Lasst mich bitte allein

Lasst mich bitte allein Meinung
Teil der Exklusiv-Serie Die Hengst-Chroniken

Die Hengst-Chroniken #21

Michael Hengst / 29. November 2020 - 18:02 — vor 1 Jahr aktualisiert

Teaser

Dass Spieleveteran und GamersGlobal-Kolumnist Michael Hengst gerne spielt, dürfte niemanden überraschen. Allerdings ist er dabei am liebsten ganz allein im Keller statt massiv multiplayernd.
Anfuehrung
Dieser Inhalt wäre ohne die Premium-User nicht finanzierbar. Doch wir brauchen dringend mehr Unterstützer: Hilf auch du mit!
Ich gebe zu, ich bin der Archetyp eines Computerspielers. Zumindest so, wie ihn die klassischen Mainstream-Medien gerne beschreiben – übergewichtig, sozial weitestgehend inkompatibel, sportliche Aktivitäten weitestgehend ablehnend, vornehmlich im Keller und am liebsten im Schein der Monitore sitzend. Mehr Konsolen als Freunde, überschaubare Freizeit und ein Faible für Junk-Food – das aber immerhin selbstgekocht. Vor die Wahl gestellt, einen Urlaub am Strand oder in Hyrule zu verbringen, ziehe ich Hyrule allemal vor. Gar keine Frage!

Aber bei aller Begeisterung für Spiele und elektronische Unterhaltung: Ich bin kein großer Fan von Multiplayer-Spielen. Um genauer zu sein: von Massive Multiplayer Online Spielen. Kooperativ oder kompetitiv spielt dabei eigentlich keine Rolle. Ob EVE, League of Legends oder World of Warcraft – die Kronjuwelen der Multiplayer-Fraktion gehen mir am digitalen Allerwertesten vorbei. Selbst viele vergleichsweise "kleinere" Titel wie Battlefield und Co. sorgen bei mir maximal für ein Schulterzucken. Und bitte, ich will auch keine Online-Varianten beliebter Klassiker. Final Fantasy Online, Dragon Quest-Multiplayer: grauenhaft. Schon in der Frühzeit der Spiele hatte das Wort "Online" eher abschreckende Wirkung. Ich erinnere mich mit Schrecken an Ultima Online.

Es gibt für mich viele Gründe, um Online-Spiele einen großen Bogen zu machen. Aber vielleicht ist es auch einfach nur ein Jugendtrauma: Schon zu ...

95 Kommentare

Danke für dein Interesse an diesem Premium-Inhalt! Du hast zwei Möglichkeiten, ihn zu nutzen: Erstens kannst du bis nächsten Monat warten und darauf spekulieren, dass wir ihn in unsere kostenlosen Beispiele aufnehmen.

Zweitens kannst du ein Premium-Abo (ab 4,99 Euro, Probemonat nur 99 Cent) abschließen, siehe unten. Du sicherst dir damit über 20 exklusive Vorteile und unterstützt unsere unabhängige Redaktion. Außerdem bieten wir dir hier als kostenloses Beispiel einen Inhalt dieser Premium-Kategorie an (allerdings kannst du nicht die Kommentare sehen oder selbstkommentieren):

Veröffentlicht am 17.11.2021: Unser Kolumnist Michael Hengst hängt ein Fragezeichen an die Zahlenspiele im Spielejournalismus.

Du kannst dir auch mehrere weitere Premium-Inhalte kostenlos ansehen: Jeden Monat aktualisieren wir unsere Premium-Beispiele mit kompletten Inhalten aus dem Vormonat. Im folgenden listen wir unsere Abo-Varianten auf, du kannst hier auch direkt ein Abo abschließen.

Unregistriert
Registriert
Premium-
Abo
Premium-<br/>Abo
Premium
Gold
Premium<br/>Gold
Monatspreis bei jährl. Zahlung
Fair-play*
Fair-play*
4,99 €
9,99 €
Monatspreis regulär
 
 
5,50 €
11,00 €
   
 

Laufzeit

Zahlungsart

Du bist zurzeit nicht angemeldet.

Bevor du ein Abo abschließen kannst, musst du dich auf GamersGlobal registrieren oder mit deinen Zugangsdaten anmelden.

Die unten aufgeführten Abo-Bedingungen habe ich gelesen und akzeptiert.

(alle Preise in Euro inkl. MwSt. sowie von uns zu tragenden Zahlgebühren, z.B. PayPal)

* Fair-Play-Prinzip: Bitte lasse bei kostenloser Nutzung deinen Adblocker auf GamersGlobal aus.

** Ein ausgelaufenes Diamant-Abo wird zu einem kostenlosen Platin-Monat, ein Platin-Abo zu einem Gold-Monat, ein Gold-Abo zu einem Premium-Monat (sofern das jeweilige Abo aus mind. 3 bezahlten Monaten bestand).

Inhaltsverzeichnis
    Michael Hengst 29. November 2020 - 18:02 — vor 1 Jahr aktualisiert
    Zum mitzudiskutieren benötigst du ein Premium-Abo.
    Jörg Langer Chefredakteur - P - 434868 - 29. November 2020 - 18:03 #

    Viel Spaß beim Lesen und Zustimmen!

    Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 212662 - 29. November 2020 - 21:32 #

    Ich stimme vollumfänglich zu! :)

    de_vipp 14 Komm-Experte - P - 2549 - 29. November 2020 - 23:57 #

    Danke. In der Tat ^^

    yagee 15 Kenner - P - 3647 - 30. November 2020 - 8:16 #

    Dem kann man nur zustimmen! Das Internet als größtes MMO kämpft immer noch mit technischen Schwierigkeiten und Patches über Patches kommen jeden Monat, von Cross-Play wollen wir erst gar nicht reden. Meine eigene Party finde ich nicht, aber eine Armee an Schurken will in meine Base. Immerhin die Grafik ist inzwischen top und das alte Text-Interface inzwischen durch 4K/HDR ersetzt und damit durchaus ansehnlich. Zu spät, meine Augen sehen den Unterschied nicht mehr!

    Berthold 21 AAA-Gamer - - 25961 - 30. November 2020 - 11:28 #

    Michael hat mir sehr aus der Seele gesprochen! Einzig Destiny und Division 1&2 haben mich sehr lange unterhalten, da aber größtenteils alleine oder im Koop mit einem guten Kumpel! Star Wars Battlefront 1 habe ich als Star Wars Fan natürlich gekauft und höchstens eine Stunde gespielt! Die Gründe liefert Michael sehr klar und deutlich! :-)

    Edelstoffl 16 Übertalent - P - 4155 - 30. November 2020 - 20:36 #

    Absolute Zustimmung auch von mir!

    Arno Nühm 18 Doppel-Voter - - 9277 - 29. November 2020 - 18:19 #

    Recht hat der Mann!
    Ich kann jeden einzelnen der aufgeführten Punkte voll zustimmen :-)
    Bleibt mir weg mit irgendwelchen "Multiplayer Experiences" und gebt mir stattdessen einzigartige Einzelspieler-Erfahrungen.

    Maestro84 19 Megatalent - - 15143 - 29. November 2020 - 18:24 #

    Ich spiele gerne solo WoW, von daher bin ich wohl so ein Zwischending.

    Mortalhys 12 Trollwächter - P - 1172 - 3. Dezember 2020 - 10:53 #

    Ich sortiere mich hier auch ein. Bei mir sind es Elder Scrolls Online und Fallout 76, welche ich Solo spiele. Für mich funktionieren die (wirklich guten) Story-Elemente beider Spiele nicht mal im Multiplayer, weil man ständig mit NPCs (voll vertont) spricht oder an Terminals liest.

    Ansonsten meide ich Multiplayer zum größten Teil ebenfalls. Lediglich Coop oder hin und wieder mal eine Runde mit guten Freunden dürfen es gerne einmal sein.

    Danywilde 29 Meinungsführer - - 122377 - 3. Dezember 2020 - 11:58 #

    Wie kann man denn WoW Solo spielen? Ich dachte, das geht nur in Gruppen?

    firstdeathmaker 18 Doppel-Voter - 9283 - 4. Dezember 2020 - 13:54 #

    Indem man die ganzen Raids und Gruppensachen ignoriert. Macht das Spiel schlanker, weniger stressig. Hab ich Anfangs auch mak gemachty bis ich nen netten casual Roleplay Clan gefunden hatte, mit denen das Zusammen spielen auch genau so stressfrei war, weil man sich nicht verabreden musste. Nur wenn man irgendwelche hohen Ziele verfolgt artet das in Stress aus. Wenn man einfach nur locker vor sich hinsoielt gehts eigentlich.

    Danywilde 29 Meinungsführer - - 122377 - 4. Dezember 2020 - 20:50 #

    Danke für die Erläuterungen!

    Alain 21 AAA-Gamer - P - 25571 - 29. November 2020 - 18:28 #

    Tja...

    Die MMOs wie wow habe ich damals geschmäht weil ich zu bestimmten Zeiten mit anderen Leuten hätte spielen müssen. Und dann der seichte Gruppenzwang, weil der Rest ja noch weiter machen wollte.. NNeee. . .

    Kleine Grüppchen vor einem oder zwei Bildschirmen? Ja,bitte. Die Spiele wo man zufällig anderen Spielern begegnet ala Journey? Grandios.

    Also in dem Punkte gebe ich dem Micha doch ziemlich recht.

    rammmses 21 AAA-Gamer - - 27524 - 29. November 2020 - 18:27 #

    Gibt doch für jeden Spielertypen und Geschmack was, über zu wenig Singleplayer Titel kann man sich bestimmt nicht beschweren.

    Necromanus 19 Megatalent - - 16917 - 29. November 2020 - 18:38 #

    Woher kennt Michael Hengst meine Gedanken zu dem Thema? Ist es 5G? Oder der Chip aus der Impfung? Ach egal, ich teile zumindest seine Meinung :-)

    LRod 18 Doppel-Voter - P - 12733 - 29. November 2020 - 18:52 #

    Früher, als Student mit relativ viel freier Zeit, hatte ich viel Spaß in WoW oder mit Shootern im LAN.

    Heute, mit Familie und Job, sind SP-Titel einfach besser geeignet. Die Faszination von MMOs kann ich aber noch gut nachvollziehen.

    SnarkMarf 17 Shapeshifter - P - 8566 - 30. November 2020 - 8:38 #

    Genau das beobachtete ich bei mir auch und kann die Geburt meines Sohnes vor drei Jahren auch perfekt als Wendepunkt festhalten:
    Vorher etliche hundert Stunden bei StarTrekOnline oder irgend einem Battlefield-Titel. Danach ... mal gelegentlich ne BF4-Partie, aber ansonsten bin ich dann doch viel mehr im SinglePlayer unterwegs - eben wie Michael das so schön beschreibt:
    Mal nen Kaffee ziehen, mal aufs Klo oder einfach Kind und Frau bespaßen.
    Grundsätzlich habe ich einfach viel weniger Zeit AM STÜCK zum Spielen.

    Hoelscher33 14 Komm-Experte - 1990 - 5. Dezember 2020 - 12:56 #

    /signed

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 87604 - 29. November 2020 - 18:56 #

    Ich spiel beides gern.

    Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11584 - 29. November 2020 - 19:03 #

    Danke, ich bin auch ein Solospieler und mag Multiplayer so gut wie gar nicht.

    Player One 16 Übertalent - P - 4236 - 29. November 2020 - 19:38 #

    Ich bin auch reiner Solospieler, außer früher mit meinen Jungs, da haben wir auch mal Spiele im Koop gespielt. Am liebsten versinke ich allein in virtuellen Welten und habe dabei meine Ruhe, da reicht manchmal schon eine halbe Stunde und ich komme wunderbar runter.

    Slaytanic 25 Platin-Gamer - - 59689 - 29. November 2020 - 19:50 #

    So sieht mein Spiele-Leben auch aus. ;)

    euph 29 Meinungsführer - - 112173 - 30. November 2020 - 7:06 #

    Wir sind offenbar ein nicht ganz so kleiner Club :-)

    Ich spiele auch fast ausschließlich Solo, meine Online-Ausflüge kann man vermutlich an einer Hand abzählen. In Diablo haben mich damals die Cheater genervt und vermutlich bin ich an sich auch einfach ein zu schlechter Spieler, da ich Online immer auf den Sack bekomme. Einzig Rocket League habe ich anfangs ein paar Wochen gerne online auch gegen fremde gespielt, bis ich auch da nicht mehr genug Zeit investieren konnte und gefühlt das ganze Internet besser war als ich ;-)

    Das liegt auch glaube ich nicht an der Jugend - ich habe immer viel und gerne diverse Mannschaftssportarten gespielt. Vielmehr liegt es eher daran, das mir die direkte und persönliche Kommunikation fehlt - die auch für Michael doch das Salz in der Suppe ausmachen. Noch heute denke ich seelig daran zurück, wie ich meinen Freund in NHL 95 nach einem 1:7 Rückstand nach zwei Dritteln letztlich noch mit 10:9 geschlagen habe. Seine immer mehr steigende Nervosität, sein Fluchen und das verärgerte Gesicht hätte ich Online niemals so genießen können.

    Aber letztlich stelle ich auch hier wieder fest: Zum Glück gibt es im großen Spielemarkt für alle etwas: Solo- und Multiplayer in jeglicher Form.

    Patorikku 16 Übertalent - P - 5793 - 29. November 2020 - 19:05 #

    Wegen Hengst bin ich Ente!

    Zup 15 Kenner - P - 2729 - 29. November 2020 - 19:08 #

    Ich erinnere mich gerne an mein erstes MMO "Dark Age of Camelot" zurück. Eine gemeinsame Welt für mehrere Spieler. Sowas hat es bisher nicht gegeben und hat mich total geflasht. Sogar mehr noch als seinerzeit die Umrüstung auf eine Voodoo-3dx-Karte ;) Abends einloggen, die Gilde begrüßen und gemeinsame Abenteuer erleben. Es war toll. Wir waren jung und hatten die Zeit ;) Später folgte dann noch Star Wars Galaxies und letztendlich WoW. Danach war meine große MMO Zeit auch schon vorbei. Wobei "schon" etwa fünf Lebensjahre bedeutet. Aber das war es mir wert. Heute spiele ich eigentlich nur noch Solo. Zum einen weil die große Zeit der MMOs vorbei ist und zum anderen weil es ansonsten meist nur um stupides Geballere geht und mir dafür mittlerweile schlicht die Reflexe fehlen. Das ist einfach nicht mehr meins. Aus dem Alter bin ich raus. Heutzutage genieße ich ein gutes Solo-Abenteuer von der Couch aus und schrecke auch vor "Zeitfressern" nicht zurück. Es muss ja nicht am Stück sein und der nächste Winter kommt bestimmt. Ich habe aber auch den Luxus, dass meine bessere Hälfte gerne mit schaut und Kisten oder ähnliches sucht ;)

    The Real Maulwurfn 17 Shapeshifter - P - 6526 - 29. November 2020 - 19:08 #

    Ok.

    T_Prime 15 Kenner - P - 3377 - 29. November 2020 - 19:23 #

    Sehr gelungene Kolumne und als Solospieler kann ich das alles sehr gut nachvollziehen. Einer der Hauptpunkte für mich ist wirklich der Zeitaspekt. Abends gemütlich eine Runde auf der PlayStation spielen (oder wie ich gerade Metroid Prime auf dem Gamecube :) ) ist genau das, womit ich gut abschalten kann. Vor allem kann ich ganz alleine entscheiden, wann ich Lust habe zu spielen. Multiplayer-Spiele wären für mich irgendwie stressig, glaube ich und haben mich nie interessiert.

    zfpru 18 Doppel-Voter - 10841 - 29. November 2020 - 19:26 #

    Es lange bei mir gedauert, bis ich das verstanden habe, aber MMO eignen sich am Besten für Leute die alleine Spielen wollen.

    v3to 17 Shapeshifter - P - 7161 - 29. November 2020 - 20:13 #

    Ist das so? Meine drei Monate in WoW verbuche ich unter der langweiligsten Zeit meines Spielerlebens.

    Patorikku 16 Übertalent - P - 5793 - 29. November 2020 - 19:45 #

    Mario Kart/Party zu N64-Zeiten im lokalen Multiplayer... herrlich... heute Halo Deathmatches mit CoD-Kiddies?! Unmöglich!

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 67481 - 29. November 2020 - 21:04 #

    Hm, weiß nicht, die Kolumne hat mir nicht gefallen. Ja, ich stimme zu, bin selber Singleplayer, aber nun? Sollen die Multiplayer halt Muliplayer spielen, juckt mich nicht, ich hab mehr als genug zu spielen, auch wenn immer mal wieder so mancher das Ende des Singleplayers heraufbeschwören will, ich persönlich merk davon nix und da muss ich mir jetzt nicht selber irgendwie schönreden, warum Singleplayer so viel toller als Multiplayer ist.

    Slaytanic 25 Platin-Gamer - - 59689 - 29. November 2020 - 22:12 #

    Du bist für die Kolumne nicht Alt genug. ;)

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 67481 - 29. November 2020 - 22:58 #

    Dann erklär mir mal bitte, was das mit dem Alter zu tun hat.

    Slaytanic 25 Platin-Gamer - - 59689 - 29. November 2020 - 23:05 #

    Wir sind noch ohne MMOs aufgewachsen und das macht sie schon sehr verdächtig. :)

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 67481 - 29. November 2020 - 23:10 #

    Ich bin auch ohne MMOs aufgewachsen.

    de_vipp 14 Komm-Experte - P - 2549 - 30. November 2020 - 0:11 #

    Er redet sich da nix schön sondern teilt uns schlicht seine persönliche Meinung mit. Und anbei gibt's einfach als Feststellung nochn paar Vor- + Nachteile. Aus seiner Sicht. Achso zu deiner gefühlt Bierernsten Frage was das mitn Alter zutun hat: Nix. Es scheint allerdings gewisse Tendenzen zu geben auf die da mit nem Zwinkersmiley angespielt wird.
    Btw ... Ich fühl mich als hät ich n Witz erklären müssen ^^

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 67481 - 30. November 2020 - 1:13 #

    Danke für deine total hilfreiche Erklärung, ändert aber nix daran, dass mir die Kolumne nicht gefallen und wie sie auf mich gewirkt hat. Ist wohl nicht genehm, also: Super Text, ich stimme zu, vielen Dank dafür, ich find MMOs auch doof!!!

    de_vipp 14 Komm-Experte - P - 2549 - 30. November 2020 - 10:24 #

    ?

    Denk doch wasde magst, nix is mir egaler. "Muss mir nix schönreden" klang gleichermaßen Scharfzüngig wie mein Kommentar. Natürlich is das nur mein Eindruck der mir ja ebenso erlaubt is. Kommt eben nicht immer so woanders an, wie mans selbst meint.

    Davon ab, was wäre denn die Welt wenn man nicht über Unterschiedliche Meinungen Diskurs führen könnte. Darum gehts doch in dieser Sektion, also kein Grund zur Panik.

    Gorkon 19 Megatalent - P - 14292 - 29. November 2020 - 21:27 #

    Ich bin absolut bei Ihnen Herr Hengst und unterschreibe den Beitrag. Genauso sehe ich es auch.

    Bis auf den ersten Absatz. Ich fahre lieber in die Ferien. ;-)

    Alain 21 AAA-Gamer - P - 25571 - 29. November 2020 - 21:36 #

    Rieche ich eigentlich eine Sonntagsfrage?

    Jac 19 Megatalent - P - 14150 - 29. November 2020 - 21:56 #

    Eine zu respektierende Meinung, die ich so allerdings nicht teile. Unter den MMOs gibt es ja ganz unterschiedliche Varianten, hier wurde letztlich viel über MMORPGs geschrieben, was nur einen Teil abdeckt. Gerade kurzweilige PVP-Matches ohne vorher Equipment zu farmen können auch eine ganz andere MMO-Welt aufzeigen. Da kann ich auch mit meinen 48 Lenzen durchaus Spaß haben und mithalten.
    Aber jedem das Seine, natürlich sind MMOs meistens in Sachen Storytelling nicht die Kracher. Wer das sucht, wird höchstens zeitweise bei z.B. SWTOR glücklich, was aber eine Ausnahme ist.
    Zufallsgruppen sind in MMOs genauso Unwägbarkeiten, wobei ich schon auch sehr nette deutsche Kontakte dabei hatte, mit denen ich heute noch regelmäßig spiele. Es ist aber verständlich, dass nicht jeder auf diese selteneren Mitspieler warten mag, es sind auch viele komische Leute da draußen unterwegs.

    Unregistrierbar 18 Doppel-Voter - 9945 - 29. November 2020 - 22:36 #

    So faszinierend die Gruppendynamik bei meinem einzigen Online-Spiel Galcon 2 ist (so ne Art Action-Risiko in Space), da kommt letztlich nicht mehr als das Gesetz der Natur raus: der Stärkere frisst den Kleinen und wird noch stärker. Das ist schon sehr spaßig, aber es ist wirklich nur eine Sparte im Spiele-Universum.
    In Single-Player-Spielen gewinnt oft genug auch mal der Schwächere, weil er vom Bösen unterschätzt wird und dann aber das Master-Schwert findet, die Ströme kreuzt, um eine totale Protonenumkehr zu verursachen oder den Ring, das ultimative Machtinstrument vernichtet, anstatt es zu benutzen. Diese Umkehr der Machtverhältnisse geht bei Multi-Player nicht und würde auch keinen Sinn machen, deswegen bin ich auch fast ausschließlich Single-Player und kann dem Artikel in den meisten Punkten zustimmen.

    schwertmeister2000 16 Übertalent - - 5712 - 29. November 2020 - 22:43 #

    Weise Worte. Ich habe mich vollkommen wiedergefunden beim Lesen des Textes. Super geschrieben!

    xan 18 Doppel-Voter - P - 11361 - 29. November 2020 - 22:56 #

    Ich kann dem Geschriebenen nur teils zustimmen. Ich spiele durchaus noch gerne mit Freunden mal online, aber dann gerne geschlossen. Wir in der Welt von The Division 2 oder mal eine Runde Mario Kart. Aber das sind immer wir alleine ohne all die anderen, die stören. Und immer nur mit Voice, da sonst der Flair und das Soziale fehlt.

    Vielleicht blicke ich derzeit auch wohlgesonnener auf den Multiplayer, da er überhaupt mal wieder reanimiert wurde aufgrund von Corona. Es sind alle Zuhause, da bot und bietet es sich an.

    Q-Bert 22 Motivator - - 33378 - 29. November 2020 - 23:54 #

    Sehe ich alles nicht so eng, so Ying Yang. Ich finde, man sollte alles mal ausprobiert haben, und auch mal richtig tief in ein MMO eingetaucht sein. It has what, wie der Brite sagt.

    Mein Problem mit MMOs ist, dass sie mir nur dann Spaß machen, wenn ich mich voll reinhänge, also nicht nur irgendwo mitschwimme, sondern das volle Programm mit Gilde, Raids, Grinding etc. - aber dann spielt man laaange Zeit nix anderes und richtet sein halbes Leben nach dem Spiel aus. Wer mal mitten in der Nacht den Wecker gestellt hat, um Raumflotten zu saven, weiß, was ich meine...

    Solospiele sind auf einem ganz anderen Level, was die Unterhaltung angeht, weil das Spiel alles für einen tut und man sich für seinen Spaß kaum selbst anstrengen muss. Call-of-Duty ist wie ein Blowjob auf der Club-Toilette! Einfach zurücklehnen und kommen lassen, aber sehr schnell vorbei. Ein Skyrim ist ein heißer Sommerflirt, intensiv und man denkt noch lange und gern daran zurück. Aber WOW ist wie eine Ehe! Die funktioniert nur, wenn man selbst was dafür tut.

    v3to 17 Shapeshifter - P - 7161 - 30. November 2020 - 1:04 #

    Mein Erleben von MMOs waren drei Monate in WoW, die mir doch recht deutlich zeigten, dass ich besser einen Bogen um diese Art Spiele machen sollte. Mein größtes Problem dabei war, dass mich andere Spieler im Spiel bis auf ganz wenige Ausnahmen nur nervten. Und die paar Ausnahmen, wo es nicht so war, waren flüchtige Begegnungen, was mit daran lag, dass kommende Sessions nicht planbar waren, bzw es auch nie zu Verabredungen kam. So lief ich dann zweieinhalb Monate alleine durch die Welt und langweilte mich vor mich hin.

    Q-Bert 22 Motivator - - 33378 - 30. November 2020 - 2:08 #

    WoW hab ich gemieden wie der Teufel das Weihwasser, weil das vermutlich ein Spiel wäre, das mich völlig ausknockt. Die Verlockung war aber immer da. Dafür hab ich 1,5 Jahre OGAME gespielt (so um 2000 rum) und später dann ein hierzulande eher unbekanntes Echtzeitstrategie-MMO namens Castle of Heroes (ca. 2011/12).

    Da gingen dann am Ende alle Wochenenden im Teamspeak drauf und irgendwann saß ich sogar im Urlaub in irgendeinem McDonalds (kostenloses WLAN) und hab meine Gilde durch RAIDs geführt. Alles sehr zeitintensiv, damit alle an einem Strang ziehen. Und auch anstregend, manchmal nervig, aber nie, wirklich nie langweilig :)

    v3to 17 Shapeshifter - P - 7161 - 30. November 2020 - 10:22 #

    Was ich bei MMOs irgendwo sehe, ist eine Form sozialer Verpflichtung der Mitspieler gegenüber. Das funktioniert für mich schlichtweg nicht. Es ist allerdings auch so, dass ich auch sonst bei Games keinen Spaß hatte, wo ich die Mitspieler nicht persönlich kenne.

    Hermann Nasenweier 20 Gold-Gamer - P - 20436 - 30. November 2020 - 0:48 #

    Ich kann dem ganzen schin eher zustimmen. Mich stört beim Online spielen vor allem das viele Spieler einfach nur noch durchs Spiel rennen. Anstatt die Spielwelt zu erkunden und die Cutszenes zu geniessen, geht es den meisten nur darum möglich schnell den maximalen Loot zu bekommen, Grade in Diablo 3 hat mich das irgendwann extrem genervt, da wird nur noch durch den Level gehetzt.

    Da spiele ich lieber gemütlich alleine vor mich hin und geniesse den Flow.

    Extrapanzer 17 Shapeshifter - P - 6850 - 30. November 2020 - 4:59 #

    Guckt auf die Uhrzeit, dann seht Ihr, warum ich keine MMOs spiele. Und nein, ich bin nicht einfach früh aufgestanden ...

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 20704 - 30. November 2020 - 6:21 #

    In meinem Haushalt habe ich ein ordentliches Spektrum an Spielweisen vertreten - und das ist auch gut so :)

    Ich bin definitiv Singleplayer bis auf gelegentliche Coops mit meiner Frau.
    Meine Frau ist Leader in diversen Haydays, Gardenscape etc. spielt ansonsten aber auch eher SP an PC und Konsolen.

    Die erwachsenen Kinder sind meist bis auf einige SP nur online unterwegs: Dota, League of Legends bzw.Dead by Daylight und ähnliches. Haben aber längst feste Mitspieler gefunden und mittlerweile richtige Freundschaften entwickelt.

    Treffen tun wir uns bei Nintendo. Mario Kart geht auch zu viert ;)

    Gerade den Punkt mit den Online Freundschaften und den gar nicht anonymen Charakter hat Michael gar nicht erfasst. Da gehts sicher nicht bloß um schnöde Gruppendynamik. Auch wenn MP für mich in der Form zu verbindlich und zeitaufwändig wäre - faszinierend und lehrreich finde ich die Entwicklung allemal.

    BruderSamedi 18 Doppel-Voter - P - 10029 - 30. November 2020 - 6:46 #

    Ich bin auch kein MP-Typ, das ist mir vor allem einfach zu stressig: würde ich mir jetzt beispielsweise das nächste Battlefield kaufen, wäre ich im Spiel mit und gegen Leute mit jahrelanger Erfahrung und besserem Hardware-Setup, da wäre das Überleben schwer. WoW habe ich jahrelang gespielt, aber nicht als Spiel sondern als eigenes Hobby behandelt, da waren dann halt zwei Raidabende pro Woche fest geblockt und wenn es in Inis ging, dann doch bevorzugt mit den Gildies, die man kannte und mit denen man nebenbei tratschen konnte.

    Aber ganz schlimm finde ich Spiele, die mit MP-Teile in SP-Spielen unterschieben wollen, wo ich in aller Ruhe in meiner SP-Welt herumlaufe und alles in meinem eigenen Tempo mache, und plötzlich klinkt sich jemand von Außen ins Spiel ein und will mir ans Leder. Oder es läuft einfach nur ein "Sh4d0wK1ll4_1337" neben mir hier und schreibt "og og og", während ich noch das Skillmenü studiere. Nein, ganz bestimmt nicht, liebe Hersteller.

    Funatic 19 Megatalent - - 15200 - 30. November 2020 - 7:36 #

    Sehe ich zu 95% so wie Michael. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn ein Spiel dich in eine verlassene Ruine oder einen tiefen Dungeon schickt und dort dann 25 andere Spieler rumrennen und springen, am besten noch mit lustigen Namn über dem Kopf. Absoluter Atmosphärekiller! Sobald das MM steht (MassivMulti) bin ich raus. Was ich ganz gern mache ist mit Kumpels ne Runde Starcraft 2, Warhammer 40k Last Stand oder früher CS. Spiele bei denen der Wettbewerb im Vordergrund stehen profitieren einfach von Multiplayer. Das kann zwar keinen Hotseat oder die Runde vor der Konsole ersetzen aber gerade wenn die Freunde sich mittlerweile übers ganze Land verteilen macht so ne Runde durchaus laune.

    LRod 18 Doppel-Voter - P - 12733 - 30. November 2020 - 7:48 #

    Oh ja, Last Stand war cool. Ich mochte die Eldar-Runenprophetin immer am liebsten, und dann den Chaoszauberer. Habs aber in vielen Versuchen nur einmal gewonnen, dann war die Motivation weg ;-)

    Funatic 19 Megatalent - - 15200 - 30. November 2020 - 12:18 #

    Die Runenprophetin ist auch mein Favorite, danach der imperiale Kommandant. Die erste Map schaffen wir mittlerweile ziemlich oft, die zweite (wurde mit irgend nem DLC nachgereicht) ist aber echt wüst. :-)

    Maestro84 19 Megatalent - - 15143 - 30. November 2020 - 8:58 #

    In zwei Wochen starten ein Kumpel und ich coronabedingt eine Runde MoO2 und Heroes 3 im Hotseat. So mag ich Mehrspielermodi.

    Grohal 15 Kenner - 2840 - 30. November 2020 - 9:20 #

    Auch wenn ich eine knapp 6jährige WoW-Phase (bis ca. 2011) hatte, kann ich dem Beitrag nur zustimmen.

    TSH-Lightning 25 Platin-Gamer - - 55614 - 30. November 2020 - 9:45 #

    Das ganze sehe ich sehr ähnlich. Früher habe ich durchaus mal ein paar Monate WoW, Age of Conan und SW:TOR gespielt, aber da gab es dann immer 2-3 große Probleme. Meine miserable und teilweise instabile DSL-Verbindung, dass man so viel Zeit reinstecken musste und es einen gewissen sozialen Druck gibt die anderen nicht im Stich zu lassen. In den letzten Jahren hab ich als "MMO" nur Destiny gespielt mit Leuten die persönlich kenne.

    Heute ist mein DSL brauchbar und stabil, aber ich bin nur noch für (lokalen) Co-Op mit Freunden und Familie zu haben. Viel lieber stürze ich mich in Singleplayer, insb. RPGs, versenke da z.B. 110 h in AC:Odyssey. Kann spielen wann ich will und in die Spielwelt eintauchen, niemand hetzt mich und ich kann schön vom Alltag entspannen.

    Patorikku 16 Übertalent - P - 5793 - 30. November 2020 - 9:49 #

    Muss aber an dieser Stelle sagen, dass mit einem guten (!) Kumpel, mit dem man auch gerne quasselt Online-Campaign-Coop-Games wie Halo, Portal 2, Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered durchaus Spass machen, gerade in Corona-Zeiten, Voraussetzung natürlich, dass man gut harmoniert und nicht während wichtiger Zwischensequenzen rumquatscht. Bei Sea of Thieves hab ich dass Problem, dass ich es gerne mal länger spielen würde, aber die Kollegen die dafür in Frage kommen würden, nur unregelmäßig Zeit haben und hier ist der Fokus klar auf Crew-Spass. Bei MMORPGs bin ich voll bei Michael.

    Faerwynn 19 Megatalent - P - 15843 - 30. November 2020 - 10:01 #

    Ich mag beides, ich limitiere mich da nicht.

    Triton 18 Doppel-Voter - - 11140 - 30. November 2020 - 10:12 #

    Sehr schöne Kolumne, aber eines wurde kaum beleuchtet, der wichtigste Aspekt - Die Mitspieler. Gerade die Mitspieler sind für mich was MMOs ausmacht. Die schönste Freunde ist es wenn man die mit jemandem teilen kann. Und wenn etwas nicht geklappt hat, egal, man war mit Freunden unterwegs. Egal wie gut oder schlecht ein MMO ist, ausschlaggebend für mich wie viel Spaß ich mit den Frauen und Männer im TS / Discort habe.

    Keine Frage, ich spiele auch gerne mal ein Singelplayer Spiel. Schön mal einen Park bei Planet Coaster bauen oder ab Morgen in Empire of Sin die Macht in Chicago an mich reißen. Aber am Ende liebe ich es mehr mein Hobby mit anderen Menschen zu teilen und das geht am besten durch ein MMO. Was mich aber nervt, was ja in der Kolumne auch geschrieben wurde, das falsche M in vielen "MMOs".

    Warum bitte wird z.B. ein World of Tanks oder andere eigentlich einfache Shooter als MMO beschrieben. Das sind einfach nur Spiele in denen 16 gegen 16, oft sogar noch weniger, spielen. Die Medien haben aus solchen Spielen "MMOs" gemacht, nur weil es einen "Lobby-Server" gibt auf denen sich tausende Spieler tummeln durch den sie automatische auf Spielserver zugeteilt werden. Statt das man sich über eine Liste wie z.B. bei Squad sich selbst einen Spielserver aussucht.

    Wobei Squad für mich schon eher als MMO laufen würde, da dort wenigstens 50 gegen 50 spielen. Für mich fängt ein MMO erst an, wenn sich min. 100 Spieler auf irgendeinem Punkt in der Spielwelt treffen können. Alles andere sind einfache Onlinespiele und keine MMOs.

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 87604 - 30. November 2020 - 11:16 #

    Moment. Da verwechselst du jetzt etwas. MMO steht für Massively Multiplayer Online. Und das sind Spiele wie WoT nun mal. Auch wenn dort keine 100 plus rumfahren. Ich denk mal was du anfänglich meintest sind MMOPGs. Kleiner aber feiner Unterschied. MMO ist nur der große Überbegriff, der sich wie bei jedem Genre noch unterteilt.

    Triton 18 Doppel-Voter - - 11140 - 30. November 2020 - 13:22 #

    Ich verwechsel nichts. Als es mit MMOs los ging, mein erstes habe ich vor über 20 Jahren gespielt, waren das immer nur Spiele mit einem riesigen Server und Hunderten von Spielern. Wie zum Beispiel bei Jumpgate oder World War II Online. Und daher ja auch Massively Multiplayer Online. Aber auf einmal wurden auch Shooter die einfach nur einen "Lobby-Server" haben, also in dem die Spieler automatisch Schlachten zugewiesen werden, als MMO betitelt. Denn wo bitte sind die "Massen" z.B. bei WoT? Das sind nur Spiele in dem 16 gegen 16 spielen, das ist weit weg von einer Masse.

    Der Unterschied zu anderen Shootern ist nur, das sie aus einer riesigen Lobby (-Server) die Spieler automatisch in ein Spiel stecken. Das hat nichts mit einem MMO zu tun, das sind reine Multiyplayer Online Spiele. Selbst ein The Division wird als MMO-Shooter beworben, wo aber sind die Massen auf einer Karte? Das sind alles nur Multiplayerspiele, keine Massively Multiplayer Online Spiele. Entscheidend ist eine Spielwelt mit Hunderten von Spielern, nicht Hundertespieler aufgeteilt auf Spielwelten von ein paar Spielern. Die Grenze war mal ganz klar.

    firstdeathmaker 18 Doppel-Voter - 9283 - 4. Dezember 2020 - 15:48 #

    16 gegen 16 ist aber echt kein massive, das bekommt man doch sogar mit Unreal Tournament oder Quake hin.

    Ich denke das massive bezieht sich eher auf die fast unbegrenzte Zahl der Spieler und eine asynchrone Spieldauer (einloggen und ausloggen jederzeit), keine festen Runden. Es gab übrigens auch mal Strategietitel die das abgedeckt haben, ogame z.B.

    Carmageddon 09 Triple-Talent - P - 274 - 30. November 2020 - 10:51 #

    6700 Solostunden(mit Randoms) in Rocket League! ;> Ich kann das voll nachvollziehen und habe deswegen das LoL spielen auch sein lassen. Wenn Spielerzahlen wichtiger sind als die Qualität was heute leider Standard ist.

    MachineryJoe 18 Doppel-Voter - P - 9180 - 30. November 2020 - 10:55 #

    Bei Singleplayer hat man eben mehr Kontrolle über sein Leben. MMOs sind so, wie früher das Fernsehprogramm: Es raubte viel Zeit und man war terminlich abhängig. Wie schön, dass man das nie wieder braucht.

    Menschen zu treffen, klappt irgendwie besser im Sportverein oder zum wöchentlichen Sontags-Dauerlauf, beim gemeinsamen Wandern oder beim Umbau der Scheune. Da hat man dann nicht nur virtuelle Erfolge.

    Und Challenges gibt es mittlerweile sogar bei Garmin, wenn man z.B. eine Smart-Watch trägt.

    bluemax71 18 Doppel-Voter - - 9764 - 30. November 2020 - 11:16 #

    Ich spiele am liebsten mit einigen Freunden zusammen. Das haben wir bis vor einigen Jahren auch in MMOs gemacht und hatten dabei viel Spaß. Bei LoTR waren wir Teil einer tollen Gilde und es war richtig klasse. Aber leider haben mehrere von uns keine Zeit oder kein Interesse mehr daran. Mit irgendwelchen komplett fremden klappt es für mich meist nicht. Clans in WoT oder anderen Spielen waren mehr Stress als Freude, daher lasse ich das heute lieber bleiben.
    Mit einem guten Freund, der hier ebenfalls Premiumuser ist, spiele ich immer noch regelmäßig, am liebsten Koop, aber da ist die Auswahl an Spielen die mir zusammen Spaß machen relativ klein.
    Was das Thema Story betrifft kann ich Michael nur zustimmen. Da haben Solo Spiele die besseren Karten. Bin auch kein großer Fan von Openworld, dass funktioniert aus meiner Sicht auch nicht optimal mit der Balance und der Geschichte.

    Cura 15 Kenner - P - 2711 - 30. November 2020 - 11:25 #

    Hallo. Mein Name ist Cura. Ich hatte MMORPG. Seit ca. 2 Jahren brauch ich keine Tastatur mehr und hab mein Leben zurück. ;)
    Bei mir haben ca. 20 Jahre die MMOs mein Spielerleben bestimmt. Neben vielen Ausflügen in dieses oder jene Universum waren es v.a. EQ1, DAoC, WoW und LotRO. Letzteres sogar knapp 10 Jahre. Und dann kam sie irgendwann für mich, die große Saure-Gurken-Zeit des MMO-Marktes. Ich hatte das Gefühl, alles gesehen und erlebt zu haben. Wirklich Neues gab und gibt es nicht im klassischen MMO Sektor. Und dann habe ich mir, aus Jux, eine PS4 gekauft. PS Plus hatte ich im ersten Jahr - geht ja nicht ohne MP dachte ich so bei mir. Ab dem Zweiten kam ich dann auch gut ohne PS Plus aus. Und bis heute hole ich nach, was ich so alles verpasst habe in den gefühlt letzten 10 Jahren. Hätte ich vor 3 Jahren diese Kolumne gelesen, ich hätte milde ob des Unverständnisses mit dem Kopf geschüttelt. Heute kann ich nur vollumfänglich zustimmen.

    Drapondur 30 Pro-Gamer - - 150538 - 30. November 2020 - 12:32 #

    Geht mir ganz genauso und stimme voll zu. Bis auf ein, zwei Stunden am Wochenende, wo ich immer mit einer Freundin eine Runde Diablo 3 spiele, habe ich mit Multiplayer nichts am Hut (das ist aber mehr ein unterhalten über die Ereignisse der Woche und nebenbei ein paar Monster verkloppen). Möchte mein eigener Herr über die Pause-Taste sein.

    Berndor 17 Shapeshifter - - 7776 - 30. November 2020 - 13:00 #

    Spiele seit über 10 Jahren nur noch Singleplayer, primär aus dem Grund, dass mich Games eigentlich entspannen sollen und primär der SP die bessere Handlung bietet. Auch muss ich mich nicht mit Pubertierenden herumärgern.
    Erinnere mich noch gut daran, als bei WoW 40 Leute im geschmolzenen Kern stehen sollten und immer einer AFK war, weil er noch ein Kippchen rauchen, einen Kaffee trinken, oder k... musste.
    Kurzum: Sehe das also genauso wie Michael, gute Kolumne übrigens, aber für sowas bin ich einfach auch zu alt. Dann lieber positiven Frust a la Demon´s Souls. ;-)

    Sermon 16 Übertalent - - 5670 - 30. November 2020 - 13:08 #

    Kann mich Michael's Meinung nur voll und ganz anschliessen. Multiplayer macht nur dann Spaß, wenn die Spieler alle im selben Raum zusammensitzen und man miteinander (oder gegeneinander) Gauntlet, World Games, Summer Games, etc. spielt. Ansonsten ist das Singleplayer-Erlebnis das weitaus bessere Spielerlebnis.

    funrox 15 Kenner - P - 3344 - 30. November 2020 - 14:03 #

    Ich stimme auch voll und ganz zu.
    Was allerdings auch an der Art von Spielen liegt, die ich nutze.

    Als Adventure-Spieler bin ich es gewohnt, alleine zu rätseln. Am liebsten im Dunkeln und mit Kopfhörern auf.

    Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 67481 - 30. November 2020 - 14:05 #

    Bei Adventures kann man aber auch gut mit anderen zusammen vor einem Bildschirm rätseln. :)

    funrox 15 Kenner - P - 3344 - 30. November 2020 - 20:48 #

    Stimmt, mache ich mit meiner Tochter sogar ab und zu. :-)
    Aber im Allgemeinen spiele ich solche Spiele lieber alleine.

    AlexCartman 19 Megatalent - P - 18413 - 30. November 2020 - 14:09 #

    Ich sehe das nicht dogmatisch. Alles hat seine Zeit. Als junger Berufseinsteiger ohne familiäre Verpflichtungen waren MMOs wie Earth&Beyond und WoW tolle Spiele (und auch lange nicht so toxisch). Aber ich habe schon immer auch Singleplayer gespielt. Später reichte es zeitlich dann nur noch zu MMO-PVE-Shootern wie Destiny und The Division, aber auch da hatte ich Spaß. Und seit neuestem spiele ich einen Zwitter: Divinity Original Sin 2 im Online-Koop mit einem RL-Kumpel. Best of both worlds. So etwas hat Michael vergessen zu erwähnen.

    MicBass 20 Gold-Gamer - P - 21894 - 30. November 2020 - 14:23 #

    Ich spiele auch viel lieber Singleplayerspiele und tauche in meinem eigenen Tempo in diese Welten. Es gibt aber auch Ausnahmen wie Elite Dangerous, Dark Souls oder DayZ, wo das Mit- und Gegeneinander mit echten Menschen nochmal einen ganz anderen Nervenkitzel bringt.

    Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 41003 - 30. November 2020 - 14:41 #

    Ich bin auch deutlich mehr Singleplayer als alles andere. Online-Spielen bin ich allerdings nicht völlig abgeneigt. FFXIV habe ich im ersten, kostenfreien Monat sehr ausgiebig gespielt. Meistens solo, aber immer wieder auch in Dungeons zusammen mit fremden Spielern, um in der Story voranzukommen. In GT Sport habe ich mehrere hundert Stunden investiert. Auch hier hauptsächlich solo, aber auch hier habe ich etliche Runden in den Online-Rennen verbracht.
    Insgesamt bieten mir Online-MP aber einfach zu viele Nachteile im Vergleich zu Singleplayer-Titeln. Ich möchte mich nicht terminlich von Videospielen abhängig machen, mir laufen zu viele Idioten online herum, der Zeitaufwand für Online-Spiele ist mir viel zu hoch, um da vernünftig mithalten zu können, eigenes Spieltempo ist mir hoch und heilig und so weiter und so fort.
    Richtig bescheuert fand ich ein Erlebnis in FFXIV: Dort waren wir mal zu dritt in einem Dungeon und meine beiden Mitstreiter kannten sich offensichtlich privat und waren gemeinsam unterwegs, unterhielten sich durchgängig auf einem völlig kindischen und albernen Niveau und ich war nur die Dumpfbacke, die zufällig mitlief und ansonsten konsequent ignoriert wurde.

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 87604 - 30. November 2020 - 20:37 #

    Furchtbar, das kenn ich so auch. :D

    Patorikku 16 Übertalent - P - 5793 - 30. November 2020 - 20:40 #

    Nicht umsonst trägt CoD den Spottnamen "Call of Mutti"....was man da manchmal für 12-jährige Dumpfbacken hat 0_O

    TheRaffer 22 Motivator - P - 32719 - 30. November 2020 - 15:19 #

    Ich kann der Kolumne voll und ganz zustimmen. :)

    Einzig kleine Ausflüge in die Koop-Universen von The Division 1&2 trüben da den Schnitt. Das ging aber nur, weil es eher der gemeinsame Zeitvertreib eines sehr engen Freundeskreises war.

    Patorikku 16 Übertalent - P - 5793 - 30. November 2020 - 16:53 #

    Passt zu dieser Kolumne: Am 4. Dezember gibt es Dragon Quest 11 S im Gamepass....das ULTIMATIVE Singleplayerspiel, ich raste aus <3

    Sh4p3r 16 Übertalent - P - 4778 - 30. November 2020 - 17:45 #

    Ich bin in den letzten Jahren eigentlich komplett auf Singleplayer-Titel umgestiegen. Dazu gerne komplett Offline, ohne Online-Funktionen, Netzwerk-Anmeldung. Das ist so entspannend. Da gibt es schön so viel Auswahl.

    Früher hingegen habe ich besonders die PC-Only-Battlefields als auch das Konsolen-BF Bad Company gut gesuchtet. War schon eine geile Zeit :)
    Danach hat sich das Gameplay zu sehr gewandelt. Das hat mir das Multiplayer-Abgewöhnen sehr erleichtert.

    MichaelK. 13 Koop-Gamer - P - 1383 - 1. Dezember 2020 - 0:01 #

    Ich spiele lieber alleine, gerade in Rollenspielen und Shootern, weil mir die Story wichtiger ist als mit irgendwem durch eine 0815 Welt zu raiden.

    Vor dem Computer ist Multiplayer eigentlich auch OK, vor allem in Sport Spielen wo die Story keine große Rolle spielt. Oder Shootern die dafür entwickelt wurden wie Quake 3 oder Unreal Tournament.

    Was ich garnicht leiden kann sind Multiplayer Only Spiele oder Spiele mit gigantischer Online Funktion die dann dafür sorgen, dass es über lange Zeit keinen Nachfolger für den Single Player gibt, weil man das alte Spiel mit Online Funktionen ausreizt bis zum geht nicht mehr. Zum Beispiel glaube ich, das man ohne Online Funktion schon längst ein neues GTA hätte. Oder auch ein neues Elder Scrolls Spiel. Stattdessen quetscht man Elder Scrolls Online aus bis zum erbrechen. Oder dank World of Warcraft gab es nie mehr ein neues Warcraft Strategie Spiel.

    Sgt. Nukem 16 Übertalent - - 5616 - 1. Dezember 2020 - 0:23 #

    F-Zero auf dem SNES hatte lokalen Multiplayer?????

    Den hab' ich mir seit 30 Jahren gewünscht aber nie gefunden. Muss man da bei den Lap Times den Konami-Code abfeuern, oder was?! :P

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 87604 - 1. Dezember 2020 - 5:41 #

    Wenn ich mich recht entsinne konnte man im Splitscreen fahren.

    v3to 17 Shapeshifter - P - 7161 - 1. Dezember 2020 - 10:04 #

    Bei F-Zero war das nicht möglich. Es gibt wohl einen Romhack namens F-Zero VS, wo man mit zwei gekoppelten SNES gegeneinander spielen kann.

    Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 87604 - 1. Dezember 2020 - 11:26 #

    Na ja, ist halt zu lange her. :)

    Patorikku 16 Übertalent - P - 5793 - 1. Dezember 2020 - 11:29 #

    F-Zero X auf N64 sowie F-Zero GX auf dem GameCube hatten einen geilen lokalen Multiplayermodus für 4 Leute.

    Hermann Nasenweier 20 Gold-Gamer - P - 20436 - 1. Dezember 2020 - 19:12 #

    GX auf GC habe ich nur einmal im Splitscreen gespielt. Das war mit einem Kumpel als Abschluß nach einer in der Disco durchgesoffenen Nacht. War ein Erlebnis, aber nie wieder ;)

    yankman 17 Shapeshifter - P - 6215 - 1. Dezember 2020 - 9:38 #

    Recht hat er, wenn es bei Spielen hauptsächlich um die narrative Komponente geht.
    Aber die Komponente des Co-Working, des gemeinsam etwas Erreichens oder auch Durchsetzens hat eine große Sogwirkung.
    Ein Genre, das hier fehlt, weil Michael das sicher gar spielt, sind Rennspiele. Wenn eine KI unter den gleichen Voraussetzungen steuert wie der Spieler hat sie keine Chance. Darum kam bei Rennspielen schon sehr früh Multiplayer auf und ich hab einen Großteil meiner Zeit in den 00-Jahren mit einem Rennspiel verbracht. Bin Teil eines Teams gewesen, hab an großen Events teilgenommen, aber hauptsichlich häufig Abends für ein bis 2 Stunden Pickup-Races bestritten. Alles schon mit Voice-Chat und so, allerdings damals mit Ventrilo, statt Discord.
    Auch später in Battlefield oder GTA-Online, wo der Ton ein anderer ist, findet man Spieler, die mit einem auf eine Welle liegen mit denen man quatschen und super zusammenspielen kann.
    Die meisten Spiele, die ich spiele sind SP-Titel oder nur mir einem untergeordneten Multiplayer, wie die Souls-Spiele z.b.. Aber die meisten Stunden habe ich definitiv in Multiplayersession verbracht.
    Vielleicht sind nur die Vorurteile gegenüber MMOs und der toxischen Atmosphäre dort, so groß, dass man nicht mal über den Tellerrand schaut :).

    Moriarty1779 17 Shapeshifter - - 8045 - 1. Dezember 2020 - 14:03 #

    Die Kolumne selbst ist ja gar nicht so reißerisch wie ihr Titel.
    Ich zähle mich als Mitvierziger ebenfalls zum älteren Spieler-Eisen und müsste mich daher eigentlich angesprochen fühlen. Allerdings vertrete ich so ziemlich die gegenteilige Meinung.

    In meiner eigenen Spieleerfahrung kommt nach gut 35 Jahren alles vor: zu viert mit Schulfreunden vor dem Bundesliga-Manager auf dem C64, gemeinsames Daddeln mit Game Boy-Dialogkabel, riesige LAN-Parties um die Jahrtausendwende, Online Counter Strike und Battlefield, eine WoW-Phase oder Couch Coop mit Pizza und Bier. Genauso oft natürlich das alleinige Eintauchen in ein Final Fantasy über Wochen.

    Und mein persönliches Fazit: Nichts geht über Spaß zu zweit/dritt/viert/hundert... Der Mensch ist nunmal ein soziales Wesen und wer einmal den Bombast erlebt hat, mit einer ganzen Armee von menschlichen Gleichgesinnten eine Spielaufgabe zu erledigen, der will nicht mehr mit stumpfen KI-Kollegen losziehen. Wer mit dem besten Freund bei Snacks und interessanten Gesprächen eine Nachtlang Gears im Splitscreen gemeistert hat, der will trotz des größeren Screens nicht mehr allein losziehen. Schon als Kind waren meine schönsten Gaming-Erlebnisse Dinge wie Worms oder Ballerburg auf dem Hot Seat mit Klassenkameraden oder Turrican mit aus Bettdecken gebautem Cockpit im Kinderzimmer (Dazu schrieb ich sogar mal einen User-Artikel).

    Zuletzt: ich habe einen Sohn im besten vorpubertären Roblox-/Minecraft-/Fortnite-Alter. Natürlich ist er Zocker, wie alle Jungs und sehr viele Mädchen in seiner Klasse. Und das läuft meist so: Erst wird gefragt, ob jemand aus seiner Clique Zeit hat, und dann wird sich für ein Game entschieden. Da sitzen dann schonmal drei Jungs und Mädels an einem lauen Sommerabend auf der Tischtennisplatte des Schulhofs und spielen lachend, scherzend, flirtend und mit sichtlicher Freude zusammen Fortnite mit ihren Handys - man darf sich ganz offen fragen, ob das alleinige Zocken eines Ü40ers auf dem abendlichen Sofa noch einen gleichen Quell an Freude bieten kann wie das obige Bild.

    Harry67 20 Gold-Gamer - - 20704 - 1. Dezember 2020 - 15:32 #

    Schön formuliert, so kenne ich das auch von meinen Kindern. Für mich wäre das nichts mehr, aber wer weiß im Alter hat man dann doch wieder mehr Zeit. Meine Mutter führt ihren Good Games Empire Clan mit 75 und hat viel Spaß dabei ;)

    malkovic 15 Kenner - P - 3159 - 1. Dezember 2020 - 18:53 #

    Ich spiele ein einziges Multiplayerspiel, und das ist GWENT - online. Ganz unregelmäßig, je nach Spaß, paar Runden in der Woche. Die anderen MMOs waren FUT 18/19, bis ich gemerkt hab, dass ich dort im Casino sitze. Also kurzweilige Sachen, sehr reduziert.

    Da stehen aber keine Überzeugungen hinter. Ich habe es irgendwie immer (emotional, instinktiv?) abgelehnt, Algorithmen und künstliche Welten arg in mein Sozialleben einsickern zu lassen. Vielleicht hab ich diese Grenze gebraucht, weil ich in der Hinsicht stark suchtgefährdet bin oder ein Herdenviech, dass nur schwer wieder aus solchen Spinnennetzen rausfinden würde? Keine Ahnung.

    Jedenfalls kann ich der Kolumne sehr zustimmen. :)

    Ganon 26 Spiele-Kenner - - 68760 - 3. Dezember 2020 - 10:32 #

    Ok, is recht...

    DarthTK 14 Komm-Experte - P - 2149 - 14. Januar 2021 - 15:11 #

    Ich stimme hier auch voll zu. Multiplayer nervt mittlerweile.