SWTOR-Tagebuch #5: Sith-Jagd und Verwanzt
Teil der Exklusiv-Serie SWTOR-Tagebuch

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Martin Lisicki 35854 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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25. Dezember 2011 - 2:48 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
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Wie schon in den vorherigen Folgen erklärt: Unser Testballon "GG-Tagebuch" steigt auf, um euch zunächst täglich, später sicherlich in größeren Abständen, an den Abenteuern unseres Redakteurs Martin Lisicki teilhaben zu lassen. Und zwar in Star Wars - The Old Republic, wo er als Sith-Krieger Bethesthel Korriban, Dromund Kaas und Umgebung unsicher macht.

[Login: Sith-Krieger Bethesthel der Erbarmungslose, Level 20, 27 Stunden Spielzeit, Ort: Imperialer Jäger "Blutdurst", Server: Jar'kai Sword]

Hallo, böses Tagebuch. Musste einiges vorbereiten, denn meine Zeit rückt näher. Ich habe in den letzten Tagen viele Planeten bereist auf der Suche nach geheimen Lehren, um mein Wissen zu bereichern und mehr über die Künste der Sith herauszufinden. Unter anderem führten mich meine Wege auch nach Hutta, und ich habe Dromund Kaas und Korriban erneut aufgesucht. Hat mich mehr Zeit als erwartet gekostet, aber es hat sich gelohnt, ich denke bald kann ich es mit Lord Baras aufnehmen und seinen Platz einnehmen. Nicht mehr lange, und man wird mich Darth Bethesthel nennen, und selbst der dunkle Rat wird mich respektieren. Die gesamte Galaxie soll mich fürchten!


Nar Shaddaa Raumhafen – Nirgendwo wirst du mehr Abschaum und Verkommenheit vorfinden als hier.

Auf den Spuren von Lord Rathari

Auf Nar Shaddaa angekommen, mussten wir sehr vorsichtig vorgehen, da Lord Rathari auf Geheiß des dunklen Rates dort war und uns in die Quere kam. Zyrra hat uns mit ihrer vorlauten Zunge richtig Ärger eingebrockt, und so mussten wir auf der Suche nach Rathari viele imperiale Agenten töten. Dabei haben wir eine Einheit der Republikaner gerettet, die in der Falle saßen. Diese hatten die Waffen fallen gelassen und sich mir kampflos ergeben. Ich wollte sie töten, jedoch sagte eine Innere Stimme mir, dass ich Gnade walten solle. Das verwirrte mich sehr, jedoch gab ich ausnahmsweise nach und lies die Einheit am Leben. Zyrra schaffte es indes immer wieder, in feindliche Gruppen reinzulaufen, während ich diese bereits umgangen hatte, also musste ich ihr andauernd die Haut retten. Selbst ein Droide bewegt sich geschickter als diese Inquisitorin.

Nach einigen Stunden mühsamer Arbeit – durch die Unfähigkeit der Untergebenen von Lord Baras und Zyrras Ungeschicke – hatten wir Lord Rathari soweit gebracht, uns eine Audienz zu gewähren. Wie erwartet handelte es sich dabei um einen Hinterhalt – da Rathari die meisten unserer Kontakte ermordet hatte, überließ ich meinem Gefährten Quinn die Planung des Treffs. Er besorgte uns Unterstützung durch die Republikaner, die ich verschont hatte; ich wusste doch, dass ich sie noch gebrauchen würde können. So konnten diese sich um die Truppen von Lord Rathari kümmern, während ich einen Zweikampf gegen den Sith geführt habe. Meine Wunden nach dem Kampf gegen die Jedi neulich sind noch nicht vollständig verheilt, daher war ich etwas vorsichtiger. Als ich schließlich eine Lücke in seiner Verteidigung fand, durchbohrte mein Lichtschwert seinen Magen. Seinen überraschten Gesichtsausdruck habe ich auch beim Schreiben dieser Worte noch vor Augen, hrhrhr! Ich habe jetzt nicht nur eine Jedi-Meisterin, sondern auch einen Sith-Lord auf der Liste meiner besiegten Feinde.



Verwanzt!

Wieder zurück im Orbit, erhielten wir einen Notruf eines imperialen Shuttles, das in Bedrängnis durch einen republikanischen Kreuzer mit mehreren Jägern geriet. Da kein anderes imperiales Schiff in der Nähe war, nahmen wir uns dem Shuttle an. Malakai Quinn steuerte das Schiff, während Vette und ich uns an die Kanonen setzten. Ich wettete um ihre Freiheit, dass sie nicht so viele Jäger wie ich abschießen würde. Das Shuttle stand sehr stark unter Beschuss, und hatte seine Schilde durch die Angriffe schon komplett verloren, aber es gelang uns, es sicher bis zum Hypersprung zu geleiten. Natürlich besiegte ich Vette mit 37 zu 31 abgeschossenen Jägern. Hatte sie sich tatsächlich Hoffnungen gemacht? Ich werde bei Gelegenheit nochmal mit ihr sprechen müssen.

Beim Scannen des Schiffs nach dem Einsatz haben wir eine Wanze entdeckt. Irgendwer verfolgt mich! Ich informierte meinen Meister darüber, und es gelang uns, das Signal zurückzuverfolgen zu einer versteckten Spionage-Raumstation. Vor Ort angekommen, erfuhren wir nicht viel. Die Station wurde von Söldnern bewacht, und hätten diese gewusst, mit wem sie es zu tun bekommen würden, hätten sie den Auftrag abgelehnt. So aber habe ich sie alle einzeln exekutiert, und schließlich gab der letzte von ihnen mir Preis, was ich wissen wollte: der Auftraggeber ist ein Padawan, also ein Jedi-Lehrling, und die letzte Übertragung kam vom Planeten Tatooine. Ich freue mich schon jetzt auf den ganzen Sand und Staub – nicht! Pfui, wer will sich denn auf diesem Wüstenplanet aufhalten?

[Logout: Sith-Krieger Bethesthel der Erbarmungslose, Level 24, 36 Stunden Spielzeit, Ort: Imperialer Jäger "Blutdurst", Server: Jar'kai Sword]
Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 25. Dezember 2011 - 14:07 #

Da hatte ich doch tatsächlich das 4. Tagebuch verpasst. Gleich mal nachgeholt und mich dann bei diesem amüsiert. :)

Der Screenshot von Nar Shaddaa erinnert mich stark an Blade Runner. Sieht man der Umgebung an, dass sie ein dreckiger Raumhafen ist, oder ist diese auch so Ikea-steril?

Martin Lisicki Redakteur - P - 35854 - 25. Dezember 2011 - 18:15 #

Ist es rauchig da, du kommst auch in Slums, siehst Müllcontainer usw, man merkt es schon ein wenig - natürlich nicht überall, du hast auch luxuriösere Gegenden da.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 25. Dezember 2011 - 19:12 #

Vielen Dank für die Antwort. So kann ich das Tagebuch noch besser geniessen, weil ich mir die Atmosphäre dort vorstellen kann. :)

floppi 22 AAA-Gamer - - 32813 - 25. Dezember 2011 - 18:34 #

Nar Shadaa erinnert mich noch mehr an das Fünfte Element. :)

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