Mehr als nur ein neuer Name

Back 4 Blood Test+

Hagen Gehritz 12. Oktober 2021 - 23:57 — vor 2 Tagen aktualisiert
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In diesem Abschnitt sind so viele Krähen, dass Back 4 Blood kurz zum Schleichspiel wird.
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Die Strippenzieher-KI

Der sogenannte KI-Direktor aus Left 4 Dead feiert in Back 4 Blood sein Comeback. Hinter dem Namen verbirgt sich ein System, dass  im Hintergrund die Platzierung von Items, die Spawnrate von Gegnern und mehr an den Status der Spieler (wie gesund, wie gut bewaffnet, usw.) anpasst. In Back 4 Blood ist das System dazu ebenfalls auf Karten ausgelegt. So seht ihr zu Beginn eines Levels vor der Wahl eurer Boni, was für böse Modifikatoren euch erwarten, beispielsweise besonders viele Sleeper oder Nebel. In Levels, in denen ein Timer für eine Mega-Horde runtertickt, entscheidet ihr euch vielleicht besser für mehr Ausdauer statt Bonus-Schaden beim Schuss auf die Schwachpunkte der mutierten Ridden. Neben den Mali gibt es zudem Herausforderungen, wie keine Alarme auszulösen. Die Modifikatoren scheinen ein gutes Mittel, um Unterschiede in jedem Durchgang zu erzeugen. Praktisch spürt ihr das aber nur auf höheren Schwierigkeitsgraden oder am Ende eines langen Durchlaufs. Denn gewisse Karten scheinen in jedem Level gesetzt.

Wenn ihr Kampagnen am Stück spielt, zeigt euch die KI passend zu eurer wachsenden Zahl an Boni immer mehr schwarze Peter. Das führte jedoch dazu, dass Durchläufe nach hinten raus deutlich stressiger werden, zumal die maximale Länge der Lebensbalken nach und nach durch Verletzungen dauerhaft schrumpft, was sich nur an Medizinschränken wieder etwas beheben lässt. Startet ihr dagegen direkt den finalen Level einer Kampagne, zieht ihr zwar direkt diverse Boni und erhaltet massig Kupfer zum shoppen, im Vergleich schien mir mehrere entsprechende Showdowns  dennoch dann einfacher.

Beim mehrmaligen Spielen desselben Abschnitts erkannte ich den Eingriff der Direktor-KI. So war in einem Durchgang kurz nach einem Zwischenboss eine verriegelte Tür, hinter der wir Waffen und Heilmittel fanden. In einem anderen Durchgang gab es etwas weniger Vorräte direkt vor dem Brocken und als ich wieder die Tür zum Versteck knacken wollte, fand ich an der Stelle nur eine über den Rahmen genagelte Spanplatte. Einmal jedoch schien die KI zu schlafen, denn niemand aus dem Team hatte mehr Munition für die Hauptwaffe und dennoch fanden wir auf "Normal" kaum Munitionskisten.

Ihr müsst übrigens die Levels auf jedem höheren Schwierigkeitsgrad wieder freispielen. Im Solo-Modus mit Bots  (für den es dennoch eine Verbindung zum Online-Server braucht) macht das weniger Spaß, da die Bot-KI zwar passabel hilft, aber im Test noch deutliche Macken zeigte. So schaffen es die Bots oft, lange in Türen hängen zu bleiben.
Auf den letzten Metern spawnt eine Horde mit einem Tallboy. Witziges Details: Der abgetrennte Arm ist tatsächlich ein für den Level-Abschluss wichtiger Gegenstand, taugt aber auch als schwache Schlagwaffe.


Dünn gesäte Highlights

Positiv an Back 4 Blood fällt die Varianz an Zielen innerhalb eines Abschnitts auf. In Left 4 Dead 2 war oft der Weg von A nach B das Ziel. Höchstens ließ euch der Titel bei einer Stellung ausharren oder Benzinkanister sammeln. Im Ablauf bleibt Back 4 Blood sehr ähnlich, inszeniert das aber schöner. So ist es etwas ganz anderes, eine Artilleriekanone zu laden und abzufeuern, als schnöde ein Auto vollzutanken. Dazu kommen Abschnitte, in denen ihr immer wieder kleine Ridden-Wellen abwehrt, während ihr nach und nach ihre Zugänge ins Gebäude vernagelt.

In Back 4 Blood stecken einige richtig schöne Abschnitte. So müsst ihr euch durch ein auf Grund gelaufenes Flussrundfahrtschiff auf die andere Seite einer Brücke schießen, nur um danach Sprengstoff im Schiff anzubringen und dann wieder schnell daraus zu türmen. Der beste Moment wird aber die Rocker-Bar sein, in der ihr mit der Jukebox Ridden anlockt und dann zu lizensierter Musik wie dem aus Pulp Ficton bekannten Song Miserlou im Spiel rockt. Das ist übrigens eine sehr kurzer Level, der direkt vor besagter Kneipe startet und in unter 10 Minuten abgeschlossen werden kann.

Viele Abschnitte zwischen den Highlights hinterließen allerdings einen  generischen Eindruck. Viele Kampagnen beginnen im gleichen Straßenzug vor eurer Basis, in dem je nach Ziel andere Abzweigungen abgesperrt sind. Dazu geht es öfter durch nicht allzu individuelle Wälder und ländliche Gebiete. An einer Stelle freute ich mich sehr, in eine Polizeiwache vorzudringen, nur um im Anschluss vor allem im drögen industriellen Komplex daneben rumzudackeln – auch wenn die Aufgabenstellung lustig war, denn es galt aus Ridden-Nestern einen abgetrennten Arm zu fischen, um ein Handscanner-Schloss zu öffnen.

Besagte Nester sind in ihrer Widerlichkeit ein schönes Highlight des Level-Designs. Mit Schauwerten sticht Back 4 Blood sonst nicht hervor. Weder die Qualität der Grafik noch die Animationen der Ridden sind mehr als Durchschnitt.
Im PvP könnt ihr mit Mutationspunkten die Eigenschaften der Mutanten oder der Horde verbessern.


Kein Nachfolger für den Versus-Modus

Eine Besonderheit von Left 4 Dead hat bisher keiner der mir bekannten Nacheiferer wie Zombie Army nachgemacht: Den Versus-Modus, in dem vier gegnerische Spieler die Kontrolle über die besonderen Infizierten übernahmen. Der Modus bot herrlich spannende Momente, wenn die Infizierten ihre Kenntnisse der Kampagnen-Karten nutzten, um im richtigen Moment koordiniert zuzuschlagen. Kaum macht einer der Überlebenden den Fehler, durch einen Metalldetektor zu laufen und die Horde aufzuschrecken, da nagelt ein Hunter sofort den am weitesten entfernten fest und ein Boomer bringt sich in Stellung, um noch mehr Zombies auf die Gruppe zu hetzen.

Solche Momente wird es im Schwarm-Modus nicht geben, denn der findet nicht auf den regulären Koop-Karten statt, sondern in kleinen Arealen in bekannten Umgebungen. Die Überlebenden müssen so lange wie möglich Wellen von Ridden überleben, während die vier Gegner von Anfang an Tallboy und Co. auf sie werfen und diese noch mit der Zeit aufwerten. In meinen Runden überlebte kein Team länger als vier Minuten. Dann wechseln die Seiten. Das Team, dass länger in einer Arena überlebt, erhält einen Punkt. Sieger ist, wer zwei von drei Matches gewinnt. Es handelt sich letztlich um kurze, hektische Deathmatches für zwischendurch. Einen anderen PvP-Modus gibt es in der Launch-Version nicht. 

Autor: Hagen Gehritz (GamersGlobal)

 

Meinung: Hagen Gehritz

Ich habe früher hunderte Stunden in Left 4 Dead versenkt und war sehr gespannt, wie Turtle Rock Studios die eigene Formel weiter entwickelt. Die vielen Parallelen sind unverkennbar, aber auch die Unterschiede sind markant. Positiv fällt auf, dass die Cleaner einen abwechslungsreicheren Arbeitsalltag haben: Mal muss mein Team Kisten bergen, dann Fenster verrammeln oder sogar Artillerie-Kanonen laden und abfeuern. Auch die transparenten Modifikatoren für mehr Abwechslung in den Durchgängen sind eine logische Weiterentwicklung.

Teils kredenzt Back 4 Blood tolle Szenarios, wie den grandiosen Rocker-Bar-Standoff, bei dem ich zu lizensierter Musik wie Black Betty Ridden über den Haufen schieße.  Allerdings bietet Back 4 Blood zwischen den Highlights diverse weniger spannende Ausflüge. Auf eine Kirche auf einem stimmigen Friedhof kommen gefühlt zweieinhalb Trips durch weniger erinnerungswürdige Wälder, Felder und Straßen. 

Das Gunplay ist schön präzise und auf den höheren Schwierigkeitsgraden ist Zusammenspiel Pflicht zum Erfolg. Klingt eigentlich super, doch neben den zu faden Arealen nagen einige Design-Entscheidungen an meinem Spielspaß wie eine Rotte Ridden. Die Item-Vielfalt begrüße ich, doch beim Waffen-System wäre weniger mehr gewesen. Die Auswirkungen der kleinteiligen Waffenmods merke ich abseits der Visiere kaum und ich kann auf Seltenheits-Stufen für Waffen verzichten, die ich nach dem Ende des Durchlaufs wieder verliere. In Vermintide 2 hatte ich Spaß, nach einer Kampagne meine Beute zu begutachten, in Back 4 Blood stört der Vergleich der Waffenwerte mitten in der Mission nur das Pacing.

Die Karten-Mechanik bietet eine Sandbox zum Austüfteln eigener Builds, als Balancing-System wurde es mir aber zu nervig, wenn der KI-Direktor zum Ausgleich für die Boni des Teams den Spielern gefühlt immer mehr schwarze Peter zuschiebt, sodass ich einen optionalen Modus ohne Karten begrüßt hätte. Sowohl Waffen-Werte als auch Karten-Mechanik werfen zusätzliche Komplexität auf Aspekte, die mir in Left 4 Dead in ihrer Simplizität mehr Eleganz vermittelten. Unterm Strich hat mir Back 4 Blood daher trotz guter Ansätze vor allem Lust gemacht, mal wieder Left 4 Dead 2 oder Vermintide 2 anzuwerfen.
Back 4 Blood PS5
Einstieg/Bedienung
  • Präzise Controller-Steuerung
  • Tutorial wiederholbar
  • Tutorial und Einführungsvideos erklären Spielprinzip und Features dürftig bis gar nicht
  • Auto-Aim zieht manchmal Fadenkreuz weg von fernen großen zu nahen kleinen Gegnern
Spieltiefe/Balance
  • 33 Levels verteilt auf 9 Kampagnen und finalen Bosskampf
  • Hoher Wiederspielwert durch Modifikatoren und KI-Direktor
  • Befriedigendes Gunplay
  • Abwechslungsreiche Missionsziele und einige Highlight-Szenarien
  • Figuren mit besonderen Eigenschaften sowie Deck-System für Boni
  • Viele generisch wirkende Areale
  • Nicht alle Spezialfeinde sofort anhand der Silhouette unterscheidbar
  • Kleinteiliges Waffensystem, bei dem Mod-Boni nicht immer spürbar sind
  • Balancing sorgt für nervig viele Mali, je länger eine Kampagne am Stück gespielt wird
  • Levels müssen auf höheren Schwierigkeitsgraden erneut freigespielt werden
  • Solo-Spiel mit Bots benötigt dennoch ständige Verbindung zum Server 
Grafik/Technik
  • Schön eklige Ridden-Nester
  • Auch bei großen Gegnermassen flüssig
  • Grafik insgesamt nur mäßig
  • Bot-KI mit offensichtlichen Macken
  • Vereinzelt Bugs und Glitches
Sound/Sprache
  • Gute deutsche Sprachausgabe
  • Stimmige Waffen- und Feindsounds
  • Lizenz-Musik in Rocker-Bar
  • Charaktere nerven teils mit ihren sich wiederholenden Sprüchen
Multiplayer
  • 4-Spieler-Koop
  • Crossplay funktioniert gut
  • Arena-Deathmatch statt PvP im Stile des Versus-Modus von Left 4 Dead
6.5
Userwertung0.0
Mikrotransaktionen
Hardware-Info
Keine Besonderheit
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
  • Epic Games Store
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
  • Internetverbindung beim Start
Hagen Gehritz 12. Oktober 2021 - 23:57 — vor 2 Tagen aktualisiert
Hagen Gehritz Redakteur - P - 74225 - 12. Oktober 2021 - 23:57 #

Viel Spaß mit dem Test!

Toxoplasmaa 19 Megatalent - - 17171 - 13. Oktober 2021 - 0:31 #

Danke für die Nachtschicht, damit die Nachteulen was zu schauen und zu lesen haben!

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 67017 - 13. Oktober 2021 - 0:35 #

Schon passiert :D

LRod 18 Doppel-Voter - P - 12010 - 13. Oktober 2021 - 0:41 #

Schade, aber es kommt ja demnächst noch Darktide, die W40k-Variante von Vermintide. Das bekommt schonmal den Szenario-Bonus von mir :)

SupArai 24 Trolljäger - P - 46638 - 13. Oktober 2021 - 1:35 #

Darktide sieht im Trailer auf jeden Fall sehr viel cooler und stylischer als Back 4 Blood aus. Allerdings bin ich mit Vermintide 2 leider nicht sooo richtig warm geworden. Ich pack mir Darktide mal auf die Warteliste und warte ab...

Zu Back 4 Blood: Meine Left 4 Dead liegt schon lange hinter mir und schon World War Z hat mich einfach nur angeödet. Back 4 Blood finde ich zudem optisch auch nicht ansprechend. Nööö, danke.

TheLastToKnow 24 Trolljäger - - 49941 - 13. Oktober 2021 - 0:44 #

Die Note entspricht exakt dem Eindruck, den ich von der Beta hatte. Schade, da passe ich.

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 67017 - 13. Oktober 2021 - 8:15 #

Etwas ernüchternd, wir werden trotzdem sicher reinschauen. Schönes Testvideo!

Maverick 30 Pro-Gamer - - 662166 - 13. Oktober 2021 - 16:46 #

Auf jeden Fall werden wir das machen. Mit unseren Koop-Sessions wird sowieso ein ganz anderes Spiel draus. *gg*

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 67017 - 13. Oktober 2021 - 17:18 #

Auf jeden Fall! Und wenn man dann die Waffe wechselt, wird es auch wieder ein ganz anderes Spiel!

Maverick 30 Pro-Gamer - - 662166 - 13. Oktober 2021 - 17:26 #

Wie könnte ich da widersprechen. ;-)

MachineryJoe 17 Shapeshifter - P - 8958 - 13. Oktober 2021 - 8:35 #

L4D2 hat bei mir über Tausend Stunden auf der Uhr. Nicht wegen dem schnöden Zombie-Szenario, aber wegen des tollen Teamplays. Aber auch die Trainings mit den Bots haben Spaß gemacht und jetzt sehe ich, dass die Bots hier nicht mal durch die Tür kommen. Das ist sehr ernüchternd. Auch diese Karten und Waffenupgrades sehe ich erst einmal skeptisch. Wenn es das Pacing stört, ist es eher nervig. Ich sehe das bereits beim aktuellen Alien-Hordeshooter, der mir sogar recht viel Spaß bereitet. Aber die vielen Waffen und diese Karten, welche die Eigenschaften des Spiels grundlegend ändern, können schon recht ärgerlich werden. Zusätzliche Kampagnen würde ich da eher begrüßen.

Faerwynn 19 Megatalent - - 15663 - 13. Oktober 2021 - 9:18 #

Ich denke, das wird dann nach etwas weiterer Reifezeit spannend. Heutzutage kann man solche Spiele ja bei Release kaum bewerten, da das Erlebnis oft ein völlig anderes als ein Jahr später ist.

Wesker 15 Kenner - P - 3787 - 13. Oktober 2021 - 9:56 #

Habe die Beta auf dem PC gespielt und fand es in Ordnung, aber definitiv keinen Kauf wert.
Gestern habe ich die GamePass-Version auf der Konsole gespielt und war erschüttert, wie schlecht die Steuerung auf der Konsole geraten ist.

Gegebenenfalls spiele ich es auf PC weiter, aber ich sehe aktuell keinen Grund es zu spielen, wenn es Aliens und Deep Rock Galactic gibt.

Goremageddon 15 Kenner - P - 3676 - 13. Oktober 2021 - 10:12 #

Na das klingt doch alles ziemlich gut. Die Beta war ja schon recht spaßig und mit ein bisschen Reifezeit und Paar Patches wirds bestimmt eine runde Sache. Früher oder später steige ich bestimmt ein.

Sothi 13 Koop-Gamer - P - 1396 - 13. Oktober 2021 - 10:34 #

6.5 klingt erstmal wie ein Fiasko. Aber nur auf die Wertung zu schielen (was man ja gerne auf die "Schnelle" mal macht) könnte sich als fataler Fehler entpuppen. Am Ende gibt es in dem Spiel verdeckte Bodenplatten (oder ähnliches), die den Spielspaß gedrückt haben und die Bewertung relativieren. Also bitte den Test und die Begründung durchlesen.

Werde ich jetzt übrigens auch mal nachholen ;)

Maverick 30 Pro-Gamer - - 662166 - 13. Oktober 2021 - 16:48 #

Ich hoffe, du hast den Test+ gemütlich mit einer servierten Tasse Tee genossen. ;-)

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 67017 - 13. Oktober 2021 - 17:18 #

Genau sowas wollte ich auch schreiben, habe mich aber nicht getraut :-D Tee wird einfach nie kalter Kaffee.

Danywilde 24 Trolljäger - - 116971 - 14. Oktober 2021 - 10:32 #

Vor allem, wenn er auf einem schönen Wagen serviert wird.

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 67017 - 14. Oktober 2021 - 10:53 #

An einem gut servierten Tee kommt man einfach nicht vorbei!

Danywilde 24 Trolljäger - - 116971 - 14. Oktober 2021 - 11:14 #

Man bleibt quasi hängen. ;)

Danywilde 24 Trolljäger - - 116971 - 13. Oktober 2021 - 11:05 #

Left for Dead 1&2 habe ich sowohl im Koop- als auch im Solomodus geliebt. Der Test klingt erstmal nicht so vielversprechend, aber ich werde es mir zunächst mal bei einem Freund auf der XsX anschauen, bevor ich mich entscheide.

Hannes Herrmann Community-Moderator - P - 27284 - 13. Oktober 2021 - 11:20 #

Ich werd es auch mal auf er Konsole installieren - reinspielen kostet dank Gamepass ja "nur" etwas Zeit. Die Zwacke ich dann von der AC-Odyssey-Zeit ab.

rammmses 20 Gold-Gamer - - 26693 - 13. Oktober 2021 - 11:35 #

Gestern mal reingespielt dank Gamepass. Nee, das ist nichts für mich; das Core-Gameplay stimmt einfach nicht; Trefferfeedback müsste viel heftiger sein, zu viele Gegner in zu kleinen Räumen, zu hell und keine Horrorstimmung. Ist wirklich nur stumpfes Geballer und da ist World War Z besser, das hat dann ja richtige Horden und größere Levels.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 74225 - 13. Oktober 2021 - 12:05 #

Zum Thema heftigeres Trefferfeedback muss ich auch daran denken, dass in Left 4 Dead die Zombies in meiner Erinnerung schöner umgefallen sind. Die Infizierten hatten da einige sehr ansehnliche Animationen und Ragdoll-Effekte.

rammmses 20 Gold-Gamer - - 26693 - 13. Oktober 2021 - 14:24 #

Ja genau oder bei Killing Floor ist das fantastisch mit dem ganzen Splatter, fehlt hier alles.

Punisher 21 Motivator - - 29034 - 14. Oktober 2021 - 19:34 #

Es müsste überhaupt irgendein Trefferfeedback da sein... habs gestern auch mit Freunden gespielt, so richtig Stimmung und Spaß kommt dabei nicht auf, kann mir nicht helfen. Das ist alles so... generisch. Einfach langweilig. Das Horden-Feeling bei WWZ war dagegen wirklich bombe, ja.

Inso 18 Doppel-Voter - - 9100 - 14. Oktober 2021 - 19:42 #

Auf dem PC wird ein Bereich am Crosshair gelb bzw rot wenn man etwas trifft.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 74225 - 14. Oktober 2021 - 19:55 #

Auf der PS5 auch.

rammmses 20 Gold-Gamer - - 26693 - 14. Oktober 2021 - 21:28 #

Ja toll :D Also es ging mir mehr um Feedback in Form von Ragdoll und Splatter, einfach ein wuchtiges Waffengefühl.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 662166 - 13. Oktober 2021 - 16:44 #

Schön umfangreicher Text-Test und nettes Video zu Back4Blood, Hagen! :) Die Note klingt zwar nicht so doll, aber als L4D1+2 Veteran werde ich mir auf meiner Xbox Series X dank GamePass in der nächsten Zeit selbst noch ein Bild vom Koop-Modus des Spiels machen. Wäre klasse, wenn der alte Versus-Mode noch zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden würde. ;)

Hagen Gehritz Redakteur - P - 74225 - 13. Oktober 2021 - 17:42 #

Der erste Annual Pass verspricht aktuell erstmal neue Überlebende, Ridden und Karten. Wenn es aber seine Zielgruppe findet und weiter Support erhält, gibt es vielleicht noch Hoffnung.

vgamer85 20 Gold-Gamer - - 26448 - 13. Oktober 2021 - 16:58 #

Mittelmaß. Kann ich beruhigt auslassen odee aus langeweille im gamepass anspielen :D

Technosoph 08 Versteher - P - 166 - 13. Oktober 2021 - 21:16 #

Ich habe es über den PC-Gamepass mal Probe gespielt. Die Grafik finde ich persönlich sehr gut. Aber bei diesem Riesenmonster war jedes Mal Ende für mich. Die übrigen Gegner konnte ich dagegen mit 1-2 Schlägen mit dem Baseball-Schläger umhauen. Seltsames Balancing. Naja. Habe nix dafür gezahlt, kaufen würde ich es mir nach dieser Erfahrung jedenfalls nicht.