GOG: Entlassungen aufgrund finanzieller Probleme

Bild von Denis Michel
Denis Michel 258300 EXP - Freier Redakteur,R10,S1,C1,A8,J10
Platin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtDieser User unterstützt GG mit einem Abonnement.Gold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenExtrem-Schreiber: Hat mindestens 1000 News geschriebenTop-News-Meister: Hat mindestens 500 Top-News geschriebenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtSilber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreichtBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreicht

26. Februar 2019 - 17:21 — vor 25 Wochen zuletzt aktualisiert

Einem Bericht von Kotaku zufolge hat CD-Projekts Verkaufsplattform GOG Dutzende seiner Mitarbeiter entlassen. Einer der betroffenen Angestellten gab gegenüber dem Spielemagazin an, dass die Stellenkürzungen aufgrund finanzieller Schwierigkeiten vorgenommen wurden. Später hat auch ein Sprecher des polnischen Unternehmens in einem offiziellen Statement die Umstrukturierungsmaßnahmen bestätigt. Zu den Gründen äußerte sich dieser allerdings nicht:

Leute zu entlassen ist nie einfach. Wir haben seit Oktober 2018 gewisse Teams neu aufgestellt, was letzte Woche zur Schließung von einem Dutzend von Positionen führte. Gleichzeitig haben wir seit dem Start des Prozesses fast doppelt so viele neue Mitglieder bei uns begrüßt und haben aktuell noch 20 offene Stellen.

Der Angestellte, der Kotaku wegen den Entlassungen kontaktierte, berichtete derweil, dass die Stellenkürzungen von einem Unternehmen vorgenommen wurden, das sich „in höchster Not“ befand und dass GOG rund zehn Prozent seiner gesamten Belegschaft gehen lassen musste:

Uns wurde gesagt, dass es eine finanzielle Entscheidung ist. Die Einnahmen von GOG konnten nicht mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt halten. Die Tatsache, dass wir gefährlich nah an den roten Zahlen waren, wurde in den letzten Monaten immer offensichtlicher und die Entwicklung des Marktes hin zu höheren Umsatzanteilen von Entwicklern hat oder wird sich auch auf unsere Nettoprofite auswirken. Ich meine, es ist einfach eine seltsame Situation. Es scheint so, als wäre die Lage wirklich schnell wirklich schlecht geworden. Ich weiß, dass der Februar ein wirklich schlechter Monat war, aber der Januar war noch ausgezeichnet. Wir waren mitten in einer allgemeinen Umstrukturierung und haben einige Teams neu strukturiert, was nicht unüblich ist. Aber so große Entlassungen gab es noch nie...

Zwei Quellen, die bei CD Projekt arbeiten, gaben gegenüber Kotaku an, dass Gwent - The Witcher Card Game (im User-Artikel) finanziell eine Enttäuschung für das Studio war. Schon im Herbst letzten Jahres gab GOG an, dass die geringe Reichweite des Stores einer der Gründe war, weshalb das Spiel kein Erfolg wurde. Aus dem Grund wurde auch Thronebreaker - The Witcher Tales (Testnote: 7.5) rund zwei Wochen nach dem Release auf GOG auch über Steam veröffentlicht, nachdem es zunächst als ein GOG-exklusives Spiel beworben wurde. Die Konditionen des Epic Stores, der, anders als Steam und GOG, statt 30 nur zwölf Prozent Provision von den Entwicklern verlangt, könnten laut Kotaku nicht nur eine große Auswirkung auf die beiden altbekannten Plattformen, sondern auch auf die gesamte PC-Landschaft haben.

GOG ist aber nicht das einzige Unternehmen in der Spielebranche, das aktuell mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Erst letzte Woche musste Activision Blizzard rund 800 seiner Mitarbeiter entlassen. Auch ArenaNet (Guild Wars 2 - Testnote: 8.5), das bisher rund 400 Mitarbeiter beschäftigte, informierte in der vergangenen Woche seine Angestellten darüber, dass es diese Woche zu Massenentlassungen kommen wird. Um die Kosten zu sparen, sollen die Publishing-Divisions von ArenaNet und NCSoft in dem Prozess zusammengefasst werden. Die betroffenen Mitarbeiter wurden laut Kotaku am heutigen Morgen über ihre Entlassungen informiert. Insgesamt sollen mehr als 100 Mitarbeiter entlassen worden sein.

Zille 19 Megatalent - P - 13781 - 26. Februar 2019 - 11:30 #

Ich drücke die Daumen, dass sie die Entwicklung in den Griff kriegen. GOG ist einer meiner liebsten Onlinestores für Spiele.

tailssnake 16 Übertalent - 5857 - 26. Februar 2019 - 11:32 #

So schade die Entlassungen sein mögen, so hab ich für die Entlassungen noch am meisten Verständnis. Man hat in letzter Zeit nicht mit Boni für Führungskräfte Schlagzeilen gemacht und hatte im letzten Jahr auch nicht die besten Resultate in der Firmengeschichte.

advfreak 16 Übertalent - - 5174 - 26. Februar 2019 - 11:35 #

Wäre bedauerlich, zumal ich GOG immer als verlässlich und fair empfand.

Dennis Hilla Redakteur - P - 80249 - 26. Februar 2019 - 11:36 #

Und da geht sie weiter, die Entlassungswelle. Schon spannend, was in den letzten Wochen so passiert ist.

Flammuss 19 Megatalent - - 14742 - 26. Februar 2019 - 11:37 #

Gwent - The Witcher Card Game war also eine Enttäuschung? Da hat CD Projekt nach der ersten BETA aber ganz stark drauf hin gearbeitet und immer wieder die Balance umgeworfen.
Da ist nicht alleine die Reichweite des Stores dran Schuld.
Und Thronebreaker - The Witcher Tales ist nun wirklich kein Massenmarkt Titel, ich hatte es eher als Fanservice verstanden und nicht um damit ernsthaft Geld zu verdienen.
Naja, da driften die Ansichten von Kunden und Anbieter wohl doch sehr auseinander.

Vollmeise 20 Gold-Gamer - P - 23644 - 26. Februar 2019 - 14:46 #

Die dauernden Umstellungen in Gwent haben mich auch gestört. Dass Thronebreaker nicht im Rahmen von Gwent erschienen ist, halte ich immer noch für eine falsche Managemententscheidung. Trotzdem spiele ich Gwent gerade gern, weil die Straffung des Systems mit Thronebreaker hat wirklich etwas gebracht. Inzwischen sind viele Partien sehr eng umkämpft und es gibt aus meiner Sicht bessere taktische Möglichkeiten. Jedoch werde ich dafür kein Geld ausgeben, da es nebenbei für 2-5 Partien pro Tag läuft.

Flammuss 19 Megatalent - - 14742 - 26. Februar 2019 - 15:04 #

Danke für den Tipp! Dann werde ich mir GWENT auch mal wieder anschauen.
Die Balance war ja fast bis zur Unspielbarkeit verschoben, es wurden ja fast nur noch Monster Decks gespielt.

Geld werde ich auch keines dafür ausgeben.

Vollmeise 20 Gold-Gamer - P - 23644 - 26. Februar 2019 - 15:18 #

Ich bin mit einem Skellige-Deck unterwegs und bisher ganz zufrieden. Wobei ich mich aber nie den hohen Rangbereichen tummeln werde, fehlt mir doch der Ehrgeiz für dieses Spiel. Aber nebenbei ist es jetzt wirklich eine Alternative. Ich schwanke zeitlich zwischen Elder Scrolls Legend und Gwent - 2 Spiele, die ich unglaublich weit vor Hearthstone sehe.

Hannes Herrmann 18 Doppel-Voter - - 10452 - 26. Februar 2019 - 11:50 #

Ich hoffe GOG bleibt erhalten. Ein Feature Freeze für den Shop wäre erstmal nicht sooo schlimm. WEiß jemand, ob die Gog-Angestellen auch für die Anpassung der "alten" Spiele zuständig sind?

Mehr Sorgen mache ich mir um ArenaNet. Da musste ein Viertel der Belegschaft gehen.

Noodles 24 Trolljäger - P - 54452 - 26. Februar 2019 - 16:06 #

Ja, Angestellte von GOG sorgen dafür, dass die alten Spiele auf modernen Systemen lauffähig gemacht werden. Gab mal in der Gamestar einen Artikel darüber.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 28181 - 26. Februar 2019 - 11:59 #

Wegen einem schlechten Monat wirft man doch keine Mitarbeiter raus. Aber wenn der Zweikampf zwischen Epic und Steam weiter an Fahrt aufnimmt könnten die kleinen Stores darunter leiden.

Tr1nity 28 Endgamer - P - 104804 - 26. Februar 2019 - 12:04 #

Glaube ich weniger. GOG steht doch mehr für Klassiker, die a) DRM-frei sind und b) auf aktuellen Systemen laufen. Mit sowas geben sich Epic und erst Recht Steam doch erst gar nicht ab. Ich finde eher, GOG braucht ein breiteres Spektrum an aktuellen Spielen, nicht nur CD Projects Eigenwerke und ein paar handverlesene Titel. Primär ist GOG doch eine Art Retro-Shop.

Bastro 16 Übertalent - P - 5631 - 26. Februar 2019 - 12:09 #

Genau das ist das Problem, was aber realistisch nicht ohne Aufgeben der grundsätzlichen DRM-Freiheit zu lösen sein wird.

Tr1nity 28 Endgamer - P - 104804 - 26. Februar 2019 - 12:15 #

Jupp, da liegt der Hase im Pfeffer. Auf lange Sicht kann man nicht mehr an DRM-freien Spielen festhalten, weil sich allein schon die Spielebranche diesbezüglich ändert.

ThokRah 16 Übertalent - P - 5909 - 26. Februar 2019 - 12:15 #

Das stimmt wohl. Viele sehen in GOG nur den Shop für alte Spiele (und evtl. die DRM-Freiheit). Allerdings hat GOG mittlerweile sehr viele aktuelle Spiele im Portfolio. Nur eben keine AAA-Produktionen (eben wegen DRM-Freiheit), sondern hauptsächlich die ganzen Indi-Games. Natürlich ist auch bei diesem Angebot noch Luft nach oben.

Ich hoffe sehr, dass sie sich fangen und es mit dem Shop noch lange weitergehen kann. Ich mag ihn und vor allem seine faire Preisgestaltung. Die ständigen Sales könnten aber auch ein Grund dafür sein, dass sie nicht soviel Profit machen, wie sie könnten

PatStone99 17 Shapeshifter - - 6035 - 26. Februar 2019 - 12:47 #

Das traurige daran ist, dass Steam bzw. die Publisher direkt von der GoG-Pionierarbeit profitieren. Hat GoG.com erstmal den Rechte-Dschungel überwunden & das Spiel an DOS-Box angepasst, stellen die großen Publisher ihr altes Produkt, inklusive der GoG-Anpassungen, direkt bei Steam ein. Spontan fällt mir da Disney als Nutznießer ein.

Deathsnake 20 Gold-Gamer - 22392 - 26. Februar 2019 - 17:07 #

Jep. Die ganzen LucasArts Klassiker wurden von GOG auch auf Steam veröffentlicht. EA hat nach einer kleinen Welle keine weiteren mehr auf GOG veröffentlicht. Dabei gibt's da noch einige Perlen wie Pacific Strike, Wings of Glory, Shadowcaster, Cybermage, NfS Classics etc.

Severin (unregistriert) 26. Februar 2019 - 14:36 #

> Primär ist GOG doch eine Art Retro-Shop.

Keineswegs.

Vollmeise 20 Gold-Gamer - P - 23644 - 26. Februar 2019 - 14:48 #

Dann sollte das Wörtchen "war" ergänzt werden. Nachdem das ganze neue Indiezeug dazu gekommen ist, habe ich nach und nach das Interesse verloren.

Noodles 24 Trolljäger - P - 54452 - 26. Februar 2019 - 16:09 #

Warum? Die alten Spiele gibts doch trotzdem noch.

Severin (unregistriert) 26. Februar 2019 - 17:31 #

Verstehe ich auch nicht. Ich begrüße das sogar, denn viele "Retro-Titel" habe ich bei GoG nicht gekauft. Wozu auch, die habe ich meist alle eh schon in meiner Sammlung (Gut verstaut auf dem Dachboden).

Neue Titel, die ich bevorzugt DRM frei haben will, sind dagegen für mich ein deutlich größerer Anreiz bei GoG zu kaufen.

Tr1nity 28 Endgamer - P - 104804 - 26. Februar 2019 - 15:03 #

Ich find schon. Das meiste im Shop ist gefühlt älter als 10-15 Jahre und daher für mich Retro :p.

Severin (unregistriert) 26. Februar 2019 - 17:29 #

Das trifft auch auf Steam zu.

Noodles 24 Trolljäger - P - 54452 - 26. Februar 2019 - 16:08 #

Ich seh GOG mittlerweile als Retro- und Indie-Shop. Sehr viele aktuelle Indie-Titel erscheinen auch dort. Außer jetzt die, die Epic sich unter den Nagel krallt. :D

Claus 30 Pro-Gamer - - 252182 - 26. Februar 2019 - 19:55 #

GOG ist doch schon lange kein Retro-Shop mehr.
Die Retro-Titel, die dort in einem Jahr frisch wieder rausgebracht werden, kann man sich mittlerweile fast an ein-zwei Händen abzählen. Leider.
Wenn der Laden mal über Kopf gehen sollte, wäre ich nur wegen den damit endenden Retrosupport betrübt.

vgamer85 19 Megatalent - - 16355 - 27. Februar 2019 - 7:58 #

Das glaube ich auch. GOG könnte darunter leiden. Vor allem wenn Epic mit den Exklusiv Deals so weiter macht..

CBR 20 Gold-Gamer - P - 23424 - 26. Februar 2019 - 12:11 #

Vielleicht sollte ich das Offline-Backup meiner GoG-Spiele mal aktualisieren.

Vollmeise 20 Gold-Gamer - P - 23644 - 26. Februar 2019 - 14:49 #

Das werde ich jedenfalls machen. Ein Großteil ist schon archiviert, doch paar neue Spiele/Patches bedürfen einer Aktualisierung.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 26. Februar 2019 - 14:58 #

ich finde https://github.com/eddie3/gogrepo hierfür ganz praktisch (wenn man den für den eigenen Katalog nötigen Plattenplatz hat)

lolaldanee 13 Koop-Gamer - 1666 - 26. Februar 2019 - 18:28 #

danke!

crux 16 Übertalent - 4152 - 26. Februar 2019 - 20:06 #

Eigentlich ein genialer Tip, aber leider funktioniert es nicht, selbst nachdem ich das Cookie-Problem geloest habe. Irgendwie kriegt "gogrepo.py update" nur Error 302 zurueck...

CBR 20 Gold-Gamer - P - 23424 - 27. Februar 2019 - 16:54 #

Welches Cookie-Problem? Unter welchem OS hast Du es probiert?

Ich habe es selbst noch nicht probiert, wollte es am Wochenende aber auf meine Syno laufen lassen.

crux 16 Übertalent - 4152 - 27. Februar 2019 - 21:31 #

Linux. Das Cookie-Problem wird in einer der Issues auf Github beschrieben: das Login mit dem Tool funktioniert nicht richtig, weil wohl irgendein Cookie fehlt. Man muss die aus Firefox per Addon exportieren (und ich musste sie dann noch in ein anderes Format konvertieren).

CBR 20 Gold-Gamer - P - 23424 - 2. März 2019 - 16:52 #

Bei mir will selbst das nicht funktionieren. Hast Du da ein paar mehr Details zum Reproduzieren?

crux 16 Übertalent - 4152 - 3. März 2019 - 13:14 #

Was meinst du mit "selbst das"?

Soweit ich mich erinnere, habe ich die cookie.txt-Erweiterung fuer Firefox installiert, und dann hiermit:
https://stackoverflow.com/questions/27886991/convert-netscape-cookies-to-lwp-perl
in die gog-cookies.dat umgewandelt.
Das Problem mit Error 302 habe ich immer noch, ich habe nix mehr dran getan die letzten Tage.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 23424 - 3. März 2019 - 14:04 #

Bei mir ist unter Linux das Problem, dass ich pyOpenSSL nicht installiert bekomme auf meiner Synology. Dieses ist für den Fork von Kalanyr zwingend erforderlich.
Unter Windows erhalte ich ständig reCaptcha-Fehlermeldungen.

Ich hatte es unter Linux einmal geschafft, mich mit der Version von Eddie3 anzumelden. Danach ging es aber nicht mehr weiter. Darum hatte ich das dummerweise alles wieder gelöscht. Sonst hätte ich den Cookie mal für den Fork aufbewahren sollen.

Extrapanzer 16 Übertalent - P - 5253 - 26. Februar 2019 - 12:17 #

Ich habe Thronebreaker direkt bei gog gekauft und damit vermutlich mehr Geld ausgegeben, als vorher im ganzen Jahr bei gog, da das Retro-Programm ja leider auf der Stelle tritt.
Ansonsten sind solche Entlassungszahlen im Ausland durchaus üblich - unsere Mutter führt jedes Jahr interne Bewertungsrunden durch und die schlechtesten Leute fliegen halt raus, egal wie stark die Firma wächst, egal wie ungerecht das Bewertungssystem zum Teil angewendet wird.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 20238 - 26. Februar 2019 - 12:31 #

So kann man die Mitarbeiter natürlich auch "motivieren"...

Flitzefisch (unregistriert) 26. Februar 2019 - 12:20 #

Schade für die Mitarbeiter. Aus Kundenperspektive möchte ich aber sagen, dass es, zumindest für mich, ein hausgemachtes Problem ist. Ich habe früher (sprich: vor zwei, drei Jahren) immer gerne auf GOG eingekauft und eine recht ordentliche Bibliothek alter Klassiker und neuerer Spiele zusammengesammelt.

Aus vier Gründen habe ich vor einiger Zeit aufgehört dort einzukaufen:

1) Es war für mich nicht mehr klar ersichtlich ob und welche ,Klassiker' neu herauskommen, die ich vielleicht einpacken möchte -- in der Releaseliste sind alte und neue Spiele vermischt und es ist nicht mehr ersichtlich ob es sich um einen aufgemöbelten Klassiker oder einfach ein neues Indiespiel mit schlechter Grafik handelt. Ich sage nicht, dass ich an Letzterem kein Interesse habe, aber ich möchte wissen ob ich ein neues oder altes Spiel kaufe.

2) Gerne hätte ich auch meine Telltale-Sammlung auf GOG erweitert um die Spiele die von der Entwicklerseite eventuell bald nicht mehr zu bekommen sind -- allerdings gibt es viele Spiele die Telltale zwar für Mac UND PC herausgebracht hat, die auf GOG aber nur für PC erhältlich sind.

3) Zu viele Sales. Ich wiederhole: ZU VIELE SALES. So viele Sales, dass ich, obwohl es mich nie gestört hat, den meist moderaten Vollpreis für einen Klassiker zu zahlen, und sei es nur um eine kleinen *hüstel* Jugendsünde wett zu machen, mich dann doch ein oder zwei Mal geärgert hat, dass ein Spiel wenige Tage nach dem Release (und meinem Sofortkauf) in einem Sale auftauchte. Konsequenz ist, dass ich angefangen habe, den Store ganz zu meiden, weil ich bei jedem Kauf die Befürchtung im Hinterkopf (und damit ein schlechtes Gefühl) hatte, das Spiele könnten morgen günstiger sein. Ich habe sogar Sales mit 60% Rabatt gemieden, weil mir GOG beigebracht hat, dass es ständig Spiele um 85% reduziert gibt -- warum also soll ich bei ,nur' 60% Discount zugreifen? Ich habe bis zu 20 Jahre auf eine funktionierende Version der Spiele gewartet, warum soll ich nicht noch drei Tage länger warten, wenn ich WEISS dass ich sie in Kürze für 1.99 statt 3.99 bekomme?

4) Seit dem Umbau der Internetseite ist mir GOG einfach zu unübersichtlich. Grässlich!

tailssnake 16 Übertalent - 5857 - 26. Februar 2019 - 12:25 #

Zu 1) Es steh bei jedem Spiel das originale Erscheinungsdatum dabei, was nur bei Remasteredversion verwirrend sein kann https://www.gog.com/game/the_bards_tale_trilogy. Aber damit sehe alte Spiele jeglicher neuer aus und nicht neue älter.
So wirklich stimmt dein Punkt also nicht.

Flitzefisch (unregistriert) 26. Februar 2019 - 16:32 #

Ich schrieb "in der Releaseliste" -- dass das Datum auf den einzelnen Seiten steht, habe ich gesehen, aber wenn ich mir nur die Liste auf der Startseite anschaue, sehe ich nicht was alt oder neu ist.

tailssnake 16 Übertalent - 5857 - 26. Februar 2019 - 17:16 #

Da hast du Recht, ich hab diese Liste so selten offen, dass ich deren Existenz vergessen hatte.

Wunderheiler 21 Motivator - P - 25182 - 26. Februar 2019 - 12:50 #

Besonders Punkt 3 ist bei mir 100% genauso.

PatStone99 17 Shapeshifter - - 6035 - 26. Februar 2019 - 13:12 #

Bei mir nicht ganz. Ich schaue schon wer da als Publisher bzw. Rechteinhaber steht & dementsprechend von meinem Kauf profitieren könnte.

Bei Outcast z.B. habe ich in allen Versionen voll zugelangt & somit hoffentlich einen Teil dazu beigetragen, dass Outcast 1.1 & Second Contact das Licht der Welt erblicken konnten. Ebenso bei CDPR. The Witcher 3 wurde als retail Collector's Edition & digital bei Steam, GoG, PSN & XBL gekauft, allein um die hervorragende Arbeit zu honorieren, welche mir beim ersten Durchspielen hunderte Stunden Spielspaß bereitet hat.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 23424 - 26. Februar 2019 - 13:45 #

Bei Punkt 4 bin ich uneingeschränkt bei Dir.

Punkt 3 sehe ich inzwischen anders*: Ich kaufe Spiele dann, wenn ich Bock auf genau dieses eine Spiel habe. Dafür ist mir der Preis dann relativ egal. Das ist die einfachste Lösung: Ich muss auf keinen Sale warten und ich gebe weniger Geld aus, als wenn ich mich von Sales verleiten lasse.

*Was nicht bedeutet, dass ich genau danach handle.

Wunderheiler 21 Motivator - P - 25182 - 26. Februar 2019 - 14:14 #

Punkt 3 ist gut präzisiert. Das Problem von Gog ist halt, dass ich früher einfach so zugegriffen habe, weil das Spiel früher mal cool war. Dann irgendwann nur noch im Sale und mittlerweile wenn ich es wirklich spielen will (bei den Klassikern die ich noch nicht habe quasi nie)...

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 26. Februar 2019 - 13:23 #

War ja nur eine Frage der Zeit bis das losgeht - gerade das letzte halbe Jahr, in dem es ja schon schwierig wurde mal einen Tag zu finden, bei dem nicht irgend ein Sale stattfand, habe ich mich schon gefragt, ob man den "Sale-Bogen" überspannt weil man verzweifelt ist, oder den Markt -Mechanismus dahinter nicht verstanden hat.
Wer schon sehr schade, wenn gog.com verschwinden würde - ist mein Anlaufpunkt Nummer eins, gerade nachdem HumbleBundle sich immer mehr zum Steam-Reseller entwickelt.

Novachen 19 Megatalent - 14393 - 26. Februar 2019 - 14:28 #

Haben wohl einfach zu wenig Exklusivdeals abgeschlossen.

GOG hat für mich ehrlich gesagt auch viel von seinem Charme verloren, seitdem dort auch DLCs oder tatsächlich halbe DRM-Titel verkauft werden, die nur mit Galaxy und der dortigen Accountbindung vollumfänglich funktionieren. Darüber hinaus sind speziell bei neuen Release zu älteren Spielen die DosBoxes nicht mehr so gut eingestellt. Mittlerweile muss man da auch viel nachjustieren.
Ganz davon abgesehen, dass viele Klassiker nach wie vor fehlen und sich GOG auch gefühlt mehr auf aktuelle Spiele konzentriert.

PatStone99 17 Shapeshifter - - 6035 - 26. Februar 2019 - 15:01 #

Wenn relativ aktuelle Titel ihre DLCs anbieten & deren Publisher dabei eine Form der Accountbindung wünschen, dann kann GoG da wenig machen, es sei denn, sie verzichten auf das Spiel - sofern das vorab möglich ist, weil sowas seitens des Publishers maximal ein halbes Jahr im Voraus verbindlich kommuniziert werden kann.

GoG hat eine eigene Abteilung für die Aquirierung & Optimierung von alten Titeln. Was auf der GoG-Wunschliste keine Priorrität seitens der User genießt, wird auch eher ans untere Ende der Agenda geschoben. Vielgewünschte Titel dagegen sind teilweise schwer bis gar nicht zu veröffentlichen, weil sich dort die Rechtesituation mehrmals aufsplittet & lange Arbeit an Nachforschung & Gesprächen erfordert, was aber nicht zwangsläufig zu einem Release bei GoG führt.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 26. Februar 2019 - 15:21 #

Nicht das ich gegenreden möchte, aber mit dieser Argumentation könnte man auch die Einführung von Ubisoft-Launcher-Titeln bei gog schönreden. Das ist ja das Alleinstellunsgmerkmal von gog, dass man eben sowas verweigert.
Ich glaube auch nicht, dass Publisher keinen Plan für DLC Veröffentlichungen (und vor allem deren prinzipielle technische Basis) haben.
Aber gibt es das überhaupt bei gog.com ? Ich kenne ein paar Titel (z.B. Dungeons 3) die nur Multiplayer über GOG Galaxy bieten (was prinzipiell Mist ist, mich aber persönlich nicht stört), aber das war es dann auch schon.

Nutzt gog wirklich noch die "Community Wishlist" ? Ich habe das Gefühl, dass man die schon seit einer ganzen Weile nicht mehr im Auge hat - habe im vergangenen Jahr schon etliche Doppelungs-Meldungen gemacht, ohne das je etwas passiert ist, und es kommt nicht selten vor, dass man auch auf Wünsche trifft, die schon eine ganze Weile über gog.com verkauft werden.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 26. Februar 2019 - 15:39 #

Mal etwas realistisch betrachtet, macht das Geschäftsmodell von gog.com überhaupt noch Sinn (so 5-10 Jahre in die Zukunft gedacht) ?
Lassen wir mal außen vor, dass die Industrie als Ganzes in die Service-Richtung (die nunmal immer einen Dienstleister braucht) tendiert (und auch die Implikationen in Richtung Spiele als Kulturgut und deren Erhaltung).
Lange lebte ich in dem Glauben, dass irgendwann der Ruhestand kommt, und ich dann ganz viel Zeit haben werde, eines der Kinderzimmer zum Spielezimmer umzufunktieren, um dann endlich Zeit zu haben, die "guten, alten" Spiele noch mal zu spielen bzw. überhaupt mal zu spielen.
Wenn ich mir aber anschaue wieviele Titel heute innerhalb eines Jahres herauskommen, und zum einen nicht unerheblichen Teil in sehr guter Qualität, werde ich eh Zeit meines Lebens dem Output dieser Industrie hinterher rennen und damit auch selbst wenn irgendwann die Rente kommt nicht genug Zeit haben das alles zu spielen.
Wenn ich mir dann einen 10-14 jährigen Pickelhintern (oder PickelhinterIn, wollen ja keine Chauvies sein) vorstelle, der/die sowieso mit F2P und GaaS ein ganz anderen Wertverständis für bzw. eine Beziehung zu Computerspielen entwickelt. Warum sollte es für so jemanden noch von Interesse sein, DRM - Freheit zu genießen ?

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 26. Februar 2019 - 16:20 #

Und wenn man noch einen Schritt weiterdenkt, wo alles über Streaming läuft, kann GOG wieder gut mitspielen. :-)

Davon abgesehen war GOG ja noch nie eine echte Alternative zu Steam oder den Konsolen, schon alleine des Portfolios wegen. Das ist schon immer eine Nischenplattform gewesen.

Letztendlich muss man halt nur eine Zielgruppe finden, von der man leben kann. Leute die sowas wie Fortnite spielen, sind nicht zwangsläufig auch die Zielgruppe von einem storylastigen Singleplayerspiel. Da kann viel koexistieren.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 26. Februar 2019 - 22:43 #

Das ist ja mein Punkt: die Nische wird sich mit der Zeit immer weiter verkleinern, weil Spieletechnisch irgendwann der Nachschub ausgeht bzw. es nicht mehr wirtschaftlich ist die Titel in den Verkauf zu bringen, und auch das Klientel weniger wird.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 26. Februar 2019 - 23:30 #

Da wäre ich mir nicht so sicher. Einen Retro-Markt wird es immer geben und für die nachwachsende Generation sind es dann halt neuere Spiele, die GOG irgendwann auch aufnehmen kann.

So Spiele wie "Alan Wake" oder "Dead Space" sind ja jetzt schon drin und fallen 2019 noch nicht unbedingt unter Retro. Und ein heutiger Teenie kann ja auch ein Spiel von 1986 spielen wollen.

Die Frage ist eher, ob die Betreiber von GOG einen Nischenshop wollen.

Wenn ja, würde ich kein Problem sehen. In meiner Stadt gibt es auch noch einen Hutmacher, einen Schuster und einen Speiseöl-Laden, die gut über die Runden kommen. Die haben zwar einen winzigen Kundenkreis, aber halt auch keine Konkurrenz in ihrer Nische. Wie GOG.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 27. Februar 2019 - 8:36 #

Aber wie gesagt, dieser Retro-Markt wird zwangsläufig schrumpfen, weil viele Spiele technisch nicht mehr in das gog - Konzept passen werden. Deswegen passt der Vergleich mit Schuster & Co meiner Meinung nach nicht - das Prinzip der Herstellung bzw. Diensleistungserbringung hat sich nicht fundamental verändert, wurde nur durch neue Technolgien wirtschaftlicher gemacht. Genau das ist aber im Spielesektor nichr der Fall.
Hinzu kommt ja auch die Tendenz die Plattform von der Hardware zu trennen, so dass Firmen wie MS und EA ein größeres Interesse daran haben die Spiele im eigenen Portfolio zu halten, um ihre Dienste möglichst attraktiv zu machen - dank der Vielzahl an Abstraktionsschichten die in den letzten 15 Jahren Einzug in die Spieleentwicklung gehakten haben, wird es für die Betreiber auch immer günstiger alte Titel noch aktuell im Portfolio zu halten - ein Dienstleister wie gog der die Anpassungsarbeit an neue Hardware und/oder ein neues Betriebssystem macht wird überflüssig.
Sicher wird es auch noch einen Markt dafür geben, aber mein innerer Nostradamus sagt halt, dass dieser irgendwann so klein sein wird, dass sich darauf kein tragfähiges Geschäfstmodell mehr betreiben läßt.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 27. Februar 2019 - 12:47 #

Denke ich nicht. Wird ja nicht alles auf F2P gehen. Und selbst die sog. „Service-Games“ wie z.B. ein Assassin‘s Creed Odyssey sind ja nach einem Jahr auch „fertig“ und funktionieren rein vom Prinzip her auch offline.

Dass die alten Titel auch in anderen Stores sind, hat man bei z.B. Origin auch heute schon. Umgekehrt bietet EA auch z.B. „Dead Space“ bei GOG an.

Ich sehe eher das Problem, dass die Betreiber von GOG das nicht wollen. Die haben eher die Ambition eine Steam-Alternative zu sein. Bei den „Double-A“- oder „Triple-Indie“-Titeln haben sie das ja auch ganz gut hinbekommen.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 27. Februar 2019 - 13:42 #

Aber sowohl Ubisoft als auch EA entdecken langsam das Plattform Konzept - ich glaube nicht, dass zukünftig noch neue Titel von EA oder Ubisoft in den Katalog von gog wandern.
Je größer das Portfolio von Origin/Uplay desto mehr sind Nutzer geneigt Kohle zu investieren.
Hat man ja vor kurzem auch bei der "History Collection" (oder so ähnlich) von die Siedler gesehen - Ubisoft hat selber nochmal (minimal) Kohle ausgegeben, und selber alte Titel rausgebracht - war vielen Portalen eine Nachricht wert, das das ganze Zeug schon ewig und wesentlich günstiger über gog zu beziehen ist interessiert keinen.

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 15:06 #

Hatte die History Collection nicht durchaus einige Anpassungen erhalten!?

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 2:28 #

Ich bezweifle stark, dass der Spieleverkauf weniger wird. Du kannst nach wie vor bei Anbietern wie Amazon, iTunes und Co. die Filme direkt kaufen. Mittlerweile sogar schon Wochen vor dem Blu-Ray oder Streaming (Zum Ausleihen) Start.

Also ja, Spiele-Streaming wird sicherlich immer interessanter und evtl. ein großes Thema. Aber man wird genauso seine Spiele trotzdem noch kaufen können.

Ob man die dann noch auf Endgeräten installieren, und klassische offline spielen können wird, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt Papier. Vor allem bei Konsolen sehe ich da durchaus irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 27. Februar 2019 - 8:50 #

siehe auch oben - bei Filmen und Musik hat sich an der prinzipiellen Technologie nicht viel geändert, ob das von Kasette/CD/DVD/BluRay/Server auf das Anzeigegerät kommt, spielt keine große Rolle, da sich das Medium selbst ja nicht signifikant geändert hat: ein Film bleibt ein Film, egal ob in SW oder Farbe, 2D oder 3D, etc.
Eventuell könnte sich was ändern, wenn Netzflix & Co es gelingen sollte, für "interaktive Filme" einen Markt zu schaffen, und sich damit auch der Datenträger-Konkurrenz ein Stück weit zu entledigen.
Aber in der Spielebranceh werden zukünftig immer weniger Titel ohne Serverhardware noch lauffähig sein (und damit ist nicht AlwayOn gemeint), da bezahlte/gemietete Dienstleistungen einen immer größeren Raum einnehmen werden.
Spätestens wenn dann mal Latenzen und Bandbreite in den wichtigen Märkten nicht mehr Relevante größen sein werden, wird es AAA Titel systemunabhängig nur noch per Streaming geben (welcher Publisher würde nicht lieber Spiele nur für eine definierte HW-Plattform entwickeln wollen, und auf der Kunden-Seite nur noch einen Client mit minimalem Funktionsumfang, der auch nicht für jedes Spiel neu entwickelt werden muss, haben wollen?).
Das heißt langfristig bleiben gog nur noch die Indie-Titel übrig. Der Markt hierfür wird sich aber auch verändern, ein Teil der Titel wird auch ins Streaming wechseln (über einen entsprechenden Dienstleister) und der andere Teil wird sich einer wachsenden Zahl von Kunden gegenübersehen, für die es fremd sein wird für ein Spiel initial etwas zu zahlen.
Für mich beduetet das, das gog langfristig die Geschäftsgrundlage verliert

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 15:12 #

Wir reden hier aber von einem großen Vielleicht und von einer Entwicklung die garantiert nicht in naher Zeit statt finden wird. Ich persönlich bezweifle sogar, dass wir da innerhalb der nächsten 10 Jahre einen großen Umschwung erleben werden. Denn maßgeblich ist nun einmal die dafür nötige Infrastruktur, und dort gibt es viel zu viele weiße Flecken. Und das heißt halt auch viel zu viele potentielle Kunden, die quasi komplett wegfallen.

Auf dem PC sehe ich zudem nach wie vor nicht den großen Umschwung richtung Streaming-Dienste. Alleine die ganzen Indie-Spiele schon nicht. Wieviele dieser Entwickler könnten sich leisten, eine solche Infrastruktur nur für ihr Spiel bereit zu stellen!?

Was ich mir eher vorstellen könnte, wäre, dass die Shops alle ihre eigene Streaming-Plattform aufziehen. Sehe nicht, wieso GoG da nicht auch mitmischen könnte.

tailssnake 16 Übertalent - 5857 - 26. Februar 2019 - 17:13 #

Jetzt komme ich mir in meinen Zwanzigern schon alt vor, mit gehen schon Season Passes, also Pre-Order für weiteren Content auf die Nerven.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 26. Februar 2019 - 16:15 #

Der größte GOG-Umsatzkiller ist bei mir die Switch.

Indie-Spiele kamen ja meistens zeitgleich für Steam und GOG raus und dann hab ich GOG wegen der DRM-Freiheit vorgezogen. Jetzt kaufe ich solche Titel nur noch für die Switch. Ich warte sogar pauschal eine Weile wenn noch kein Switch-Version da ist, da vglw. oft eine nachkommt. Mittlerweile erscheint die Switch-Version oft zeitgleich.

Für Titel wie "The Missing", "Gris", "Forgotten Anne", "Stardew Valley" etc. ist die Switch einfach mit weitem Abstand die beste Plattform. Ich hab sogar schon Titel für die Switch gekauft, die ich schon für den PC habe. Auf der Switch spiele ich sie dann auch viel eher.

Severin (unregistriert) 26. Februar 2019 - 17:37 #

Selbiges beobachte ich bei mir auch. Ich weiß zwar nicht, ob das bei mir anhält. (In den ersten Wochen nach dem PS4 Kauf war meine Euphorie auch noch deutlich größer) Aber man wird sehen.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 26. Februar 2019 - 22:44 #

Switch verkaufen, GPD Win kaufen und das Problem ist gelöst (nebenbei vergrößert sich die Anzahl verfügbarer Titel dramatisch und "Mod-Support" gibts auch noch drauf) ;o)

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 26. Februar 2019 - 23:21 #

Ich hab sogar eine GPD Win, aber so wirklich toll ist die nicht:

- Standby funktioniert - wie immer am PC - nicht gut mit Spielen
- HDMI-Kabel zum TV ist kein Ersatz für ein Dock mit ProController
- wegen Intel GPU hat man viel Gefrickel mit älteren Spielen
- wird teils schon sehr warm
- Lüfter nervt mehr als bei der Switch
- langsamer als Switch (sieht man schön bei Skyrim)

Die größten Vorteile bei der Switch sind für mich der akku-gestützte Standby, das TV-Dock und das OS. Und gerade bei den drei Punkten ist die GPD Win sehr schlecht.

Aber für manche Titel ist sie schon nett, z.B. für Owlboy oder Cuphead. Eigentlich alles moderne mit geringen Hardware-Anforderungen. Auch Dolphin läuft mit frühen GC-Titeln ziemlich gut.

Ein Ersatz für die stressfreie und komfortable Switch ist dieses Frickel-Ding mit Windows drauf aber auf gar keinen Fall.

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 2:40 #

Naja das Dock ist bei der Switch jetzt nicht unbedingt eine Glanzleistung...

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 27. Februar 2019 - 14:31 #

„Unter den Blinden ist der Einäugige König.“ :-) Besser ein klappriges Dock als gar keines.

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 15:16 #

Naja, ob ich da jetzt ein Kabel anstecke oder die Switch in das klapprige Dock reinfummle ist mir ehrlich gesagt egal. Zumal es ja viele Alternativen gibt, was Form und Farbe angeht. Also hätte sich Nintendo an die USB PD Standards gehalten.

Das Nintendo Dock ist auf jeden Fall ein großes Ärgernis. Dafür (falls separat gekauft) auch noch soviel Geld zu verlangen grenzt schon fast an Wucher.

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 27. Februar 2019 - 17:24 #

Also für mich ist das ein langes Kabel zum Fernseher genau der Unterschied, der mich von der Verwendung abhält.

So besonders störend finde ich das Dock jetzt auch nicht, hab keinerlei Probleme damit. Gibt bessere, aber ich hab auch schon schlechtere erlebt. Beim Wucherpreis sind wir aber einer Meinung.

v3to 16 Übertalent - P - 4165 - 27. Februar 2019 - 2:55 #

Das unterschreibe ich mal so. Das GPD Win ist durchaus ein tolles Handheld, aber halt auch eine Bastelbude, weil die meisten Spiele nicht darauf ausgelegt sind.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 27. Februar 2019 - 8:10 #

Es fehlt auch noch die Verarbeitungsqualität, die ist bei der Switch auch wesentlich besser (wobei, einen Joycon habe ich ja schon durch...).
Aber dafür ist die WIN praktischer im mobilen Einsatz: die Switch muss ich für kurze Unterbrechungen entweder in der Hand tragen, oder in den Rucksack packen. Die Switch schiebe ich kurz in die Jacken -oder Gesäßtasche.
Deadcells spielt sich auch super darauf oder Shovel Knight (oder Ori), aber ein Wolfenstein 2 wahrscheinlich überhaupt nicht.
Klar muss man bei der WIN mehr tun, aber dafür ist man halt nicht an die Softwarepolitik von Nintendo gebunden (brauch kein VC mehr!, dafür halt eine Initialinvestition für ein Gerät zum Auslesen der Module).
Aber mit dem GOG-Galaxy client ist das meißte Installieren und loslegen (mal abgesehen von DOSBox titeln, da muss man ja die Ausgabe per config umstellen). Als Bonus muss ich mir keine Gedanken machen, wenn die Switch kapuutt geht, Spielstände werden automatisch (und kostenlos) synchronisiert, und nichts von meinenm gog Konto ist an die Hardware gekoppelt.

Aber deine initiale Aussage ist natürlich richtig, für Indie-Titel ist die Switch schon ein super Gerät

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 27. Februar 2019 - 12:57 #

Ich hab die zweite Revision (mit Aludeckel) und die Verarbeitung finde ich teils sogar besser als bei der Switch. In Sachen Wertigkeit ist Nintendo meiner Meinung nach eh etwas hinter der Zeit. Man schaue sich nur mal die Kopfhörerbuchse bei der Switch an und vergleiche das mit einem Mittelklasse-Smartphone.

Was mobilen Einsatz angeht - nutzt das überhaupt jemand so? Ich hab z.B. noch nie Leute an Haltestellen damit gesehen. Ich denke die Mobilität ist eher innerhalb der Wohnung und beim Transport zu anderen Orten (Freunde, Urlaub, Schule) relevant. Aber wirklich unterwegs spielt doch fast niemand auf Handhelds.

Das größte Problem der GPD Win ist für mich Windows. Für ein reines Spielesystem ist Windows nervig hoch zehn und dass selbst Suspend2RAM (von Suspend2Disk mal ganz zu schweigen) bis heute noch Probleme bei Spielen macht, während Handhelds das seit 15 Jahren und Konsolen seit 5 Jahren problemlos beherrschen, ist lächerlich. Auch das Updatesystem von Windows 10 ist für solche Geräte eine Zumutung. Ein Halbjahres-Update von Windows 10 braucht auf meiner GPD Win ca. 6-8h für die Installation. Ich frag mich mittlerweile, ob Microsoft während dieser Updates Cryptocurrencies schürft. :-)

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 27. Februar 2019 - 13:36 #

Hab leider eine frühe Version, und mein DPAD ist sowas von durch, der Akku hat ne Macke, und vor kurzem hat es mir fast den Lüfter zerlegt, weil eine Scharnierschraube sich gelöst hatte und im Gehäuse rumflog.

Was den mobilen Einsatz der Switch angeht, frage ich mich das auch. Die Dock zu Hause war wahrscheinlich ingesamt zwei Mal im Betrieb in 1,5 Jahren, ich nutze sie zu 95% mobil und der Nachwuchs auch nur ohne Dock.

Das Schlafenlegen ist durchaus ein Problem: ich hab mir angewöhnt bei kurzen Unterbrechungen (Umsteigen & Co) das Spiel einfach nur zu pausieren, und bei längeren Pausen das Spiel auszumachen und die WIN in den s2r zu schicken. Dank "oldschool" Speichersystem bei PC Spielen im Normalfall kein Problem (außer Stardew Valley, schnüff) aber es ist halt kein "Gerät raus, 4x Taste drücken, und weiter gehts" wie bei der Switch.

Aber dafür halt nicht im System Nintendo gefangen, optimal gehts halt nicht.

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 15:20 #

> In Sachen Wertigkeit ist Nintendo meiner Meinung nach eh etwas hinter der Zeit.

Also mal vom oben erwähnten Dock abgesehen, die Switch selbst ist hervorragend verarbeitet. Was stört dich denn an der?

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 27. Februar 2019 - 17:38 #

Das beste Beispiel ist wohl der Kopfhöreranschluss. Das ist nicht einfach eine Öffnung im Gehäuse, sondern ein eigenes Bauteil und so sieht es auch aus. Und überall im Gehäuse sind irgendwelche Verbindungen zwischen einzelnen Plastikstücken, sogar vorne beim (für heutige Verhältnisse echt fetten) Displayrahmen. Die Joycons sitzen auch vglw. wacklig am Gehäuse. Am übelsten ist der Kickstand in jeder Hinsicht. Die Lautstärketasten fühlen sich auch schwammig an, vergleiche die mal z.B. mit einem Mittelklasse-Smartphone.

Vor zehn Jahren war das alles noch ok, aber Apple hat mit seinen Unibody-Gehäusen neue Maßstäbe gesetzt und andere Firmen wie Google, Samsung, Amazon, Huawei & Co sind alle nachgezogen. Auch Sony und Microsoft haben sich weiterentwickelt, man vergleiche nur mal die erste Xbox mit der Xbox One X.

Auch bei der Art des Kunststoffs gibt es große Qualitätsunterschiede. Der Kunststoff den Amazon bei den Fire TVs und Echos verwendet oder Samsung bei den nicht-metallischen Galaxy-Smartphones wirkt deutlich edler als der, den Nintendo bei der WiiU (ganz schlimm) oder bei der Switch (etwas besser) verwendet.

Super Nintendo und N64 waren damals von der Qualität noch State of the Art, aber die Nintendogeräte der letzten Jahre sind es nicht mehr. Sie sind nicht schlecht und erfüllen ihren Zweck, aber das Gefühl, etwas Edles in der Hand zu halten, hat man mit denen echt nicht. Ein Huawei-Smartphone in der Preisklasse der Switch wirkt viel edler.

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 18:50 #

Der Kopfhöreranschluss - sofern überhaupt noch vorhanden - ist auch bei Smartphones stets verkapselt. Ich nehme aber mal an, Du meinst, wie der in das Gehäuse eingelassen ist. Eine mehrteilige Plastikschale kann da per Definition nicht so saube sein, wie ein Metall/Glas-Unibody bei den Smartphone Topmodellen.

Dafür dass die JoyCons abnehmbar sind, sitzen die eigentlich recht gut am Gerät. Ich habe jedenfalls keine Bedenken, meine Switch nur an der JoyCon zu halten/rumzutragen. Ebenfalls sind die Spaltmaße in Ordnung.
Die Rückseite hat zudem so einen leichten Soft-Touch-Überzug. Ist zum Glück dafür auch etwas "Fingerabdruckresistenter", und lässt sich leicht abwischen. Nachteil ist, dass es auf lange Frist wohl doch recht abgegriffen aussehen wird, wenn man da immer mit seinen Patschehändchen dran grabbelt.

Der größte Vorteil des Kunststoff-Gehäuses ist aber, dass man das Gerät leicht öffnen und warten kann. In ein paar Jahren, wenn der Akku hinüber ist, ist der wesentlich schneller gewechselt als bei einem Smartphone mit Unibody-Design.

Beim Kickstand gebe ich dir Recht. Der ist großer Murks. Ich verstehe auch nicht, warum der Slot der SD-Karte darunter dann direkt frei liegt, wenn der Kickstand "offen" ist. Ein richtiger, vollwertiger Kickstand wie ihn bspw. Microsoft bei den Surface-Geräten verwendet wäre sinnvoll. Allerdings nutze ich die Switch ohnehin so gut wie nie mit Kickstand, also ist das bei mir nur halb so schlimm.

Bei meiner Switch lässt sich das Gehäuse auf der Unterseite dort, wo der Seriennummern-Aufkleber ist, leicht eindrücken. Das wäre auch schon (vom Kickstand abgesehen), mein einziger Kritikpunkt an der Verarbeitung.

Ansonsten kann ich das Video zur Switch von JerryRighEverything nur empfehlen:
https://www.youtube.com/watch?v=XJP6gERPmMk

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 27. Februar 2019 - 19:14 #

Edle Gehäuse gehen auch mit Wartbarkeit, das hat sogar Apple früher hinbekommen. Siehe die MacBook Pros bis 2012 oder das iPhone 4S. Die sahen damals schon sehr viel edler aus als die Switch heute.

Wie das Gerät innen aussieht, interessiert kaum einen. So eine Switch aus einem Unibody-Alugehäuse mit abschraubbarer Rückseite würde mir gefallen. Ob die Kopfhörerbuchse dann Bestandteil des Boards oder ein separates Element ist, wäre mir egal. Aber das ich von außen sehen kann, aus welchen Einzelteilen die Komponenten bestehen, ist für das Jahr 2017 halt wirklich nicht mehr zeitgemäß gewesen, v.a. nicht für diese Preisklasse.

Die aktuelle Switch finde ich, nun ja, funktional, aber nicht wirklich hübsch. Komischerweise kann Nintendo das sogar besser, der Nintendo DSi XL von so 2010 herum wirkte damals weit mehr wie aus einem Guß als der 3DS und die Switch danach (auch bei der Kopfhörerbuchse!):

https://cdn11.bigcommerce.com/s-ymgqt/images/stencil/1280x1280/products/45082/38657/Rose-dsi-XL__76578.1512571952.jpg

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 19:28 #

Naja, Apple und Wartbarkeit. Das schieben wir besser mal ins Reich der Legenden und Mythen. ;)

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9525 - 28. Februar 2019 - 10:36 #

Ich hab ja „früher“ dazugeschrieben. Da hatte Apple leicht aufschraubbare Gehäuse, wechselbare Akkus, leicht erreichbare RAM-Riegel und leicht austauschbare Festplatten. In mein 2012er MacBook Pro konnte ich via Adapter sogar eine Festplatte statt des DVD-Laufwerks einbauen und dann SSD+HDD darin verwenden. Das Gerät hab ich geliebt, einer der besten Computer die ich je hatte.

Heute verkauft Apple nur noch verlöteten, überteuerten Hipsterblödsinn, aber das war mal anders. Bin seit zwei Jahren auch weg vom Mac, weil die aktuelle Hardware für mich völlig unbrauchbar ist. Aber bis 2012, wo ich meinen letzten Mac gekauft habe, war das schon anders. Da waren die Macs noch aufrüstbar, trotzdem elegant, hatten viel Power (auch bei der GPU) und angemessene Preise. Das ist heute bis auf die Eleganz alles weg.

Bei der Haptik sind sie aber weiterhin erstklassig und ich würde mir wünschen, dass sich Nintendo etwas mehr davon inspirieren lassen würde.

Severin (unregistriert) 28. Februar 2019 - 13:35 #

Naja mal ganz davon abgesehen, dass auch vor 2012 es Apple schon Dritten quasi unmöglich machte, die Dinger zu reparieren, weil es keine offiziellen Wege für Original-Ersatzteile gab/gibt und Platinen-Schemata nur über illegale Layouts zu beschaffen waren/sind.

Ja, früher war noch nicht alles auf den Boards verlötet. Fairerweise muss man aber sagen, ein Teil davon ist schlichtweg der immer geringeren Baugröße der Geräte geschuldet, und auch andere Hersteller löten immer mehr Bauteile fest aufs Board.

monkeyboobs (unregistriert) 26. Februar 2019 - 17:17 #

Meine Güte, kann denn niemand lesen?

"Wir haben seit Oktober 2018 gewisse Teams neu aufgestellt, was letzte Woche zur Schließung von einem Dutzend von Positionen führte."

Zunächst mal klingt das nach Umstrukturierung - was nicht ungewöhnlich für Unternehmen ist, die auf Markveränderungen reagieren.

"Gleichzeitig haben wir seit dem Start des Prozesses fast doppelt so viele neue Mitglieder bei uns begrüßt und haben aktuell noch 20 offene Stellen."

Ich lese daraus, dass bestimmte Stellen aufgrund der Umstrukturierungen vakant wurden - während wiederum an anderen Stellen der Personalbedarf gestiegen und immer noch ungestillt ist.

Ich will nicht verharmlosen oder schönreden, dass unglücklicherweise ein Dutzend Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verloren haben. Aber hier - wir reden immer noch von GOG, einer Schwesterfirma von CD Projekt RED - eine fundamentale Krise bei letztgenannter Entwicklungstochter von Mutterkonzern CD Projekt herbeizuspekulieren, ist doch arg weit hergeholt. Jason Schreier von Kotaku schreit (jaja!) irgendwas unbegründet ins Internet und alle anderen schreien (mehr oder weniger) mit. Die GameStar sinniert gar über einen vorgezogenen, überhasteten Release von Cyperpunk 2077, um das finanzielle Aus des Studios noch abzuwenden.

Geht's noch???

tailssnake 16 Übertalent - 5857 - 26. Februar 2019 - 17:29 #

Wo schreibt Schreier was über eine Krise von CDPR?

Hannes Herrmann 18 Doppel-Voter - - 10452 - 26. Februar 2019 - 17:34 #

Weil ein Ex-Mitarbeiter von Gog wohl so etwas gesagt haben soll.

paschalis 18 Doppel-Voter - P - 11516 - 26. Februar 2019 - 17:37 #

Allerdings hat er es immer über GOG gesagt, nicht CD Projekt Red.

monkeyboobs (unregistriert) 26. Februar 2019 - 18:11 #

Hat er nicht, da habe ich mich ungenau ausgedrückt. Ich bezog mich da u.a. auf die GameStar.

Severin (unregistriert) 26. Februar 2019 - 17:38 #

Haha, GameStar at it's best.

Noodles 24 Trolljäger - P - 54452 - 26. Februar 2019 - 18:48 #

Wo schreibt die Gamestar das? Hab grad die News der Gamestar zu dem Thema gelesen und da steht nix von nem überhasteten Release von Cyberpunk.

tailssnake 16 Übertalent - 5857 - 26. Februar 2019 - 18:50 #

Auf gamepro heißt die News "Entlassungen bei GOG: Kommt Cyberpunk 2077 eher?".
Die gamestar/pro macht ihrem Ruf als Boulevardmagazin der Spiele alle Ehre.

Noodles 24 Trolljäger - P - 54452 - 26. Februar 2019 - 18:54 #

Die Gamestar hat ne andere Überschrift. Auf Gamepro.de geh ich nicht, bin kein Konsolero.

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 2:42 #

Naja, machts aber nicht besser, oder? Ist doch eh fast das gleiche mittlerweile, Tests unterscheiden sich doch nur noch selten, die Redakteure tauchen auch in den jeweils anderen Videos auf etc..
Sehe da quasi keinen großen Unterschied mehr. Wundert mich ohnehin, warum das nicht längst vollständig konsolidiert wurde.

Noodles 24 Trolljäger - P - 54452 - 27. Februar 2019 - 3:24 #

Doch, auf Gamestar.de ist der Artikel somit besser als auf Gamepro.de.

vgamer85 19 Megatalent - - 16355 - 27. Februar 2019 - 8:03 #

Sehe da auch kein Unterschied. Tests unterscheiden sich kaum bis gar nicht. Früher zumindest gabs im Heft exakt dieselben Tests wenns um Spiele ging wo auf vielen Plattformen rauskamen. Aber klar, warum sollten die auch unterschiedliche Texte schreiben zum gleichen Spiel, welches auf ner andren Plattform erscheint.

monkeyboobs (unregistriert) 27. Februar 2019 - 2:41 #

Sorry, meine Schuld. Ich mache keinen Unterschied zwischen GameStar und GamePro, da es sich prinzipiell um die gleiche Redaktion handelt. Tatsächlich ist die News auf GameStar in diesem Fall zurückhaltender als auf GamePro.

Hannes Herrmann 18 Doppel-Voter - - 10452 - 26. Februar 2019 - 17:39 #

Relevant:
https://www.gog.com/forum/general/conclusion_of_the_bfair_price_packageb_program_9b7f5

Bisher gab es bei regionalen Preisunterschieden Guthaben, ab April nicht mehr, da Gog wohl weniger (als die 30%) nehmen wird.

Kirkegard 19 Megatalent - 17601 - 26. Februar 2019 - 18:20 #

Egal, Epic ist natürlich Schuld.

Desotho 17 Shapeshifter - P - 6615 - 26. Februar 2019 - 20:11 #

Und falls nicht garantiert EA.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 26. Februar 2019 - 22:46 #

Ja sind sie, die drücken sich mit einem fetten Finanzpolster in den Markt und haben den Preiskampf angefangen, oder habe ich da was übersehen?

Kirkegard 19 Megatalent - 17601 - 27. Februar 2019 - 9:33 #

Ich wollte nur wissen wer solch einen Schwachsinn wie du verzapfen würde.

thatgui 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 27. Februar 2019 - 10:53 #

Aha, und warum ist das Schwachsinn ?

Kirkegard 19 Megatalent - 17601 - 28. Februar 2019 - 9:17 #

Das wurde wirklich ausgelutscht bis zum geht nicht mehr, hier und wo anders auch.

vgamer85 19 Megatalent - - 16355 - 27. Februar 2019 - 8:04 #

Epic mit Fortnite.

AlexCartman 18 Doppel-Voter - P - 11845 - 26. Februar 2019 - 18:47 #

Bin ich der einzige, der zuerst „GG: Entlassungen aufgrund finanzieller Probleme“ hat? Hab einen ordentlichen Schreck bekommen.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 20238 - 26. Februar 2019 - 20:56 #

Jörg hat sich selbst entlassen und die Katze von Christoph ist neue Chefredakteurin. Ab Morgen gibt es nur noch Katzenvideos und News darüber. :D :D :D

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 2:43 #

OK, wo ist der Abo-Button?

wizace 14 Komm-Experte - 1803 - 26. Februar 2019 - 18:54 #

Wad bin isch froh, dass man die Scheisse da runtersaugen kann, bevor die die Pforten schließen müssen.

Admiral Anger 25 Platin-Gamer - P - 58761 - 27. Februar 2019 - 0:01 #

Ich hab dort zwar ewig nix mehr gekauft, aber trotzdem mag ich den Laden. Hoffe, dass sie sich wieder fangen können.

vgamer85 19 Megatalent - - 16355 - 27. Februar 2019 - 8:04 #

Oh bitte nicht!Ich will Witcher 3 noch viele weitere Jahre spielen können über GoG!

Severin (unregistriert) 27. Februar 2019 - 15:24 #

Naja das schöne ist ja, Du kannst Dir einfach direkt von der Webseite den Installer in der aktuellen Patch-Version herunterladen und hast garantiert immer Zugriff darauf, egal ob es GoG mal nicht mehr geben sollte (Hoffentlich nicht!) oder nicht.

vgamer85 19 Megatalent - - 16355 - 27. Februar 2019 - 19:54 #

Hoffe ich auch dass es GoG weiterhin gibt. Dachte man hat dann Pech wenn mal GoG oder auch Steam pleite geht. Danke für die Info.

wizace 14 Komm-Experte - 1803 - 27. Februar 2019 - 23:00 #

Bei Steam hast Du Pech. Bei GoG kannst Du es runter laden. Deswegen bin ich nicht bei Steam :)

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 20238 - 28. Februar 2019 - 15:41 #

Steam ist mittlerweile too big to fail. ;)

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 22829 - 28. Februar 2019 - 15:48 #

Frag mal die von AOL :-)

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 20238 - 28. Februar 2019 - 16:38 #

AOL gibt es noch immer, oder was soll ich die fragen?

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 22829 - 28. Februar 2019 - 18:07 #

Ächt? Ich dachte, die wären weg vom Fenster. Aber ne wirkliche Rolle spielen die nicht mehr, oder?

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 20238 - 28. Februar 2019 - 18:38 #

Relativ, nicht mehr in dem Bereich, in dem sie groß geworden sind. AOL gehört mittlerweile Verizon und fungiert als Content Farm. Wird aktuell mit Yahoo fusioniert zu Oath.

TheRaffer 19 Megatalent - - 18607 - 28. Februar 2019 - 19:08 #

Deren Spiele habe ich nie gespielt! ;)

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 22829 - 1. März 2019 - 1:08 #

Touché :)

Severin (unregistriert) 1. März 2019 - 3:40 #

Die Kunden wurden ja von anderen Anbietern übernommen. Genauso wird sich garantiert irgendjemand die Steam Bibliothek und die großen Nutzerzahlen sichern. Einfach so Ersatzlos dicht gemacht wird Steam ganz sicher nicht.

Mitarbeit
NoodlesJörg LangerChrisL
News-Vorschlag: