RPG-Klassiker der Gegenwart

Pillars of Eternity Preview

Steckbrief
LinuxMacOSPCPS4SwitchXOne
Gruppen-RPG
16
26.03.2015
Link
Amazon (€): 119,95 (), 54,99 (windows_8), 82,99 (windows_8), 19,90 (Xbox One), 19,90 (PlayStation 4)
GMG (€): 45,99 (STEAM), 41,39 (Premium), 23,99 (STEAM), 21,59 (Premium), 27,99 (STEAM), 25,19 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 14,99 (STEAM), 13,49 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 24,99 (STEAM), 22,49 (Premium), 14,99 (STEAM), 13,49 (Premium), 14,99 (STEAM), 13,49 (Premium), 36,99 (STEAM), 33,29 (Premium)
Fans von Baldur's Gate warten seit Jahren auf eine Fortsetzung. Obsidians klassisches Kickstarter-finanziertes Fantasy-Rollenspiel könnte diese Lücke nun schließen. Auf der E3 konnten wir das Spiel erstmals in Augenschein nehmen und sind uns sicher: das Warten hat sich gelohnt!
Benjamin Braun 19. Juni 2014 - 15:00 — vor 5 Jahren aktualisiert
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Es ist eines der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte bisher. 73.986 Backer trugen stolze 3.986.929 US-Dollar für Obsidian Entertainments klassisches Rollenspiel Pillars of Eternity zusammen. Die Crowdfunding-Kampagne liegt nun mehr als eineinhalb Jahre zurück.

Das als Project Eternity gestartete Projekt bewegt sich auf die Zielgerade zu und soll Ende dieses Jahres erscheinen. Wir haben uns den aktuell im Alpha-Status befindlichen Titel auf der E3 2014 in Los Angeles von den Entwicklern ausführlich vorstellen lassen. Im Interview mit Lead Designer Josh Sawyer (von der GDC 2014) erfahrt ihr noch mehr über das Spiel, das ein klares Angebot an Liebhaber klassischer Isometrie-Rollenspiele darstellt.
 
Versprochen ist versprochenObsidian Entertainment hat den Backern damals ein klassisches Fantasy-Rollenspiel versprochen, für das man sich an Spielen wie Icewind Dale und Baldur's Gate orientieren wollte. Genau das ist es auch, was wir bereits im gezeigten Prolog deutlich erkennen können. Zu Beginn des Abenteuers werdet ihr als Teil einer Karawane durch das so genannte Grenzland der Welt Eora ziehen. Ein umgestürzter Baum verhindert jedoch eure Weiterreise, weshalb ihr rasten müsst. Das alles erfahrt ihr durch einen Erzähler, der eure Geschichte (wie die Entwickler es nennen) in Schlüsselmomenten kommentieren wird.

Zu sehen sind in solchen Momenten so gut wie nie Spielgrafik oder wie auch immer geartete Videosequenzen, sondern kleine Bildergeschichten, die optisch ein wenig an Kupferstiche erinnern. Diese Art der Handlungsinszenierung mag billig klingen – und wird zumindest zum Teil auch aus Kostengründen so entschieden worden sein – ist aber sehr stilvoll umgesetzt. Uns jedenfalls gefällt dieser märchenhafte Stil, bei dem zum Beispiel eine Szene beschrieben wird, in dem ein verletzter Mitstreiter aus einem Waldstück auf uns zu kommt und dann neben uns tot zusammenbricht.

Besonders gelungen dünkt uns an Bildtafeln wie diesen, dass es sich dabei letztlich auch um ein sehr klassisches Rollenspielelement handelt. Einige dieser Bildergeschichten sind nämlich interaktiv, wobei der Spieler etwa kleinere Entscheidungen treffen kann.

Die freie WahlWer euer Charakter ist oder weshalb er Teil dieser Karawane ist, entscheidet ihr ganz klassisch bei der Charaktererstellung und durch das Beantworten bestimmter Fragen. So gebt ihr Auskunft über eure genaue Herkunft, welchen Beruf ihr erlernt habt. Frei seid ihr bei der Klassenwahl aber dennoch. Der Spieler wird die Wahl aus fünf Rassen und elf Klassen haben, Unterrassen wird es nicht geben. Damit ist aber nur die grundlegende Charaktererstellung vorbei. Im Laufe des Abenteuers wird es noch häufiger Fragen von NPCs geben, mit denen ihr eurer Vita zusätzliche Einträge hinzufügt. Für die Präsentation entsc
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heiden sich die Entwickler für einen menschlichen Zauberer, der selbstredend auf Stufe 1 startet. Egal, wie unsere Wahl aussieht: Im Laufe des Abenteuers werden wir Besitzer einer eigenen Festung werden, die wir umfangreich ausbauen dürfen, und zu der es auch eine eigene Quest-Reihe gibt.
 
Apropos Quests: Unsere allererste im Spiel erhalten wir vom Anführer der Karawane, dem Charakter Odema. Er schickt uns auf die Suche nach Nahrungsmitteln und Wasser, da die Vorräte langsam zur Neige gehen. Während sich an dieser Stelle automatisch der Charakter Calisca an unsere Seite gesellt, wird man im späteren Verlauf des Spiels zumeist frei bestimmen können, wen wir mitnehmen. Bis zu fünf Begleiter auf einmal werden möglich sein, sodass die traditionelle Sechsergruppe à la Baldur's Gate bereitsteht. Theoretisch dürften viele der Quests aber auch allein lösbar sein. Wer das allerdings in früheren Genrevertretern schon mal probiert hat, wird es in Pillars of Eternity wahrscheinlich gar nicht erst drauf ankommen lassen wollen. Ob wir direkt losziehen oder zunächst dem Händler der Karawane einen Besuch abstatten, bleibt übrigens ebenfalls uns überlassen.
Bis zu fünf Begleiter könnt ihr eurer Party in Pillars of Eternity hinzufügen, was das klassische halbe Dutzend ergibt.
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