Test: May the Block be with you

Lego Star Wars 3: Clone Wars Test

Lego, Lego und kein Ende: Die Intervalle zwischen den diversen Klötzchen-Spielen werden zusehends kürzer. Bereits im Mai könnt ihr den Fluch der Karibik nachspielen, jetzt geht es jedoch erstmal ab zu Obi-Wan, Yoda und Co, denen ihr im Kampf unter die Arme greift. Achja, und ein bisschen Echtzeit-Strategie ist diesmal auch im Spiel...
Florian Pfeffer 2. April 2011 - 16:57 — vor 9 Jahren aktualisiert
PC
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Alle Screenshots im Artikel wurden von uns selbst erstellt, wie bei fast allen Tests und vielen Previews.
In unserem First15-Video zu Lego Star Wars 3 zeigen wir euch unkommentiert die ersten 19 Minuten.

Vor gar nicht allzu langer Zeit in einer ziemlich nahen Galaxis: Der jugendliche Anakin Skywalker und seine Padawan Ahsoka Tano hüpfen, schießen und schnetzeln sich durch Unmengen an Kampfdroiden, Superkampfdroiden und Droidekas. In der heimatlichen Basis auf der anderen Seite des Schlachtfelds baut Meister Obi-Wan Kenobi unterdessen ein Abwehrgeschütz auf und fordert Luftunterstützung in Form einiger Kampfläufer vom Typ AT-RT an, während die Kaserne fleißig Klone für die vorderste Front auf den Kampfplatz wirft.
 
Moment mal! Basis, Luftunterstützung, Schlachtfeld? Was haben diese Begriffe in einem Lego-Game von Traveller’s Tales zu suchen? Schließlich ist Lego Star Wars 3: The Clone Wars doch ein Spiel aus der gleichen Reihe, die schon Lego-Versionen von Indiana Jones, Batman, Harry Potter und Co. hervorgebracht hat und nicht die Bausteinchen-Variante von Command & Conquer… oder etwa doch? Keine Angst, auf die liebgewonnenen Jump-and-Run-Einlagen und die gewohnte Koop-Action im Star Wars-Universum braucht ihr auch im dritten Teil der Serie nicht zu verzichten. Doch in einigen der 18 Levels begebt ihr euch tatsächlich in eine etwas strategischere Position und baut eine Basis auf, um jene des Feindes mit Panzern, Kampfläufern und Fußsoldaten zu zerstören.

In der Arena von Geonosis kommt es durch die vereitelte Hinrichtung von Padmé Amidala, Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi zum Ausbruch der Klonkriege. Solche Massenschlachten sind typisch für Lego Clone Wars. (PC)

Abenteuer auf Ryloth und Naboo
 
Wer die animierte Fernsehserie zum Thema Klonkriege schon kennt, wird sich im dritten Teil von Lego Star Wars schnell zurechtfinden. Ihr spielt die Handlung der ersten beiden Serienstaffeln nach, wobei das Geschehen sehr nah bei seinem TV-Vorbild bleibt. Sogar die Levels, die mit dem Star Wars-typischen gelben Rolltext und einer kurzen Zwischensequenz eingeleitet werden, tragen die gleichen Namen wie die Episoden der Serie, beispielsweise „In den Fängen von Grievous“ oder „Der Schatten der Malevolence“. Nach einem kurzen Tutorial in der Arena von Geonosis, bekannt aus Episode 2, habt ihr die Wahl, einen der drei Handlungsstränge mit je sechs Levels zu verfolgen, an deren Ende jeweils ein mächtiger Vertreter der Separatisten als Endgegner auf euch wartet.
 
Meistens werdet ihr als Jedi oder als einer der zahlreichen Klone auf Seiten der Republik unterwegs sein und gegen Unmengen von Kampfdroiden antreten, die in verschiedenen Bewaffnungsstufen auf euch einströmen. Die Bosskämpfe am Ende des jeweiligen Handlungsstrangs gegen den Separatistenführer Graf Dooku, seine Handlangerin Asajj Ventress und den Cyborg-General Grievous ziehen sich teilweise über mehrere Etappen und gipfeln schließlich im Gefecht gegen das fast einhundert Meter große Zillo-Biest, dem ihr nur mit der vereinten Feuerkraft mehrerer RX-200-Panzer zu Leibe rücken könnt.
 
Ebenso wie das Setting sind auch diverse neue Spezialfähigkeiten aus der Fernsehserie entnommen, die ihr nicht nur gegen die Droiden einsetzen könnt: Mit dem Lichtschwert werden kreisrunde Löcher in Stahlwände geschnitten, um zum nächsten Abschnitt zu gelangen. Per Funkbefehl steuert ihr gleich eine ganze Gruppe von Klonen, um euch mit vereinten Feuerkräften durch besonders dicke Felsen zu ballern. Oder ihr hebt per Machtgriff einen Kampfdroiden in die Luft und lasst ihn auf seinesgleichen feuern.

Einer unserer Klone inmitten feindlicher Droiden. Diese sind zwar nicht besonders schlau, aber dafür umso zahlreicher.
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