Spielt als Emily oder Corvo

GC2016: Dishonored 2 – Köpfe abschneiden im Dreierpack

PC XOne PS4
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Jörg Langer 424322 EXP - Chefredakteur,R10,S10,C10,A10,J9
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18. August 2016 - 12:35 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Teaser

In Dishonored 2 - Das Vermächtnis der Maske spielt ihr entweder wieder Corvo oder die gerade weggeputschte Herrscherin Emily. Das Ziel: Natürlich den Thron zurückzuerobern!
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Wer freut sich alles auf den 11.11.? Gut, alle Rheinländer mit Narrenkappen und Confetti bitte wieder hinsetzen, und noch mal die Frage: Wer freut sich hier auf den Release-Tag von Dishonored 2? Recht so, und wer sich noch nicht gemeldet hat, wird im Folgenden vielleicht eines Besseren belehrt.

15 Jahre später, neues Problem
Dishonored 2 spielt 15 Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers (Note im GG-Test: 8.5). Emily Kaldwin, die Prinzessin, die wir als Corco Attano im Vorgänger aus den Fängen des Lord Regents retteten, ist zur Frau gereift und die neue Herrscherin. Alles ist also gut in Dunwall und Umgebung, aber Dishonored 2 wäre ein langweiliger Nachfolger, würde sich nicht eine neue Bedrohung manifestieren. Und die kommt aus einer anderen Welt und hört auf den Namen Deliah (zumindest meinen wir diesen Namen verstanden zu haben).
 
Nachdem wir Corvo und Emily zu Beginn kurz zusammen erleben, müssen wir uns entscheiden, wen davon wir durchs Spiel führen wollen. Ob man die jeweils andere Person später wiedertrifft, konnte oder wollte uns Arkane Studios noch nicht verraten, aber wir tippen doch sehr auf ein zumindest kurzes Meet & Greet beim Finale des Spiels. Während Corvo im Wesentlichen die Fähigkeiten aus Teil 1 behält (beziehungsweise sie sich neu verschaffen und sie hochsteigern muss), allerdings „mit dem einen oder anderen Tweak“, ist Emily mit ganz eigenen Fähigkeiten ausgestattet. Einige erinnern zwar an das Skill-Instrumentarium des ersten Teils, andere auch gar nicht.
 
Nach dem Auftakt in Dunwall reisen wir per großem Walfänger-Dampfschiff nach Karnaca. Das ist ein Küstenstädtchen verblichenen Glanzes, wo der Schlüssel zur Rückgewinnung der Macht verborgen liegt. Unsere erste Anlaufstation in der ansonsten wieder relativ frei zu erkundenden Stadt (und Inhalt der gut zehn Minuten lang Gameplay-Demo in einem kleinen Kinosaal auf der Gamescom, die wir übrigens netterweise ganz allein präsentiert bekamen, weil wir unseren eigentlichen Termin verpasst hatten), ist die Clockwork Mansion, also das „Uhrwerk-Anwesen“. Dort haust ein Industrieller namens Jindosh, der außerdem ein Verschwörer ist. 

In der Clockwork Mansion
Wie im ersten Teil geht es im Wesentlichen darum, bestimmte Schlüsselpersonen zu finden und auszuschalten, und wie zuvor stehen uns dafür jeweils mindestens zwei Optionen zur Verfügung: Töten (hier gibt’s dann meist weitere Variationsmöglichkeiten) oder sonstwie Ausschalten. Die Clockwork Mansion erinnerte uns spontan an das alte „Haunted House“ von Lord British mit seinem Geheimgang und verborgenen Schaltern, nur um einige Dimensionen gesteigert. Überall sind Schalter, der Boden eines Privatmuseums kann sich heben und senken und so neue Exponate herbeizaubern, oder aus einer Wand entlang eines tiefen Abgrunds wird durch einen Schalterdruck ein Fußweg zum Nachbarflügel des riesigen Hauses.
 
Auf dem Weg zum Eingang des Anwesens und anschließend in den Korridoren und Hallen im Inneren lernen wir einige neue Fähigkeiten von Emily kennen. So verwandelt sie sich per „Shadow Walk“ in einen, Überraschung, Schatten, der in Bodennähe unerkannt durch die Straßen schleicht. In der ausgebauten Variante der Fähigkeit können wir gleich Gegner töten, was wir ausnutzen, um den Eingang der Clockwork Mansion zu überwinden.
 
Per „Doppelgänger“ erschaffen wir ein Abbild von Emily (die wir ja sonst nicht von außen sehen, da Dishonored 2 aus der Egoperspektive abläuft), die die Aufmerksamkeit von Feinden auf sich zieht. Besonders, nun ja, spaßig, zumindest für uns zum Zugucken, war jedoch die Fähigkeit „Domino“. Damit markierte Emily drei Gegner, deren Köpfe danach hell leuchteten. Dann schlitterte sie an den nächststehenden davon heran und, Kinder, bitte wegschauen, schnitt ihm den Kopf ab. Genau dasselbe passierte dann, Domino-Effekt eben, mit den anderen, ganz ohne unser aktives Zutun.
 
Nach einer Weile stehen wir dem fiesen Jindosh dann von Angesicht zu Angesicht gegenüber, dummerweise getrennt durch eine Panzerglasscheibe. Er wünscht uns viel Glück bei der Auseinandersetzungen mit den Geheimnissen seines Hauses, und schließt mit einem freundlichen „Wenn du aber fällst, werde ich deinen Leichnahm in mein Labor tragen und obduzieren.“

Kampf gegen den Raben-Roboter
Fast zeitgleich erwacht hinter uns ein mechanisches Wesen zum Leben, eine Art humanoider Roboter mit überlangem, spitzen Rabenschnabel. Und vier Armen mit je einer langen Klinge darin. Minutenlang und über mehrere Ebenen hinweg bekämpfen wir dieses etwa drei Meter hohe Monstrum, trennen ihm den Schnabelkopf ab, was es aber nicht stoppt. Schließlich haben wir das mechanische Vieh besiegt und versuchen, zu Jindosh vorzudringen.
 
Wir kommen schließlich zum laut Jindosh „schönsten Ausblick von Karnaca“, ein Balkon, unter dem sich das gesamte Städtchen nebst Küste ausbreitet. Weiter unten, zur Rechten, sehen wir einen weiteren Balkon, der zu Jindosh führen könnte. Das Problem: Er liegt außerhalb der Reichweite unserer „Far Reach“-Fähigkeit, einem Teleport. Die Lösung: Wir springen einfach so über das Geländer und fallen einige Meter (während des Anvisierens mit Far Reach läuft alles in Zeitlupe ab) und lösen erst dann den Teleport aus.
 
Vom unteren Balkon aus ist es nur noch ein kurzer Weg bis zu Jindosh. Anstatt ihn aber zu töten, wählen wir den alternativen Weg des Ausschaltens. Wir spoilern das natürlich nicht, aber sagen wir es so: Wer solche fiesen Maschinen ersinnt wie der Industrielle, soll auch durch seine Maschinen leiden...

Hexen und Spiellänge
Zum Abschluss der Präsentation von Dishonored 2 sehen wir noch einige Minuten im Royal Conservatory, das von den Hexen bewohnt wird – jungen Frauen mit verdächtig grauen Gesichtern und stark erhöhter Gewaltbereitschaft. Stellt euch ein Gemetzel in einer ehrwürdigen Bibliothek vor, bei der ihr eine junge Hexe mit der Schrotflinte tötet, der nächsten den Hals durchschneidet, der dritten gleich den Kopf, und weiter von vorne, und ihr habt ungefähr den richtigen Eindruck.
 
Eine wichtige Info verrät uns Arkane Studios dann noch auf Nachfrage, wenngleich in der üblichen, unkonkreten Art eines jeden Ausstellers auf der Gamescom: Dishonored 2 soll länger werden als der etwas zu kurze Vorgänger. Also, tragt euch den 11.11.2016 in den Kalender ein...
 
Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 197622 - 18. August 2016 - 13:01 #

Na, das klingt doch richtig vielversprechend! :)

Dark Souls ist Gott 13 Koop-Gamer - 1456 - 18. August 2016 - 13:06 #

Ich war ehrlich gesagt schockiert von der gestrigen Präsentation! Ich habe mich richtiggehend in den ersten Teil verliebt, weil die Möglichkeiten zum Schleichen, Feinde ausweichen oder heimlichen Ausschalten so stimmungsvoll umgesetzt worden sind. Aber gestern wurde mir eine meuchelmörderische Emily in einem Ego-Shooter gezeigt. Wahrscheinlich befindet sich darunter immer noch ein fantastisches Spiel, in dem ich auch schleichen und eben nicht morden darf, aber die Macher waren nur auf Schauwerte und Action bei der Vorführung aus. Ich dachte mir einfach: Diese Amis halt und bleib erstmal ruhig.

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 26411 - 18. August 2016 - 13:29 #

Bin auch rießiger Fan des Vorgängers und Dishonored 2 ist definitv mein Highlight der 2 Jahreshälfte von 2016. Aber wenn kein Pacifist Run möglich sein sollte, werde ich es leider ignorieren müssen :-/. Naja, Die Hoffnung stirbt zuletzt.

One-Eyed Jack 14 Komm-Experte - 1995 - 18. August 2016 - 14:38 #

Dabei waren schon bei Teil 1 die lethalen Optionen viel spektakulärer und vielseitiger. Ich hätte mir einen größeren Fokus hin zu mehr pazifistischen Optionen gewünscht, dass da munter rumgemeuchelt wird erinnert mich da doch sehr an Teil 1. Denke also schon, dass man da auch noch schleichen können wird, nur leider wohl wieder nicht so präsentabel wie beim meucheln.

Noodles 24 Trolljäger - P - 64688 - 18. August 2016 - 15:36 #

Ist doch eigentlich immer so, dass selbst bei Stealth-Spielen nur Action gezeigt wird, weil das halt spektakulärer ist. Würde daraus noch keine großen Rückschlüsse auf das fertige Spiel ziehen. ;)

Kirkegard 19 Megatalent - 17806 - 18. August 2016 - 14:30 #

Hmm, Dishonored hat mir gut gefallen. Na dann ^^
Aber Köppe abschneiden... nööö oder?

Sven Gellersen 23 Langzeituser - - 39319 - 18. August 2016 - 16:13 #

Ich würde es ja gerne spielen, aber dafür müsste ich den ersten Teil noch nachholen.

Noodles 24 Trolljäger - P - 64688 - 18. August 2016 - 16:14 #

Das mach ich dann kurz vor Release des zweiten Teils. :D

Vidar 19 Megatalent - 14457 - 18. August 2016 - 16:47 #

Wie alt ist eigentlich Corco Attano?
Der war doch im ersten Teil schon mindestens Mitte 30, nun 15 Jahre später müsste er ja langsam etwas aufpassen ^^

Freylis 20 Gold-Gamer - 23126 - 18. August 2016 - 16:55 #

Den gebufften Gewaltfaktor habe ich wirklich nicht gebraucht. Und die Story kling leider fast so wie die aus Dishonered 1 und den meisten anderer Bethesda-Titeln. Aber D1 war ja dennoch ein sehr guter Titel, der mutig neue Wege beschritt. Insofern duerfte D2 dem zumindest spielmechanisch und was die Tiefe der Spielwelt angeht in nichts nachstehen.