Crytek USA: Studioleitung hat offenbar gekündigt

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31. Juli 2014 - 7:33 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
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Die Meldungen über die finanziellen Engpässe bei Crytek wollen keinen Abbruch nehmen. Erst heute gab das Frankfurter Entwicklerteam bekannt, dass es seine in Nottingham angesiedelte UK-Niederlassung mit samt der Markenrechte an Homefront und des in Arbeit befindlichen zweiten Teils (GG-Preview) an Deep Silver verkauft hat (wir berichteten).

Indessen berichtet Kotaku unter Berufung auf mit der Sache vertraute Quellen, dass mehrere hochrangige Mitarbeiter von Crytek USA, inklusive Studiochef David Adams, aufgrund von ausgebliebenen Gehaltszahlungen ihre Kündigung eingereicht hätten. Crytek sah sich daraufhin gezwungen, die Entwicklung des kommenden F2P-Shooters Hunt - Horrors of the Guilded Age nach Deutschland zu verlagern. Letzteres hat das Studio bestätigt. Crytek USA besteht größtenteils aus ehemaligen Mitarbeitern von Vigil Games, die insbesondere für die Darksiders-Reihe bekannt war.

Crytek selbst äußerte sich vor wenigen Tagen zum ersten Mal öffentlich zu den Meldungen über ihre finanziellen Schwierigkeiten (wir berichteten). So sei die Transformation des Entwicklungsstudios zu einem Online-Publisher kräftezehrend. Auf die angeblich noch nicht ausgezahlten Gehälter ging Crytek in der Stellungnahme nicht ein. Es wurde lediglich erwähnt, dass auch die Mitarbeiter "ihren Beitrag geleistet" hätten. Der Fortbestand des Unternehmens sei aber gewährleistet.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13876 - 30. Juli 2014 - 22:15 #

Ui ui ui...

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 1. August 2014 - 0:25 #

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff... *sing*

ganga Community-Moderator - P - 15577 - 30. Juli 2014 - 22:41 #

Und ich dachte immer Crytek geht es ganz gut...das klingt aber überhaupt nicht so

Loco 17 Shapeshifter - 8088 - 31. Juli 2014 - 5:47 #

Und ich habe mich schon immer gefragt, warum es bei Crytek überhaupt noch läuft. Crysis war nie der Überflieger, die CryEngine konnte sich weltweit nicht gegen die Unreal Engine durchsetzten... hab mich immer gefragt woher das Geld eigentlich kommt.

Philley 16 Übertalent - 5353 - 31. Juli 2014 - 9:28 #

yupp!

insbesondere weil sie einen ganzen Sack voller Studios haben, aber keinen Sack voller PRodukte vorzuweisen.
Wiki sagt 2013 fast 800[!] Angestellte und folgende Studios:

Crytek Black Sea
Crytek Budapest
Crytek Istanbul
Crytek Shanghai
Crytek South Korea
Crytek UK
Crytek USA
Crytek Ukraine

Rainer (unregistriert) 31. Juli 2014 - 10:24 #

Ich bin da auch alles andere als ein Experte, aber immer, wenn ich etwas von Cryteks Einkaufstouren mitbekam, pisackte mich die Schwäbische Hausfrau. Nur mit einer nicht mal sonderlich verbreiteten Engine und einer launischen Egoshooter-Reihe in der Geldbörse? Mich wundert da gar nichts...

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 30. Juli 2014 - 22:48 #

Hey, bei Crytek gibts nicht nur Free2Play, sondern auch Work4Free. Das nenn ich mal konsequent :)

Arno Nühm 15 Kenner - P - 2752 - 30. Juli 2014 - 23:08 #

Work4Free... der ist gut :-)
Bin mal gespannt, ob sich das System durchsetzt ;-)

Gast (unregistriert) 31. Juli 2014 - 17:04 #

Nennt sich auf deutsch "Vertrauensarbeitszeit".

Da darfst du dann wie wir während der Kurzarbeit umsonst Überstunden machen und der Chef meint daß es gut für dich ist, da es ja gesunder und positiver Stress ist für ihn umsonst zu arbeiten...

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 31. Juli 2014 - 17:12 #

die Guten gehen spätestens dann

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73389 - 31. Juli 2014 - 20:22 #

Red kein Stuß. Informiere dich bitte darüber, was Vertrauensarbeitszeit eigentlich ist.

Name (unregistriert) 1. August 2014 - 5:46 #

Dann erkläre das doch bitte meinem Chef, oder bist du nur hinter deinem Monitor so ein Großmaul?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73389 - 1. August 2014 - 6:13 #

Mach das mit deinem Chef selber aus. Jedenfalls so wie du Vertrauensarbeitszeit hinstellst ist es absolut falsch.

Gewerkschafter (unregistriert) 1. August 2014 - 11:07 #

Nein, das ist die Realität.
Wir haben genug solche Fälle.
Wenn Betriebe in das Modell Vertrauensarbeit gehen, danach Kurzarbeit anmelden und dann die Mitarbeiter umsonst überstunden machen lassen.
Der Mitarbeiter wird genötigt länger zu Arbeiter, da ihm sonst mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes gedroht wird.
Wenn der Betrieb zudem keinen Betriebsrat hat, sieht es noch schlechter für den Arbeitnehmer aus.
Das Arbeitsamt ist oft machtlos, weil die Betriebe am längeren Hebel sitzen und mit Kündigungen drohen.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73389 - 1. August 2014 - 11:25 #

Das hat aber nichts mit der Vertrauensarbeitszeit per se zu tun. Das kann auch mit festen Arbeitszeiten passieren. Schwarze Firmenschafe gibt es überall, das liegt aber nicht am Arbeitszeitmodell, was aber gleich mal negativ pauschalisiert wurde.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 1. August 2014 - 15:24 #

Alleine das er es aufzeigt, beweist ja schon das die Dunkelziffer enorm ist. Zufällig kenn ich dieses Prozedere auch.

Theorie und Praxis sind zwei vollkommen verschiedene Dinge.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73389 - 1. August 2014 - 20:30 #

Es beweist nicht, daß die Dunkelziffer enorm ist. Das es so Fälle jedoch gibt, ist keine Frage. Jedoch bleibt seine Aussage, daß sich dieses Gebaren einzelner Chefs Vertrauensarbeitszeit nennt, schlichtweg falsch.

vicbrother (unregistriert) 1. August 2014 - 21:06 #

Vertrauensarbeitszeit übt psychologischen Druck aus, ebenso wie Projektarbeit. Das ist nicht neu sondern wurde schon in den 90ern debattiert. Wo ist da jetzt das Problem?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73389 - 2. August 2014 - 11:02 #

"Vertrauensarbeitszeit übt psychologischen Druck aus..."

Wo hast du denn den Schmarren her?

vicbrother (unregistriert) 2. August 2014 - 13:48 #

Warum diffamierst du andere Meinungen als "Schmarren" (nach Duden im hochdeutschen: "unsinniges Gerede")?

Mir hat das die IBM auf einem wissenschaftlichen Kongress vor >zehn Jahren erläutert, die das System mit seinen Vor- und Nachteilen und seine Funktionsweise anhand von Studien darstellten.

Kurz und Knapp lautet das System: Selbstausbeutung durch Mitverantwortung und Ergebnisorientierung.

Aber da du mir und anderen nicht glaubst, kannst du auch gerne Fachleute dazu befragen oder Literatur dazu lesen, zB hat Ver.di eine Broschüre hierzu veröffentlicht.

Witzig: Mir wirft man eine geistige Nähe zur FDP vor und dabei scheine ich hier noch einer der sozial Mitdenkenden zu sein...

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73389 - 2. August 2014 - 15:49 #

Schon allein weil du wieder versuchst via Politik ins 1000ste abdriften zu wollen, habe ich keine Lust auf dein systematisches Getrolle...

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 2. August 2014 - 20:46 #

Ach, es ist halt seine Meinung. Sehr viel Politisches sehe ich da ehrlich gesagt nicht.

Auch für mich ist es ziemlich logisch, dass man durch solch eine Arbeit wesentlich mehr Druck hat, als bei einer "normalen" Bezahlung/Arbeitsmodell.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73389 - 2. August 2014 - 20:55 #

Was hat die Vertrauensarbeitszeit nun mit der Bezahlung zu tun? Mit der Vertrauensarbeitszeit erbringt man genauso seine Stunden wie bei festen Arbeitszeiten. Dieses Arbeitsmodell ist schlicht flexibler gestaltet, was besonders Arbeitnehmer mit Familie zu Gute kommt. Da gibt's keine Stechuhr um z.B. Punkt 7 Uhr. Der Arbeitgeber hat bei dem Arbeitsmodell mehr Vertrauen in seine Arbeitnehmer. Druck sehe ich da keinen, eher bei normalen Arbeits-, Schicht- und Akkortarbeitzeiten. Wer sich aber den angeblichen Druck selber macht, muß das nicht auf die Vertrauensarbeitszeit schieben. Er muß sie ja nicht wahrnehmen. Er kann auch nach quasi Stechuhr auf Arbeit erscheinen.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20628 - 2. August 2014 - 23:27 #

Verwechselst Du Vertrauensarbeitszeit eventuell mit Gleitzeit oder ist das dasselbe?

blobblond 19 Megatalent - 17757 - 2. August 2014 - 23:45 #

Ist fast dasselbe.

"Vertrauensarbeitszeit (auch Vertrauensgleitzeit, Vertrauensarbeit oder Vertrauenszeit genannt) ist ein Modell der Arbeitsorganisation, bei dem die Erledigung vereinbarter Aufgaben im Vordergrund steht, nicht die zeitliche Präsenz des Arbeitnehmers. Es ist ein Modell der Arbeitsorganisation, nicht der Arbeitszeit, und der Arbeitnehmer ist selbst für die Gestaltung und Erfassung der Arbeitszeit verantwortlich. Die Verantwortung zur Einhaltung der gesetzlichen und tariflichen Arbeitszeitregelungen liegt jedoch weiterhin beim Arbeitgeber."
http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrauensarbeitszeit

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 3. August 2014 - 0:32 #

Was ein fundamentaler Unterschied ist. Bei Gleitzeit überwacht der Arbeitgeber die Arbeitszeit.

Einfach auch die Kritikpunkte bei Wiki durchlesen. Sind eigentlich recht verständlich.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. August 2014 - 11:20 #

auf jeden Fall fundamental offtopic :-p

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 3. August 2014 - 11:27 #

Find ich nicht. Denn die Videospielbranche ist bekannt für die Ausnutzung/-beutung der Arbeitsnehmer. Da kann man solche Themen durchaus erörtern, gerade auch bei einer News, in der es mehr oder weniger darum geht.

vicbrother (unregistriert) 3. August 2014 - 11:40 #

Eben. Gerade wo in der Softwarebranche das Wort "Agil" (zB Kanban und Scrum) durch aller Munde geht.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. August 2014 - 12:16 #

Ich will euch die Diskussion nicht nehmen - die These Vertrauensarbeit wird aber nirgends in der Meldung erwähnt, alles andere ist Spekulation. Wenn man spekuliert, ist Insolvenzverschleppung sicher naheliegender :)

Und für den AN -wie das Mgnt hier vormacht- statt auf BR oder AA zu warten: wechseln!

vicbrother (unregistriert) 3. August 2014 - 11:36 #

Eben:
Gleitzeit lässt die die Tageszeit deiner Arbeit bestimmen.
Vertrauensarbeitszeit lässt dich oft die Tagesarbeitszeit, aber immer die Gesamtzeit bestimmen.

vicbrother (unregistriert) 3. August 2014 - 11:36 #

Ich nehme einfach mal an, dass du nicht auf Basis von Vertrauensarbeitszeit arbeitest oder gearbeitet hast.

Wenn du mir und Ver.di nicht glaubst, dann kannst du auch Wikipedia lesen, dort sind viele kritische Punkte und auch die "Ausbeutung" per Vertrauensarbeitszeit (zB "Planungsfehler", Mehrstunden und Urlaubsverschiebung) dargestellt.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73389 - 3. August 2014 - 12:14 #

Wir haben Vertrauensarbeitszeit und kann daher diese Kritikpunkte nicht nachvollziehen/bestätigen. Daher sollte man auch das Arbeitsmodell nicht pauschal so negativ darstellen oder aufgrund der News in ein falsches Licht rücken, allein darum ging's mir. Lassen wir's jetzt gut sein.

vicbrother (unregistriert) 3. August 2014 - 13:14 #

Wenn ich fragen darf: Was arbeitest du denn?

vicbrother (unregistriert) 3. August 2014 - 11:37 #

Vielen Dank für deinen Beistand.

Der Druck wird durch den Faktor Ergebnis/Erfolg halt stark erhöht und durch die Selbstangabe von Stunden auch in Beziehung zu anderen Arbeitnehmern gesetzt.
Wenn du dann beispielsweise das Einarbeiten in eine unbekannte Materie dann lang in den Stunden aufführst, bist du dann noch der richtige im Job? Lange Telefonate - sind die dann nur für die Arbeit gewesen oder nicht anteillig für andere Themen? Hättest du nicht einige Arbeiten schneller erledigen können oder war deine Arbeitsorganisation nicht optimal? Fehler in der Arbeit und dessen Aufarbeitung führen ebenso zu Stunden die das Vertrauen in den Arbeitnehmer seitens des Arbeitgebers nicht gerade anheben. Und der Druck lässt sich noch erhöhen, wenn der Arbeitgeber seine eigenen Stundenvorstellung für eine Aufgabe "zufällig" knapp bemisst...

Name (unregistriert) 2. August 2014 - 16:18 #

Er wird keine Fachleute befragen weil er dazu aufstehen und mit echten Menschen sprechen müsste, die Ahnung von etwas haben, aus ihrem Leben erzählen können und ihr Wissen nicht aus Computerspielen und Wikipedia haben...
Und es ist schwieriger reale Leute zu beleidigen und als Deppen hinzustellen, als Personen in einem Computerforum.

vicbrother (unregistriert) 2. August 2014 - 17:07 #

Natürlich sollte niemand andere beleidigen, aber wenn ich der Depp bin, nur weil ich an alten liberalen Ideen von Respekt, Toleranz, Austausch und Freiheit festhalte, kritisch hinterfrage oder mein Wissen einzubringen versuche, dann bin ich eben ein altmodisch-romantischer Depp. Meine Worte sind dann eben nur "systematisches Getrolle", aber gut, dass ich mit den 2 Millionen Ver.di-Mitgliedern nicht ganz alleine dastehe. Wir machen da vielleicht noch einen fantastischen "Trollclub" draus ;)

"Er" ist übrigens eine "Sie" ;)

vicbrother (unregistriert) 31. Juli 2014 - 23:09 #

Nicht wenn die FDP in den Bundestag kommt!

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20628 - 30. Juli 2014 - 23:40 #

Klingt nach einem großartigen Geschäftsmodell :D

Novachen 18 Doppel-Voter - 12747 - 30. Juli 2014 - 23:46 #

Na ist in der Videospielbranche doch schon lange etabliert...

Was meinst du wie Counterstrike und Co. aus der Taufe gehoben wurden :P.

Wenn man vergleicht, kam bei Work4Free oft das bessere Spiel heraus :D.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20628 - 30. Juli 2014 - 23:53 #

Da stand eben noch die Liebe zur Berufung an erster Stelle, nicht das schnöde Geld ;)

Loco 17 Shapeshifter - 8088 - 31. Juli 2014 - 7:33 #

Aber echt. Scheiß auf Essen und Dach übern' Kopf :) Spiele sollten immer mit Work 4 Free entwickelt werden und am Ende nichts kosten, geht schließlich nur um Liebe und Leidenschaft.

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5164 - 31. Juli 2014 - 8:41 #

Wir brauchen für den Spielebereich dringend ein Mäzenatentum, um solche Berufenen zu finanzieren, die sich dann ausreichend finanziert um ihre Projekte kümmern können.

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 31. Juli 2014 - 8:48 #

Gibts doch, nennt sich Publisher, oder inzwischen teilweise Backer ;)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20628 - 31. Juli 2014 - 9:59 #

Dach über'n Kopf? Ha, da reicht jawohl auch eine Brücke!

Anonhans (unregistriert) 31. Juli 2014 - 12:52 #

Geld ist nicht alles. Und nur weil man der Meinung ist, dass gute Spiele vor allem Liebe und Leidenschaft beim Entwickler erfordern, heißt das noch lange nicht, dass sie alles bitteschön umsonst machen sollten. Das ist kein "entweder oder", keine binäre Geschichte.
Notch hat Minecraft ganz sicher nicht entwickelt, um damit reich zu werden. Da steckt jede Menge Liebe und Leidenschaft drin. Wenn man das Spiel spielt, merkt man, dass Geld nicht der Antrieb war, sondern die Liebe zu Videospielen und der Spaß am programmieren von komplexen Systemen, die spielspaßfördernd ineinander greifen. Wenn niemand Interesse dran gehabt hätte, dafür Geld zu bezahlen, hätte er es vermutlich auch umsonst rausgehauen. Es ist anders gekommen und jetzt ist er Multimillionär. Das war aber ganz sicher nicht der Antrieb, sondern eher eine angenehme Nebenerscheinung.
Es gibt genug Menschen, die einfach Spaß dran haben, Spiele zu machen. Das kann direkt mit Geld entlohnt werden (was auch so sein sollte, wenn man Angestellter einer Firma ist, die Geld mit der Arbeit verdient, die man leistet), das kann auch, wie zB bei CS und DotA, längerfristig zu finanziellen Vorteilen für die Entwickler führen, ohne das eine direkte Bezahlung erfolgt und das kann auch einfach so, ganz ohne Geld, damit belohnt werden, dass das eigene Spiel von anderen Spielern gerne gespielt wird.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33753 - 31. Juli 2014 - 7:57 #

Counterstrike haben die zwar ohne Bezahlung, aber eben nicht hauptberuflich entwickelt. Kleiner Unterschied. ;-)

Ernie76 12 Trollwächter - 963 - 31. Juli 2014 - 10:04 #

Made my Day

Noodles 21 Motivator - P - 30141 - 30. Juli 2014 - 22:58 #

Wie ich schon in der anderen Crytek-News geschrieben hab: Nordic Games soll sich die Leute schnappen und Darksiders 3 entwickeln lassen. ;)

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 32525 - 31. Juli 2014 - 6:08 #

Die arbeiten sogar schon an Darksiders 3: http://www.gamersglobal.de/news/87387/nordic-games-uebernimmt-namen-thq-neues-zu-darksiders

Noodles 21 Motivator - P - 30141 - 31. Juli 2014 - 12:22 #

Dann kommen die ehemaligen Vigil-Leute jetzt noch dazu, kann ja nicht schaden. :D

frost 12 Trollwächter - 1032 - 2. August 2014 - 16:06 #

das wäre ja eine echt glückliche fügung.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 166361 - 30. Juli 2014 - 23:04 #

Scheint ja bei Crytek-Studios drunter und drüber zu gehen, einer Meldung folgt die nächste...

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 31. Juli 2014 - 10:57 #

Jau, und die Stellungnahmen seitens Crytek klingen von Mal zu Mal mehr nach Salamitaktik und Schadensbegrenzung. Ich habe das Gefühl, der Crytekdrops ist längst gelutscht. Bleibt nur noch abzuwarten, wer ihn schluckt.

Just my two cents 16 Übertalent - 4357 - 30. Juli 2014 - 23:23 #

Was ist denn in Augen von Crytek ein "Online Publisher"? Was soll das sein?

Antworten (unregistriert) 31. Juli 2014 - 1:11 #

Crytek war mal in einer Nische des Marktes relativ inovativ.
Große relativ offene Spielwelt gepaart mit halbwegs brauchbarer KI in einem Shooter gab es zu dem Zeitpunkt nicht so oft. Und schon länger vorher verkauften sie die Engine für Architekturprogramme und für das Militär.

Und sie hätten sich in der Nische relativ gut häuslich einrichten können, wenn sie es mit den Produktionskosten nicht übertrieben hätten und auf Teufel komm raus mehr Geld verdienen wollten. Man blicke dafür nur mal kurz auf die Armaentwickler. Wobei die ihre Spiele zum Teil aus dem Militäreta quersubventionieren.

Nachdem es also mit dem Allmachtsanspruch den AAA-Shootermarkt um zu krempeln nicht geklappt hat (weil sie kein AAA können) versuchen sie jetzt anderweitig das zu viel ausgegebene Geld wieder rein zu bekommen.

Und dazu hecheln sie jetzt jedem Geld versprechenden Trend hinterher. Allerdings je knapp 2 Jahre zu spät. Und mal wieder liegen gedachte und wirkliche Qualität weit auseinander. MMn haben sie eine der schlechtesten Marktanalysen und eine sehr verzehrte Wahrnehmung von sich selbst.

Jetzt (und schon seit längerem) versucht Crytek ersteinmal auf den F2P-Zug auf zu springen.
Dazu bastelt man, in einer Zeit in der man sich kaum davor retten kann, mehrere F2P MP-Shooter im CoD-Stil. Und während die Witcher Jungs ihr Moba nur für Mobilgeräte rausbringen wollen, da sie meinen der Markt sei auf dem PC voll, bastelt Crytek unverdrossen an einem F2P Moba für den PC.

Und nun zu deiner Frage.
Das alles soll natürlich nicht über einen Publisher oder gar Steam an den Mann gebracht werden sondern über die hauseigene Plattform mit der man nach 3 eher mäßig erfolgreichen Spielen einen auf Valve machen wollte. Das kleine Projekt nannte sich GFACE. Eine Plattform auf der auch andere F2P-Anbieter ihre Spiele veröffentlichen können. Natürlich mit einer gewissen Provision für Crytek.
Und noch bevor alles fertig war vergrößerte sich man auf 800 Mitarbeiter und startete X Projekte die aus weiß der Geier welchen Einnahmen finanziert werden sollten. Wahrscheinlich aus den (nie so eingetretenen) Crysis 2 oder 3 Verkäufen das sich geplant so gut verkaufen sollte wie CoD.
Was davon aktuell übrig blieb ist das reine selbstpublishing der eigenen F2P-Titel (wobei Singular aktuell korrekter wäre), da mitlerweile jeder große F2P-Anbieter sein eigenes Pseudosteamsüppchen kocht (siehe Arc von Perfect World) oder doch lieber über Steam geht oder bei genug Erfolg das lieber gänzlich alleine macht (eventuell mit Steamanbindung, siehe Warthunder).
Warum aber sollte man auch bei einer kaum bekannten Plattform aufspringen die von einem Entwicklerstudio gebastelt wurde das dem Ding nicht mal mit den eigenen Spielen einen Schub geben kann.
Somit hat GFACE aktuell genau ein Spiel im Angebot und es fielen natürlich auch die als sicher erwarteten Einnahmen über die Plattform für das Fremdpublishing weg.

P.S. Ich liebe solche Javaverseuchten Seiten ja...

Mal wieder rennt Crytek also der Entwicklung irgendwie hinterher (je nachdem wie böse man ist bis zu 10 Jahre) und sieht sich in der Selbstwahrnehmung als das große neue Ding, während es eigentlich keine Sau interessiert.

Nebenbei wollen sie dann auch noch der große Techniklieferant mit DER super Engine sein. Nur nutzt die Engine keine Sau weil der Umgang mit dem Teil nicht wirklich einfach und Support sowie Dokumentation bestenfalls mäßig sind. Darüber hinaus fressen andere Engines wesentlich mehr Formate und nicht nur Zeug für das es teure Zusatzsoftware braucht. Da können auch recht halbherzige "Wir helfen Indies" Kampangen nicht helfen. Kostenlose Engine aber ein benötigtes Programm für mehrere 1000 Körten passen nun mal nicht zusammen.

Wären sie doch mal in ihrem kleinen Bereich der Spielwelt geblieben und hätten sich erstmal an kostendeckendem Arbeiten und an der Engine für die Lizensierung mit gutem Support probiert.
Aber sie wollten ja mehr. Nun wird aus dem nächsten großen Ubisoft ebend eher das nächste große Jowood.

Und wenn ich hier von der Selbstwahrnehmung Cryteks und "ihnen" fasel, dann meine ich damit (auch und wahrscheinlich for allem) die Gebrüder an der Spitze.

Man muss sich einfach mal vor Augen führen. Die Firma hat bisher FarCry, die Crysis Reihe (mit allen Ablegern), 2 Mobilspiele und den F2P-Shooter Warface veröffentlicht.
Und dafür haben sie Niederlassungen (gehabt) in Autin, Budapest (die Mobilspiele), Frankfurt am Main, Istanbul, Kiew, Soul, Shanghai, Soul und Nottingham.
Und teilweise bastelten diese Studios nicht an eigenen Sachen sondern in 6 Jahren bestehen (Sofia) immer nur an irgendwas mit ohne eigenen Output.
Kein Kommentar...

Antworten (unregistriert) 31. Juli 2014 - 1:16 #

Sorry, ich habe bei der Auflistung der Spiele Ryse vergessen.
An dem bastelten im Übrigen alle Studios irgendwie mit.

Korbus 15 Kenner - 3189 - 31. Juli 2014 - 1:59 #

Ganz schön lang für "kein Kommentar" was :D

Just my two cents 16 Übertalent - 4357 - 31. Juli 2014 - 2:02 #

Wo kommen eigentlich die Infos zu Cryteks Militärkrams her?

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20734 - 31. Juli 2014 - 6:30 #

Leider eben Militär only :/

http://www.youtube.com/watch?v=fDdgXcKi2tQ

blobblond 19 Megatalent - 17757 - 31. Juli 2014 - 8:31 #

http://www.vg247.com/2011/05/27/us-army-spending-57-million-on-military-simulator-using-cryengine-3/

Just my two cents 16 Übertalent - 4357 - 31. Juli 2014 - 9:49 #

Ja, hier steht aber immer in den Kommentaren, dass Crytek schon ihre Engine VOR Farcry ans Militär und Architekten verkauft hätten bzw. in diese Branchen gearbeitet hätten. Bei Wiki findet sich dazu nichts und in den Gameseites steht, dass nur, dass man die Cryengine 2 und 3 dafür anbieten will und auch der Link sagt nur, dass die US Regierung die Engine linzenziert hat - hier steht aber immer wieder, dass Crytek eigentlich aus dieser Ecke stammt und sich nur in Spiele erweitert hat - dafür finde ich aber nirgends einen Beleg.

monkeyboobs 12 Trollwächter - 1124 - 31. Juli 2014 - 8:39 #

Im Bundesanzeiger lässt sich in den Crytek-Geschäftsberichten nachlesen, was alles zu diesem aufgeblähten Studio-Netzwerk zählt - nämlich auch die Tochterfirma RealTime Immersive, Inc. in Orlando/Florida, die Behörden und Firmen des militärisch-industriellen Komplexes bei der Entwicklung von Simulationen und Trainingsprogrammen auf Basis der CryEngine unterstützt und berät (Dismounted Soldier Training System, Virtual Attain, Littoral Combat Ship Courseware Development Program, etc. pp.) - das betrifft etwa die U.S. Army/U.S. Navy und Partner. Auch mit französischen Rüstungsfirmen hat Crytek Lizenzverträge abgeschlossen (wenn ich mich recht entsinne Thales).

Lässt sich alles ergoogeln ;)

Shawn 12 Trollwächter - 934 - 1. August 2014 - 4:20 #

Das heißt also, sie werden nicht völlig Pleite gehen, weil bestimmte Organisationen einfach ein zu großes Interesse daran haben, Crytek (bzw. Unternehmensteile davon) eben nicht fallen zu lassen...

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 31. Juli 2014 - 7:58 #

Sehr schöner Kommentar, Danke dafür. :)

NoUseForAName 17 Shapeshifter - 7069 - 31. Juli 2014 - 9:04 #

Scheint so, als hätte sich Crytek ordentlich übernommen! Ein wenig schade, denn die drei Crysis Teile waren recht gut.

Dennis Kemna 15 Kenner - P - 3850 - 31. Juli 2014 - 9:09 #

Da kommen mir ein paar intressante Gedankenspiele in den sinn.
Wie ist denn das im Fall einer Pleite mit der Cryengine. Dem wenn man mich fragt so einzig vertvollem der Firma.
Die würde dann ja durch den Insolvenzverwalter "beaufsichtigt" und bestensfalls verkauft.
Hätten da die in der entwicklung befindlichen Projekte nicht ein Problem?
Im schlimmsten steht z.B. RSI ohne Engine da?
Gibts da irgendeine rechtliche Absicherung?

monkeyboobs 12 Trollwächter - 1124 - 31. Juli 2014 - 9:25 #

Ich bezweifle, dass es dann lizenzrechtliche Probleme geben würde - schließlich wurde bereits für die Nutzung im Rahmen des jeweiligen Projekts gezahlt bzw. ein enstprechender Vertrag rechtsgültig abgeschlossen - was hinterher kommt, hat daher kein Belang. Das einzige was passieren kann ist, dass die Lizenznehmer ohne technischen Support dastehen und je nach Entwicklung und /oder Vertragsdetail u.U. auf die Nutzung künftiger Engine-Verbesserungen verzichten müssen. Das sollte zumindest im Fall von Cloud Imperium/RSI jedoch kein größeres Problem darstellen, die passen die Engine ja sowieso an ihre Bedürfnisse an (interne Weiterentwicklung). Im CIG-Manchester-Studio arbeiten zudem bereits einige Crytek-UK-Reneganten, die entsprechende Zusatzexpertise hinsichtlich der Engine mitgebracht haben dürften. Und nach dem "Downgrade" des Crytek-USA-Studios in Austin liegt es nahe, dass auch einige ehem. Hunt-Entwickler bei CIG Austin unterkommen werden.

Name (unregistriert) 31. Juli 2014 - 9:46 #

Insolvenzverwalter sind dazu da, möglichst viel zu retten. Er dürfte recht schnell auf den Trichter kommen, dass das Lizenzgeschäft mit der Cryengine einer der lukrativeren Ansätze ist. Die Spieleentwicklung ist anfällig, die würden vermutlich recht bald ihren Hut nehmen müssen, aber vermutlich wird der entsprechende Verwalter dafür sorgen, dass zumindest eine Rumpfmannschaft für die CryEngine übrig bleibt, die den Support am Laufen hält.

Für RSI sollte das ganze keine Auswirkungen haben, weil sie wohl weitgehende Rechte an der Engine gekauft haben und selbst sehr aktiv an der Weiterentwicklung der Engine für ihre eigenen Zwecke arbeiten. Der Rest stünde eben ohne Support da und müsste etwaige Probleme dann alleine lösen.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20734 - 31. Juli 2014 - 12:26 #

Nein im Fall von CIG gibt's keine Probleme, da die den Source Code der Cryengine gekauft haben. Nicht nur die Lizenz. Heißt, die dürfen das Ding ändern wie sie lustig sind. Ebenso haben ja viele von Crytek UK und US Leute zu CIG gewechselt im Bereich der Grafikprogrammierung um mehr aus der Engine rauszupressen.

Was aber mit Kingdom Come und Lichdom Battle Mage wäre - ka. Nun passt aber ja da alles im Hause Crytek. Glaub so schnell werden die keinen weiteren Expansionskurs planen ^^

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73389 - 31. Juli 2014 - 9:19 #

Ich denke der radikale Umschwung auf F2P wird ihnen das Genick brechen. Wenn man sein Firmenkonzept komplett umstellen will, muß man das Schrittweise machen bzw. das bewährte Konzept soweit beibehalten, bis das neue Fuß gefaßt hat. Crytek hat sich meiner Meinung nach so quasi gefühlt 90% ihrer Kunden auf einen Schlag vergrault, die einen bewährten Singleplayer-Titel (ggf. mit Multiplayer) haben möchten, aber gewiß keine F2P-Spiele spielen wollen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 31. Juli 2014 - 10:02 #

Was gerne auch vergessen wird: Das F2P-Spiel muss auch eine gewisse Qualität und ein angenehmenes Modell besitzen, damit es angenommen wird. Unzählige F2P-Spiele werden nach kurzer Zeit wieder eingestellt, da sie sich nicht lohnen.

Philley 16 Übertalent - 5353 - 31. Juli 2014 - 9:24 #

kleine korrektur: Mitarbeitern [...] die [...] war ->waren

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 32525 - 31. Juli 2014 - 15:17 #

Das ist kein Fehler, das "die" bezieht sich auf Vigil Games

Zzorrkk 13 Koop-Gamer - - 1568 - 31. Juli 2014 - 11:31 #

Hm. Irgendwie Schade. Ich hatte gerade mit Ryse entgegen aller Reviews sehr viel Spass und wer sowas wie 300 im Kino ansieht, hat wohl auch kein Problem wegen der Story. Ich hatte immer gehofft, Crytech kombiniert mal die technische Kompetenz mal mit mehr Spieltiefe und Story. Dann hätten sie vielleicht mal wieder einen Hit gelandet.

brabangjaderausindien 13 Koop-Gamer - 1450 - 31. Juli 2014 - 12:35 #

dieser überschwang damals. anno dazumal, von dem yerli, bei einer q&a sitzung. bei der - ich glaub - games convention. über die rosige zukunft von crytek, den episch-prophetischen sätzen zu f2p und wie toll das nicht alles bilanztechnisch funktionieren wird, das studio alles auf dieses modell umstellen wird...und dann dieser outcome...mein mitgefühl hält sich - als f2p-erprobter f2p-kritiker - jetzt dann doch sehr in grenzen...

volcatius (unregistriert) 31. Juli 2014 - 15:41 #

Was bleibt jetzt noch von Crytek? Wohl tatsächlich ausschließlich F2P-Gedöns. Ist dann auch nicht schade drum.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 31. Juli 2014 - 16:39 #

Na, wer hätte das gedacht... *Gäääähn*

FreakyTendo 08 Versteher - 161 - 31. Juli 2014 - 17:40 #

Mir langsam egal...

dereliTCed 12 Trollwächter - P - 957 - 31. Juli 2014 - 19:59 #

Die Führungsriege von Crytek wollte mal auf die Kacke hauen und die Welt erobern. Nun sind sie wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Es gab eklatante Fehleinschätzungen durch das Management und was passiert, dasselbe Management macht weiter und die Angestellten müssen büßen.

Hoch die Tassen, weiter so!

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