GG-Kurztest: Hotline Miami

PS3 PSVita
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Benjamin Braun 293855 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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29. Juni 2013 - 13:42 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
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Seit kurzem gibt es den Draufsicht-Indie-Hit auch für PS3 und PSVita. Wir sind für euch in die Haut des namenlosen Auftragskillers geschlüpft, haben uns blutig zur Wehr gesetzt und sind viele Tode gestorben.

Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

PC-Spieler können sich bereits seit dem vergangenen Jahr im brutalen Top-down-Actionspiel Hotline Miami austoben. Nun sind auch Konsoleros auf PS3 und PSVita an der Reihe. Wir haben das schwedische Indie-Werk gespielt, auf blutigste Weise Räume von Feinden gesäubert und trotz simpler, redundanter Spielmechanik und unzähligen Soforttoden sehr viel Spaß gehabt.

Bei Anruf Mord
Die skurrile Text-Story ist letztlich nur Beiwerk – aber unterhaltsames Beiwerk.
Hotline Miami versetzt euch in die 80er Jahre. Ihr übernehmt den Job eines Auftragsmörders, der regelmäßig sein Flügeltürenauto besteigt, um von seinem trauten Heim irgendwo hin zu fahren, sich eine von zig Gummimasken aufzusetzen und Horden schwer bewaffneter Krimineller aus dem Weg zu räumen. Ein Anruf reicht, zum Fragenstellen bleibt da keine Zeit. Die Levels, die ihr jeweils von oben seht, bestehen grundsätzlich aus einer Etage, in der diverse mit Nahkampf- oder auch Schusswaffen ausstaffierte Gegner auf euch warten.

Manche davon patrouillieren, wobei sie hier und dort auch mal unerwartet Räume verlassen und ganz andere Routen wählen als beim letzten Versuch. Ihr selbst betretet die Räumlichkeiten normalerweise unbewaffnet, überall liegen aber Messer, Schrotflinten oder Baseballschläger herum. Am Leben lassen dürft ihr niemanden, sofern nicht anders vorgeschrieben – andernfalls geht es einfach nicht weiter. Oft reicht nur ein Treffer, um eine Wache auszuschalten, egal ob ihr schießt oder zuschlagt. Manchmal haut ihr sie aber auch nur bewusstlos und gebt ihr dann am Boden liegend den Rest. Nicht die feine Art, aber Hotline Miami ist natürlich nicht ansatzweise daran interessiert, "fein" oder "politisch korrekt" zu sein.

Natürlich solltet ihr beim Herumtöten nicht entdeckt werden, weshalb der Einsatz von Schusswaffen nicht unbedingt eure erste Wahl sein sollte. Das ruft nämlich die anderen Gegner auf den Plan, die euch dann auf die Pelle rücken. Das Blöde daran: Treffen sie euch nur ein einziges Mal, seid ihr tot und müsst die Mission neu beginnen. Es sei denn, ihr habt schon die nächste Etage erreicht, dort gibt es nämlich einen Checkpoint. Frei speichern dürft ihr in den 15 Levels nicht.
Ziel in Hotline Miami ist es, alle Gegner im Level auszuschalten. Wird eure Spielfigur nur einmal getroffen, müsst ihr den Spielabschnitt neu beginnen.

Hier bin ich, ihr Pfeifen
Die Feind-KI verhält sich nicht sonderlich clever. Wenn ihr bemerkt wurdet, weil ihr zum Beispiel einen Schuss abgegeben habt, reicht es normalerweise, euch rasch zurückzuziehen, schon finden euch die Gegner nicht. Hin und wieder passiert es auch, dass nicht allzu weit entfernte Wachen einfach nicht registrieren, dass ihr einen ihrer Kumpels um die Ecke bringt. Viel leichter wird Hotline Miami durch die KI-Aussetzer nicht, da eben ein Treffer genügt, um euch zu töten. Bald werdet ihr solche Fehler sogar in eure Taktik einbauen und in bestimmten Situationen absichtlich Aufmerksamkeit erregen. Manchmal hilft es sogar, einfach nur besonders schnell zu sein. Dann erwischt ihr etwa ein Gegner-Duo mit nur einem Schuss oder Hieb.

Taktisch vorgehen müsst ihr aber grundsätzlich immer. An vielen Stellen ist die Nutzung der Umgebung sinnvoll. Wachen, die direkt hinter einer Tür stehen, könnt ihr mit der Tür zum Beispiel kurz ausknocken. Das gibt euch in Räumen mit zwei Feinden die Chance, den ersten zu neutralisieren, erst mal den zweiten endgültig auszuschalten und euch dann um den kurzzeitig Bewusstlosen zu kümmern.

Klar gibt es auch Räume mit wesentlich mehr Feinden, aber hier lohnt es sich, ein wenig zu scrollen und genau deren Verhalten zu beobachten. Verlässt einer von dreien beispielsweise den Raum, haut ihr sofort darauf den ersten mit der Tür weg, tötet den zweiten und geht dann zunächst wieder nach draußen. Um den dritten, der das ganze Blut oder zerteilte Körper oft genug nicht weiter bemerkenswert findet, kümmert ihr euch dann einfach später. Die Controller-Steuerung geht gut von der Hand, das Schwenken der Kamera, um die Umgebung besser überblicken oder aus größerer Entfernung mit Schusswaffen zielen zu können, erfolgt in der Vita-Fassung mittels Touchpad.
Pixellook hin oder her: Hotline Miami ist nicht zimperlich bei der Gewaltdarstellung. Da werden auch mal Schädel zertrümmert und Kehlen durchgeschnitten.

Die Punktejagd ist eröffnet
Die Highscore-Jagd verschafft Hotline Miami eine gehörige Langzeitmotivation.
Neben dem ohnehin schon süchtigmachenden „Einmal probiere ich es noch“-Prinzip steht langfristig die Highscore-Jagd im Vordergrund. Die namenlose Hauptfigur sammelt bei Killstreaks, durch besonders wenige Fehlversuche oder auch eine gute Zeit mehr Punkte. Das schaltet weitere Masken, aber auch neue Waffen frei. Letztere stehen dann aber nicht frei zur Verfügung, sondern erweitern einfach die Auswahl, die von Feinden mitgeführt oder bei Levelstart irgendwo zufällig platziert wird.

Hier wird das Suchtprinzip dann endgültig auf die Spitze getrieben und ihr könnt auch trotz der zwar immer anspruchsvolleren, aber doch meist ähnlichen Levels und Gegnergruppen (daran ändern auch die schnüffelfreudigen Hunde nichts) sehr viele Spielspaß-Stunden herausholen. Für einen Durchgang werdet ihr, je nach euren Fähigkeiten, nicht mehr als eine Handvoll Stunden benötigen, um das „richtige“ oder auch das alternative Ende zu sehen. Aber selbst diese kurze, dafür mit 7,99 Euro auch sehr günstige Reise, lohnt sich! Ganz besonders wegen der teils grandiosen Retro-Mucke, aber auch, weil Hotline Miami eine kleine und letztlich nebensächliche, aber von Humor und Skurrilität geprägte Geschichte erzählt.

Autor: Benjamin Braun / Redaktion: Jörg Langer (GamersGlobal)

Benjamin Braun
Ich schäme mich, dass ich Hotline Miami bislang ignoriert und erst jetzt auf PS3 und PSVita gespielt habe! Bei diesem Indie-Spiel grenzt es zumindest an Frevel, mir nicht schon längst zig Nächte mit der Highscore-Jagd um die Ohren geschlagen zu haben. Das Spielprinzip mag simpel sein, aber genau das ist die große Stärke von Hotline Miami, weil es eben keineswegs mit Anspruchslosigkeit einhergeht. Jeder Treffer bringt mich um, es macht einen Heidenspaß, eine Taktik zu entsinnen, mit der ich möglich effektiv eine Etage leerräume. Was mir besonders gefällt ist auch die Ohrwurm-Musik. Schade finde ich nur, dass der Entwickler es nicht geschafft hat, auf PS3 und PSVita Lags bei der Tonausgabe zu vermeiden.

Ich kann euch Hotline Miami wärmstens ans Herz legen. Ihr solltet allerdings nicht auf schnelle Erfolge aus sein: Wie auch beispielsweise in Spelunky liegt die Unterhaltung daran, ohne Unterbrechung immer wieder neu zu versuchen, einen Abschnitt zu überleben. Denn auch hier führen kleinste Fehler zum Versagen. Dass die eher rudimentäre Story auch noch mit Humor, tollem 80er-Flair und ansatzweiser Tiefgründigkeit unterhält, ist das Tüpfelchen auf dem i. Wer würde sich da noch über die nicht gerade schöne Pixelgrafik, das eintönige Leveldesign oder das sonderbare KI-Verhalten beklagen? Ich jedenfalls nicht.

 Hotline Miami
Pro
  • Simples, süchtigmachendes Spielprinzip
  • Taktisch vielfältig
  • Ein Treffer = tot
  • Genialer Soundtrack
  • Ansprechendes 80er-Jahre-Flair
  • Langzeitmotivation durch Highscorejagd
Contra
  • Relativ kurz
  • Feind-KI oft plump
  • Auf Dauer wenig Abwechslung
J.C. (unregistriert) 29. Juni 2013 - 13:49 #

An diesem Boss mit dem Helm bin ich nie vorbei gekommen.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 29. Juni 2013 - 14:10 #

Im Vergleich zu dem Van mit dem Molotov-Werfer und anderen Begegnungen ist der harmlos ^^

Zottel 16 Übertalent - 4259 - 29. Juni 2013 - 19:00 #

Auch der Molotov-Werfer ist recht simpel, wenn man mal rausgefunden hat wie ;)

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 29. Juni 2013 - 19:11 #

Den fand ich auch einfach, schwer dagegen fand ich den Boss mit seinen zwei Kötern. Da habe ich fast aufgehört das Spiel zu spielen.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7117 - 29. Juni 2013 - 21:06 #

Das hat finde ich wenig mit Schwierigkeit zu tun, mehr damit den Trick rauszufinden. :)

Nekekami212 13 Koop-Gamer - 1445 - 30. Juni 2013 - 11:42 #

Richtig... danach ist es wirklich recht simpel ;-)

J.C. (unregistriert) 30. Juni 2013 - 13:07 #

Oh, das war's. Es gibt einen Trick, thx!

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7117 - 29. Juni 2013 - 14:01 #

Hmm, ein so positiver Test und dann doch "nur" 8? Ich kann nur sagen ich hab das Spiel in zwei Tagen wie im Rausch durchgespielt und spiel es jetzt noch immer wieder mal. :)

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 29. Juni 2013 - 14:11 #

Ging mir nicht anders, als es bei Steam rauskam :) Die Musik war das erste, was ich mir nach dem Spielerlebnis organisieren musste - die landet bis heute immer wieder mal in der Playlist. Und auf der PS3 treibt sie einen beim Spielen so, als wäre es das erste Mal :D

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 29. Juni 2013 - 14:15 #

Mittlerweile habe ich das Spiel auch durch, kriege aber noch nicht genug davon. Es ist einfach ein sehr erhabenes Gefühl, die Tür zu einem Raum aufzutreten, den Gegner der dahinter war KO liegen zu lassen, ein Messer in den nächsten Gegner zu werfen, um dann den dritten zu erwürgen, bevor der KO geschlagene Gegner aufwacht, um seinen Kopf so oft gegen den Fußboden zu hämmern, bis nur noch ein Matschhaufen übrig bleibt. :-D

Doc Bobo 16 Übertalent - P - 5045 - 30. Juni 2013 - 18:50 #

*Lol* Sounds like fun!

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 29. Juni 2013 - 14:16 #

Alleine die Musik! Läuft regelmässig auf meinen mobilen Geräten! :)

Zottel 16 Übertalent - 4259 - 29. Juni 2013 - 19:19 #

Allein das hier ist der absolute Ohrwurm:
http://www.youtube.com/watch?v=SNE2oCZH_4k

Aber irgendwie finde ich die Ingame Soundquallität ziemlich mieserabel (geht das nur mir so?) Daher hab ichs mir nochmal von Soundcloud geladen

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 29. Juni 2013 - 20:24 #

Also ich habe gerade auf der Vita ein Kapitel mit dem Song gestartet und danach an der gleichen Stelle im Youtube Video weiter gehört. Von der Qualität her wurde ich sagen, dass sie nahezu völlig identisch ist.

Zottel 16 Übertalent - 4259 - 29. Juni 2013 - 20:48 #

Ich weiß nicht so recht ob sich das auf der Vita vergleichen lässt. Ich rede vom PC und der ist bei mir mit ner halbwegs passablen Soundkarte an die Anlage angeschlossen und bei mir hör ich halt nen qualitativen Unterschied raus.

Allerdings muss ich sagen, dass YT Soundqullitätstechnisch auch nicht grad die erste Wahl ist. Wer richtig geile Bässe haben will und den Soundtrack nicht besitzt, sollte mal hier reinhören:
https://soundcloud.com/devolverdigital/sets/hotline-miami-official

Doc Bobo 16 Übertalent - P - 5045 - 30. Juni 2013 - 19:07 #

Äh, Moon - Hydrogen, wie geil ist das denn bitteschön???? Argh!!!

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 2. Juli 2013 - 11:32 #

absolutes Highlight

gnoarch 11 Forenversteher - P - 744 - 29. Juni 2013 - 14:19 #

Ich habe eigentlich ein niedriges Frustlevel und mag deshalb diese Art von Spielen nicht aber Hotline Miami habe ich auch wie im Rausch gespielt.

Ich hatte selten in einem Spiel einen so hohen Adrenalinspiegel...

NamenloserHeld 09 Triple-Talent - 300 - 29. Juni 2013 - 14:47 #

Mich würde mal interessieren, wer das Spiel spielt. Sind das ältere Menschen, die mit Pixelklumpen sozialisiert wurde sind. Oder auch pubertierende Teenager, die den Flair der 80er schnuppern wollen?

Oder ist das alles ganz anders und es geht wie immer nur ums Blut?

Lexx 15 Kenner - 3491 - 29. Juni 2013 - 14:51 #

Blut, Gewalt und Porno. Was auch sonst.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 30. Juni 2013 - 0:15 #

Ich für meinen Fall wollte damals nur wissen, warum darum so einen Hehl gemacht wurde. Der Pixelbrei ... sah jedenfalls nicht sehr ansprechend aus. Bei nem Deal hab ich dann mal günstig zugeschlagen und ... Das Ding ist wie programmiertes Adrenalin, einmal drin, kommst du so schnell nicht mehr raus.

Es macht einfach Laune und die Geschichte die erzählt wird, ist nicht mal von schlechten Eltern - das hatte ich nun überhaupt nicht erwartet.

Nekekami212 13 Koop-Gamer - 1445 - 30. Juni 2013 - 11:49 #

Ich konnte es anfangs auch nicht begreifen... hatte mich auch wochenlang, trotz der ganzen Empfehlungen, gegen den Kauf gesträubt. Irgendwann wollte ich dann doch wissen, weswegen das Ding überall positive Bewertungen erhält. Naja... genau erklären kann ich es bis heute nicht... aber dieses Spiel ist irgendwie wie ein durchgehender, mehrstündig andauernder Höhepunkt... bis man am Ende einfach nur erschöpft und glücklich in seinen Chefsessel zurücksackt und sich sagen kann: Geschafft!

Sancta 15 Kenner - 3160 - 4. November 2013 - 19:05 #

Habe es erst jetzt für unter 3 Euro für PS3 und Vita gekauft und bin BEGEISTERT. Klasse Spiel. Beim Boss mit den Raubkatzen musste ich aber die Taktik im Internet nachlesen. Das war zu hoch für mich.

DJHolzbank 09 Triple-Talent - 339 - 29. Juni 2013 - 19:08 #

Wenn das Spiel 1992 rausgekommen wäre, hätte ich es vielleicht auch toll gefunden.

Endamon 15 Kenner - 3900 - 29. Juni 2013 - 19:31 #

Schöner Test, macht Geschmack auf das Spiel.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12134 - 29. Juni 2013 - 21:34 #

Hat was von Kill Bill gepaart mit Drive. Mir hat das Spiel echt Spaß gemacht :)

Sonyboy 12 Trollwächter - P - 847 - 29. Juni 2013 - 22:44 #

Welche Version spielt sich denn besser, die PS3 oder die Vita ?

Benjamin Braun Redakteur - 293855 - 29. Juni 2013 - 22:54 #

Schon die PS3-Version, wenn auch nur minimal besser (übrigens funktioniert die Controller-Steuerung besser als die Gamepad-Eingabe in der PC-Version). Aber wenn Du beides hast, kauf halt die PS3-Fassung. Die ist ja "Cross buy", du bekommst also für die 7,99 Euro beide zusammen. Umgekehrt geht das normalerweise nicht.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 29. Juni 2013 - 23:57 #

Ich habe die Vita-Version gekauft und automatisch auch die PS3-Version dazu bekommen. Das funktioniert normalerweise nur nicht, wenn eine der beiden Cross-Buy-Versionen günstiger ist, als die andere, so wie es bei Sly Cooper der Fall ist.

Benjamin Braun Redakteur - 293855 - 30. Juni 2013 - 12:37 #

Okay, gut zu wissen. Allerdings wurde mir das schon häufiger bei Spielen, die Cross buy sind und auch beide dasselbe kosten, im PSN-Store über PSVita nicht angezeigt. Habe es dann immer über die PS3 gekauft, da dort beide Fasungen aufgeführt und immer dick Cross buy dabei stand.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 30. Juni 2013 - 12:48 #

Bei der Vita muss man das nicht dazu schreiben, die PS3 verkauft sich auch ohne Cross-Buy gut. Die Verkaufszahlen der Vita dürften bekannt sein. ;-)

Das interessante an der Vita ist allerdings, dass nahezu alle Cross-Buy-Spiele mehr und höhere Kunden-Bewertungen hat, als die PS3-Version.

Cohen 16 Übertalent - 4470 - 30. Juni 2013 - 19:06 #

Die Erwartungen an mobile Spiele sind meistens nicht so hoch wie bei den stationären Geräten.

Wenn dann mobile Versionen ohne Abstriche (bzw. nur mit minimalen Abstrichen) zu den stationären Versionen erscheinen, sind dann etwas höhere Bewertungen nicht verwunderlich.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3652 - 30. Juni 2013 - 9:38 #

Was genau funktioniert denn auf der PS3 besser im Vergleich zum PC?

J.C. (unregistriert) 30. Juni 2013 - 10:18 #

Nichts?

Benjamin Braun Redakteur - 293855 - 30. Juni 2013 - 12:40 #

Die Gamepad-Eingabe in der PC-Version hat kleinere Lags und reagiert in seltenen Fällen deshalb manchmal nicht schnell genug. Bei Maus-Tastatur-Eingabe gibt es das Problem nicht.

joernfranz (unregistriert) 30. Juni 2013 - 9:20 #

Für den anstehenden Urlaub fernab von Internet wird Hotline Miami noch schnell auf die Vita gepackt. Freu mich schon drauf. Diese Art von Spielen sind für mich Entspannung pur.

kOnsinger (unregistriert) 30. Juni 2013 - 12:47 #

thx!

viewtifuldaniel (unregistriert) 30. Juni 2013 - 23:32 #

Wer es blutig mag, kriegt hier gute Kost Serviert glaube ich ;D

gnoarch 11 Forenversteher - P - 744 - 2. Juli 2013 - 20:13 #

Das geniale an diesem Spiel ist, dass man auch wegen dem genialen Soundtrack absolut in das spiel reingezogen wird. Diese ganze Gewaltdarstellung und die Krümelgrafik tritt in den Hintergrund und es geht wirklich nur noch darum, den perfekten Run hinzulegen.
Da man beim geringsten Fehler stirbt und das level komplett neu anfangen muss - und es geht hier meistens um Entscheidungen und Reaktionen im Millisekunden-Bereich - hat man viel mehr Erfolgt wenn man das Spiel auf "Autopilot" spielt, d.h. das bewusste Denken so weit wir möglich einstellt.

Wenn man dann ein Level in nem perfekten Run geschafft hat und sich erstmal umschaut fällt einem erst im Nachhinein auf, was man da eigentlich gerade angerichtet hat und zumindest ich hatte mehr als einmal so einen WTF-Moment in dem ich mir zumindest ansatzweise vorstellen kann, was in diesem total zugedröhnten Auftragskiller, den ich gerade spiele, im Kopf vorgeht.

Ich habe wirklich schon viele Spiele gespielt aber so intensiv konnte ich mich noch nie ansatzweise in eine Spielfigur hineinversetzen. Das ist eine Qualität die ich ansonsten höchstens von einer Hand voll sehr guter Filme kenne und angesichts der technischen Mittel die hier eingesetzt werden ist es schlichtweg unglaublich.

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