Homefront - The Revolution

Kooperativ gegen Korea

Preview von Christoph Vent / 26. Januar 2016 - 15:00 — vor 35 Wochen aktualisiert
Steckbrief
LinuxMacOSXPCPS4Xbox One
Action
Egoshooter
ab 18
18
Deep Silver Dambuster Studios
Deep Silver
20.05.2016
Link
Amazon (€): 26,90 (PC), 23,50 (PlayStation 4), 25,00 (Xbox One)
Der Nachfolger zu Homefront hat schon vor seinem Release eine wahre Odyssee hinter sich: Mehrere Publisher-Wechsel und fünf Jahre später rückt der endgültige Release nun aber immer näher. In London haben wir jetzt erstmals den Koop-Modus spielen können. Was er taugt, verraten wir in unserer Preview.
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Hinweis: Für diese Preview reisten wir für einen Tag nach London. Die Reisekosten übernahm Koch Media.
 
Wir schreiben das Jahr 2025: Die Nordkoreaner – ihre südlichen Nachbarn haben sie sich längst einverleibt – starten einen EMP-Angriff auf die USA. Kurz darauf folgt eine Invasion, die USA sind schon wenige Monate später ein besetztes Land. Die Städte werden in Sicherheitszonen eingeteilt, das soziale Leben kommt zum Erliegen. Doch im Untergrund bildet sich ein Widerstand, der den Koreanern den Kampf ansagt.
 
Wie schon sein Vorgänger Homefront (Test: Note 8.0) aus dem Jahr 2011 setzt auch Homefront - The Revolution auf das unverbrauchte "Koreanische Besatzer"-Szenario. Ansonsten aber, so versichern uns die Entwickler von Deep Silver Dambuster Studios, haben die beiden Spiele kaum etwas gemein. War der erste Teil noch ein linearer Shooter im Stil von Call of Duty, der euch im Eiltempo durch diverse Schauplätze der USA schleust, spielt die Fortsetzung ausschließlich in Philadelphia. Nachdem wir auf der vergangenen gamescom bereits solo einen Teil der Spielwelt erkunden durften (zu unserem gamescom-Artikel von Homefront - The Revolution), konnten wir nun erstmals ausführlich den Koop-Modus ausprobieren. Warum uns der kooperative Freiheitskampf in Philadelphia bisher nur bedingt begeistern konnte? Lest weiter!
 

Offenes Kriegsgebiet

Im separaten Koop-Modus erledigt ihr mit bis zu vier Mann mehrstufige Aufträge.
Die Spielwelt von Homefront - The Revolution ist grundsätzlich in drei Bereiche eingeteilt. Während sich die Paläste der koreanischen Elite in den grünen Zonen befinden, lebt das gemeine Volk in den gelben Zonen. Bereits hier wird der Umgangston rauer, Wachen patrouillieren durch die Straßen und schrecken auch nicht vor Einsatz ihrer Schusswaffen zurück. Gänzlich unangenehm wird es allerdings in den roten Zonen, die man auch als offenes Kriegsgebiet bezeichnen könnte. "Erst schießen, auf keinen Fall fragen" lautet die Devise. Wer sich hier hin wagt, ist entweder lebensmüde oder gehört wie wir zu einer Zelle der Widerstandsbewegung.
 
Gemeinsam mit unseren drei Kollegen ziehen wir los. In unserer ersten Mission sollen wir zunächst mehrere koreanische Sicherheitsterminals hacken. Und es dauert auch nicht lange, bis wir den ersten Feinden begegnen. Da sie uns nicht bemerkt haben, bleibt uns noch Zeit, sie aus sicherer Distanz mit unserer Kamera zu scannen und damit dauerhaft in der Spielgrafik zu markieren. Wenige Sekunden später fallen die ersten Schüsse. Nun wird es hektisch: Immer mehr Kämpfer der KPA (Korean People's Army) tauchen auf, ein erstes Mitglied unserer Gruppe geht zu Boden und verlangt nach einer Wiederbelebung.
 
Schnell wird uns klar: Mit den koreanischen Besatzern ist nicht zu spaßen. Wir müssen gezielt auf ungepanzerte Körperpartien schießen und uns mit zahlreichen nachrückenden Wachen auseinandersetzen. Zusätzlich ist auch die Munition knapp, das Durchsuchen der Ruinen von Philadelphia und gefallener Feinde ist unumgänglich. Die Gefahr der Gegner geht allerdings hauptsächlich von ihrer großen Anzahl aus. Die KI folgt stattdessen lediglich einfachen Mustern: Allzu häufig bleiben die Koreaner mitten auf der Straße stehen, aktiv Deckung suchen sie nur selten.

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Homefront - The Revolution spielt in Philadelphia, das in drei Sicherheitszonen eingeteilt wurde. In der roten Zone sind sämtliche Gesetze außer Kraft gesetzt, es handelt sich um offenes Kriegsgebiet.
Christoph Vent Redakteur - P - 118418 - 26. Januar 2016 - 15:09 #

Viel Spaß beim Lesen!

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 68829 - 26. Januar 2016 - 15:12 #

Ich schließe mich dem letzten Absatz im Meinungskasten an.

Arrr 16 Übertalent - P - 5019 - 27. Januar 2016 - 6:45 #

Geht mir genauso und deswegen werde ich mir den 2. Teil auch holen. Hatte mit dem 1. Teil in der Kampagne viel Spass und der MP-Modus hat mich für eine Weile auch gut unterhalten.

Just my two cents 16 Übertalent - 4208 - 26. Januar 2016 - 15:21 #

Tja, viele Köche verderben den Brei...

Lencer 13 Koop-Gamer - P - 1603 - 26. Januar 2016 - 15:22 #

Hoffentlich kommt ein ordentlicher Solomodus. Das Setting an sich ist doch Klasse.

immerwütend 21 Motivator - P - 28015 - 26. Januar 2016 - 18:00 #

24 Millionen Nordkoreaner (Kleinkinder eingeschlossen) erobern erst 50 Millionen Südkoreaner und danach (ohne nennenswerte Flotte) über 300 Millionen Nordamerikaner?

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 68829 - 26. Januar 2016 - 18:02 #

eine motivierte Truppe kann einiges erreichen und zahlenmäßige Unterlegenheit durchaus ausgleichen. Vor allem wenn sie auf Gleichgültigkeit und Trägheit trifft.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13616 - 26. Januar 2016 - 18:12 #

Spätestens in Texas wäre schluss mit Invasion!

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 22673 - 26. Januar 2016 - 20:08 #

Eigentlich sollten die Invasoren ja Chinesen sein, aber dann hat THQ kalte Füße bekommen.

Just my two cents 16 Übertalent - 4208 - 26. Januar 2016 - 20:36 #

Hatte man doch schon im ersten Teil. Ein EMP Angriff hat die USA lahmgelegt.

burdy 14 Komm-Experte - 2663 - 26. Januar 2016 - 21:44 #

Der EMP hat die ganzen Feuerwaffen lahmgelegt, so dass die Amis nicht zurückschießen konnten? Und was ist mit den ganzen Amis auf ausländischen Militärstütztpunken? Und warum hat China Nord-Korea nicht aufgehalten? Und was will Nord-Korea in Nord-Amerika, wenn dort kein technisches Gerät mehr funktioniert, es keinen Strom und nichts gibt?

Taris 13 Koop-Gamer - P - 1446 - 27. Januar 2016 - 12:53 #

Gab es da nicht auch noch eine Epidemie, die das amerikanische Festland heimgesucht hat und die Bevölkerung reduziert hat? Oder denke ich jetzt an ein anderes Spiel?

aiwan4 10 Kommunikator - 528 - 26. Januar 2016 - 15:23 #

So ein Titel den ich dann für unter 30 Euro bestimmt auch mitnehmen werde.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 10931 - 26. Januar 2016 - 15:44 #

Hm scheint so als ob der Titel viel will und dabei keinen Punkt wirklich gut meistert. Was man liest klingt sehr nach LastGen Krankheiten..

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 22673 - 26. Januar 2016 - 20:13 #

Ich glaube das hat nichts mit der Last Gen zu tun. Eher mit einem verzweifelten Versuch im Genre der Militärshooter mehr als einen Blumentopf zu gewinnen.

bsinned 17 Shapeshifter - 6790 - 26. Januar 2016 - 15:49 #

Mir fällt bei den Screenshots zuallererst auf, wie unglaublich groß die Waffenmodelle sind. Die Armbrust auf Seite 1 nimmt ja glatt 1/5 des Bildschirms ein. So ein Quark.

Ansonsten erwarte ich von dem Titel eigentlich eh nicht viel.

Nefenda 14 Komm-Experte - 1889 - 26. Januar 2016 - 16:54 #

"Grafisch nur Mittelmaß."

Schon iwie krass wie man so abstumpf.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 10957 - 26. Januar 2016 - 17:19 #

Zumindest auf den Screenshots sieht es echt hübsch aus. Also außer ein paar Ausreißern wie The Order oder Battlefront, wüsste ich gerade nicht, was derzeit wesentlich besser aussieht.

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 68829 - 26. Januar 2016 - 17:24 #

Vielleicht weil die PC-Version getestet wurde und Christoph erwartet hat, dass das deutlich besser aussieht als etwa ein Konsolentitel wie The Order.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 10957 - 26. Januar 2016 - 17:28 #

Das wäre dann aber auch illusorisch, denn welches PC-Spiel sieht denn "deutlich besser" aus als die aktuelle Konsolenversion? Oder besser als der Exklusivtitel The Order? (jaja, muss man alles in 4K sehen, völlig andere Grafik dann ;)

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 68829 - 26. Januar 2016 - 17:33 #

Zuletzt gab es ja Berichte, denen zufolge das etwa auf The Division zuträfe ("sieht um Welten besser aus als auf X1")

Aladan 21 Motivator - - 25283 - 27. Januar 2016 - 7:07 #

Letztendlich werden ja auch nur Texturen und Effekte aufgebohrt und einiges ist schärfer, schöner wird's meiner Meinung nach nicht. Ob ein Spiel schön aussieht oder nicht liegt zumindest bei mir nur am Art Design.

Finde das was man von Homefront sieht nicht schlecht, aber sehr austauschbar. Gab in letzter Zeit wohl zu viele Spiele in unserer Zeitperiode und reine Shooter sind eh auf dem absteigenden Ast.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 10957 - 26. Januar 2016 - 17:19 #

Schade, dass es nur um den Koop geht, der reizt mich grundsätzlich nicht. Hoffe auf einen guten Singleplayer, so an sich spricht mich das Spiel schon sehr an.

fellsocke 16 Übertalent - P - 5141 - 26. Januar 2016 - 21:26 #

Geht mir ähnlich. Das Setting finde ich durchaus interessant und Open World ist ohnehin genau mein Ding. Ich bin gespannt auf den Test der finalen Fassung. Ein Vollpreisspiel wird es aber wohl auf keinen Fall für mich werden.

falc410 14 Komm-Experte - 2329 - 26. Januar 2016 - 17:48 #

Mal schauen ob sie die Spiellänge des Vorgängers noch unterbieten...nicht einmal 4h war für die Kampagne doch arg schwach. Aber der Multiplayer war damals ganz nett, bei der Konkurrenz heute aber überflüssig imho.

Noodles 21 Motivator - P - 28902 - 26. Januar 2016 - 18:42 #

Open World mit nur 4 Stunden Spielzeit wäre mal was Neues. :D

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 22673 - 26. Januar 2016 - 20:17 #

Ja, das Spiel ist von den Leuten, die auch Frontlines - Fuel of War gemacht haben. Und dessen Multiplayer-Modus hatte ja einige Anhänger.

iUser -ZG- 23 Langzeituser - P - 44491 - 26. Januar 2016 - 18:09 #

Ich war vom ersten Homefront solange angetan gewesen bis ein Test erschien und mich ernüchterte. Das setzt sich hier fort.

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 68829 - 27. Januar 2016 - 19:17 #

Mal sehen, wie es in der Beta ist. Auch wenn die wohl nur für MP ist.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 155640 - 29. Januar 2016 - 11:20 #

Mal abwarten, nen brauchbarer Shooter wirds wohl werden. Teil 1 war ganz passabel, nur halt viel zu kurz geraten.

Hintermeer 11 Forenversteher - 751 - 6. Februar 2016 - 13:20 #

Wie gewohnt kritische Berichterstattung für Erwachsene....Top!
Ein Schelm wer böses dabei denkt. Kein Wort zum fragwürdigen Setting.

Ganz im Gegenteil :

" in der (Story) steckt dank des ungewöhnlichen Szenarios durchaus Potential"

Ja? Wo? Die rote Flut macht uns Platt und wir schießen uns den Weg frei? Wow. Selten so etwas innovatives gehört.

Sicher das Koch Media nur den Flug.....

Christoph Vent Redakteur - P - 118418 - 17. Februar 2016 - 13:49 #

So ein Quatsch! Aber Koch Media wird sich sicher über unser Preview-Fazit gefreut haben, klar.

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