Activision hat mit Entlassungen begonnen - über 800 Stellen fallen weg

Bild von Denis Michel
Denis Michel 229886 EXP - Freier Redakteur,R10,S1,C1,A8,J10
Platin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenExtrem-Schreiber: Hat mindestens 1000 News geschriebenTop-News-Meister: Hat mindestens 500 Top-News geschriebenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtSilber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreichtBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabei

13. Februar 2019 - 11:51 — vor 1 Woche zuletzt aktualisiert

Nachdem es im Vorfeld einen entsprechenden Bericht von Bloomberg zu den geplanten Entlassungen bei Activision gab, hat man laut Kotaku inzwischen mit den Kündigungen begonnen. Wie der Publisher während einer Telefonkonferenz mit den Investoren bekannt gab, werden rund acht Prozent der Stellen des Unternehmens abgebaut, was bei rund 9.600 Angestellten (Stand: Ende 2017) eine Streichung von mehr als 800 Jobs bedeutet.

Laut Activision-Blizzard-CEO Bobby Kotick habe der Konzern im vergangenen Fiskaljahr erneut Rekordergebnisse erzielt. Allerdings seien die Umstrukturierungen aufgrund einiger verpasster Ziele im letzten Jahr und nun korrigierten Erwartungen für das Geschäftsjahr 2019 nötig gewesen. Die Entwicklungsabteilungen sollen dabei weniger von der Entlassungswelle betroffen sein. Diese plane man vielmehr für Franchises wie Call of Duty und Diablo weiter aufzustocken. Entwicklerquellen gaben jedoch gegenüber Kotaku an, dass einige Stellen bei Activision Publishing, Blizzard, King und anderen Studios, wie High Moon, wegfallen werden.

Bei Blizzard soll es ausschließlich Entlassungen in Nicht-Entwicklungsbereichen wie Publishing und eSports geben. Wie Blizzards Präsident J. Allen Brack erklärte, habe man in den vergangenen Jahren in beiden Bereichen viele Leute eingestellt, um bestimmte Aufgaben zu decken. Der Personalstand decke sich allerdings nicht mehr mit dem aktuellen Veröffentlichungsschema des Studios, weshalb einige Stellen nun abgebaut werden müssen.

Die Entlassenen sollen ein „umfassendes Abfindungspaket“ erhalten und weiterhin von der Krankenversicherung profitieren sowie Unterstützung bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen und Gewinnbeteiligungsprämien für das abgelaufene Jahr bekommen (Blizzards Angestellte erhalten zwei Mal jährlich Bonuszahlungen, die sich an der Leistung des Unternehmens orientieren). „Es gibt keine Möglichkeit, diesen Übergang für betroffene Mitarbeiter zu vereinfachen, aber wir tun, was wir können, um unsere Kollegen zu unterstützen“, so Brack.

Steffi Wegener 17 Shapeshifter - 8695 - 13. Februar 2019 - 11:58 #

Aktienkurs über 5 Prozent im Plus. Durchhalten...

Baumkuchen 16 Übertalent - 5239 - 13. Februar 2019 - 12:02 #

Ist gerade recht interessant, Twitter und Reddit zu diesem Thema zu verfolgen.

Dann zu lesen, beispielsweise vom Community Manager von WoW, dass man eigentlich geplant hatte, bis zum Rentenalter dort, bei ihrem Lieblings-Unternehmen, zu arbeiten, war einerseits optimistisch, andererseits tut es einem von Herzen leid für die Leute...

Aladan 24 Trolljäger - P - 50717 - 13. Februar 2019 - 12:09 #

Laut den Berichten werden unter anderem die Entwickler-Teams bei Blizzard um 20%+ aufgestockt. Ist halt einfach ein verschieben der Prioritäten. Weniger e-Sport etc., mehr Entwicklungen.

Für die Betroffenen ist es schlimm. Aus Konzern- und potentieller Endkundensicht kann ich den Schritt jedoch nachvollziehen.

Henning Lindhoff 17 Shapeshifter - P - 6780 - 13. Februar 2019 - 12:21 #

Activision/Blizzard schafft es einfach nicht, das aggressive Wachstum der letzten Jahre in einen ordentlichen Ertrag umzumünzen.
Umsatz wuchs um durchschnittlich 16,8% über die letzten 3 Jahre, EBITDA um 17,9%. Doch langfristig fällt der Gewinn um 30% pro Jahr. Die Gesamtkapitalrendite ist mit 2,5% ok, aber fast 50% wird mit Fremdkapital erwirtschaftet.
An den Börsen wird das Unternehmen überbewertet. KGV von 27 und KBV von mehr als 5. Das ist sehr hoch.
Das Wachstum der letzten Jahre wurde teuer erkauft. Da Activision seinen Investoren nun keine Erträge bieten kann, muss reagiert werden. Leider ist es immer sehr einfach, zuerst die Kosten zu reduzieren.

Spartan117 13 Koop-Gamer - 1472 - 13. Februar 2019 - 13:20 #

Wachstum ohne Gewinn ist tödlich. Trifft es hier wohl am besten

Epic Fail X 17 Shapeshifter - P - 6214 - 13. Februar 2019 - 13:28 #

Wenn Umsatz und EBITDA im Gleichschritt wachsen, hört sich das erstmal gesund an, insbesondere mit diesen Wachstumsraten. Was genau meinst du mit langfristigem Gewinn?
Für ein US-Unternehmen ist die Fremdkapitalquote sicher hoch, für ein europäisches oder gar deutsches Unternehmen eher im unteren Bereich. Zumal die FK-Zinsen derzeit historisch niedrig sind. Warum sich also nervige Neu-Investoren ins Boot holen, wenn man das Kapital auch billig über Anleihen besorgen kann?
Ob ein KGV von 27 eine überbewertete Aktie ergibt, ist eine Frage der Interpretation. Für ein US-Techunternehmen mit solidem Wachstum sehe ich das bei derzeitigen Bewertungsniveaus immer noch im normalen Rahmen. Den KBV als Maßstab für ein Unternehmen, dessen Wert hauptsächlich auf IPs und qualifizierten Mitarbeitern basiert, halte ich für wenig aussagekräftig.

Insgesamt wirkt die Entwicklung und Bewertung der Activision-Aktie auf mich ziemlich marktkonform.

Severin 19 Megatalent - 14060 - 13. Februar 2019 - 14:37 #

https://www.youtube.com/watch?v=HmW0GhdDOvw

Dominius 17 Shapeshifter - P - 8395 - 14. Februar 2019 - 1:44 #

Warum wusste ich nur vorher, um welches Video es sich dort handelt ;)?

Severin 19 Megatalent - 14060 - 14. Februar 2019 - 3:42 #

Weils kürzlich erst erschien und halt zum Thema beiträgt. Inhaltlich ja im Grunde nichts neues, aber Jim Sterling bringt es halt sehr gut nochmal auf den Punkt.

PROJECT RXD 06 Bewerter - P - 65 - 13. Februar 2019 - 12:46 #

Von dem ganzen Börsenquatsch verstehe ich nichts, empfinde ich generell als Seuche der Neuzeit. Etwas gefühlskälteres und sozial abstoßenderes gibt es aus meiner Sicht nicht.

Aber: was mich wundert, ist die Entscheidung, weg vom E-Sport zu gehen. Der ist doch gefühlt in aller Munde. Würde mich persönlich ja freuen, wenn dies dann auch irgendwann zur Folge hat, dass die aktuelle MP-Fokussierung ein Ende findet.

zuendy 15 Kenner - P - 3240 - 13. Februar 2019 - 13:03 #

Solange etwas im Aufbau ist, werden dafür wesentlich mehr Ressourcen benötigt, als etwas einfach nur zu halten.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 27426 - 13. Februar 2019 - 13:43 #

Der tägliche Einkauf im Supermarkt ist auch nicht gerade eine Gefühlsexplosion. Ist halt eine von mehreren Möglichkeiten für Unternehmen an Kapital zu kommen.

Problematischer sind da schon die miesen Arbeitsbedingungen in den USA. So sind sie eines von wenigen Ländern auf der Erde wo es keinen bezahlten Mutterschaftsurlaub gibt (manche US-Staaten haben das auf eigene Faust umgesetzt) und Arbeitnehmer sich nicht trauen Urlaub zu nehmen, weil dann der Job weg sein könnte.

Bluff Eversmoking 15 Kenner - P - 3597 - 13. Februar 2019 - 14:16 #

Wer Herzenswärme und Gefühl sucht, ist beim "Traumhotel" in der ARD gut aufgehoben, weniger im Unternehmen, und am wenigsten in der Buchhaltung oder auf der Hauptversammlung.

Jac 17 Shapeshifter - P - 8696 - 13. Februar 2019 - 19:24 #

Es gibt auch Unternehmen, die durchaus sozial aufgestellt sind. Gerade im Bereich der familiengeführten, wird leider aber immer seltener.

zz-80 13 Koop-Gamer - 1514 - 15. Februar 2019 - 8:32 #

Unwissenheit und Ignoranz sind die größten Seuchen der Neuzeit!

Elfant 21 Motivator - P - 29798 - 15. Februar 2019 - 12:50 #

Seit der Steinzeit.

Elfant 21 Motivator - P - 29798 - 15. Februar 2019 - 12:49 #

Je nachdem wie man es definiert ist es spätestens eine Seuche seit dem Hochmittelalter.

Green Yoshi 21 Motivator - P - 27426 - 13. Februar 2019 - 13:34 #

Nicht unüblich wenn sich eine Konsolengeneration dem Ende zuneigt und die neue noch nicht begonnen hat.

Mein letztes Activision-Spiel war Goldeneye 007 für die Wii im Jahr 2010.

Epic Fail X 17 Shapeshifter - P - 6214 - 13. Februar 2019 - 16:08 #

Meins war CoD1 so um 2004-05.
Aber Sekiro hat gute Chancen auf meiner Platte zu landen.

Ganon 24 Trolljäger - P - 49776 - 14. Februar 2019 - 10:11 #

Wenn man Blizzard mitzählt, war es bei mir StarCraft 2 - alle drei Kampagnen und DLCs.
Anderenfalls könnte es tatsächlich auch GoldenEye Wii gewesen sein...
Bis in die 2000er, als Activision Lizenzen wie Star Trek, Spider-Man und Tony Hawk hatte, und echt gute Spiele dazu rausbrachte, gehörten sie zu meinen Lieblings-Spielefirmen. Inzwischen machen sie nichts mehr, das mich interessiert.
Was die großen Publisher angeht, bin ich mittlerweile eher Ubisoft-Fan.

Noodles 24 Trolljäger - P - 49234 - 14. Februar 2019 - 14:03 #

Ich auch, so sehr mich die Formelhaftigkeit ihrer Spiele teilweise auch ermüdet. Ich hoffe aber, dass bald auch mal wieder sowas in der Art von Child of Light oder Valiant Hearts von ihnen kommt, also mal wieder ein paar kleinere Spiele mit der UbiArt-Engine und nicht nur ihre riesigen Open-World-Dinger.

Severin 19 Megatalent - 14060 - 14. Februar 2019 - 15:09 #

Die Chancen stehen gut, dass wir ein Mario+Rabbids 2 kriegen. :D

Noodles 24 Trolljäger - P - 49234 - 14. Februar 2019 - 16:06 #

Das ist kein kleines Spiel mit der UbiArt-Engine. :P

Severin 19 Megatalent - 14060 - 14. Februar 2019 - 16:29 #

Es ist aber auch kein Open-World Spiel, sondern zeigt ganz klar Kreativität. Hat auch so gar nichts Formelhaftes.

Sven Gellersen 22 AAA-Gamer - P - 31614 - 14. Februar 2019 - 21:45 #

Ja, auf ein solches Spiel warte ich auch schon sehnsüchtig. Und wenn es „nur“ ein neues Rayman wäre.

Severin 19 Megatalent - 14060 - 14. Februar 2019 - 21:53 #

Ich will ein neues Prince of Persia. :(

Ganon 24 Trolljäger - P - 49776 - 15. Februar 2019 - 9:54 #

Das wäre schön.

Kanonengießer 14 Komm-Experte - 2618 - 13. Februar 2019 - 13:44 #

Solange man nicht an die Manager-Gehälter ran muss und nur am kleinen Mann spart....

Severin 19 Megatalent - 14060 - 13. Februar 2019 - 14:37 #

Einfach nur erbärmlich.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 8606 - 13. Februar 2019 - 16:43 #

Ja, wäre besser sie hätten nicht 9600 Menschen angestellt, dann müssten sie jetzt nicht so viele entlassen.

Severin 19 Megatalent - 14060 - 13. Februar 2019 - 21:42 #

Sollte das (misslungener) Sarkasmus sein!?

Inso 16 Übertalent - P - 5326 - 13. Februar 2019 - 15:55 #

Als Mike Morhaime Anfang des Jahres angekündigt hat, auch nicht mehr als Berater zu fungieren, sondern im April ganz auszusteigen, war ja eigentlich schon klar das da irgendwas im Argen liegt. Gerüchte Über Unstimmigkeiten der Ausrichtung und so machten ja schon da die Runde. Jetzt wissen wir, warum..
Ich könnte jetzt das übliche Lied singen das da mit Blizz jemand auf dem absteigenden Ast unterwegs ist und viele (incl mir) die Firma langsam anders sehen müssen - aber ich glaub, das werde ich in Zukunft noch so oft schreiben, da verballer ich hier noch nicht das ganze Pulver :D
Beim Activision-Zweig wundert mich der Sparkurs jetzt nicht unbedingt, die reiten ja eh nur noch die alten Marken tot. Nachdem wieder irgendwelche CoD-Entwickler was eigenes machen, müssen die halt nebenher ersetzt werden, das werden die Einstellungen sein - nichts überraschendes dabei..

Pro4you 19 Megatalent - 14659 - 13. Februar 2019 - 17:14 #

Bei so vielen Stellen ist immer schwund

TheRaffer 19 Megatalent - - 16532 - 13. Februar 2019 - 18:48 #

Naja, einen Konzernumbau muss man ab und zu mal machen. Tut mir dennoch leid für die 800 Leute.

v3to 15 Kenner - P - 3649 - 13. Februar 2019 - 20:30 #

Das letzte Jahr war offensichtlich für die AAA-Industrie allgemein nicht leicht, wenn es um Aktienkurse geht und bis vor einer Woche hieß es noch auf diversen News-Kanälen, dass die Aktie seit dem Diablo Immortal Shitstorm um etwa 48% verloren hatte. Bei der News um mögliche Stellenstreichungen und der Bungie-Trennung gab es ja auch hier auf GG diverse Kommentare, was dort schief läuft. Aber - gerade wird passend zu den Stellenstreichungen vermeldet, dass Activision einen Rekordumsatz von 7,5 Milliarden USD erreicht hätte. Etwa 500 Millionen mehr als im vorherigen Geschäftsjahr (wobei die Quellen sich etwas uneins sind. Bei Kotaku fiel die Zahl 7,26 Millionen) - trotz "sales-below-expectations-Gestöne" um die Stagnation der Call of Duty Verkäufe und Destiny. Und scheinbar erholt sich auch die Aktie etwas.

Es scheint offensichtlich einen Strategiewechsel im Unternehmen zu geben, seit dem Wechsel an der Blizzard-Spitze letzen April. Seitdem brodelt die Gerüchteküche, weil activision-intern wohl verstärkt eine natürliche Fluktuation angestrebt wurde und hinsichtlich Blizzard Druck aufgebaut wird hinsichtlich häufigerem Spiele-Output und Forcierung von Ingame-Monetarisierung. Obendrauf kommt noch ein Millionenpoker beim Stühlerücken im Activision-Management im letzten Monat und jetzt halt die massiven Stellenstreichungen. Angesichts solcher Infos kotzen sich gerade auch diverse Gamenews-Channel auf Youtube mächtig über Activision aus (wo ich auch die Infos herhabe. Die Verfasser wie YongYea oder Jim Sterling beziehen sich auf Kotaku, Bloomberg und Activision-Schriftverkehr als Quellen).

Tasmanius 20 Gold-Gamer - - 21099 - 13. Februar 2019 - 20:38 #

Der Hauptgrund auf einen Kauf von Sekiro eventuell zu verzichten: der Publisher.

manacor 13 Koop-Gamer - P - 1281 - 13. Februar 2019 - 21:52 #

wünsche mir immer noch, dass Blizzard wieder sein eigenes Ding macht ...

Weryx 19 Megatalent - 13228 - 13. Februar 2019 - 22:10 #

ActivisionBlizzard Earning Call https://investor.activision.com/static-files/aef20fcf-3b72-44a5-bcd4-6ce49695bec4, es sollen wohl 20% mehr Leute für die Entwicklung eingestellt werden, deshalb wurden Leute in anderen Bereichen entlassen. 7,262 MIlliarden Netto eingenommen, letztes Jahr hatten sie 7,156 Milliarden eingenommen. Das Ziel war aber bei ca. 7,486 Milliarden, also leicht verfehlt.

v3to 15 Kenner - P - 3649 - 13. Februar 2019 - 22:49 #

Ganz so einfach ist es vermutlich nicht. Die 20% beziehen sich wohl laut Activision-Schriftverkehr auf geplanten gesteigerten Spieleoutput ab 2019. Dafür soll wohl die Entwicklung vergrößert werden, aber von einer genauen Relation habe ich dort nichts gelesen. Es ist aber allgemein schwer, die Angaben richtig zu deuten. Von Activision aus wurde das Ziel Kostenreduzierung klar kommuniziert. Ein genaues "Warum" aber nicht und in der Presselandschaft liest es sich wie reines Shareholder-Bauchpinseln.

Was mich bei dem Vorgang doch irritiert, dass in den letzten Jahren bei Activision produktseitig recht massiv entrümpelt wurde, man aber in der Zwischenzeit nichts von Personalanpassungen gehört hat. Toys to Life ist kein Thema mehr, E-Sport wurde bei Activision zurückgefahren, Destiny wird vermutlich nicht nur bei Bungie im größeren Maße Servicepersonal gebunden haben. Das macht es angesichts der Steigungszahlen nicht besser, aber ich verstehe vor allem nicht, warum das Management angesichts menschlicher Tragödien hinter dieser Entscheidung keine bodenständigen Gründe bekannt gibt und stattdessen fröhlich Multimillionen-Boni untereinander verteilt.

Nebenbei bemerkt: Die Zielverfehlung halte ich inzwischen als Masche, um Erwartungen bei Investoren zu dämpfen und im Nachgang mit Rekorden mehr zu glänzen. Das schlägt im AAA-Segment ja seit Jahren um sich, dass Hersteller mit ständigen Steigungs-Erwartungen in die Welt schreiten, welche im Prinzip Verkaufsrekorde voraussetzen, um hinterher zu jammern. Die Nummer ziehen speziell Activision und EA regelmäßig durch, ist aber auch bei anderen Publishern schon vorgekommen...

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit