GC 2018: Total War Three Kingdoms angespielt, 2 Helden-Duelle gewonnen

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21. August 2018 - 15:00 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
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Einen ersten (vorgefertigten) Blick auf die Kampagnenkarte von Total War - Three Kingdoms konnte ich auf der Gamescom werfen. Sie erinnert an Warhammer, auch wenn natürlich ein vermutlich authentisches China (rund um den Gelben Fluss) abgebildet wird, mitsamt den vielen Terrains, die das Riesenreich eben zu bieten hat. 

Änderungen auf der Kampagnen-Ebene
Die Rekrutierung wird wie zuletzt bei Thrones of Britannia funktionieren, neue Einheiten brauchen also eine Reihe von Runden, bis sie auf Sollstärke sind. Und aus früheren Serienteilen stammt die Idee, die nicht aufgeklärten Kartenbereich in Pergamentform darzustellen.

Die Helden werden riesengroß auf der Karte gezeigt, und die Helden sind ja auch das hervorstechende Merkmal von Three Kingdoms, zumindest im „Romance Mode“. Darin spielt ihr quasi die mystische Version, in der die Helden übermenschliche Kräfte haben. Alternativ nutzt ihr den „Records Mode“, der sich historischer spielt, und bei dem die Helden nur wichtige Heerführer sind.

Auf der Kampagnenkarte gibt es erstmals einen Tag-Nacht-Wechsel hat, der aber keine spielerische Bedeutung hat. Außerdem sollen Spione eine wichtige Rolle spielen. Jedenfalls scheinen wir die Sun-Familie zu spielen. Dann geht es auch schon in die Schlacht, Ambush of Sun Ren. Es ist ein Überfall im Mondschein, mit meiner Armee als der überfallenen. Normal oder Schwer steht zur Wahl, natürlich nehme ich als alter Total-War-Veteran letzteren.

Angeblich historisch verbürgt sind die schwebenden Lampions, die das Schlachtfeld ein wenig beleuchten, vor allem aber stimmungsvoll aussehen. Bei Festivitäten glaube ich das sofort, aber auf dem Schlachtfeld? Unwahrscheinlich, außer vielleicht als eine Art Signal. Etwas anderes ist eh heller: Bäume lassen sich durch Brandpfeilbeschuss entzünden. Ob sie wirklich abbrennen und dadurch verschwinden, habe ich in meiner einen Anspielschlacht nicht feststellen können.

Die Beispielschlacht
Dazu war viel zu viel los: Anders als in Überfall-Schlachten in den bisherigen Serienteilen kann man sowohl dableiben und kämpfen als auch versuchen zu fliehen. In beiden Fällen empfiehlt es sich, die erste Welle der Angreifer mit ein oder zwei Einheiten zu beschäftigen und über den Fluss zu wechseln, was wahnsinnig langsam geht. Vor allem wenn man wie ich einfach Luftlinien-Bewegungsbefehle gibt, statt erst noch das Ufer entlangzulaufen und dann an der engsten Stelle durch das Wasserhindernis zu waten. 

In der Schlacht läuft vieles wie immer, allerdings scheinen die meisten Einheitentypen in wechselnden Formationen kämpfen zu können. Bei meinen schweren Speerträgern beispielsweise habe ich die Wahl zwischen loser Formation, Speerwall und einem innen leeren Karree. In die Mitte kann man dann eine Fernkämpfereinheit stellen oder zerbrechliche Helden.

Überhaupt, die Helden: In dieser Schlacht steuere ich Sun Ren und ihren Bruder Sun Qun. Erstere ist eine „Vorhut“-Einheit, letzterer ein „Commander“. Dementsprechend kann sie per „Heart Seeker Arrow“ extraviel Fernkampfschaden austeilen und per „Flames of the Phoenix“ im Nahkampf punkten, während er zwei defensive- und moralsteigernde Fähigkeiten hat. Vor allem aber sind es eben Helden, das heißt sie sind den normalen Truppen weit überlegen und werfen die im Romance-Modus auch ähnlich wie die Charaktere in Dynasty Warriors gleich zu mehreren pro Schlag in die Luft.

Interessant wird es, wenn sich zwei feindliche Helden zu einem Duell auffordern (dazu gehört einer, der das Duell will, und einer, der es nicht per Wahlschalter automatisch ablehnt). Nun werden beide Helden quasi über einen gemeinsamen Hitpoint-Balken verbunden, der die relative Stärke zeigt. Normale Soldaten greifen nun nicht mehr an, außer, ich als Spieler befehle das aktiv. Das aber ist unehrenhaft, führt zum Abbruch des Duells und zu Moralverlust. Am Ende des Duells, sofern man es nicht abbricht, ist einer der beiden tot. Ich bin noch nicht sicher, ob mir diese Spielmechanik gefällt; es ist eine Art Meta Game mitten auf dem Schlachtfeld – laut der Designer ist es gut integriert, und man könne dadurch ja auch den oder die gegnerischen Helden „binden“, damit sie keine Verwüstung unter den eigenen Truppen anrichten.

Wie wichtig die Helden sind, zeigt sich schon bei den Einheitenkarten: Die der Helden werden viermal so groß dargestellt wie die normalen Einheiten. Im Duell werfen sich die Akteure auch schon mal aufmunternde Worte zu („Halt‘s Maul und stirb!“). Laut der Designer können alle Helden, auch die berühmten wie Zao Zao, entweder in der Schlacht oder auch einfach aus Altersschwäche sterben. Aber es gibt ja genug Charaktere, das wissen wir schon aus der alten KOEI-Strategieserie Romance of the Three Kingdoms...

Auf das fertige Spiel bin ich weiterhin gespannt, auch wenn das China-Szenario, da will ich ehrlich sein, nicht meine allererste Wahl ist. Ach so, die Schlacht habe ich übrigens, trotz zweier gewonnener Duelle (der Gegner verlor dadurch also zwei Generäle) verloren.

Lencer 17 Shapeshifter - P - 6366 - 21. August 2018 - 15:04 #

Wo ist der Korrekturbutton?
- viellen

John of Gaunt 27 Spiele-Experte - F - 77020 - 21. August 2018 - 15:45 #

Gibts bei News nicht :)

Lencer 17 Shapeshifter - P - 6366 - 21. August 2018 - 19:53 #

Lass ich nicht gelten, ist doch eher ein "angespielt". Ich denke eher der Chefred. verbittet sich eine Korrektur ;-) (nur ein Witz)

Ganon 24 Trolljäger - P - 52695 - 23. August 2018 - 10:55 #

Hm, bei den meisten Angespielt-Berichten von der GamesCom ist er da, und die sehen auch nur aus wie eine News.

Lencer 17 Shapeshifter - P - 6366 - 23. August 2018 - 11:11 #

*heul* Endlich einer, der mich versteht.

Jahnu 16 Übertalent - - 4007 - 21. August 2018 - 23:24 #

Ich muss sagen, mir geht es da wie Jörg, mich spricht das Setting nicht an... ein Empires 2, das wäre was *träum*

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