Die Zeit ist um

Die Zeit ist um Meinung
Teil der Exklusiv-Serie Die Hengst-Chroniken

Die Hengst-Chroniken #11

Michael Hengst / 28. Januar 2020 - 16:25 — vor 2 Jahren aktualisiert

Teaser

Je älter wir werden, desto weniger haben wir davon. Wie dumm, dass immer mehr Spiele, Serien, Blinke-Buttons und Co. darum buhlen. Spieleveteran Michael Hengst hat da aber eine Lösung für mehr Zeit.
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In den letzten Kolumnenfolgen habe ich mich schon ausreichend über die Verkaufspreise von Spielen aufgeregt beziehungsweise deren Verfall. Was allerdings bei der Diskussion um Entwicklungskosten, Marketing-Budgets, Premium-Währung, Free to Play, Pay to Win oder eben dem Wert eines Titels immer zu kurz kommt, ist eine eher versteckte Währung, die sich aber noch mehr auf den Erfolg oder Misserfolg eines Spieles auswirkt. Ich rede von der Zeit.

Damit meine ich nicht in erster Linie die Entwicklungsdauer oder den Veröffentlichungstermin, die natürlich auch beide sehr wichtig sind. Sondern die Zeit, die wir persönlich willens und in der Lage sind, in ein bestimmtes Spiel zu investieren. Dieser Faktor ist mittlerweile ein so wichtiges Element, dass er bei einigen Titeln sogar Einfluss auf das Spieldesign und die Auswahl der potenziellen Zielgruppe hat.
Neben Spielen wollen noch zahlreiche andere Medien von uns beachtet werden.


Eines der größten Probleme in der modernen Welt ist das Buhlen um Aufmerksamkeit und die Dauer, die wir mit Medien verbringen. Neben Spielen wollen noch zahlreiche andere Formate und Kommunikationsmittel von uns beachtet werden. Seien es soziale Netzwerke wie TikTok, Facebook, Instagram, YouTube, Twitter, WhatsApp und Co., seien es klassische Zeitfresser wie Fernsehen, Bücher, Musik, Zeitschriften. Und natürlich gibt es noch andere Punkte im Leben eines Menschen. Damit meine ich nichtmediale Hobbies: Familie, Freunde, Vereine, Sport und auch Arbeit. Habe ich was vergessen? Ach ja: Schlaf.
 

138 Kommentare

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Veröffentlicht am 30.05.2022: Die Worte "Game Over" sind jedem hier ein Begriff. Der Pixel-Tod ist Teil des Spieler-Lebens. Doch nach einem fatalen Blick in den Kalender kommt Michael Hengst ins Grübeln über das reale Game Over.

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Inhaltsverzeichnis
    Michael Hengst 28. Januar 2020 - 16:25 — vor 2 Jahren aktualisiert
    Zum mitzudiskutieren benötigst du ein Premium-Abo.
    Jörg Langer Chefredakteur - P - 442578 - 28. Januar 2020 - 16:27 #

    Viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!

    Patorikku 16 Übertalent - P - 5847 - 19. Februar 2020 - 20:51 #

    Michael schreibt einem aus der Seele. Hab gerade mal Premium aktualisiert um dieses hier lesen zu können. Weniger ist mehr, Michael "RPG-Papst" Hengst rät zur Mäßigkeit, in Zeiten der oberflächlichen Social-Media-App-(Un-)Kultur ein erfrischendes Maß an Kulturpessimismus ! ;)

    AlexCartman 19 Megatalent - P - 19154 - 29. Januar 2020 - 16:24 #

    Unterschreibe ich zu 100 Prozent und versuche ich auch so umzusetzen. Klappt nicht immer, aber immer öfter. Vor allem versuche ich Spiele mit mehr als 50 Stunden Spielzeit nur noch zu kaufen, wenn sie wirklich, wirklich gut bewertet wurden.

    SupArai 24 Trolljäger - P - 50705 - 29. Januar 2020 - 19:19 #

    Joa, das ist einige der wenigen Kolumnen, bei der ich sofort zustimmen kann. Auch wenn mein Konsumverhalten, was rational betrachtet total daneben (präziser: total bescheuert) ist, dem sinnvollen Verhalten noch nicht ganz folgen mag.

    rammmses 21 AAA-Gamer - P - 28522 - 28. Januar 2020 - 16:37 #

    "Es gibt eine ganz simple Möglichkeit, dieses Dilemma zu lösen: weniger Spiele spielen, aber dafür richtig."
    Man kann auch verschiedene Eindrücke sammeln, um ein möglichst breites Spektrum an Spielen mal probiert zu haben. Das gilt insbesondere für die vielen Spiele, die nur untergeordnet oder gar nicht auf narrativer Ebene funktionieren, die muss man nicht unbedingt durchspielen. Man kann dann nochmal 50 Stunden in AC Odyssey reinstecken, um das Ende der Story zu sehen (welches ich persönlich bereits wieder vergessen habe...) oder eben in der Zeit mit Gamepass und co in 10 andere Spiele mal reinschnuppern. Das ist nicht per se verwerflich oder eine schlechtere Herangehensweise. Wenn einen ein Spiel unterwegs verliert und was anderes spannender erscheint, wird das schon seinen Grund haben und man sich nicht "zwingen", alles zu vervollständigen. Gilt auch für Romane und Serien. Einfach mal abbrechen, Zeit ist kostbar.

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 442578 - 28. Januar 2020 - 16:55 #

    Scheint mir ein alternativer Weg für die prinzipiell gleiche Lösung zu sein :-) Denn du wirst ja nicht vorrangig spielen, um möglichst viele Spiele zu erleben, sondern um möglichst unterschiedliches zu erleben und dabei Spaß zu haben.

    Danywilde 30 Pro-Gamer - - 133326 - 28. Januar 2020 - 16:37 #

    Michael, da hast Du Recht. Zeit ist ein rares Gut und meine Zeit, die ich für Videospiele aufwende kann, istleider sehr beschränkt. Daher konzentriere ich mich (gezwungenermaßen) auf wenige Titel, die ich mir genau aussuche und kaufe so durchschnittlich 5-6 neue Spiele pro Jahr.

    Es konkurieren einfach zu viele Interessen mit der verfügbaren Zeit.

    SnarkMarf 18 Doppel-Voter - P - 9082 - 28. Januar 2020 - 16:39 #

    Oh verdammt. Gerade zu schnell geklickt und einen Fehler doppelt gemeldet - Shame.
    Zur Kolumne: Vielen Dank. Trifft ins Schwarze.

    Age 20 Gold-Gamer - 20836 - 28. Januar 2020 - 16:44 #

    Nagel --> Kopf

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 28. Januar 2020 - 16:49 #

    Der Unterschied zwischen Diskettenbox und Steam-Bibliothek ist, dass man bei Steam im Zweifel wenigstens ein bisschen was an Geld den Entwicklern hat zukommen lassen ;-)

    Aber ansonsten ist es so, wie du beschrieben hast. Ich muss in meinem Alter meine Zeit einteilen, deswegen kaufe ich auch (kaum) Spiele auf Halde, sondern nach und nach. Dabei fallen dann halt mal Titel hinten runter, die ich eigentlich auf dem Zettel hatte. Ich quäle mich aber auch nicht mehr durch ein Spiel, das mir aus bestimmten Gründen keinen Spaß macht. Wenn es nach 3-4 Stunden immer noch nicht "Klick" gemacht hat, warten noch genug andere Titel darauf, von mir gespielt zu werden, mit denen ich Spaß habe. Und wenn es dann, wie zuletzt bei Death Stranding oder einem Kingdom Come Deliverance "Klick" macht, nehme ich mir auch die 50+ Stunden an Zeit, damit ich das Spiel genieße kann.

    Melecatius 14 Komm-Experte - P - 2242 - 28. Januar 2020 - 16:51 #

    Stimmt absolut.
    Wo ich früher in Monat min. 1, eher 2, neue Spiele gekauft habe, kaufe ich seit 2005 praktisch nichts mehr, da World of Warcraft mir, ununterbrochen, immer noch Spass macht, auch wenn man nach all den Jahren und veränderten Lebensumständen seine Prioritäten und Ansprüche an das Spiel verändern muss.

    Dank der Switch hat sich das jetzt wieder leicht verändert, da ich damit auch unterwegs tolle Spiele geniessen kann.

    Also ich kann die anderen Publisher verstehen, die sich beschweren, dass Spiele die viel Zeit für sich vereinnahmen nicht in deren Portfolio sind. ;)

    Q-Bert 23 Langzeituser - - 40746 - 28. Januar 2020 - 16:52 #

    "Ich ... kaufe nur noch das, was ich auch wirklich spielen will."

    Ha! Das sag ich auch schon lange! :) Aber auch da ist der Zeitfaktor ganz entscheidend. Ich kaufe ein Spiel genau in dem Moment, wo ich es JETZT spielen will. Das ist der ganze Trick dabei, denn wirklich spielen wollen wollen wir ja immer noch viel zu viel.

    Bewusst auf Schnäppchen verzichten muss ich nicht, aber mit der Taktik ist es völlig egal, was ein Spiel kostet und ob es gerade nen Sale gibt oder nicht. Ich achte gar nicht darauf. Denn insgesamt spare ich durch die Taktik "Kauf genau dann, wenn du tatsächlich spielst" jede Menge Geld.

    Bantadur 17 Shapeshifter - - 7043 - 28. Januar 2020 - 16:54 #

    Trifft genau meine Meinung! Meine persönliche Durchspielquote der letzten 5 Jahre liegt übrigens bei stolzen 84,3% bei 83 gespielten Titeln sind das 13, die ich nicht beendet habe. Ich emfpinde es auch als persönliche Niederlage, ein Spiel nicht zu beenden. Davon wurden 8 wegen Nichtgefallen und 7 aufgrund von Scheitern am Anspruch weggelegt.

    Ja, ich führe darüber eine detaillierte Liste :-D

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 442578 - 28. Januar 2020 - 16:56 #

    Hui, meine Durchspielquote dürfte bei 5% liegen. Vor allem: Was heißt bei nicht-level-basierten Strategietiteln "durchspielen"? :-)

    Aber ja, ich freue mich auch, dass ich zurzeit bei jörgspielt etliche Durchgespielt-Sachen auf Lager habe.

    Bantadur 17 Shapeshifter - - 7043 - 28. Januar 2020 - 16:59 #

    Arithmetische Selbst-Korrektur: Bei 5 wars der Anspruch. 13-8 ist immer noch 5 ;-)

    sigug (unregistriert) 28. Januar 2020 - 16:59 #

    Hat sich bei mir seit den letzten 30 Jahren (fast) nicht geändert, spiele nahezu jedes Spiel bus 5 Minuten an ubd spiel nur das weiter, was gut ist/war. Von diesen guten gibt es zwar auch jedes Jahr mehr, aber wenn man nur Qualität konsumiert, hat man sicherlich kein "zu viel" Problem. Aber imner putzig, zu sehen, wenn dann anderen plötzlich darauf kommen, dass man sich vielleicht nur um gute Sachen kümmern sollte.

    rammmses 21 AAA-Gamer - P - 28522 - 28. Januar 2020 - 17:03 #

    Ein ganz klein wenig arrogant bist du aber schon oder? ;)

    Q-Bert 23 Langzeituser - - 40746 - 28. Januar 2020 - 17:16 #

    Wenn du das seit 30 Jahren so machst, dann bist du entweder ein dreister Raubkopierer oder hast unfassbar viel Kohle im Klo runtergespielt, äh, gespühlt.

    Und mir wäre meine Zeit tatsächlich zu schade, um "fast jedes Spiel" komplett sinnlose 5 Minuten anzuspielen. Was für eine totale Verschwendung von Lebenszeit... Gehst du auch in die Bibliothek und liest von fast jedem Buch das Vorwort??? ^^

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 70428 - 28. Januar 2020 - 19:00 #

    Er hat doch schon ein paar Mal damit angegeben, dass er die Refund-Funktion von Steam ausgiebig nutzt. Laut eigener Aussage schon hunderte Male.

    Q-Bert 23 Langzeituser - - 40746 - 28. Januar 2020 - 19:12 #

    Tjo, aber seit 30 Jahren...? ^^

    Ich hab in meinem ganzen Leben erst 2 oder 3 Titel refundet. Wenn ich mich für ein Spiel entscheide, dann habe ich mich davor informiert und weiß, dass es grundsätzlich etwas für mich sein könnte. Und dann gebe ich dem Spiel auch ein paar Stunden Zeit zu beweisen, ob es gut oder schlecht ist. Manchmal "zündet" ein Game erst nach ein einer Einspielphase und wird dann richtig, richtig gut (wie Phoenix Point). Für ein Refund ist es dann eh viel zu spät.

    Die Steam-Reviewer, die bei komplexen Spielen schon nach 30 Minuten Spielzeit eine negative Wertung raushauen, haben imho eh ein paar Lücken am Lattenzaun...

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 70428 - 28. Januar 2020 - 19:17 #

    Keine Ahnung, wie er das vor Steam gemacht hat, vor allem als 5-Jähriger, denn er ist laut Profil 35. :D Wirst du aber auch nie erfahren, weil er ja grundsätzlich nicht in der Lage ist zu antworten.

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90159 - 29. Januar 2020 - 8:52 #

    Tja, Troll halt.

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 21984 - 28. Januar 2020 - 19:05 #

    Bei Büchern, insbesondere Fantasy, sagt die erste Seite des ersten Kapitels oft schon alles Nötige über das folgende Niveau aus. Bei Spielen finde ich es weniger offensichtlich.

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90159 - 29. Januar 2020 - 8:52 #

    Nee, auch hier zünden imo viele Bücher erst später. :)

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 21984 - 29. Januar 2020 - 16:36 #

    Ja, Plot, Story, Charakterentwicklung, manchmal auch die eigene persönliche Entwicklung ;)

    Tad Williams Drachenbeinthron ging bei mir das erste Drittel gar nicht, bis mir plötzlich aufging, dass ich den anders lesen muss.

    Aber wenn die Sprache schon auf der ersten Seite rüberkommt wie ein besserer Arztroman, und das ist zumindest im Fantasybereich gar nicht mal so selten, dann kann ich es auch lassen. An solche Bücher erinnere ich mich inhaltlich eh nicht mehr.

    Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 41951 - 29. Januar 2020 - 17:06 #

    Inwiefern anders lesen? Das erste Buch (Drachenbeinthron) gönnte sich ja einen langen Einstieg, ehe es spannend wurde. Meinst Du das?

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 21984 - 29. Januar 2020 - 17:54 #

    Der langsame Aufbau ist das eine, aber so was stört mich eigentlich nie.

    Wenn ich als Gegenbeispiel mal so was wie die "Belgariad Saga" von David Eddings nehme, dann wird es einem da sehr leicht gemacht, die Geschehnisse plastisch mit zu verfolgen: Wenn du in einem Säulentempel stehst, dann weißt du wie es dort aussieht, weil alles sehr bunt und plastisch beschrieben wird.

    Beim Drachenbeinthron entstanden dagegen kaum Bilder in meinem Kopf, die Sprache erschien mir recht spröde und alles nur sehr skizzenhaft, teilweise auch anstrengend. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass von mir als Leser einfach mehr kreative Vorstellungskraft und Eigenleistung gefordert wird.
    Ab dann war es herausragend ;)

    Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 41951 - 29. Januar 2020 - 21:11 #

    Interessant, bei mir war es ganz anders. Ich hatte beim (mehrmaligen) Lesen der Bücher so plastische und einprägsame Szenen vor meinem inneren Auge, dass sie mir noch heute präsent sind, über 20 Jahre später. Das Elbendorf, die Begegnung mit dem Eisdrachen, als Seoman seine (erste?) Strähne bekommt, die Flucht aus der Burg, als die Geschichte das erste Mal aufdreht und vieles mehr.
    Ich war damals noch Jugendlicher, vermutlich liegt’s daran :)

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 21984 - 29. Januar 2020 - 21:59 #

    Im Grunde ist es das was ich meine. Als ich den Dreh hatte, ging es mir genau so, es war sehr intensiv und ich erinnere mich heute noch gerne daran.
    Ich vermute, dass es tatsächlich daran liegt, dass man als Leser da nicht so viel vorgekaut bekommt, sondern kreativer am Lesen beteiligt ist.

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90159 - 29. Januar 2020 - 17:19 #

    Wie lesen sich denn Arztromane? Hab noch nie einen gelesen.

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 21984 - 29. Januar 2020 - 17:39 #

    Unbedingt mal machen. Ernsthaft! Suggestivsprache vom Feinsten (oder Übelsten). Bergdoktor geht auch ;)

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 28. Januar 2020 - 18:04 #

    Fünf Minuten, na klar.....

    paschalis 30 Pro-Gamer - - 235906 - 28. Januar 2020 - 21:54 #

    Kann ich mir bei ihm tatsächlich vorstellen, anders sind seine fundierten Meinungen nicht zu erklären.

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 28. Januar 2020 - 21:59 #

    Da könntest du natürlich recht haben

    Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 41951 - 29. Januar 2020 - 12:50 #

    Haha, das ist so ziemlich die dämlichste Herangehensweise, von der ich je gelesen habe :D

    Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11678 - 28. Januar 2020 - 17:24 #

    Ich versuche mich dieses Jahr auch mal zu beschränken und nur Sachen zu kaufen, die mich wirklich interessieren. Ja, die Sales der letzten Wochen hätten jetzt Anreize geboten, um einfach mal hochgelobte Spiele anzutesten. Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass ich manche Genres dann doch kaum oder gar nicht anfasse, weswegen ich jetzt beispielsweis nicht in Prügelspiele investiere und mir auch die Hardcore-Rennspiele zu kompliziert sind. Klar, ich werde auch weiterhin ein paar Geheimtipps mitnehmen und wenn - nur als Beispiel - das nächste Call of Duty reihum 90er-Wertungen bekommt, bestimmt auch mal zuschlagen. Aber ich versuche mich jetzt doch viel mehr auf die Genres zu konzentrieren, die ich auch wirklich mag.

    Ansonsten noch eine Frage von jemandem, der in der Kindheit auf dem C64 nie Rollenspiele angefasst hat: Waren Titel wie die ersten Ultimas/Wizardrys/Bards-Tales denn kürzer als Spielzeit-Monster wie Witcher 3 oder Divinity Original Sin?

    Im Übrigens stimme ich der Kolumne zu. Michael hat in allen Punkten Recht.

    Q-Bert 23 Langzeituser - - 40746 - 28. Januar 2020 - 18:17 #

    Die Ultimas, Wizardrys und Bard's Tales haben auch viel Zeit gefressen auf dem C64 und Amiga - aber "anders" als heute.

    Damals hat man sehr viel Zeit mit Kartenzeichnen auf Karopapier verbracht. "Schritt nach vorn auf dem Monitor, Kästchen auf Papier malen usw...". Dazu kamen die im Vergleich zu heute unendlich langen Ladezeiten, Diskettenwechsel und Grafikaufbau. Wenn Geduld eine Tugend ist, dann war ich damals ein Heiliger :)

    Das Remake von Bard's Tale 1 habe ich letztes Jahr auf dem PC gespielt und war nach ca. 25 Stunden beim Endgegner Mangar. Dank Komfortfunktionen wie Automap und Maussteuerung flutscht da alles. Auf dem C64 habe ich mindestens das 3-fache an Zeit gebraucht.

    Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11678 - 28. Januar 2020 - 18:27 #

    Ah, okay! Ich hatte nie den Drang verspürt, das nachzuholen, obwohl ich das Genre wirklich mag. Mein erstes Rollenspiel war "Lands of Lore" und das hatte nicht nur allerhand Komfortfunktionen, sondern war ja auch Rollenspiel light.

    vgamer85 21 AAA-Gamer - 28654 - 28. Januar 2020 - 17:33 #

    Haja letztens Horizon Zero Dawn durchgezockt und laut Trophäe 30 Prozent seltem. Also ca. Ein Drittel der Käufer habens durchgezockt...

    50 Prozent der Zeit zocke ich und 20 Prozent gehen auf Videos, Social Media, ganz wenig Podcasts und Co..
    Naja eigtl eher 6 Stunden am Samstag und Sonntag eher zocken. 3 Stunden Videos...jeweils. Mo-Fr ist 1 Stunde zocken pro Tag.

    BruderSamedi 18 Doppel-Voter - P - 11274 - 28. Januar 2020 - 18:20 #

    Ich halte die Durchspielquote nicht für ein wirklich taugliches Maß, sofern man sie am Spieler und nicht am Spiel festmacht.

    Auf Steam habe ich beispielsweise 174 Titel der Kategorie "Gespielt" (auch ein Civilization fällt hierunter, wenn ich es nach persönlicher Meinung lang genug gespielt habe) und 59 der Kategorie "Abgebrochen", heißt angefangen aber nicht vollendet. Meistens hat das aber Gründe im Spiel - beispielsweise fehlende Langzeitmotivation. Muss ich mich rechtfertigen, ein Spiel, das mir keinen Spaß mehr macht, nicht beendet zu haben? Ich denke nicht.

    Am Spiel gemessen wird es interessanter: nur ein Viertel hat RDR2 oder AC Odyssey durchgespielt? Diesen meist hochbewerteten Titeln scheint es an Langzeitmotivation zu mangeln. Diese Zahl sollte sich daher auch gut als Testnote eignen, wobei hier zugegebenermaßen kürzere Spiele bevorzugt werden, da man meist erst nach mehreren langweiligen Stunden abbricht, sofern diese nicht direkt am Anfang liegen.

    Maestro84 19 Megatalent - - 16043 - 28. Januar 2020 - 18:26 #

    Ich denke eher, dass Titel wie RDR2 oder AC-Odyssey zu groß sind. Weniger Kleinkram bzw. eher Sammelkram und dafür die Story und die Welt gebündelter erzählt würden den Spielen gut tun. Deswegen mochte ich auch Jedi Fallen Order: Ein tolles Spiel und nach knapp 25 Stunden war ich durch. Super, hab ich richtig genossen, ähnlich Uncharted 4 oder dem Ableger vor einigen Jahren.

    Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11678 - 28. Januar 2020 - 18:34 #

    Word!

    Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass einige Entwickler nicht mehr das Gespür dafür haben, wann genug ist. Wo war denn bitte schön das Problem an einem "Assassin's Creed", das nach 20 oder 25 Stunden durch war? Das war doch lang genug? Warum müssen es jetzt 50 Stunden sein? Selbst ein Meisterwerk wie "Divinity: Original Sin 2" oder "The Witcher 3" sind eigentlich viel zu lang. Alte Journalistenregel: Man kann alles kürzen - das ist aber bei so manchem Spieleentwickler nicht angekommen. Ich behaupte mal: Die neue Tomb-Raider-Reihe wäre viel spannender, wenn man nicht permanent Äste abbrechen, Nester ausräumen oder irgendwas anderes aufsammeln müsste.

    Es ist doch mittlerweile absurd: Alle klagen über viel zu wenig Zeit. Und alles wird länger: Filme dauern nicht mehr 90, sondern eher 120 bis 150 Minuten. Wir schauen Serien, weil das ja vermeintlich kleinere Happen sind, stattdessen bingen wir dann eine halbe Staffel am Stück. Und viele Spiele werden auch immer länger (obgleich es heute auch viel mehr storybasierte Spiele gibt, die nach zwei bis vier Stunden durch sind).

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 28. Januar 2020 - 19:00 #

    Das glaube ich auch, dass da oft das Maß überschritten wird und weniger oft mehr wäre.

    Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 41951 - 29. Januar 2020 - 12:53 #

    Absolut. Ich bin gespannt, ob und wann die Entwickler das auch mal bemerken.

    rammmses 21 AAA-Gamer - P - 28522 - 28. Januar 2020 - 19:02 #

    Sind auch selbstgemachte Probleme. Man hört ja nicht selten "wie nur 20 Stunden? Dann höchstens im Sale!" Potentielle Spieldauer wird gern als Gütekriterium interpretiert. Selten hört man ein Spiel sei zu lang, aber wehe es ist etwas kurz.

    Maestro84 19 Megatalent - - 16043 - 28. Januar 2020 - 19:33 #

    Dies stimmt leider. Selbst bei mittelguten Kinofilmen hatte ich nie das Gefühl, dass die 20 Euro (Ticket zzgl. Fressalien) jetzt für zwei Stunden verschwendet wären und wenn mich ein Sharpe-Roman für zehn Euro nur zehn Stunden unterhält, ist dies völlig ok. Spieler legen zu viel Wert auf viel Inhalt für ihr Geld.

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 70428 - 28. Januar 2020 - 19:06 #

    Also dass Filme insgesamt länger werden, glaub ich nicht. Ich hab auch schon früher haufenweise Filme gesehen, die über 2 Stunden gehen. Oder gibts da ne Statistik?

    Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11678 - 28. Januar 2020 - 19:54 #

    Zwei Stunden war meiner Meinung nach oft so eine magische Grenze. Klar, es gab auch früher Monumentalschinken wie Lawrence von Arabien, gerade in der Cinemascope-Zeit. Aber ganz viele Filme haben sich an den Rahmen 90 bis 120 Minuten gehalten. Der wird meiner Meinung nach heute immer öfter gesprengt und 150 Minuten sind keine Seltenheit, die waren früher eher die Ausnahme. Oder empfinde ich als alter Sack das mittlerweile nur so?

    Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10853 - 28. Januar 2020 - 20:07 #

    2003 hat man die noch in Teile geschnitten, wie bei Kill Bill.

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 70428 - 28. Januar 2020 - 20:20 #

    Und wieviele Filme fallen dir noch ein, bei denen das gemacht wurde?

    rammmses 21 AAA-Gamer - P - 28522 - 28. Januar 2020 - 20:27 #

    Naja die wären zusammen über 4 Stunden und sind auch strukturell recht klar getrennt. Das würde heute nicht anders laufen, gibt ja genügend Zweiteiler. Insgesamt sind 3 Stunden Filme immer noch die Ausnahme im Kino.

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 70428 - 28. Januar 2020 - 20:19 #

    Also ich empfinde Filme mit 150 Minuten Laufzeit immer noch als Seltenheit. Das meiste, was ich schaue, bewegt sich im 90-120 Minuten Rahmen. Ich schau zwar nicht total viel, aber auch nicht wenig.

    Borin 16 Übertalent - P - 4419 - 28. Januar 2020 - 20:40 #

    Ich weiß leider weder die genauen Zahlen noch, wann genau ich es gelesen habe. Aber vor gut einem Jahr gab es in der SZ einen Artikel genau zu dem Thema. Da gab es so eine Auswertung von der durchschnittlichen Länge der Top 100 (200?) Filme der US-Kinocharts aus den letzten xyz Jahren und die Länge hatte deutlich zugenommen. Das hat dort in den USA, wo nur nach Einspielergebnis und nicht auch nach Zuschauerzahl geschaut wird, auch etwas damit zu tun, dass man bei zunehmender Länge mehr Geld verlangen kann. Da gibt's irgend so eine magische Länge, die von mehreren Filmen knapp gerissen wurde.
    In dem Artikel Stand auch, dass in Deutschland immer mehr Filme Überlängenaufschlag haben.

    Player One 16 Übertalent - P - 4427 - 28. Januar 2020 - 22:54 #

    Wenn mich ein Spiel richtig gepackt hat, kann es gar nicht gross genug sein. Skyrim und Witcher 3 hätte ich noch weitere 200 Stunden gespielt, beide Spiele habe ich mehrfach durchgezockt. Bei den Gothic-Spielen ebenso und natürlich BG2. Dann wird die Luft auch schon dünn. Die Spiele von Naughty Dog waren ebenfalls Highlights für mich aber die waren ja relativ kurz.

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 29. Januar 2020 - 7:22 #

    Es gibt ja durchaus eine gewisse Menge an Spielern, die das so sehen wie du. Für die sind solche Spiele, die dann wirklich auch Spaß für 100+ Stunden bieten eine tolle Sache. Mich würde mal interessieren, wieviele Spieler es davon prozentual so gibt.

    Jörg Langer Chefredakteur - P - 442578 - 29. Januar 2020 - 12:23 #

    Vermutlich mehr, als es "Core Gamer" gibt: Wirklich jeder männliche Jugendliche scheint FIFA zu spielen, auch wenn sie sonst nichts spielen. Da hasst du dein Spiel, in das sich die Leute 100+ Stunden versenken...

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 29. Januar 2020 - 12:47 #

    Mein Sohn spielt kein FIFA :-)

    Dass es Spiele gibt, in die 100+ Stunden versenkt werden ist ja klar, gerade wenn ein Online-Modus dabei ist (Destiny usw.).

    Mich würde aber eher interessieren, wieviel CoreGamer ein Assissins Creed Odysee, ein Skyrim und ähneliche Solospiele wirklich 100+Stunden spielen, jede Ecke erkunden und alle Quest machen.

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 21984 - 29. Januar 2020 - 14:31 #

    Also ich kenne so einige Komplettierer. Einige aus Prinzip, die spielen dann manchmal sogar lieber gar nicht als "halbherzig" und andere finden ein bestimmtes Spiel so gut, dass sie es schade fänden, wenn es aufhört. Zu letzteren gehöre ich wohl auch. Ich habe viele halb angefangene Spieleleichen im Keller, aber eben auch immer wieder Durchgespielte, die von mir aus noch länger so hätten weitergehen dürfen.
    Ob "Core" da überhaupt was aussagt?

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 29. Januar 2020 - 14:56 #

    Ne, ich denke nicht, das "Core" da was aussagt. Ich würde mich als ein solcher bezeichnen, bin aber weit weg vom "Komplettierer".

    AlexCartman 19 Megatalent - P - 19154 - 29. Januar 2020 - 18:19 #

    Ich bin schon so ein bisschen der Typ "habe ich bezahlt, wird jetzt auch durchgespielt, und zwar komplett." Vor allem versuche ich aber am Anfang alle Nebenquests und in einer Open World alle Symbole etc abzugrasen, weil ich hoffe, dass mir die Progression so vereinfacht wird und ich nicht so viel grinden muss und Bosse hoffentlich im ersten Versuch liegen. Das ist tatsächlich bei mir der Hauptgrund für "Komplettieren". Habe ich den letzten Boss dann aber gelegt und die Story gesehen, ist mir der Rest inzwischen dann doch egal, besonders wenn das Spiel nichts mehr in Sachen Mechanik zu bieten hat. Da ist mein Restleben dann doch zu kurz.

    Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10853 - 29. Januar 2020 - 18:01 #

    Bei Skyrim alle Quests machen geht nicht, da sie teilweise generiert werden. Bei AC gilt das auch.

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 21984 - 29. Januar 2020 - 18:18 #

    Die Generierten wiederholen sich dann aber in wesentlichen Punkten.

    Player One 16 Übertalent - P - 4427 - 29. Januar 2020 - 18:02 #

    Meine Söhne spielen fast ausschließlich FIFA, ich kann damit absolut nichts anfangen. Ich spiele, seit es Pong für den heimischen Fernseher gab und ein gutes RPG oder Action-Adventure bekommt von mir immer locker 100+ Stunden aufgebrummt.
    Die Definition für Core-Gamer würde mich aber mal interessieren.

    Q-Bert 23 Langzeituser - - 40746 - 29. Januar 2020 - 14:08 #

    Ich spiele oft und gern ein Spiel auch 100+ Stunden, hab auch die Zeit dafür, das in 1-2 Monaten durchzurocken. Aber da ich so ein "ich will jedes Fragezeichen erkunden Spielertyp" bin, sind Spiele, die für Normalspieler schon auf 100+ Stunden ausgelegt sind, für mich dann 200+ Stunden Spiele. Deswegen sehe ich bei nem Witcher 3 oder Skyrim nie das Ende der Hauptstory... :(

    The Outer Worlds hat mich 60 Stunden beschäftigt und ich habs bis zum Ende gespielt. Das fand ich völlig OK, die meisten schaffen es aber in der Hälfte der Zeit. Aber genau dafür gibt oder besser: gab es doch DLCs. Ein rundes Maingame mit vernünftiger Spielzeit von 30-60 Stunden, und wer dann noch nicht genug hat, kauft sich die DLCs, die jeweils weitere 10-20 Stunden Spaß liefern.

    Voraussetzung ist aber:
    - Die DLCs müssen zeitnah kommen, nicht erst nach nem Jahr.
    - Das Hauptgame muss in sich abgeschlossen sein, kein Cliffhanger für die DLCs.

    Dann wäre die Spielewelt wieder heile :)

    BruderSamedi 18 Doppel-Voter - P - 11274 - 29. Januar 2020 - 22:20 #

    "Deswegen sehe ich bei nem Witcher 3 oder Skyrim nie das Ende der Hauptstory... :("

    Nachdem mir das in Oblivion und Morrowind genauso ging, habe ich in Skyrim einfach die Hauptquest bevorzugt und erstmal kaum Nebenquests gemacht. Es levelt schließlich eh alles mit, also ist das egal. In anderen Spielen sind die Herausforderungen fest und wer nur die Hauptquest macht ist irgendwann einfach zu schwach.

    Unregistrierbar 18 Doppel-Voter - P - 10298 - 29. Januar 2020 - 22:46 #

    Da greife ich aber einen Gedanken Michael Hengsts auf:

    die Zeitstrecker in Spielen sind ja absichtlich und nutzen die gleiche Spielmechanik wie die Hauptstory. Wenn man sich also nur an letztere halten will, levelt man auch nicht "automatisch", sondern muss genauso kämpfen, handeln, jagen usw.. Es geht aber halt bequemer, wenn man den ganzen Nebenquatsch macht.

    Wir spielen meistens, um zu entspannen. Da ist die Gefahr groß, sich nicht perfekt auf einen Endboss einzustellen durch den ausnahmslosen Einsatz aller Special Moves und Buffs, sondern einfach mal in der Gegend umherzuschweifen, entlaufene Katzen zum Sohn des Bürgermeisters zu bringen, die Ratten im Keller der Dorfkneipe zu beseitigen oder dem lokalen Alchemisten seltenes Furzkraut für den ersten Heiltrank zu besorgen und - 3 Levels später den Boss niederzulinksklicken (c).

    Schon geschickt gemacht von dieser Industrie.

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 70428 - 29. Januar 2020 - 22:53 #

    In den Elder-Scrolls-Spielen ist es aber doch so, dass die Hauptquests mit der langweiligste Inhalt sind. :D Also ehe ich in nem Elder Scrolls nur durch die Hauptquest renne, würde ich es eher gar nicht spielen. Das Erkunden, die Nebenquests, Gilden etc. machen die Reihe doch erst aus.

    BruderSamedi 18 Doppel-Voter - P - 11274 - 31. Januar 2020 - 19:27 #

    Ich sage ja nicht, dass ich gar keine Nebenquests mache, klar geht da im Endeffekt die meiste Zeit rein. Aber: wenn ich nach 100 Stunden das Spiel beiseite lege und dann die Hauptquest, die ja storytechnisch das interessanteste sein soll und oft ja auch die Welt und Charakterfähigkeiten verändert, noch offen ist, fühlt sich das nicht wie durchspielen an. Wenn ich dann sage, ich habe Skyrim gespielt und einer fragt: "Wie fandest du den Drachen am Ende?" und ich keine Ahnung habe wo im Spiel überhaupt mal Drachen vorkommen, ist das für mich kein gutes Gefühl. So geht es mir heute bei Oblivion, da ich noch keinen guten Mod gefunden habe, der mir das Durchspielen trotz den widersinnigen Level-Systems ermöglicht.

    Maestro84 19 Megatalent - - 16043 - 28. Januar 2020 - 18:24 #

    Ich gehe genau den Weg, dass ich viel weniger Spiele kaufe. Sicher würde ich gerne mehr Titel wie RDR2 oder auch endlich mal GTA5 spielen, aber ich finde dafür einfach keine Zeit. 2019 hat alleine AC-Odyssey das erste Halbjahr fast voll in Beschlag genommen, einfach, weil neben Arbeit, Familie und anderen Hobbys die Zeit für solche Monster echt nicht mehr so da ist wie früher. Ab und an stelle ich mir vor, ich wäre heutzutage ein Teenager oder, noch besser, Junggeselle, dann könnte ich jeden Abend stundenlang in all die schönen Serien und Spiele stecken. Bin ich aber zum Glück nicht, also wird gnadenlos selektiert. Dann belegt bei Spielen eben ein AC-Odyssey sechs Monate und bei Serien wird alle 2-3 Monate der Streamingdienst gewechselt, währenddessen wir zu Hause nur die gehypten Toptitel wegschauen. Deshalb habe ich schon vor Langem all meine Listen in Sachen Romane, Spiele und Serien gnadenlos auf jeweils eine handvoll eingedampft.

    Ich weiß da echt nicht, wie all die Streamingdienste bei Serien/Filmen - und bald auch für Spiele - oder gar die Anbieter all der "ZigmalAWESOMEBIGGERalsSkyrim&Witcher3TOGETHERRR" überleben wollen? Es fehlt querbeet, zumindest in meiner Filterblase, den Menschen die Zeit - bis auf eben die Singles oder älteren Kindern (Teenies) von Freunden.

    Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11678 - 28. Januar 2020 - 18:37 #

    Lass es dir gesagt sein: Auch als (Wieder-)Junggeselle hat man nicht so viel mehr Zeit, zumindest, wenn man einen Beruf hat.

    Und was die Streamingdienste und Anbieter angeht: Ich denke, da wird irgendwann nach dem Hype die Blase platzen. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Spieler und Serien-/Filmfans fünf bis zehn Abos monatlich eingehen. Irgendwann wird vielleicht/hoffentlich ein Anbieter kommen, der die anderen übernimmt oder mit anbietet. Oder es werden einfach Anbieter sterben.

    Player One 16 Übertalent - P - 4427 - 28. Januar 2020 - 19:04 #

    Wenn mich ein Spiel wirklich fesselt, dann nehme ich mir die Zeit aber der Funke springt nur noch selten so richtig über. AC: Odyssee habe ich mit Freude durchgespielt, RDR2 habe ich dann irgendwann frustriert abgebrochen. Ich kaufe mittlerweile auch mit Verstand, so schwer es mir manchmal fällt und wenn es dann doch keinen Spaß macht, beende ich die Sache. Bei Spielen, Büchern, Filmen und Serien, meine Zeit ist mir heute zu schade, um langweilige Abschnitte bei Unterhaltungsmedien zu ertragen. Früher hätte mich ein Dark Souls gereizt, heute breche ich so etwas ab, wenn es an einer Stelle zu lange dauert, bis mich mein Geschick voran bringt.
    Lange Rede, kurzer Sinn, Recht hat er der Michael Hengst.

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 70428 - 28. Januar 2020 - 18:57 #

    Also ich kaufe ja wie bekloppt in Sales und hab darum einen relativ großen Spielestapel, momentan etwas über 40 Spiele. Aber ich kaufe trotzdem nur Spiele, die ich wirklich gern spielen möchte. Hab halt leider an zu vielen Spielen Interesse. Und dennoch: Ich spiele alles durch, was ich anfange. Mein letztes nicht durchgespieltes Spiel ist Skyrim von 2011 (wobei ich trotzdem über 100 Stunden reingesteckt hab). Und ich hetze auch nicht durch, sondern koste die Spiele voll aus. Lass halt nur Sachen weg, die mir keinen großen Spaß machen wie z.B. Sammelkram. Und da ich gut einschätzen kann, was mir gefällt, hatte ich auch ewig kein Spiel mehr, das mir überhaupt nicht gefiel.

    Drapondur 30 Pro-Gamer - - 152101 - 28. Januar 2020 - 19:38 #

    Bei mir genauso. Und wenn ich bei einem Spiel partout nicht weiter komme, schaue ich mir den Rest auf YT an.

    TSH-Lightning 25 Platin-Gamer - - 56148 - 28. Januar 2020 - 18:57 #

    Das trifft den Nagel auf den Kopf. Habe es schon oft hier geschrieben, dass ich mir fast alles an Spielen kaufen könnte aber nicht die Zeit dazu habe. Allerdings lass ich ich mich nicht von einen Zeitmonster wie Assassin's Creed Odyssey abhalten und bekomme mittlerweile das ganz gut hin und mache mehr Sport als früher.

    Habe Aufgaben in andere Zeiten gelegt, hänge nicht mehr so viel im Internet (auch bei GG), die Asozialen Netzwerke interessieren mich nicht, wenn es was wichtiges gibt bekomme ich es auch so mit. Kaufe fast nur im Sale Spiele die wirklich gut sind. Sollte ich mal eine nicht so tolles Spiel erwischen, sofortiger Abbruch, es hat im Sale eh nicht so viel gekostet. Nur gute, F2P oder mittelprächtige Spiele kauft ich nicht mehr. Blocke mir Zeit für Sport, Film + Serien usw. Außerdem brauche ich nicht viel Schlaf, also spät in die Kiste und früh auf auf Arbeit, dann ist man auch wieder früher daheim. Nur noch max 2 Spiele gleichzeitig.

    Gebe weniger aus und kann die Zeit besser nutzen --> Win-Win :)

    Faerwynn 19 Megatalent - P - 16359 - 28. Januar 2020 - 18:59 #

    Ich habe ein paar ungenutzte Lücken gefunden, so fahre ich mittlerweile mit dem Zug auf die Arbeit, das sind 60-80 min am Tag, die ich auf Switch und Vita mit Zocken verbringen kann. Dazu hab ich festgestellt, dass ich mit kleinen Kindern wieder mehr zocke, weil die irgendwann schlafen und ich dann eben nicht mehr aus dem Haus gehe. Meine Durchspielquote ist daher sehr hoch, mindestens drei Viertel, eher noch mehr. Ich sehe keinen Grund irgendwas nicht zu kaufen, wenn ich Lust hab, ich mag meinen Mountain of Joy. Auch Sonntag abends wartet immer etwas auf mich, das ich noch nicht kenne, falls ich Lust habe.

    Hermann Nasenweier 21 AAA-Gamer - P - 25394 - 28. Januar 2020 - 19:04 #

    Hatte leider keine Zeit den Artikel zu lesen ;)

    Ne, ernsthaft. Ich sehe prinzipiell auch die Zeit als limitierenden Faktor. Ich kaufe trotzdem viele Spiel, einfach weil ich nicht nur aktuelle Sachen spielen will. Und mir ist einfach schon zu oft passiert daß ich ein Spiel dann nicht mehr legal bekommen habe. Deswegen sammle ich halt doch oft mehr als das ich spiele.

    Mir ist aber auch klar daß ich nie alles spielen kann, vor allem weil ich manchmal Sachen ein zweites Mal angehe (was ja Zeit von neuen Spielen klaut). Meine Lösung ist einfach zu spielen worauf ich gerade Lust habe. Dauert zwar dann manchmal Jahre, oder sogar Jahrzehnte, bis ich ein Spiel durchhabe. Ist mir aber egal.

    Allerdings schaue ich fast kein Fernsehen, daher hab ich mehr Zeit zum Zocken ;)

    funrox 15 Kenner - P - 3515 - 28. Januar 2020 - 19:24 #

    Tatsächlich habe ich in der Woche ca. 3 Stunden für Spiele. Eventuell noch etwas auf der Switch für zwischendurch.
    Versuche auch, die vorhandenen Spiele zu spielen. Es kann aber durchaus mal sein, dass mich (wie bei Plague Tale) ein neues Spiel so fasziniert, dass ich es sofort spiele. Dann aber auch bis zum Schluss.

    Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10853 - 28. Januar 2020 - 19:26 #

    Fernsehen hab ich nicht mehr, da läuft eh nur Schrott.
    Die durchgespielt Quote auf Steam ist auch nicht unbedingt aussagekräftig, ich hab da einiges an Schrott dabei.
    Unteranderem Flight Control HD, was man brauchte um in einem Steam Sale irgendwas zu erreichen und viel Müll bzw Spiele aus Bündeln, die mir nicht gefallen. Die ich allerdings kurz angespielt habe.
    Dann komm Strategie und Roguelikes dazu, BoI, Noita und anderer Spiele die kein Ende haben.

    Lange Spiele sind mir mittlerweile auch ziemlich ein Graus, da sie selten wirklich durchgegebene motivieren.

    Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11678 - 28. Januar 2020 - 19:57 #

    Kommt natürlich darauf an, wie du fernsehen definierst. Wenn es wirklich das lineare Fernsehen ist, gebe ich dir recht. Aber sind Netflix, Amazon Prime, Sky nicht auch fernsehen? Da müsste ich dir dann nämlich widersprechen und behaupte: Das Fernsehen war noch nie so gut wie heute!

    Cupcake Knight 18 Doppel-Voter - 10853 - 28. Januar 2020 - 20:08 #

    Ich meine das was linear aus der Dose kommt und OTT meistens Geld kostet.
    Sky rückt Quoten raus, also ist es auch fernsehen und die Ticket App ist so mies, dass ich dann lieber den klassischen Weg gehe um etwas zu sehen.

    Extrapanzer 17 Shapeshifter - P - 6904 - 28. Januar 2020 - 19:31 #

    Eine interessante Studie aus dem Jahr 2003, "Wo bleibt die Zeit":
    https://www.bmfsfj.de/blob/76460/d798663a8e573587f20ae65574e6c3cc/wo-bleibt-zeit-data.pdf
    Die kommen auf fast genau 4 Std. frei verfügbare Zeit am Tag für Hobby und Medienkonsum.
    Bei mir fallen übrigens alle der obigen 211 TV-Berieselungsminuten weg, da sitze ich lieber aktiv am PC.

    Bei 4 Stunden am Tag für Medienkonsum und Hobby sind wir übrigens bei 120 Stunden im Monat und damit wieder bei den 100 Euro frei verfügbares Einkommen pro Kopf und meiner These, dass unser Medienkonsum im Mittel nur einen Euro pro Stunde kosten kann, also auch nur einen Euro pro Spielstunde.
    Das ist natürlich ein Dilemma: wenig Zeit spricht für kurze Spiele, ein Preis von 60 Euro aber für einen Gegenwert von mind. 60 Stunden.

    zfpru 18 Doppel-Voter - 10841 - 28. Januar 2020 - 19:52 #

    Ich halte es mit Bradley P. Richfield: „Sie haben nicht zu wenig Zeit. Sie haben zu viel Familie:“

    Unregistrierbar 18 Doppel-Voter - P - 10298 - 28. Januar 2020 - 19:53 #

    Der Bestandsaufnahme stimme ich zu, der Bewertung nicht. Spiele sind billig, stimmt. Genau deswegen werde ich auch weiter eher kritiklos zuschlagen und Spiele anhäufen, die ich größtenteils nicht spiele.

    Denn ich mache ja nicht viel Geld damit kaputt. Viel schlimmer wäre es, wenn ich mich wie früher im Vorfeld genauestens darüber informieren müsste, was ich da kaufen will. Die Zeit wäre mir zu schade dafür.

    Zuletzt ist es auch so, dass Computerspiele immer langweiliger werden. Man hat halt fast alles schon mal gesehen. RPGs locken mich kaum noch hinter dem Ofen hervor, weil sie im Grunde alle gleich ablaufen. Da muss zwar das Rad nicht neu erfunden werden - hochleveln und Loot sammeln hat natürlich trotzdem seinen Reiz - aber es hält einen halt nicht mehr so bei der Stange wie früher, als das alles noch ein Abenteuer war. Und dann sind die Entwickler auch noch so blöd und strecken ihre Ware ins Unendliche... Skyrim Schmiedekunst - was hat das Spaß gemacht, aber im Grunde war es extrem repetitiv, sich bis zum maximalen Level 100 hochzuskillen. Und es gab ja glaube ich ein Dutzend Skills... Jump ´n´ Runs kann ich gar nicht mehr sehen. Autorennen nur noch gegen menschliche Gegner.

    Computerspiele sind einfach nicht mehr der heiße Scheiß von früher. Das ist der Grund, wieso ich einen PoS habe. Und klar, Ausnahmen wie Minecraft oder Zelda Breath of the Wild gibt es auch.

    blobblond 20 Gold-Gamer - P - 23662 - 28. Januar 2020 - 20:39 #

    Ein kleiner Typo: " sechs bus acht Stunden am Tag";)

    Borin 16 Übertalent - P - 4419 - 28. Januar 2020 - 20:46 #

    Ich habe das Humble Monthley seit drei Jahren. Dadurch viel, was ich spielen wollte und will günstig bekommen und einiges, was ich nie angepackt, also einzeln gekauft hätte, auch einmal ausprobiert. Klar ist manches Schrott, aber auch bei Spielen, die ich früher gekauft habe, konnte ich das nicht ausschließen.
    Für PS4-Spiele und Spiele, die ich mit Freunden aktuell im Multiplayer spielen will, gebe ich dann auch einmal etwas mehr aus. Auf der PS3 habe ich noch viel in Sales gekauft, aber da hat mich der Konsolenwechsel geheilt. Jetzt stehen da drei FF13 Discs ungespielt im Schrank, die hätte ich mir sparen können.

    Green Yoshi 22 Motivator - P - 32255 - 28. Januar 2020 - 22:21 #

    Ich bin froh, wenn ich mit Death Stranding bald endlich durch bin (hab heute Episode 9 abgeschlossen) und mich wieder anderen Spielen widmen kann.

    Selbst in Zeiten von Arbeitslosigkeit hab ich nicht so viel mehr Zeit mit Spielen verbracht als sonst. Gibt ja auch noch andere Interessen und Hobbies und mir machen viele Spiele auch nicht stundenlang am Stück Spaß.

    Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 41951 - 29. Januar 2020 - 13:00 #

    Das klingt so, als müsstest Du Dich zu dem Spiel zwingen ;)

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 29. Januar 2020 - 13:03 #

    Wenn ich das Gefühl bei einem Spiel habe, mich zum spielen zu zwingen, dann höre ich damit auch - will ja Spaß damit haben und den scheine ich in diesem Moment dann wohl verloren zu haben.

    Green Yoshi 22 Motivator - P - 32255 - 30. Januar 2020 - 10:47 #

    Das geht mir bei fast allen japanischen Spiele so, dass sie irgendwelche Elemente haben, die mich frustrieren. Hat Death Stranding nicht so stark wie die Metal-Gear-Solid Spiele, aber gibt immer noch genug Nervpunkte.

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 30. Januar 2020 - 11:25 #

    Darf ich fragen was und warum du es trotzdem weiterspielst?

    Green Yoshi 22 Motivator - P - 32255 - 30. Januar 2020 - 12:22 #

    Ich breche Spiele ungern nach 40 Stunden ab. Dann will ich auch das Ende sehen. Wenn ich wie bei Control und Jedi: Fallen Order nur die ersten beiden Stunden gespielt habe, fällt mir das deutlich leichter.

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 30. Januar 2020 - 14:02 #

    Nach 40 Stunden hatte ich das Ende bei DS schon erreicht, wenn mich ein Spiel nervt, dann erreiche ich diese Marke aber auch erst gar nicht. Das du das Ende sehen willst, kann ich verstehen - mich hält das dann aber irgendwann nicht mehr ab, es vorzeitig zu beenden.

    Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11678 - 30. Januar 2020 - 14:19 #

    Bei mir ist es eher unfreiwillig, dass ich irgendwann aufhöre. Neue Spiele, viel zu tun auf der Arbeit inklusive Abendtermine oder private Termine. Und schon ist man ein paar Tage raus - oder gar Wochen. Und dann hat man den Klotz am Bein. Mehr als 100 Stunden Witcher 3 und mehr als 120 Stunden D:OS2... und ich müsste es mal beenden.

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 30. Januar 2020 - 14:26 #

    Das kommt auch manchmal vor - einmal raus, komme ich in die wenigsten Spiele wieder rein. Daher habe ich Witcher 3, GTA5 oder Skyrim auch nicht durchgespielt. Ich hatte irgendwann auch mal Lust auf was anderes und hab dann einfach nicht mehr reingefunden.

    Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11678 - 30. Januar 2020 - 14:35 #

    Bei Skyrim ist mir das zweimal passiert. Irgendwann habe ich dann nur noch die Hauptquests gemacht und war hinterher sehr enttäuscht.

    Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 41951 - 30. Januar 2020 - 20:40 #

    Das habe ich mir Gott sei Dank fast komplett abgewöhnt. Früher hatte ich das öfter, dass ich Spiele nicht mehr beendet habe, weil ich dann zu lange raus war. Jetzt bin ich konsequenter bei einem Spiel und unterbreche es einfach nicht.

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 31. Januar 2020 - 7:42 #

    Ich breche ein Spiel schon manchmal noch ab, dann meist aber auch, weil es mich nicht mehr so in seinen Bann zieht und dann hab ich meist auch später keine Lust mehr, es noch zu spielen. Bei GTA5 und Witcher hatte ich eigentlich den Plan, das irgendwann nochmal aufzugreifen. Aber das hat dann tatsächlich einfach nicht mehr geklappt.

    Ansonsten versuche ich, mir erst gar keinen Druck aufzubauen und kaufe neue Spiele oft erst, wenn ich das aktuelle beendet habe. Da ich jetzt aber noch eine Xbox ins Haus geholt habe und da den Gamepass nutze, klappt das nun etwas schwerer :-)

    RoT 20 Gold-Gamer - P - 21215 - 28. Januar 2020 - 23:02 #

    Auf richtig viel Spielzeit komme ich wohl auch nicht, aber in der Rechnung vermisse ich das, wobei ich mich am meisten erwische, ich knapse die Zeit von meinem Schlaf ab. Das ist nicht gesund, aber irgendwie treibt micht meist zuviel um, bevor ich mir das GO in die Falle geben kann.

    Xaridir 16 Übertalent - 4214 - 28. Januar 2020 - 23:29 #

    Theoretisch versuche ich das auch, sehr überlegt kaufen und dann auch spielen. Theoretisch...aber immer noch viel zu oft wird nur angespielt oder zwischendrin gewechselt, trotz eigentlich kaum Zeit zum Zocken.

    Slaytanic 25 Platin-Gamer - - 60460 - 29. Januar 2020 - 2:57 #

    Mich stört mein PoS ja nicht, darum werde ich weiter einkaufen und wenig spielen wie zuvor. Die Zeit ist und war halt bei mir eher das grosse Problem. ;)

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 29. Januar 2020 - 7:23 #

    Die Entwickler freut das auf jeden Fall :-)

    Player One 16 Übertalent - P - 4427 - 29. Januar 2020 - 7:28 #

    Zum Glück lässt mir die aktuelle Qualität der Neuveröffentlichungen genug Zeit für meinen Stapel ungespielter oder nur angespielter Spiele. Ja Ori, du bist gemeint.

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90159 - 29. Januar 2020 - 8:56 #

    Ich habe komischerweise heute mehr Zeit zum spielen als je zuvor. Trotz Familie und Job. Und nein, ich vernachlässige beides nicht.
    Gut im Gegenzug ist spielen auch mein Haupthobby, neben lesen. Zudem selektiere ich auch mittlerweile stark, was ich mit meiner Freizeit anstelle.

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 29. Januar 2020 - 10:20 #

    Kann ich nicht behaupten - früher habe ich jeden Tag 2-3 Stunden gespielt, mindestens. Heute spiele ich soviel nicht, jedenfalls nicht jeden Tag - wobei ich zugeben muss, das ich das wahrscheinlich könnte, mir aber andere Dinge auch wichtig sind.

    Q-Bert 23 Langzeituser - - 40746 - 29. Januar 2020 - 14:18 #

    So geht es mir auch ^^

    Früher war mehr TV, das hat stark nachgelassen. Und Netflix kann ich nebenbei am PC gucken, da sitze ich nicht "exklusiv" vorm Fernseher.
    Früher war mehr Zeitschrift/Zeitung, lese ich viel weniger.
    Früher war viel mehr Sport, aber 3-4x die Woche Training schaffe ich körperlich überhaupt nicht mehr, ohne an Krücken zu gehen.
    Früher war mehr Party, jedes Wochenende Clubbing, mach ich gar nicht mehr.
    Früher war mehr Brettspiel, da ist es schwer geworden, 6-8 Leute zu nem Diplomacy-Wochenende zusammen zu bekommen.
    Und früher war auch viel mehr Arbeit, irgendwann hab ich angefangen, "mehr Geld" gegen "mehr Freizeit" einzutauschen. Gute Entscheidung!

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90159 - 29. Januar 2020 - 16:10 #

    Ich kann das nicht. Also Netflix und gleichzeitig Tablet, und im Fall meiner Frau auch noch Smartphone. Entweder eins richtig oder gar nicht.

    Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11678 - 29. Januar 2020 - 16:11 #

    Ich finde momentan Fifa und Podcasts als Kombination ganz gut.

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90159 - 30. Januar 2020 - 14:13 #

    Podcast sind für mich ok, wenn man grindet.

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 70428 - 30. Januar 2020 - 15:30 #

    Das geht ja. Aber ne Serie/Film gucken und dabei noch aufs Smartphone oder den PC schauen und irgendwelchen Kram machen, geht für mich gar nicht. Denn da könnte ich mich nur auf eines richtig konzentrieren. Wenn ich ne Serie/Film gucke, dann mach ich auch nur das. Finds z.B. im Kino immer furchtbar, wenn die Leute es nicht mal 2 Stunden schaffen, ihr Smartphone in der Tasche zu lassen und dann im dunklen Saal damit rumblenden.

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90159 - 30. Januar 2020 - 16:39 #

    Bruder im Geiste! :)

    Q-Bert 23 Langzeituser - - 40746 - 30. Januar 2020 - 1:39 #

    Rechts aufm Monitor Netflix, links GamersGlobal und aufm Handy Quizduell gegen Jürgen... ^^ Dem Ergebnis ist das leider nicht wirklich zuträglich :]

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90159 - 30. Januar 2020 - 14:14 #

    Und dem Genuss wohl eher auch nicht.

    Moriarty1779 18 Doppel-Voter - - 9439 - 29. Januar 2020 - 10:32 #

    Ich habe gerade einen Krankenschein gehabt und drei Tage lang The Touryst gezockt. Komplett durch, die letzten Prozent mit Hilfe von Tutorialvideos.
    Das war ein richtig schönes und in sich geschlossenes Erlebnis, so etwas gibt mir heute viel mehr als abends ne halbe Stunde Assassin‘s Creed zu spielen und nach Monaten immer noch auf der dritten von zwölf Inseln rumzuklettern.

    Hinzufügen möchte ich noch: Ich zocke jetzt seit ich zum 10. Geburtstag einen C64, später dann den Gameboy bekommen habe. Das sind gute 30 Jahre. Ich werde mich nie ganz davon lösen, aber die Zeiten, in denen ich mir die Bude voller Konsolen stelle und mein Wohnzimmer mit Game-Verpackungen gespickt ist, sind vorbei. Aus den Anfangstage der aktuellen Konsolengeneration besitze ich noch PS4 und XBOX One, aber die beiden sind seit längerem in ihren Kartons verstaut auf dem Dachboden.

    Im Wohnzimmer steht noch die Switch, und unser 10jähriger Sohn liebt das Teil, insbesondere Minecraft. Da macht es auch richtig Freude, mit ihm zusammen etwas aufzubauen, bzw. dabei zuzusehen, welchen Impact eine Spielwelt auf einen Geist haben kann, der noch nicht gefühlt alles zum 100sten mal zockt.

    Ich glaube, ich bin dem Hobby einfach ein bisschen entwachsen. Das oben erwähnte Touryst hat mich drei Tage prächtig unterhalten, aber viel trug da auch die Kombination mit "allein zu Hause mit Tee auf dem Sofa" zu bei...

    Weiter oben schrieb jemand, dass ihm Spiele auch langsam immer langweiliger werden. Ich glaube, das kann ich auch unterschreiben.

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 29. Januar 2020 - 10:45 #

    Ich mag durchaus beides. Spiele, die wie Firewatch, Life is Strange o.ä. innerhalb einer kurzen Zeit ein schönes und abgeschlossenes Spielerlebnis bieten. Aber auch Spiele, die mich für 20,30 oder mehr Stunden beschäftigen, solange ich es als Spaß und nicht als Pflichtaufgabe sehe. Solange ich immer wieder an ein Spiel denken muss und daran, wann ich es weiterspielen kann, ist alles gut.

    Maestro84 19 Megatalent - - 16043 - 29. Januar 2020 - 11:03 #

    Ich kenne das. Ich überlege auch, mir eine Switch zuzulegen, damit eher kleine Titel zu spielen und dafür mehr Serien und Filme zu schauen.

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 29. Januar 2020 - 11:18 #

    Ich empfinde die Switch als Bereicherung, einfach weil ich sie zu Zeiten nutzen kann, an denen ich an einer klassischen Konsole nicht spielen will oder kann. Habe so einige kleine Titel, aber auch große Sachen gespielt, die ich sonst wohlmöglich nicht gespielt hätte.

    Moriarty1779 18 Doppel-Voter - - 9439 - 29. Januar 2020 - 11:12 #

    Ich muss noch eines ergänzen, was mir in 2019 durchaus 'ne Menge Spaß bereitet hat: Ich habe mir einen gemoddeten Gameboy auf ebay gekauft, d.h. einen originalen Gameboy-Classic mit eingebauter LED-Beleuchtung für's Display. Ein tolles Teil, hat um die 60,-€ gekostet.
    Habe dann einige alte Klassiker nachgeholt, vor allem die Spiele die ich damals selbst hatte. Mehr als einen Abend mal reinspielen hat aber keiner gebracht - außer: Mystic Quest. Das musste ich tatsächlich für 20,-€ in oben erwähntem Auktionshaus kaufen, aber dann habe ich den an mehreren Abenden auf dem Sofa durchgespielt. Trotz Fizzelgrafik und Piepssound hat mich das Game deutlich mehr begeistern können als vieles andere... Seit dem schaue ich immer mal bei unserem Andrä in der City, die haben da eine Vitrine mit Retrogames, und immer einen Haufen GB-Cartridges für teilweise aberwitzige 1,99... manchmal nehme ich mir einfach einen Titel mit, wie zuletzt Nemesis für nen 5er, und schaue mal rein. Bei Käufen für meine moderneren Konsolen bin ich hingegen sehr kritisch geworden... bei Touryst hatte ich schon seit Wochen überlegt und konnte mich erst für den Krankenschein zum Kauf durchringen.

    Wenn Retro mehr Spaß macht als Modernes... dann wird man wohl alt ;-)

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90159 - 29. Januar 2020 - 16:11 #

    Bei Mystic Quest verstehe ich dich, ist auch heute noch ein tolles Spiel. :)

    wizace 15 Kenner - 2812 - 29. Januar 2020 - 11:27 #

    Das mit dem richtig spielen, sehe ich auch so. Ich zwinge mich, bei einem Spiel zu bleiben und nicht x Verschiedene anzufangen. Klar gilt das nicht für ein Casualspiel wie Hearthstone zwischendurch.
    Was den Besitz angeht, kaufe ich nicht unbedingt, um durchzuspielen. Gerade bei Retrotiteln reizt es doch auch, einfach einmal reinzuschauen. Wobei ich den Trend des Reforgen und Remastern ziemlich cool finde, wenn es gut gemacht ist....

    Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 41951 - 29. Januar 2020 - 13:11 #

    Schöne Kolumne.
    Meine Durchspielquote ist ausgesprochen hoch bezogen auf Spiele, die man auch tatsächlich "durchspielen" kann. Ganz egal, wie umfangreich das Spiel ist. Wenn ich mir die Trophäen-Listen meiner gespielten Titel so anschaue, machen das im Schnitt aber nur etwa 30% aller Spieler, plus / minus 10. Trotzdem oder auch gerade deswegen würde ich es gerne sehen, wenn bestimmte Entwickler ihre Spiele wieder etwas kompakter gestalten würden. AC Odyssey ist längst gekauft und wird definitiv auch gespielt ... ich weiß nur nicht, wann. Origins war schon riesig und Odyssey soll ja nochmal ein paar Schippen oben drauf legen. Die erwartete lange Spielzeit ist tatsächlich das Einzige, was mich vom Start des Spiels noch abhält. Und dabei bin ich riesiger Fan dieser Marke und das Setting von Odyssey ist genau meins.
    Nur das zu kaufen, was ich auch in diesem Moment anfangen möchte, das kann ich einfach nicht. Ich pflege weiterhin meinen MoJ, wenn mal wieder was Interessantes in einem Sale angeboten wird. Aber ich achte darauf, wirklich nur Titel zu kaufen, die ich auch tatsächlich zocken möchte (irgendwann später mal) und kaufe nicht einfach auf blauen Dunst, um mal in ein Spiel reinzuschauen. Dadurch halte ich meinen MoJ trotzdem noch in einem überschaubaren Rahmen, auch wenn da sicherlich inzwischen 60 Titel oder mehr auf mich warten.

    euph 29 Meinungsführer - P - 115741 - 29. Januar 2020 - 13:38 #

    Gerade bei einem wirklich guten Angebot, schlage ich auch zu, auch wenn klar ist, dass ich bis zum spielen noch ein bisschen Zeit brauchen werde.

    Player One 16 Übertalent - P - 4427 - 31. Januar 2020 - 7:00 #

    Bei einem guten Angebot kann ich mich leider auch nicht zurück halten, wie z.B. bei Resi 7. Dabei weiß ich genau, dass ich das nie spielen werde, ist mir zu gruselig. Aber Resi 7 für für 14€, da muss man doch zuschlagen, oder?

    Henning Lindhoff 19 Megatalent - P - 13740 - 29. Januar 2020 - 13:13 #

    Danke, auch ich geh damit 100%ig konform. Beim Lesen hab ich mich an Dobellis neuestes Buch erinnert. Er schreibt, 90% von allem sei Bullshit und kann ignoriert werden. Trifft auch auf Spiele zu, finde ich.

    Mersar 17 Shapeshifter - P - 6287 - 29. Januar 2020 - 13:54 #

    Man redet von mir...

    MachineryJoe 18 Doppel-Voter - 9208 - 29. Januar 2020 - 16:08 #

    Es kam der Vorschlag, viel zu spielen und nicht zu beenden, um viel zu erleben und Spaß zu haben. Das wäre aber ökonomisch teurer, als gleich passende Werke zu kaufen und diese auf maximale Dauer zu genießen.

    Gäbe es überall Demos, wäre das gar kein Problem, man kann alles anspielen, erlebt viel, schaut überall rein und entscheidet sich dann für die Produkte, die wirklich fesseln.

    Gab es da mal nicht so etwas wie Shareware?

    Drugh 17 Shapeshifter - P - 6499 - 29. Januar 2020 - 16:26 #

    Ich spiele liebend gerne Spiele, die man kaum durchspielen kann. Total War, Stellaris, andere 4X Games, DCS und Star Citizen (MMO).

    Insofern kaum Probleme mit Pile of shame. Wenige Spiele, dafür tiefes Spielen.

    Goremageddon 15 Kenner - 3832 - 29. Januar 2020 - 17:16 #

    Ich handhabe es seit geraumer Zeit einfach so das ich mich beim spielen auf die Hauptstory fokusiere. Archivements und Komplettierungsgedöns ist mir eh schnuppe und sind für mich verschwendete Lebenszeit. So verpasse ich vlt ein paar tolle Nebenquests aber dafür erlebe ich Spiele wie RDR2 u.Ä. in einer Vertretbaren Spielzeit die Luft für andere Titel und Hobbys lässt.

    Vlt nur 40% des Gesamtumfangs erlebt zu haben, dafür aber zufrieden das Ende der Story erreicht zu haben befriedigt mich mittlerw. einfach mehr als irgendwo 100% zu erreichen indem ich goldene Federn oder vergleichbares einsammel. Zeitkritisch sind lediglich kompetitive Titel die einfach kein Ende haben. Da muss ich mich dann zur Vernunft zwingen und einfach Pausen einlegen wenn die Zeit zu Eng wird.

    Funatic 19 Megatalent - - 15892 - 29. Januar 2020 - 17:36 #

    Kann ich alles voll und ganz unterschreiben. Bei mir kommt noch dazu, dass ich so ein CCG Opfer bin. Hab es endlich geschafft, mich auf 2 zu beschränken aber allein bis ich jeden Tag mal "kurz" in Hearthstone und Magic the Gathering Arena reingeschaut und die Tagesquest erledigt habe gehen 30-45 Minuten drauf. Und da hab ich dann noch nicht "richtig" gespielt.
    Aber ich kann immer noch ein Spiel wie aktuell "Fire Emblem Three Houses" geniesen. Da spielt man dann 3-4 mal die Woche ein paar Stunden und erfreut sich etwas länger an den einzelnen Spielen. Den Anspruch wirklich alles was mich interessiert gespielt oder gar durchgespielt zu haben hab ich schon lange nicht mehr. Und irgendwann mal kommt ja dann die Rente! ;-)

    Specter 18 Doppel-Voter - 11704 - 30. Januar 2020 - 16:51 #

    Schöne Gedanken und Erkenntnisse, danke dafür! Ich habe vor einigen Jahren realisiert, dass ich all die Spiele, die auf meinen Festplatten schlummern und im Schrank stehen in meinem Leben nicht durchspielen kann und werde. Es fehlt schlicht die Zeit. Seltsame Erkenntnis. Aber ich erfreue mich einfach an meiner Sammlung an Top-Spielen für meine Lieblings-Konsolen und besonders mag ich Collectors Editions - neben der Zeit fehlt da allerdings langsam der Platz. Ich spiele tatsächlich vor allem auf der Switch - auf Bahnfahren oder kurz zwischendurch.

    rexcel 12 Trollwächter - - 898 - 30. Januar 2020 - 21:42 #

    So wie man seit je her bei sehr vielen Spielen einen Schwierigkeitsgrad einstellen kann, fände ich auch eine Einstellung der Spielzeit passend. Gerne bei Red Dead Redemption eine 10h Fassung. Die spielt man durch und kann danach immer noch weitermachen, wenn man Lust und Zeit dafür hat. Bezahlt hat man ohnehin das gesamte Spiel.

    Ich kaufe z.B. UBISOFT OpenWorld Spiele gar nicht mehr. Zum einen weil sie einen über die Maßen mit Aufgaben überhäufen - und noch schlimmer - man soll dort Geld bezahlen um damit dann schnell durchspielen zu können. Dreister gehts kaum. Da ist eine Grenze überschritten bei der ich auch bei richtig gutem Game einfach kein Bock habe überhaupt damit zu starten.

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 21984 - 30. Januar 2020 - 22:09 #

    Ich fand die "AC Odyssey zwingt zum Grinden" Diskussion mit Verlaub ziemlich lächerlich und an den Haaren herbei gezogen. Es zwingt dich auch nicht zu langen Spielzeiten. Die Hauptquest ist relativ fix durchgespielt, der Rest ist ein Angebot, das man bei Nichtgefallen unbeschadet ausschlagen kann.

    MichaelK. 13 Koop-Gamer - P - 1404 - 30. Januar 2020 - 22:32 #

    Also ich kaufe schon seit Jahren nur noch Spiele, die ich auch

    ... ui da ein Angebog bei GOG *klick* ...

    die ich auch Spielen will, aber

    ... Moment das ist ja ganz billig bei Steam *klick* ...

    selbst die schaff ich oft nicht durch

    ... hey was ist da bei Ubisoft im Playstore, nur heute *klick*...

    vor allem weil Spiele heute viel zu umfangreich sind und die ganzen Sonderangebote treten dann wieder dazwischen, wo man auch nur 5 Minuten irgendwie spielt. ;)

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 21984 - 31. Januar 2020 - 9:14 #

    In den vielen Sales vor Weihnachten hatte das teilweise schon wirklich dieses Ambiente ;)

    angelan 14 Komm-Experte - - 2483 - 1. Februar 2020 - 10:52 #

    So jetzt gebe ich 3 Tage später auch noch meinen Senf dazu:

    Zeit: man hat auch übrigens kaum Zeit die ganzen Videos und Artikel in den Internetseiten oder bei gamersglobal zu lesen.

    Ich stimme zu, gerade die langen Spiele gehen mir echt auf den Keks.
    Bei Assassins Creed Odysee wollte ich das Ende erleben, aber es ging nicht, weil ich noch 30 Stunden hätte weiter das Gleiche machen müssen und dann habe ich mir halt gesagt: dann eben nicht.

    Das gleiche bei Red Dead Redemption 2: hat mich nicht so gepackt um mich stundenlang durch open world zu bewegen.

    Und dann muss man sich ständig auch noch einarbeiten in jedes Spiel neu:

    Oder ein Pathfinder Kingmaker habe ich immer noch nicht beendet, da es so lange ist.... obwohl ich pen and paper Umsetzungen liebe.

    Ein Pillars 2 habe ich gekauft. sogar als retail für 30 € und noch nicht mal installiert.

    Auch will man ja ab und zu mal die alten Spiele wieder spielen:
    Lara Croft mal wieder auf den Hintern schauen.... etc. auch das will getan sein...

    Im Augenblick habe ich wieder Fallout 3 laufen und das faziniert mich mehr, als wieder so ein neuer open world.... auch wenn das auch open world ist....

    Also, volle Zustimmung ....
    und jetzt muss ich - trotz Samstag noch arbeiten, damit ich dann nachmittags Fußball schauen kann....

    Es würde etwas helfen, wenn man wenigstens IMMER die Spielstände von Konsole und PC auf beiden Geräten hätte, so hatte ich ein Spiel auf Konsole, aber nur alte Spielstände auf dem PC und umgekehrt....

    BArds Tale wollte ich auch mal spielen, aber dann nur, wenn es auf beiden GEräten geht, der Zeit wegen....

    AlexCartman 19 Megatalent - P - 19154 - 1. Februar 2020 - 14:30 #

    The Bard‘s Tale war vor 35 Jahren bahnbrechend, heute ist es viel zu repetitiv. Da würde ich meine Spielzeit anders nutzen.

    angelan 14 Komm-Experte - - 2483 - 1. Februar 2020 - 17:14 #

    Ich meinte Teil 4

    TheRaffer 22 Motivator - - 34443 - 4. Februar 2020 - 12:23 #

    So, auch endlich dazu gekommen, mal die Kolumne zu schmökern:
    Ich achte persönlich auf eine recht hohe Durchspielquote (vielleicht 90%), was nicht daran liegt, dass ich ein super Spieler bin oder unendlich Freizeit habe...ich kaufe sehr selektiv und da ich meist 5-10 Jahre nach Release kaufe, weiß ich auch meist, was auf mich zukommt. Wenn ich allerdings nach 5-10 Stunden feststelle, dass mich ein Spiel einfach nicht packt, dann zwinge ich mich auch nicht zum Durchspielen. Dafür ist meine Zeit mir dann doch zu schade...

    Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 220408 - 16. Februar 2020 - 13:49 #

    Schöne Kolumne. Ich seh das seit einiger Zeit übrigens auch so. Manchmal verfalle ich dann doch dem einen oder anderen Titel, das ich dann nur in der Sammlung halte und nicht wirklich zum spielen komme, aber im großen und ganzen kauf ich nur noch Spiele, die ich auch unbedingt angehen möchte.