GC 2018: Tunic angespielt – ein fuchsiges Iso-Abenteuer

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Christoph Vent 174702 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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21. August 2018 - 12:06 — vor 47 Wochen zuletzt aktualisiert

Wie schon im letzten Jahr hatte Microsoft auch auf der Gamescom 2018 am ersten Messevormittag auf ihren Stand geladen, um der Presse dort die neuesten Spiele für die Xbox vorzustellen. Da von Forza Horizon 4 allerdings dieselbe Demo wie auf der E3 gezeigt wurde und wir alle anderen dort vorgestellten AAA-Spiele in den folgenden Tagen mit Einzelterminen abdecken werden, stürzte ich mich vor allem auf die ID@Xbox-Titel. Angetan hatte es mir vor allem Tunic, das zunächst mit seiner stark reduzierten Dioramen-Optik auf sich aufmerksam macht.

In Tunic starte ich als kleiner, putziger Fuchs gänzlich ohne Ausrüstung. Schnell bemerke ich jedoch, dass ich so nicht weit kommen werde. Gleich nach wenigen Metern stellen sich mir etwa zwei nicht näher zu identifizierende Blobs in den Weg. Die Einblendung „LT“ weist mich zwar darauf hin, dass ich meine Feinde einlocken kann, eine Art Angriff beherrscht mein Fuchs aber nicht. Mir bleibt also nichts anderes übrig, als den Blobs auszuweichen und mich in eine Höhle zu retten – in der ich glücklicherweise gleich einen Ast finde.

Die zwei Blobs sind mit dem Stock schnell erledigt, doch jetzt geht das Abenteuer meines Fuchses erst richtig los. Was das Ziel meiner Reise sein soll, wird mir nicht gesagt. Zumal Tunic bei Wegweisern sowie weiteren Texteinblendungen auf eine Fantasiesprache aus eigenen Schriftzeichen zurückgreift. Gut möglich, dass wir die Sprache im Laufe der Zeit lernen werden, Anzeichen hierfür gab es bisher aber keine.

Tragisch ist das nicht, denn Tunic spielt sich in seiner festen Isoperspektive zumindest am Anfang sehr linear. Als mir an einer Stelle Steine den Weg versperrten, bin ich einfach in die andere Richtung weitergelaufen. In der kleinen Festung fand ich in einer Truhe ein Schwert, das die Steine mit wenigen Hieben pulverisierte. Abseits der Linearität erinnerte mich das Erkunden der hübschen Landschaften hier und dort sogar an ein 2D-Zelda, wobei die Rätsel bisher kaum als solche zu bezeichnen waren.

Noch nicht ganz überzeugen konnte mich hingegen das Kampfsystem. Das ist an sich recht simpel gehalten: Mit der linken Schultertaste visiere ich den nächsten Gegner an, mit A führe ich eine Ausweichrolle aus, und die anderen drei Aktionstasten können frei mit Waffen (und wahrscheinlich auch anderen Gegenständen) belegt werden. Allerdings haben die Startwaffen eine enorm geringe Reichweite, zudem teilen die Feinde in einem hohen Rhythmus mit eigenen Attacken aus. Häufig hatte ich gar nicht die Chance, nach einem Angriff meines Gegenübers nah genug an ihn heranzulaufen, bevor er schon wieder zuschlug. Am effektivsten erwies es sich daher, den Abstand genau so zu halten, dass meine folgende Ausweichrolle direkt neben dem Gegner stoppte.

Darüber hinaus werden in Tunic auch Bosskämpfe auf euch zukommen. Einen von ihnen gegen eine recht große versteinerte Gestalt konnte ich bereits erleben, wobei der Kampf absichtlich so designt war, dass ich keine Chance hatte – womit die Demo endete. Welche Abenteuer sonst auf den fuchsigen Helden zukommen, wird sich irgendwann 2019 zeigen.

 

andreas1806 17 Shapeshifter - 7508 - 21. August 2018 - 12:08 #

Hab ich schon lange auf meiner Wunschliste.. darauf freue ich mich sehr !

xan 18 Doppel-Voter - P - 9338 - 21. August 2018 - 14:13 #

Sieht ja echt knuffig aus. Unerwartet von Microsoft, aber fehlt, ähnlich wie ein guter Platformer, auf der Konsole.

Evoli 17 Shapeshifter - 8485 - 21. August 2018 - 18:13 #

Sehr sympathisch, auch wenn die Perspektive nicht meine liebste ist :)