Für kein Geld der Welt

Für kein Geld der Welt Meinung
Teil der Exklusiv-Serie Die Hengst-Chroniken

Die Hengst-Chroniken #28

Michael Hengst / 29. Juni 2021 - 15:54 — vor 1 Jahr aktualisiert

Teaser

Vor vielen Jahren hat der Spieleveteran Michael Hengst dem Angestellten-Dasein den Rücken gekehrt. Der Spielebranche ist er aber erhalten geblieben, trotz teilweise erschreckender Lohnpolitik.
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Ich weiß, ich habe mich schon mal ausgiebig über Verkaufspreise von Spielen ausgelassen, die meiner Meinung nach immer zu niedrig sind. Und wer meine Kolumnen verfolgt hat, der weiß mittlerweile auch über die "vergessenen" Kosten in einer Kalkulation Bescheid. Heute geht es zwar auch um Geld, aber auf einer anderen Ebene. Ich breche mit der guten deutschen Tradition, dass man über Geld nicht spricht. Ihr werdet über Gehalt, Einkommen und Gerechtigkeit lesen. Eine Neiddebatte will ich auf keinen Fall lostreten, aber einige Sachen ins rechte Licht rücken und den einen oder anderen Mythos ausräumen.

Übrigens wird das Schweigen über Gehälter gerne mal verordnet, um zu verhindern, das Angestellte murren, weil Kollege A angeblich mehr verdient als Kollege B, oder Gott bewahre, mehr als man selbst. Die Gehaltsdebatten sind so alt wie die Videospiel-Branche selbst, das Mysterium um Verdienste noch viel älter und in der Regel schwerer zu knacken als ein Rätsel im Wassertempel von The Legend of Zelda. In der Vergangenheit wie heute werden immer gerne Durchschnittszahlen zitiert, die in etwa so aussagekräftig sind, wie die neue Headline der Bild. So gab die Gamestar im Jahr 2018 an, dass das Durchschnittsgehalt für Spieleentwickler in den USA bei ungefähr 83.000 US-Dollar liegt – basierend auf einer Umfrage der Insider-Seite Gamasutra. Die Karriere-Webseite Zippia ermittelte 78.000 Dollar und für Hochpreis-Städte wie San Francisco gar 108.000 Dollar im Schnitt. Weniger repräsentativ ist hingegen die Schätzung von Glassdoor: Basierend auf gerade mal 11 Einträgen hat sie einen Durchschnitt von 3.146 Euro für deutsche Entwickler ermittelt. Schaut man bei Stepstone vorbei, ist das Mittel bei 3.675 Euro.

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Veröffentlicht am 28.07.2022: Wieso Studio-Eigner aus Russland mit Bann belegt werden und viele Firmen den russischen Markt boykottieren, nicht aber Firmen mit chinesischen oder saudischen Investoren: Dem geht Michael Hengst nach.

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Michael Hengst 29. Juni 2021 - 15:54 — vor 1 Jahr aktualisiert
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