Kultklassiker, Folge 9

Knights of the Old Republic Report

Mit Knights of the Old Republic bewies Bioware vor mehr als zehn Jahren gleich mehrere Dinge. Dass großartige Geschichten in jedem fiktiven Universum schlummern. Dass Kämpfe Action und Taktik zugleich bieten können. Dass Videospiele sich immer mehr Filmen annähern. Und dass große Rollenspiele auch auf Konsole funktionieren können.
Tim Gross 2. März 2014 - 11:00 — vor 2 Jahren aktualisiert
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Was macht ein gutes Rollenspiel aus? Kommt ganz drauf an, wen man fragt. Spieler A sagt, nur Spiele mit epischer Geschichte und überraschenden Wendungen hätten den Titel "gutes Rollenspiel" verdient. A ist einer von denen, die sich voll in einer virtuellen Welt verlieren, jeden Winkel erkunden und nichts mit diesen neumodischen Fünf-Stunden-Abenteuern anfangen können. B sieht das ganz anders. Für ihn lebt ein Rollenspiel von taktischen Kämpfen, wo man nicht jeden Gegner auf die gleiche Art und Weise ausschaltet. Da pflichtet ihm Spieler C bei, wobei der es nicht so mit überkomplexen und unübersichtlichen Zahlenmonstern hat, die den Bildschirm mit Schadenswerten und Co. zukleben. Nein, dann lieber actionreiche Kämpfe, inszeniert wie ein Film. Da schaltet sich Spieler D mahnend ein: "Vergesst ihr mir nur nicht tiefgehende Charaktere und gute Dialoge!" Recht hat D, auch das ist wichtig für ein Rollenspiel.

Ist es möglich, dass wir diese viel zu lange Einleitung nutzen, um ein ganz bestimmtes Spiel zu umschreiben, dass die Spieler A, B, C und D zu gleichen Teilen glücklich macht? Worauf ihr euch verlassen könnt! Die Rede ist von Star Wars - Knights of the Old Republic, dem ersten Bioware-Rollenspiel, das in einer weit, weit entfernten Galaxis spielt. Bis heute, mehr als eine Dekade nach der Veröffentlichung anno 2003, zählt KotOR (ein tolles Akronym, oder?) zu den besten Rollenspielen aller Zeiten. Unumstritten wird es, Stand Februar 2014, als das beste Star-Wars-RPG bezeichnet. Das liegt wohl daran, dass sich der Third-Person-Titel auf die besten Eigenschaften des legendären Baldur's Gate 2 - Schatten von Amn konzentriert, aber auf einen kleineren Maßstab herunterbricht. So könnt ihr in KotOR beispielsweise nur eine von drei grundlegenden Charakterklassen wählen, den Soldaten, den Späher und den Schurken; später kamen noch drei Jedi-Subklassen dazu. Mit solchen Mitteln schuf Bioware ein schlankes, leicht zugängliches RPG, das dennoch auch für leidenschaftliche Rollenspieler komplex genug war. Der Ansatz hatte noch einen weiteren Vorteil: KotOR funktionierte nicht nur auf dem PC, sondern auch auf Microsofts erster Xbox.
 
Wenn 900 … äh, 4.000 Jahre alt du bist
Darth Vader, wie er vor 4.000 Jahren hätte aussehen können: Euer Gegenspieler Darth Malak. (Bild: Jedipedia.de)
Wenn man andere Spieler fragt, woran sie sich bei Knights of the Old Republic als erstes erinnern, antworten nach Erfahrung des Autors dieser Zeilen acht von zehn Leuten wie folgt: Die Geschichte. Zu recht, denn die Story aus der Feder des kanadischen Autoren und Spieldesigners Drew Karpyshyn ist nicht weniger als ein Meilenstein. Das sieht auch George Lucas so, daher zählt die Geschichte zum offiziellen Star-Wars-Kanon – zumindest noch, mehr Infos dazu im Kasten "Expanded Universe" auf Seite 4. Sei es drum, wegen der großartigen Geschichte starten wir diesen Report folgerichtig mit eben dieser. Wir setzen dabei voraus, dass jeder Leser irgendwann mal die zwei Filmtrilogien gesehen – oder die zwischen 1999 und 2005 entstandene wenigstens (missbilligend) zur Kenntnis genommen – hat.

KotOR spielt rund 4.000 Jahre vor den Filmen, kurz nach den oft erwähnten Mandalorianischen Kriegen. Die Jedi Revan und sein Schüler Malak griffen damals entgegen der Anordnung des Jedi-Ordens in den Krieg ein und verschwanden kurz darauf spurlos — genauso wie ein Großteil der Streitmacht der Republik. Als sie ein paar Jahre später wieder auftauchten, hatten sich die aufstrebenden Kämpfer in fiese Sith Lords verwandelt und wünschten sich nichts sehnlicher, als die Herrschaft über das Universum. Kennt man ja. Doch für einen der beiden ging das Vorhaben nicht gut aus. Revans Schiff wurde von einer kleinen Jedi-Gruppe überrannt, angeführt von der ratstreuen Bastila Shan. Es hätte das Ende der Sith sein können, doch Revans Schüler Malak ergriff die Initiative und schlug zwei Fliegen mit einer Klappe: Er nahm das Schiff seines Meisters unter Beschuss und wurde so die Jedi los und erklärte sich gleichzeitig zum alleinigen Herrscher über die Sith-Streitkräfte. Clever.
 
In diese Zeit werdet ihr geworfen und müsst, man muss es kaum erwähnen, dem fiesen Hintergeher Malak den Garaus machen. Eine große Aufgabe, die dennoch machbar erscheint, da euer Charakter über erstaunliches Machtpotential verfügt. Leider sieht es auf der Gedächtnisseite nicht ganz so gut aus, tatsächlich erinnert ihr euch quasi an gar nichts aus eurer Vergangenheit. Sei’s drum, der Jedi-Orden schickt euch gemeinsam mit Bastila auf die Suche nach der Sternenschmiede, dem Zentrum von Malaks Macht. Auf eurem Weg, der euch über sieben unterschiedliche Planeten führt, rekrutiert ihr weitere Helfer, die euch bei eurer Mission unterstützen. Was? Das klingt gar nicht nach der großartigsten Geschichte ever? Wird noch, glaubt uns. Doch bevor wir weitermachen, sprechen wir eine Spoilerwarnung an alle aus, die Knights of the Old Republic noch nicht gespielt haben.
 
[Spoiler]
Alle, die diesen Artikel zum Reminiszieren lesen, haben längst ein wissendes Lächeln aufgesetzt. Also weiter im Detail. Zunächst mal gibt es etliche Wendungen, die zumeist eure Gefolgsleute betreffen. Denn ihr beeinflusst maßgeblich das Schicksal eurer Kameraden, entweder zum Guten oder zum Schlechten. Doch der Hauptgrund für freudige Erinnerungen an KotOR ist die große Story-Wendung gegen Ende der Hauptquest. Wie sich herausstellt, seid ihr niemand Geringerer als der Sith-Lord Revan, der Ober-Bösewicht Malak ausgebildet und die Alte Republik an den Rand der Zerstörung gebracht hat. Als Malak damals euer Schiff beschoss, rettete die Anführerin des Jedi-Eingreifstrupps euch und eure heutige Begleiterin Bastila und führte euch dem Jedi-Rat vor. Die Herren in langen Kutten waren zunächst skeptisch, was sie mit Revan anstellen sollten. Am Ende beschlossen sie, Revans Gedächtnis zu löschen und ihn – also euch – Bastila zu unterstellen. Schließlich bestand die Chance, dass ihr die Jedi zu Malak führen könntet. Hand aufs Herz, der Autor dieses Artikels hatte das nicht kommen sehen und saß minutenlang schweigend und staunend vor dem Monitor. Doch dann hatte er es wie jeder andere Spieler auch in der Hand: Sollen wir Malak bezwingen und den Platz als Sith-Lord einnehmen? Oder sollen wir der Republik zu altem Glanz verhelfen?
[Spoiler-Ende]
In KotOR erlebt ihr klassische Kämpfe, die aber actionbetonter sind als in Baldur's Gate oder anderen Genrevertretern. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Kampfanimationen.

Tanzend zum SiegSpielertyp A (zur Erinnerung: das ist der, dem es vor allem um die Story geht) ist schon mal zufrieden. Und schlechter geht es ihm auch nicht, während er die halbwegs offene Welt von KotOR erkundet. Dort gibt es nämlich jede Menge zu entdecken und dank hoher Bevölkerungszahl eine raue Menge an interessanten NPCs. Kommen wir zum eigentlichen Spiel, das die Entwickler in großen Teilen an ihr Meisterwerk Baldur’s Gate anlehnten. Hier wie dort erkundet ihr die Welt (diesmal wie erwähnt aus der Schulterperspektive), führt Gespräche, nehmt Aufträge an, handelt mit Items und führt den einen oder anderen Kampf. Obwohl es einiges im Spiel zu tun gibt, wird schnell klar, dass Bioware die Messlatte in Sachen Spielzeit nicht so hoch legte wie bei den Abenteuern in den Vergessenen Reichen. Immerhin sollte KotOR auf Konsole erscheinen und normalsterbliche Vollberufstätige nicht überfordern. Mike Gallo, Produzent bei Publisher LucasArts, ging in einem Interview mit Gamespot genauer darauf ein. „Baldur’s Gate hatte rund 100 Stunden Spielzeit, Baldur’s Gate 2 sogar 200 Stunden. Für [Knights of the Old Republic] peilten wir eine deutlich kleinere Zahl an […], etwa 60 Stunden.“ Diese 60 Stunden sollten dafür vollgestopft sein mit großartigen Inhalten anstatt mit füllenden Nebenquests. Auch an Abwechslung dachte man, weshalb Bioware Minispiele einbaute, wie die Wettrennen oder die wenig fordernden aber spaßigen Raumschlachten. Nicht zu vergessen das berühmte Kartenspiel Pazaak, einer Art Black-Jack im Star-Wars-Universum.
 
Das Spiel, das sein sollte
Kultklassiker-Reportagen eigenen sich hervorragend dazu, aufzuzeigen, was während der Entwicklung eines Spiels alles schief lief. Im Falle des ersten Teils von Knights of the Old Republic werdet ihr im Fließtext allerdings wenig in diese Richtung finden. Es verlief alles viel zu glatt, was wiederum eine Erwähnung wert ist. Ein Spiel, dessen finale Version fast genauso ausschaut, wie sich die Entwickler es ursprünglich vorgenommen hatten, passiert nun wirklich nicht jeden Tag. Nur Kleinigkeiten wie ein alternatives Ende für den weiblichen Sith-Charakter, in dem auch Carth Onasi eine wichtige Rolle zukommt, musste gestrichen werden.

Dabei hätte es ganz anders kommen können. Denn das Setting 4.000 Jahre vor den Filmen war nur eine von zwei Möglichkeiten, die LucasArts vorgab. Alternativ hätte Bioware ein Spiel zum damals noch nicht fertigen Film Star Wars - Episode 2 - Angriff der Klonkrieger entwickeln können. Doch schnell entschied man sich für Ersteres, um kreative Freiheiten zu sichern, auch wenn LucasArts nach wie vor das letzte Wort hatte.
Das Thema Spielzeit war also schnell geklärt. Nicht so das Thema Kämpfe, einem der größeren Probleme während der Entwicklung, wie der damalige Projektleiter Casey Hudson einräumte. In Knights of the Old Republic erlebt ihr im Wesentlichen Kämpfe wie in Neverwinter Nights, allerdings basierend auf den Regeln des Rollenspiels von Wizards of the Coast (die sich wiederum von der dritten Version der AD&D-Regeln ableiten). Jederzeit könnt ihr das Geschehen pausieren und eurem Charakter beziehungsweise euren Begleitern Befehle erteilen; bis zu vier Aktionen dürft ihr in Reihe schalten. Wenn ihr euch nicht um eure Party kümmert, kämpfen die Damen und Herren automatisch und weitgehend clever mit. Nur auf den höheren Schwierigkeitsgraden kommt ihr bei einigen Abschnitten nicht umhin, euch genauer mit den Fähigkeiten eurer Begleiter auseinanderzusetzen, sonst sterbt ihr den virtuellen Heldentod. Spielertyp B, der Freund taktischer Kämpfe, war damit durchaus zufrieden, auch wenn er sofort auf den höchsten Schwierigkeitsgrad wechseln musste, um nicht unterfordert zu sein.

Auch Spieler C, der nicht
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zu viele Informationen auf einmal verarbeiten will, kam mit den Kämpfen gut klar, was er dem gelungenen Interface zu verdanken hat. Daran hatte Bioware aber auch einiges zu knabbern, schließlich sollte sich das alles nicht nur mit Maus und Tastatur gut steuern lassen, sondern auch mit den beschränkten Eingabemöglichkeiten des Xbox-Controllers. Ganz klar, über Nacht ist das nicht entstanden. Für die nötige Action und Dynamik sorgte dabei die neuartige Kampf-Choreografie. Wer beim Wort Choreografie an inszenierte Tänze denkt, liegt damit gar nicht mal falsch. Denn je nach ausgeführter Kampfanimation reagiert euer Gegenüber mit einer passenden Animation. Das sorgte nicht nur für Abwechslung, sondern gab dem Spieler gleich optisches Feedback. Anstatt auf dem Bildschirm den Schriftzug „Ausgewichen“, anzuzeigen, springt eure Figur wirklich zur Seite. Die choreografierten Kämpfe zu erstellen, war allerdings keine ganz leichte Angelegenheit. Oder zumindest eine müßige, denn eine typische Figur in KotOR besteht aus rund 50 virtuellen Knochen und kann circa 160 unterschiedliche Animationen ausführen. Diese perfekt aufeinander abzustimmen, dauert einfach seine Zeit.
Die Taktikkämpfe waren nicht übermäßig komplex. Eure Begleiter kämpfen weitgehend automatisch, nur auf höheren Schwierigkeitsgraden müsst ihr ihnen direkt Befehle erteilen.
Loco 17 Shapeshifter - 8206 - 2. März 2014 - 11:15 #

Kann man heute noch spielen. Erst wirkt die Grafik etc. etwas abschreckend, doch die Geschichten und Charaktere fesseln immer noch. Besser als Mass Effect :)

Jetfighter3 12 Trollwächter - 937 - 2. März 2014 - 11:30 #

Das Spiel ist schon klasse, jedoch besser als Mass Effect 2? Meiner Meinung nach, nein!

Vidar 18 Doppel-Voter - 12583 - 2. März 2014 - 11:34 #

Was Story,Quests, Entscheidungen und Charaktere angeht?
Meilenweit vor Mass Effect.
Gameplay eher nicht so, zumindest aus heutiger Sicht.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11532 - 2. März 2014 - 11:42 #

Zumal die Story von ME2 auf die Rückseite eine Briefmarke passt. Babysitten und Wunschfee für die Crew spielen fällt für mich jedenfalls nicht darunter. Da war der erste Teil noch ein ganz anderes Kaliber.

Vaedian (unregistriert) 3. März 2014 - 16:51 #

Und die 08/15-Standard-Star Wars Story etwa nicht? Also bitte mal die Nostalgiebrille absetzen.

Wenn man eine wirklich gute Story will, sollte man KotOR 2 spielen. Die ist bis auf wenige Ausnahmen wie PS:T bisher unerreicht, aber leider auch nur von wenigen verstanden worden.

Melometlar 09 Triple-Talent - 248 - 8. März 2014 - 11:41 #

Na ja, so toll war die Story nun auch nicht, auch wenn ich Kotor für eins der besten Rollenspiele empfinde. Aber "Reise von Planet A nach B um Kartenteile zu finden" ist nun nicht gerade die Riesenstory ^^ Teil zwei war dann dasselbe, nur das man Jedis finden musste :D

Hohlfrucht 15 Kenner - 2864 - 2. März 2014 - 21:10 #

Für mich war das Schlimmste an Mass Effect das Gameplay. Dieser Deckungsshooter Krempel mit angeklebten RPG Elementen hat mich wirklich abgeschreckt und hätte fast dafür gesorgt, dass ich das Spiel in die Ecke gefeuert habe. Dann hab' ich den Schwierigkeitsgrad auf die niedrigste Stufe gestellt (Mache ich sonst bei RPGs nie) und die Kämpfe so gut es ging ignoriert. Furchtbares Gameplay.

Vaedian (unregistriert) 3. März 2014 - 21:59 #

Genauso geht's mir auch. Zum Glück haben die Gameplaypfeifen bei Bioware 2.0 das auch kapiert und in ME3 den Roleplay-Modus eingesetzt, wo fast jeder Gegner nach einem Schuss umkippt. ME2 war in der Serie die echte Katastrophe. "Serious Shepard 2" wäre ein treffenderer Name gewesen.

Erinnert mich an das Witcher 2 Mod, bei dem man 10x so viel Schaden macht.

volcatius (unregistriert) 2. März 2014 - 16:51 #

In ME1 waren Story und Atmosphäre toll, die Charaktere gut.
In ME2 war die Story war praktisch nicht vorhanden, hatte dafür die besten Charaktere.
In ME3 war die Story irrelevant, weil das Ende eh alles aüberflüssig machte, und die neuen Charaktere schwach.

burdy 15 Kenner - 2743 - 2. März 2014 - 17:18 #

Damit das Thema stimmte von ME (Shep allein vs Universe) war die Story in allen Teilen unlogisch, inkonsequent und hat sich teils selbst widersprochen. KA wieso man die toll finden sollte, ob nun bei ME1 oder sonst einem Teil.

Und was interessiert es auch, wenn das Ende alles irrelevant macht? Indiana Jones ist für den Ausgang von Jäger des verlorenen Schatzes irrelevant und trotzdem ist es ein super Film.

ElCativo 14 Komm-Experte - 1893 - 2. März 2014 - 21:16 #

Selbst Verständlich Mass Effect 2 ist ja sowieso auch noch mal schlechter als Mass Effect 1 ;-) Die Story ist bei Kotor einfach Epischer und besser gelungen und bei Mass Effect 1 auch der 2 Teil hat viele nette neben Plots aber die Haupt Story schwächelt Erheblich.

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 2. März 2014 - 11:35 #

Vielleicht liegt es an mir, aber ich finde die Grafik ü-ber-haupt nicht abschreckend. Es passt alles zusammen und fängt das Star-Wars-Flair gut ein.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11532 - 2. März 2014 - 11:38 #

Naja, die Grafik sieht schon leicht staubig aus.^^ Das kann man allerdings wirklich schnell wieder ausblenden.

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 2. März 2014 - 11:41 #

Hmm ... keine Ahnung, ich glaube, ich bin da nicht wirklich objektiv. Ich kann's mir heute noch gut anschauen ohne auch nur einmal zu denken: "Mensch, ist das pixelig" oder "so was Detailarmes hab ich schon lange nicht gesehen". Ich mag den annäherend realistischen Stil :)

maddccat 18 Doppel-Voter - 11532 - 2. März 2014 - 11:49 #

Ich habe es zuletzt vor rund einem halben Jahr über den Bildschirm meiner Frau flimmern sehen. Von der Optik war ich nicht geschockt aber doch überrascht, dass diese stärker als erwartet gealtert ist. Stimmig wirkt sie nach wie vor und stören tut es mich ohnehin nicht. Bei dem Alter darf das Spiel gerne etwas angestaubt aussehen. Glücklicherweise hat das Spiel ja andere Qualitäten als irgendein Grafikblender.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12583 - 2. März 2014 - 12:01 #

Grafik selbst finde ich eigentlich auch noch in Ordnung... eigentlich.
Großes Problem bei Kotor, spiel es zufällig aktuell wieder, aktuelle Grafikkarten (AMD) können die Transparents der Grastexturen nicht mehr richtig darstellen.
Heißt es gibt mit aktivierten Gras massive Grafik-Glitches und abstürze und ohne Gras sieht das Spiel wirklich schlecht aus (gerade Dantooine/Schattenlande ect)

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 2. März 2014 - 16:12 #

Stimmt, das ist wirklich nervig. Wobei es dafür glaub ich auch irgendeinen Fix gab (oder?)

Spitter 13 Koop-Gamer - 1309 - 2. März 2014 - 12:15 #

ich find die Grafik auch noch absolut ok !
Hab aber mit sowas nie probleme gehabt.
Gestern Colonization gedaddelt in der dosbox . Nach 30 min bekam ich ne sms . Da hab ich mir aber auch gedacht : wow ist son handybild scharf :-)

Kirkegard 19 Megatalent - 15726 - 3. März 2014 - 10:42 #

Sehe ich auch so. Wie du es treffend geschrieben hast, die haben den Spagat zwischen dem typischen Star Wars Design und Eigenständigkeit hervorragend hinbekommen.

bsinned 17 Shapeshifter - 7047 - 2. März 2014 - 11:22 #

Großartiges Spiel, allerdings habe ich nie einen zweiten Durchgang gewagt. Beim ersten Mal fand ich die Story so fesselnd und den Twist so hervorragend, dass es ein zweites Mal einfach nicht geklappt hätte.

Ich fand auch die Partymitglieder damals viel tiefgründiger und 'echter', als es Bioware zuletzt in zB den Dragon Ages geschafft hat.

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 2. März 2014 - 11:37 #

Klar war der große Twist weg, aber das hat mich nicht daran gehindert, direkt nach dem ersten Durchspielen noch mal loszulegen. War auf der anderen Seite der Macht schon ein ganz anderes Gefühl. Also, deine Hausaufgabe für die nächste Woche: Spiel es noch mal durch! :)

Kirkegard 19 Megatalent - 15726 - 3. März 2014 - 10:43 #

Es lohnt sich auf jeden Fall die andere Seite noch mal zu spielen. Als ich dunkel war, musste ich mich zwingen die richtig bösen Entscheidungen zu treffen. Die waren richtig fies, aber teilweise auch richtig fies/witzig.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12583 - 2. März 2014 - 11:35 #

"Wo Disney gerade das Expanded Universe von Star Wars entrümpelt und eine neue Filmtrilogie in der Mache ist, könnte man nicht ein Spiel entwickeln und in die neue Handlung integrieren?"

Nein könnte man nicht.
Fand das schöne an KotoR war weil es eben komplett neu war und nichts mit bekannten Figuren zu tun hatte, denke hätte KotoR damals zur Zeit der Filmtrilogie gespielt wäre so etwas wie Revan nie drin gewesen. Also wenn ein neues RPG(!) dann auch zu einem Zeitpunkt wo man alle Freiheiten hat.

Eine Handlung zum Film müsste ja eben an diese Handlung angepasst sein, somit schränkt man sich ja selbst ein. Star Wars hat den Vorteil das man mal Tausend Jahre hin und her springen kann da eh alles gleich bleibt, somit sollte man das weiterhin machen.

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 2. März 2014 - 11:39 #

Okay, kann ich nachvollziehen. Andererseits ist es genauso gut möglich, zur Zeit der (neuen) Filme etwas Neues und Eigenständiges zu machen, etwa indem man nur am Rande auf bekannte Figuren trifft. Jedi Knight hat das damals zum Beispiel gut gemacht, zumindest meiner Meinung nach :)

JC_Denton 13 Koop-Gamer - 1751 - 2. März 2014 - 11:58 #

Ich habe Knights of the Old Republic 1 vor nicht allzu langer Zeit durchgespielt und als ein in praktisch allen Belangen durchschnittliches Spiel wahrgenommen. Ich muss dazu erklären, dass ich das Star-Wars-Universum zwar mag, aber keineswegs verehre. Dennoch war für mich das Star-Wars-Szenario ein klarer Vorteil des Spiels.

In technischer Hinsicht sind mir die z.T. sehr plumpen Levelbegrenzungen und die dauernde Wiederverwertung von gleichen Gebäude- und Gesichtstexturen aufgefallen. Oftmals hat mich die KI der Begleiter geärgert, die bei weitem nicht so gut zu steuern waren wie bei Spielen mit der Infinity-Engine. Die Menüs und das Inventar sind klar auf das Spielen mit einem Controller ausgelegt und für einen PC-Spieler äußerst unpraktisch gestaltet.

Die Story entzückt wahrscheinlich jeden eingefleischten Star-Wars-Fan, ich habe sie aber als arg fade erlebt. Das Spiel kommt anfangs nur sehr langsam in die Gänge. Vor dem kompletten Durchlauf durch das Spiel hatte ich bereits mehrere Male angefangen und jedes Mal auf dem ersten Planeten die Lust am Spiel verloren. Im späteren Verlauf hat es mich nur noch geärgert, dass man fast immer nur die Wahl zwischen einer psychopathisch "hellen" und "dunklen" Spielweise hat. Von den Begleitern konnten mich auch nur Bastila und HK-47 überzeugen, wobei man aus der Figur der Bastila ganz sicher noch viel mehr hätte herausholen können. Insgesamt gab es in der deutschen Version keine wirklich umwerfende Szene, deren Handlung oder Dialog mich sonderlich berührt hätte.

Direkt nach Knights of the Old Republic 1 habe ich den so weit wie möglich per Mod vervollständigten zweiten Teil durchgespielt. Obwohl das Spiel auch mit dem finalen Restored Content Mod nicht wirklich fertig ist, hat mir Knights of the Old Republic 2 aufgrund der weitaus interessanteren Charaktere und Dialoge weitaus besser gefallen.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9235 - 2. März 2014 - 13:37 #

Klingt nach ner nüchternden Analyse, danke dafür. Hab mit 2 angefangen und wusste nicht ob ich den ersten doch vorher spielen soll.

Bleib ich bei Kotor 2 ^^

JC_Denton 13 Koop-Gamer - 1751 - 2. März 2014 - 13:56 #

Wenn man direkt mit dem zweiten Teil anfängt, versteht kann man manche Anspielungen auf den ersten Teil nicht. Die Geschichte des zweiten Teils ist zwar sehr faszinierend, lässt aber viel Freiraum für Interpretationen. Da man manche Informationen nur durch bestimmte Dialogoptionen bei einer bestimmten Spielweise erhält und die Story absichtlich oder wegen fehlender Entwicklungszeit Informationen auslässt, bleiben auf jeden Fall allerhand Fragen offen. Um die Sache nicht unnötig zu verkomplizieren sollte man wohl besser die Geschichte des ersten Teils vor dem Spielen des zweiten Teils nachlesen.

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 2. März 2014 - 16:15 #

Teil 2 hat die interessanteren Charaktere: Ja bestimmt.

Dass du Teil 1 aber als fad ansiehst, was die Story angeht (und die Anfangsplaneten), kann ich nur unter die Headline "Geschmäcker sind verschieden" stellen. Der Start auf dem Schiff ist, wie du bestimmt auch denkst, fulminant und actionreich. Ich persönlich empfand die folgende Suche nach Bastila aber als mindestens genauso spannend. Hab mich gefühlt wie ein machtbegabter Detektiv :)

Ben_Delat 09 Triple-Talent - 319 - 2. März 2014 - 13:56 #

Ich hab Kotor 2 auch lieber gespielt als den Erstling, der mir im Vergleich zu formelhaft und eindimensional war. Insbesondere die Charaktere sind im zweiten Teil deutlich besser ausgearbeitet. Über Bao Dur oder Atton Rand kann ich nach all den Jahren noch mehr erzählen als über Carth oder Bastila.

Anym 16 Übertalent - 4962 - 2. März 2014 - 14:49 #

Das deckt sich ziemlich mit meiner Erfahrung. Hab beide auch vor nicht allzu langer Zeit durchgespeilt und hielt KOTOR für ein solides Rollenspiel nach Bioware-Schema, KOTOR2 aber trotz all seiner Unzulänglichkeiten für eine echte Perle.

Kirkegard 19 Megatalent - 15726 - 3. März 2014 - 10:48 #

"Ich habe Knights of the Old Republic 1 vor nicht allzu langer Zeit durchgespielt und als ein in praktisch allen Belangen durchschnittliches Spiel wahrgenommen. "
Dann bist du ein herzloser Typ! ;-)
Wenn KotOR eins nicht ist, durchschnittlich. Es ist ein Meisterwerk, das sollte man anerkennen, auch wenn man es nicht mag. Das ist nämlich nur Geschmacksache.

Hanseat 13 Koop-Gamer - P - 1608 - 2. März 2014 - 12:02 #

Interessanter Report, danke dafür. Er hat mich in wohligen Erinnerungen schwelgen lassen. Aber den Anglizismus Anyway auf Seite 2 hätte man sih auch verkneifen können.

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 2. März 2014 - 16:16 #

Nee, geht nicht. Der Autor hat Englisch studiert ... you see? :D

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5649 - 4. März 2014 - 10:43 #

Dann sollte er die englische Sprache aber mehr schätzen und mehr in ihr sehen als einen bloßen Lückenfüller.

;)

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 2. März 2014 - 12:12 #

toller Artikel! Vielen Dank dafür, den habe ich sehr genossen!

JC_Denton 13 Koop-Gamer - 1751 - 2. März 2014 - 12:16 #

"Bei der Ausbildung setzte sie (Kreia) auf ihre ganz eigenen, sagen wir, fragwürdigen Methoden."
Soweit ich weiß, erfährt man im Spiel nicht viel über ihre damalige Ausbildungsweise. Sie beschwert sich vielmehr darüber, dass die Ignoranz der anderen Jedi die unangenehmen Seiten ihre Schüler zum Vorschein gebracht habe.

dritte Seite
Druidenfabrik => Droidenfabrik

Firpo 08 Versteher - 197 - 2. März 2014 - 13:03 #

Toller Artikel. Man hätte jedoch noch auf die iOS-Fassung eingehen können, bzgl Steuerung usw.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 2. März 2014 - 13:31 #

Angeblich gab es ja 2 KOTOR 3 Konzepte

http://www.swtorstrategies.com/2014/02/kotor-3-fan-game-in-development.html

Karston Marston 11 Forenversteher - 841 - 2. März 2014 - 14:04 #

alle paar jahre mal wieder spielen und sehen, dass nicht Grafik das A und O ist, sondern Story und Charaktere ein gutes Spiel ausmachen.

Zeitloser Klassiker: Das "Metropolis" der Spielebranche.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 95784 - 2. März 2014 - 14:18 #

Das Spiel hatte zwar seine Stärken, aber der Release von KOTOR war damals eindeutig das Ende der klassischen Rollenspiele. Ich habe in drei Anläufen versucht KOTOR zu spielen, vergeblich. Die sich ständig wiederholenden Szenarien, dieses alberne Gut oder Böse Ding, dass ich schon bei Fable gehasst habe wie die Pest und die unausgegorenen und eher kindischen Dialoge haben es mir so schwer gemacht, dass ich es wieder weg legen musste. Schade, weil ich das Spiel wirklich, wirklich spielen wollte. Wie gern hätte ich als Star Wars Begeisterter in diese Welt eintauchen wollen. Die hohen Wertungen damals in beinahe allen Spielezeitschriften fanden wir damals in unserem Freundeskreis geradezu verstörend. Wir dachte, die haben offenbar nicht alle Tassen im Schrank, sind denn alle verrückt geworden, wieso sind denn alle so leicht zufriedenzustellen? Das Spiel ist an und für sich gut, aber der Hype, der sich schon damals darum abspielte, war maßlos übertrieben und legte viel mehr ins Spiel hinein, als das Game selbst in der Lage war zu liefern.

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 2. März 2014 - 18:30 #

Das mit den kindischen Dialogen kann ich gar nicht nachvollziehen. Die waren gut geschrieben und vertont und passten voll ins Star-Wars-Universum, wo es eben viel um Gut gegen Böse geht. Ich will dir deine Meinung nicht streitig machen, aber für mich persönlich war und ist KotOR eine super Modernisierung der oft überladenen und unübersichtlichen RPGs.

Ramireza (unregistriert) 4. März 2014 - 13:25 #

Was du als "überladen" und "unübersichtlich" bezeichnest, nennen andere "komplex" oder "mit Tiefgang gesegnet. ;)

Es stimmt schon. Gerade Kotor war der Wendepunkt (IMO!) von vollwertigen cRPG´s hin zu eher simpleren, Konsolen und Massenfreundlichen RPG´s. Danach ging es für cRPG´s Fans wirklich bergab. Naja, aber dafür gibt es jetzt ja Kickstarter :)

Zu den Dialogen : Gemessen an Planescape Torment, Fallout 1,2,NV oder Shadowrun Returns wirken die Dialoge wirklich deutlich Infantiler. Auch sind die Charaktere eher flach und durchsichtig. Aber das hat wohl auch mehr was mit Massenmarktanpassung zu tun.

Graschwar 13 Koop-Gamer - P - 1633 - 2. März 2014 - 14:28 #

Ein wirklich schöner Artikel - Danke dafür!

Truffe 13 Koop-Gamer - P - 1460 - 2. März 2014 - 14:44 #

Schöner Artikel. Das Spiel hat mich bis zu letzten Minute begeistert vor allem wenn man Böse gespielt hat die Entscheidungen vor dem Schluss einfach herrlich.

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7610 - 2. März 2014 - 14:53 #

Für mich persönlich ist KotOR mein absolutes Lieblingsspiel. Das hat bei mir mit den im Artikel genannten Spielertypen zu tun und damit, dass es eben nicht so komplex und langwierig wie BG2 war. Das ich ein Star Wars Liebhaber bin kommt natürlich noch dazu. Man konnte einfach wunderbar in diese damals unbekannte (weil 4000 Jahre vor allem bekannten) Welt eintauchen. Es hat mit der grandiosen Story und den eben nicht langweiligen Nebenquests zu tun und dass man wirklich zu jedem Begleiter was herausfinden wollte. Die Grafik war zwar schon damals nicht "highend" aber passte gut ins Konzept. Ich liebe übrigens beide Teile. Den ersten wegen der perfekten Story und das alles so genial aufeinander abgestimmt ist. Den zweiten fand ich zwar wegen der etwas schlechteren Story und dem fehlenden Inhalt schwächer, aber das wurde durch das gut/böse System mit dem Einfluss auf die Begleiter, die vielen Anspielungen/Ergänzungen zum Ersten Teil abgehoben. Unvergessen finde ich eine Miniszene wo ein "Zweifler" sich evtl. das Leben nehmen will und man dann die Optionen hat was er "machen soll". Den Typ einfach mit der Macht runter schubsen lassen und dann die entsetzten Kommentare der Begleiter hören: Unbezahlbar. Außerdem finde ich die Startposition auf der Peragus Minenstation und den Umständen extrem gut gewählt. Nebenbeigesagt fand ich die Geschichte und Charachtere von The Old Republic (MMO) auch gut, aber ich bin kein MMO Spieler und habe schon kurze Zeit später aufgehört. Zu viele hole das, mach dies... Außerdem hasse ich es wenn ich wo wirklich was reiße, aber es in der Spielwelt keine Konsequenzen hat.

Wie wäre es denn mal mit Jedi Knight in einer neuen Folge? Zu Retro?

Kühlschrankmagnet (unregistriert) 2. März 2014 - 14:57 #

Ich habe Kotor erst vor rund zwei Jahren erstmals gespielt und war erstaunt, wie frisch es wirkt. Selbst grafisch konnte ich mich schnell eingewöhnen, da sich das Spiel nicht auf zeitgebundenem Technikprotz ausruhte, sondern eine eigene Handschrift entwickelt hat. So was wirkt auch noch nach Jahren. (Mich hat nur bis zum Schluss die fehlende Möglichkeit irritiert, hoch und runter gucken zu können. Das so der Bewegung vermittelte Kampfroboterhafte war aber nun nicht komplett szenariofremd.)

Die Handlungswende hat sicher den stärksten Einzeleinfluss auf meinen guten Eindruck. Erzählerisch wird die aufgebaute Erwartung mal eben gekippt, ohne die zuvor gesetzten Prämissen unbeholfen umstoßen zu müssen. Sehr gut gemacht und so angenehm weit weg vom bösen Magier, der lediglich totgehauen werden muss, damit alles wieder gut wird.

Ebenso wichtig ist die solide Spielmechanik, die mein Unterhaltungsgefühl durchgehend emporgehoben und erschütterungsfrei durchs Spiel trug - fast wie auf einer Sänfte. Als Spiel (klickgebundenes Agieren) hielt deshalb das ansonsten ähnliche Neverwinter Nights 2 für mich die dramatischeren Erinnerungswerte parat. Ein oder zwei Weltraumdrachen hätten in Kotor den Spielmoment womöglich mit Ärger, Haareraufen und Frust verharmt, aber dafür die Erinnerung umso mehr vergoldet. Sei's drum. Als wohlabgemischtes Komplettangebot an die verschiedenen Rollenspielgeschmäcker erhält Kotor zu Recht Lob aus so verschiedenen Lagern. Vielen Dank für den Artikel. :)

Ardrianer 19 Megatalent - 19002 - 2. März 2014 - 15:09 #

war eins der besten Spiele, die ich bisher zocken durfte!

McSpain 21 Motivator - 27394 - 2. März 2014 - 15:23 #

Als Star Wars Fan der wirklich jedes Spiel und jede Lizenzgurke (außer Old Republic) gespielt hat kann ich sagen: Das ist neben der Jedi Knight- und X-Wing-Reihe (okay. ich mag ja auch die beiden Rebel Assaults) eines der Spiele wo man noch richtig froh war ein Star Wars Fan zu sein. Bioware auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und ein Star Wars das noch nicht komplett dem Prequel-Wahn geopfert war.

Sehr schöner Artikel, auch wenn ich ihn noch nicht ganz lesen konnte. Danke dafür.

@Expanded Universe: Der Cut soll ja nach bisherigen Informationen irgendwo vor Rebels gemacht werden also einige Jahre nach Episode 3. Damit bliebe alles aus dem KotOR-Universum bestehen. Außer das Clone Wars in den letzten Folgen anfingt in der Sith-Vorgeschichte etwas umzuwerfen. Generell will Disney genau die Zeit von allem existierenden Befreien, in der zukünftige Filme, Serien, Bücher, Comics spielen sollen. Sie nennen es "kreativen Neustart" ich nenne es Vernichtung eines Teils meiner Jugend/Kindheit ;)

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 2. März 2014 - 16:18 #

Wo hast du das mit dem Cut beim Expanded Universe her? Mein Stand ist, dass sich die selbsternannte Expertengruppe durch alle Inhalte liest/spielt/schaut und von Fall zu Fall entscheidet, ob es drin bleibt oder nicht.

McSpain 21 Motivator - 27394 - 2. März 2014 - 17:11 #

Nach langem suchen doch noch den Ursprung gefunden. War aber nur ein Gerücht, dass wohl nicht der Wahrheit entspricht (-> http://www.starwars-union.de/nachrichten/13663/Geruechte_EU-Figuren_Kanon_und_Michael_Arndts_Episode_VIII/)

Natürlich weiß man am Ende nur, dass die Story Group den Kanon neu ordnet. Wie das am Ende aussieht steht noch in den Sternen. Kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass viel des EU am Ende stehen bleibt.

Hasbro und andere Lizenznehmer wurden schon informiert erstmal nichts aus dem EU zu verwursten oder aufzulegen (->http://www.starwars-union.de/nachrichten/13726/Hasbro_wird_das_Erweiterte_Universum_kuenftig_meiden/)

EbonySoul 16 Übertalent - P - 4564 - 2. März 2014 - 17:29 #

Gewöhne die an etwas das man mit "Star Trek" schon seit Jahrzehnten betreibt: die Einteilung zwischen Hard- und Soft-Kanon.

-Hard-Kanon alles was in den offiziellen Serien/Filmen vorkommt.
-Soft-Kanon der Rest (sprich alles was sich die Lizenznehmer ausdenken).

Beides existiert vollkommen voneinander getrennt.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 63192 - 3. März 2014 - 23:59 #

Warum spielst du nicht mal rein bei Old Republic ? Kannst dich gern mit mir zusammentun um die Galaxis vom Jedi Abschaum zu befreien :)

vetterka 12 Trollwächter - 886 - 2. März 2014 - 15:54 #

KotoR 2 ist eines der größten Verbrechen überhaupt. Ein Glück gab es keinen 3. Teil von der Bug-Bude Obsidian.
Ich war jahrelang skeptisch was dieses KotoR angeht, bis ich es gespielt habe. Und bin seitdem begeistert. Leider macht Bioware sehr oft den gleichen Story-Twist, daß man nicht weiß woher oder wer man ist und dann zu höherem Berufen wird. Siehe BG. SWTOR ist imho ein recht souveränes MMO. Leider werden Revan und Konsorten dort recht dürtig abgefrühstückt. Star Wars Spiele funktionieren oft so: nimm das EU mach ein vernünftiges Spiel draus und verkauf es. Das meiste ist dann guter Durchschnitt. X Wing und Kotor mal ausgenommen.

McSpain 21 Motivator - 27394 - 2. März 2014 - 16:08 #

Die wenigsten Star Spiele basieren auf dem EU. Es gab viele Bücher und Comics die Elemente aus Spielen ins EU gebracht haben. X-Wing als Vorlage für die Romanreihe. Jedi Knight's Tal der Jedi wurde später in Comics und Büchern eingebaut. Usw. Die stärkste Spielverwertung von bestehenden EU-Elementen war für mich Jedi Academy (und natürlich das Spiel zu "Schatten des Imperium" aber das war ja ne ganze andere Marketing-Nummer).

vetterka 12 Trollwächter - 886 - 3. März 2014 - 9:07 #

Können wir uns auf den Passus einigen, daß Spiele das EU maßgeblich beeinflussen? ^^
Dadruch daß in Spielen immer wieder Elemente hinzukommen die in Bücher etc wandern und umgekehrt passt das besser.

McSpain 21 Motivator - 27394 - 3. März 2014 - 9:32 #

Kann man so unterschreiben. :-)

volcatius (unregistriert) 2. März 2014 - 16:57 #

Bei KOTOR 2 war die Entwicklungszeit viel zu kurz. Charaktere und Dialoge waren besser als im ersten Teil.

EbonySoul 16 Übertalent - P - 4564 - 2. März 2014 - 17:30 #

"Bei KOTOR 2 war die Entwicklungszeit viel zu kurz." - Nein, war sich nicht, andernfalls hätte Obsidian den Auftrag wohl kaum angenommen, oder?

"Charaktere und Dialoge waren besser als im ersten Teil." Dialoge: Nein. Charaktere: zugegeben aus denen hätte man was machen können - hat man aber (großteils) nicht.

JC_Denton 13 Koop-Gamer - 1751 - 2. März 2014 - 17:54 #

Man hat Obsidian angeblich mündlich zugesagte Entwicklungszeit nachträglich wieder gestrichen.

Die Dialoge sind sogar in der deutschen Fassung sehr gut gelungen. Es passiert mir äußerst selten, dass ich noch lange nach Abschalten des PCs über Spielecharaktere und ihre Dialoge nachdenken muss und beim Spielen von KOTOR2 ist mir das etliche male passiert. Ich denke auch heute noch öfters an Kreia, ihre Philosophie und die Gründe für ihr Handeln.

volcatius (unregistriert) 2. März 2014 - 19:21 #

Sehe ich nicht so. Typischer guter Bioware-Standard mit Pathos und Kitsch ohne besonderen Tiefgang. Da boten mir die philosphischen Ansätze von Avellone einfach mehr.

Bei Obsidian war man wohl etwas optimistisch. Aber unbekannte Engine, neues Beeinflussungssystem, Dialoge, Charaktere etc., das war in einem Jahr nicht zu stemmen und wäre für ein RPG auch ungewöhnlich gewesen. LucasArts wollte es unbedingt zum Weihnachtsgeschäft rausbringen und hat es wissentlich hingenommen, ein verbuggtes und unvollständiges Spiel zu veröffentlichen.

emoll94 16 Übertalent - 5007 - 2. März 2014 - 16:12 #

Für mich sind die beiden KotoR-Teile die besten Spiele die ich je gespielt habe, der zweite Teil stich durch seine düstere Stimmung nochmal heraus.

adson 16 Übertalent - - 4006 - 2. März 2014 - 17:59 #

Auch von mir vielen Dank für den tollen Artikel!

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 36764 - 2. März 2014 - 18:34 #

Vielen Dank für deinen Report. Müsste eigentlich den 1. Teil mal wieder spielen, aber mein Backlog... ;)

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14084 - 2. März 2014 - 19:50 #

Das beste Star Wars Spiel noch vor X-Wing und Tie-Fighter. Es wäre mal an der Zeit für ein neues Spiel im Star Wars Universum.

DarthDarth (unregistriert) 2. März 2014 - 22:03 #

Für mich war Kotor 1 u. 2 eine Enttäuschung auf hohem Niveau. Die Kämpfe waren sehr schlecht ausbalanciert, zu leicht meist, manchmal das Gegenteil. (Wenn man immer nur die Faust in die Höhe reckt und alle Gegner fliegen davon, nur um liegend von meinem Doppellichtschwert filetiert zu werden, dann ist das zwar ,anfangs, ein geiler Machrausch a la Sithpsyochpath, aber auf die Dauer nur ... Arbeit die langweilt.

Die Levels waren überaus beengend und zerstörten all zu schnell die SW Illusion bei mir. Wie man da Raum für ausufernde Erkundung sehen kann, ist mir nicht ganz klar. Ich empfand es als bedrückend linear designtes RPG. Kein Vergleich zum grandiosen Baldurs Gate 2. Allein die Stadt Amn übertrifft alles, was Kotor dahingehend zu bieten hatte. (verglichen mit heutigen Spielen hätte BG 2 1000 Euro kosten müssen, weil es so viel mehr geboten hatte, als heutige Spiele und auch noch ohne DRM Enteignung, ja da lohnte sich Spielekauf noch - heute finde ich einfach nix was mich anspricht)

Ich fand ja offen gesagt Jade Empire besser. Das war zwar auch sehr linear, aber die Kämpfe waren funny - nicht immer aber oft. Muss ich wieder mal anzocken.

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 3. März 2014 - 10:39 #

Zu den Kämpfen: Stimmt, je nachdem, wie man geskillt hat, waren sie etwas zu leicht. Machtblitz auf der höchsten Stufe war schon ganz schön tödlich.

Das mit der Erkundung hingegen ist meiner Meinung nach Interpretationssache. Die Levels waren für damalige Verhältnisse aber nicht winzig, eher verwinkelt. Und zu Entdecken gab es viel hinsichtlich Nebenquests und interessanter NPCs, mit denen man wiederum teils echt coole Gespräche führen konnten. Mir geht's bei der Beschreibung also weniger um das Weltentdecken wie bei einem Gothic als um die gut gefüllten Levels.

BTW: Jade Empire fand ich auch super, wobei ich es nach hinten raus etwas nervig fand. Die ersten 2/3 fand ich großartig :) Ein unterschätzter Titel.

nodrm (unregistriert) 5. März 2014 - 13:06 #

Im letzten drittel hatte ich dauernd Abstürze unter XP. Hab schon Angst wie das unter Win 7 wird, da es ja keine Patches zu geben scheint.

Darthdarth (unregistriert) 7. März 2014 - 16:53 #

Hab jetzt wieder mit Jade Empire angefangen, kann ich nur empfehlen. Weiss nicht warum, aber es funzt mit Full HD Auflösung. Dazu 8-16 AA AF und es sieht, vor allem im düsteren Spukwald (ich liebe den Level), immer noch gut aus. Die Kämpfe sind ein Meilenstein der Rpgs: Wo Kotor mit schlechtem Balancing meist langweilt und stellenweise frustriert (einige Bosse in KOTOR 2 waren super heftig - der Rest zu leicht und öde) bin ich von den Kämpfe total hingerissen. Difficulty auf Grossmeister und JEDER Kampf ist eine Herausforderung. Zahllose Skills müssen richtig eingesetzt werden, man muss sich permanent bewegen und hält auf dem Diff. auch fast nix aus. Hier sterb ich bei EINEM Kampf öfter, als in ALLEN neuen Spielen.

FAZIT: Jade Empire (ist ja im Grunde wie KOTOR - nur ist das Szenario unverbrauchter und die Kämpfe sind viel besser)ist für mich das bessere KOTOR. Dieses Spiel hat mir gezeigt, daß nicht ich nostalgisch verklärt bin, sondern die Spiele waren früher einfach besser. Viel besser. Und das obwohl natürlich auch bei Jade Empire viel Raum für Verbesserungen wäre. (grössere Levels, weniger linear, Item kauf und Handel zu unwichtig - kurz mehr BG2 in JE und es wäre das perfekte Spiel)

Oder noch besser: Macht doch ein "Jade Empire" mit D u. D. Lizenz. BG3 mit anspruchsvollen Action Kämpfen, die viel taktische Tiefe bieten. Oder ein Jade Empire 2. Allerdings nur wenn die Kämpfe nicht zur stupiden Klick Orgie a la Diablo verkommen. Dann lieber nur rundenb. Taktik m. hohem Anspruch.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34304 - 7. März 2014 - 18:15 #

Ja, Jade Empire ist wirklich ein tolles Spiel, da würde ich mich auch über einen zweiten Teil freuen. Ich fand nur, dass Jade Empire dann gegen Ende etwas nachgelassen hatte und dann auch zu leicht wurde. Da konnte ich mich nämlich in so eine Art Golem verwandeln, der alles total schnell plattgemacht hat, selbst der finale Boss war so in nicht mal einer Minute besiegt. :D

ggdfddfdf (unregistriert) 11. März 2014 - 13:48 #

Bin noch nicht mal in der kaiser Stadt. Zum letzten Drittel werde ich mich noch äussern. Welchen Diff. hast Du gespielt ? Ich musste einen std. Kampf vorerst aus dem Weg gehen, weil er einfach unmöglich war. 5 Geister feuern gleichzeitig auf mich, 2 Treffer killen mich schon. Tja, wenn man sich zu früh in den falschen Level wagt wirds hart. :)

Schon arm für eine Branche, wenn ihre Produkte aus der Informatiksteinzeit so viel mehr Spass machen, als der neue Dreck - ähm heutige Spiele. Aber dafür hat man ja viel Spass mit Zwangsregistrierung, Accout anlegen, Passwörter merken und blöd schaun, wenn dann mal die Server abgeschaltet werden. Aber dann kann man immer noch Frisbee spielen mit dem Spiel. Ach ne geht ned. Packungen und Datenträger wurden ja auch wegrationalisiert. Eigentlich dürften heutige Spiele nicht mehr als 5 Euro kosten. Sind ja nur geliehen, ohne Packung, HandBUCH, Datenträger....kein Gebrauchtverkauf, kaum Widerspielwert, immer gleich öd in höheren Levels, null Anspruch....ich hasse die heutige Gamesbranche.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34304 - 11. März 2014 - 16:57 #

Ich hab auf dem normalen Schwierigkeitsgrad gespielt, den fand ich angenehm fordernd, nur halt gegen Ende wurde es zu leicht. Aber wenn du noch nicht mal in der Kaiserstadt bist, dann hast du noch einiges vor dir, da kannst du dich drauf freuen. ;)

Darth Darth (unregistriert) 12. März 2014 - 15:14 #

Hättest den Diff. Grossmeister nehmen sollen. Darunter sind mir zumindest die Kämpfe zu leicht und öde. Ich weiss schon noch ungef. was kommt, spiels ja zum 2 ten mal durch. Werds wohl noch ein 3tes mal anfangen, als BÖSER. :) Will den Steinfauststil antesten.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 63192 - 12. März 2014 - 17:47 #

Findest du das nicht etwas sehr verallgemeinernd ? ;)

monokit 14 Komm-Experte - 2174 - 2. März 2014 - 22:33 #

Das Spiel, auch der zweite Teil, war der Hammer! Hätte gern ne Fortsetzung für die PS3. Aber nee, die machen lieber diesen Freetoplay Scheiß.

Francis 14 Komm-Experte - 2585 - 2. März 2014 - 22:52 #

Toller Report zu einem genialen Spiel!!!

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34304 - 3. März 2014 - 4:11 #

Schöner Report! Ich hab Knights of the Old Republic nie gespielt, da ich überhaupt nix mit Star Wars anfangen kann. Das einzige Star-Wars-Spiel, das ich je gespielt habe, war Jedi Knight 3, das war super. Aber nicht unbedingt, weil es Star Wars war, sondern weil das Gameplay einfach richtig spaßig war. :)

Warwick 17 Shapeshifter - 6470 - 3. März 2014 - 8:42 #

Ohne jeden Zweifel: ein ganz tolles Spiel. Hab es zuletzt vor 2 Jahren mal wieder durchgespielt und bekomme auch gerade mal wieder Lust dazu.

Trotzdem: Beim Release war ich etwas enttäuscht. Die Kameraperspektive hat mir nicht gut gefallen und war in den taktischen Kämpfen einfach nur unübersichtlich, die Reduzierung der Party auf 3 Mitglieder fand ich ebenso enttäuschend wie die im Vergleich zu BG2 (was damals für mich das Maß aller Dinge war) kurze Spielzeit. Ach ja, und es erschien zuerst auf Konsole, das fand ich damals überhaupt nicht gut. Aber: nach dem großartigen Storytwist war ich wieder versöhnt.

Kirkegard 19 Megatalent - 15726 - 3. März 2014 - 15:34 #

KotOR 1 UND 2 gehören zu meinen Lieblingsspielen.
Der Erste war relativ perfekt und geschliffen. Bugfrei trotz Größe und Entscheidungsmöglichkeiten.
Der Zweite war etwas sperriger, aber düsterer und metaphysischer. Man könnte auch "erwachsener" sagen.
Habe ihn letztes Jahr noch mal mit dem Restored Content Patch gespielt. Da wirkte er runder. Wer das Setting mag, dem lege ich diese Version unbedingt nahe. (Es gibt noch einen HK 47 Solo Level!!!)
Auch wenn man die Spiele nicht mag, es sind auf jeden Fall Meilensteine der Spielgeschichte.

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 58665 - 3. März 2014 - 14:52 #

Jep, definitiv eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Der zweite Teil war auch sehr gut nur hat man wirklich gemerkt, dass an diversen Stellen was fehlt bzw. weggelassen wurde. Würde gerne beide Teile nochmal spielen, vor allem den zweiten mit dem Patch aber der Spielestapel sagt was anderes. :|
Toller Artikel!

JCDenton 11 Forenversteher - 698 - 3. März 2014 - 15:06 #

Beides fantastische Spiele, die mich zu ihrer Zeit voll und ganz in ihrem Bann hatten. Den 1. Teil habe ich nach meiner Erinnerung mind. 2x beendet, den 2. lange aufgrund massiver Bugs in der Releasezeit liegen lassen müssen, bis ich ihn als Stückwerk über mehrere Monate hinweg beendet hatte. Hab ihn dann zwar vor geraumer Zeit mit dem FanPatch mal wieder installiert, bin aber nie richtig zu nem neuen Anlauf gekommen.

Ach ja, es wird im Artikel auch kurz die Thrawn Triologie (fantastische Bücher) erwähnt. Hierzu gibt es ebenfalls vom Autor Timothy Zahn eine weitere Triology, die nach der Thrawn Story ansetzt. Ebenfalls sehr sehr lesenswert!

McSpain 21 Motivator - 27394 - 3. März 2014 - 15:32 #

Und die deutschen Hörspiele mit allen Sprechern der alten Filme!

Kirkegard 19 Megatalent - 15726 - 3. März 2014 - 15:37 #

Ich dachte gerade was schreibt der Denton da, der hat ja weiter oben was ganz anderes... Dann schaute ich noch mal, dein Namensvetter MIT Unterstrich mag kein KotOR.
Jetzt bist du mir wieder sympathisch ;-)

JC_Denton 13 Koop-Gamer - 1751 - 3. März 2014 - 16:10 #

Ich mag KotOR, allerdings nur den 2. Teil - auch wenn ich dir dadurch unsympathisch erscheine.

Kirkegard 19 Megatalent - 15726 - 3. März 2014 - 16:20 #

Das ist doch nicht wichtig ;-)
Eins meiner Lieblingsgamezitate ist übrigens, "Youre soooo cool JC!"

JC_Denton 13 Koop-Gamer - 1751 - 3. März 2014 - 18:25 #

Ich weiß schon gar nicht mehr, wo und von wem das mal gesagt wird, aber es ist offensichtlich jemand mit gutem Geschmack. ;)

Kirkegard 19 Megatalent - 15726 - 4. März 2014 - 10:07 #

Das war eine von den Schnallen vor der Disco in Hong Kong, die bei JC den teuren Eintritt geschnorrt haben ;-)

Maik 20 Gold-Gamer - - 21714 - 4. März 2014 - 13:05 #

Timothy Zahn hat wirklich klasse Romane geschrieben, die den Kanon von Star Wars sehr gut einfangen. Ich bin sonst kein StarWars-Alles-Käufer, aber die Bücher musste ich mir nach Probelesen unbedingt kaufen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 63192 - 4. März 2014 - 15:42 #

Grad die Geschichte um Thrawn,könnte ich mir sehr gut als Fortsetzung vorstellen. Bisschen als Drehbuch umschreiben, alles passt. Aber nein, man muß ja irgendwie die orginal Rentnergang im Film unterbringen, also schmeißen wir doch wie immer alles über Bord was die Fans lieben......

kutschi201 11 Forenversteher - 605 - 3. März 2014 - 15:50 #

Schon gefühlt 100 mal gespielt und ich würde und werde es immer wieder zocken. Es gibt, meiner Meinung nach, wenige bis keine ansatzweise ähnlich guten Spiele in dem Genre!

Maddino 16 Übertalent - P - 5121 - 3. März 2014 - 19:11 #

Das muss ich auch mal wieder auspacken. Vor allem mit dem mittlerweile erhältlichen Fan-Patch :)

marcosantoro 12 Trollwächter - 873 - 4. März 2014 - 14:38 #

Starwars der eine liebt es der ander hast es .
Solange die Story in sich schlüssig ist und keine Konflikte mit der realen Welt des starwars Universums hat.

SirDalamar 14 Komm-Experte - 2035 - 5. März 2014 - 8:15 #

Teil 1 war ein tolles Spiel und ich weiß nicht, wie oft ich es durchgespielt habe. Oft.

Nur leider war selbst der höchste Schwierigkeitsgrad zu niedrig, wenn man sich für einen "Meele-Lightsword-Brute" entschieden hat und Teil 2 hat man angemerkt, dass das Spiel ab der Hälfte einfach "nicht wirklich fertig" war - vor allem die finale Region war karg und enttäuschend (zumindest in der Release-Fassung).

Oddjob (unregistriert) 6. März 2014 - 23:25 #

Schöner Artikel. Hat mich richtig nostalgisch werden lassen. Werde die beiden Spiele auf jeden Fall irgendwann noch einmal durchspielen, Kotor 2 dann auch erstmals mit der Fan-Mod.
Wobei ich gestehen muss, dass ich es auch in der Releasefassung sehr gut fand, wahrscheinlich sogar besser als Teil 1 (was ja nicht gerade leicht ist).
Noch ein Wort zu einigen Kommentaren hier, die Kotor für einen "falschen" Schritt der Rollenspiele halten. Ich kann das verstehen, habe selbst einige dieser "Komplexitätsmonster" gespielt ud geliebt, muss aber ehrlich sagen, dass es mich nicht stört.
Ich muss ganz ehrlich zugeben, der Gedanke ein PT oder BG2+Addon erneut zu spielen treibt mir eher SChweißperlen auf die Stirn als Vorfreude. Ich würde da auch eher sagen, dass ich als inzwischen erwachsener Mensch andere Ansprüche an ein Computerspiel habe (z.B. Spieldauer, Spielbarkeit), weniger, dass mich aktuelle Spiele verweichlicht haben. Trotzdem freue mich sehr auf einige Kickstarter-Projekte, denn auch ich wünsche mir wieder mehr spielerischen Anspruch und intelligentere Unterhaltung als viele Spiele heutzutage.

Mclane 18 Doppel-Voter - P - 12343 - 7. März 2014 - 13:58 #

Bei der IOS Version haben sie jetzt eine Deutsche Übersetzung nachgeschoben. Die Meinungen sind ja ganz positiv. Da mir das Spiel damals durch die Lappen gegangen ist, werde ich das jetzt mal auf dem Ipad nachholen.

stolle2401 16 Übertalent - P - 5693 - 9. März 2014 - 23:24 #

Zwei der besten Spiele alles Zeiten!!!

Anym 16 Übertalent - 4962 - 12. März 2014 - 22:21 #

Im Artikel ist zwar von Rundentaktik und Rundenkämpfen die Rede, aber KotOR war doch kein rundenbasiertes Spiel, oder?

Tand 16 Übertalent - 4451 - 15. März 2014 - 16:14 #

Doch. Genauso wie auch Newverwinter Nights. Es wirkt zwar auf dem ersten Blick nach Echtzeit, aber es läuft in Runden ab, in denen du jeweils eine Aktion machen kannst.

Anym 16 Übertalent - 4962 - 16. März 2014 - 11:29 #

Ist das so? Ich dachte, der Zeitraum von 6 Sekunden, den eine Aktion benötigt, würde nur zu einer "Runde" zusammengefasst, aber das Spiel liefe trotzdem noch in (pausierbarer) Echtzeit ab. Die Zeit vergeht doch, anders als in rundenbasierten Spielen, für alle Akteure gleichzeitig und auch die Anfänge der 6-Sekunden-Intervalle sind nicht synchronisiert, oder?

Aber vielleicht trügt mich auch meine Erinnerung oder wir haben einfach unterschiedliche Definitionen. Wäre nach deiner Definiton beispielsweise Baldur's Gate also auch ein rundenbasiertes Spiel?

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 36764 - 16. März 2014 - 23:12 #

Ich würde es auch als pausierbare Echtzeit-Spiele bezeichnen.

Sebbe_1991 14 Komm-Experte - 2144 - 20. März 2014 - 16:26 #

Sehr schöner Artikel. Super zum Lesen.

Ridger 18 Doppel-Voter - P - 10581 - 29. Mai 2014 - 9:48 #

Endlich habe ich es geschafft, diesen wunderbaren Artikel zu lesen. Gleich mal KoTOR installieren!

Henke 15 Kenner - 3636 - 18. Juni 2014 - 13:38 #

Endlich habe ich es geschafft, KotoR ohne Abstürze zu installieren. Gleich mal durchgespielt und nun bin ich beim zweiten Durchgang als böser Jedi!

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