Es geht nicht mit rechten Dingen zu Meinung
Teil der Exklusiv-Serie Die Hengst-Chroniken

Die Hengst-Chroniken #27

Michael Hengst / 29. Mai 2021 - 10:00 — vor 9 Wochen aktualisiert

Teaser

Spieleveteran Michael Hengst hat während seiner Zeit in der Videospielbranche schon so Einiges gesehen, das Entwickler in Gefahr bringen kann. Ein bestimmtes Risiko sticht für ihn aber hervor.
Anfuehrung
Dieser Inhalt wäre ohne die Premium-User nicht finanzierbar. Doch wir brauchen dringend mehr Unterstützer: Hilf auch du mit!
Vor Gericht und auf hoher See bist du in Gottes Hand – oder der eines guten Anwalts. Ich habe noch eine weitere Situation gefunden, auf die dieses Sprichwort zutrifft: Spieleentwicklung. Hier hat der juristisch versierte Partner einer Kanzlei schon fast den Game Designer als Hauptakteur abgelöst, die Erschaffung von Videospielen ist ein rechtliches Minenfeld geworden. Selbst gestandene Softwarefirmen geraten schnell ins Kreuzfeuer der Hüter der Gesetze und finden sich schneller auf der Anklagebank wieder, als ihr "Day-1-Patch" sagen könnt. Vor allem kleinere Entwickler scheren sich oftmals wenig um Recht und Gesetz. Dabei rede ich hier nicht über "Entwickler", die aus fremden Assets von Kollegen ein vermeintliches eigenes Werk flickschustern. In solchen Fällen wird mit Vorsatz und erheblicher krimineller Energie gehandelt!

Ich rede über Spielemacher, die sich einfach keinen Anwalt leisten können oder wollen, oder auch einfach zu naiv (oder dumm) an die Entwicklung herangehen. Oftmals wollen sie sich auch mit den möglichen rechtlichen Konsequenzen ihres Handelns nicht auseinandersetzen. Aber weder Unwissenheit noch Dummheit schützen vor Strafe. Besonders kurios ist, mit welcher Vehemenz das Recht am eigenen Werk verteidigt wird, gleichzeitig aber im Umgang mit geschütztem Quellmaterial bei vielen Indies eine Laissez-faire-Einstellung vorzuherrschen scheint. Da wird oftmals fälschlicherweise angenommen, dass Material zum Allgemeingut wird, sobald es im Internet zum Download zur Verfügung steht. Seitenlange Lizenzvereinbarungen zu lesen ...

93 Kommentare

Danke für dein Interesse an diesem Premium-Inhalt! Du hast zwei Möglichkeiten, ihn zu nutzen: Erstens kannst du bis nächsten Monat warten und darauf spekulieren, dass wir ihn in unsere kostenlosen Beispiele aufnehmen.

Zweitens kannst du ein Premium-Abo (ab 4,99 Euro, Probemonat nur 99 Cent) abschließen, siehe unten. Du sicherst dir damit über 20 exklusive Vorteile und unterstützt unsere unabhängige Redaktion. Außerdem bieten wir dir hier als kostenloses Beispiel einen Inhalt dieser Premium-Kategorie an (allerdings kannst du nicht die Kommentare sehen oder selbstkommentieren):

Veröffentlicht am 22.06.2021: Wäre ich mal im Bett geblieben! Stattdessen habe ich meine Zähne versehentlich mit Cortison-Salbe geputzt, die Neurodermitis mit Aronal eingecremt und auch noch The Elder Scrolls Online solo gespielt.

Du kannst dir auch mehrere weitere Premium-Inhalte kostenlos ansehen: Jeden Monat aktualisieren wir unsere Premium-Beispiele mit kompletten Inhalten aus dem Vormonat. Im folgenden listen wir unsere Abo-Varianten auf, du kannst hier auch direkt ein Abo abschließen.

Unregistriert
Registriert
Premium-
Abo
Premium-<br/>Abo
Premium
Gold
Premium<br/>Gold
Monatspreis bei jährl. Zahlung
Fair-play*
Fair-play*
4,99 €
9,99 €
Monatspreis regulär
 
 
5,50 €
11,00 €
   
 

Laufzeit

Zahlungsart

Du bist zurzeit nicht angemeldet.

Bevor du ein Abo abschließen kannst, musst du dich auf GamersGlobal registrieren oder mit deinen Zugangsdaten anmelden.

Die unten aufgeführten Abo-Bedingungen habe ich gelesen und akzeptiert.

(alle Preise in Euro inkl. MwSt. sowie von uns zu tragenden Zahlgebühren, z.B. PayPal)

* Fair-Play-Prinzip: Bitte lasse bei kostenloser Nutzung sowie beim (nicht kostendeckenden!) Fairness-Abo deinen Adblocker auf GamersGlobal aus.

** Ein ausgelaufenes Diamant-Abo wird zu einem kostenlosen Platin-Monat, ein Platin-Abo zu einem Gold-Monat, ein Gold-Abo zu einem Premium-Monat, ein Premium-Abo zu einem Fairness-Monat (sofern das jeweilige Abo aus mind. 3 bezahlten Monaten bestand).

Michael Hengst 29. Mai 2021 - 10:00 — vor 9 Wochen aktualisiert
Um über diesen Inhalt mitzudiskutieren (aktuell 93 Kommentare), benötigst du ein Premium-Abo.