App der Woche: Das verrückte Labyrinth (iOS)
Teil der Exklusiv-Serie App der Woche

iOS
Bild von Florian Pfeffer
Florian Pfeffer 25276 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C4,A10,J10
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16. Mai 2012 - 12:44 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
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Es ist Mitte Mai 2012 und die globale Spielerschar begibt sich planmäßig in die monsterverseuchten Dungeons des „Megablockbusters“ Diablo 3. Die ganze Spielerschar? Nein! Eine kleine Gruppe von unbeugsamen Jungen und Junggebliebenen hört nicht auf, dem Error 3006 Widerstand zu leisten. Für Dungeonliebhaber, die ganz ohne störende Monsterscharen in Dungeons auf Itemjagd gehen wollen,   veröffentlicht Ravensburger eine digitale Variante ihres Brettspielklassikers Das verrückte Labyrinth als Universal App für iOS. Als das Brettspiel im Jahre 1986 erschien, fand es großen Anklang bei der Zielgruppe und wurde bis heute über 13 Millionen Mal verkauft.

Taktiererei auf dem Spielbrett
 
Im verrückten Labyrinth können bis zu vier Spieler gleichzeitig auf Schatzjagd gehen, entweder per lokalem oder Online-Multiplayer. Das Spielprinzip des Brettspiels wurde dabei nur ganz leicht abgewandelt, aber nicht völlig verfälscht. Immer noch geht es darum, auf einem sieben mal sieben Felder großen Spielplan durch geschicktes Verschieben ("Verrücken") von Feldern einen Weg zu einem Schatz freizulegen. Ein überzähliges Plättchen wird dabei beliebig gedreht und von einer Seite auf das Spielbrett geschoben, so dass sich alle Plättchen in der betreffenden Spalte oder Zeile verschieben und auf der anderen Seite eines heraus fällt, das dann vom folgenden Spieler wieder hinein geschoben werden muss. Durch geschicktes Taktieren könnt ihr nicht nur für euch selbst Gänge zu den Schätzen freilegen, sondern auch Plättchen hinaus schieben, mit denen der Gegner nicht viel anfangen kann.



Bis zu vier Spieler können simultan an einem Gerät spielen, wobei jeder seinem eigenen Schatz nachjagt.


Spaß für Knobelfreunde und Junggebliebene

Die Umsetzung für iOS (wir spielten Das verrückte Labyrinth auf dem iPad) ist liebevoll gestaltet und wartet mit netter, comicartiger Grafik auf. Das Design des eigentlichen Spielfeldes wurde praktisch unverändert vom Brettspiel übernommen. Mit dem Finger verschiebt ihr die gewünschte Reihe, und könnt schon während des Verschiebens sehen, welche Konsequenzen der Zug hätte, bevor ihr ihn wirklich durchführen müsst. Dabei jagt ihr einem bestimmten Schatz nach, der aber nur euch selbst bekannt ist. Die Steuerung ist simpel und funktioniert problemlos, die Hintergrundmusik ist nett, jedoch nicht sonderlich abwechslungsreich. Per Sprechblasen über den Köpfen der Spielfiguren könnt ihr erkennen, welcher Zug als nächstes ansteht: Ein Plättchen verschieben oder die Spielfigur bewegen.
 
Für Solospieler legt Ravensburger ein ganzes Bündel an Knobelaufgaben bei, die zu Beginn noch simpel sind, dann aber schnell knifflig werden. Dabei seid ihr gefordert, mit nur einer bestimmten, meist sehr begrenzten Anzahl von Zügen bis zum Schatz vorzudringen. Je nach Erfolg bekommt ihr dafür einen, zwei oder drei Kristalle als Belohnung. In einem anderen Modus geht es darum, wie in einem klassischen Verschiebepuzzle immer eines der Plättchen an die freie Stelle zu schieben und so einen Weg zum Schatz zu basteln. Hier puzzelt ihr unter Zeitdruck, was einige Schweißtropfen auf eure Stirnen zaubern wird. Auch in dieser Variante können zwei Spieler parallel spielen, wobei derjenige gewinnt, der zuerst mehr Schätze erreicht hat.
 
 
Fazit und Fakten
 
Vor allem für jüngere Semester und für Eltern, die gerne mal eine Partie mit den lieben Kleinen auf dem iPad spielen möchten, dürfte Das verrückte Labyrinth interessant sein. Lustig animiert versuchen sich Magier, Hexe, Lehrling und Prinzessin gegenseitig die schlechtesten und unpassendsten Plättchen zuzuschieben, was durchaus für einige spontane „Ach Nee“- bzw. Jubelschreie sorgen kann. Aber auch für die Papis alleine hat der Hersteller durch die umfangreichen Knobelaufgaben eine Spielvariante geschaffen, die die väterlichen Köpfe zum Rauchen bringen sollte. Wer gerne dem Nachwuchs diesen Klassiker näher bringen oder einfach nur den Charme der vergangenen Spieleabende aus den 80er Jahren wiederaufleben lassen möchte, dem sei die digitale Neuauflage aus dem Hause Ravensburger wärmstens ans Herz gelegt. In unserer Screenshot-Galerie findet ihr ein paar Bilder von der iPad-Version, außerdem seht ihr in dem unten angefügten Video eine Übersicht über einige der Spielmodi.

  • Preis am 16.5.2012: 1,59 Euro (iOS, Universal)
  • Knifflige Rätselpakete für Solisten
  • Bis zu vier Spieler abwechselnd an einem Gerät
  • Liebevolle und originalgetreue Umsetzung des Brettspiel-Klassikers
  • ca. 39 MB, OS 4.1 oder höher

 



Video:

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23909 - 16. Mai 2012 - 12:53 #

Das Brettspiel hab ich als Kind immer gespielt. Wäre auch besser dieses mit seinen Kindern zu spielen, Bildschirme werden diese noch mehr als genug in ihrem Leben sehen.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6029 - 16. Mai 2012 - 13:24 #

Och, für ein oder zwei Partien würde ich mir das auch digital mal wieder anschauen. Aber stimmt schon: Mit Brett ist es irgendwie schöner.

Anonym1984 (unregistriert) 17. Mai 2012 - 4:43 #

Hast vollkommen recht. Aber wie wird es wohl ankommen, wenn ich das Brett in der U-Bahn aufbaue... ok, wir hier in Berlin sind einiges in der Bahn gewöhnt aber ich glaube ich werde nicht auf Verständniss stoßen oder?

mihawk 18 Doppel-Voter - P - 12998 - 16. Mai 2012 - 13:20 #

Als Kind war das eines meiner Lieblingsspiele, ich glaub aber, dass der Charme des originals nur dann zur Geltung kommt, wenn man es wirklich als Brettspiel spielt und nicht via iPad/iPhone.

Henke 15 Kenner - 3636 - 17. Mai 2012 - 21:28 #

Kann Dir nur zustimmen...macht eben mehr Spass, seinem menschlichen Mitspieler den Weg zu verbauen und dann dessen Reaktion zu beobachten...

Jak81 16 Übertalent - 5192 - 16. Mai 2012 - 15:28 #

Eigentlich müsste ich das auch mal wieder aus dem Schrank rauskramen und ne Runde spielen :)

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 16. Mai 2012 - 18:42 #

Stimmt, man sollte es mal aus dem "Schlaf im Keller wecken"

Izibaar 16 Übertalent - 5857 - 16. Mai 2012 - 19:09 #

Erst am Muttertag zu viert gespielt. Klassisch mit Brett und Figuren, die man in der Hand halten kann. Das Spiel lag lange im Schrank, aber seit kurzen kommt es wieder öfters auf den Tisch.
Der große Vorteil der digitalen Version: Immer dabei und deutlich günstiger. Ich denke da haben beide Versionen ihre Käufer.

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2203 - 17. Mai 2012 - 0:44 #

Hab das als kleines Kind immer mit meinem Vater gespielt. Hat mich nie gewinnen lassen der Hund :D

Cohen 16 Übertalent - 4469 - 17. Mai 2012 - 12:01 #

Mit "Scotland Yard" hat Ravensbuger heute einen weiteren Brettspiel-Klassiker für iOS veröffentlicht:

http://itunes.apple.com/de/app/scotland-yard/id494302506?mt=8&affId=1771175

Das haben wir damals oft gespielt.

joker0222 27 Spiele-Experte - P - 78386 - 20. Mai 2012 - 1:51 #

App der Woche... wäre super, wenn es sowas auch für Android gäbe.

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