The Thaumaturge

The Thaumaturge Test+

Starkes Story-Adventure mit RPG-Anleihen

Hagen Gehritz / 5. März 2024 - 14:31 — vor 11 Wochen aktualisiert

Teaser

In der Rolle von Magier Wiktor ermittelt ihr, was hinter dem Tod eures Vaters steckt und zähmt Dämonen, die ihr aus den dunklen Seiten anderer Menschen herauskitzelt.
Dieser Inhalt wäre ohne die Premium-User nicht finanzierbar. Doch wir brauchen dringend mehr Unterstützer: Hilf auch du mit!
Alle Screenshots und Videoszenen stammen von GamersGlobal

Der polnische Entwickler Fool’s Theory ist unter anderem dafür bekannt, für CD Projet RED das Remake vom ersten The Witcher zu entwickeln. Mit The Thaumaturge veröffentlicht das Team nun sein zweites ganz eigenes Projekt.
 
In dem auf seine Story fokussierten Titel mit RPG-Elementen spielt ihr den Thaumaturgen Wiktor Szulski. Die Besonderheit dieser Sorte Zauberer (auch Temperomanten genannt) ist direkt die erste spannende Facette der Spielwelt: Nur sie können sogenannte Salutoren sehen. Dämonen, die von dunklen Charakterzügen angelockt werden und diese auch in ihrem Wirt sowie in dessen Umfeld verstärken. Thaumaturgen können aber noch mehr: Sie spüren an Objekten haftende Emotionen und Erinnerungen und können sogar die Gefühle anderer mithilfe eines Salutors, mit dem sie ein Band geknüpft haben, manipulieren.
 
Euch verschlägt es im Jahr 1905 für die Beerdigung von Wiktors Vater nach Warschau. Die Umstände seines Ablebens sind mysteriös und obendrein ist dessen Zauberbuch verschwunden, also geht ihr beiden Mysterien auf den Grund. Im Folgenden erfahrt ihr, warum mir das viel Spaß gemacht hat, aber ihr aufgrund der Iso-Perspektive kein Oldschool-Rollenspiel erwarten solltet.
Im Laufe der Handlung trefft ihr auch auf andere Thaumaturginnen und Thaumaturgen mit ihren ganz eigenen Salutoren. Es gibt nur rund ein Dutzend der Dämonen im Spiel zu sehen, die mit schönem Monster-Design glänzen.


Dämonischer Detektiv

Seine größten Stärken zeigt The Thaumaturge bei Story und Atmosphäre. Wiktor selbst trägt das Laster des Stolzes, über das er mit seinem ersten Salutor ein Band knüpfte, einem Upyr. Sein Stolz macht sich in Dialogen unter anderem durch sarkastischen Humor bemerkbar, doch der Protagonist mag seine menschlichen Fehler haben, er ist deswegen nicht dauernd ein Kotzbrocken, zumal ihr in den Dialogbäumen sehr unterschiedlich mit Menschen umgehen könnt. Auch andere wichtige Figuren wie Wiktors Zwillingsschwester Ligia, seinen Kindheitsfreund Auburucy oder den berühmten Mystiker Rasputin habe ich gerne in den kurzweiligen Dialogen kennengelernt. Wechselnde Kameraperspektiven bringen zumindest etwas Dynamik in die Gespräche, in denen Figuren sich oft schlicht gegenüberstehen. Die englische Vertonung ist über weite Teile ordentlich, aber eben nicht immer überzeugend. Die Inszenierung bietet aber auch immer mal wieder interessante Bilder, gerade wenn ihr auf wilde Salutoren trefft. Die Nahaufnahmen im Gespräch sind aber gerade bei den meisten Nebenfiguren eine unliebsame Erinnerung daran, wie viel schlechter die Gesichter aussehen im Vergleich zu den schön modellierten Straßen Warschaus, durch die ihr in isometrischer Perspektive  wandert. Zudem gab es in der Testfassung noch einige kleine grafische Fehler wie in Körper glitchende Kleidung oder Revolver, die neben Händen schwebten.
 
Die meiste Zeit verbringt ihr in Gesprächen und beim Absuchen der Umgebung. Auf Knopfdruck erzeugt Wiktor eine Aura, die ihn den Weg zum nächsten Questziel weist und außerdem rot Gegenstände hervorhebt, an denen noch Spuren von Emotionen haften. Über das Nachfühlen dieser Emotionen erhält Wiktor Einblicke in die Erinnerungen und die Gefühlswelt anderer Menschen. Das macht ihn natürlich zum perfekten Detektiv und zu großen Teilen ist The Thaumaturge genau das: Ein Detektivspiel. Ihr spürt Informationen auf, die andere vor euch verbergen wollen und stoßt dabei immer wieder auf Menschen, die einem wilden Salutor als Wirt dienen. Wiktor muss im Zuge der Hauptgeschichte immer wieder die Geheimnisse anderer aufdecken und ihre dunklen Seiten hervorkitzeln, weil er das Laster der Person übernehmen muss, damit sich die Salutoren zeigen und er sie seiner eigenen Sammlung einverleiben kann.

Das ist übrigens kein normaler Prozess: Nur wenige Thaumaturgen besitzen mehr als einen Salutor. Wiktor beginnt das Spiel sogar um den Großteil seiner Kräfte beraubt und dem Wahnsinn nahe, weil sein Versuch, einen zweiten Salutor zu unterwerfen, schief ging. Erwartet auch kein Persona: Die Zahl der Salutoren ist überschaubar und bisher begegnete ich allen von ihnen im Zuge der Haupt-Quests. In den vollwertigen Nebenquests (mehr dazu später) extrahierte ich weitere Laster aus Figuren, aber an die hatte sich kein Salutor geheftet. 
The Thaumaturge verrät euch nicht, was es für Folgen hat, eurem Stolz nachzugeben. Tut ihr das nicht oft genug, dann werdet ihr euch öfter in Situationen wiederfinden, in denen Leute Wiktor dumm kommen, doch eine Retourkutsche ist aufgrund des zu geringen (nicht transparenten) Stolz-Wertes nicht verfügbar.
 

Kämpfe mit Knobel-Charakter

Diese Salutoren kommen auch im ungewöhnlichen Rundenkampfsystem zum Einsatz. Ihr kämpft immer zu zweit: Der erste Zug gehört Wiktor und der zweite einem seiner überirdischen Begleiter. Durch das Fangen weiterer Dämonen im Storyverlauf lernt Wiktor selbst neue Angriffe und dazu besitzt jeder Salutor ein Set an einzigartigen Attacken. Ein Zeitstrahl am oberen Rand zeigt, wie lange eine Attacke vorbereitet werden muss, bevor Wiktor und Co. wirklich zuschlagen. Dazu seht ihr dort auch, wenn die gegnerische Attacke kommt und ob sie Debuffs mit sich bringt. Anstatt Feinden direkt zu schaden, könnt ihr auch durch Magie oder gewisse Salutoren ihre gelben Fokuspunkte über der Lebensleiste verbrauchen. Ist der Fokus geleert, verliert der Feind seinen nächsten Zug und ihr könnt besonders mächtige Attacken auf ihn wirken.
 
Neben dem Leeren der Fokusleiste spielen besonders Buffs und Debuffs eine zentrale Rolle. So gut wie jeder Gegner hat Vorteile wie um 80 Prozent geminderten eingehenden Schaden, die zunächst durch den Angriff mit einem bestimmten Salutor aufgehoben werden sollten. Ihr müsst zudem taktisch Manöver einsetzen, die wieder einige Punkte von Wiktors Lebensenergie herstellen, da er stets in der Unterzahl ist. Gleichzeitig verursachen die Feinde oft Blutungen und mindern seine Heilungseffizienz. Diese Debuffs können durch Uypr aufgehoben oder mit einem anderen Salutor sogar auf Feinde übertragen werden. Diese Verzahnung der Elemente macht jedes Gefecht zu einer kleinen Rätselaufgabe, besonders bei den Bosskämpfen gegen die wilden Salutoren können sehr knappe Situationen entstehen.
 
Dazu passt, dass es keine Trefferchancen gibt, nur eine kleine relativ kleine Spanne, wie viel Schaden ein Angriff anrichtet. Außerdem heilt sich Wiktor nach jedem Gefecht komplett. Auch steigen weder der Thaumaturg noch die Salutoren im Level, für gesammelte Erfahrung erhaltet ihr nur Punkte, um die vier Skills Herz, Zunge, Hirn und Auge zu verbessern. Manche Knoten auf den vier linearen Skilltrees lassen das entsprechende Skill-Attribut steigen, vereinzelt gibt es eben doch wenige Lebens- oder Fokuspunkte mehr für Viktor oder sogar eine weitere Stufe eines Angriffs, die ihr dann auslösen könnt, wenn ihr in der Runde zuvor die Vorstufe des Manövers ausgeführt habt. Vor allem aber schaltet jeder Knoten Perks frei, die in Slots für Wiktors Attacken eingefügt werden können. Das reicht von Chancen, den Zug des angegriffenen Gegners zu überspringen über Extra-Effekte gegen Feinde mit Debuff bis hin dazu, dass der nächste Salutor-Angriff schneller erfolgt oder mehr Schaden verursacht. Diese Perks (gemeinsam mit Sondereffekten mancher Salutor-Attacken) geben euch genug taktischen Spielraum, sodass die Kämpfe zwar einen Knobelfaktor, aber eben nicht nur eine Lösung haben.
Die Prognose unten links zeigt, dass Wiktor besiegt wird, wenn die sich ankündigenden Attacken der Gegner treffen. Der linke Feind wird jedoch gleich von Wiktor ausgeknockt. Den rechten Gegner habe ich bisher ignoriert, da es besser ist, die Gegner methodisch abzuarbeiten. Mit seinem nächsten Manöver wird ein Salutor seinen Buff aufheben. Oben sehe ich auf dem Zeitstrahl, dass meine beiden Aktionen (grau) vollendet sind, noch ehe die Gegner ziehen. Ich kann danach also direkt zwei neue Befehle geben.
 

Überschaubarer RPG-Anteil

Die Kämpfe sind jedoch auch der Spielteil mit der deutlich größten mechanischen Tiefe. So wie es keine Charakterstufen, Gold oder Ausrüstungsgegenstände gibt, gibt es auch nur sehr rudimentäre Skill-Checks: Wiktor muss die vier Attribute lediglich weit genug ausgebaut haben, um gewisse Informationen aus Objekten ziehen zu können oder um Menschen mit Salutoren zu manipulieren.
 
Genug Erfahrungspunkte zum Skillen kriegt ihr kinderleicht, denn ihr bekommt für jedes der vielen herumliegenden Dokumente Erfahrung. Richtige Nebenquests gibt es bei der Erkundung nicht zu entdecken– auf die wurde ich bisher immer per Anruf oder Telegramm aufmerksam gemacht. Ihr bereist eine handvoll Viertel, in denen ich mich bald einigermaßen auskannte, weil ich darin immer wieder Strecken laufe, die gerade so nicht störend lang sind. Dort könnt ihr auf dem Weg von A nach B auch Spuren entdecken, die euch Adressen von besonderen Orte der Stadt offenbaren. Besucht ihr sie, gibt es nur einen Satz von Wiktor dazu und eine Skizze, was ebenfalls Erfahrungspunkte bringt. Diese kleinen, nur angedeuteten Episoden tragen aber dazu bei, tiefer in das historische Szenario einzutauchen, schließlich gibt jede Spur Wiktor einen kleinen Einblick in die Köpfe anderer, etwa von Nachbarn, die aus Eifersucht Nachbarn mit erfundenen Vorwürfen bei der Geheimpolizei des Zaren verleumden.

Schön fand ich dagegen auf meinen Spaziergängen durch die Kulisse, dass auch das Ansprechen gewisser NPCs in der Oberwelt oder das Betreten der falschen Ecke überraschend zu Kämpfen führen konnte. Ebenso könnt ihr diverse Situationen friedlich lösen, aber wenn ihr jedoch eine stolze Antwort wählt, provoziert das oft genug einen Kampf.

Um verborgene Dialogoptionen freizuschalten, gilt es Schlussfolgerungen aus Hinweisen ziehen. Das erledigt Wiktor aber ganz automatisch, sobald zugehörigen Spuren gefunden wurden. Ihr müsst höchstens darauf achten, euch gewisse Pfade nicht durch Entscheidungen in Dialogen zu verbauen, ansonsten ist kein Mitdenken gefragt, sondern nur Gründlichkeit beim Absuchen der Umgebungen. Da ihr wirklich alle Spuren finden müsst, ehe die Schlussfolgerung kommt, kann es auch ärgerlich sein, wenn ihr eigentlich schon wisst, welches Stichwort Wiktor im Dialog anbringen müsste, aber nochmal alle Winkel nach dem letzten Hinweis abklappert. Vereinzelt kam es auch vor, dass Wiktor in Schlussfolgerungen gedanklich eigentlich schon Theorien ausgeschlossen hat, nur um dann einen Dialog zu führen, der für Wiktor überraschend genau zur selben Erkenntnis führt.

Autor: Hagen Gehritz (GamersGlobal)
 
Anzeige

Meinung: Hagen Gehritz

Die Entwickler beschreiben The Thaumaturge als ein Rollenspiel mit Story-Fokus, ich würde es eher ein Story-Adventure mit RPG-Elementen nennen. Die Iso-Perspektive lässt an Oldschool-Rollenspiele denken, doch damit hat Wiktors Reise kaum etwas gemein, die Spielmechanik bietet fast nur bei den Kämpfen Tiefe.
 
Erkundung bringt euch vor allem kleine Einblicke in das Warschau des Jahres 1905, aber das ist auch eine der großen Stärken der Geschichte. Das Abenteuer malt ein faszinierend plastisches Bild von der Stadt im geteilten Polen, in der Wiktor es mit allen möglichen sozialen Schichten zu tun bekommt. Ihr trefft Revolutionäre ebenso wie Geheimpolizisten des Zarenreiches, von Armut erdrückte Familien und dekadente Studenten aus reichen Häusern, Juden und Antisemiten – und der berühmte Rasputin wird heimgesucht von Visionen des Ersten Weltkriegs. Als letzterer mit Wiktor nach Warschau kommt, sind auch gerade die Mitglieder des Zarenhauses Romanow in der Stadt, da deuten sich für Geschichts-Freunde direkt spannende Verwicklungen an. Die auf Sagengestalten beruhenden, fantasievoll gestalten Salutoren geben dem noch eine weitere düstere Dimension.
 
The Thaumaturge arbeitet dabei viel mit Text, der die emotionalen Spuren auf Objekten beschreibt. Aber ich habe immer gern diese Kraft von Wiktor benutzt, denn es ist schöne Prosa, die pointuerte Blicke ins Innenleben von Figuren vermittelt, wie man es sonst nur aus Romanen kennt.
 
Und nicht nur sind die großen und kleinen Geschichten in The Thaumaturge interessant, sie stellen euch auch immer wieder vor Entscheidungen mit dem guten alten Telltale-Trick in Form der eingeblendeten Worte “Ligia wird das nicht vergessen”. Am Anfang dachte ich nur schmunzelnd an Hexer Geralts ähnlich inszeniertes Axii-Zeichen, als Wiktor das erste Mal jemanden mit einem Salutor manipulierte. Doch ganz ohne dass es mir das Spiel auf die Nase binden musste, fragte ich mich später in einer Nebenquest, ob es richtig ist, diese Macht auf andere Menschen auszuüben. Zumal mit einem so fehlbaren Protagonisten.
Wer also keine komplexen RPG-Systeme sucht, sondern eine faszinierende Spielwelt mit starker Atmosphäre und interessanten Charakteren, der wird hier fündig und für den kann ich The Thaumaturge nur empfehlen.

Meinung: Thomas Schmitz

Dass es in "The Thaumaturge" eine Spelunke namens "Elysium" gibt, kann kein Zufall sein. Das polnische Rollenspiel atmet ein wenig den Geist des von mir geliebten Disco Elysium, weil es eben nicht konventionell ist, weil es keinen glattgebügelten Helden hat, weil die Atmosphäre und die Story im Vordergrund stehen. 

"The Thaumaturge" kommt dem Titel sehr nahe, ähnelt dem Meisterwerk (auch hier gibt es viel zu lesen), unterscheidet sich aber auch. Denn es setzt mehr auf Kampf. Das Rundenkampfsystem habe ich schnell verstanden, die Auseinandersetzungen sind auf dem mittleren der drei Schwierigkeitsgrade meist recht einfach, es sei denn, es geht um die Aufnahme neuer Salutoren, dann habe ich auch schon mal ins Warschauer Gras gebissen. Ich gebe aber auch zu: Ich hätte auf die Kämpfe sogar verzichten können.

Denn die Stärken von "The Thaumaturge" liegen auf der Erzählebene. Die kleinen Geschichten in den einzelnen Missionen faszinieren. Selbst das Ablaufen kleiner Miniaufgaben in den Stadtteilen Warschaus, für die es außer Erfahrungspunkten nur eine Skizze als Belohnung gibt, sind nicht langweilig. Das liegt auch daran, dass die einzelnen Karten vom Umfang eher begrenzt sind, sodass man schnell von A nach B kommt. Und dabei kann man den hübschen Schmutz von Warschau aus dem Jahre 1905 begutachten. Auch die Grafik trägt zur Atmosphäre bei. Ja, sie ist größtenteils nur eine Mischung aus Grau und Braun, die Straßen sind dreckig. Aber das passt alles, das gehört hier einfach rein.

Natürlich ist nicht alles großartig. Manche Szenen in den In-Game-Videos wirken wie Relikte aus vergangenen Zeiten. Das ist aber eher selten der Fall, verstört dann aber kurz. Die Rätsel selbst sind auch recht anspruchslos. Wer also wirklich Hirnschmalz verschwenden will, ist hier falsch. Mich hat es nicht gestört, weil alles im Fluss blieb und ich mich nie gelangweilt habe.

Trotz der Verschiebungen müssen ein paar Sachen noch gepolisht (nein, das war kein gewolltes Wortspiel) werden. Bei "The Thaumaturge" schaue ich aber gerne über die ein oder andere Unstimmigkeit hinweg und lasse mich einfach von der Atmosphäre antreiben. Mir gefällt dieses Rollenspiel. Sehr sogar.
 
THE THAUMATURGE PC

Fazit: Hagen Gehritz

Die Selbstbezeichnung als RPG und die Iso-Perspektive sollten keine falschen Erwartungen wecken. The Thaumaturge bietet zwar interessante Rundenkämpfe, die durch die verzahnten Mechaniken eher kleine Rätsel mit mehreren Lösungswegen sind, aber keine tiefen Rollenspielmechaniken, ja nicht einmal Charakterstufen. Vielmehr liegt ein großer Fokus auf den Dialogen und dem Lesen der vielen Hinweise und Dokumente, die zum sehr plastischen Bild von Warschau im Jahre 1905 und dem Wohl und Weh seiner Bewohner beitragen. Wer statt komplexer Regelwerke eine starke Atmosphäre und eine interessante Geschichte sucht, der sollte Wiktor dabei helfen, sich neue Dämonen einzuverleiben und die dunklen Geheimnisse der Stadt aufzudecken.
 
Hagen Gehritz 5. März 2024 - 14:31 — vor 11 Wochen aktualisiert
Hagen Gehritz Redakteur - P - 178686 - 5. März 2024 - 14:32 #

Viel Spaß mit dem (nicht ganz so kurzen) Kurztest!

Alter Hase 18 Doppel-Voter - - 9104 - 5. März 2024 - 14:44 #

Für den Preis doch ein ausgezeichnetes (Indie-)Spiel. Freut mich. Danke für den Kurztest.

Maryn 15 Kenner - - 3914 - 5. März 2024 - 20:44 #

Dem kann ich mich nur vollumfänglich anschließen. :-)

Berndor 19 Megatalent - - 17388 - 5. März 2024 - 14:50 #

Gab übrigens schon einen ca. 110 MB großen Patch heute, aber keine Ahnung was der gefixt hat. Bin jetzt durch den Prolog gekommen und gerade in Warschau gelandet. Klare Empfehlung für Leute, die schon Disco Elysium mochten und hier sind immerhin schon die Texte gut übersetzt.
Für Technikinteressierte: Das Spiel bietet sogar FSR3 mit Frame Generation an, aber ohne jegliches Upscaling sieht es natürlich am Schönsten aus. ;-)

Glond2601 12 Trollwächter - P - 1097 - 5. März 2024 - 14:55 #

Vielen Dank für den Test

Superkeks 13 Koop-Gamer - P - 1356 - 5. März 2024 - 14:56 #

Super, danke für den langen Kurztest! Hat mich endgültig überzeugt und schwupps ist das Ding auf der Wunschliste!

Holzkerbe 13 Koop-Gamer - - 1740 - 5. März 2024 - 16:02 #

Wow, super, danke für den Kurztest zur Veröffentlichung! Mich konnte bereits die Demo aus einer Steam Spielevorschau letztes Jahr überzeugen, der Test hier unterstreicht meine Ersteindrücke zusätzlich.

Hendrik 28 Party-Gamer - P - 105314 - 5. März 2024 - 16:06 #

Wie lang ist das Spiel denn?

Hagen Gehritz Redakteur - P - 178686 - 5. März 2024 - 16:25 #

Ausgehend von der Länge der Skilltrees und wie viele der zwölf Laster im Spiel ich gefunden hatte, würde ich die Spielzeit so um den Bereich von 25 Stunden schätzen, je nachdem, ob man auch die Nebenquest erledigt und wie viele der kleinen Zusatzszenen in Warschau man sucht.

Hendrik 28 Party-Gamer - P - 105314 - 5. März 2024 - 20:14 #

Alles klar, danke dir.

Earion 13 Koop-Gamer - P - 1539 - 5. März 2024 - 16:10 #

Yeah, da ist das Ding! Danke für den gar nicht so kurzen Kurztest. Das Spiel ist mein erstes Highlight dieses Jahr.

kurosawa 13 Koop-Gamer - 1236 - 5. März 2024 - 16:24 #

Danke für den test. Ist auf der Wunschliste.
was haltet ihr den von der (englischen) sprachausgabe? Habe irgendwo gelesen das die nicht so toll sein soll. Sind wenigstens die deutschen Texte gelungen?

Hagen Gehritz Redakteur - P - 178686 - 5. März 2024 - 16:42 #

Die deutschen Texte finde ich gerade bei den Spuren gelungen, da wird ja nur Text eingeblendet.

Wiktor und andere Hauptfiguren sind nicht Spitzenklasse, aber gut. Bei vielen Nebenfigur schwankt die Qualität schon mehr, manche Sätze werden sehr unnatürlich betont. Bei dramatischen Situationen ist auch der Sprecher von Wiktor aber eher zurückhaltend und geht nicht richtig aus sich heraus (ohne dass ich das als bewusste Charakterzeichnung wahrgenommen hätte).

Berndor 19 Megatalent - - 17388 - 5. März 2024 - 16:43 #

Ich habe jetzt knapp 4h gespielt und ich finde es absolut OK.

kurosawa 13 Koop-Gamer - 1236 - 5. März 2024 - 16:52 #

Wenn schon mittelmäßige synchro dann hätte ich mir die doch auf deutsch gewünscht. Immerhin wurden die Texte gut übersetzt und nicht durch den KI translator generiert. Danke für die Info.
ist runter von der Wunschliste und in die Bibliothek gewandert.

die polen machen schon seit einiger Zeit ziemlich gute Spiele.
auf indika vom selben publisher bin ich gespannt...

Green Yoshi 22 Motivator - P - 36343 - 5. März 2024 - 17:30 #

Am Besten soll die polnische Sprachausgabe sein. Kann man ja zusammen mit deutschen Untertiteln spielen. Machen ja auch viele so bei japanischen Rollenspielen.

kurosawa 13 Koop-Gamer - 1236 - 5. März 2024 - 22:02 #

3 Std. im Spiel und so übel finde ich das voice over gar nicht. Eine deutsche synchro wäre natürlich klasse gewesen...

Hedeltrollo 22 Motivator - P - 36025 - 7. März 2024 - 17:23 #

Das klingt besser als die polnische Tonspur auf der Psycho-DVD. Ein Mann spricht alle Rollen bzw. erklärt, der Originalton läuft leise im Hintergrund. Fand ich ganz witzig, ist aber angesichts des mutmaßlich geringen Budgets verständlich.

MicBass 21 AAA-Gamer - P - 29019 - 8. März 2024 - 22:00 #

So würde ich das auch machen. Finde das immer einen schönen Atmosphärebonus sowas im Original zu hören.

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21190 - 5. März 2024 - 17:16 #

Klingt nach einem geeigneten Produkt für mich.
Dümpelt auch schon länger in meiner Steam List rum.

Gorkon 21 AAA-Gamer - - 30265 - 5. März 2024 - 17:19 #

Sehr schön. hört sich doch alles sehr gut an. The Thaumaturge muss sich jedoch weit hinter Final Fantasy VII Rebirth einreihen.

Harry67 20 Gold-Gamer - - 24522 - 5. März 2024 - 17:56 #

Habe gestern Abend noch angefangen und bin sehr von der Erwachsenen Story und dem schönen Setting fasziniert.
Wenn das so bleibt, super!

rammmses 22 Motivator - P - 32716 - 5. März 2024 - 18:47 #

Das ist was für mich :) Warte dann mal auf die Konsolenversion.

el_Matzos 19 Megatalent - - 13166 - 5. März 2024 - 19:27 #

Das klingt nach einem Spiel für mich. Danke für den gar nicht so kurzen Kurztest!

Peter Verdi 17 Shapeshifter - - 8357 - 5. März 2024 - 21:27 #

Da werde ich definitiv zuschlagen, sobald's für die PS5 rauskommt. Wird's da auch einen physischen Release geben oder kommt das nur als Download?

Q-Bert 25 Platin-Gamer - P - 56974 - 5. März 2024 - 22:47 #

Vielen Dank für diesen "Kurz"test, und dann auch noch mit gleich zwei Kritikermeinungen! Jetzt noch eine Zahl unten drunter und dann darf das Format gerne zum "Standard"test erhoben werden. :)

Das Spiel hab ich seit längerem auf dem Radar, aber Baldurs Gate 3 wird mich hoffentlich noch eine Weile unterhalten.

Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 14362 - 6. März 2024 - 0:55 #

So nach zehn Stunden Spielzeit würde es bei mir in Richtung 8.0/8.5 tendieren, rein subjektiv. Aber es ist eben auch genau meine Art von Spiel.

Gorkon 21 AAA-Gamer - - 30265 - 6. März 2024 - 9:48 #

War der Kurztest nicht eher als ein "Wir spielen das Spiel an und bilden uns eine Meinung ob gut oder schlecht"? Da passt eine zahl nicht runter.

Ich würde mir generell mehr Kurztest wünschen als "richtige" Tests. Aber das ist eine andere Sache......

Flooraimer 15 Kenner - P - 3806 - 8. März 2024 - 0:05 #

Das sehe ich genauso. Befreit euch vom Zwang alles benoten zu müssen ;-).

Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 75672 - 6. März 2024 - 3:13 #

Klingt spannender, als ich vorher dachte, ich packs mir mal auf die Liste. ;)

Vampiro Freier Redakteur - - 123212 - 6. März 2024 - 10:46 #

Macht Lust auf das Spiel.

Tasmanius 21 AAA-Gamer - - 28902 - 7. März 2024 - 22:04 #

Ich glaube, das Spiel kann noch so gut sein, es wird an seinem Namen scheitern.

Flooraimer 15 Kenner - P - 3806 - 8. März 2024 - 0:03 #

Eigentlich hab ich mega Bock drauf, allerdings habe ich mir vor kurzem mit The Inquisitor ein Recht ähnliches Storyspiel geholt, das ich noch durchbringen will, bevor ich das nächste Game starte. Aber auf der Wishlist wird es ja nicht schlechter:).

MicBass 21 AAA-Gamer - P - 29019 - 8. März 2024 - 21:58 #

Das sieht sehr sehr gut aus. Spricht mich richtig an. Hab beim Test direkt an Disco Elysium denken müssen - was ich seehr liebe - und dann schreibt Thomas auch noch dass es dessen Geist atmet. Eine größere Empfehlung kann es für mich gar nicht geben. :)

Ganon 27 Spiele-Experte - - 84079 - 9. März 2024 - 10:49 #

Huch, da war ich ganz überrascht, als am Ende "nur" eine Daumenwertung kam. Anhand von Umfang des Textes und Videos plus zwei Meinungskästen hätte ich das nicht für einen Kurtest gehalten. ;-)

Übrigens, im Steckbrief wird das als Action-RPG bezeichnet, aber wenn das auf Rundenkämpfe setzt, ist das ja nicht richtig...

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 161929 - 9. März 2024 - 12:51 #

Es gibt leider keine entsprechende passende Unter-Kategorie, wie bei vielen anderen Genres auch. Es gibt einen Thread dazu im Archivar-Forum wo eventuell in naher Zukunft wieder etwas Bewegung reinkommt.

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21190 - 9. März 2024 - 14:32 #

Gekauft! Jetzt muss ich nur noch auf Shice-Wetter warten.

MicBass 21 AAA-Gamer - P - 29019 - 9. März 2024 - 15:03 #

Scheiß Sonne!!

Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 14362 - 9. März 2024 - 20:12 #

Wie ätzend: Jetzt will ich weiterspielen nach dem Patch einen Tag nach Release - und kann nicht, weil die Save-Games nicht mehr funktionieren. Grr.

Harry67 20 Gold-Gamer - - 24522 - 9. März 2024 - 21:03 #

Oh. Bei mir funktionierte alles weiterhin . Bin aber auch erst frisch in Warschau.

Berndor 19 Megatalent - - 17388 - 10. März 2024 - 11:21 #

Hatte auch keine Probleme. Bin jetzt in Akt 2.

Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 14362 - 10. März 2024 - 11:32 #

Lag wahrscheinlich dann an der Testversion. Konnte ja schon vor Release spielen. Nun gut, dann habe ich halt noch mal angefangen. Will das nämlich unbedingt durchspielen.

Vampiro Freier Redakteur - - 123212 - 10. März 2024 - 14:28 #

Ging mir bei WARNO zuletzt auch so.

Harry67 20 Gold-Gamer - - 24522 - 10. März 2024 - 15:44 #

Das Spiel ist gerade auch absolut meins. Die Mischung von Krimi, okkultem phantastischen Roman mit dem kreativ gemachten Kampfsystem bricht so richtig schön aus dem Üblichen heraus.

Berndor 19 Megatalent - - 17388 - 10. März 2024 - 17:25 #

Absolute Zustimmung, hat mich schnell in den Bann gezogen. Nicht so überladen, wie manche AAA-Titel. ;-)

TheRaffer 23 Langzeituser - P - 40458 - 10. März 2024 - 10:23 #

Das klingt wirklich interessant. :)

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21190 - 10. März 2024 - 14:27 #

Ich bin begeistert.
Ein spannendes, interessantes Setting und besondere Atmo. Nicht der x-te RPG Einheitsbrei. Und hübsch ist es auch.
Am ehesten mit meinem geliebten Disco Elysium vergleichbar.
Klares Daumenhoch.

Harry67 20 Gold-Gamer - - 24522 - 10. März 2024 - 15:44 #

Auf jeden Fall!

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21190 - 12. März 2024 - 16:57 #

Nach 7 Stunden werden die Kämpfe so richtig öde. Auch wenn Dämonen zur taktischen Vielfalt hinzukommen. Das ist irgendwie nichts.
Auf Geschichte (leicht) wechseln und weiter die spannende Geschichte und Setting genießen. Auf meiner grünen Wiese gebe ich aktuell eine 7.0

Berndor 19 Megatalent - - 17388 - 13. März 2024 - 11:08 #

Ich bin seit gestern durch und habe ca. 30h gebraucht. Habe größtenteils auf "Ausgewogen" gespielt und nur bei vereinzelten Kämpfen auf "Geschichte" umgestellt. Für Setting, Story und Atmosphäre allein würde ich mich auch der Wertung "8.0" anschließen. Ein tolles Spiel! Hoffentlich wird es genug gewürdigt und bekommt einen DLC oder Nachfolger.

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21190 - 13. März 2024 - 12:32 #

Haben dich die Kämpfe genervt oder eher inspiriert?

Berndor 19 Megatalent - - 17388 - 13. März 2024 - 14:55 #

Sie sind eher notwendiges Übel, die Varianz fehlt. Aber im Großen und Ganzen ist es halt der Adventure-Teil , der das Spiel überragend macht. Wer sich für Geschichte interessiert, hat noch mehr davon, ein bißchen Hintergrundwissen schadet nicht. Schön ist auch, dass der Titel unzensiert im Kontext seiner Zeit belassen wurde und Dialoge nicht schöngefärbt sind.

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21190 - 13. März 2024 - 17:01 #

Was mich auch bei der Stange hält, die guten, toll gesprochenen Dialoge. Verständliches Englisch, deutsche Untertitel und einen authentischen Akzent. Klasse.
Die zeitlichen Quest Begrenzungen nerven. Viel zu viel Backtracking.
Auch uncool, du kannst kaum einem der nervigen Kämpfe durch Dialoge aus dem Weg gehen.
Da ist viel Potential zu einem Kracher vergeben worden.
Ich tendiere zu einer wohlmeinenden 6.5.

Harry67 20 Gold-Gamer - - 24522 - 13. März 2024 - 15:57 #

Ich bin auch bei 8 bis 8,5. Das Spiel ist eine sehr willkommene Abwechslung und hat eine tolle Atmosphäre. Bin mittlerweile auch bei "Geschichte", finde aber auch das Kampfsystem sehr nett, wenn auch teilweise etwas missverständlich formuliert.

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21190 - 15. März 2024 - 18:46 #

Ich bin durch (23h). Es bleibt bei der 6.5
Trotz der Atmo, spannender Geschichte und tollen Sprecher.
Die immer öder, sich wiederholenden Kämpfe und das sinnfreie Dauer hin und her Gelatsche haben den Spielspaß massiv gedrückt.
Schade um das viele verschenkte Potential.

Harry67 20 Gold-Gamer - - 24522 - 15. März 2024 - 19:40 #

Gerade die Kämpfe finde ich ganz gut gemacht. Habe zwar auch irgendwann auf Geschichte gestellt, aber gerade, dass man die Angriffe unterschiedlich aufwerten kann und seine eigene Taktik entwickelt, ist schon ganz nett. Hat mir auch bis zum Schluss Spaß gemacht die Kämpfe möglichst effektiv zu gestalten.

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21190 - 15. März 2024 - 20:35 #

Hab vorhin noch drüber gewitzelt, dass bestimmt einer an den repetiven
langweiligen Kämpfen und gleichen Gegnertypen Spaß hat.
Ich kann das kaum glauben.

Hendrik 28 Party-Gamer - P - 105314 - 16. März 2024 - 8:37 #

Das ist doch gerade das schöne an unserem Hobby. Wie sonst sollte man darüber diskutieren können? ;)
Ich hab auch oft mit Spielen Spaß gehabt die andere als langweilig empfanden. Ich bin auch mal sehr gespannt wie mir zb BG 3 irgendwann gefallen wird. Hab gespannt dein Tagebuch gelesen. :)

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21190 - 16. März 2024 - 13:34 #

Deswegen sind wir ja hier, bei Gamers Global ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, sich auch auf hohem Niveau über sein Hobby auszutauschen ;-)
Die Anzahl der Fanboys, die ihr Produkt unkritisch bis aufs Messer verteidigen ist relativ gering.
Da du BG 3 erwähnst, genau das habe ich beim Spielen empfunden. Wenn mir etwas gefällt oder nicht argumentiere ich auch. Kommt allerdings nicht bei jedem an ;-)
Und Hendrik, gerade wir beide, uns steht etwas mehr Altersmilde richtig gut.
Wir hatten ja mal unsere Differenzen *lach*

Hendrik 28 Party-Gamer - P - 105314 - 16. März 2024 - 18:21 #

Joah das stimmt wohl. Aber man wird halt ruhiger. :)

Harry67 20 Gold-Gamer - - 24522 - 16. März 2024 - 10:07 #

Ich weiß jetzt nicht ob man die Kämpfe repetitiv spielen kann, weiß aber, dass man es nicht muss :) Die Möglichkeit seine Moves zu modifizieren, bietet jedenfalls ziemlich flexible Möglichkeiten.

Mit dem großartigen Kampfsystems eines Baldurs Gate 3, dass den Kreativeren unter uns auch richtig witzige Möglichkeiten bietet lässt konkurriert es aber sicher nicht.

Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 14362 - 30. März 2024 - 22:38 #

Nachdem ich es dann nach 25 Stunden auch beendet habe (elf Stunden musste ich ja neu spielen, grrr), würde ich irgendwas zwischen 7.5 und 8.0 geben. Die Kämpfe habe ich auch irgendwann auf einfach runtergeschraubt, weil sie von der Geschichte abgelenkt haben. Das Rätseln ist nett, aber nicht mehr, weil es viel zu einfach ist. Die Story an sich wird aber toll erzählt. Die Grafik ist sehr hübsch. Und Entscheidungen haben wirklich Auswirkungen! Mir sind Wege und Antworten verschlossen. Und ganz fein: Es gab sogar eine "Jetzt hast du genug gespielt"-Option. Alle anderthalb bis zwei Stunden ist es abgestürzt (meist dann, wenn ich mich bewegen wollte, bevor die Grafik-Layer in neuen Gebieten geladen waren).