Save Me If You Can

Save Me If You Can Meinung
Teil der Exklusiv-Serie Die Hengst-Chroniken

Die Hengst-Chroniken #34

Michael Hengst / 21. Dezember 2021 - 17:10 — vor 1 Jahr aktualisiert

Teaser

Unser Kolumnist kennt noch gut die Qualen, die aus begrenzten Speichermöglichkeiten in Spielen entstehen. Doch mit dem Luxus des allgegenwärtigen Autosave geht für ihn auch etwas Wichtiges verloren.
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Mit letzter Kraft schleppt sich meine Party nach der Expedition in die Katakomben auf den Gran Plaz. Der Tempel ist schon in Sichtweite, allerdings ist die Hälfte meiner Truppe vergiftet und bei jedem Schritt verlieren die Charaktere mehr von ihren wenigen verbliebenen Lebenspunkten. Leider wird es nicht jeder rechtzeitig zur heilenden Priesterenklave schaffen. Und für eine Wiederbelebung reicht die Kohle nicht. Diese Katastrophe kataklysmischer Ausmaße (zumindest fühlte es sich damals so an) stellte mich in The Bard's Tale vor die Wahl: Entweder halte ich in der Abenteurer-Gilde in meinem einzigen Spielstand fest, dass einige meiner Schützlinge viel zu früh aus dem Leben gerissen wurden. Oder ich lasse den C64 den Rest der Nacht sowie den Großteil des Tages (ich muss dummerweise zur Arbeit) laufen. Dann habe ich die Chance, mit den Überlebenden Gold zu grinden, die Toten wiederzuerwecken und dann mit dem guten Gefühl der Sicherheit zu speichern, auf dem Spielstand nur lebende Helden festzuhalten.

 
1985 war der Schrecken des Speicherns des Spielstandes zur falschen Zeit bittere Realität
Kaum wagte ich an den GAU zu denken: Was, wenn es während meiner Abwesenheit einen Stromausfall gibt? Die Mühen der letzten Stunden wären unwiderbringlich futsch. Für moderne Spieler ist das undenkbar, aber 1985 war der Schrecken des Speicherns des Spielstandes zur falschen Zeit bittere Realität. Es war praktisch die Reichweitenangst der frühen Computerspieler. Das traf nicht nur bei The Bard’s Tale zu, in dem wohlgemerkt an einer einzigen Stelle im gesamten Spiel der Spielstand angelegt werden konnte. Da ...

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Veröffentlicht am 02.11.2022: Michael Hengst hat ein Zeitdehnungsgerät im Keller, das es ihm erlaubt, an einem Wochenende 100-Stunden-RPGs durchzuspielen. Wieso er auch die kleinste Fetch-Quest erfüllt, darüber rätselt er selbst.

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Michael Hengst 21. Dezember 2021 - 17:10 — vor 1 Jahr aktualisiert
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