Testfähig nach Kampagnen-Release

Arma 3 Test

Der Militär-Shooter erschien bereits im September, allerdings halbfertig: Nur der Multiplayer-Part und ein paar Trainingsmissionen waren drin. Nun haben die Macher den ersten Teil der Einzelspielerkampagne nachgereicht. Damit ist die Zeit für unseren Test gekommen – handelt es sich beim Bohemia--Spiel nun um ein vollständiges Werk?
Rüdiger Steidle 6. November 2013 - 18:34 — vor 3 Jahren aktualisiert
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Spiele unvollendet auf den Markt zu werfen, hat bei den Arma 3-Machern von Bohemia Interactive Tradition. Der direkte Vorgänger beispielsweise war 2009 dermaßen fehlerdurchsetzt, dass sich GamersGlobal-Autor Mick Schnelle seinerzeit gezwungen sah, einen Spiele-TÜV zu fordern, um derartige Bug-Katastrophen künftig zu verhindern. Beim vorliegenden dritten Serienteil wollten die Tschechen anscheinend aus der Not eine Tugend machen und verkauften „Early Access“-Tickets für die Alpha- und Beta-Version des Spiels. Auf deren Grundlage wollten sie dieses Mal ein Bug-Fest vermeiden.

Wieso gab's keinen Test im September?Und in der Tat zeigte sich der dritte Teil von Armed Assault ("Bewaffneter Sturmangriff") beim Erscheinen am 12. September in nahezu allen Belangen deutlich ausgereifter als der zweite Part: bessere Performance, weniger Programmfehler, flüssigerer Spielablauf. Doch das schaffte Bohemia nur durch eine große Amputation am Spiel: Der Militär-Shooter erschien ohne vollwertigen Einzelspielermodus, das heißt ohne Kampagne. Es gab lediglich ein paar Übungseinsätze und Demos für Solisten. Begründet wurde das von Bohemia Interactive damit, dass man nur so das Spiel zum geplanten Release habe feintunen können. Den Feldzug werde man später kostenfrei nachreichen, unterteilt in drei Episoden.

Die erste Episode der versprochenen Kampagne wurde nun am 31. Oktober via Steam kostenlos an die Kundschaft übertragen, womit für uns nach zwei Monaten endlich die Zeit gekommen ist, Arma 3 zu testen – die Idee, eine Militärsimulation ohne Feldzug zu testen, war uns im Sommer reichlich abwegig erschienen. "Episode" solltet ihr dabei nicht in eine gedankliche Reihe stellen mit diversen Episoden-Adventures von Telltale und Co., bei dem eine einzelne Folge meist nach maximal zwei Stunden vorbei ist. Nein, Bohemia hat zumindest auf dem Papier ein volles Paket abgeliefert, die eben getroffene Einschränkung erklären wir euch in Kürze. Wir haben uns jedenfalls durch alle 14 Kampagneneinsätze gekämpft; den Online-Servern hatten wir bereits seit September regelmäßige Besuche abgestattet.

Bereit oder nicht, ich komme!
Zwischen den Einsätzen unterhalten sich unsere Kameraden über die aktuelle Lage am Kriegsschauplatz.
Für die enorme Bug-Dichte war die Arma-Reihe bislang berüchtigt. Berühmt war sie dagegen für ihren Anspruch, das  simulierte Kampfgeschehen auf einem modernen Schlachtfeld möglichst wirklichkeitsnah und in einem beeindruckenden Maßstab nachzustellen. Das schlägt sich zunächst in der riesigen Spielwelt nieder: Altis und Stratis heißen die beiden fiktiven Inseln, die Arma 3 zum Kriegsschauplatz erklärt. Sie umschließen eine Fläche von beinahe 300 Quadratkilometern, die wir als Spieler nach Belieben erkunden dürfen – wenn uns nicht unterwegs eine feindliche Kugel aufhält. Außerdem simuliert Arma 3 das Zusammenwirken verschiedener Waffengattungen: Die Infanterie steht im Mittelpunkt, es kommen aber auch diverse Fahr- und Flugzeuge sowie, in geringerem Umfang, Seestreitkräfte zum Zug, die wir fast alle auch persönlich steuern dürfen – allerdings nicht in der Kampagne. Teilweise operieren mehrere Dutzend Einheiten mit- und gegeneinander. Überall kracht und blitzt es, Geschosse pfeifen durch die Luft, Funksprüche füllen den Äther, und wir sind mittendrin.

Dass sich Arma 3 stellenweise geradezu beängstigend echt anfühlt, liegt auch daran, dass sich die Entwickler deutlich mehr um Realismus bemühen als die Schöpfer vieler entfernt vergleichbarer Spiele. Klar, auch ein Call of Duty erzeugt das Gefühl, mitten in einem Feuergefecht zu stehen, doch schafft e
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s das vor allem durch ein Gewitter an Effekten, Skripts und Sounds. Arma 3 erzeugt selbstverständlich ebenso nur ein "Gefühl" – schließlich sitzen wir in Sicherheit am heimischen Computer –, aber ein tieferes, und auf andere Weise. Allein schon den Umgang mit dem Sturmgewehr zu erlernen, kostet uns einige Geduld. Wenn wir einfach wie üblich auf Grundlage des eingeblendeten Fadenkreuzes feuern, stanzen wir Löcher in die Luft. Stattdessen müssen wir das Ziel über Kimme und Korn, das Zielfernrohr oder eine andere Sichtvorrichtung anvisieren, Entfernung und Wind berücksichtigen. Sinnvoll ist es zudem, uns hinzukauern oder am besten hinzulegen, um das Wackeln unseres simulierten Körpers auszugleichen – was nach einem Sprint praktisch unmöglich ist. Als ob das noch nicht schwer genug wäre, kommt noch ein gewisser Glücksfaktor durch die Streuung der Waffe hinzu. Haben wir schließlich all diese Hürden gemeistert und treffen mit einem Standard-Sturmgewehr, fühlen wir uns zwar toll und können damit effektiv Gegner beseitigen. Doch das heißt noch lange nicht, dass wir auch mit einer Bazooka, einem Granatwerfer oder all den anderen Waffen im Spiel umgehen können!
Gefallenen können wir ihre Ausrüstung abknöpfen. Mitunter finden wir schwere Waffen, an die wir sonst nicht herankommen.
breedmaster 13 Koop-Gamer - 1501 - 6. November 2013 - 18:51 #

Wie immer die gleichen Probleme mit Arma. Aus der Sicht des Gelegenheitsspielers sollte man sich wirklich überlegen, ob es das einem Wert ist.
Ich habe bisher jeden Teil gekauft und es nicht bereut. Übrigens bin ich noch nie in einem Clan gewesen. Dennoch macht das Spiel mit mindestens einem Kumpel erheblich mehr Spass. Auf langen Public Mission trift man aber oft auch vernünftige Mitspieler.
Schon in der Alpha und Beta hatte ich eine Menge Spass und nach einigen Wochen Pause werd ich mir das Spiel mal wieder anschauen.

Übrigens konnte ich nach hunderten Stunden Arma nicht mehr so Recht freude an BF3 finden. Für 4€ während der E3 zugeschlagen, würde ich es dennoch als Fehlkauf bezeichen. Da mag das Balancing und Technik viel besser sein, der reine Spielspass kommt für mich zu kurz. Nun ist mir schon bewußt, dass BF ein ganz anderes Spiel sein will, dennoch finde ich die Wirkung Interesant.

Sleeper1982 14 Komm-Experte - 2485 - 6. November 2013 - 19:21 #

sehe ich auch so. für den "normalo" Zocker ist Arma nichts aber es hat zurecht trotzdem seine treuen fans

Arparso 15 Kenner - 3025 - 7. November 2013 - 0:55 #

Ich würde mir nur wünschen, dass die Fans vielleicht etwas weniger treu wären. Bohemia leistet sich mit jedem neuen Release Dinger, für die man andere Entwickler gesteinigt und gekreuzigt hätte. Ob ständige Abstürze, miese Performance, völlig unspielbare Missionen oder lächerliche, andauernde KI-Aussetzer.

Immerhin läuft ArmA 3 diesmal recht stabil, aber dafür fehlte zum Release auch ein Großteil des eigentlich erwarteten Inhalts. In Sachen Fahrzeuge und Waffenauswahl war das diesmal schon echt dürftig, von der fehlenden Kampagne mal gar nicht erst zu reden. Oder davon, wie lernresistent und innovationsfaul sich diese Serie immer noch zeigt. Z.B. das fummelige Interface hat sich doch seit dem allerersten Operation Flashpoint kein bisschen weiterentwickelt.

Aber hey, solange es keine Alternative zu ArmA gibt, kaufen die Fans auch fleißig weiter. Wirklich schade, dass kein anderer Entwickler es wagt, diese Nische zu bedienen. Bohemia könnte DRINGEND etwas Konkurrenz gebrauchen.

Rüdiger Steidle Freier Redakteur - 4404 - 7. November 2013 - 8:53 #

Du sprichst mir aus der Seele, Arparso. Flashpoint hat mich damals komplett umgehauen. Ich weiß noch, wie ich damals nach Genuss der Beta die Chefredaktion bekniet hatte, diesem Titel von einem völlig unbekannten Team mehr Platz einzuräumen.

Was Flashpoint damals groß gemacht hat, wirkt natürlich auch noch in Arma 3. Ich kann ganz persönlich mit dem Arma-Spielgefühl einfach mehr anfangen als mit dem von BF oder CoD. Trotzdem oder gerade deshalb muss ich aber auch sagen, dass es mich langsam nervt, dass die Jungs immer wieder das mehr oder weniger selbe Spiel abliefern, ohne endlich mal seit dem Uropa vorhandene Schwächen anzugehen - insbesondere bei dem von dir angesprochenen Interface.

Irgendjemand sollte ihnen beispielsweise endlich mal beibringen, dass kompliziert nicht gleichbedeutend mit realistisch oder spaßig ist. Die Heli-Steuerung ist schwierig, ja, aber das Flugverhalten trotzdem nicht wirklichkeitsnah. Seufz.

Naja, Spaß macht's trotzdem. Wieder mal.

Nagrach 14 Komm-Experte - 2194 - 7. November 2013 - 14:08 #

Naja es gab dieses Iron Liberation, war halt aber 2.WW und selbe Engine wie Arma.

Und Americas Army... naja der Name sagt alles.

Das Tutorial nach dem Satz: "So machen wir einen WAHREN Helden aus dir"
abgebrochen. Was hat ich eigentlich anderes erwartet?

Für Vollpreis hat mir ARMA3 aber definitv zu wenige neurungen, und da ich momentan eh nicht online Spielen kann...

Cat Toaster (unregistriert) 7. November 2013 - 14:29 #

Welchen Vollpreis meinst Du denn? Die Early Access-Version die sie ewig für 25,-€ verkauft haben oder die ArmA3 Limited für 27,-€ -> https://www.g2a.com/arma-iii-limited-steam-cd-key-eu.html ?

Mal abgesehen das ich den Spruch bei ArmA3 "This is War" auch nicht sonderlich "gelungen" finde. Als wenn Krieg irgendwie was erstrebenswertes total geiles ist.

Ghost0815 13 Koop-Gamer - 1635 - 7. November 2013 - 19:04 #

Also Iron Front fand ich gut (ins besonders das Schadensmodel der Panzer), leider war der Support nicht so besonders.

seb 13 Koop-Gamer - 1768 - 7. November 2013 - 19:18 #

Invasion 1944 kommt ja bald auch noch für Arma 3.
Und was Iron Front betrifft, da arbeiten wohl zur Zeit ein paar Leute dran die Kodierung des ganzen zu knacken um es dann doch noch patchen zu können :)

Ghost 11 Forenversteher - 721 - 6. November 2013 - 19:09 #

Ich versteh nicht genau, wieso du es bemängelst das es relativ kurz ist. Du sprichst von 9 Stunden im 1. von 3 Teilen. Geht man mal von jeweils 5 Stunden für den 2. und 3. Teil aus, hat man ca. 20h. Wieviel hat Call of Duty Ghosts? 4-6h? Es ist genauso ein Vollpreistitel (zugegeben noch einen recht umfangreichen Multiplayer) und dabei ist ArmA3 noch eine Militär-Sim Sandbox. Auch ist es ja erst der erste Akt, "größere" Schlachten sind afaik angekündigt für die nächsten Akte, wo es dann sicher mehr zur Sache geht.

Ansonsten guter Test - aber diese zwei Kritikpunkte, vorallem die bzgl. der Spielzeit, verstehe ich absolut nicht.

Philley 16 Übertalent - 5353 - 6. November 2013 - 19:17 #

Na er bewertet ja aber nicht die Kampagnenteile, die noch nicht drin sind (wie auch und warum) und, wie explizit im Test erwähnt, sind die 9 Stunden, die drin sind, deutlich "weniger intensiv". Mir leuchtet das schon ein...

Ghost 11 Forenversteher - 721 - 6. November 2013 - 19:24 #

Im Vergleich zu anderen spielen macht es aber trotzdem kein Sinn, auch wenn es "weniger Intensiv" ist. Hätte man dann nicht das komplette Spiel testen sollen in wenigen Monaten? Oder zumindest ArmA3 als Release Spiel testen und später - wenn alle 3 Teile raus sind - die SP Kampange seperat?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 6. November 2013 - 19:51 #

Die Spielzeit-Kritik ist doch näher begründet: Im Vergleich zum (praktisch nur von Bohemia selbst stammenden) Militärsim-Genre-Standard ist sie kurz. Nicht zu vergessen: Sie ist auch nicht sehr abwechslungsreich, was in den nächsten Punkt mit reinspielt.

Außerdem sind die neun weniger intensiven Stunden zu den sechs sehr intensiven Stunden von Call of Duty Ghosts in Verbindung gesetzt, um zu begründen, wieso wir trotzdem nicht über die neun Stunden jubeln. Stell dir vor, Call of Duty Ghosts hätte eine zwölfstündige Kampagne, von denen aber sechs aus Textbildschirm-Briefings bestehen -- ich bin sicher, du siehst, was wir im Umkehrschluss meinen.

Wieso nicht noch mal warten? Weil die Erscheinungstermine für die Folgekampagnen völlig unklar sind. Und weil wir jetzt der Meinung sind, dass das Spiel erstmals vollständig ist. Es gibt nun endlich einen als solchen zu bezeichnenden Solomodus, und nicht nur eine Solo-Sandbox. Also testen wir jetzt.

Ghost 11 Forenversteher - 721 - 6. November 2013 - 20:07 #

Wirklich vollständig ist das aber nicht, eine Kampagne zu testen die erst 1/3 implementiert ist.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 6. November 2013 - 22:15 #

Mach dir mal weniger den Standpunkt eines Entwicklers zu eigen, der es nicht schafft, ein vollständiges Spiel abzuliefern und die restlichen 2/3 noch nicht einmal terminlich festgezurrt hat.

Mach dir mal mehr den Standpunkt eines Spielers zu eigen, der wissen möchte, wie ein Spiel ist, wenn es erstmals alles enthält, was es enthalten sollte -- Solo-Kampagne, Multiplayer, Solo-Sandbox. Das ist unser Standpunkt.

Wenn wir warten, bis zu jedem Spiel der letzte DLC erschienen ist, könnten wir viele Spiele erst ein bis zwei Jahre nach Release testen. Aber immerhin haben wir die zwei Monate gewartet, als so zu tun, als sei das im September veröffentlichte Stückwert ein fertiges Spiel gewesen.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - 1244 - 6. November 2013 - 21:56 #

Wie man es macht ist es falsch, gäbs den Test erst nach allen 3 Teilen, würden sicher ein paar User beklagen, dass man doch schon ab Teil 1 testen hätten können.

Allerdings kann ich die "Kritik an der Kritik" durchaus verstehen (9h > 6h) und so wie ich es rausgelesen habe, vermag auch ArmA 3 ein intensives Spielgefühl zu erzeugen - ohne übertriebenes Krachbumm.
9 Stunden finde ich aber trotzdem wenig, denn wenn mich ein Spiel fesselt, ist das letzte, das ich möchte, es nach zwei Abenden durchgespielt zu haben ;)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73387 - 7. November 2013 - 2:22 #

In Arma-Missionen hast du auch ein ganz anderes Zeitgefühl bzw. benötigst du Zeit für die einzelnen Missionen oder Kampagne. Da wirst du nicht auf Teufel komm raus vom Tempo her durchgeprügelt wie in einem Call of Duty. Du gehst da ganz anders vor. Wer Arma wie ein Rambo in Call of Duty spielen will, der kommt nur um die nächste Häuserecke und nicht weiter ;).

Nagrach 14 Komm-Experte - 2194 - 7. November 2013 - 14:09 #

Und das auch nur wenn keiner am Fenster des Hauses sitzt. Dann kommt man nicht näher als 500m An ein Dorf ;)

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20733 - 6. November 2013 - 19:30 #

Wenn man die Arcade Spiele Battlefield und Call of Duty mit einer Militärsimulation vergleicht oder spielt, ist klar, das alles komplizierter usw. ist. Aber grade deswegen hat ARMA die Fangemeinschaft.

Dasselbe wird mit Star Citizen passieren. Das ist eine Sim während ein Elite oder ein X Rebirth eher den Action Spieler ansprechen wird.

Ghost 11 Forenversteher - 721 - 6. November 2013 - 19:30 #

Meinst du das ernst? X Rebirth ist eine Sim.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 6. November 2013 - 19:53 #

Ich denke auch, dass man am Ende ein recht klares Urteil fällen können wird, welche der beiden die Sim ist und welches das Actionspiel (mit superdetaillierten Flugobjekten, bei denen man jede Klappe sich bewegen sehen kann. Jaja... Aber die Goldfische, DIE werden ganz sicher eine Sim sein) :-)

[ich freu mich auf Star Citizen, übrigens]

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20733 - 6. November 2013 - 21:06 #

Sim nicht im Grund ein Handelsimperium zu bauen, sondern ein DCS in Space ;) Im Forum gibt's eine gewaltige Mehrheit die zb. keine 3rd Person Steuerung will, ebenso das HOTAS Joysticks voll unterstützt werden und das SC viele Tasten braucht um das Ding im Weltraum zu halten. Eben kein Battlefield in Space wo man mit einer Maus einen Jet voll steuern kann ;)

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - 1244 - 6. November 2013 - 21:55 #

Ahhh. Ich lese immer von "diesem Star Citizen" (und verfolge es seit dem Start mehr oder weniger intensiv). Und jedesmal steigt in mir der Wunsch, mich zu beteiligen. ....Und nun schreibst du sowas? Es kann nicht mehr lange dauern, bis ich auch vorbestelle, backe oder wie auch immer man das in diesem Fall nennt.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 7. November 2013 - 0:47 #

Ob Sim oder nicht - dass die X-Reihe Action-Spieler anspricht, halte ich dennoch für eine eher gewagte These. Zumindest was die bisherigen X-Games betrifft ;)

Weiß nicht, was ich in der Beziehung von Star Citizen erwarten kann. Deine genannten Beispiele reißen mich jetzt nicht vom Hocker:

- Wing Commander hatte keine 3rd Person (oder?), I-War aber schon... was davon war simulationslastiger?

- HOTAS-Joysticks erfordern eigentlich keine spezielle Unterstützung - entweder das Spiel unterstützt Joysticks oder eben nicht

- Umfangreiche Tastenbelegung? Die hatte auch Freespace 2, aber als Sim würde ich das trotzdem nicht bezeichnen wollen.

Star Citizen kommt immer noch vom Vater von Wing Commander - und das war Action-Spiel durch und durch. Ebenso Privateer, Starlancer oder Freelancer. Würde mich freuen, wenn Star Citizen einen simulationslastigeren Kurs einschlagen würde, aber das glaub ich wohl erst, wenn ich's selber mal gespielt hab. ;)

Cat Toaster (unregistriert) 7. November 2013 - 9:54 #

Ich stimme Dir voll und ganz zu, ich habe die X-Reihe komplett (als Wing Commander-Fan) keine 30 Minuten lang gespielt.

Im Moment wo sie in Star Citizen jeden Bewegungsablauf "simulieren" wie in ArmA3 ginge mir das Endprodukt tierisch auf die Nerven. Ich brauche für die "Immersion" meinen Char nicht 1000x beim Ein- und Aussteigen beobachten. Ich hab mir in Privateer auch nicht beim 100. Mal die Start- und Landesequenz angeschaut wenn ich die Zeit nicht gerade genutzt habe um eine Kippe anzuzünden sondern Escape gedrückt.

SC wird Systeme wie den X52 Pro komplett unterstützen. Ich hätte mich gegen eine optionale Steuerung wie in Freelancer mit der Maus auch nicht gewehrt, bin da weit weniger fanatisch geprägt als viele andere Fans.

Es ist unsinnig aus einem SciFi-Titel eine akurate Simulation auf Basis von Newton und Einstein zu machen, es wäre schlichtweg nicht spassig.

Star Citizen ist und wird kein OMSI, ETS2, FSX oder iRacing im Weltall und ich mag "Sims" wirklich. Meiner Auffassung nach kann man nichts simulieren was es nicht gibt, schon gar nicht wenn man alle physikalischen Gesetze direkt mal außer Kraft setzt. Es wird ein episches Sci-Fi-Actionspiel und nichts anderes erwarte ich.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 7. November 2013 - 11:04 #

Klar kann man Dinge simulieren, die es nicht gibt. Ob Wetterphänomene, neue Fahr- oder Flugzeugentwürfe oder bahnbrechende Modelle der Teilchenphysik. Auch die NASA wird fleißig Simulationen laufen lassen, um neue Raumschiffdesigns auf ihre Tauglichkeit zu testen. Es wäre wohl ein wenig teuer (und gefährlich), da jedes Mal einen Prototypen ins All schießen zu müssen, um herauszufinden, ob das alles so funktioniert wie gedacht ;)

Auch Raumschiffsimulationen mit (annähernd) Newtonscher Physik können sehr viel Spaß machen. Das zeigen Titel wie I-War, sein Nachfolger Edge of Chaos, "Babylon 5: I've Found Her" oder die BSG Fan-Spiele "Beyond the Red Line" und "Diaspora".

Cat Toaster (unregistriert) 7. November 2013 - 12:08 #

Die von Dir erstgenannten Simulationen werden auf Basis physikalischer Gesetze und darauf basierter Hypothesen gestützt, nicht durch das Außerkraftsetzen eben dieser Gesetze gleich zu Beginn. Für so wenig blöd dürftest Du mich schon ganz gern halten das mir das klar ist. Das ist schon ein "kleiner" Unterscheid. ;)

Star Citizen ist sicher mehr Fiktion als Simulation. Das macht aber nichts.

Mario Donick 14 Komm-Experte - 2324 - 7. November 2013 - 13:31 #

Wenn du ein DCS im Weltraum haben willst, dann brauchst du aber als Basis möglichst realistische Physik. Ich weiß nicht, ob es bei Star Citizen möglich ist auf Planeten zu landen, oder ob Raumstationen in physikalisch korrekten Orbits positioniert sind.

Wenn ja, würde "Simulation" z.B. bedeuten, dass du beim Andocken oder Landen erstmal korrekte Orbit-Eintrittsberechnungen durchführen musst; dass du eine Mindestgeschwindigkeit halten musst, um im Planetenorbit nicht zu sinken bzw. abzustürzen u.ä. (Siehe Orbiter).

Das kann man alles gut vor dem Spieler verstecken, indem man es sinnvollerweise den Bordcomputer machen lässt. Solange der nicht z.B. in einem Gefecht beschädigt wurde, kann sich das Fliegen für den Spieler relativ einfach gestalten. Wenn der aber ausfällt, dann müsste man manuell fliegen können, mit den entsprechenden Konsequenzen.

Cat Toaster (unregistriert) 7. November 2013 - 14:09 #

Ich glaube von den 300.000 Spendern würden 280.000 diskret kotzen wenn eine Aurora so "lustig" von den Prozeduren her zu bedienen ist wie die DCS A-10 Warthog. Ein solches Szenario würde wohl auch niemand mit Chris Roberts verbinden aber das wäre wirklich ein "lustiges" Mißverständnis. Im Dezember mit der Dogfight-Alpha werden wir einen ersten Eindruck von der "Simulation" bekommen.

dopamin85 11 Forenversteher - 797 - 7. November 2013 - 8:40 #

Ich habe Operation Flashpoint geliebt als es damals 2001 raus kam. Es war auch das erste Spiel welches mich "nötigte" meinen Rechner aufzurüsten ( Was ich allerdings gerne getan habe, im Gegensatz zu CoD:Ghosts-Usern (Stichwort 6 GB Ram ^^)). ARMA 2 fand ich auch nicht schlecht. Bin aber kein Multiplayer, von daher bin ich mir nicht sicher ob ich es mir jetzt kaufen sollte oder nicht...

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5164 - 7. November 2013 - 8:41 #

"Wer Arma 3 online wirklich genießen will, braucht einen Clan. Und wir testen bei GamersGlobal für alle Spieler, nicht für die, die eine bestimmte Serie zum intensiven Hobby erklären, Clans beitreten und regelmäßige Trainings-Matches veranstalten."

Wenn ihr es für "alle Spieler" testet, warum nicht AUCH für eben jene Spieler, die ja zweifelsohne eine Untermenge von "alle Spieler" sind? Wie sollen jetzt die Spieler den Multiplayer bewerten, die Arma zu ihrem Hobby gemacht haben und sich bei Arma 2 noch zuhause fühlen und sich nicht sicher sind, ob sie mit ihrem Clan auch Arma 3 spielen wollen? Zugegeben, sie werden es sowieso tun, eben weil es Hobbyisten sind. Oder die sich das Spiel zum Hobby machen wollen es aber noch nicht gespielt haben?

Rüdiger Steidle Freier Redakteur - 4404 - 7. November 2013 - 9:02 #

Hm ... haben wir doch? Mein Bruder spielt es nach wie vor sehr intensiv online, deshalb bin ich da auf dem Laufenden, was die Reaktionen seit September anbelangt. Oder was hat dir jetzt konkret gefehlt?

Edit: Oh, jetzt weiß ich's - da fehlt ein "nur" in dem Satz. "... nicht NUR für die, die eine bestimmte Serie zum intensiven Hobby erklären ..." :-)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 7. November 2013 - 10:37 #

Ist korrigiert.

Ghost0815 13 Koop-Gamer - 1635 - 7. November 2013 - 10:08 #

es ist immer das Problem mit so "kleinen" Hersteller. Man möchte das sie mit ihre Programme erfolg haben, das sie ja nur einen kleinen Markt ansprechen und dann sieht man über kleinere (manchmal auch größere) Fehler hinweg.
Andererseits regt man sich aber sehr über Fehler auf, die seit Version One immer noch im Code drin sind. Man kann also sagen, es ist sowas wie eine Hassliebe! Es gibt halt keine richtige Konkurrenz....

Cat Toaster (unregistriert) 7. November 2013 - 14:13 #

Eben, es gibt leider gar keine Konkurrenz oder welche "Shooter" kennst Du noch wo man in einem riesigen Areal 40vs40 spielen kann, mit einenm eigenen dedizierten Server den man noch selbst Hosten darf mit Mod-Support ohne "Speed-, Statistik-, Perk- und Levelling-Irrsinn"?

Wenn es bei BF oder CoD wenigstens noch eigene Dedicated-Server und Custom-Maps gäbe würde ich die Dinger weit weniger hassen.

Seit Joint Operations 2004 ist das Genre doch nur noch degeneriert.

Die Freiheit von ArmA3 geht natürlich auf Kosten des Komforts. Immerhin ist die Modeinbindung durch den Steam-Workshop ein wenig entschärft aber natürlich wirkt ArmA3 durch die komplette simplifizierung des Genres wie ein sperriger Dinosaurier. Bohemia Interactive hat aber auch nicht die Mittel wie Dice und Activision. Ein ArmA ist niemals fertig und wird fortwährend weiter entwickelt und dafür braucht es Geld und dann muss das Produkt auf den Markt egal wie weit es ist sonst gibt´s auch dieses Franchise bald gar nicht mehr.

Goremageddon 12 Trollwächter - 1175 - 7. November 2013 - 10:26 #

Gelungener, nachvollziehbarer Testartikel. Danke dafür. Ich selbst habe mir Arma 3 direkt zum Release gekauft wobei ich zugeben muss dass mein hauptsächlicher Beweggrund dafür die DeadNation Mod war, um die wartezeit zur DayZ Standalone zu überbrücken. Hinzugekommen ist dann noch die Wasteland Mod und letztendlich habe ich dann tatsächlich auch das eigentliche Arma3 gespielt, einfach weil es auf mich als absoluten Arma Neuling, seinen Reiz hat.

Dass bemängelt wird dass das Spiel nur einen recht geringen Soloplayer- Umfang bietet (zumindest bisher) kann ich nachvollziehen, ist für mich aber absolut nicht tragisch. Wenn die Trainingsmissionen bzw. der erste Kampagnen-Teil den vollen Umfang von Arma3 bieten würde wäre ich selbst ehrlich gesagt vollkommen überfordert gewesen. Wenn in den kommenden Episoden der Umfang Stück für Stück wächst dann ist die Kampagne für mich ein perfektes, intensives Tutorial um letztendlich in den Multiplayer von Arma3 einsteigen zu können ohne zu verzweifeln :)

Für diejenigen die sich schon bestens auskennen und direkt loslegen wollen bzw. können ist es verständlicherweise zu wenig dass ist klar.

Mein "größter Kritikpunkt" ist allerdings ein ganz anderer....mit Battlefield 4 kann ich mich nun so gar nicht mehr anfreunden obwohl ich mich darauf gefreut hatte...seit etlichen Stunden in Arma3 mag ich kein Popcorn mehr und habe auch garkeine Zeit es zu futtern :p

Huiieh (unregistriert) 7. November 2013 - 14:23 #

"und als erfahrene Simulationsspieler vermissen wir bei den Helikoptern [...]eine richtige Schubkontrolle"
....Was genau meint ihr denn damit? Meint ihr die Regelung der Turbinen-/bzw. Rotordrehzahl, die kollektive Blattverstellung oder die zyklische Blattverstellung? Einen "Schub" in dem Sinne gibt es bei einem Heli ja nicht

Rüdiger Steidle Freier Redakteur - 4404 - 7. November 2013 - 20:02 #

Ein besseres Wort ist mir nicht eingefallen für die Möglichkeit, auch dann Geschwindigkeit zu gewinnen, ohne wie bei Arma erst mal in den Sturzflug übergehen zu müssen. Klar kann man die Höhe mit etwas Feingefühl ausgleichen, trotzdem erinnert mich das her an das Flugmodell von solchen Oldies wie Comanche als an eine "vernünftige" Hubi-Sim.

FPS-Player (unregistriert) 7. November 2013 - 16:44 #

"so leid uns das zu schreiben tut."
Tuuut Tuuuut! Örks - der Satz liest sich so dermaßen eklig, könntet ihr den nicht ein wenig umschreiben? Da kriege ich ja Augenkrebs...

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86469 - 7. November 2013 - 18:45 #

Da komm ich nie dazu das zu spielen.

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 6916 - 7. November 2013 - 18:59 #

Der Test ist für normale Spieler vollkommen OK und ist sicher eine Hilfe für Leute die Arma nicht kennen.

Aus Sicht der "Multiplayer-Elite" sieht das anderes aus: A.C.R.E läuft, Sani-script funzt auch und MP macht auf eigenen Karten auch schon mit 5 Freunden in einem Squad einen irren Spaß.

Der Satz "Trotzdem fordert die höchste Qualitätsstufe Rechner, die erst noch erfunden werden müssen." passt mir überhaupt nicht oder habt Ihr das Spiel mit 3 x GTX780 (alternativ Titan) OC im SLI schon getestet? "Ultra" geht schon mit einer R9 280X bzw. 7970 GhZ Edition...

Rüdiger Steidle Freier Redakteur - 4404 - 7. November 2013 - 20:11 #

Genau das meine ich ja, wenn ich von koordinierten Team-Gefechten und Clan-Matches schreibe. Ich will den Leuten, die die Serie noch nicht kennen, nur klar sagen, dass sie eben nicht das Free-For-All-Spektakel erwarten dürfen, das es sonst in dem Genre quasi Standard ist.

Bei User-Inhalten, seien es Mods, Maps, Skripts etc., ist halt das Problem, dass wir sie nicht wirklich dem Spiel anrechnen können. Sonst müssten wir ja ständig die Wertung anpassen. Wir können nur loben, wenn die Spieleentwickler entsprechende Bedingungen schaffen.

Bezüglich der Hardwareanforderungen: Mein eigenes System ist inzwischen relativ schwach auf der Brust (wird hoffentlich bald mal aufgerüstet), ich hatte aber die Gelegenheit, das Spiel auf einem Dual-SLI-770er-System zu sehen. Solo ist alles noch okay, aber im Multiplayer war das mit allen Reglern auf Anschlag alles andere als flüssig. Ist ein bisschen schwierig, da definitive Aussagen zu treffen, weil a) manchmal kleine Config-Veränderungen schon großen Einfluss auf die Performance haben und b) sich auch nach den Patches öfter mal was ändert. Ich hatte z.B. bei 1.0.5 den Eindruck, dass es wieder ein, zwei Frames langsamer und generell schwammiger geworden ist.

Cat Toaster (unregistriert) 7. November 2013 - 20:29 #

Die ArmA-Performance ist nicht exakt zu prognostizieren. Auf nem popeligen A10-6700 mit Radeon 7790 in FullHD läuft es bei 3km Sicht auf Utra ohne jedes AA bei rund 30fps.

Auf meinem "alten Porno-PC" mit zwei 7970er im Crossfire lief es in 5040x1050 und 4x AA auf Ultra und 2.5km noch ordentlich.

Jetzt mit zwei GTX780 OC auf 1150/3250MHz im SLI läuft es im wesentlichen einfach nur noch beschissen. Dabei ist es piepegal ob ich AA abschalte, 2x, 4x, oder 8x zuschalte und vielleicht noch 150% Supersampling. Er hat ein Abo auf 30fps und das ist mit SLI keine Freude, obwohl die ja die Frame-Latenzen ganz toll im Griff haben bei nVidia *prust*

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 6916 - 8. November 2013 - 17:01 #

Mir gefällt der Test durch aus, falls das in meinem vorherigen Kommentar nicht so ganz deutlich wurde :) Ich hatte nur keine Zeit und wollte keinen Roman hinterlassen.

Das mit dem Multiplayer kann ich bestätigen. Unser "Kartenbastler" hatte ein Update gebastelt und wir waren am Spielen und irgendwann wunderten wir uns warum wir auf einmal mit noch nicht mal 20 PS rumkrebsten und es nichts brachte, dass wir die Grafikeinstellungen runter gestellt haben.

Was war passiert? Nun ja der Kollege hat ganz viele neue Skripte und Einheiten (Verbündete + Feinde) eingebaut und diese haben sich dann mal auf der Map einen "kleinen Krieg" geliefert von dem unser Trupp nix mitbekommen hat^^ Er hat die Map dann wieder umgebaut und alles lief wieder :)

PS: Ich spiele auf "Hoch" - "Ultra" mit einer GTX470 mit leichtem OC + einem PII x6 1090T bei ca. 30 FPS

Peter (unregistriert) 24. November 2013 - 17:15 #

Ich werds mir nicht kaufen.
Ich verlange von der Serie vor allem mal wieder einen richtig guten Single Player!
Seit Operation Flashpoint 1 ist da nichts gekommen.
Ich versteh es nicht.
Ich denke zu jedem neuen Release immer wieder: Lasst die Engine Engine sein aber in Gottes Namen, bringt einen schönen vielseitigen Singleplayer raus!
Wenn ich mich mit anderen in MP messen will, bevorzuge ich andere Spiele. Da steh ich einfach nur auf das klassische, Aiming vs. Aiming, Movement vs Movement, Timing vs Timing, mehr will ich nicht. Und realistisch kann ein MP nie sein, Spieler verhalten sich anders als Soldaten, man wird niemanden Finden der 24 Stunden vor einem Gebäude Wache schiebt, wäre auch nicht gerade spaßig. Deshalb will ich vernünftigen SP, >ganz besonders< in einem realistischen Titel! Da MP meiner Meinung nach eh nie realistisch sein kann, es sei denn man ist wirklich in einem der sehr seltenen Clans dafür (ich weiß gar nicht ob es in Deutschland so einen gibt) und stellt Kampfscenen nach.

McTimMen 08 Versteher - 159 - 27. November 2013 - 14:28 #

Ich finde es wurde zu wenig verändert und ich werde es mir nicht kaufen da spiele ich vielleicht noch ein bischen ARMA 2

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