They are Billions & New Empire Test+

Steampunks vs Zombies

Hagen Gehritz / 4. Juli 2019 - 20:24 — vor 1 Jahr aktualisiert
Steckbrief
PCPS4XOne
Strategie
Echtzeit-Strategie
16
Numantian Games
Numantian Games
13.12.2017
Link

Teaser

Mit Verlassen der Early-Access-Phase wurde die lange erwartete Kampagne von They are Billions veröffentlicht. Der krönende Abschluss oder eher Sand im Getriebe?
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They are Billions vom spanischen Entwickler Numantian Games präsentiert sich als Mischung aus Echtzeit-Strategie und Tower Defense. Der Name des Feindes ist Legion: Tausende zombifizierte Gegner auf einmal können den Bildschirm bevölkern.

Zombie-Epidemien sind nun schon lange das Wald- und Wiesen-Szenario in Filmen und Spielen geworden, doch They are Billions verquickt es mit einem Steampunk-Setting und macht es so wieder etwas interessant. Folglich erwehren die Spieler sich der lebenden Toten nicht nur mit normalen Gewehren sondern können mit genug Aufwand auch mit dampfbetriebenen Mechs aufwarten.

Auf GamersGlobal haben Heinrich Lenhardt und Jörg Langer schon vor anderthalb Jahren in einer Stunde der Kritiker den Überlebens-Modus von They are Billions bestritten (sowie in einer Stunde Danach). Dieser Modus stellte seitdem den einzigen Spiel-Modus dar und hat doch schon viele Spieler zu immer neuen Anläufen motiviert. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an die lange angekündigte Kampagne, die nun mit der Vollversion als kostenloser Patch veröffentlicht wurde.
In diesem Taktik-Gefecht muss ich die Zombie-Ströme stückweise schwächen, bevor der Mob im Zentrum seine Kräfte vereint.
 

Zombies müssen draußen bleiben

Als Spieler erschaffe ich mir Stück für Stück eine Steampunk-Siedlung. Dafür muss ich zunächst Behausungen bauen, um künftige Steuerzahler anzulocken. Deren Gold und Arbeitskraft sind nur einige der vorhandenen Ressourcen, mit denen ich jongliere. Für meine Bewohner brauche ich außerdem Nahrung. Holz, Stein, Eisen und Öl fließen in neue Gebäude und Einheiten. Um an die natürlichen Materialien überhaupt heran zu kommen muss ich mit Mühlen Strom erzeugen und  meine Stromversorgung aktiv ausbauen, da in der Welt von They are Billions nicht mal eine verdammte Holzpalisade ohne Strom betrieben werden kann.

Drei mal dürfen die geschätzten Leser raten, wer dem beschaulichen Schaffe-schaffe-Teslaspule-bauen im Wege steht. Richtig, da waren noch die Zombies: Die faulen Gesellen schlurfen in kleinen bis großen Gruppen über die Weltkarte und sind hoch ansteckend. Lasse ich eine Lücke in der Verteidigung, kann schon ein infiziertes Haus ein Lawine an weiteren Infektionen lostreten, die meine Kolonie mit sich reißt. Daher muss ich meine anfänglichen Truppen gut nutzen, um Lücken abzudecken, bis ich mich ordentlich eingemauert habe. Doch der Angriff einer großen Zombie-Meute wird nicht lange auf sich warten lassen. Im Überlebens-Modus sowieso, doch auch in vielen Kampagnen-Missionen. So muss ich ständig mit Mangel wirtschaften, stehe ich unter Druck, zu expandieren um vorbereitet zu sein und gleichzeitig wenig Angriffsfläche zu bieten. Stressig, aber spannend. Zumal die Pausen-Funktion einem Zeit zum durchatmen gibt und dabei weiterhin Befehle an Truppen und die Erteilung von Bauaufträgen erlaubt.
In der Kampagne bringt der Zug alle zwei Minuten erst die Bewohner für die neu errichteten Häuser. Per Tech-Tree-Upgrade liefert er zudem Rohstoffe ab.
 

Zug um Zug

In der Kampagne soll ich als General des Imperators des Neuen Imperiums 200 Jahre nach der Apokalypse der lebenden Toten den Weg zur Rückeroberung der Welt ebnen. Abseits seltener Audienzen beim überzeichneten Herrscher gibt es aber keinerlei Inszenierung des Fortschritts und wer mehr Handlung als die soeben zusammengefasste Prämisse sucht, wird abseits einiger Lore-Schnipsel nicht fündig werden. Auf der Landkarte stehen stets mehrere Missionen zur Auswahl. In den meisten davon geht es darum, eine Siedlung nach bestimmten Vorgaben zu errichten, wie etwa 600 Einwohner in 60 Spieltagen zu erreichen oder die Produktion von Gold auf ein gewisses Niveau zu heben. Andere Karten müssen komplett von Zombies gesäubert werden. In der Praxis haben diese Sonderziele wenig Einfluss auf den recht ähnlichen Spielablauf. Dafür führen die ersten Missionen behutsam an das knifflige Gameplay heran, wobei einen die Tooltips nicht vor anfänglichem Trial & Error bewahren.

Jede Kolonie in der Kampagne entsteht dabei an Zuggleisen. Baue ich neue Häuser, reisen die Bewohner erst mit dem nächsten Zug an, der einmal täglich in der Kolonie hält. Das bringt ein weiteres zeitkritisches Element ins Spiel, so wie Bauprojekte und Einheitenproduktion stets mit Wartezeit einhergehen, die letzte panische Änderungen vor der Ankunft einer angekündigten Horde sehr spannend gestalten. Die Gleise des Zuges sichere ich mit Toren (nachdem ich erst mal herausgefunden habe, dass das überhaupt möglich ist), um Zombies kein Einfallstor zu lassen. Sollte aber doch gerade eine Schar die Gleise blockieren, überfährt die Eisenbahn sie praktischerweise. Die eigenen Truppen dagegen werden nur freundlich beiseite geschoben.
Die Action-Abschnitte sind trotz detaillierter Umgebungen recht blutleer und mechanisch dröge geraten.


Durchwachsene Kampagne

Neben den Aufbau-Missionen warten Taktik-Gefechte mit einer begrenzten Zahl an Einheiten, die sehr knifflig geraten sind, aber kurzweilige Abwechslung bieten. Gleiches war wohl der Gedanke hinter den Levels, die ich allein mit einer stärkeren Helden-Figur erkunde. Die sind ebenfalls nicht ganz einfach, aber vor allem monoton und bieten wenig zu entdecken. 60 Stunden Spielzeit soll die Kampagne bieten, doch weniger wäre in diesem Fall vielleicht mehr gewesen. Auch der Technologie-Baum bietet zwar einiges an interessanten Buffs und Raum zum experimentieren. Gleichzeitig ist er so ausufernd, dass neue Effekte und Features nur tröpfchenweise den Weg ins Spielgeschehen finden.

Am bisherigen akustischen Warnsystem hat sich mit der Vollversion nichts geändert: Noch immer gibt es lediglich einen gleichlautenden Alarm bei Angriffen, so dass ich erst mit einem Sprung auf der Karte sehe, ob es sich um ein paar Streuner oder einen konzentrierten Angriff handelt. Die KI neigt auf dem aktuellen Stand noch gerne dazu an Gebäuden hängen zu bleiben oder spontane Wegfindungsstörungen zu entwickeln, die durchaus den Ausschlag für Sieg oder Niederlage geben können. They are Billions verfügt über eine deutsche Lokalisierung der Texte, auch wenn deren Formulierungen zum Teil einen ungelenken Eindruck hinterlassen.

Im Test-Video werden die verschiedenen Missions-Typen der Kampagne detaillierter vorgeführt und die Gründe erläutert, warum sie merklich hinter dem Überlebens-Modus abfällt.

Text: Hagen Gehritz
Redaktion: Jörg Langer (GamersGlobal)


 
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Meinung: Hagen Gehritz

Die Wartezeit auf die Kampagne zu They are Billions war lang, die Hoffnung groß, doch das Endergebnis ist sehr durchwachsen. Das Grundprinzip des Wechsels von Expansion und Abwehrschlacht erzeugt auch hier einen Flow, der motiviert und mich nur schwer wieder loslässt. Der Überlebens-Modus mag lange kein richtiges Erfolgserlebnis bieten, doch dringe ich dort schneller in die taktischen Möglichkeiten der Spielmechanik vor. Die Kampagnen-Missionen dagegen zerfasern entweder gegen Ende oder werfen mich raus, wenn es gut läuft. Dann entlassen sie mich besonders zu Beginn mit nur wenigen Neuerungen wieder in die langatmige Anfangsphase der Expansion nach dem spannenden einigeln, ohne dass das Missions-Design groß den Spielfluss verändert.

Die Taktik-Missionen bieten bei aller Herausforderung einen schnellen Tapetenwechsel, während die flachen Action-Abschnitte trotz ihrer kurzen Laufzeit für meinen Geschmack schon zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Während im Überlebens-Modus das Alles-oder-Nichts-Prinzip zur Spannung beiträgt, nervt es mich bei der Kampagne. Und eine schöne Inszenierung oder Geschichte zur Belohnung gibt es auch nicht. Wen vor allem der Kampagnen-Modus interessiert, dem bietet They are Billions höchstens eine mittelmäßige Erfahrung.

Der gut gestaltete Überlebens-Modus mit seinen freischaltbaren Karten bleibt klar das motivierende Kernstück von They are Billions. Doch auch wenn dort viele Kritikpunkte an der Kampagne ausgeräumt sind, bleiben Ärgernisse wie der Kanten-Fetisch der KI oder die fiese Einarbeitungsphase. Meine Wertung bezieht sich auf das Gesamtwerk, nicht nur die Kampagne.
They are Billions & New Empire PC
Einstieg/Bedienung
  • Verflachte Ansicht per Knopfdruck
  • Befehle und Bauprojekte auch bei angehaltener Zeit
  • Schwierigkeitsgrad in mehreren Stufen anpassbar
  • Trotz Tutorial-Texte anfangs Trial&Error
  • Harte Einarbeitungsphase
  • Kamera nicht drehbar
  • Keine „Zielhilfe“ um eine gerade Reihe Häuser/Mauern zu ziehen
Spieltiefe/Balance
  • Spannender Wechsel von Einigeln und Expandieren
  • Wirtschaften mit Mangel an Platz und Ressourcen
  • Überlebens-Modus motiviert durch Freischaltbares und High-Scores
  • Umfangreiche Kampagne mit eigenen Features
  • Steampunk trifft Zombie-Apokalypse
  • Kein freies Speichern (fordert hohe Zeitinvestition)
  • Kampagne mit sehr langsamen Pacing
  • Spannungsarme nahezu obligatorische Action-Missionen in Kampagne
  • Ziele ändern Spielablauf der Aufbau-Missionen nur wenig
  • Inszenierung und Handlungsbogen in Kampagne kaum vorhanden
Grafik/Technik
  • Bunter Cel-Shading-Stil
  • Riesige Gegnermassen möglich
  • Action-Levels voller Details...
  • Abwechslung in Sachen Terrain und Witterung
     
  • KI bräuchte etwas Nachhilfe
  • Mäßige Animationen
  • … doch im Grunde generisch
Sound/Sprache
  • Englische Sprachausgabe
  • Deutsche Lokalisierung der Texte
  • Akustischer Alarm unterscheidet nicht zwischen einem Streuner und einer Armee
  • Deutsche Übersetzung teils ungelenk
Multiplayer
Nicht vorhanden
 
7.5
Userwertung8.2
Mikrotransaktionen
Hardware-Info
Minimum: Win7 32Bit, DualCore 2Ghz, 4 GB RAM, Intel HD 3000, 4GB HDD
Maximum: Win10 64Bit, QuadCore 3Ghz, 8 GB RAM, Radeon 7950/Geforce GTX 670, 4 GB HDD
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
  • Internetverbindung beim Start

 
Hagen Gehritz 4. Juli 2019 - 20:24 — vor 1 Jahr aktualisiert
Hagen Gehritz Redakteur - P - 71874 - 4. Juli 2019 - 6:00 #

Viel Spaß beim Lesen, Ansehen und Anhören!

(Fun Fact: Korrekt wäre eigentlich am Ende vom Video die Formulierung "Eine-Milliarden-Euro-Frage" als Referenz auf die englischen Billions, ich wollte es aber nicht so kompliziert machen.)

Danywilde 24 Trolljäger - - 116878 - 4. Juli 2019 - 20:42 #

Danke, da hast Du Dich aber für uns chic gemacht.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 71874 - 5. Juli 2019 - 12:59 #

Dachte das bietet sich an als Annäherung an die Steampunk-Ästhetik.

Danywilde 24 Trolljäger - - 116878 - 5. Juli 2019 - 15:34 #

Ja, ich finde, das ist Dir gut gelungen!

Michl 16 Übertalent - 4299 - 5. Juli 2019 - 18:23 #

Nette Idee und von der "Billion" war ich kurz echt irritiert.

Ganon 24 Trolljäger - P - 65818 - 6. Juli 2019 - 12:44 #

Habe ich so verstanden und sieht sehr schick aus. :-)

Slaytanic 24 Trolljäger - - 59260 - 8. Juli 2019 - 1:44 #

Sehr fesch. :)

paschalis 28 Endgamer - - 179255 - 8. Juli 2019 - 15:15 #

Endlich mal ein seriöser Tester bei GG ;-)

TSH-Lightning 24 Trolljäger - - 51808 - 5. Juli 2019 - 17:33 #

Dem schließe ich mich an. Top :)

Harry67 20 Gold-Gamer - - 20297 - 14. Juli 2019 - 21:45 #

Wow! Sehr gut.

Hannes Herrmann Community-Moderator - P - 26786 - 4. Juli 2019 - 21:48 #

Schöner Test udn schickes Outfit ;)
Danke

Aladan 24 Trolljäger - 55217 - 4. Juli 2019 - 21:52 #

Danke für den Test, Hagen. Wie immer auf den Punkt gebracht.

vgamer85 20 Gold-Gamer - - 26339 - 4. Juli 2019 - 22:32 #

Schönes Testvideo. Schade dass die Kampagne so langweillig ist :-)

Necromanus 19 Megatalent - - 14359 - 5. Juli 2019 - 6:31 #

Schöner Test. Hagen hat sich ja richtig fein gemacht für den Test :-D

Altior 16 Übertalent - - 4028 - 5. Juli 2019 - 7:57 #

Ich finde die Kampagne selbst auf Stufe einfach unnötig schwer, ich habe das Spiel wieder deinstalliert, ich will Spaß beim Spielen haben und nicht ständig gefrustet werden.

Zille 20 Gold-Gamer - - 22979 - 5. Juli 2019 - 8:34 #

Schade - ich hatte mir einen Kick in Richtung "kaufen & spielen" erhofft. Stattdessen bleibt es wohl beim "irgendwann mal für 5€, wenn ich Zeit habe". Ich mag Kampagnen bei Echtzeitstrategie - aber nur, wenn die Spielzeit nicht künstlich gestreckt ist. Wegen der oft repetitiven Abläufe braucht man eigentlich ein spannendes Story-Grundgerüst.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 13937 - 5. Juli 2019 - 9:07 #

Ich hab soooo viel Zeit in den Überlebensmodus gesteckt und soooo viel Spaß gehabt. Bei der Kampagne hatte ich dagegen überhaupt kein Problem, mich nach 2, 3 eher öden Einsätzen von They Are Billions loszureißen, weil ich anderen Kram für die Arbeit zocken durfte. Schade. Sehr schade. Hatte mich richtig drauf gefreut ...

bluemax71 16 Übertalent - - 5688 - 5. Juli 2019 - 10:10 #

Danke für den Test. Hört sich für mich aber ziemlich ernüchternd an. Vielleicht wenn es das Spiel mal im Angebot gibt. So werde ich nicht zuschlagen. Schade das es kein Multiplayer gibt. Aber keine Ahnung ob das funktionieren würde oder langweilig wäre.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 71874 - 5. Juli 2019 - 13:04 #

Da lohnt sich für dich evtl. ein Blick auf den Test zu Conan Unconquered: Deutlich von They are Billions abgekupfert, aber mit ein paar ganz eigenen Merkmalen und Multiplayer-Coop.
Link: https://www.gamersglobal.de/test/conan-unconquered

_XoXo_ (unregistriert) 5. Juli 2019 - 11:02 #

Unterhaltsamer Test, besten Dank.

Elfant 24 Trolljäger - P - 56449 - 5. Juli 2019 - 12:11 #

Nobel geht die Welt zu grunde und nobel wird sie auch wiederbevölkert.

Jörg Langer Chefredakteur - 429054 - 5. Juli 2019 - 12:29 #

Verstehe nicht ganz, dass die Reaktionen von euch so unterkühlt sind: Die Kampagne ist nicht der Brüller (das habe ich angesichts der Vorabinfos auch nie erwartet), was aber nichts am sehr soliden, fordernden Überlebensmodus ändert. Und die Note ist ja nun auch keine, die abschrecken muss.

Aber ich vermute, die TheyAreBillions-Spieler äußern sich hier weniger als jene, die mit dem Kauf noch gezögert haben?

Elfant 24 Trolljäger - P - 56449 - 5. Juli 2019 - 12:57 #

Wenn wir einmal davon abgesehen, daß wir Nordlinge immer etwas unterkühlt wirken: In meinem Falle ist es schlicht die erfüllte Erwartungshaltung. Das Spiel ist meines Wissens auch nur digital verfügbar, was meine Kaufbereitschaft auch gen Rabattierung treibt.

Zille 20 Gold-Gamer - - 22979 - 5. Juli 2019 - 15:22 #

Vermutlich wirklich eher letzteres. Das ist auch sicher der überall einfach und günstig verfügbaren Spielekonkurrenz und der knappen Zeit geschuldet.

Wenn ich gerade wirklich richtig Lust auf diese Art Spiel hätte, dann würde ich hier zuschlagen. Oder bei Conan.

So ändert die Kampagne halt nichts am "abwarten"-Status. So wie sie beschrieben wurde, würde ich sie eher nicht spielen wollen - und stattdessen direkt zum bereits seit langem verfügbaren Überleben-Modus greifen.
Dass das Spiel in dem Bereich gut ist, war mir ja schon lange klar. So wirkt der Kampagnenrelease eher wie etwas, auf das man (für mich) auch hätte verzichten können.

FastAllesZocker33 (unregistriert) 5. Juli 2019 - 17:07 #

Ich bin sehr spät noch zum Early Access eingestiegen und kann bestätigen, dass der Survivialmodus sehr spaßig (und schwer) ist.

Von der Kampagne habe ich aus Zeitmangel bisher nur wenige Missionen gespielt, bin aber bisher durchaus angetan. Zeitaufwendig ist es bestimmt, grinding könnte ein Problem werden, aber schlecht fand ich es auf keinen Fall! Die 7.5 ist wohl angemessen, wobei ich (momentan jedenfalls) eher zur 8.5 tendieren würde.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 13937 - 5. Juli 2019 - 17:26 #

Ich hab es ja noch nicht einmal gekauft, sondern es war bereits in der Early-Access-Fassung einfach bei Origin Premier dabei. Und womit ich beim Abschluss des Jahresabos nicht gerechnet hätte: They Are Billions (53h) ist nach Battlefield V (236h) das Premier-Spiel mit der meisten Spielzeit bei mir (und gespielt hab ich einige Sachen wie Anthem, Battlefront 2 oder FIFA 19).

Ich hatte nach der Kenntnisnahme der Ankündigung einer Kampagne nur gedacht, dass mit dem Release eben jener locker noch einmal derselbe Spielzeitwert draufkommen würde - so viel Spaß haben mir die Karten des Überlebensmodus gemacht. Nach den ersten Missionen bezweifel ich das aber leider.

Aber ja: Nur für den Überlebensmodus hätte sich der Kauf für mich bereits gelohnt.

Prof.Mobilux 10 Kommunikator - 548 - 7. Juli 2019 - 17:05 #

Danke für den informativen Test. Das Wichtigste scheint mir der Überlebensmodus zu sein, welcher gelungen wirkt.

TheRaffer 21 Motivator - - 30275 - 9. Juli 2019 - 21:03 #

Leider überzeugt die Kampagne mich damit auch nicht von dem Spiel...

Zille 20 Gold-Gamer - - 22979 - 10. Juli 2019 - 14:20 #

Lustigerweise ist bei mir mit etwas Abstand dann doch spontan Lust entstanden und ich habe es gekauft.

Das Spielen und freischalten der einzelnen Karten reicht mir aber wohl. Das wird mich zig Stunden beschäftigen.