powerplay auch. Meinen Bedarf nach reinem Retro deckt Stay Forever, das reicht mir. ;)

    Apfelsaft 13 Koop-Gamer - P - 1476 - 1. August 2021 - 12:14 #

    Vielleicht als nächstes GG Crowdfunding?

    The Real Maulwurfn 17 Shapeshifter - P - 6003 - 30. Juli 2021 - 14:38 #

    Sex, Drugs and Video Games!

    Slaytanic 24 Trolljäger - - 59250 - 2. August 2021 - 12:41 #

    Die guten alten Zeiten. ;)

    Bluff Eversmoking 17 Shapeshifter - P - 6291 - 30. Juli 2021 - 14:40 #

    Sehr schön! Man hätte den Messebesuchern in Köln aber auch mal sagen können, daß auf der anderen Seite der Deutzer Brücke das Bermuda-Dreieck beginnt. Cox, Stiefelknecht, Hühnerfranz und was sonst noch. Ich habe die Sommerferien '85 und '86 schließlich (auch) im Vobis in der Matthiasstraße verbracht, ich kenn mich aus :-D

    Danywilde 24 Trolljäger - - 116873 - 30. Juli 2021 - 14:57 #

    Oh je, der Stiefelknecht. Dabei wollten wir ins Maritim, sind aber falsch abgebogen.

    Bluff Eversmoking 17 Shapeshifter - P - 6291 - 30. Juli 2021 - 15:25 #

    Und Michael liegt noch in einer anderen Sache völlig richtig: die berühmteste Kölner Institution, das bekannteste Gebäude von ganz Köln, nämlich das Pascha in der Hornstraße, war eines der ersten wirtschaftlichen Corona-Opfer. Tragisch!

    Maestro84 19 Megatalent - - 14285 - 30. Juli 2021 - 16:01 #

    War das Pascha echt so gut? Ich kenne solche großen Läden nur vom Sharks, aber hier in Nordhessen gibt es sowas nicht.

    Bluff Eversmoking 17 Shapeshifter - P - 6291 - 30. Juli 2021 - 16:13 #

    Ob es gut war, weiß ich nicht. Meine Frau hat mir nie erlaubt, es herauszufinden. Und selbst der Eintritt soll 6,- gekostet haben!

    Cat Toaster 11 Forenversteher - P - 659 - 30. Juli 2021 - 16:34 #

    SECHS? D-MARK? Obszön! :-)

    Maestro84 19 Megatalent - - 14285 - 30. Juli 2021 - 18:10 #

    Ach, komm. Du wärst der erste Mann, der vor seiner Frau zugibt, dagewesen zu sein. ;)

    Danywilde 24 Trolljäger - - 116873 - 30. Juli 2021 - 14:59 #

    Wieder eine schöne Kolumne. Ja, die fehlenden Kontakte in der Coronazeit fehlen mir auch.

    Hermann Nasenweier 20 Gold-Gamer - P - 20223 - 30. Juli 2021 - 15:28 #

    Sehr schöne Kolumne. Das bringt einige Erinnerungen an Cebit oder andere Messen hoch. Ich hatte es zwar nie so wild erlebt, aber nachts in den Messehallen ist doch die ein oder andere Party abgegangen. Oder so lustige Dinge dass manche am Stand eingeschlafen sind oder morgens total verknittert mit der billigen „die ältere Messadame und ich haben die ganze Nacht nur geredet“ Ausrede ankamen. Oder die Pentium II Schulung von Intel in einem Sporthotel, mit viel Alkohol und einem Raum voller Arcadeautomaten am Vorabend. Und natürlich der Terratec Truck mit Altbier und Terratuc Crackern :)

    Auch habe ich da einige interessante Leute kennengelernt, so bin ich dann z.B. auch supergümstig zu meinem Amiga Infinity Towerumbau gekommen.

    Achja, schöne Zeiten waren dass, auch wenn ich nur einen winzigen Teil von dem was Michael erlebt hat mitbekommen haben.

    Gorkon 19 Megatalent - P - 13827 - 30. Juli 2021 - 15:30 #

    Ohne schon gelesen zu haben, mach ich später in Ruhe, aber das Bild ist schon mal göttlich. :-))

    Vampiro 25 Platin-Gamer - P - 63835 - 30. Juli 2021 - 15:38 #

    Ja, das fehlt echt. Und praxisferne Entscheider sind eigentlich immer schlecht. Praxisferne Hinterfrager finde ich meist ganz hilfreich.

    Ich erinnere mich an eine Paradox Convention in Köln, war super. Ging dann sogar noch an die Hotelbar. Viele nette Leute. Schöne Erinnerung.

    Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 203120 - 30. Juli 2021 - 15:59 #

    Ach hätt ich mich damals doch auch beworben... ^^

    euph 28 Endgamer - P - 106592 - 30. Juli 2021 - 17:01 #

    Ich hab es gemacht, wurde aber nie angerufen :-)

    Maestro84 19 Megatalent - - 14285 - 30. Juli 2021 - 16:04 #

    Als alternder Millenial mit einer Kindheit und Jugendzeit in den 90ern kann ich nur als Leser urteilen, aber ich stimme zu, dass die Zeit bis Ende 2001 irgendwie freier war. Mein Problem mit der heutigen Generation an Redi-Padawanen ist, dass ich zum Einen diese aufgrund des jugendlichen Alters irgendwie nicht für voll nehme - ist aber z.B. an der Arbeit mit jungen Kollegen genauso - und zum Anderen ist der ganze Stil der Padawane, in meinen Augen, nicht gut. Dies ist sicher auch dem geschuldet, dass Seiten wie Gamestar, mittlerweile nur noch ein bemitleidenserregender Clickbaitladen, gar nicht mehr die Ressourcen für eine ordentliche Ausbildung zum Rediritter haben. Wichtiger ist da die Optik und die Ausstrahlung bei den Youtubekindern.

    Letzten Endes wird aber Corona nur nochmal die Wirkung verstärken, dass es immer mehr zu Streams geht, in denen die letzten Reste an Redirittern zusammen mit Jungspunden auf Speed und Koks - "Influencer" - mal eine Runde zuschauen oder, mit Glück, eine xfach getestete Demo anspielen dürfen. Die direkten Kontakte zu den Entwicklern sind ja schon seit Ewigkeiten weg. Aber der Markt ist nunmal so. Schade.

    Bluff Eversmoking 17 Shapeshifter - P - 6291 - 30. Juli 2021 - 16:38 #

    Du bringst es auf den Punkt.

    Sciron 20 Gold-Gamer - P - 23634 - 30. Juli 2021 - 16:16 #

    Ist das nun ne Cross-Promo für den Film "Der Rausch", der aktuell im Kino ist? Hmmm...

    TheRaffer 21 Motivator - - 30253 - 30. Juli 2021 - 17:03 #

    Boah, diese " Excel-Schreibtischtäter" versauen einen aber auch echt jeden Spaß an Dienstreise und das wirklich schlimme: Sie verstehen nicht, dass die eigene Handlungsweise wirtschaftlicher ist, als das was ihnen Excel ausspuckt.

    Q-Bert 22 AAA-Gamer - - 31437 - 30. Juli 2021 - 17:50 #

    Meinen Studenten-Presseausweis hatte ich auch nur, um bei der CeBit und der IFA in die VIP-Lounges zu können und die After-Show-Parties zu besuchen. Und natürlich für die Kino-Pressevorführungen.

    Aber jetzt verstehe ich, woher der Ausdruck "klebrige Nähe" im Zusammenhang mit Journalismus herkommt: Wilde Orgien im Fahrstuhl! :]

    Claus 30 Pro-Gamer - - 312865 - 30. Juli 2021 - 18:35 #

    Sägespan-Burger auf dem GG-Grillfest?
    ICH WURDE REINGELEGT!
    Da gab es niemals nicht Burger, verdammte Axt und zugenäht und tausend heulende Höllenhunde!
    Wo ist der geheime Burger-Grill gewesen, und wer hat da gefuttert und mit den anderen zusammen über mich gelacht, da ich als einziger keinen Säbelzahn-Bur-, äh, was, uh, hm, so, ja? Also doch nicht verhört, wir reden über Sägespan-Burger?
    Uhm. Naja, also. Will auch nichts gesagt haben, muss jetzt auch leider weg.
    Danke für diesen schönen Artikel! :)

    Green Yoshi 22 AAA-Gamer - P - 31259 - 30. Juli 2021 - 18:43 #

    Die Branche ist eben erwachsen geworden und hat sich professionalisiert. Das hat positive, aber auch negative Seiten. Vermisse ebenfalls ein wenig die Unbekümmertheit der 90er-Jahre. Seit 9/11 reiht sich eine Krise an die nächste und es fällt mir schwer zu glauben, dass es irgendwann wieder besser wird.

    Abgesehen von ein paar Gamestar- und Adventure-Treff-Parties im Rahmen der gamescom kann ich keine Erfahrungen mit Branchenparties vorweisen, aber mir hat es immer gefallen mit ein paar Redakteuren bzw. Entwicklern zu plaudern. Hoffentlich wird das in ein paar Jahren wieder möglich sein.

    Moriarty1779 16 Übertalent - P - 5493 - 1. August 2021 - 9:55 #

    Ich denke, diese Unbekümmertheit und Aufbruchstimmung gibt es immer noch. Print ist aber einfach nicht mehr der Ort dafür.
    Ich habe mal bei ner Hamburg-Dienstreise vor ein paar Jahren mit nem Kollegen bei den Rocketbeans angeklingelt. Waren super nett die Jungs und Mädels. Haben auch mal bei nem Hamburg-Besuch Colin Gäbel getroffen und ein bisschen über die Branche geplaudert. Habe heute noch Fotos davon. Mein Eindruck war, dass dort heute noch das abgeht, was Michael oben beschreibt. Klar, „Anzugträger“ gab und gibt es immer.
    Denke auch, dass das genauso bei der Szene im z.B. Paluten oder anderen Youtubern so ist.

    Patorikku 16 Übertalent - P - 5029 - 3. August 2021 - 9:36 #

    Hab auch 9/11 als Zäsur empfunden (nicht so sehr der eigentliche Anschlag, aber die gefühlte Zäsur die es mit sich brachte). Vorher war im Grunde höher, schneller, weiter...PC war das A und O, bei den Konsolen tummelten sich PS2, GameCube und Dreamcast und M$ begann sich in den Markt "einzukaufen", als damaliger Gamecube-Spieler empfand ich den Rare-Kauf durch M$ damals als "Hochverrat", heute habe ich selber eine Xbox (der Qualitätsschwund von Rare seit den Nintendotagen ist trotzdem offenkundig). Zudem empfand ich die USA vor diesem Anschlag in meinem jugendlichen Leichtsinn als "tollstes und bestes Land der Welt" (meine jetzt nicht geopolitisch, sondern eher auf dem Gebiet Film, Raumfahrt etc.), zudem war das Leben an sich noch relativ "unbeschwert" damals in Deutschland, man hatte das Gefühl es war wirtschaftlich sehr stabil, Familienstrukturen waren intakter, Sozialleben
    in den Vereinen noch aktiver etc.. OK, ich höre ja schon auf, kurzum, kann Michaels Kolumne komplett nachfühlen.

    Maestro84 19 Megatalent - - 14285 - 3. August 2021 - 10:10 #

    Mit dem 11. September 2001 endeten im Grunde die unbeschwerten 90er.

    Sciron 20 Gold-Gamer - P - 23634 - 3. August 2021 - 15:01 #

    Puh, die endeten für mich schon mit der Einschulung.

    Green Yoshi 22 AAA-Gamer - P - 31259 - 3. August 2021 - 20:22 #

    Was Videospiele anging war der Herbst 2001 wirklich der absolute Wahnsinn in den USA.

    Für die PS2 gab es untere anderem Final Fantasy X, Metal Gear Solid 2, Ico, Silent Hill 2, Jak and Daxter und Grand Theft Auto III. Dazu gesellte sich der Launch der Xbox inklusive Spiele wie Halo, Project Gotham Racing und Dead or Alive 3 und dann gab es noch den Gamecube mit Spielen wie Luigi's Mansion, Star Wars Rogue Squadron II: Rogue Leader und Wave Race: Blue Storm.

    Und die ganzen Hits, die im Herbst 2001 für PC, Gameboy Advance und Dreamcast erschienen sind hab ich noch gar nicht aufgezählt.

    MachineryJoe 17 Shapeshifter - P - 8798 - 30. Juli 2021 - 19:49 #

    Der Osten hat euch Angst gemacht? In unserer Ideologie, die man uns im Staatsbürgerkundeunterricht beigebracht hat, war immer die Rede von Frieden und Freundschaft und Angst brauchten wir nur vor dem Imperialismus des Westens zu haben. Niemand hat uns gelehrt, den Westen zu überfallen, Regierungen zu stürzen, Rohstoffe zu rauben oder Länder zu sanktionieren. Das kenne ich alles nur anders herum.

    Und warum habt ihr dann trotzdem Angst gehabt? Liegt vielleicht daran, dass die Medien und die Politik ihre besten "Geschäfte" mit Skandalen, Extremen, Übertreibungen und daraus resultierend eben mit Angst machen, die gleiche Angst, die wir vor den bis an die Zähne bewaffneten USA hatten, mit all ihren Flugzeugträgern und Atombomben...

    Der Osten hat sich ganz friedlich selbst aufgelöst. Die Sowjetunion ist weg, ihre Soldaten sind weg, aber die US-Atombomben liegen hier noch immer und Drohnen werden über Ramstein oder Stuttgart gesteuert, um weltweit zu töten.

    Eure vielleicht etwas übertriebene Angst mag weg sein, von unserer ist irgendwie ein Teil geblieben... da helfen auch die vielen Spiele nicht, die ja genau das noch verstärken: häufig muss man als US-Soldat in der Welt Menschen töten...

    Claus 30 Pro-Gamer - - 312865 - 30. Juli 2021 - 19:50 #

    Du hast den Zwinkersmiley vergessen.

    Mike H. 15 Kenner - P - 2995 - 30. Juli 2021 - 20:08 #

    Ich hoffe es, ansonsten müsste man den Schreiber eigentlich in die Psychiatrie einweisen. Der friedliche Ostblock - ich lach mich tot... ^^

    MachineryJoe 17 Shapeshifter - P - 8798 - 30. Juli 2021 - 20:13 #

    Nochmal, der Block hat sich friedlich selbst aufgelöst. Die DDR hat nie ein Land überfallen. Welche Definition soll ich jetzt anwenden? Gerne können wir über den Grenzschutz reden, ob der angemessen war.

    Und nein, niemand hat uns jemals Kriegsrhetorik in der Schule gelehrt. Dass die Ideologen auf beiden Seiten, also wohl auch in der DDR gegen die andere Seite gehetzt haben, sollte jedem klar sein, der mal etwas über den eigenen Horizont hinaus geschaut hat.

    Und wer dann gleich mit Psychatrie antwortet, anstatt mit Fakten (Flugzeugträger, Rüstungsausgaben, Soldaten im Ausland und Atomwaffen sind ja statistisch zählbar), der erhärtet ja meine Position. Danke dafür.

    Maestro84 19 Megatalent - - 14285 - 30. Juli 2021 - 20:17 #

    Stimmt, "ihr" habt nur Leute gefoltert und erschossen, die als Abweichler galten oder gar "fliehen" wollten. Und der große Bruder hat weltweit operiert, Kriege angezettelt oder unterstützt. Man muss schon sehr...naiv sein, um wirklich zu denken, dass der Ostblock friedlich war. Einfach mal mit Folteropfern unterhalten, das ist sehr lehrsam. Übrigens hat die BRD vor 89 auch kein Land überfallen, erst Ende der 90er, als mit Serbien ein Staat in Europa Völkermord verübt hat.

    MachineryJoe 17 Shapeshifter - P - 8798 - 30. Juli 2021 - 20:24 #

    Ich habe niemanden gefoltert und kenne auch niemanden, der gefoltert wurde oder gefoltert hat. Das Schlimmste, dass mir je passiert ist, dass Briefe von mir an der Grenze geöffnet wurden. Damit will ich das nicht ausschließen, will aber daran erinnern, dass in Guantanamo immer noch gefoltert wird. Ich hoffe, das sagt dir was, ist in Kuba, weil die USA dann die eigenen Gesetze nicht im Weg haben.

    Und die "Bedrohung" des Ostens, der Warschauer Vertrag wurde als Reaktion auf die Gründung der NATO erst 6 (ja SECHS) Jahre später gegründet, nachdem die Sowjetunion nicht Teil dieses Bündnisses sein durfte, was sie ja ursprünglich wollten.

    Also rein von der Kausalität kann man das sehr gut anders herum sehen.

    Mike H. 15 Kenner - P - 2995 - 30. Juli 2021 - 20:25 #

    Du hast ersichtlich von sozialistischer Propaganda abgesehen keinerlei Ahnung von Geschichte. Da fange ich gar nicht erst an, Fakten aufzuzählen (die kannst Du selbst nachlesen). Du gehörst ganz offensichtlich zu den unbelehrbaren Ostalgikern, da ist wirklich jedes weitere Wort zu viel.

    MachineryJoe 17 Shapeshifter - P - 8798 - 30. Juli 2021 - 20:53 #

    Doch, ich habe die Geschichte dazu sehr genau studiert. Recherchiere mal, wann die NATO und wann der Warschauer Vertrag gegründet wurde! Du wirst überrascht sein über Deine eigenen geschichtlichen Kenntnisse, die bei mir nichts mit Nostalgie zu tun haben, denn das habe ich als Kind nicht selbst bewusst miterlebt, sondern erst später recherchiert.

    Warum antworten hier alle mit Unterstellungen und Beleidigungen, anstatt mit Fakten? Sehr komisch.

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 30. Juli 2021 - 20:33 #

    Fakten? Da fallen mir 1953 (gewaltsam niedergeschlagene Aufstände in der DDR und der Tscheslowakei), 1956 (Polen, Ungarn) und 1968 (Tscheslowakei) ein, so rein mal von wegen Frieden im „Inneren“ des Ostblocks. Ist natürlich nichts gegen die ganzen gewaltsamen Niederschlagungen durch die USA in Westdeutschland und Frankreich, die hierzulande aus den Geschichtsbüchern getilgt wurden. Oh, und schon mal was von der Berlin-Krise 1958 gehört oder der Kubakrise 1962? Klassische Defensivhandlungen seitens der UdSSR, wie ließ sich das nur missverstehen?

    Wobei letztere durch Kurz-/Mittelstreckenraketen-Stationierungspläne der USA u.a. in der Türkei mitgetriggert wurde. Und auch bei den Stellvertreterkriegen nahmen sich USA und UdSSR wenig. Es läge mir also fern, da dem Westen eine weiße Weste zuzuschreiben. Aber ausgerechnet den Ostblock als Friedensengel hinzustellen, passt ja mal so gar nicht in die historische Realität. Von der Unfreiheit der Ostblock-Völker mal ganz abgesehen. Warum nur wollten die alle ganz schnell in die NATO? Weil sie geahnt haben, was Russland sonst veranstalten würde und in der Ukraine und Georgien ja auch getan hat.

    MachineryJoe 17 Shapeshifter - P - 8798 - 30. Juli 2021 - 20:57 #

    Die Raketen in Kuba waren eine Antwort auf die Raketen in der Türkei. Kann man historisch sehr gut aufzeigen, zum Beispiel mal den Zeitverlauf anschauen, genau wie der Warschauer Vertrag die Reaktion auf die Gründung der NATO war.

    Dass im Internen anfangs hart umgegangen wurde, kenne ich nur aus den Geschichtsbüchern und ja, das kann man sicherlich kritisch sehen. Mein Vater meinte, dass man keine Alternative als die harte Grenzschließung hatte, weil die in der DDR ausgebildeten Fachkräfte ständig von der BRD abgeworben wurden. Das galt es damals zu verhindern.

    Dass die DDR nicht ganz frei war, sehe heute ähnlich, wie Du. Viele Entscheidungen wurden sicher mit dem sogenannten "großen Bruder" abgesprochen oder gar diktiert. Das heißt aber nicht, dass ich als Kind schlecht behandelt, gefoltert oder gar ausgebeutet wurde, im Gegenteil, es gab Planungssicherheit und Arbeit für alle.

    Aber das ist doch kein Vergleich gegen Überfälle auf Afghanistan, Syrien, Jugoslawien und vieles mehr, wo Millionen gestorben sind und jetzt noch die Raffinerien in Syrien von den USA besetzt werden.

    Eine Seite ist weg, die andere macht weiter. Ist das so schwer zu erkennen?

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 30. Juli 2021 - 21:01 #

    Ja, das ist geradezu gar nicht zu erkennen für mich. Und damit endet mein Interesse an deinem Parallelwelt-Universum, nichts für ungut.

    MachineryJoe 17 Shapeshifter - P - 8798 - 30. Juli 2021 - 21:07 #

    Du weißt also nicht, dass Trump mitgeteilt hat, die Raffinerien in Syrien zu behalten, dass die USA den Jemen mit Raketen beschießen oder dass in Jugoslawien und im Irak Uran-Munition eingesetzt wurde oder Gaddafi gestürzt wurde, was dieses kaputte Libyen nach sich zieht.

    Das ist die Realität, die man JEDER Quelle, auch der Tagesschau oder Wikipedia entnehmen kann. Das hat doch nichts mit "meiner Realität" zu tun.

    Warum wirst also auch Du beleidigend, wie die beiden Herren zuvor? Ich hielt diese Community bislang für eine erwachsene und intelligente Community, steht sogar in meinem Status. Jetzt bekomme ich Zweifel, nach so vielen Jahren Mitgliedschaft. Es kann doch nicht so schwer sein, sich mal ein paar Wikipedia-Artikel durchzulesen, lieber Leute beleidigen als psychatrisch und als Paralleluniversum.

    Sorry, das geht aus meiner Sicht gar nicht.

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 30. Juli 2021 - 21:21 #

    Du scheinst mir zu sensibel zu reagieren. Aber wie dem auch sei, du hast jetzt ausführlich deine Sicht schreiben können. Lass es dabei bewenden.

    Klabauter 15 Kenner - - 3099 - 30. Juli 2021 - 22:24 #

    Naja, die Einteilung in die eher "Guten" und die eher "Schlechten" sorgt ggf für Unmut/Irritationen. Ich meine auch im Grossen und Ganzen gibt es eben in der Politik keine Samthandschuhe, auf keiner Seite; dennoch muss man schon feststellen, dass die Verbrechen des Westens geshchickter sind/waren. Wer zB. verbindet den Mord an Millionen Indonesiern mit der CIA?
    Weiterhin führt Kritik die fundamentalen Weltanschauungen zu stark berührt häufig zu Abschottungsverhalten.

    Claus 30 Pro-Gamer - - 312865 - 31. Juli 2021 - 0:34 #

    MachineryJoe.
    Ich denke, dass es dir nicht bewusst ist.
    Aber in Wirklichkeit warst du hier zuerst beleidigend, und wie ich vermute, ohne es zu ahnen.
    Lass es mich so sagen:
    du kommunizierst hier mit Zeitzeugen. Im Sinne von Zeit (man lebte zu dieser Zeit) und Zeuge (man hat das Übel live erlebt).
    Ich weiß, dass du dir deiner Position sicher bist.
    Lass mich dich einladen, deine eigenen Überzeugen zu hinterfragen.
    Denn das, was du geschrieben hast, hat nichts mit der Realität, der Geschichte oder für meinetwegen Spätgeborene dem Stand der Wissenschaft / historischen Forschung zu tun.
    Leider.
    Wenn du dich auf das Abenteuer einlässt (und ja, das von jemanden zu fordern oder ihn wie in meinem Comment hier dazu einzuladen, ist in der Tat eine echte Zumutung, ich weiß, und ich kann es nachvollziehen, wie das auf deiner Seite ankommen mag) wirst du deine Aussagen revidieren müssen.
    Dass du das jetzt an dieser Stelle nicht kannst, ist für mich nachvollziehbar.
    Aber wenn du dich wirklich mit den Themen auseinandersetzt, wirst du an vielen Positionen persölich für dich gewinnen. Ich formuliere das bewusst neutral.
    Alles weitere gerne per PN.
    Hab ein gutes Wochenende.
    Gruß
    Claus

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 20285 - 31. Juli 2021 - 9:18 #

    Ich glaube, Trump ist nun nicht die beste Argumentationsstütze, da war ja (bis auf lustigerweise Russland und einige Autokraten) die halbe Welt mit beschäftigt, den Typen im Zaum zu halten. Inklusive Versicherungen des Militärs, dass sie aufpassen und der Präsident nicht einfach auf den roten Knopf drücken kann. Dass im Westen außenpolitisch unterschiedliche Richtungen streiten, sollte aber in demokratischen Systemen klar sein.

    Lybien unter der Herrschaft von einem messianischen Gadhafi ist sicher ein ganz eigenes Thema, dem mit einer reinen Ost/West Erkärung sicher nicht Genüge getan wird.

    Dass im kalten Krieg beide Seiten großen Stress hatten, sollte ebenfalls klar sein.

    Und das "Argument", Leute ihrer Reisefreiheit zu berauben, damit sie ncht abgeworben werden können, sagt schon sehr viel aus. Die Mauer ist das offensichtliche Symbol einer unfassbaren Unfreiheit. Völlig egal, ob das Essen doch nicht so schlecht war.

    Ich kenne Leute, denen es in der DDR aus unterschiedlichen Gründen ganz gut ging - einige konnten sich ja einen Lada leisten, kenne aber auch einen, der 4 Jahre im Zuchthaus war, wegen staatskritischer Äußerungen, die ungefähr auf deinem kritischen Niveau hier liegen. Und einen, der unter Lebensgefahr flüchten konnte. Das kanns doch auch nicht sein, oder?

    Und man sollte nicht vergessen, dass viele von uns Wessies eben auch ihre Verwandten im Osten hatten. Da lief schon etwas mehr an Gesprächen, als nur Lebensmittelpakete abgeben.

    So zufrieden könnt "Ihr" dann letztlich auch nicht gewesen sein. Die Revolution kam ja aus dem Volk.

    Was den Ausverkauf des Ostens nach der Wende betrifft, der war natürlich eine Sauerei, sagt aber nichts über über die Qualität der DDR aus.

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 31. Juli 2021 - 9:54 #

    Vermutlich schriebst du am Kommentar schon (09:18), während ich unten "Keine weiteren Comments mehr zur Geopolitik" postete (09:04), darum lasse ich den noch stehen – zumal ich ihn differenziert und interessant finde.

    Aber noch mal: Ab jetzt wird gelöscht.

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 20285 - 31. Juli 2021 - 9:56 #

    Jupp, sonst hätte ich nichts geschrieben.

    The Real Maulwurfn 17 Shapeshifter - P - 6003 - 31. Juli 2021 - 6:04 #

    Grad geschaut, Russland noch da und gerne auch dabei. Auch nicht so schwer zu erkennen. Es gibt da kein aufhören, keine "Seite" hat jemals aufgehört. Derweil sind auch neue Spieler am Tisch.

    Claus 30 Pro-Gamer - - 312865 - 31. Juli 2021 - 0:52 #

    Nicht zu vergessen, dass die UdSSR ja selbst auch mit Nazi-Deutschland anno 1939 Polen überfallen, anschließend die Baltischen Staaten besetzt und dann auch noch Finland angegriffen hatte. Von Entschuldigungen oder gar Entschädigungszahlungen ist mir persönlich nichts bekannt.
    Und dieser Staat hat ungebrochen danach Polen, Bulgarien, Rumänien, die Tschecheslowakei, Ungarn, und mit Abstrichen auch Albanien und Jugoslawien besetzt und gleichgeschaltet, die DDR "gegründet", nochmals Ungarn, die CSSR angegriffen, in Ostdeutschland (genaugenommen zwar eher Mitteldeutschland) eine Schneise der Verwüstung gezogen, und ja, klar, auch Afghanistan besetzt,
    Nordkorea beim Angriff auf Südkorea unterstützt, von China ganz zu schweigen.
    Und die Genossen in Ostberlin haben fröhlich Schießbefehle für die Grenze erteilt, unangenehme Mensche brutalst eingesperrt oder der Einfachheit einfach "unerwartet" erschossen, verscharrt, und vergessen zu machen versucht. Bei Bedarf auch in Westdeutschland.
    Und das alles was du als auch ich geschrieben haben, ist nur die Spitze des Eisberges. Bis zu einem Punkt, wo man selbst die CIA nur noch als Juniorparnter von KGB und Stasi bezeichnen kann.
    Selbst der Vollpfosten Trump ist in der Parallelbetrachtung zu Putin fast schon eine Mutter Teresa der Weltpolitk.

    Q-Bert 22 AAA-Gamer - - 31437 - 30. Juli 2021 - 23:04 #

    Als gebürtiger West-Berliner kann ich sagen: Wir hatten keine Angst. Die atomare Vernichtung war eine abstrakte Bedrohung, aber ja von beiden Seiten (die USA hatten mehr Atomraketen auf Berlin gerichtet als die Russen). Und wenn das irgendeine Auswirkung auf unser reales Leben hatte, dann bestenfalls dahingehend, dass wir jeden Tag genossen haben, als wäre es unser letzter :)

    Der Zusammenbruch der UdSSR war ein wirtschaftlicher, kein militärischer. Ist wie bei Battle Brothers: Wenn du deine Soldaten nicht mehr bezahlen kannst, gehen sie nach Hause. Während für uns West-Berliner damit ein Jahrzehnt der Freiheit, des Wohlstands und in Ost-Berlin vielleicht sogar so etwas wie Anarchie entstand, waren die 90er in Russland geprägt von Leid, Verlust und bitterer Armut. Wer verstehen will, warum die Russen so an Putin hängen, der muss nur in die 90er schauen. Da hat sich das Europa des 21. Jhd. entschieden und vermutlich nicht zum Guten.

    Claus 30 Pro-Gamer - - 312865 - 31. Juli 2021 - 0:41 #

    I disagree.
    Ich bin ein einem Land groß geworden, in dem es normal war, dass permanent Düsenjäger oder Militär-Propellermaschinen dröhnenend die Himmel durchflügten.
    Und wer sich etwas auskannte, hatte eine gewisse Ahnung, wie wenig zwischen einer neuen Welt aus Staub, Asche und Moosgeflechten und der Welt, in der man groß werden durfte lag.
    Ich behaupte dazu, dass die Russen heute gar nicht an Putin hängen, sondern Putin de fakto nicht loswerden können.
    Dass es da mal ein Zeitfenster gegeben haben mag, in dem eine Annäherung zwischen dem freien Europa und dem armen Russland (no pun intended) gab, sei dahingestellt.
    Wer aber die DDR als mündiges Wsen mal oder mehrfach selber kennengelernt hatte, wusste hinterher sehr wohl, was er an der Bundesrepublik Deutschland, der NATO und insbesondere der USA hatte.

    ds1979 15 Kenner - - 3873 - 31. Juli 2021 - 8:27 #

    Und die Toten an der Mauer? Und die politischen Häftlinge? Friedlich Aufgelöst? Hör auf zu schwurbeln, die UDSSR war ein Unrechtsstaat erster Güte! Gegründet von niemanden anders als Stalin.

    The Real Maulwurfn 17 Shapeshifter - P - 6003 - 31. Juli 2021 - 8:48 #

    Lenin

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 31. Juli 2021 - 9:04 #

    Die Morde an der Mauer hatte schon die DDR selbst zu verantworten, und die UdSSR wurde nicht von Stalin gegründet – aber eigentlich will ich etwas anderes loswerden, das nicht speziell dir gilt, sondern allen:

    Weitere Postings, egal welchen Inhalts, zum Thema "Armer missverstandener Ostblock, böse imperialistische NATO" werden gelöscht. Leute, da schreibt Michael eine super Kolumne über die Spielebranche, und dann diskutieren wir hier (habe ja selbst mitgemacht) über verquere geopolitische Weltwahrnehmungen!

    Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 40447 - 31. Juli 2021 - 11:59 #

    Ein schöner Einblick in die alten Zeiten. Hat Spaß gemacht, zu lesen :)

    LordChaoz 15 Kenner - P - 3119 - 31. Juli 2021 - 14:51 #

    Super geschrieben! War mir eine Freude als früher Power Play-Leser.

    ds1979 15 Kenner - - 3873 - 31. Juli 2021 - 14:54 #

    Ich fand die Kolumne auch super.

    soulflasher 15 Kenner - P - 3024 - 31. Juli 2021 - 22:09 #

    Dieser Artikel hat mich gerührt.
    Das wahren diese Jahre...
    Es geht eine Träne auf Reisen.
    Mist.
    Jetzt bin ich wieder scheiße drauf.
    DANKE

    Thunder_Road74 17 Shapeshifter - P - 6192 - 31. Juli 2021 - 22:22 #

    Die Kolumnen von Michael sind meist sehr gut, diese hier ist aber die bisher Beste. Hochinteressant...da würde auch ich gerne in Buchform mehr von lesen!

    Wuslon 19 Megatalent - - 15405 - 2. August 2021 - 8:26 #

    Geniale Kolumne. Danke! :-)

    Zup 14 Komm-Experte - P - 2402 - 2. August 2021 - 15:20 #

    Tolle Kolumne, die einen direkt in die "Good Old 90s" zurück versetzt! Damals waren die Heft-CDs noch ein ernsthafter Vertriebsweg für Shareware und Demos und auf der CeBit ist man stolz mit einem "Intel Pentium" T-Shirt durch die Gegend gerannt und fühlte sich ganz vorne dabei. Da gehörten Spiele-Journalisten noch zur Elite der Industrie, die uns monatlich in irrwitzigen Heftauflagen mit den neuesten Branchennews versorgten und Bürocomputer von z.b. Compaq kosteten soviel wie ein Mittelklassewagen. Hatte eigentlich noch jemand Computec Aktien? :)

    Rowert 12 Trollwächter - P - 1126 - 2. August 2021 - 20:17 #

    Sehr netter Artikel! Ich kenne nur die Parties von den frühen GamesConvention Jahren in Leipzig (2002-2007). Die waren schon auch ganz okay^^

    JensJuchzer 20 Gold-Gamer - P - 24449 - 2. August 2021 - 21:09 #

    Wieder eine tolle Kolumne. Weiter so. Irgendwie ist das schon spannend, dass die ganzen in der Jugend angehimmelten Spielejournalisten eigentlich nur ein paar Jahre älter waren als einer selbst. So recht bewusst geworden ist mir das irgendwie erst die letzten paar Jahre :)

    Arno Nühm 18 Doppel-Voter - - 9263 - 2. August 2021 - 22:34 #

    Schön zu lesende Kolumne. Sehr unterhaltsam geschrieben - vielen Dank dafür :-)

    StefanH 21 Motivator - - 25658 - 3. August 2021 - 7:11 #

    Interessante Kolumne... Sechs Wochen Vorlauf in der Heftproduktion sind ja echt heftig. Aber so waren die 90er einfach.

    Leser 16 Übertalent - P - 4178 - 4. August 2021 - 23:47 #

    Sowas habe ich mir erst die Tage gewünscht. Könnte man vielleicht zum Artikel oder sogar einer Artikelserie ausbauen, mit Interviews und Bildern aus dem Giftschrank.

    Drauf gekommen bin ich, als ich die Wikipedia-Artikel einiger Spielezeitschriften durchgeschaut habe. Manche Zeitschriften haben ja hunderttausende Exemplare verkauft, das muss sich ja wie eine nicht endenwollende Party angefühlt haben. Umso apokalyptischer muss es gewesen sein, als Print dann in den Nullerjahren begonnen hat zu sterben und, seien wir mal ehrlich, ich glaube nicht, dass das Web, selbst bei den verbliebenen Branchengrößen ansatzweise dieses Niveau erreicht.

    ds1979 15 Kenner - - 3873 - 5. August 2021 - 9:16 #

    Dafür haben die erfolgreichtsten Twich Gamer 16 Millionen Follower und ich würde die schon zum "Web" zählen. Das sind halt die "Spiele-Journalisten, Unterhalter, Influencer" von heute. Und ehrlich 16 Millonen hattenzu ihrer Hochzeit nochnichtmal alle Zeitschrift zusammen erreicht (ich weiß das der Markt damals auch noch nicht so groß wie heute war). Ist halt die Gnade der späten Geburt plus neue Vertriebswege. Die neue Art des "Spielejournalismus" ist halt hauptsächlich Unterhaltung und weniger Information. Ich denke das wird früher und später auch auf die anderen Bereiche des Journalismus übergreifen, den sind wir mal ehrlich, für die heutigen 6 bis 20 Jährigen sind die Medien Fernsehen, Radio, Zeitung\Zeitschriften tot. Und da wird auch nix mehr nachkommen.

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 5. August 2021 - 11:08 #

    Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass die 16 Millionen Zuseher, die nichts dafür zahlen, eine sehr viel schwächere Währung sind als, sagen wir einfach mal, 1.6 Millionen Zeitschriftenkäufer damals, die da 10 Millionen Euro pro Monat für ausgegeben haben. Wieviel Zuseher hätte derselbe Twitcher, wenn VOR dem Genuss seiner Unterhaltung ein Eintrittsgeld von 5 Euro zu zahlen wäre? Meine Vermutung: 160.

    Das soll in keinster Weise den Twitcher herabwürdigen oder deinen grundsätzlichen Gedankengang infrage stellen, es geht mir nur um deinen Äpfel-und-Briketts-Vergleich :-)

    Leser 16 Übertalent - P - 4178 - 5. August 2021 - 11:19 #

    Auch ist insgesamt die Wertschöpfungskette eine ganz andere.

    ds1979 15 Kenner - - 3873 - 5. August 2021 - 12:54 #

    Nö, er bekommt sein Geld, von der gleichen Quelle wie früher die Zeitschriften, der Wirtschaft (Typen in der Größenordnung sind alles mehrfache Millionäre, dank der Industrie). Da er keine Kosten hat (kein Personal, kein Druckkosten), braucht er auch keinen Grundpreis wie früher die Zeitungen zu berechnen, deswegen find ich es durchaus vergleichbar mit der "alten Spielindustrie". Eure Kosten für das Blatt wurden wenn es gut ging über den Kioskpreis beglichen, der Gewinn für den Verlag kam aber über die Anzeigenkunden. Und da der Markt endlich ist, ähnlich wie bei den Zeitschriften, überleben nur die Größten. Daher sähe ich keinen Äpfel und Briket vergleich, sondern ich Vergleiche zwei Industrieprodukte. Bei einer Zeitung war ja auch nicht die Zeitschrift die Ware, sondern die Auflage (Follower heute). Ich weiß das du das als Redakteur anders sehen musst, aber aus Unternehmnssicht, ist das die einzige Sicht auf solche Dinge. Die Computerspielebild war eindeutig die schlechtere Ware (quasi nur die Hülle für die Vollversionen), aber dank der Auflage hat sie doch anderen Mitbewerbern geschadet und diese auch teilweise verdrängt und ging dann auch unter, als es sich nicht mehr lohnte.

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 5. August 2021 - 13:02 #

    Schon interessant, dass du mich belehren willst, wo wir früher unser Geld herbekommen haben bei GameStar, und zu welchen Anteilen. Ich kann dir nur sagen, dass du das falsch einschätzt. Wie du sowieso relativ viele Behauptungen aufstellst in deinem letzten Posting, die zu widerlegen mir schlicht zu blöd sind.

    euph 28 Endgamer - P - 106592 - 6. August 2021 - 10:15 #

    Ohne mich jetzt hier einmischen zu wollen, hab ich kürzlich in einem Podcast auch die Aussage gehört, dass bei Magazinen die Abonnenten und Käufer die Grundkosten decken und die Anzeigen das sind, was den Gewinn ausmacht. Wenn ich mich jetzt noch erinnern könnte, wo und wer das gesagt hat…..(ich glaube es war sogar Michael Hengst oder Robert Bannert, vermutlich bei Gamesinsider).

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 6. August 2021 - 11:12 #

    Das klingt für mich nach Redakteursgehirnwäsche seitens mäßig erfolgreicher Verlage.Du kannst da aber ganz ohne tieferes Wissen mit den Kräften der Logik daran gehen.

    Gesamtkosten des Hefts = A
    Verkaufserlöse = B
    Anzeigenerlöse = C

    1. Sind wir uns einig, dass ein Heft, ganz vereinfacht, Gewinn (=G) abwirft, wenn (B+C) > A?

    2. Selbst wenn G ungefähr C entspräche, hätte das nichts damit zu tun, dass „die Anzeigen den Gewinn“ brächten. Das wäre nur eine willkürliche Festlegung, denn sowohl Anzeigenumsatz als auch Verkaufserlöse sind ja eingeplant, und beide fluktuieren.

    3. Wenn nun, wie i.d.R. bei GS, B > 5xC und gleichzeitig B-A > 0, verändern sich solche Aussagen von „willkürliche Festlegung“ zu „völlig falsch“.

    euph 28 Endgamer - P - 106592 - 6. August 2021 - 16:50 #

    Das ist mir zu viel Mathe für den Urlaub ;-). Wollte damit nur sagen, dass die Annahme ggf. aus der Aussage aus dem Podcast stammen könnte. Ansonsten kann ich zu dem Thema nichts sagen, da ich zwar immer gerne Abonnent diverser Hefte war/bin, ansonsten aber keinerlei Ahnung vom Erstellen dieser Hefte bin.

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 6. August 2021 - 16:53 #

    Dein Ernst? Schade, jetzt habe ich mir extra die Mühe gemacht...

    Q-Bert 22 AAA-Gamer - - 31437 - 6. August 2021 - 17:39 #

    Ich fasse mal zusammen, was die Formeln sagen:
    Die Gamestar hat zu mindestens 83% von den Heftverkäufen gelebt und nur zu 17% von den Werbeanzeigen. Und selbst ganz ohne Werbung wäre noch ein Gewinn übrig geblieben.

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 6. August 2021 - 18:38 #

    Vor allem geht es mir darum, dass es unsinnig ist, sich einen Teil der Erlöse rauszugreifen und zu sagen: "Da kommt der Gewinn her". So ein Heft ist eine große Teamleistung, und sich da völlig willkürlich einen Teilbereich rauszugreifen (genauso könnte man ja sagen: Anzeigen bezahlen nur die Miete, die Kioskkäufer den Heftdruck, aber der Gewinn, der kommt von den Abonnenten), ist schlicht sinnbefreit.

    euph 28 Endgamer - P - 106592 - 7. August 2021 - 23:47 #

    Ich hab das ja auch nicht gesagt, sondern nur eine mögliche Quelle der Annahme aus dem Kommentar genannt.

    Moriarty1779 16 Übertalent - P - 5493 - 6. August 2021 - 12:02 #

    Das sehe ich genauso wie Du, Jörg!

    Trotzdem sind die Twitcher/Youtuber für eine heranwachsende und heute schon riesige Zockergeneration das einzige „ernstgenommene“ Informationsmedium. Mein 12jähriger Sohn würde trotz ständiger Möglichkeit (habe immer noch mehrere Printhefte im Abo und ständig in Griffweite zuhause herumliegen) niemals zur Gamestar oder N-Zone greifen, einem seiner Idole beim Zocken eines Spiels zuzusehen reicht ihm aber aus, um innerhalb von Minuten zu erkennen, ob er das Game auch haben muss oder nicht.

    Und auch wenn das Gratisschauen auf YouTube sicher nicht die Millionenverdienste bringt, wenn Paluten oder Arazhul ein bestimmtes Shirt tragen oder die angesagten Sneaker in die Kamera halten, ist das sicher mindestens genauso lukrativ wie eine A4-Werbeanzeige damals in der Gamestar. Die großen Youtuber wirken zwar selbst meist wie der Junge von nebenan, dahinter stehen aber nicht ohne Grund meist große Medienagenturen. Hat nicht allein Gronk Dutzende Mitarbeiter und zig weitere Youtuber unter Vertrag? Erinnert mich immer so ein bisschen an das Musikbusiness, wo die Fanta 4 dann irgendwann das eigene Label „Four Music“ gegründet und junge Künster gemanaged haben.

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 429002 - 6. August 2021 - 18:41 #

    Das bezweifle ich keine Sekunde. Mir ging es nicht darum, den YouTubern ihre Umsätze durch Werbung/Sponsoring/Merchandising kleinzureden, du schreibst es ja selbst, dass das teilweise schon mittelgroße Firmen sind, sondern schlicht um den eingangs aufgestellten Äpfel-und-Birnen-Vergleich, wonach sinngemäß ein einzelner YouTuber von heute mehr Publikumserfolg habe wie damals alle Spielehefte zusammen. Man kann schlicht nicht kostenlos Zuguckende und aktive Heftkäufter miteinander vergleichen. Was man machen kann, ist den Umsatz zu vergleichen – aber da denke ich nicht, dass sonderlich viele Spiele-YouTuber auf die ca. 1,5 bis 2 Mio Euro monatlich kommen, die eine GameStar so umgesetzt hat in ihren guten Jahren.

    Moriarty1779 16 Übertalent - P - 5493 - 6. August 2021 - 20:02 #

    Ich wollte auch in keinster Weise belehrend oder so klingen. War nur als Ergänzung zu Deiner Aussage zu verstehen, warum es völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle sind.
    Eins ist aber gleich: schon damals gab es einen großen Personenkult und ich hatte auch so meine Lieblingsschreiber, deren Empfehlungen für mich Pflichtkäufe waren.

    Übrigens fällt mir gerade auf, dass die Phase, in der ich Magazine wie die Videogames oder Power Play wirklich wie Schätze gehütet und täglich gelesen habe, so am intensivsten etwa vom 12. bis 17. Lebensjahr, also 5 Jahre lang war, und ich Gamersglobal jetzt schon doppelt so lange im Grunde täglich besuche… ich finde da habt ihr heute schon einen Platz im Olymp der Spiele“Magazine“ :-)

    Ganon 24 Trolljäger - P - 65752 - 7. August 2021 - 16:12 #

    Den zweiten Absatz kann ich unterschreiben. GamersGlobal gibt es schon länger als die PC Player. Die wird immer mein Lieblingsmagazin bleiben, aber da schwingt natürlich auch Nostalgie für die Jugend und die "gute alte Zeit" mit. GG ist ein würdiger Nachfolger. :-)

    -Stephan- 14 Komm-Experte - P - 1952 - 6. August 2021 - 23:34 #

    Ein schöner "Zeit"bericht von Michael Hengst. Ich mochte ihn seinerzeit schon als PowerPlay Redakteur, auch das bei Kultboy vorliegene Interview hatte mir sehr gut gefallen.

    Ich erinner mich da immer gern an die "alte" Zeit zu Anfängen der ASM, Happy Computer oder späteren PowerPlay. Die Messeberichte zum Beispiel, denn seinerzeit waren diese Zeitschriften ja die einzige Quelle für Neuerscheinungen oder Messeberichte. Und es war immer toll darin zu schmökern.

    Obleich ich auch heutzutage noch die Return und Retrogamer, sowie von den klassichen Zeitschriften noch die M! Games lese, so ist doch das alte Feeling nicht mehr vorhanden. Das ist natürlich dem Zeitgeist geschuldet; gerade bei aktuellen Computer- und Videospielzeitschriften ist das Internet bei Tests eindeutig schneller. Hier hat die M! Games zumindest noch eine gute Mischung von Themen mit Retrospektiven etc.

    Ich schmöker aber auch heute noch gern in den alten Zeitschriften :)

    Moriarty1779 16 Übertalent - P - 5493 - 7. August 2021 - 8:19 #

    Der Geruch beim Aufblättern einer frischgedruckten M!Games: da kann das iPad nicht mithalten...

    Danywilde 24 Trolljäger - - 116873 - 7. August 2021 - 12:15 #

    Du musst das iPad nur lange genug irgendwo liegen lassen, wo es von Wildfremder befingert werden kann. Dann klappt es auch mit dem Nostalgiegeruch… ;)