Vergleich: Drei Militär-Shooter

Moderne Krieger Report

Mittlerweile tummeln sich auf dem Videospiele-Markt so einige Militärshooter. Und jedes Jahr kommen weitere – meistens Nachfolger bestehender Serien – hinzu. Passend zum Release von Medal of Honor - Warfighter möchten wir die wichtigsten von ihnen sowohl im Singeplayer als auch Multiplayer-Modus miteinander vergleichen.
Christoph Vent 24. Oktober 2012 - 16:00 — vor 3 Jahren aktualisiert
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Jedes Jahr im November, passend zur Weihnachtssaison, erscheint ein neuer Ableger der Call of Duty-Serie. Die beiden für die Serie zuständigen Studios – Infinity Ward und Treyarch – produzieren ihre Titel alternierend. Während sich Infinity Ward um die Modern Warfare-Reihe kümmert und bereits drei Teile herausbrachte, wird Treyarch am 12. November dieses Jahres den zweiten Teil der Black Ops-Reihe veröffentlichen. Das System hat Erfolg – die Titel brechen jedes Jahr aufs Neue die Vorbesteller- und Verkaufsrekorde. Das hat auch EA erkannt und schlägt jetzt einen ähnlichen Kurs ein. Nach dem Reboot von Medal of Honor vor zwei Jahren erschien im Oktober 2011 Battlefield 3, das dem einst Multiplayer-zentrierten Titel eine ausgewachsene Solokampagne spendierte. An diesem Donnerstag findet Medal of Honor - Warfighter seinen Weg in die Händlerregale – mit der indirekten Ankündigung auf der Packung, dass 2013 Battlefield 4 folgen wird.

Zeit für uns, die "Großen Drei" im Bereich Militär-Shooter einmal in den direkten Vergleich zu stellen. Nicht zuletzt Spieleredakteure werfen den Militärshootern ja gerne vor, immer nur dasselbe zu bringen – wenngleich in unterschiedlicher Qualität bei Optik und Perfektion. Darum haben wir MoH Warfighter, Modern Warfare 3 und Battlefield 3 direkt gegenüber gestellt, inklusive einer dicken Tabelle (siehe nächste Seite). Uns ist übrigens bewusst, dass es mit Operation Flashpoint und Armed Assault (ArmA) zwei weitere wichtige Militär-Serien gibt, doch beide setzen auf große, zumeist frei begehbare Gebiete und Simulationsaspekte – zum Genre der "Moorhuhn-Shooter" passen sie nicht.

Abwechslung im Setting dürft ihr von unseren drei Vergleichskandidaten nicht erwarten. Alle spielen in der sehr nahen Zukunft – meistens verwüstet ihr bekannte Innenstädte oder den Mittleren Osten und erlebt dabei eine wahlweise leicht, mittel oder extrem verworrene Geschichte. Wo ihr in Warfighter oder Modern Warfare 3 allerdings ausschließlich durch enge Schlauchlevels gescheucht werdet, die nur wenige alternative Routen bieten, seid ihr in Battlefield 3 auch mal mit dem Panzer in der scheinbar endlosen Wüste unterwegs. Täuschen lassen solltet ihr euch hier allerdings nicht, denn sonderlich echte Freiheiten erlaubt euch auch der Shooter von Dice nicht. Zudem sind die Spiele im Solomodus alle relativ kurz und lassen sich auf normalem Schwierigkeitsgrad an einem verregneten Wochenendtag, sofern ihr es drauf anlegt, problemlos durchspielen. Hier hat Modern Warfare 3 gleich zwei Asse im Ärmel: Die zwei Spielmodi Spec Ops und Überlebensmodus führen zwar nicht die Story fort, sorgen aber dennoch für viele weitere Stunden Spielspaß. Besonders schön ist die Möglichkeit, beide Modi mit einem Freund kooperativ und sogar im Splitscreen zu spielen. Battlefield 3 hingegen hat weitere Koop-Missionen auf Lager – habt ihr aber gerade keinen Freund mit dem Spiel online, schaut ihr in die Röhre. Nur im frisch getesteten Warfighter gibt es für Solospieler nach den Credits keine neuen Aufgaben.

Alles erledigt. Und jetzt?
Eines der Highlights in Battlefield 3: Die Panzerschlacht in der Wüste und das anschließende Säubern einer Gegnerbasis.
Habt ihr sowohl die Kampagne als auch weitere Spielmodi abgeschlossen, geht es in den Multiplayer-Modus. Und anders als in der Solokampagne lassen sich plötzlich deutliche Unterschiede zwischen den drei Titeln ausmachen. Modern Warfare 3 richtet sich besonders an Einzelkämpfer, die es auf schnelle und kompakte Online-Gefechte abgesehen haben. Zwar gibt es neben klassischen Deathmatch-Varianten auch Team- und Objekt-basierte Spielmodi – da ihr für Teamplay aber nicht belohnt werdet, werdet ihr nur selten Mitspieler finden, die gemeinsam mit euch vorgehen.

Ganz anders sieht es indes bei Battlefield 3 aus: Wenn ihr aktiv eurem Team helft (und wenn ihr euch nur für euren Kameraden an einem Gegner rächt), erhaltet ihr Punkteboni. Das geht soweit, dass ihr ohne weiteres trotz sehr weniger Kills am Ende einer Runde unter den Topspielern landen könnt. Zudem gibt es einen weiteren gravierenden Unterschied: Die Schlachtfelder sind im Gegensatz zu Modern Warfare 3 in den meisten Fällen auch wirklich als solche zu bezeichnen. Damit ihr nicht ewig für den Marsch zwischen zwei Punkten benötigt, stehen euch darüber hinaus allerlei Fahrzeuge zur Verfügung.

Medal of Honor - Warfighter reiht sich spielerisch zwischen den beiden "Großen" ein. Die Multiplayer-Maps sind ein klein wenig offener als die aus Call of Duty. Da ihr hier aber immer zu zweit in eine Squad einsortiert werdet, wird von Anfang an das Teamplay gefördert. Kaum noch wegzudenken aus aktuellen Militärshootern ist ein umfangreiches Rangsystem mit hunderten Unlocks. Das findet ihr bei allen drei Vertretern und ist auch bei jedem von ihnen motivierend. Allerdings müsst ihr dafür in Kauf nehmen, dass ihr euch in den ersten Spielstunden erstmal durchbeißen müsst, bis euch die wichtigsten Perks und Ausrüstungen zur Verfügung stehen.

Die Kampagnen- und Multiplayer-Modi
In der Singleplayer-Kampagne nehmen sich die drei Spiele inhalltich nicht viel, allerdings unterscheiden sich Ausführung, Story-Inszenierung und Spieldauer beträchtlich. In Medal of Honor - Warfighter geht ihr ab und an auf 1  Stealthmissionen, die am Ende doch wieder in wilden Schießereien enden. In Call of Duty - Modern Warfare 3 seid ihr hauptsächlich in 2 Großstädten wie London oder Berlin unterwegs. Wer davon ausgeht, in 3 Battlefield 3 meist in Panzern und anderen Fahrzeugen zu kämpfen, täuscht sich. Die Kampagne orientiert sich an anderen Genre-Vertretern. Im Multiplayer-Modus machen sich dann die Unterschiede der Spiele bemerkbar. Warfighter 4 glänzt mit neuartigen Spielmodi wie dem Hotspot-Modus. Modern Warfare 3 5 bleibt seinem Motto treu und bietet flottes Gameplay auf engen Maps mit vielen Perks. Battlefield 3 6 bietet online endlich mehr als Infanteriegefechte und "Railshooter"-Panzer und lässt euch sogar in die  Lüfte.
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Florian Pfeffer Freier Redakteur - 25273 - 24. Oktober 2012 - 16:13 #

Viel Spaß beim Lesen!

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137338 - 24. Oktober 2012 - 16:50 #

-- Winzigkeit:
(Rail-Shooter-) Flug

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 24. Oktober 2012 - 16:25 #

Irgendwie hatte ich mehr eine Kolumne erwartet, die diese fast gleiche Entwicklung mal ein wenig aufs Korn nimmt. Aber auch das war ganz okay.

Aber ein Punkt fehlt noch ein wenig: "Habt ihr keine Lust auf Cheater im MP, dann lasst die Finger von MW3 auf dem PC..." -.-

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323824 - 24. Oktober 2012 - 16:28 #

Mal sehen, ob es vielleicht anlässlich von Black Ops 2 eine Kolumne geben wird...

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 24. Oktober 2012 - 16:29 #

Wobei sich dein letzter Absatz wohl primär auf die PC-Version bezieht, oder?

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 24. Oktober 2012 - 16:34 #

Ich hab nur die PC-Version, die anderen kann ich da nicht beurteilen. Aber ich lass mal folgende Liste hier stehen:
CoD4 MP-Spielstunden: >730; Cheater: <1 (wenn man die nicht mitzählt, die innerhalb von 1-2sec vom Server gekickt wurden)
CoD MW2 MP-Spielstunden: >250h; Cheater: Am Anfang kaum, nach ein paar Wochen: 3-6/Woche
CoD MW3 MP-Spielstunden: 66h; Cheater: bis zu 5 pro Tag. Und da war alles dabei: Wallhack, Unverwundbarkeit, Aimbot und sogar ein Kerl der alle Spieler zu sich teleportiert hat, um dann mit dem MG in die Traube zu ballern...

Und das kann man sich von den ganzen Steam-Gruppe zum Thema mal bestätigen lassen. Gepatcht wurde dagegen noch nix. Afaik nutzt man nicht mal VAC... Wenn man dann 6-8 Spiele am Tag/Abend gemacht hat und davon 3-5 verlassen musste, weil einer offensichtlich betrügt, macht das keinen Spaß mehr. ;)

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 25. Oktober 2012 - 23:51 #

Das ist halt der Unterschied, wenn man Server und P2P vergleicht. Reines PB bei CoD4 ist zwar auch nicht der Knaller, aber man kann wenigstens Leute vom eigenen Server Bannen und die Bannlisten austauschen (PBBans). VAC kann das im Prinzip auch (siehe CS o.ä.), aber dank P2P kann man bei MW3 die IDs nicht austauschen und Kicken geht nur sehr begrenzt.
Das die MW2-Cheats fast 1:1 in MW3 funktionieren, hat sein übriges getan.

IhrName (unregistriert) 24. Oktober 2012 - 17:54 #

Ich hatte irgendwie erwartet das hier kritisch die Darstellung von Militär und Soldat beäugt wird ...

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6907 - 24. Oktober 2012 - 16:56 #

Geht es nur mir so, aber irgendwie hab ich keine Lust mehr darauf den X-sten Shooter mit Modernen Waffen zu spielen.

Es gibt unzählige Möglichkeiten für ein Shooterthema, nachdem man den 2. Weltkrieg in allen Varianten Durchgenudelt hat, werden nun moderne Szenarien bis zum erbrechen ausgereizt, alles natürlich in die Richtung noch mehr Popcorn Kino und schnelle Unterhaltung.

Warum schafft es kein Entwickler einen Shooter zu entwickeln der eine durchgängige und spannende Geschichte erzählt und auch mal gewisse Dinge hinterfrägt? Spec Ops: The Line hat das gemacht, nur hat es sich leider kaum verkauft. Dem schließe ich daraus das die Mehrheit der Videospieler nur seichte belanglose Unterhaltung wollen, dazu ein Multiplayer mit zig Perks und sonstiges Gimmicks die das MP Spiel völlig verwässern, weil es nicht mehr um Skill geht sondern wer hat den höchsten Level die bessere Waffe etc...

Finde das persönlich sehr schade.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 24. Oktober 2012 - 22:35 #

Ich finde Deckungs-Shooter unglaublich scheiße und da macht Spec Ops, trotz der guten Story, die es haben soll, keine Ausnahme.

Aber ich bin auch für mehr Anti-Kriegs-Shooter. Spiele, die eigentlich vom Krieg abschrecken, als ihn so darzustellen, wie es aktuelle Spiele machen.

Iceblueeye 14 Komm-Experte - P - 2543 - 24. Oktober 2012 - 23:46 #

Anti-Kriegs-Shooter die abschrecken? Sowas gibt's meiner Meinung nach gar nicht.
Welcher soll denn sowas bewerkstelligen?

Fuzzymancer 12 Trollwächter - 918 - 25. Oktober 2012 - 9:41 #

Der einzige der zumindest ein wenig in diese Richtung geht wäre in meinen Augen Brothers in Arms.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 25. Oktober 2012 - 18:57 #

Naja es reicht ja auch schon, wenn er zum Nachdenken anregt. Natürlich gibt es das so gut wie nicht. Müsste man ja das Hirn einschalten beim Spielen. Und verkauft sich wohl auch nicht so gut.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323824 - 26. Oktober 2012 - 10:54 #

Spec Ops hat zwei, drei Szenen, bei denen man wirklich ins Nachdenken kommen kann. Anders als bei CoD und Co., wo es zwar auch z.B. Gewalt gegen Zivilisten gibt, aber für die ist man nie selbst verantwortlich.

Sciron 19 Megatalent - P - 15763 - 24. Oktober 2012 - 17:16 #

Dank Vin, dem alten IRC-Verführer, hab ich mich ja heute noch zum Kauf von MW3 für die 360 bei thehut.com hinreissen lassen. Ist für 20 Euro (inklusive Versand) jetzt kein allzuschlechter Deal gewesen. Für mich zählt hier allerdings nur der Singleplayer-Modus.

Man kann von der CoD-Schwemme halten was man will, aber in Sachen gescripteter Solo(Schlauch)-Action macht denen im Militär-Shooterbereich eben so schnell keiner was vor. Wobei ich den Teilen von Infinity Ward gegenüber Treyarch immer noch den Vorzug gebe. Jedes Jahr brauche ich das zwar nicht, aber ab und zu mal wieder in die Schießbuden-Achterbahn zu steigen, hat eben auch seinen Reiz.

Ungewöhnlichere Kriegstitel wie Spec Ops: The Line sind allerdings auch eine lobenswerte Alternative. Der Zuspruch bei den Verkaufszahlen wird hier allerdings nichtmal annähernd so hoch sein, wie bei den etablierten Marken, was natürlich sehr schade ist.

In Sachen Multiplayer können mir die aktuellen Titel eher gestohlen bleiben. Solange Bad Company 2 noch zahlreich von den Spielern belagert wird, bleibt das mein Online-Suchtmittel Nummer 1.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 24. Oktober 2012 - 17:19 #

Versprich mir aber, dass du wenigstens mal in Halo 4 mit mir reinguckst!

Sciron 19 Megatalent - P - 15763 - 24. Oktober 2012 - 17:32 #

Ein Kauf von Halo 4 verstößt aber massiv gegen meine "Maximal 30 Euro darf's kosten"-Regel ;). Da müsste der Multiplayer schon ein echter Überhammer werden, damit ich da ne Ausnahme mache. Aber selbst bis zum Budget-Release und darüber hinaus, dürfte das Ding mehr als genug Spieler an sich binden, damit man da nicht alleine auf'm Server rumgurken muss. Ich warte mal ab was die Tests und Spielermeinungen so sprechen. Eventuell schlag ich dann doch früher zu.

Noname (unregistriert) 24. Oktober 2012 - 22:17 #

Battlefield, Call of Duty und Medal of Honor sind die logische Fortführung der von Counter-Strike losgetretenen Casual-Welle von Shootern. Der große Reiz dieser Spiele liegt in ihrem niedrigen skill ceiling, sodass niemand beim Spielen ausgeschlossen wird - jeder kann dort kleine Erfolgserlebnisse haben.

Das war in den älteren Ego-Shootern wie Quake nicht der Fall. Kein Wunder, dass es sie heute nicht mehr gibt.

Sciron 19 Megatalent - P - 15763 - 24. Oktober 2012 - 22:49 #

Sowas hängt doch auch ganz schlicht vom Schwierigkeitsgrad ab. Bei einem CoD auf Veteran quält man sich schon massiv einen ab. Ein Quake oder Doom wird auf leichter Stufe auch zur reinen Schießbude mit Munitions- und Healthpack-Überfluss.

Natürlich war die erste Generation von Shootern noch anders strukturiert. Grade Doom war weitaus offener und weniger schlauchig, aber das ewige Suchen nach der letzten fehlenden Schlüsskarte war auch nicht immer der Spielspaßknaller schlechthin. Ein Unreal, oder später Far Cry, haben sowas trotz offenerer Welt deutlich besser hinbekommen.

In Sachen Multiplayer-Shooter ist gegen kleine Erfolgerlebnisse am Anfang ja gar nichts einzuwänden. Man muss ja Einsteiger nicht gleich völlig verschrecken und es treibt auch einfach mehr Leute auf die Server. Hier spielt natürlich das Balancing auch eine wichtige Rolle.

Ich habe mal testweise etwas Modern Warfare 2 Online gespielt und war dort von den klassischen Noobtubern extrem schnell angenervt. Mit Granaten ziellos in der Gegend rumzuballern und so seine Frags zu holen, hat mit Skill nun wirklich nichts zu tun. Dummerweise haben die Entwickler auch nur zögerlich auf das Problem reagiert, weshalb es trotz einiger Patch-Bemühungen nie ganz abgeschaltet werden konnte.

Bei z.B. einem Bad Company 2 sieht die Sache wieder deutlich besser aus. Übermächtige Waffen gibt es hier quasi nicht und abgesehen vom Chopper Whoring auf manchen Maps, bin ich hier noch auf keine ultimativ billige Taktik gestoßen.

SayWhatTF 15 Kenner - 3351 - 24. Oktober 2012 - 22:33 #

Vielleicht interessiert den ein oder anderen der Videobeitrag zum Thema "Moderne Shooter" (und was da alles schief läuft) von AltF4Games: www.youtube.com/watch?v=VaTGGb2AtMg
Sehr sehenswert!

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4660 - 25. Oktober 2012 - 7:04 #

Wirklich interessantes Video, danke für den Hinweis

Anonymous 2143 (unregistriert) 25. Oktober 2012 - 7:33 #

An der Aufstellung sieht man deutlich das wahre Shooterfans zu CoD greifen sollten, während Leute die gerade mit den Genre anfangen oder nicht so gute Reaktionen haben das hohe Spieltempo schnell zu Kopf steigen kann.

Bei Battlefield hat man ein eher gemäßigtes Spieltempo, kann quasi nebenbei noch ohne weiteres sich ein Schnitzel braten und trotzdem die Map gewinnen. Wenn man mal zu sehr auf der Mütze bekommen bekommen hat, setzt man sich in ein Fahrzeug und macht da seine Kills. Es ist quasi das WoW der Shooter. Casusalisiert und darauf bedacht dem Spieler Erfolgsmomente zu geben.

Ich finds gut, so haben beide Spiele ihren Platz am Shooterhimmel.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73391 - 25. Oktober 2012 - 8:53 #

"Es ist quasi das WoW der Shooter. Casusalisiert und darauf bedacht dem Spieler Erfolgsmomente zu geben."

Naja, so gesehen ist dann aber "jeder" moderne Shooter ein Casual-Shooter, allein schon wegen Autoheal, quasi unbegrenzt Ammo und in den meisten Fällen mit Deckungssystem. Da schenken sich CoD und Battlefield nichts. Jedoch stimmt es, daß es für beide Spielertypen (CoD = schnell, kompakt, eher Einzelkämpfer, mag keine Vehikel; BF = gemächlicher, da weitläufiger, mehr Teamplayer, mag Vehikel) bedient werden. Das hat dann aber weniger mit Casual zu tun.

Torodoro (unregistriert) 25. Oktober 2012 - 9:51 #

Battlefield ist schon sau einfach. Da kommt eigentlich jeder unabhängig von seiner Spielstärke auf Erfolgserlebnisse.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 25. Oktober 2012 - 9:56 #

Und bei CoD nicht oder wie?

Torodoro (unregistriert) 25. Oktober 2012 - 18:46 #

In Call of Duty kann auch jeder ohne Können Erfolgserlebnisse sammeln, ist qualitativ anders als Battlefield, das noch einen Ticken zugänglicher und leichter ist.

Torodoro (unregistriert) 25. Oktober 2012 - 18:47 #

Das soll heißen: "qualitativ nicht anders".

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73391 - 25. Oktober 2012 - 10:03 #

Auch hier: Gilt in dem Fall auch für CoD, wenn man so gesehen für jeden Furz Dank des Levelsystems Punkte, Banner, Skins und was weiß ich noch alles bekommt. Ergo, Levelsystem für den Schwanzvergleich ist dann wohl auch Casual, da eigentlich nur dazu da. Spielerisch kein Mehrwert.

Jadiger 16 Übertalent - 4880 - 26. Oktober 2012 - 1:50 #

Nur geht es in BF nicht um Kills!!!
Was bringen einen 5 Sniper die alles abknallen oder Leute mit Panzer die nichts für den Sieg beitragen gar nichts.
Es muste sogar soweit gehen das man Punkte bekommt das man einen Panzer repariert das die Leute das auch machen.
Wenn wer Kills will dafür gibt es CoD da kann man auf Rambo machen.

Monamie (unregistriert) 25. Oktober 2012 - 10:32 #

Ich finde man hätte noch die praktische Erfahrung mit den Multiplayern und Cheatern einbringen können. Da ich CoD und BF zocke und das seit Jahren so handhabe das ich CoD als Campagne-Player nur spiele (da diese echt gut sind) und Multiplayer einfach sein lasse da man alle Nase lang auf Cheater trifft und bei BG es genau umgekehrt mache (Campagnen sind meistens Langweilig, aber Multiplayer ist fast cheaterfrei). Ich spiele natürlich auch immer mal das andersherum um zu sehen ob sich was gebessert hat, aber bisher ist es halt so das CoD geile Campagnen und durch Cheater verseuchte Multiplayer hat und bei BF die Campagnen eher tröge sind, aber dafür im Multiplayer große Fairness bietet...

52zrkmi (unregistriert) 25. Oktober 2012 - 11:32 #

K, Kampange. "Campagne ist die Bezeichnung mehrerer Gemeinden und eines Kantons in Frankreich".
Ich überlese ja viele Fehler. Aber die Wiederholung tat zu weh.

Jadiger 16 Übertalent - 4880 - 26. Oktober 2012 - 1:55 #

Na ja wenn man in BF Random gegen Clan spielt ist das bestimmt nicht fair. Was dort oft vorkommt macht nur Spaß wenn beide Gruppen gleich stark sind. Und Level Systeme sind auch alles andere als Fair in einem MMO spielt man ja auch nicht gegen Max Level wenn man selber Low ist.

Pepper 10 Kommunikator - 549 - 21. November 2012 - 20:42 #

Die "Triple A" Shooter könnten kaum generischer sein, aber sind es nicht die Spieler (also fast wir :D ), die diesen Trend unterstützen, indem wir uns Battlefield 3 wegen der Grafik oder das Xte Call of Duty wegen dem immer gleichbleibenden Multiplayer kaufen?(Keine Ahnung warum man sich Medal of Honor Warfighter kaufen sollte? Ist ja weder noch und oben drauf ein halbes Counterstrike)

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