DLC für Mass Effect 2

Kasumi – Gestohlene Erinnerungen Test

Nach einigen mehr oder weniger großen kostenlosen DLCs für Mass Effect 2 schiebt Bioware nun mit Kasumi – Gestohlene Erinnerungen den ersten Bezahl-Inhalt für die SF-Oper nach. Doch lohnt sich die Rekrutierungsgebühr von etwa 5 Euro für die junge Meisterdiebin? GamersGlobal ist ins All zurückgekehrt.
Jörg Langer 9. April 2010 - 22:19 — vor 10 Jahren aktualisiert
PC 360
von Carsten Friedrich


Wer Mass Effect 2 neu gekauft hat und somit Mitglied des Cerberus-Netzwerks ist, den verwöhnte Bioware bisher mit einigen kostenlosen Zusatzinhalten wie etwa einem neuen Gruppenmitglied oder dem kürzlich erschienenen Firewalker-DLC, der neben neuen Missionen auch den Hover-Panzer Hammerhead ins Spiel integriert. Doch da die Großzügigkeit des kanadischen Entwicklers Grenzen kennt, erscheint mit Kasumi – Gestohlene Erinnerungen nun der erste kostenpflichtige Download-Inhalt für das superbe Weltraum-Rollenspiel. Neben einer neuen Waffe, einer weiteren Fähigkeit und einem zusätzlichen Achievement bringt der DLC mit Kasumi Soto ein neues Teammitglied für Shepards Crew -- samt eigener Rekrutierungsmission. Laut Entwickler soll euch das Zusatz-Paket rund 90 Minuten unterhalten. Wir haben uns für euch näher mit Kasumi beschäftigt und helfen euch bei der Entscheidung, ob ihr 5 Euro lieber in 6 Kugeln Eis oder die notwendigen 560 Microsoft- oder Bioware-Points investiert.

Bei eurem ersten "Treffen" mit Kasumi sprecht ihr mit einer digitalen Litfasssäule. Keine Sorge, ihr trefft sie bald in echt.
 
Virales Rekrutierungs-Marketing
 
Nachdem ihr den Download-Inhalt heruntergeladen und installiert habt, erhaltet ihr beim nächsten Spielstart eine Nachricht auf eurem persönlichen Terminal, die euch über die nun mögliche Rekrutierung der Meisterdiebin Kasumi Soto informiert. Ihr sollt euch auf der Citadel mit ihr treffen. Allerdings wartet euer neues Gruppenmitglied nicht etwa in einer dunklen Ecke auf euch, wie man es aufgrund ihres Berufsstandes erwarten würde. Vielmehr spricht euch eine Werbesäule, wie sie überall auf der Citadel herumstehen, nach eurer Landung auf der Raumstation an. Dort erhaltet ihr auch direkt die Details eurer Aufgabe: Kasumi schließt sich Shepards Crew nur dann an, wenn er sie beim Diebstahl wichtiger gestohlener Daten ihres ermordeten Partners unterstützt. Das ist allerdings kein leichtes Unterfangen, denn der Datenspeicher steckt im Tresorraum eines einflussreichen Unterwelt-Bosses namens Hock. Letzterer ist gleichzeitig auch der Mörder von Kasumis Partner. Glücklicherweise plant der selbstverliebte Gangster eine Party, um sich und seinesgleichen zu feiern, was den Zutritt zu seiner Villa um einiges erleichtert. Denn natürlich mischen sich Shepard und Kasumi undercover unter die Partygäste…
 
In dieser Villa sind Kasumis gestohlene Daten versteckt. Der Dieb ist der selbstverliebte Söldner-Boss Hock (rechts)

Shepard's Eleven

Der Download-Content unterteilt sich grundlegend in zwei Teile, die sich recht unterschiedlich spielen. Zuerst müsst ihr, getarnt als Partygast, versuchen, in Hocks Tresorraum zu gelangen. Da ein Mann seines Schlages aber nicht gerade vertrauensselig ist, ist dieser nach allen Regeln der Kunst gesichert. Also heißt es erst einmal, das Sicherheitssystem außer Kraft zu setzen. Im Stile von Filmen wie Ocean’s Eleven ist es nun eure Aufgabe, größtenteils ohne Waffengewalt Stromverbindungen zu kappen und DNA-Spuren zu sammeln, um die Sicherheitsmechanismen zu umgehen. Besonders anspruchsvoll ist das nicht, aber eine schöne Abwechslung zu den überwiegend actionlastigen Missionen in Mass Effect 2.

Hier befinden wir uns gerade auf DNA-Suche, um das Sicherheitssystem des Tresorraums zu umgehen.
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