Assassin's Creed Syndicate: „Evie Frye war keine Antwort auf die Unity-Kontroverse“

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2. August 2015 - 20:50
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Mit der Aussage, man habe auf weibliche Protagonistinnen in Assassin's Creed Unity (siehe unseren Test zu Assassin's Creed Unity mit Wertung 9.0) verzichtet, weil diese einen zu großen Produktionsaufwand bedeutet hätten, zog der Entwickler Ubisoft Montreal letztes Jahr den Unmut zahlreicher Spieler auf sich. Wie bereits bekannt, werdet ihr in Assassin's Creed Syndicate mit Evie Frye erstmals seit Aveline de Grandpré wieder einen weiblichen Assassinen steuern können. Wie Creative Director Marc-Alexis Cote nun in einem Interview klarstellte, habe man sich nicht aufgrund der Spielerkritik für diesen Schritt entschieden, sondern weil beide Charaktere bereits von Beginn an Teil des Entwicklungsprozesses waren.

Zyniker sind eben Zyniker und es ist bedauerlich, aber wir waren sehr darauf fokussiert das Spiel auf unsere Weise zu entwickeln und zwar mit beiden Charakteren. Und das haben wir nicht als Lippenbekenntnis gemacht, sondern um ein großartiges Spiel zu erschaffen.

Laut Cote führte das Team die beiden Protagonisten ein, damit sich das Spiel „neu und frisch“ anfühlt. Zudem wollte man den Spielern nicht erneut die selbe Geschichte auftischen. Aus der Idee mit zwei spielbaren Charakteren wurde bald eine Geschichte über ein Geschwisterpaar - etwas, was man bisher noch nicht erforschte. „Und das startete bereits vor zweieinhalb Jahren“, so der Creative Director.

Level Design Director Hugo Giard warf zudem ein, dass wenn Ubisoft diese Entscheidung tatsächlich aufgrund der Unity-Kontroverse getroffen hätte, würde sich der Part mit Evie wie aufgesetzt anfühlen. Stattdessen fließt alles, was sie betrifft perfekt in die Geschichte mit Jacob Frye ein. Unbestätigten Gerüchten zufolge, die Anfang Mai dieses Jahres im Netz auftauchten, soll der Story-Part mit Evie nur etwa ein Viertel des gesamten Spiels ausmachen, den Rest der Zeit spielt ihr Jakob. Das Verhältnis liege bei etwa 25 zu 75 Prozent, erzählte damals ein anonymer Insider dem US-Magazin Kotaku. Ob es am Ende stimmt, werden wir spätestens am 23. Oktober 2015 erfahren. Dann wird Assassin's Creed Syndicate für die Xbox One und die PS4 im Handel erscheinen. Die PC-Version wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Aladan 22 AAA-Gamer - - 34043 - 2. August 2015 - 21:06 #

Hm Assassin's Creed halt. Ob jetzt mit Männlein oder Fräulein spielt nicht so die Rolle.

Rockhount 10 Kommunikator - 403 - 3. August 2015 - 9:56 #

Offensichtlich doch, denn die Thematik reichte bei Unity für einen ordentlichen Shitstorm. Ganz so unerheblich kann es dann ja nicht sein.

EbonySoul 16 Übertalent - P - 4567 - 3. August 2015 - 11:27 #

Ordentlicher Shitstorm? Ich hab das eher als Sturm im Wasserglas in Erinnerung und hätte Activision nicht gar so dilettantisch drauf reagiert wäre es nur ein Stürmchen geworden.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24573 - 2. August 2015 - 21:24 #

Wird schon stimmen, das Spiel ist ja bereits einige Jahre in Entwicklung. Die letzten Videos sahen auch deutlich interessanter als das Gameplay-Video der ersten Präsentation. Ich würde mir nur wünschen, die Dialoge wären mal pointierter. Hab kürzlich Red Dead Redemption beendet und da sind die Dialoge richtig gut geschrieben.

Fossegrim 07 Dual-Talent - 125 - 2. August 2015 - 22:46 #

Man kann es diesen ewigen Gendernörglern nicht recht machen. Irgendwann werden das auch AAA-Teams einsehen müssen. Selbst wenn alle Charaktere zu 100% weiblich sind wird Kotaku und Gefolge noch irgendwas auszusetzen haben.

25% zu 75% neue Gender-Play-Gap oder was ?

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 3. August 2015 - 1:27 #

Der Sklave will nicht frei sein, sondern Sklaventreiber ^^

Ich nehms ihnen ab. Früher dachte ich auch, wenn man den Gamern das gibt was sie wollen muss das Spiel mega werden, nur leider wissen Menschen erst im letzten Augenblick was sie wirklich wollen ^^

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6649 - 3. August 2015 - 8:45 #

Was macht denn den Produktionsaufwand größer, wenn man einen weiblichen Charakter spielt? Ich dachte, sowas wird aufgrund von Umfragen und Monitoring entschieden.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21787 - 3. August 2015 - 9:01 #

Probleme haben die Leute. Es ist wirklich eine traurige Entwicklung, dass viele nicht mehr wegen dem Spaß am Spiel zocken, sondern unbedingt etwas negatives finden müssen. Das wird dann sehr breit im Netz ausgerollt und schon springen alle darauf an. Als Entwickler muss man sich doch echt komisch vorkommen, dass die eigene Spielidee so gandenlos verrisen wird.

monokit 14 Komm-Experte - 2198 - 3. August 2015 - 10:32 #

#Gamergate!

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