Rebellion erwägt Entwicklung für Linux und MacOS

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8. Februar 2014 - 2:57 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Der britische Publisher und Entwickler Rebellion wird in Zukunft seine Spiele vielleicht auch für Linux und MacOS veröffentlichen. Robbie Cooke, Marketing- und PR-Koordinator des Unternehmens, bestätigte in einem Gespräch mit GamingOnLinux, dass der Entwickler momentan die eigene Aurora-Engine modifiziert, damit diese die plattform- und programmiersprachenunabhängige Programmierschnittstelle OpenGL unterstützt. Dies ist eine technische Voraussetzung für Portierungen auf andere Plattformen als Windows.

Cooke sagt, dass das Unternehmen natürlich daran interessiert sei, möglichst viele Plattformen zu unterstützen. Deswegen beobachte das Unternehmen beide Betriebssysteme und habe an der Präsentation der Steam-Box auf der Entwicklerkonferenz Steam Dev Days teilgenommen. Das Studio ist vor allem für die Shooter-Serie Sniper Elite bekannt.

FPS-Player (unregistriert) 8. Februar 2014 - 12:31 #

Das finde ich gut! Die sollen auch mal (nun ja...) gute Spiele zocken können. Es sollte mehr Unterstützung für Mac und Linux geben - die fühlen sich ja besteimmt so wie wir PCler, die auf die ganzen Konsolengames schielen.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7630 - 8. Februar 2014 - 14:17 #

Ehrlich gesagt spiele ich schon eine ganze Weile auf Linux, und boote nur noch nach Windows, wenn es ein Spiel mal nicht gibt. Aber mit Dota 2, Crusader Kings 2, left 4 Dead 2 und noch einigen anderen passiert das gar nicht mehr so häufig.

Teschnertron 15 Kenner - 3187 - 8. Februar 2014 - 13:58 #

Für meinen Spielgeschmack ist die Unterstützung für dem Mac gar nicht mal sooo schlecht. Ich habe allerdings trotzdem auch Windows installiert, obwohl ich das immer seltener boote, seit dem ein 3DS in mein Heim eingezogen ist. Trotzdem freut es mich natürlich, wenn Spiele auch für die Mac-Plattform erscheinen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 8. Februar 2014 - 17:57 #

Die Anzahl der Mac-Nutzer alleine bei Steam beträgt fast 6 Prozent, die der Linux-Nutzer 0,86. Die Wahrscheinlichkeit ist also höher, dass künftig noch mehr Spiele für Macs kommen, aber dennoch nicht für Linux.

Und ehrlich gesagt, selbst aus Sicht eines Linux-Fans, lässt da eine solche News frohlocken? Ich meine, Rebellion, seriously? Wen interessieren die? Und das ist das größte Problem, wenn mal wieder irgend ein völlig irrelevanter Spieleproduzent verkündet, vielleicht(!) mal irgendwann was auch für Linux zu machen.

Lefty 10 Kommunikator - 525 - 9. Februar 2014 - 19:45 #

Vor allem in den 80ern und Anfang der 90ern gab es fast jedes Spiel für zig Systeme, heute macht man ein riesen Geschiss drum wenn man etwas gleichzeitig auf den Mac, Linux, Konsole oder PC umsetzen muss. Die Argumentation vonwegen Technik und Entwicklung ist doch auch nur ne Lüge um über die Faulheit der Entwickler drüber hinweg zu täuschen. Die Kosten sind im Vergleich zu den Spielen in den 80er Jahren auch kein Grund. Ich bin kein Mac-User, auch habe ich kein Linux und keine (neue) Konsole nur dieses Exclusive-Titel nur für xyz geht mir mittlerweile ziemlich auf die Nüsse.

Es gab immer bessere(!) Versionen für System xyz und DAS war eigentlich der Grund warum man sich dann für ein System entschied und nicht weil es ein Exclusive-Titel war. Eure Xbox und Playstations könnt ihr verwöhntes Pack dorthin schieben wo die Sonne niemals hinkommen wird, hauptsache wie Zombies hinterherlaufen.

Toxe 21 Motivator - P - 30881 - 10. Februar 2014 - 12:56 #

Ich spüre viel Zorn in diesem hier.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 10. Februar 2014 - 21:16 #

Du willst nicht ernsthaft irgendwelche Games aus den 80ern, bestehend aus ein paar Kilobyte Code, die darüber hinaus auch nur für die wichtigsten Systeme umgesetzt wurden und die Dutzenden anderen Geräte jeweils ignoriert haben, mit heute vergleichen?

Und natürlich sind die Kosten ein Grund. Ich erinnere an ein Interview aus den 90ern mit Al Lowe, wo er angemerkt hat, dass die Sierra Adventures innerhalb weniger Stunden mit einem automatischen Compiler vom PC auf Amiga portiert wurden. Also in dem Fall quasi kein Aufwand. Wenn eine Portierung aber viele Hunderttausend kostet oder gar in die Millionen geht, dann muss sie das Geld auch erst mal wieder einspielen. Und sinnvoll ist es nur, wenn die Kunden das Programm nicht eh für ein anderes bestehendes System kaufen können.

guapo 18 Doppel-Voter - 10811 - 11. Februar 2014 - 12:48 #

Andersherum: wenn eh plattformunabhängig programmiert wird (OpenGL und Co.) ist ein Linux-Port ein vergleichsweise leichtes.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 11. Februar 2014 - 18:22 #

Aber er ist eben dennoch nicht kostenlos für den Hersteller zu machen ...

Linux-Fan (unregistriert) 8. Februar 2014 - 18:32 #

Also ich habe mit letztens erst Metro Last Light gekauft und eigentlich nur weil es auf Linux lauffähig (Nativ) ist und das sogar ganz gut.

Ich hoffe ich muss irgendwann garkein Windows mehr starten.

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