Indie, go home! Meinung
Teil der Exklusiv-Serie Die Hengst-Chroniken

Die Hengst-Chroniken #17

Michael Hengst / 28. Juli 2020 - 14:27 — vor 6 Tagen aktualisiert

Teaser

Michael Hengst ist seit alten PowerPlay-Tagen Spielejournalist und ein Fan von außergewöhnlichen Ideen. Umso rasender machen ihn Indie-Trittbrettfahrer, die nur die Spielkonzepte anderer kopieren.
Anfuehrung
Der Titel meiner 17. Hengstchroniken mag etwas irreführend sein. Ich finde kleine Spieleentwickler nämlich toll! Oder wenigstens einige davon. Aber man muss differenzieren!

Indies sind eine Brutstätte für frische Ideen, zeigen Wagemut, sorgen für Innovationen. Zumindest wird das von vielen Fans der unabhängigen Studios behauptet. Aber ist das wirklich so? Sind Indies die unbesungenen Genies der Branche? Die furiosen Feingeister, die unser aller Lieblingshobby erst lohnenswert machen? Die kreativen Wilden, die den großen Publishern zeigen, wo Bartel den Most holt? Statt „Go big or go home“ lieber „Stay small and change the world?” Schön wär’s.

Natürlich sind einige Indie-Spiele erzählerisch oder auch technisch wegweisend, schaffen den Sprung in die Popkultur und sind dann auch finanziell super erfolgreich – nehmen wir nur mal Minecraft als Universalbeispiel. Das Klötzchenabenteuer ist weit mehr als nur ein Kreativ-Baukasten, es wird von Jung und Alt gespielt, in sämtlichen Medien aufgegriffen und fährt immer noch absurd hohe Gewinne ein.
Auch die Einzelkämpfer aus der Indie-Szene haben es mit einigen famosen Titeln auf die vorderen Wertungsplätze geschafft


Das seit 2014 zu Microsoft gehörende Studio hinter Minecraft, Mojang, ist aber nur das wohl naheliegendste Beispiel für Überraschungshits aus unerwarteter Richtung. Indie-Entwickler wie Subset Games (FTL, Into the Breach), Team Cherry (Hollow Knight) oder lokale Kleinentwickler wie Mimimi Games (Shadow Tactics, Desperados 3), FDG Entertainment (Monster Boy and the Cursed Kingdom) oder Boxelware (Avorion) bereichern die Spielewelt ungemein. Und das war jetzt nur eine kleine ...

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Veröffentlicht am 22.07.2020: Harald Fränkel muss diesen Monat das neue Bühnenprogramm für Mario Barth schreiben. Zum Glück hat auch unser Kolumnist einen Ghostwriter: Torben. Er ist Covid-19-Leugner, Impfgegner und Patridiot.

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Michael Hengst 28. Juli 2020 - 14:27 — vor 6 Tagen aktualisiert
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