Telekom schmettert Kritik an Volumenbegrenzung ab

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26. April 2013 - 12:58 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Der Ton gegenüber den neuen Tarif-Modellen der Deutsche Telekom AG, im Rahmen derer bei Neukunden von DSL-Anschlüssen eine Daten-Drosselung vorgenommen werden soll, verschärft sich. Zeit Online berichtet, dass EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes den geplanten Tarif-Modellen nicht mit Freude entgegensehe und sich Kunden zur Wehr setzen sollten. Eine Einmischung der EU in diesem Fall sei allerdings nicht zu erwarten. Damit folgert die EU, dass der Markt diese Angelegenheit selbst reguliert. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) geht indes einen Schritt weiter und spricht davon, das Bundeskartellamt einzuschalten.

Seit der offiziellen Ankündigung neuer Tarif-Modelle sieht sich die deutsche Telekom in den letzten Tagen verschärfter Kritik ausgesetzt. So äußerten sich Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und das Verbraucherschutzministerium durch Aigner bereits kritisch über die Tarif-Modelle. Unter anderem wurden auch Vorwürfe laut, die Telekom könne mit ihrem Plan möglicherweise Wettbewerbsverzerrung betreiben und die Netzneutralität verletzen. Diese Befürchtung fußt auf dem Vorhaben der Telekom, den eigenen Streaming-Dienst T-Entertain von der Begrenzung des Datenvolumens auszunehmen, wodurch Mitbewerber zumindest bei Telekom-Neukunden künftig einen Nachteil haben würden (wir berichteten).

In einem Radio-Interview gegenüber dem Deutschlandfunk verteidigte am Freitagmorgen Telekom-Sprecher Philipp Blank die Haltung der Telekom zu den neuen Tarif-Plänen und wies die vorherrschende Kritik ab:

Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30 Prozent des Datenvolumens. Das bedeutet für die Kunden: Lieschen Müller subventioniert bisher den Heavy User.

Zum Vorwurf, die Netzneutralität in Frage zu stellen, gab Blank an:

Ich glaube, in dieser Debatte wird Netzneutralität teilweise mit einer quasi Gratis-Internetkultur verwechselt. Die Telekom steht für das freie und offene Internet, daran gibt es überhaupt keinen Zweifel. Reguläre Internetdienste werden diskriminierungsfrei behandelt. Das gilt für unsere Dienste genauso wie für alle anderen.

Netzneutralität in Deutschland hat zurzeit eine diffuse Bedeutung: Zeit Online beschreibt, dass sich die Politik in Deutschland mit diesem Terminus schwer tut. Er sei schwer zu fassen und habe dennoch eine zentrale Bedeutung für Gesellschaft und Organisationen wie Wikipedia. In anderen Ländern wie den USA und den Niederlanden seien sie im Gesetz verankert und konkret einklagbar.

Dehace (unregistriert) 26. April 2013 - 12:55 #

Ich finde es interessant, wie die Telekom die Kunden "kritisiert", die ihre vertraglich zugesagten Rechte wahrnehmen. Und dann immer der Hinweis auf "Lieschen Müller". Zahlt Lieschen denn demnächst weniger bei der Telekom? Nein, wahrscheinlich 2016 sogar wesentlich mehr, bei beschnittenem Angebot.

Warum gibt das profitorientierte Unternehmen Telekom nicht einfach zu, dass es ausschließlich darum geht, mehr Geld zu generieren? Warum immer diese halbgaren Erklärungsversuche?

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 26. April 2013 - 13:03 #

Weil wir nicht bei "Wünsch Dir was" sind. PR läuft anders.

Außerdem braucht ein profitorientiertes Unternehmen nicht zugeben, dass es profitorientiert ist.

vicbrother (unregistriert) 26. April 2013 - 18:36 #

Die Mehrheit in diesem Forum scheint die Marktwirtschaft leider nicht zu verstehen: Die Telekom legt die Bedingungen fest, die Kunden können das akzeptieren oder sich einen anderen Anbieter suchen.

Stiefel (unregistriert) 26. April 2013 - 13:07 #

Wo wird das denn bestritten? Die Telekom hat von Anfang an gesagt: Entweder es wird für alle teurer oder nur für die Heavy User. Und sie haben sich für die 2. Variante entschieden. Die konkrete ausgestaltung (gerade die lächerlich geringen Traffic-Grenzen) find ich auch ziemlich seltsam. Aber generell halte ich das auch für die fairere Variante.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 13:53 #

Es müsste für niemanden teurer werden. Die Behauptung, es gäbe ein Volumenproblem ist eine dreiste Lüge. bit.ly/13wK6h9
Sieht man ja auch mit einem Blick ins Ausland. Die kriegen's ja auch ohne Drosselung hin. Wieso soll es bei uns nicht gehen? Die Telekom ist unglaubwürdig.

Stiefel (unregistriert) 26. April 2013 - 14:11 #

Darum gehts doch überhaupt nicht. Die Telekom ist eh schon der teuerste von den Massen-Endkunden-Providern. Wieso kriegen es die anderen billiger hin? Die Frage hätte man schon seit Jahren stellen können, so wirklich interessiert hat es aber keinen, man ist halt zu nem billigeren gegangen. Warum ist die Rechtfertigung für hohe Preise aufeinmal so wichtig?

Fakt ist: Die Telekom will und wird ihre Preise erhöhen. Die Frage ist doch nur, ob sie generell alle Preise erhöhen, oder indirekt durch Reduzierung der Leistung und optionale kostenpflichtige Aufstockung auf das alte Leistungsniveau eine in meinen Augen fairere Preiserhöhung erreichen..

zuendy 14 Komm-Experte - 2028 - 26. April 2013 - 14:15 #

Die Telekom verdient eh an allem mit, von daher egal.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7763 - 26. April 2013 - 14:26 #

Nicht am Fernsehkabelnetz.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 26. April 2013 - 14:41 #

Richtig. Außerdem bauen auch andere Anbieter tlw. ihre eigenen Netze.

Lars 17 Shapeshifter - P - 7055 - 26. April 2013 - 16:44 #

Und ob die daran verdienen! Wer über Kabel auch Fernsehen guckt, zahlt zwar um die 18,- Euronen mehr pro Monat an seinen Anbieter aber die gehen (zumindest hier in NRW bei Unitymedia) 1:1 weiter an die Telekom!

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3163 - 28. April 2013 - 1:28 #

äh sicher?

Lars 17 Shapeshifter - P - 7055 - 28. April 2013 - 3:01 #

Ziemlich sicher. Als bei mir die Umstellung zu Unitymedia in Betracht kam sagte mir ein Bekannter, dass man diese Grundgebühr immer zahlt - egal ob man Fernsehen darüber schauen möchte oder nicht. Da ich TV über Satellit habe, fragte ich bei UM nach und bekam dort jene Info. Die Techniker bauen dann einen Filter ein, der das TV Signal blockiert.

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 28. April 2013 - 9:43 #

Kabelmiete an die Telekom ist es nicht! Die Telekom hat bis 2003 schrittweise das Netz verkauft/verkaufen müssen.

Lars 17 Shapeshifter - P - 7055 - 28. April 2013 - 20:08 #

Ok, dann haben die mir vermutlich Blödsinn erzählt um von ihrer eigenen Werbemasche abzulenken. Wer nämlich mit Fernsehen bucht wundert sich bei der ersten Rechung über die 18 Euro mehr... Davon liest man in der Werbung höchstens was im vierzehnten Absatz des Kleingedruckten.

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 26. April 2013 - 16:14 #

Nicht an meinem FTTH-Anschluss

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 14:28 #

Die Rechtfertigung ist deshalb so wichtig, weil Internetzugang für eine moderne Informationsgesellschaft eine kritische Infrastruktur ist. Und weil es im Ausland auch überall ohne Drosselung geht. In Tokyo gibt's erste Gigabit-Anschlüsse - natürliche ohne Drosselung - und in Deutschland will uns die TKom erzählen, das sei anders nicht finanzierbar?
Wer das glaubt, glaubt auch echt alles.

Solala (unregistriert) 26. April 2013 - 15:44 #

Völlig korrekt formuliert! Am Anfang dachte ich auch, "Ist doch kein Problem, zahle ich einfach mehr für unbegrenzt." oder "Ist doch ein Privatunternehmen. Die können machen, was sie wollen. Man muss ja nicht bei denen sein."

Aber warum sollen wir in einem der reichsten Länder dieser Welt auf ein Preismodell zurückfallen, was wir vor 15 Jahren aufgegeben haben? Warum gibt es bei der Telekom guten Traffic und bösen Traffic? Wieso braucht die Telekom mehr Geld? Darauf gibt es keine Antworten. Die Telekom lügt uns an.

Fakt ist: Immer mehr Dienste sind setzen auf Breitband-Internet (Netflix, Spotify, Dropbox, Youtube ...). Ich habe ein Problem damit, wenn ich mir meine Dienste nicht danach aussuchen kann, was für mich am besten ist, sondern mit wem mein Provider ein Abkommen hat. Die Telekom jammert rum, dass der Netzausbau so teuer wäre. Aber das wurde schon vor Jahren gemacht, wir haben massive Überkapazitäten (weil 95% von Deutschland mit nur max. DSL 16k rumsurft, während der Rest der Welt längst bei 50, 100 oder 1.000 MBit ist) und vor allem haben wir das schon durch unsere Steuergelder bezahlt.

Internet ist nicht einfach "ein bisschen E-Mail und BTX für Geeks", wie anno 1990, sondern, wie du korrekt sagst, eine System-kritische Infrastruktur. Genauso wie Strom, Wasser und Verkehr. Kein privatwirtschaftliches Unternehmen darf den Zugang darauf nach eigenem Gutdünken begrenzen. Wer Internet oder Mobile anbieten will, muss sich an gesellschaftliche Abkommen halten. Und dazu gehört Netzneutralität: Ich kann über meinen Anschluss auf alles zugreifen, was ich möchte - und nicht was mein Provider möchte. Wenn die Telekom darüberhinaus noch weitere Dienstleistungen anbieten möchte, dann kann sie mir gerne ein Angebot machen. Mehr aber auch nicht.

Das Problem ist: Jetzt ist es nur die Telekom. Wenn die damit durchkommt, zieht bald Vodafone, O2 & Co. nach.

Wäre toll, wenn Gamersglobal dazu mal einen Bericht mit Hintergrund und Folgen machen könnte. Das würde sicherlich einige interessieren. Das Leben kann ja nicht nur Friede, Freude, Pixeltot sein.

HamuSumo 10 Kommunikator - 462 - 27. April 2013 - 11:08 #

Fernöstliche Großstädte sind aber allgemein ein schlechtes Beispiel, weil die Wohndichte deutlich höher ist. In Trier leben rund 100.000 Menschen, hingegen in Setagaya und Ota, zwei Bezirke in Tokyo und von der Fläche in etwa gleich zu Trier, 1.000.000.

In Seoul, Shanghai, Singapur, usw. wird es nicht so viel anders aussehen.

Aber letztendlich entschuldigt das nicht, warum sich die Telekom so rückschrittlich verhält. Beim Umzug werde ich definitiv die Telekom nicht ins Auge fassen und einem anderen Anbieter den Vorzug geben.

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 15:02 #

Trier hätte ich schon lange verdichtet... :D

eQuinOx (unregistriert) 26. April 2013 - 15:00 #

Telekom redet von den DSLAMs. Viprint redet von den BACKBONEs. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge!

Von der Telefondose geht eine DSL-Leitung in den lokalen DSLAM.
Die DSLAMs laufen auf Access Concentrators.
Die Access Concentrators laufen auf die Backbone-Nodes.
Und dann erst sind die Daten im Backbone.

Das Telekom Backbone IST bereits Glasfaser, ca. 250.000 km davon quer durch ganz Deutschland. Da muss wirklich nix ausgebaut werden und deswegen gibts auf dem _Backbone_ auch keine Kapazitätsprobleme. Selbst wenn, das ließe sich mit wenig Geld erweitern.

Was nutzt aber die schnellste Datenautobahn, wenn die Auffahrten verstopft sind?

Die Meldung von Viprinet ist daher auch nur nette PR für eine Routerfirma, die vorher niemand kannte. Mehr aber auch nicht.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 15:10 #

Der Ausbau der Kundenanschlüsse sind Fixkosten, die nichts mit dem darüber gehenden Trafficvolumen zu tun haben. Für diese Investition bekommt die TKom einerseits Anschlussgebühr von den Kunden und andererseits Fördergepder und steuerliche Vergünstigungen. Es gibt also auch an diesem Ende keine technische oder wirtschaftliche Notwendigkeit zu Drosseln.

Stiefel (unregistriert) 26. April 2013 - 16:04 #

Die örtliche Wasserversorgung besteht zu 95% aus Fixkosten, die unabhängig von der Wassermenge sind. Deswegen wird Wasser trotzdem nach m³ abgerechnet. Ist doch ganz normal, das sowas auf den Verbrauch umgelegt wird, warum nicht auch beim Traffic?

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 17:53 #

Wasser kann verbraucht werden. Abasser muss in Kläranlagen wieder aufbereitet werden.
Bandbreite dagegen kann nicht verbraucht werden.

Stiefel (unregistriert) 26. April 2013 - 18:36 #

so ein Quatsch. Es ist genau so wie ich gesagt habe: Es ist vollkommen egal wie viel Wasser verbraucht wird, die Stadtwerke haben immer die gleichen Festkosten. Genau so wie beim Traffic. Natürlich kann irgendwann die Kapazität nicht mehr ausreichen und dann muss erweitert werden. Genau wie beim Traffic. Abwasser und Kläranlagen sind davon erstmal unabhängig (Frischwasser kommt nicht aus dem Klärwerk!), aber da greift haargenau das gleiche Prinzip.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 18:47 #

Nö. Es ist so wie ich sage. Wasser ist ein Verbrauchsgut. Wenn es jemand getrunken hat, ist es weg. Bandbreite kann nicht verbraucht werden. Sobald das Kabel ein mal da ist, ist auch die Bandbreite da. Egal ob die daran angeschlossenen Kunden die Leitung zu 100% oder nur zu 10% ausnutzen.

Torben (unregistriert) 26. April 2013 - 19:26 #

Wasser ist nicht weg, wenn du es getrunken hast. Oder musst du niemals pissen? Abwasser wird gereinigt, danach wieder ins Wassernetz eingespeist.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 21:33 #

Hach du gut Güte, lies doch hält mein vorheriges Posting. Da steht das genau so drin. Ich habe mit für diese Rückantwort die Freiheit genommen, die Sache etwas verkürzt darzustellen. Der Punkt ist: bei der Wasserversorgung wird permanent ein physisches Gut (Wasser) zum Kunden hin und vom Kunden zurück transportiert. Der Transport kostet Geld. Die Wiederaufbereitung kostet Geld. Nichts davon trifft auf Datenverkehr zu. Da geht im Grunde nur ein Strom durch die Leitung. Kein physisches Gut, das "verbraucht" werden kann und wiederaufbereitet werden muss.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 26. April 2013 - 22:27 #

Na wenn es keine Kosten für die Wiederaufbereitung gibt, dann macht es Kunden, deren Leitung mal physisch kaputt geht, nichts aus dass sie nie wieder eine Internetleitung bekommen, da die Telekom dann für Techniker auch kein Geld ausgibt. Ist ja nur "Strom" der durch die Leitung geht, da kann ja nix kaputt gehen.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 23:46 #

Die Kosten für Wartung und Reparatur des Netzes hängen nicht davon ab, wie viel Traffic durch eine Leitung geschickt wird.
Bei der Wasserversorgung ist das nicht unbedingt gleich. Rohre dürften bei stärkerer Beanspruchung auch eher Verschleiß aufweisen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 27. April 2013 - 0:03 #

Das es sich bei der Drosselung aber eigentlich um eine Preiserhöhung handelt, in dem man zusätzlichen Traffic verkaufen und exklusive Deals mit Werbepartnern abschließen kann, sollte dir schon klar sein. Von solchen Einnahmen wird nicht nur der Ausbau, sondern auch die Instandhaltung und Weiterentwicklung bezahlt. Nebenbei verdient man halt noch ein paar Millionen mehr und wird die Filesharer los.

.xaan (unregistriert) 27. April 2013 - 0:17 #

1. Die "Preiserhöhung" ist nicht notwendig. Ein Blick ins Ausland zeigt, dass sich der Netzausbau auch so finanzieren lässt.
2. DIe Art WIE die Preiserhöhung durchgeführt wird, nämlich mittels Drosselung, ist schändlich für Deutschland als Wirtschaftsstandort. Die Kosten die wir als Gesellschaft dafür bezahlen gehen weit über das hinaus, was aktuell absehbar ist.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 27. April 2013 - 0:35 #

Ich habe nicht gesagt das ich das Vorhaben gut finde und das ich nicht auch den Wirtschaftsstandort Deutschland in Gefahr sehe. Aber wer kann schon die Langzeitfolgen voraussagen, denn in China sind Volumentarife und Internetzensur völlig normal und trotzdem haben sie ein Wirtschaftswachstum von 7,7%. Von daher lehne ich mich mal nicht allzu weit aus dem Fenster, was die Folgen einer Einführung von Volumentarifen angeht, da bin ich nicht bewandert genug drin.

.xaan (unregistriert) 27. April 2013 - 1:32 #

Das prozentuale Wachstum wird immer an dem gemessen, was schon da ist. Sehr vereinfachtes Beispiel: Wenn ein Land schon 100 Kraftwerke hat und 1 neues baut, ist das ein Wachstum von 1%. Hat ein Land nur 10 Kraftwerke und baut ein neues, ist das ein Wachstum von 10%. Lass dich von Chinas 7,7% Wachstum also nicht in die Irre führen.

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 9:52 #

Ja natürlich bemisst sich Prozentrechnung an dem vorhandenen, eben weil es eine relative Zahlenangabe ist. Was willst du uns jetzt sagen?

.xaan (unregistriert) 27. April 2013 - 12:15 #

Ich habe gerade dein Argument "China hat trotz Volumentarifen und Zensur 7,7% Wachstum" angegriffen und in den Boden gestampft. Wenn du nicht mal DAS merkst, ist mir klar, dass es für dich problematisch ist, dir die Langzeitfolgen von Volumentarifen und Drosselung vorzustellen.

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 15:04 #

Ich verstehe dich nicht - ich habe das mit dem Wachstum nie ins Spiel gebracht. Ist schon problematisch mit dir zu diskutieren, wenn du nicht mal bemerkt, mit wem du redest. Du wolltest sicherlich mit Thomas Barth sprechen...

stylopath 16 Übertalent - 4245 - 27. April 2013 - 12:00 #

@.xaan: Bravo, du bist einer der ganz wenigen hier die es begreifen!

@Thomas Bart: Tut mir leid, du bist leider einer der vielen hier die es nicht begreifen!

@vicbrother: Die zwei posts waren jetzt wirklich unnötiger traffic!

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 27. April 2013 - 12:10 #

Ich habe es schon begriffen. Ein Wachstum für Schwellenländer muss mindestens 7% betragen, das in China beträgt 7,7%, trotz der der genannten "Schwierigkeiten". Für viele europäische Länder, in denen es so einfach ist Leitungen zu verlegen und an richtige Flatrates ranzukommen, wird ein Negativwachstum erwartet.

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 15:06 #

Zwei waren es - aber nach deinem Posting. Aber vermutlich bin ich zu alt - und GG könnte vielleicht die Beiträge zusammenklappbar darstellen ;)

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 9:51 #

Der Ausbau der Telekomstruktur kostet aber Geld und was man dann an mehr an Technik hat erhöht dann auch die Kosten für Wartung und Betrieb.

.xaan (unregistriert) 27. April 2013 - 12:53 #

1. Für den Ausbau der Infrastruktur nimmt die Telekom ja auch Anschlussgebühren vom Kunden. Bekommt obendrein Fördergelder und steuerliche Vergünstigungen genau dafür.

2. Der Ausbau ist im Ausland genauso notwendig wie hier. Komischerweise scheint es im ausland aber ohne Drossel zu gehen. Wieso hier nicht?

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 15:08 #

Zu 1: Ja, aber keine x000€ für einen neuen Verteiler.
Zu 2: Das kommt immer darauf an wie man rechnet - vielleicht brauchen diese Firmen abschreibungen, vielleicht rechnen sie mit einem Zukunftsmarkt, vielleicht dürfen sie andere Leitungen nicht mitnutzen? Wenn wirtschaftliche Entscheidungen fest vorgegeben wären, dann würde es keine Marktwirtschaft geben.

eQuinOx (unregistriert) 26. April 2013 - 16:15 #

Die Kosten sind nicht fix. Es macht nen Unterschied, ob du nur einen vorhandenen Draht anklemmen musst oder ganze Straßenzüge aufbuddeln musst, um komplett neue Kabel zu verlegen.

Die Anschlussgebühr von einmalig 99 Euro zahlt man nicht nochmal, wenn man als langjähriger Kunde von früher mal DSL2000 im Laufe der Jahre auf z.B. DSL16000 upgraded. Als Telekomkunde hat man da über die Laufzeit eines langen Vertrags die 8-facher Performance bekommen und das bei sinkenden Preisen. Zudem sind die 99 Euro trotz Fördergelder herzlich wenig, wenn ich bei QSC ne wirklich "eigene" Leitung haben will, wo noch keine anderen Leitungen sind, dann stehen da mehrere tausend Euro Anschlussgebühren auf der Rechnung.

DSLAMs multiplexen (bündeln) bis zu 500 einzelne DSL-Leitungen zu einer einzigen Leitung. Du kannst ohne Probleme 500 Leute auf dieser einen DSLAM-Leitung mit Internet versorgen, wenn jeder davon (zeitgleich) nur ein paar MBit saugt. Nun ist der Traffic insgesamt gestiegen (iCloud, YouTube blablabla) und statt 2MBit saugen zu viele Kunden nun mit 16MBit (nur Beispielzahlen, keine realen Durchschnittswerte). Das schaffen die DSLAMs nicht mehr => Folge: es wird langsamer für alle. Kommen jetzt noch Heavy-User dazu, bleibt entsprechend weniger für alle anderen. Das merkt man in Ballungsgebieten drastisch zwischen 19-23 Uhr Abends. Da ist das Kapazitätsproblem (s. http://www.heise.de/ct/artikel/Breitband-rasant-1138076.html). Um es zu beseitigen, gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Mehr DSLAMs mit mehr Zugängen zum Backbone bauen, damit pro DSLAM weniger Einzelkunden versorgt werden
b) Bessere Technik (Fibre statt Kupfer) in die DSLAMs einbauen

Beide Lösungen kosten sehr viel Geld (Straße aufbuddeln, Kästen bauen, Technik einbauen etc..). Das ist eben nicht vergleichbar mit nem Telekomtechniker, der mal nen Draht in Deinem Verteilerkasten aufklemmt. UND beide Lösungen brauchen auch viel Zeit - die Telekom hat verschlafen, damit rechtzeitig anzufangen. Man kann nun aber nicht alle Straßen einer Stadt gleichzeitig aufbuddeln.

Drosseln macht jetzt also Sinn, um Zeit für den bisher verschlafenen Ausbau zu gewinnen. Und Extragebühren für größere Downloader machen Sinn, damit die Kosten nicht von denjenigen bezahlt werden, die nur ein paar Mails lesen.

Was man der Telekom zu Recht vorwerfen kann, ist die Bevorzugung eigener Dienste (Neutralität), das Verschlafen des Ausbaus in den letzten Jahren und die "Dummheit", viel zu viele Kunden ohne Extrakosten von 2000 auf 16000 upgegraded zu haben.

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 26. April 2013 - 16:21 #

Drosseln macht keinen Sinn - ungeachtet der DSLAM-Thematik, die ich jetzt nicht bewerte.

Die DTAG sollte sich wie andere auch mit Stadtwerken usw. absprechen. Es gibt soviele Straßen, die innerhalb kürzester Zeit bis zu dreimal aufgerissen werden - ohne das einer Glasfaser legt. Das ist einfach nur dämlich.

eQuinOx (unregistriert) 26. April 2013 - 16:24 #

Da gebe ich Dir vollkommen Recht.

In Berlin gibt es seit 5 Jahren eine Planungsstelle zur Einrichtung einer Baustellenkoordinierung. Auf Deutsch: Seit 5 Jahren arbeiten die daran, dass es eine zentrale Stelle gibt, wo Bauvorhaben gemanaged werden, damit dieselbe Straße nicht 3x im Jahr aufgerissen und neu gemacht werden muss.

Fakt ist aber leider:
Diese Koodinierungsstelle gibt es bis heute nicht :(

SirVival 16 Übertalent - P - 5119 - 27. April 2013 - 11:24 #

Das kann ich sogar von einer Baustelle die gegenüber unseres Hauses losgelegt hat, bestätigen... Mo.: Aufbuddeln, Wasseranschluss, wieder zugebuddelt. Do.: Wieder aufgebuddelt, Stromanschluss des Hauses, wieder zugebuddelt. Sa.: Wieder aufgebuddelt, Telekom/Kabelanschluss gelegt, zugeteert. Kaum zu fassen was man so beobachten muss...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29583 - 26. April 2013 - 16:50 #

Wenn du neu baust und eine Telefonleitung in deinem Haus haben willst bist du auch 800-1500 Euro an die Telekom los. Die "Einrichtungsgebühr" die dann später für DSL und so draufkommt ist etwas anderes. Du vergleichst da mit QSC Äpfel mit Birnen.

eQuinOx (unregistriert) 26. April 2013 - 17:13 #

reisse die aussagen bitte nicht komplett aus dem zusammenhang. das war die replique auf die aussage, dass die anschlusskosten "fixkosten" wären für die telekom - die kosten also bei jedem kunden für die telekom immer die gleichen seien. und das stimmt eben nicht. die kosten variieren je nach ausgangslage. es ist dabei völlig unerheblich, ob oder was der ENDkunde davon real zu sehen bekommt, es ging darum, die im einzelfall tatsächlich entstehenden kosten für den provider (!) darzustellen und nicht die einzelfälle zu differenzieren, wann diese kosten den endkunden auferlegt werden und wann nicht.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 17:43 #

Fixkosten heißen nicht deshalb Fixkosten, weil sie für jede Straße und jeden Teilnehmer gleich sind, sondern weil sie unabhängig sind von der Nutzung.

eQuinOx (unregistriert) 27. April 2013 - 0:39 #

Die Kosten sind aber nicht unabhängig von der Nutzung!

Lediglich das kurze Stück Kabel, was von Deiner Telefondose bis zum DSLAM geht, hast Du "exklusiv". Diesem kleinen Stück Kabel ist es egal, wie schnell Du Daten saugst und wieviel Traffic Du produzierst. Einzig die Dämpfung auf der Kupferleitung bestimmt, wie schnell es maximal auf der Strecke geht.

Ab dem DSLAM ist das Internet aber eine geteilte Ressource, die Du mit hunderten anderen Usern teilst. Erzeugen diese hunderte User nur wenig Traffic, reicht wenig Technik. Erzeugen diese hunderte User viel Traffic - und das auch noch alle gleichzeitig - dann reicht die vorhandene Technik nicht mehr aus und die Telekom muss teuer nachrüsten. Diese Kosten sind NICHT fix, sondern abhängig von der Nutzung.

Und das passiert, ums nochmal deutlich zu sagen, VOR dem Glasfaser-Backbone. Das Telekom Backbone ist dann wieder breit genug, der Falschenhals liegt zwischen DSLAM und Backbone.

.xaan (unregistriert) 27. April 2013 - 9:01 #

Naja, wenn man jedem User eine feste Mindestbandbreiet zusichert, dann gibt es eine endliche Anzahl User, die gleichzeitig die Leitung nutzen können. Völlig richtig. Wenn mehr User angeschlossen werden sollen, muss auch mehr Hardware bereits gestellt werden. Auch richtig.

Nur: was die Telekom jetzt macht bzw. vor hat ist, mehr User auf die Leitung zu quetschen und sich so die Bereitstellung der Hardware einfach komplett zu sparen.

Und btw. ändert das nichts daran, das die Anschaffungskosten für die Hardware einmalige Investitionen sind, die für eine endliche Anzahl User nicht nochmal neu getätigt werden muss.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 26. April 2013 - 22:48 #

Also wir haben hier momentan ein Geschwindigkeitsproblem in den Abendstunden. Unser kleiner Stadtteil im Stadtteil hat 7.150 Einwohner und die Telekom hat hier damals zur Expo 2000, alle Glasfaser-Leitungen komplett neu verlegt. Hier gibt es nur die Telekom und Kabel Deutschland, wobei beide in den Abendstunden massive Probleme mit der Geschwindigkeit haben, die einem das surfen manchmal zur Qual lassen werden.

Eigentlich war mein erster Gedanke bei der Drosselung, dass ich zu Kabel Deutschland wechsel, obwohl wir die 200GB nicht erreichen. Aber wenn jetzt alle Heavy-User so denken, bzw. gedrosselt werden, dann könnte das echt wieder etwas werden, mit dem abendlichen Surfvergnügen.

Als wir hier hergezogen sind, gab es maximal DSL 3000, heute hat hier fast jeder Entertain mit 50.000, die Preise sind aber gleich geblieben.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 14091 - 29. April 2013 - 15:39 #

Hast du nicht am 23. deine Kündigung an die Telekom gefaxt, glaube da mal was gelesen zu haben. ;)

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 29. April 2013 - 17:36 #

Ja habe ich. Davon hatte ich einen riesigen Streit, musste die Kündigung zurückziehen und muss mir jetzt die ganze Scheisse irgendwie schön reden ;-)

underdog 12 Trollwächter - 935 - 26. April 2013 - 15:13 #

Heavy User mit 75 GB p.m. ???
VDSL User zahlen das gleiche dürfen aber 200 GB -was für mich immer noch kein Heavy User ist- verbrauchen.

Ih hätte kein Problem wenn z.b. pro Tag ab 10 GB gedrosselt oder auf FS-Ports eine Drossel greift aber 75 GB für einen Haushaltsanschluß ist kein Heavy User.

Solala (unregistriert) 26. April 2013 - 16:02 #

Warum sollte überhaupt was gedrosselt werden? Warum nicht weiter so, wie bisher und stattdessen eher noch mehr VDSL ausbauen? Warum sollten wir uns auf ein "nicht ganz so schlimm" verständigen? Du fällst auf den billigsten Trick der Welt rein!

Überleg' mal, was du denen anbietest: Produkt X ist 40 € wert. Händler will 40 € mehr haben. "Nein, viel zu teuer. Ich zahle maximal 20 € mehr." OK, statt 40 € zahlst du 60 € und bist sogar noch froh, dass du weniger bezahlt hast, als der Händler wollte - der übrigens schon froh gewesen wäre, wenn du 40 € bezahlt hättest.

Die Telekom macht keine Verluste - im Gegenteil. Die Telekom hat auch kein Interesse daran, dass die DLS-Verträge billiger werden, wenn man weniger verbraucht. Sie will, dass du mehr bezahlst. Und deshalb möchte sie deinen Anschluss auf 1,5% des möglichen Traffics begrenzen. Du bietest ihnen freiwillig an, deinen Anschluss auf 6% der Leistung zu kürzen. Toll.

vicbrother (unregistriert) 26. April 2013 - 18:43 #

Die Marktwirtschaft ist Demokratie für Produkte: Abgestimmt wird am Markt. Du musst nicht die Telekom nehmen, es gibt viele andere Anbieter.

Solala (unregistriert) 26. April 2013 - 20:21 #

Völlig richtig. Ich bin auch kein Telekom-Kunde. Nur bin ich mir ziemlich sicher, dass wenn die Telekom damit durchkommt, die anderen Anbieter ganz schnell nachziehen werden.

Ich frag mich gerade, ob es für die Telekom nicht einfach besser gewesen wäre, wenn sie einfach ihre DSL-Flatrates verteuert oder mit günstigeren Volumentarifen gelockt hätten. PR-mäßig sicherlich sauberer.

vicbrother (unregistriert) 26. April 2013 - 21:14 #

Ich denke die Telekom wird Marktanteile verlieren, so dass andere Anbieter gewarnt sein werden. Das wird sich jeder Provider überlegen und in gut ausgebauten Städten - da wo die Mehrheit der Kunden sitzt - ist eine Fluchtbewegung für keinen wünschenswert.

Solala (unregistriert) 27. April 2013 - 10:30 #

Ich bin mir da leider nicht so sicher. Den Großteil der Bevölkerung interessiert es wenig oder sie können die Auswirkungen nicht abschätzen. 50% der Telekomkunden dürften auch Personen sein, die schon immer bei der Telekom waren und Angst haben zu wechseln. Wie ein Großteil der Vattenfall-Kunden. Die, die seit Jahrzehnten uralte völlig überteuerte Verträge nutzen, die sich immer wieder verlängern. Und dann die, die aufgrund ihres Wohnortes keine andere Wahl haben.

Schau dir doch mal die Kommentare im Internet zu dem Thema an. Selbst hier - und das sind schon die fortgeschrittenen, engagierten User - findest du viele Kommentare wie "Wer braucht schon mehr als 75 GB" oder "Natürlich sollen die Heavy-User mehr zahlen".

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 15:12 #

Sobald die Auswirkungen von den Kunden wahrgenommen wird, wird es auch eine Reaktion geben.

Das Anführen dieses Forums halte ich für falsch, weil hier ja gerade eine Reihe von Steamkunden, Cloud-Usern und 4k-HD-Guckern gibt, diese sind nicht repräsentativ für die Kunden der Telekom. Nur wenige bleiben hier auf dem Teppich und reflektieren die Ankündigung der Drosselung und ihren eigenen Bedarf.

.xaan (unregistriert) 27. April 2013 - 13:22 #

Zum Thema "Marktanteile verlieren" noch ein kurzer Hinweis auf das erst kürzlich erfolgte Urteil zum VDSL-Vektoring.
Der Vorteil: höhere mögliche Bandbreite
Der Nachteil: Es funktioniert nur, wenn ein einzelner Anbieter die Zuleitungen exklusiv nutzt.
Das Urteil: Die Telekom darf sich in Gebieten in denen sie ausbaut exklusive Vertriebsrechte sichern, um Vektoring möglich zu machen.
Die Folge: in neu ausgebauten Gebieten werden die Kunden demnächst keine Wahl mehr haben. Entweder Drosselkom oder gar kein Internet.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 27. April 2013 - 14:25 #

Das dürfen sie nur, wenn es in dem Gebiet bereits ein zweites Festnetz gibt. Dies kann auch von Kabel Deutschland sein, damit die Kunden dennoch eine Wahl haben.

Ich wohne in einem typischen Vectoring-Gebiet und wenn ich dadurch bald VDSL 100 kriege und die Filesharer zu Kabel Deutschland wechseln, habe ich damit keine Probleme, vor allem weil wir hier niemals auf die 300GB monatlich kommen.
http://www.abload.de/image.php?img=dcuxr.jpg

.xaan (unregistriert) 27. April 2013 - 14:55 #

Ah, gut den Punkt haben viele Berichte einfach weggelassen. Nicht dass ausgerechnet Kabeldeutschland eine besonders gute Alternative wäre. Schließlich drosseln die auch schon. Nicht so extrem und auch nicht alles, sondern nur Filesharing, aber immerhin wird die Geisteshaltung klar. Auf KD hat damit kein Problem. Und da viele MMOs ihre Patches mittlerweile über das Bittorrent Protokoll verteilen, tauchen die natürlich als "Filesharing" auf.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 27. April 2013 - 15:42 #

Steam und PSN zählen bei Kabel Deutschland auch als Filesharing, deswegen steht in den AGB das sie ab 10GB am Tag drosseln, in der Realität sind es aber 60GB, weil sie sich der Problematik dahinter bewusst sind. Sobald sie aber merken, dass da jemand richtiges Filesharing betreibt, wird sofort ab den 10GB gedrosselt.

Bei der Telekom wird es halt anders sein. Wenn ein großer Patch bei WoW ansteht oder man sich ein 25GB Spiel wie Bioshock Infinite runterladen will, dann muss man halt in den sauren Apfel beissen und 10€ für das Datenvolumen ausgeben, damit man auch den Rest des Monats noch vernünftig surfen kann. Filesharer, die sich aber Blu-Ray-Filme über Torrent runterladen, werden dann halt wechseln und müssen damit leben, dass ihre Provider auch irgendwann sagen, dass sie drosseln müssen, weil sie keine Kapazitäten mehr haben.

Alemei (unregistriert) 26. April 2013 - 12:59 #

Wird es für Lieschen Müller dann wenigstens Günstiger?
Ich denke nicht..

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22577 - 26. April 2013 - 13:04 #

warum sollte es, steigen für die Telekom nicht auch die Personalkosten (Inflationsausgleich, Managerboni sowie Abfindungen etc).

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50756 - 26. April 2013 - 16:41 #

ich würde gerne mal ein bild von Lieschen Müller sehen :-)

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6433 - 26. April 2013 - 16:45 #

Da:
http://www.onairding.de/taverne/?p=376

Necromanus 16 Übertalent - P - 4404 - 26. April 2013 - 12:59 #

Bis zu nem gewissen grad kann ich es schon nachvollziehen dass sie diese 3 Prozent ausbremsen wollen aber vielleicht ist der Weg nicht richtig...

rapidthor 14 Komm-Experte - 2668 - 26. April 2013 - 13:06 #

Das Problem ist halt, dass nicht nur "Heavy User" mehr zahlen müssen um länger ungedrosselt surfen zu können, sondern bei einem Limit von 75 GB fast jeder normale User. Mir kann keiner erzählen, dass Lieschen Müller mit ihrem Mann Harald Müller und dem Kind Kevin Müller nicht jeden Monat die 75 GB locker überschreiten. Die Drossel trifft defacto jeden Normalnutzer. Nur Wenignutzer trifft es wirklich nicht und die dürfen weiterhin 40 € bei der Telekom löhnen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 26. April 2013 - 13:08 #

Dann sollen sie doch einfach die Leitung drosseln, etwas günstiger machen und für mehr Grundgebühr eine echte Flatrate für die Heavy-User einführen. 10€ weniger für eine mit Drosselung, 10€ mehr für 100GB extra, 20€ für 250GB und 30€ für eine richtige Flat.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10764 - 26. April 2013 - 13:32 #

Mit den paar zehntausend Euro Mehreinnahmen kann sich aber ein solches Unternehmen nicht zufrieden geben. Es geht darum, dass wir über die nächstens 5-10 Jahre alle(!) schleichend wesentlich mehr für unsere Anschlüsse bezahlen sollen, als heute. Die Dienstleistung soll dabei im wesentlichen gleich bleiben, sonst wird man nicht automatisch profitabler.

Momentan ist die Telekom ja in der Regel schon der teuerste Anbieter. Wenn sie am Geschäftsmodell nichts ändert, ist sie auf Dauer in diesem Markt nicht konkurrenzfähig. Der einzige Grund, nicht sofort zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln ist die schlimme Wechselsituation. Und diese kommt zum großen Teil vom Geschäftsgebahren der Telekom, die es schamlos ausnützt, dass sie beim nichtwahrnehmen von Schaltungsterminen beispielsweise nicht einmal nachweisen muss, dass der Techniker vor Ort war. Ein lapidares "War keiner anzutreffen" reicht aus und der nächste Termin kommt in zwei Wochen.

Karsten Scholz Freier Redakteur - 11130 - 26. April 2013 - 13:13 #

Interessant, dass fast sämtliche Menschen in meinem Bekannten- und Freundeskreis zu den "Heavy Usern" gehören, die ab 2016 mit Leichtigkeit die bisher genannten Volumenbegrenzungen sprengen werden. Selten fühlten sich 3% so groß an.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22577 - 26. April 2013 - 13:16 #

Ich denke das jeder der Zockt und Streams konsumiert und im iTunes und co shoppt zu den 3% zählt.

Ich habe aber auch Leute im Bekanntenkreis die würden mit 25GB im Monat locker auskommen.

Ich denke dazu muss man gucken wo die Nutzer der Telekom so liegen, wenn man da eine ABC Analyse betreibt. Ich denke das die 3% zu niedrig sind. 10% sind es sicherlich.

Ich glaube auch nicht wirklich dass das kommt. Die T-Com müsste, um wirklich Neutral zubleiben, dann anderen Streaminganbietern deren VLAN zur Mitnutzung überlassen. Schließlich ist das ja "Volumenfrei".
Soviel Kontrolle werden die nicht abgeben wollen.

DerDani 15 Kenner - P - 3681 - 26. April 2013 - 13:27 #

Ich denke, gerade bei der Telekom sind ja noch viele ältere, die den Anschluss nie wechseln würden und nicht so viel surfen ;) (bzw. eher nur surfen, aber nie Filme runterladen etc.).

Wobei es bis 2016 immer mehr Heavy User geben wird - das propagieren die doch schon sehr lange. Gefühlt war das große Thema der letzten 493864 Cebits doch Cloud, Streaming, Vernetzung... 75 GB sind viel, wenn man alles im Laden kauft. Und wenig, wenn man in HD streamt, Spiele Digital kauft, MMO zockt (die Patches bei Guild Wars 2 sind ja riesig)... Und VDSL mit höherer Begrenzung gibt es zu wenig...

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 26. April 2013 - 13:45 #

In meinem Bekannten- und Freundeskreis erreicht wahrscheinlich kein einziger die 75GB. Das sind so richtig "normale" Internet-User, die sich mit Facebook, Google und Wikipedia zufrieden geben.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 26. April 2013 - 13:56 #

Bräuchten dann ja nichtmal Telekom. Da reicht ein mobiler Internettarif...

Henke 15 Kenner - 3636 - 26. April 2013 - 14:10 #

... auf den meine Frau "Lieschen", und ich, "Kevin" notgedrungen zurückgreifen müssen. Die Großoffensive der Telekom hat noch nicht gegriffen, und von den Milliarden, die angeblich in den Netzausbau investiert wurden, und werden, merken wir hier in der "ländlichen" Gegend auch nix...

Gorny1 16 Übertalent - 4724 - 26. April 2013 - 14:23 #

Ja ne, das wirst du auch nicht spüren, denn mit dem Ausbau meinen die hauptsächlich die Verlegung von Glasfaserkabeln in den großen und mittelgroßen Städten und Gemeinden :D.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6433 - 26. April 2013 - 15:19 #

Ich empfehle aus eigener Erfahrung das "wahrscheinlich" genau zu überprüfen. Ich verbrauche real ein mehrfaches von dem was ich dachte.

Auch sollte man nicht das exponentielle Wachstum des Datenverkehrs unterschätzen. Mein monatliches Volumen ist in den 17 Jahren, die ich von zu Hause ins Internet gehe, um den Faktor 10000 gewachsen.
Also wenn deine Vermutungen auf Zahlen von vor 5 Jahren beruhen, stell dich auf einen Schock ein ;-)

Und Leute die Internet nur für Emails und Wikipedia nutzen sind nicht "normal". In dem Moment wo Videos ins Spiel kommen explodiert das Volumen förmlich. Guck dir z.B. mal die Zahlen hinter "Abo-Downloads" an:
http://www.gamersglobal.de/video/age-of-empires-2-hd-stunde-der-kritiker

Seit ich mein neues Smart-TV habe, sehe ich alle Sendungen nur noch on demand (HbbTV) und in HD wenn ich gerade Zeit und Lust dazu habe. Da rauschen die GB nur so durchs Modem.

Ripchip 10 Kommunikator - P - 545 - 26. April 2013 - 20:12 #

Ich bin also nicht mehr dein Freund? :(

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 26. April 2013 - 20:14 #

Du bist mein Liebhaber, die sind davon ausgenommen :-*

overseer 14 Komm-Experte - 2227 - 26. April 2013 - 16:18 #

Ich gehoere anscheinend auch locker zu den heavy usern, aber die 3% der Telekom halte ich durchaus fuer realistisch, vor allem, wenn man bedenkt, dass tatsaechlich "Lieschen Mueller" hauptsaechlich bei der Telekom sein wird, weil sie das schon immer war und das auch immer sein wird. Und weil die Telekom ihr einen Combi-Internet-Flat-mit-allem-Tarif aufgeschwatzt haben wird...

vicbrother (unregistriert) 26. April 2013 - 18:46 #

Meine Freunde arbeiten und sind froh, wenn sie nach Feierabend den Rechner abschalten können. Ein wenig Musik, E-Mail surfen - das bringt die Leitung nicht zum Glühen.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21609 - 26. April 2013 - 13:14 #

Wenn man sich die Presse so anschaut, hat die Telekom eigentlich alle gegen sich. Ich bin gepannt, ab wann die Bundesnetzagentur eingreift.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12881 - 26. April 2013 - 13:15 #

75 GB ist nen Witz. Bekommt man ja selbst als Nicht-Zocker hin. Bei YouTube bekommt man sowas ja schnell zusammen, gerade wenn man zusätzlich auch noch selbst einen Kanal dort betreibt.

Naja ich habe 8 MBit Upload und Download für 150€ im Monat, ich glaube da bin ich einfach besser dran. Ist jetzt sicherlich nicht das schnellste, aber allein um als Torrent-Tracker für die ganzen entwickelten Mods zu dienen reicht das ja schonmal zum Anfang.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 26. April 2013 - 13:30 #

Puh, 150 €. Vom Upload würde ich dir aber gerne drei oder vier Mbit abnehmen ;P

Novachen 18 Doppel-Voter - 12881 - 26. April 2013 - 14:03 #

So teuer sind die 150€ eigentlich nicht. Eine vergleichbare Standleitung mit 10 MBit kostet bei der Telekom beispielsweise glaub ich 600 € :D.

Sicherlich, im Vergleich zu einem 16k DSL Anschluss recht teuer, aber was hat man denn da für ein Upload? Waren das nicht irgendwie 2 oder 3 MBit? Upload ist halt teuer :D.

Im Gegensatz zu einer Standleitung habe ich immerhin noch die Vorzüge eines normalen Internetanschlusses wie beispielsweise Dynamic IP.

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2492 - 26. April 2013 - 14:12 #

Und warum nicht VDSL? Hat doch auch einen Upload von bis zu 10 MBit und kostet deutlich weniger als 150 €uro.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12881 - 26. April 2013 - 16:12 #

Weil ich bei den 150€ auch noch automatisch einen entsprechenden Webserver dabei habe :).

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2492 - 26. April 2013 - 16:44 #

Achso, das erklärt es natürlich.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 26. April 2013 - 14:20 #

Ja, beim Upload komm ich nur auf 1,1Mbit - deshalb sollste ja was abgeben verdammt nochmal :P

Andersrum habe ich jetzt aber nichts auf dem Plan, wo mir mehr Uploadbandbreite helfen könnte. Cool wäre ja die Möglichkeit auf täglicher Basis 1x kostenlos Up- & Download tauschen zu können. Glaub damit arbeitet manch Kabelanbieter..?

Solala (unregistriert) 26. April 2013 - 16:08 #

Das ist voll teuer. Warum kein VDSL für 35 €/Monat mit 50 MBit Down und 10 MBit Up? Und für 150 €/Monat könntest du dir auch einen Server mieten und deinen Tracker dort laufen lassen. Wäre noch schneller.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12881 - 26. April 2013 - 16:15 #

Ich habe bei den 150€ diese Internetverbindung dabei UND einen 4-Core CPU Server mit 1 TB Speicherplatz. Ohne diesen Server gibt es das Angebot auch gar nicht, daher muss ich es zwangsläufig zusammenzählen.

Subtrahierer 12 Trollwächter - 848 - 26. April 2013 - 13:25 #

Wenn alle Kunden am Monatsanfang mit voller Bandbreite unterwegs sind und am Monatsende wird gedrosselt ändert sich an der benötigten gleichzeitigen Gesamtbandbreite genau gar nichts. Also geht es um das Gesamtvolumen und nicht den Peak? Gibt es denn dazu Zahlen, was die Telekom angeblich wem dafür zahlen muss? Als einer der größten Provider wird die Telekom doch nur in den seltensten Fällen für durchgeleiteten Traffik zahlen müssen nehme ich an. Sollte der Bund da keinen Einblick haben? Die Argumentation der Telekom bröselt jedenfalls an allen Enden.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 26. April 2013 - 14:43 #

Völlig egal, der Traffic wird doch nicht geringer, wenn man T-Dienste (statt die von Anderen) nutzt!

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6610 - 26. April 2013 - 13:41 #

Ich glaube, den meisten ist der Kern des Problems nicht bewusst. Meiner Meinung nach ist der Volumenvertrag erst mal vollkommen in Ordnung, auch wenn ich mich eher zu den heavy Usern zähle und daher jetzt erst recht nicht mehr zur Telecom wechseln würde.

Die eigentliche Sauerei sind die Ausnahmen für bestimmte Dienste von diesen Volumen. Denn genau das verletzt die Netzneutralität.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 13:51 #

Ein Volumenvertrag wäre nur dann in Ordnung, wenn es tatsächlich ein Volumenproblem gäbe. Gibt es aber nicht. Routerhersteller sagen inzwischen sogar, dass gigantische Kapazitäten frei sind. Fallt nicht auf die Lügen der Telekom rein. bit.ly/13wK6h9

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6610 - 26. April 2013 - 14:12 #

Das sehe ich anders. Ich bezweifle nicht deine Aussage, das Kapazitäten frei wären und es kein Volumenproblem gibt. Aber es ist doch für den Anbieter legitim, solche Verträge anzubieten.

Die Flatrates repräsentieren ja auch nicht 1:1 die Kosten die entstehen, sondern dienen nur zur einfachen Abrechnung für die Kunden.

Anders sieht es z.B. bei LTE aus: Wenn sich viele Geräte in einer Zelle befinden, wird die Bandbreite aufgeteilt. Dort wäre eine Abrechnung je nach Zellenauslastung das gerechteste. Aber welcher Nutzer hat schon lust, darauf zu achten, wie stark das Netz ausgelastet ist und wie viel er dann genau in diesem Moment bezahlen muss?

In dem Artikel wird nur allgemein von Kapazitäten geredet. Es geht aber bei solcher Infrastruktur nicht darum, ob im Schnitt 90% frei ist, sondern wie die Auslastung zu Spitzenzeiten aussieht. Leider geht der Artikel darauf nicht im Detail ein, würde mich wirklich mal interessieren.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29583 - 26. April 2013 - 15:50 #

Aber selbst bei LTE drosselt die Telekom IMMER am Monatsende, weshalb die Masten am Monatsanfang überlastet und am Monatsende verwaist sind. Erfüllt auch nicht so recht seinen Zweck - außer den, dass mehr Leute zu den teureren Tarifen mit höherem Inklusivvolumen greifen um eben nicht schon am 15. sondern erst am 20. gedrosselt zu werden.

eQuinOx (unregistriert) 26. April 2013 - 14:50 #

Arbeitest Du bei dieser ominösen Firma Viprinet, von der ich selbst nach 20 Jahren im IT-Business (als Lancom-Partner, Teldat/Bintec-Partner, AVM-Partner uvm.) noch NIE etwas gehört habe...

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 15:14 #

Arbeitest du bei der Telekom, oder warum greifst du mich über einen billigen Ad Hominen an, statt mit Argumenten?

eQuinOx (unregistriert) 26. April 2013 - 15:35 #

Ich arbeite nicht bei der Telekom und fühle mich durch Deine Nachfrage nicht angegriffen. Ich wundere mich nur, wenn jemand eine offensichtliche PR-Meldung von ViPrinet als "Beweis" gegen eine andere offensichtliche PR-Meldung der Telekom gleich mehrfach postet. PR ist nun mal PR und da biegt jede Firma die Wahrheit so zurecht, wie es grad am besten passt.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 16:46 #

Du kannst dir auch gerne die aktuelle Folge Logbuch Netzpolitik anhören. Die erklären schön in technischem Detail, wieso die Telekom kein Trafficvolumenproblem hat. Die beiden stehen nicht in Verdacht, wirtschaftliche Hintergedanken zu haben. Golem.de, die die Meldung von Viprinet verbreitet haben, übrigens auch nicht.
Ich habe diesen Link gewählt, weil Text halt für eine Diskussion besser ist als Audio.

vicbrother (unregistriert) 26. April 2013 - 18:52 #

Ich habe auch noch nie von dieser Routerfirma gehört... Letztlich redet die Firma leider auch am Problem vorbei, das sind die DSLAMs, aber vielleicht haben die davon auch keine Ahnung (was dann wieder für deren Unbekanntheit spricht).
Hast du dich noch nie gefragt, warum die Telekom nicht Garantien in die DSL-Verträge hinsichtlich der Bandbreite aufnimmt und warum Geschäftskundenanschlüsse min. 10x teurer sind? Weil bei DSL auch überbucht wird und dank der Best-Effort-Technik das Thema dann nicht realisierbar ist.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 21:59 #

Ich hab gerade eins weiter oben eine weitere Quelle genannt. Sieh dir doch die erstmal an, bevor du die Glaubwürdigkeit an deiner Kenntnis der Firma Viprinet fest machst.

Zahnhans 13 Koop-Gamer - 1242 - 27. April 2013 - 10:31 #

Und wo sind diese mindestens 10x teureren Preise für Geschäftskunden aufgeführt? Bei geschaeftskunden.telekom.de sind die auf jeden Fall nicht so teuer. Da sind die Preise mit den privaten Tarifen fast identisch. Oder geht es hier um riesige Konzerne mit abertausenden PCs und Telefonen?

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 15:19 #

Oh, ich habe SDSL gemeint. Aber witzig die Seite der Telekom: "BusinessBasic Complete VDSL - Ihr Komplettpaket für hohen Datenverkehr" - wird der nicht gedrosselt?

Zahnhans 13 Koop-Gamer - 1242 - 27. April 2013 - 15:52 #

Laut Telekom trifft die Drosselung unabhängig vom Tarif nur Privatkunden. Demnach müsste selbst ein 19,99€-Tarif bei einem Geschäftskunden nicht von der Drosselung betroffen sein.

eQuinOx (unregistriert) 27. April 2013 - 1:25 #

Ist interessant dieser Podcast.

Dass "Entertain" gar nicht via Internet eingespeist wird, sondern als Nebendienst direkt am DSLAM auf die DSL-Leitung kommt, wusste ich bisher nicht. Und es bedeutet ja, dass die Telekom diesen Dienst gar nicht ohne weiteres drosseln KANN, selbst wenn sie das wollten! Wirklich interessant! :)

Die Argumentation bzgl. der DSLAMs, dass es nix kostet, einen zweiten, dritten, vierten "Kasten" hinzustellen, wenn der Bestands(!)kundentraffic das erforderlich macht, kann ich aber nicht teilen. Der erste Kasten ist bezahlt, richtig. Und wenn NEUkunden einen zweiten Kasten erforderlich machen, wird der auch durch NEUkunden bezahlt, ist auch richtig. Aber wenn der zweite Kasten notwendig wird, weil die Bestandskunden so viel surfen, dann sind das Extrakosten, die vom Nutzungsverhalten der User abhängig sind.

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 9:56 #

Nein, der neue Kasten wird nicht durch Neukunden bezahlt. Das wäre ja absolut unverhältnismässig, daher ist es eine Mischkalkulation - und gerade dieser Ausbau führt halt auch zu Preiserhöhungen für alle, damit die Infrastruktur ausgebaut werden kann.

.xaan (unregistriert) 27. April 2013 - 15:08 #

Ja Moment mal, wenn ein neuer Kasten notwendig ist weil die Bestandskunden plötzlich mehr surfen als gedacht, dann war die vorhergegangene Mischkalkulation der Telekom fehlerhaft.
Das aber ist deren Problem und ich habe was dagegen, wenn sie das versuchen auf die Kunden abzuwälzen. Die haben schließlich Internet abonniert wie's im Vertrag steht. Man kann ihnen schwerlich vorwerfen, dass sie es auch so nutzen.

eQuinOx (unregistriert) 27. April 2013 - 16:29 #

Genau das meinte ich ja weiter oben, als ich schrieb, es war "dumm" von der Telekom, Altverträge von DSL2000 auf DSL16000 upzugraden und dabei die Gebühren auch noch zu senken.

Gamma 10 Kommunikator - 384 - 26. April 2013 - 13:44 #

Wie viel zahlt die Telekom dem Idioten dass er so viel Scheiße von sich gibt? Das wäre doch ein guter Ansatzpunkt Geld einzusparen.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 13:49 #

Zitat: "Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30 Prozent des Datenvolumens. Das bedeutet für die Kunden: Lieschen Müller subventioniert bisher den Heavy User."

1. Sie tun immernoch so als hätten sie ein Volumenproblem. Haben sie aber nicht . Und können auch gar keines haben.

2. Unter den neuen Tarifen wird es für Lieschen Müller nicht billiger, sondern nur für alle anderen teurer.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6610 - 26. April 2013 - 14:04 #

Nein, aber sie haben, vor allem wenn man mal in die Zukunft blickt, ein Bandbreitenproblem im Backend.

Der für die Provider direkteste Vertrag wäre einer, bei dem der Nutzer je nach Auslastung der Netze zum jeweiligen Zeitpunkt X Volumen bezahlen muss.

Also in den ganz frühen Morgenstunden sehr günstig, Abends sehr teuer.

Allerdings ist das natürlich extrem Kundenunfreundlich, weil keiner Lust hat, sich darauf einzustellen und darauf zu achten. Deshalb haben sich ja auch die Flatrates so wunderbar durchgesetzt, weil man eben nicht mehr auf die Zeit achten musste. Diese haben es dem Nutzer sehr leicht gemacht, quasi ein Rundum-Sorglos-Paket.

Der Datentarif mit Drosselung ist aus der Perspektive der Provider ein guter Tarif, denn man kann dem Großteil der Kunden einen sehr schnellen Anschluss verkaufen, die Abrechnung erfolgt für die Kunden immer noch vergleichsweise einfach und ohne Sorgen. Und gleichzeitig vergräzt man sich die Poweruser die sowieso nur Probleme bereiten. Es folgt also eine Netzqualitätsverbesserung für die man nicht in die Infrastruktur investieren muss.

Ausserdem werden die Angebote, falls andere Provider folgen sollten, total schlecht vergleichbar. Denn es gibt nicht mehr zwei Parameter (Speed & Preis), sondern viel mehr.

Meiner Meinung nach müsste der Verbraucherschutz hier direkt mehrfach eingreifen:

1. Die Werbung für solche Arten von Internetanschlüssen als "Flatrate" verbieten. Oder so einschränken, dass nur die Geschwindigkeit der Drosselung als Flat bezeichnet werden darf, also nicht mehr als "Highspeed" bezeichnet werden darf. z.B. "Volumentarif mit Datenturbo bis 75 GB"

2. Ausnahmen zur Anrechnung von Datenvolumen für ausgewählte Dienste verbieten (Netzneutralität).

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 14:09 #

Zitat: "Nein, aber sie haben, vor allem wenn man mal in die Zukunft blickt, ein Bandbreitenproblem im Backend."

Dafür ist der Netzausbau da. Dafür bekommt die TKOM
1. von den angeschlossenen Kunden Anschlussgebühren sowie
2. Fördergelder bzw. steuerliche Hilfe von Bund und EU.

Obendrein ist der Netzausbau eine einmalige Investition und verursacht keine laufenden Kosten. Ist ein Kabel erstmal gelegt und ein Kasten hingestellt, ist es egal ob er nur zu 10% oder zu 100% ausgelastet wird. Teurer wird es erst, wenn mehr Kunden dazukommen und ein zweiter Kasten hingestellt werden muss. Für den es dann wieder Anschlussgebühren und Fördergelder gibt....

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6610 - 26. April 2013 - 14:24 #

Da stimme ich dir voll zu. Allerdings ist das Problem das die Telekom jetzt hat oder zumindest vorgibt zu haben, ein typisch unternehmerisches:

Immer wenn ich das Bezahlmodell von den tatsächlich anfallenden Kosten entkopple, kann ich entweder richtig viel Geld verdienen oder richtig reinfallen. Typisches Beispiel ist z.B. Software: Ich kann ein einfaches Casual-Game programmieren. Wird es ein Hit, kann ich fast vollkommen losgelöst vom Aufwand Geld verdienen. Andererseits trage ich aber auch das Risiko, für meinen Aufwand nicht genug Geld zu bekommen.

Die Flatrates sind/waren für die Provider extrem schlecht: Total gut vergleichbar. Und das drückt natürlich den Preis. Oder wann hat das letzte Mal ein Provider seine Preise erhöht?

Was wir jetzt erleben, ist eine Preissteigerung mit gleichzeitiger Aufhebung der Netzneutralität zugunsten eigener Dienste. Ich glaube die haben das extra zusammen gelegt, damit sich die Aufregung auf beide Sachen verteilt und die Aufhebung der Netzneutralität dabei untergeht.

Daher spielt die Frage, ob sie ein Bandbreitenproblem haben oder nicht, eigentlich keine Rolle.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 14:35 #

Selbst wenn die TKom ehrlich wäre und frei heraus sagen würde, um was es geht, wäre ich noch lange nicht zufrieden. Internet ist für eine moderne Informationsgesellschaft kritische Infrastruktur. Eine Situation zu erschaffen, in der
1. Knappheit von Bandbreite profitabler ist als Netzausbau und
2. Kleinen Marktteilnehnern der Zugang zum Kunden erschwert wird, weil sie eben nicht wie Spotify oder Google oder, oder... das Geld haben, um die Telekom für die drosselungsfreie Durchleitung ihres Traffics zu bezahlen,

Kann für Deutschland als Wirtschaftsstandort nur schädlich sein. Ich würde sogar sagen, es wäre der Sargnagel.

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 26. April 2013 - 16:27 #

Sargnagel ist doch Blödsinn - es gibt soviele Alternativen.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 17:20 #

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass das so bleibt...

vicbrother (unregistriert) 26. April 2013 - 18:55 #

Wartung und Betrieb verursachen IMMER Kosten.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 74569 - 26. April 2013 - 14:00 #

Die Ausreden und Begründungen der Telekom werden immer fadenscheiniger.

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 26. April 2013 - 16:28 #

Jepp. Also wechseln :-)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 74569 - 26. April 2013 - 19:56 #

Bringt auf längere Sicht auch nichts.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 10463 - 26. April 2013 - 14:07 #

mal gucken obs der markt selbst dann tatsächlich regelt. wäre als altkunde erst mal nicht davon betroffen, aber wenn es dann doch mal soweit sein sollte, gibts auf dem markt evtl auch wieder alternativen.
zumindest wäre das zu hoffen.

Endamon 15 Kenner - 3900 - 26. April 2013 - 14:10 #

Als Steam Hardcore User, der öfters runter lädt, ist das natürlich schon eine harte Begrenzung. Im Zeit Artikel steht das es in den Niederlanden und den USA eine gesetzliche Verankerung für die Netz-Neutralität gibt, dann sollte man auch langsam daran denken das hier gesetzlich einzubinden, wie ich finde.

monkeyboobs 12 Trollwächter - 1140 - 26. April 2013 - 14:13 #

Telekom-Sprecher Philipp Blank: "Der Mond ist aus Käse und Elefanten können nicht fliegen, weil sie kein Heckruder haben."

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11749 - 26. April 2013 - 14:22 #

Der Markt wird es schon richten: Eben, wenn aber dann die knallharte Faustwatsche kommen würde, springen die braven Steuerzahler/Politiker wieder ein...

shadowhawk 13 Koop-Gamer - 1708 - 26. April 2013 - 14:27 #

Ich weiß nicht 3% ist für mich schon recht niedrig angesetzt... ich bezweifel die Zahl irgendwie da ich dann durch Zufall nur Heavy User kenne. Die Drosselung halte ich auch für etwas sehr hart auf 1mbit drosseln hätte locker gereicht mit der aktuell geplanten Drosselung kann man danach sicher fast nichts mehr machen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7763 - 26. April 2013 - 14:31 #

Leider richtet der Markt nicht alles, gegen die Verletzungen der Netzneutralität muss der Gesetzgeber dringend eingreifen.

Dass so ein PR-Typ lügt bis sich die Balken biegen, ist ja vollkommen klar. Eigentlich hätte man sich die Wiedergabe seiner Lügen hier auch ganz gut sparen können.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 26. April 2013 - 14:51 #

Erstmal 3 Punkte:
1. Die Rate, auf die gedrosselt wird(384kbit), ist ein Witz! -> Viel zu niedrig, kein Streaming mehr möglich, Dowloads und das Aufrufen komplexer Seiten dauert "ewig"!
2. Die T-eigenen Angebote sind nicht betroffen -> Quasi-Zwang, die T-Produkte zu benutzen
3. 75GB als Grenze ist ebenfalls ein völliger Witz! Das reicht vielleicht einer Hausfrau, die nicht zockt, keine Filme streamt nur Emails abruft (übertrieben ausgedrückt).

Man sieht, die Sache ist also eigentlich ziemlich witzig. Ein verspäteter Aprilscherz also?

Kleine Rechnung für diejenigen, die die 75GB-Grenze in Ordnung finden.
Ausgedachtes Beispiel für eine 4-Köpfige normale Familie je Monat:
32GB Filmstreaming (2 Filme/Woche in hoher Qualität).
32GB Spiele (1 AAA-Spiele-Download (8GB) pro Woche, OHNE Onlinegaming u dgl mitzurechnen)
10GB für normales Surfen, täglich, komplexe Seiten mit Bildern + sonstige Kleinigkeiten. Und schon passierts:
"*Ups*, wieso ist unser Internet plötzlich so träge, nix funktioniert mehr richtig. Gleich mal bei der T-Hotline anrufen, da muss doch ein Fehler vorliegen..". Und wir haben noch nichtmal ge-VoiP't, Video-gechattet, das Webradio angemacht, unsere Daten in der Cloud gespeichert....

Dann ist es ja nicht so, und das dürfte ein sehr wichtiger Punkt sein, daß die ganzen Datenmengen weniger werden, im Gegenteil, sie steigen explosionsartig.

Für mich sieht die Sache ganz klar so aus: Die Telekom weiß natürlich, daß z.B. Film-Streaming und ähnliche Dienste gerade im ganz großen Maßstab am starten sind und bald für viele völlig normal sein wird.
Jetzt kommts: Da die Telekom ihre eigenen Angebote von der Drosselung ausnimmt, kann man nur zu dem einen Schluss kommen....ach, was muss man da noch sagen? Wers bis jetzt nicht kapiert hat, dem kann man nicht helfen. Das alles ist doch perfide, oder nicht?
Und wie sagte Aigner(Bundesverbraucherschutz-Ministerin, CSU) kürzlich - "Die starten da ganz klar einen Testballon". Was soll das bedeuten? Die Unverschämtheits-Toleranzgrenze austesten?

Abschließen - und dann hör ich wirklich auf - möchte ich mit einem Zitat von Urs Mansmann (ct'): "Die Strategie der Telekom ist simpel: Mit eigenen Diensten belastet sie das Netz, anschließend jammert sie über die hohe Last auf Selbigem. Um dem zu begegnen, drosselt sie dem Anwender, der die Dienste anderer Anbieter nutzt, den Anschluss. Das ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, aber wenn der Kunde sie akzeptiert, wird sie aufgehen."

vicbrother (unregistriert) 26. April 2013 - 18:57 #

"Das reicht vielleicht einer Hausfrau, die nicht zockt, keine Filme streamt nur Emails abruft (übertrieben ausgedrückt)." ~Ukewa

Es reicht auch für Leute die den ganzen Tag hart arbeiten.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29583 - 26. April 2013 - 20:29 #

Öh.. Nein. Dir vielleicht und ein paar deiner Freunde. Aber sicher nicht jedem. Reicht ja schon wenn sich der hart arbeitende Mensch am Wochenende jeweils einen Film in HD und unter der Woche ein, zwei Folgen einer Serie via Maxdome anschauen will. Oder im Jahr 2016 die erste halbe Stunde eines 4K-Filmes..

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 26. April 2013 - 21:35 #

Deine Definition von "hart arbeiten" ist also, daß man auch am Wochenende keine 2 Filme sehen kann und nie Zeit zum Spielen hat?
..und selbst wenn es so wäre, entkräftigt das nur einen kleinen Punkt in der ganzen Sache, nicht die gesamte Argumentation.

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 10:00 #

Ja, wer viel arbeitet hat für Filme keine Konzentration mehr. Ausserdem glaube ich, dass ihr die Nutzung von IP-TV überschätzt, damit eure Argumentation damit stimmig wird. Zum Glück reden wir hier nicht von CPU-Power, sonst würde wohl jeder Bundesbürger in seiner Freizeit Proteine falten :D

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29583 - 27. April 2013 - 10:39 #

Meine Frau und ich arbeiten durchaus auch hart und können seltsamerweise trotzdem Filme schauen. Bis wir zu LTE gezwungen wurden (Umzug, freiwillig, schon ok bis auf die Drosselung nach 30 GB im Monat) haben wir Filme sehr gerne gestreamt. Unser Fernseher und auch der BD-Player bieten beide Apps für Maxdome und Lovefilm dafür an, war immer sehr praktisch. Spart auch die Videothek oder den Kauf von Filmen und Serien die man eh nur einmal schaut.

Du meinst also nur weil du keine Konzentration nach der Arbeit mehr für Filme hast gilt das für alle? Ich bezweifle das. Vielleicht willst du auch nur auf Krampf wieder die "Nur Hartz4-Empfänger sehen Filme, alle anderen packen das nach der Arbeit in den Säuremienen gar nicht mehr"-Schiene fahren. Keine Ahnung. Ich finde deine Argumentation jedenfalls skurril. Vor allem da wir ja bedenken sollten, dass im Jahr 2016 sicherlich deutlich mehr Filme gestreamt angeschaut werden. Vielleicht sogar in 4K. Da hat dann *ein Film* bereits 300 bis 400 GB, viel Spaß mit der "alternativlosen" Bandbreitendrosselung. Es gibt IMMER Alternativen, so gut wie alle anderen Länder machen es vor. Nur Deutschland nicht? Warum, weil die Leute hier besonders hart arbeiten und daher keine Filme mehr schauen?

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 27. April 2013 - 11:22 #

Könnt ihr nicht über die Speed On Option weiteren Volumen dazu kaufen? Hab ich leider nur in der Presse gehört und weiß nicht wie teuer das ist und ob es bei euch überhaupt geht.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29583 - 27. April 2013 - 12:03 #

SpeedOn gibt es bislang nur für Mobilverträge. LTE als DSL-Ersatz hat bislang noch keine Chance auf zusätzliches Volumen. Angeblich solls kommen, wann und für wie viel Geld ist aber noch unklar. Und so dämlich es auch ist, bin halt kein Freund von Drosselungen und Zusatzzahlungen, ich bin der erste der sich zusätzliches Volumen kauft. Kaufen muss..

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 15:25 #

Also ich kenne genug Leute, die den ganzen Tag auf Arbeit in den PC schauen und daher am Wochenende nicht noch lange in PC und Flimmerkiste schauen wollen oder können. Dafür braucht es keine Säureminen, dafür muss man nur mal auf den eigenen Körper hören. Wegen den Hartz-IV-Empfängern: Ich weiss nicht was die den ganzen Tag tun, vielleicht klärst du mich auf.

4K: Welche Filme gibt es schon in 4K? Welche wird es geben? TV ist bei 720p stehengeblieben, außer Sky, und es wird auf lange Sicht kein 4K im TV geben weil die Bandbreiten nicht reichen.

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 27. April 2013 - 16:09 #

Es gibt quasi alle Filme Filme in 1080p.
4K-Zuspieler gibt's ab 400 Euro - erste Billig-4K-TV für rund 1500 Euro.

Sony hat MGM/Columbia/Tristar im Haus und natürlich schon 4K-Material angekündigt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29583 - 27. April 2013 - 16:46 #

Zu 4K: Wir reden von 2016. Vor drei Jahren hatte ich auch noch keine 80 Gigabyte Monatsvolumen, heute schon wenn ich so surfe wie ich möchte (darf ich ja nicht weil bei 30 GB gedrosselt wird). In drei Jahren wird sich der Bedarf definitiv stark erhöhen. Selbst meine Eltern, beide über 70 Jahre, benötigen im Monat mehr als 40 Gigabyte fürs rumsurfen, ihren Fernseher und den Clouddienst den ihnen der Fotokamerahersteller "ans Herz gelegt hat".

Hartz4: Sicherlich werden sie nicht mit dicken Internetleitungen auf fetten Computern surfen. Schon mal vom ALGII gelebt? Viel bleibt da nicht für teure Anschaffungen. Ah verzeih dass ich dich mit dem Pöbel in Verbindung bringe.

Zur Freizeitgestaltung: Ich habe definitiv einen Bildschirmjob und schaue trotzdem Filme. Ok, ich fahre auch gerne Rad, lese Bücher und freue mich an der Natur. Aber das passt tatsächlich alles, zusammen mit zwei Kindern die auch Aufmerksamkeit (blöderweise aber auch DSL-Volumen für die eine oder andere (legal) geladene Filmfreude oder ein Hörspiel, das Update der WiiU oder ein Downloadgame) fordern. Und es bleibt noch Zeit um ein-, zweimal in der Woche mit meiner Liebsten einen Film anzuschauen - dank Drosselung jetzt schon nicht mehr per Lovefilm oder Maxdome, was schade ist. Sogar unser Nachbar, selbständig mit ner Autowerkstatt und selten vor 22 Uhr zuhause, bringt das Kunststück fertig, sich am Wochenende mit seiner Familie ein oder zwei Filme anzuschauen und in der Woche abends noch mal eine Serienfolge zu streamen. Weils entspannt und weil ihm sein Körper sagt "Pack dich aufs Sofa und bekomm den Kopf frei". Der arme Mensch, wusste gar nicht wie fies das ist.

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 20:06 #

Also was du immer mit den armen Hartz-VI-Empfängern hast. Das sind Leute wie du und ich und kein Pöbel...

Wie die Leute ihre Freizeit verbringen ist mir egal, aber ich kann dir nur sagen wie es aus meiner Erfahrung mit Menschen ist, die viel am PC arbeiten und dabei konzentriert arbeiten müssen. Die sind froh für jede freie Minute ohne Bildschirm. Aber das mag meine Erfahrung sein, ich denke aber das diese nicht untypisch ist. Wenn du andere Erfahrungen hast ist das ok, aber meinst du wirklich, dass die Masse am PC sitzt und sich TV reinstreamt? Denk auch daran, dass unsere Gesellschaft die zweitälteste auf dem Planeten ist, das dürfte die Telekom freuen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29583 - 27. April 2013 - 20:48 #

Seitdem jeder neue Fernseher, jeder BD-Player eigene Streamingfunktionen mitbringen - ja, es gibt massenweise Leute die ihre Filme streamen. Die meisten davon haben von der Technik dahinter absolut keinen Schimmer weil sie schon ein wenig älter sind. Und die werden ganz schön doof aus der Wäsche schauen wenn nach zwei oder drei Filmen plötzlich nichts mehr funktioniert.

.xaan (unregistriert) 28. April 2013 - 9:04 #

Die Masse mag jetzt noch nicht streamen, aber die Dienste sind ja auch noch jung. 2016 dagegen kann das schon ganz anders aussehen.
Ich kann es nur wie ein Mantra ständig wiederholen: im Ausland geht's doch auch ohne Drosselung. Teilweise sogar schneller als in Deutschland. Die Argumentation der Drosselkom es wäre anders nicht finanzierbar kann durch einen einfachen Blick über die Grenze als Lüge entlarvt werden.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 27. April 2013 - 19:15 #

@vicbrother
Habe ja auch ausdrücklich geschrieben, daß IP-TV gerade groß in den Startlöchern steht(neben anderen datenintensiven Dingen), nicht, daß es jetzt schon überall normal ist - und genau das ist es ja, was auch die Telekom weiß. Um diesen gesamten Vorgang geht es mir, nicht, daß ich mich darum streiten möchte, wer wann wieviel Filme anschaut.

Durch eine Drosselung erreicht die TK -nicht-, daß der Traffic abnimmt, sondern daß sie mehr Geld verdient! Alles andere ist glatt gelogen. Egal ob sie das Geld nachher von den Endkunden oder von Diensteanbietern(also von Dritten) bekommt.

Die Sache ist außerdem ja auch die, daß der Traffic zwar immer mehr, gleichzeitig aber auch immer billiger (für die Anbieter) wird. Es ist also falsch zu sagen(..oder zu suggerieren), daß die Kosten proportional zur Datenmenge zunehmen..

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 20:00 #

Naja, mal abwarten. Die Telekom hatte IP-TV im Angebot und nur wenige Nutzer, Maxdome und Co haben bisher auch noch keinen Durchbruch geschaffen. Aber natürlich gibt es die Technik, ebenso wie 4K.

Letzlich geht es m.E. auch nicht um das Backbone, sondern nur um die Anschlusspunkte als Flaschenhals. Warten wir es ab, denn wenn die Telekom drosseln muss, dann werden es auch die müssen, die die letzte Meile bei der Telekom kaufen. Mal sehen ob das kommt.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 27. April 2013 - 20:14 #

Sie sagen doch garnicht, daß sie drosseln müssen, weil sie es sonst nicht mehr schaffen, sondern weil es ihnen zu teuer ist. Oder habe ich da was falsch verstanden?
Daß wir früher oder später ein Problem wegen zu großem Traffic haben *könnten*, das wäre vorstellbar. Aber darum geht es ja, im Moment zumindest, noch nicht.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3253 - 26. April 2013 - 14:34 #

"Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30 Prozent des Datenvolumens. Das bedeutet für die Kunden: Lieschen Müller subventioniert bisher den Heavy User."

Scheinheilige Bande! Dann soll die Telekom diesen Kunden einfach fristgerecht kündigen. Schließlich ist die Telekom nicht verpflichtet, jeden Kunden zu nehmen.

.xaan (unregistriert) 26. April 2013 - 14:39 #

Vermutlich sind diese 3% ihre eigenen Enterteain Kunden...

Keksus 21 Motivator - 25101 - 26. April 2013 - 14:49 #

Wenn Lieschen Müller den Heavy User subventioniert, wieso sind die neuen tarife dann nicht billiger als die bisherigen? Da entsteht genauso eine Quersubventionierung. Da müssen sich Leute die vielleicht 2GB im Monat verbrauchen das 75GB Paket holen und subventionieren damit die, die das ausnutzen. Das ist nichts anderes als bisher, nur dass die Telekom so noch mehr abkassieren kann. Sollen sie solche Pakete optional anbieten und auch z.B. mit 5GB pro Monat oder so, anstatt hier jeden Nutzer dazu zu zwingen. Dann wird nicht mehr subventioniert. Aber halt. So verliert die Telekom ja Geld.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 26. April 2013 - 22:41 #

Was mich am meisten wundert, wenn der Traffic das Problem sein soll, wieso die Staffelung?

Bis 16 - 75GB - 35€
Bis 50 - 200GB - 40€
Bis 100 - 300GB - 55€
Bis 200 - 400GB - 60€

Das ist doch irgendwie von vorne bis hinten unfair. Wenn ich als DSL16 Heavy User bin und 400GB runterladen will, leg ich nachher doch bestimmt weit über die 60€ hin, wenn es gar kein DSL200 bei mir gibt. Zudem ändert das doch gar nichts an dem angeblich zu viel Traffic Problem. Es werden nur die bestraft, die viel Traffic haben und zudem gestraft sind mit einer "lahmen" bis zu 16er Leitung. Dann sollen sie doch alle Geschwindigkeiten 1 Preis und für alle das gleiche kostenlose Volumen (150-200GB dürften wohl reichen, selbst für Familien)

Skeptiker (unregistriert) 26. April 2013 - 15:10 #

Bekommt die Telekom nicht sogar Geld von anderen
ISPs für die Heavy User?

Heavy User verursachen doch viel eingehenden Traffic, nicht
ausgehenden Traffic und eingehenden Traffic bezahlt
doch der sendende ISP, oder?
So wie ich meine paar Kröten für DSL zahle, so
zahlt doch Google Millionen von Dollar, damit der
Traffic von YouTube bei den Endusern ankommt.
Das Geld bekommt der ISP von Google (Limelight?) und
der verteilt davon wieder Geld an andere ISPs für
den Traffic, den er (Limelight) in andere Netze schickt.

Ich glaube auch nicht, dass die Telekom ein Problem mit
der Zahl der Autos auf der Datenautobahn hat, sondern
mit dem Verkehr zu Spitzenzeiten, während die Datenautobahn
in der Nacht leer ist.
Den Stau im Berufsverkehr löst man aber nicht damit,
dass man Vielfahrer bestraft, den Pendler und Vielfahrer
sind zwei Paar Schuhe.
Bei Strom gibt es ja die SmartMeter, die überhaupt keinen Sinn
ergeben, weil Privathaushalte ihren Stromverbrauch gar nicht
zeitlich verlagern können (Ruhestörung, nachts kochen und zocken?).
Vielleicht brauchen wir statt Volumenbegrenzungen "NetzMeter",
damit ich dann saugen kann, wenn kein Stau im Netz ist.
Dann hat die Streaming-Industrie natürlich ein Problem, weil
ich mir den Film ja nicht live angucken will, sondern über
Nacht runterladen ...

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6433 - 26. April 2013 - 15:51 #

Was ich an den Zahlen zu diesem Thema inzwischen sehr komisch finde:

Nur 3% der Internet Kunden sind "Heavy User", die angeblich von den anderen 97% bezahlt werden und die Internet-Sparte macht angeblich 10% des Gesamtumsatzes der Telekom aus.

So und wenn jetzt diese 3% Heavy User jeden Monat 10 € mehr zahlen steigt der Umsatz an diesen 3% um ca. 30%, bei den Internet-Kunden insgesamt um 0,9% und Telekom Gesamt um 0,09%. Der zusätzliche Gewinn nach Abzug von Steuern und Gedöns ist dann wahrscheinlich 0,05%.

Oder in Geld: Bei 12,5 Millionen Internetkunden der Telekom sind das 375.000 Heavys die dann 3,75 Millionen mehr Umsatz einbringen.

Und davon sollen dann die 80 Milliarden die angeblich zum Ausbau fehlen finanziert werden???

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3253 - 26. April 2013 - 16:02 #

Die 80 Milliarden würden anfallen, wenn jedes Haus in D eine eigene Glasfaserleitung bekommen würde.
Daher hat diese gern genannte Summe mit der aktuellen Drosselung überhaupt nichts zu tun.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6433 - 26. April 2013 - 16:44 #

Die Telekom benutzt die 80 Milliarden aber als Argument für ihre neue Tarifstruktur:

"Angesichts des rasanten Datenwachstums stellt die Telekom die Tarifstruktur für Internetanschlüsse im Festnetz um.
(...)
Immer höhere Bandbreiten lassen sich aber nicht mit immer niedrigeren Preisen finanzieren. Den Kunden mit sehr hohem Datenaufkommen werden wir in Zukunft mehr berechnen müssen.
(...)
Das Datenvolumen im Netz nimmt rapide zu: Nach Expertenschätzung wird es sich bis 2016 vervierfachen. Dann sollen 1,3 Zettabyte Daten (eine Zahl mit 21 Nullen) pro Jahr übertragen werden. Deshalb müssen die Netze kontinuierlich ausgebaut werden. Eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur würde bis zu 80 Mrd. Euro kosten."
http://www.telekom.com/medien/produkte-fuer-privatkunden/184370

Die Drosselung soll die betroffenen Leute ja dazu bringen mehr Geld zu bezahlen.

Inso 15 Kenner - P - 3715 - 26. April 2013 - 15:51 #

Das ist kein Abschmettern von Kritik, das ist der übliche PR-Blödsinn. Ne 4-köpfige Familie hat doch schon mehr Traffic auf dem Konto als die Telekom im Monat freigeben will. 3%, das ich nicht lache, also laut Barney Stinson nutzen 83% der Leute ja mehr Traffic, konfrontiert ihn doch mal da mit. Und warum muss man die eigene Entertainment-Sparte da rausrechnen wenn sowieso keiner soviel Traffic braucht.
Man man, selten so´n Blödsinn gelesen..

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6016 - 27. April 2013 - 10:26 #

Ich weiß nicht, ob wir mit Barney Stinson argumentieren sollten. ;-) Nee, aber schon klar, was du meinst.

volcatius (unregistriert) 26. April 2013 - 15:52 #

Lieschen Müller hat auch das Scheitern der Telekom in den USA subventioniert.
Und Lieschen Müller wird bei der Telekom auch weiterhin keine kostengünstigere und schnellere Flatrate erhalten.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8108 - 26. April 2013 - 15:59 #

Wenn ich jedes mal nen Cent bekommen würde, wenn jemand sagt "Gratis-Internetkultur" - könnte ich mir ne schöne 100mbit Leitung leisten.

"Hey Leute schaut Filme Online! Ab in die Cloud! Voice over IP! Always-On! Lauscht Musik! Shopt! Surft! Schreibt EMails! Baut Webseiten mit dicken HD-Grafiken!" ... ich wundere mich wie das in Zukunft noch laufen wird.

Name (unregistriert) 26. April 2013 - 22:22 #

Wieso? Ist doch geschickt für die Telekom, so zu argumentieren. Wenn man Kritiker mit dem Wort "Gratis-Internetkultur" verknüpfen kann, dann entfällt jede Rechtfertigungspflicht. Und wer was gegenteiliges behauptet ist ein Nazi. ;)

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7233 - 26. April 2013 - 16:06 #

Vorab das Teaserbild gefällt :)

Welche Ironie! Die Telekom hat an den Rand unseres Dorfs Glasfaser gelegt, 2 neue DSLAMs aufgestellt und das sieht eigentlich auch fertig aus. Alle Bedingungen für VDSL-Vectoring wären bei uns erfüllt. Buchbar ist aber noch nichts.

Bisher war der Plan VDSL50 bei der Telekom zu bestellen, da sie nach meiner Erfahrung den besten Kundenservice und dann auch die beste Technik bie... bot. Denke nicht das es bis 30.04. buchbar ist um einen alten Vertrag zu bekommen, also warten wir noch 6 Monate und wechseln dann lieber zu Unitymedia, obwohl wir schon sehr schlechte Erfahrungen mit deren so genannten "Kundenservice" hatten.

Der Stern der Telekom ist bei mir abgeschmiert und steht jetzt auf einer Stufe mit Ubisoft (Uplay). Ich kann deren Lügen nicht mehr hören und Ihren Tarif VDSL384 mit "200GB-Boost" können Sie behalten. Des weiteren warne ich bereits jeden den ich kenne einen Haustürvertreter der Telekom zu empfangen, denn die Verkaufen gerne den "IP-Tarif" und die Leute wundern sich, dass Ihre ISDN Anlage nicht mehr wie vorher funktioniert. Nepper, Schlepper, Bauernfänger.

pauly19 14 Komm-Experte - 2508 - 26. April 2013 - 16:06 #

Ich denke zwar nicht, dass viele Telekomkunden direkt wechseln werden, jedoch werden es mit der Zeit sicherlich viele zur Konkurrenz wie 1&1 verschlagen, die dann auch ihr System nicht auf Volumenbegrenzung ausgelegt haben.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 74569 - 26. April 2013 - 16:15 #

"...die dann auch ihr System nicht auf Volumenbegrenzung ausgelegt haben."

Abwarten. Früher oder später werden auch 1&1 und Co. auf den Zug aufspringen müssen. Die haben den Großteil ihres Netzes auch nur über die Telekomleitungen gemietet.

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 26. April 2013 - 16:26 #

Nochmals nein! Das zweitweiteste Netz ist von Arcor/Vodafone - mindestens 2/3 so groß. - Dabei sind die Kabelnetze noch außen vor.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 74569 - 26. April 2013 - 19:57 #

Arcor/Vodafone hat die meisten Leitungen in "ihren Netzen" auch nur von der Telekom gemietet. Zudem hat nicht jeder Kabel.

eQuinOx (unregistriert) 27. April 2013 - 1:10 #

1&1 drosselt bei Surf&Phone Flat jetzt schon ab 100GB/Monat auf 1MBit.

NagusZek 10 Kommunikator - 468 - 26. April 2013 - 18:59 #

3% der User verursachen also 30% des Gesamttraffics? Bedeutet dies dann das mit Einführung der neuen Tarife ab 2016 97 Prozent der Kunden 30% weniger zahlen für ihr momentan genutztes Volumen? Ach ne, das waren ja im Schnitt nur 20 GB.... bei vielen, dank der enormen Heavyuser, sogar deutlich weniger als der Durchschnittswert von 20 GB... für die gibt es im kleinsten Tarif nun 75 GB die sie dann ja auch nichtmal annähernd ausshöpfen und weiterhin für Mehrsurfer draufzahlen. Wenn 2016 75 GB im besten Fall dann 30 Euro kosten, dann wäre es doch fair den extremen Wenigsurfern einen schnellen Tarif von 30 GB für 10-15 Euro anzubieten.

Bringt diese Drosselung denn überhaupt eine sinnvolle Entlastung des Netzes? Bei mobilen Datenflats ist es ja beispielsweise so das die immer von Monatsanfang bis Monatsende abgerechnet werden. Bei diesem Modell würde das doch eigentlich bedeuten das es im Prinzip zu gar keiner Entlastung in der Zeit kommt wo sich noch alle innerhalb des Limits bewegen. Erst ab der Drosselung wird doch dann das Netz entlastet, was ja Unsinn ist da es vorher ja auch dem Ansturm standgehalten hat. Oder spekuliert die Telekom auf einen "erzieherischen" Effekt? Jahrelang kaum was für einen gescheiten Netzausbau mit Glasfaser machen und wild in den USA spekulieren, und nun die deutschen Kunden dafür bluten lassen... ja ne is klar...

Magan 08 Versteher - 212 - 26. April 2013 - 16:46 #

Ich frag mich ja generell wie das alles gesetzlich in Ordnung sein kann. Egal ob bei den Smartphones oder jetzt bald auch bei der Telekom. Es ist doch so:
Man zahlt für eine Flatrate (in dem Beispiel mal aufs Handy bezogen) bei der z. B. 300 MB mit voller Geschwindigkeit gesaugt werden kann. Damit man es Flatrate nennen darf, hat man danach weiterhin Zugang zum Internet, aber eben extrem gedrosselt. Sollte man mehr Volumen wollen, kann man für ca 5€ nochmal 300 MB kaufen.
Soweit ja klar. ABER...

Wieso ist es dann legal, dass zum Monatsanfang einfach das nicht genutzte Volumen verfällt? Ganz egal ob es sich um das bereits in der Flat enthaltene ist oder das dazugekaufte. Wenn man schon mehr zahlen soll, wenn man "zuviel" runterlädt, dann kann es doch auf der anderen Seite nicht angehen, dass nicht genutztes Volumen verfällt.

Anonhans (unregistriert) 26. April 2013 - 16:46 #

Mir ist die ganze Geschichte mit dem Internet sowieso schon lange nen Dorn im Auge. Versteht ja auch kein Mensch, was die jungen Leute (aka Heavy-User) da den ganzen Tag über so treiben. 75 GB...würden die sich, wie jeder normale Mensch, einfach auf Email und Facebook beschränken, würde das doch völlig ausreichen. Youtube, Netflix oder andere Streaming-Anbieter braucht auch kein Mensch. Entertain bietet doch alles was man braucht und ist praktischerweise nichtmal Teil des monatlichen Traffics.
Ist jetzt auch mal an der Zeit, dass was dagegen getan wird, dass manche Leute das Internet ausgiebiger und weitreichender benutzen, als die Telekom sich das vorgestellt hat. Backups in der Cloud (oder auf irgend nem Server)? Spielen über Steam? HD-Filme von anderen Anbietern als der Telekom? Alles Teufelszeug und Lieschen Müller braucht das ja auch nicht, also gehts auch ohne.
Gut, dass da endlich mal jemand diesen Machenschaften einen Riegel vorschiebt! Wir sind hier schließlich in Deutschland und hier tritt man lieber auf der Stelle oder geht im Optimalfall noch nen paar Schritte zurück. Internet, Fortschritt, alles völlig überbewertet. Lieschen Müller kommt auch ohne klar..

Tassadar 17 Shapeshifter - 7763 - 26. April 2013 - 16:49 #

Die Überschrift zu dieser "News" (PR-Geblubber-Veröffentlichung) ist meiner Meinung nach reichlich daneben. Als ob da irgendwas abgeschmettert wird.

Übrigens nette Wortklauberei in dem PR-Gelaber: Was "reguläre" Internetdienste sind, definiert dann sicherlich die Drosselkom -- oder sollen wir sie ab jetzt mal Lügekom nennen? -- selbst.

KritikloserAlleskonsument 13 Koop-Gamer - 1541 - 26. April 2013 - 17:26 #

Puh, mit so einer Drosselung werde ich meine monatlichen Porno-Downloads wohl um 250GB reduzieren müssen.

vicbrother (unregistriert) 26. April 2013 - 18:59 #

Warum holst du dir nicht das Telekom-Entertain-Paket?

.xaan (unregistriert) 28. April 2013 - 9:11 #

Inwiefern soll ihm das denn helfen? Über Entertain kommt nur "normales" Fernsehen.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 28. April 2013 - 10:00 #

Hustler, Playboy und Penthouse gibt es da :D und noch Lust Pur. Natürlich zubuchbar..

xxxxx (unregistriert) 26. April 2013 - 17:36 #

Da ist es ja schon wieder, das Argument der Quersubventionierung.

Erstens sollte eine Änderung einen Nutzen für genau diejenigen haben, für die man sich einzusetzen vorgibt. Tatsächlich aber wird ja auch die Leistung für Lieschen Müller beschränkt, ohne dass es für sie wenigstens preisgünstiger würde. Und wieviele erzürnte Lieschens haben sich denn bisher über die Situation beschwert? Und inwiefern ist sicher davon auszugehen, dass Lieschen Müller nicht gern auch mal für einen Monat vorübergehend zur Heavy-Userin werden können möchte, ohne gleich wieder zur Kasse gebeten zu werden?

Wäre es nicht möglich gewesen, einen solchen "Pseudoflatrate" Tarif als Option ins Leben zu rufen, der etwas weniger kostet? Den hätte ich dann sicher einigen Leuten aus meinem Umfeld empfohlen.

Hyperbolic 16 Übertalent - P - 4096 - 26. April 2013 - 18:17 #

Ich denke die Telekom wird bald zum Rückzug blasen.
Denn das Fernsehen fängt langsam an sich auf die Telekom einzuschiessen.
Die haben ja schliesslich ein Interesse am unbegrenzten INet Zugang wegen HbbTV, Mediatheken und Webstreaming (das ZDF hat vor kurzem angefangen ihr Programm komplett zu streamen).

General_Kolenga 15 Kenner - 2862 - 26. April 2013 - 18:19 #

Was meinen die denn, wieso immer gößere Leitungen gelegt werden?
Weil in Zukufnt alles größer wird, größere Datenmengen, etc. Das wäre ein deutlicher Rückschritt

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9225 - 26. April 2013 - 18:41 #

Dann soll die Telekom die 3 % kündigen, wo ist denn da das Problem? ^^

Spitter 13 Koop-Gamer - P - 1304 - 26. April 2013 - 18:44 #

Watt fürn Quatsch. Dann sollten die Heavy User aus Protest einfach nach Ende des Volumens Entertain oder einfach einen Telekomdienst 24 Stunden laufen lassen und immer wieder wenns sein muss die Selben sachen Downloaden.
Mal schauen was dann noch kommt um die Bösen 3% zu degradieren :)

Aiex 16 Übertalent - 4335 - 26. April 2013 - 18:54 #

Passt mal auf Telekomiker: wenn Lieschen Müller bisher den "heavy user" subventionierte, dann müssten die Preise für Lieschen ja sinken, wenn sie dieses in Zukunft nicht mehr tut. Aber Preise zu senken, das habt ihr gar nicht vor, stimmts? Ach was frag ich euch denn, ihr habt doch nur Gewinnmaximierung auf dem Plan.

Ripchip 10 Kommunikator - P - 545 - 26. April 2013 - 20:20 #

Ich zahl Liesschen Müller die Rente, da soll sie sich nicht so anstellen und mir meinen Traffic bezahlen!

Kotfur (unregistriert) 26. April 2013 - 20:33 #

Wow, da ändert der Redakteur einfach mal den Titel in "Telekom schmettert Kritik an Volumenbegrenzung ab". Ist ja super.

Wrongfifty 12 Trollwächter - 1076 - 26. April 2013 - 20:44 #

Wenn ich weiniger als 75GB verbrauche ist es mitr egal wer den Rest verbraucht ,ich bekomme ja kein Geld zurück für die GB die nicht verbraucht habe.

Epyx 11 Forenversteher - 608 - 26. April 2013 - 20:51 #

Wenn die Drosselung kommt werden die Werbeblocker wieder verstärkt zum Einsatz kommen,

MichaelK. 11 Forenversteher - P - 563 - 26. April 2013 - 21:11 #

Wieso bietet man denn keine billigeren Tarife für Liesl Müller an und etwas teurere für "Heavy User"?

Mal abgesehen, dass dank Internet Streaming, Video on Demand, Steam etc. JEDER irgendwann ein Heavy User sein wird.

Nur zur Erinnerung: Es gibt Spiele die haben schon 35 GB. Apple verkauft sein OSX Update übers Internet, sind auch 4-5 GB. Microsoft bietet 4-5 GB Windows 8 übers Internet zum Update. 75 GB sind ein Fliegenschiss!

Player One 13 Koop-Gamer - P - 1231 - 26. April 2013 - 21:55 #

Ich kann nur jedem Telekom-Kunden raten, den Anbieter zu wechseln. In unserem Dorf hat dieser "Verein" es jahrelang nicht auf die Reihe bekommen, DSL anzubieten. Nachdem dann ein anderer Dienstleister die Infrastruktur durch aufwändige Kabelverlegungen geschaffen hatte, kam die Telekom, als Schmarotzer dieser Infrastruktur, endlich auch mit DSL-Vertragsangeboten auf unsere Dorfgemeinschaft zu. Es gibt allein in unserer Region mehrere Fälle dieser Art. Im Vorstand der Telekom hat man leider den Bezug zur Realität schon vor langer, langer Zeit verloren.
Es beginnt allmählich eine neue Zeitrechnung, in der die Monopole der Brancheriesen zu bröckeln beginnen.
Microsoft, Telekom, Uli Hoeneß, etc.

Jetfighter3 12 Trollwächter - 937 - 26. April 2013 - 22:02 #

Interessantes Video was die T-Com eigentlich vor hat!

http://www.youtube.com/watch?v=JWNNpwiz5M0

Thomas_de_Ville 13 Koop-Gamer - 1661 - 26. April 2013 - 22:38 #

Interessant...ja aber auch Bedenklich was sie(die Telekom) ev. vorhaben,
denn die Geschröpften werden sich das Geld bei uns Verbrauchern wiederholen.

Jetfighter3 12 Trollwächter - 937 - 27. April 2013 - 0:49 #

Und genau so wird es dann nämlich hinauslaufen, das wir für jedes Video ect. bei Youtube und anderen schön bezahlen dürfen.

shadowhawk 13 Koop-Gamer - 1708 - 26. April 2013 - 23:04 #

Sollte dem so sein hoffe ich das der Plan schief geht

neone 15 Kenner - P - 3157 - 26. April 2013 - 22:08 #

Zahlt nach der Umstellung Lieschen Müller auch weniger? Immerhin gibt es ja dann nichts mehr zu subventionieren.

Starslammer 15 Kenner - 2756 - 27. April 2013 - 6:32 #

Ich nehme mal an, der größte Teil der Heavy Trafficler wird wohl auch nicht die 16k-Leitung nutzen, sondern wohl auch aus zeitlichen Gründen die höheren Bandbreiten wenn verfügbar. Und warum werden hier die wohl nicht mehr grossartig nachkommenden Neukunden bestraft und nicht die 3% "bösen" Kunden! Die Drosselung müsste dann ja eigentlich stärker in den größeren Bandbreiten sein und bei den schon eh langsameren nicht so hoch.

Die Leute, die aus von der Telekom marktwirtschaftlichen Gründen eh nicht mit über 16er-Leitung versorgt werden, bringt da der Verweis auf Entertain auch nichts.

Bei mir, in einer Stadt gerade mal 6 km von Frankfurt entfernt, wird zum Beispiel gar kein VDSL angeboten und die 16k ist das höchste der Gefühle, wobei ich bei meinen Anschluss eher maximal auf 11k komme. Kabelanschluss als Alternative gibt es in meiner Strasse auch nicht.

Naja, etwas positives hat es ja: Spare ich halt nach der Drosselung Geld für Watchever, Lovefilm, Steamspiele, neue Always On-Konsolen und Spiele, dem Gamersglobal-Abo, da ich es dann eh nicht mehr nutzen kann und lese wieder mehr und komme raus unter die Leute.Und wenn ich in drei Jahren mich daran gewöhnt habe, kann ich ja den Internetzugang bei der Telekom auch einsparen. back to the roots! :-)

Einen Vorgeschmack habe ich ja in diesen Monat ja schon dank der TK: Ich surfe im Moment mit der gedrosselten T-Mobileleitung, da der Mutterkonzern zu blöd ist eine Leitung zu übernehmen, meinen Comfortantrag eigenmächtig aber schon wegen einen angeblichen techniachen Fehler storniert hatte, ohne mich oder meinen alten Provider zu informieren, so dass ich seit dem 02.April ohne Internet und Festnetz da stehe und ich bis dato noch kein Zugangstermin genannt bekommen habe. Wie komme ich nur als Neukunde darauf, dass man es absichtlich verzögern könnte, um mir einen nicht bestellten Drosselvertrag unterzujubeln? (Aktexmelodiepfeiff)

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 13797 - 27. April 2013 - 7:51 #

Ja für die anderen wird es ja nicht billiger, und immer der Hinweis auf Kosten anderer zu serven. mich würde mal interessieren ob die Telekom auch freiwillig alle ihre Steuern zahlt ohne Steuervorteile des Staates auszunutzen, oder bei der Zahlung von Strom den der kleine Bürger für sie zahlt.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6433 - 27. April 2013 - 9:13 #

Siehe da:
"Telekom: Bestandskunden mit Analog-Anschluss droht DSL-Drosselung"
http://www.pcgames.de/Deutsche-Telekom-Firma-17562/News/Telekom-Bestandskunden-mit-Analog-Anschluss-droht-DSL-Drosselung-1067321/

Und wenn man die Zahlen der Telekomiker aus deren Pressemeldungen mal zusammenrechnet:
- 3% der Nutzer verursachen 30% des Datenvolumens
- durchschnittlicher Verbrauch angeblich 20 GB
- 97% der Nutzer denken jetzt sie sind nicht betroffen, wenn in 3 Jahren die Drosselung kommt
- laut Experten wird sich das Datenvolumen bis 2016 um den Faktor 4 erhöhen

-> 20 GB x 4 = 80 GB > 75 GB
Damit sind dann schon mal alle Kunden mit dem 16 Mbit Tarif betroffen und müssten draufzahlen. Bei den Kunden mit den teureren und schnelleren Tarifen wird es vermutlich ähnlich gehen.

Starslammer 15 Kenner - 2756 - 27. April 2013 - 9:40 #

Und bei vielen der 16er-Kunden bietet gerade die Telekom aus Kostengründen für die Modernisierungen in der Gegend keine schnellere Alternativen an, wenn sie auf die 16k überhaupt je kommen würden.

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 10:05 #

Deine Rechnung von 20x4=80 ist aber nicht korrekt, da man nicht von einem linearen Anstieg ausgehen kann.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29583 - 27. April 2013 - 10:41 #

Stimmt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Leute in einigen Jahren sogar deutlich MEHR Volumen verbrauchen.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6433 - 27. April 2013 - 12:07 #

Das hat ja auch nichts mit "linear" zu tun, sondern ist nur die Prognose für 2016 gegenüber 2013. Also kein Verlauf, sondern nur ein einzelner Wert.
Ich benutze nur die Zahlen mit denen die Telekom offiziell argumentiert:

"Das Datenvolumen im Netz nimmt rapide zu: Nach Expertenschätzung wird es sich bis 2016 vervierfachen"
"Im Schnitt verbraucht ein Kunde heute 15 bis 20 Gigabyte"
http://www.telekom.com/medien/produkte-fuer-privatkunden/184370

Inwieweit die Zahlen realistisch sind ist eine andere Frage.

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 15:29 #

Ah ok. Ich denke die Zahlen sind realistisch, aber ob es eine solche Steigerung gibt halte ich für nicht wahrscheinlich. Aber wenns kommt wird sicherlich auch die Telekom ihre Volumen anpassen.

fl0w (unregistriert) 27. April 2013 - 10:10 #

Ich hoffe demnächst steht hier die Schlagzeile "Kunden schmettern Telekom-Volumenbegrenzung ab". ;)

Grohal 14 Komm-Experte - P - 1915 - 27. April 2013 - 10:47 #

Wenn ich die Schwachsinnsbehauptungen der Telekom lese kommt mir die Galle hoch.

Ekrow 15 Kenner - 3352 - 27. April 2013 - 11:08 #

Google Fiber pls

Karl 10 Kommunikator - 419 - 27. April 2013 - 11:17 #

Die einzige Möglichkeit besteht darin, dass der Verbraucher seine Verantwortung wahrnimmt und seinen bestehenden (nicht betroffenen) Vertrag bei der Telekom kündigt unter mit der Begründung, dass man sich solidarisch zeigen will mit Menschen, die unter dieser Fortschrittsfeindlichen und desaströsen Volumenbegrenzung leiden sollen.
Es gibt genügend andere Anbieter, also los. Ich habe bereits gekündigt.

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 27. April 2013 - 11:30 #

Congstar macht nicht mit (?)
http://www.golem.de/news/telekom-tochter-congstar-wir-drosseln-unsere-dsl-angebote-nicht-1304-98977.html

SirVival 16 Übertalent - P - 5119 - 27. April 2013 - 11:30 #

Da viele Betreiber aber Ihre Leitungen von der Telekom gemietet haben und auch nicht überall über eigene Hardware in den Vermittlungsstellen verfügen, was werden die da wohl ebenfalls machen... ?

Naja, ich habe mich sowieso gewundert, wie ein Komplettanschluß 16.000 inkl. Phone/Internet-Flat auf günstige 35.- Euro kommt. Ich würde dafür auch 50.- Euro zahlen; aber das ist MEINE Meinung.

Ich sehe allerdings die Provider ALLE zum Großteil mit eigener Schuld, denn sie vermitteln uns noch immer beispielsweise in der TV-Werbung einen schnellen DSL-Anschluss mit ALLEM inkl. für sehr wenig Geld - Preiskampf ist zwar weniger aggressiv geworden, doch noch immer gegenwärtig.

Das so etwas kommen musste war klar und nur eine Frage der Zeit...

Bitte nicht falsch verstehen - und bitte als meine Meinung sehen :)

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 27. April 2013 - 11:45 #

Naja, der Betrieb wird doch auch günstiger:
- VOIP statt ISDN
- Transfervolumina im Einkauf günstiger/Ueberkapazitäten im Backbone
- Eigene TAL statt Miete (minus 10-15 Euro)
...

blobblond 19 Megatalent - 17888 - 27. April 2013 - 12:14 #

Komisch das man nix von den Piraten zum Thema hört oder wurden die endgültig von den "linken" übernommen?;)

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 27. April 2013 - 12:20 #

Die diskutieren gerade per Skype darüber, ob sie über das Thema diskutieren wollen ;-)

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 27. April 2013 - 12:22 #

Noe, zur DTAG HV wird's eine Aktion geben

lis (unregistriert) 27. April 2013 - 12:25 #

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Oder ist das irgend ein absurder "Insider" von "vernünftigen Leuten"?

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 15:30 #

Derzeit wird die Piratenpartei von der AfD übernommen, welche selbst aber von der NPD unterwandert wird. Stand jedenfalls auf SPON.

Age 19 Megatalent - P - 13980 - 27. April 2013 - 15:47 #

Ahja. m( https://pbs.twimg.com/media/BI2d_9UCIAAhvr6.jpg

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 27. April 2013 - 16:10 #

Stand im Internet!!11elf Muss stimmen

vicbrother (unregistriert) 27. April 2013 - 19:57 #

Sagte ich doch ;)

Kotfur (unregistriert) 27. April 2013 - 22:10 #

Finde ich im Zeitalter des HD-Porn-Streamings nicht ok!

Aurobindo 09 Triple-Talent - 270 - 27. April 2013 - 22:54 #

Schon so viele Kommentare und wenig Chancen das meiner überhaupt gelesen wird , aber ich finde bei der Diskussion wird ein wichtiger Punkt übersehen:

Die Drosselung auf 384 kbit!!
Warum gerade diese Geschwindigkeit?
Weil man damit nichtmal 360p Youtube Videos flüssig anschauen kann!

Was ist der Grund dafür?
Der Staat (der ja immernoch der Haupteigentümer der Telekom ist) ist angepisst das heute jeder Medien machen und Informationen verbreiten kann.
Neben unzähligem irrelevantem Scheiß gibt es so großartige alternative
Video-Medien Angebote zu allem möglichen Themen , auch politischer Natur die nicht der Zensur des Mainstreams unterliegen. Wo die EU , der Klimawandel , die Energiewende und Gender-mainstreaming z.b. noch kritisiert werden dürfen etc...

Das ist das Problem!!!
Drosseln ist ok , aber warum nicht auf 786 kbits wo Video-Streaming noch funktionier?!?!

blobblond 19 Megatalent - 17888 - 27. April 2013 - 23:02 #

"Der Staat (der ja immernoch der Haupteigentümer der Telekom ist) ist angepisst das heute jeder Medien machen und Informationen verbreiten kann."

Klingt eher nach Verschwörungstheorie.

Aurobindo 09 Triple-Talent - 270 - 27. April 2013 - 23:45 #

Das ist eine Verschwörungstheorie und dazu stehe ich auch.
Leider gibt es keine Wissenschaft die die Gesellschaftlichen , Wirtschaftlichen und Politischen Auswirkungen Verschwörerischen Handels thematisiert , deshalb muss man sich auf Theorien stürzen.
Klar ist , jeder weiß das Menschen dazu neigen sich zu Verschwören , aber wenn man ein Verschwörung mit einem Gewissen Ausmaß annimmt gilt man als Verschwörungstheoretiker. Hauptargument : Das kann ja gar nicht funktionieren.

Schau dir diese Grafik mal an , das sind die Mitglieder der sog. Bilderberg Gruppe , wie Sie vernetzt sind , nicht nur mit Firmen , sondern auch mit sog. Think Thanks , also Organisationen die Gesetzesentwürfe vorbereiten die dann nur noch übernommen werden , in Deutschland z.B. Bertelsmann.

http://derhonigmannsagt.files.wordpress.com/2010/08/bilderberger-gruppe-pers-firmen.jpg

und nicht auf die Honigmann Seite gehen , da steht ziemlich viel Blödsinn , ich hab nur das Bild da am schnellsten gefunden.
Interessantere Nachrichtenquellen sind z.B. Recentr.com , Prisonplanet.com etc..

vicbrother (unregistriert) 28. April 2013 - 10:13 #

Komische Verschwörungstheorie. Ich habe eine bessere: Die Regierung versucht die Hardcore-Gamer und Couch-Potatoes wieder ins Arbeitsleben zu überführen! Unsere Gesellschaft wartet derzeit nur noch auf den Tod der alten Menschen, damit der Einzelne sich reich erben kann. Dieser Verfall muss jetzt von der Telekom aufgehalten werden, sonst geht uns wie Rom, die aus ihrem Reichtum heraus keinen Militärdienst mehr machen wollten und dann von den Barbaren aufgeteilt wurden. Berlin darf kein zweites Rom werden!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29583 - 28. April 2013 - 10:35 #

Du hast recht, Berlin darf kein zweites Rom werden. Ich bin auch für die Abschaffung der FDP.

vicbrother (unregistriert) 28. April 2013 - 11:42 #

Äh, das liberale Modell der Römer war doch deren Erfolgsgarant: Zeig offen was du tust und es ist wird toleriert.

Heute ist das nicht mehr so. Daher brauchen wir mehr FDP!

Tassadar 17 Shapeshifter - 7763 - 28. April 2013 - 20:50 #

Ist das jetzt hier ein Parteiwerbungsforum? So allmählich reicht es mit deiner neoliberalen Propaganda hier aber wirklich mal.

McSpain 21 Motivator - 27128 - 28. April 2013 - 23:33 #

Würde mich wundern wenn er hier jemanden zum FDP wählen bequatschen könnte. So naiv sind da nichtmal die Poster bei der Gamestar.

vicbrother (unregistriert) 29. April 2013 - 11:09 #

Och komm schon, ein wenig liberaler könntest du nun aber schon sein...

.xaan (unregistriert) 29. April 2013 - 9:59 #

Zitat vicbrother: "Daher brauchen wir mehr FDP!"

Jetzt werden mir so einige frühere Postings plötzlich klar.
Ausgerechnet FDP brauchen wir also, ja? Die Partei, die am vehementesten gegen eine gesetzliche Regelung zur Netzneutralität kampft? Die stets und ständig behauptet, der Markt regele das schon selbst und dabei nicht mal mitkriegt, dass es im Bereich Internet in Deutschland gar keinen echten Markt gibt, sondern nur durch die Regulierungsbehörde simulierte marktähnliche Zustände?

vicbrother (unregistriert) 29. April 2013 - 11:03 #

Ich bin in keiner Partei Mitglied, aber ich bin liberaler Grundhaltung: Freier Meinungsaustausch, Menschenrechte, ...

Der Markt lebt von Transparenz, Fairness und einer starken Überwachung durch den Staat. Gerade das nimmt er nicht mehr wahr, also sollten wir das auch wieder wählen. Welche Partei nimmt die Netzneutralität denn aber wirklich ernst nach deiner Meinung?

.xaan (unregistriert) 29. April 2013 - 11:55 #

Die FDP steht in letzter Zeit nicht mehr für Liberalität, sondern nur noch für MARKTliberalität.

Ich stimme dir ja voll und ganz zu, dass ein gut funktionierender Markt auch strenge Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber braucht. Genau das leistet die FPD ja eben NICHT. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die FDP steht für "der Markt regelt das von alleine", statt für Netzneutralität. Und bevor jemand von der FDP ernsthaft unterstützt, dass Breitbandanschlüsse als Universaldienst gelten sollen (wie es aktuell für das Telefon gilt), friert vermutlich die Hölle zu.
Genau das ist aber imo zwingend notwendig, wenn sich Deutschland als Wirtschaftsstandort weiterentwickeln soll. Und das leistet der Markt eben gerade nicht von alleine, wie wir ja sehen.

Die Netzpolitik nimmt aktuell leider keine Partei wirklich ernst. Zumindest keine, die Chancen hat nach der nächsten Wahl auch im Bundestag zu sitzen.(es gibt da ja so eine, die mal in Umfragen bei 9% lag und sich jetzt nur noch gegenseitig zerfleischt... :( )

Ganz ehrlich, ich sehe in der politischen Landschaft aktuell keinen Ausweg. Mal sehen wie sich die Wahlprogramme noch ausgestalten wenn die Wahl näher rückt. Aktuell ist alles unwählbar, außer aus gewisse Protestparteien. :(

vicbrother (unregistriert) 29. April 2013 - 13:50 #

Da viele Menschen sich eine ernstzunehmende alternative ohne Kavallerie, ideologischen Hürden oder eingeschränkter Clientel wünschen und man an Piraten wie auch der AfD sieht, wie viele Menschen ohne Kenntniss der Programme diese Parteien wählen würden, ist es vielleicht jetzt der Zeitpunkt, eine neue Partei zu gründen. Wann ist Bewerbungsschluss für die Bundestagswahl?

.xaan (unregistriert) 29. April 2013 - 15:09 #

Das Problem ist, dass man von einer Partei immer gleich ein Vollprogramm erwartet. Wurde ja auch lange den Piraten vorgeworfen, dass die nur Netzthemen hätten.

Ganz ehrlich, für ein einzelnes Thema halte ich es erfolgversprechender, von Bürgerseite aus Lobbyismus zu betreiben. Sprich, entsprechende NGOs mit Geld bewerfen (Digiges, Netzpolitik.org, Wau Holland Stiftung). Auf die Straße gehen. Abgeordente Anmailen und Anrufen....

Man muss nicht für jedes vernachlässigte Einzelthema gleich eine neue Partei gründen, die sich dann von den Etablierten nur in diesem einen Punkt unterscheidet.

vicbrother (unregistriert) 29. April 2013 - 20:53 #

Aber einzelne Organisationen sind nur Lobbyisten. Das Parteiensystem hat Vor- und Nachteile. Wenn wir eine Meinung haben, so sollten wir sie aber zusammenfassen und als Partei anbieten. Auch eine Partei ohne Vollprogramm erhält Stimmen und wirkt auf die Politik ein: Die Politiker sind in erster Linie an Stimmen interessiert, und neue Akteure auf der Bühne kosten diese und bieten ein Potential zum Wildern bei Meinungsübernahme an. Und dann hat man damit schon viel erreicht.

.xaan (unregistriert) 29. April 2013 - 23:36 #

Für diesen Zweck wäre es aber auch ausreichend, sich konstruktiv an der Piratenpartei zu beteiligen. Denn die decken bereits genau diese Themen ab. Kein Grund eine Konkurrenzpartei aufzumachen die exakt das gleiche will, nur um sich hinterher gegenseitig die Wähler wegzunehmen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 27. April 2013 - 23:40 #

Weil die Drosselung dazu veranlassen soll, dass man sich zusätzliches Volumen kauft.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6610 - 28. April 2013 - 0:00 #

es gibt auch informative Angebote die ohne videos auskommen. also kann ich der Argumentation deiner Verschwörungstheorie nicht so ganz folgen.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6433 - 28. April 2013 - 7:56 #

Videostream funktioniert ja prinzipiell noch, du musst nur für ein paar min HD Video eine halbe Stunden preload machen.
Zum Beispiel YouTube funktioniert so, da sieht man unten im Laufzeitbalken einen hellgrauen Balken vor dem roten Balken. Der hellgraue Bereich ist gepuffert und kann flüssig abgespielt werden.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29583 - 28. April 2013 - 8:11 #

Hängt mit 384kbs aber ganz oft fest und puffert dann nicht mehr. Bedeutet: in der ungedrosselten Zeit traut man sich nicht Youtube aufzurufen und in der gedrosselten gehts einfach nicht. So ist es zumindest bei LTE-Kunden, wobei man dort mit 30 GB noch etwas stärker gegängelt wird.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 28. April 2013 - 11:28 #

Auf einem Android-Tablet mit der Youtube-App kann man Videos, die in der Kategorie "Später ansehen" sind, automatisch runterladen lassen, damit man sie später problemlos angucken kann. Das gibts beim PC doch garantiert auch, oder?

RobertM 10 Kommunikator - 435 - 28. April 2013 - 11:51 #

Zitat von Daniel Strom 2:

"Was soll dieser ganze Unsinn von wegen Regierung übt Kritik bla bla? Hans Bernhard Beus ist CDU Vertreter und Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Er sitzt im Aufsichtsrat der Telekom und übrigens auch der Deutschen Bahn. Dieser Typ hat den Entschluss zu diesem "neuen Geschäftsmodel" mit vorbereitet. Bleiben zwei Möglichkeiten übrig: Entweder in der Regierung weiß die rechte Hand nicht, was die linke Hand anrichtet oder Möglichkeit Nummer 2: Die Regierung inszeniert sich für den Wahlkampf die Probleme, die sie dann heroisch selbst "löst" (oder auch nicht nach der Wahl, man kennt ja Schäubles Stasi 2.0)
Für wie bescheuert halten die die Wähler?"

vicbrother (unregistriert) 28. April 2013 - 12:10 #

Na, da wird der Beus sicherlich ein eigenes Ding drehen. Interessant zu dem Thema ist übrigens: http://www.zeit.de/digital/internet/2012-12/itu-wcit-dubai-hintergrund Schon da kämpft Telekom vs Regierung.

RobertM 10 Kommunikator - 435 - 28. April 2013 - 15:20 #

Ein eigenes Ding drehen? Also ich kann dazu mal sagen: Das ist in dem gleichgeschalteten CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne-Klumpen wohl schier ausgeschlossen. Der Parteienzwang und die sonstigen hierarchischen Strukturen der großen Parteien machen so ein "eigenes Ding" unmöglich, besonders auch, weil Beus von Schäuble gefördert wird.
Diese Dubai- und Konkurrenz-Geschichten lenken wohl eher von diesem Inland-Problem ab, aber ihr leistet ja sowieso ganze Arbeit, was das angeht.

vicbrother (unregistriert) 28. April 2013 - 15:29 #

"...ihr leistet ja sowieso ganze Arbeit, was das angeht" - wen meinst du mit ihr, das ganze GG-Forum?

Was du in dem Dubai-Artikel erlesen kannst, ist eine Divergenz zwischen den Zielen und Meinungen - da kann auch ein Abgeordneter, der ja nur seinem Gewissen verpflichtet ist, abweichen und Einzelmeinungen vertreten.

RobertM 10 Kommunikator - 435 - 28. April 2013 - 15:41 #

Ich meine nicht das GG-Forum.

vicbrother (unregistriert) 28. April 2013 - 19:19 #

Und wen dann?

RobertM 10 Kommunikator - 435 - 29. April 2013 - 0:34 #

Rate mal.

vicbrother (unregistriert) 29. April 2013 - 11:04 #

Ich bin nicht Mehrzahl oder in einer Partei. Sags mir.

guapo 18 Doppel-Voter - 10084 - 28. April 2013 - 14:37 #

Der Breitband-Lobbyverband:

http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-18-2013-telekom-konkurrenten-planen-keine-geschwindigkeits-drosselung_aid_974157.html

.xaan (unregistriert) 29. April 2013 - 9:50 #

Ob die sich in 3 Jahren daran erinnern werden, wenn sie merken, dass man damit ja richtig Kohle machen kann?

Chefkoch (unregistriert) 28. April 2013 - 19:02 #

Ist zwar off Topic...
Mir fällt grad ein, dass die Telekom sowieso der Letzte drecks Laden ist. Bis Anfang 2011 war ich Kunde bei dem Scheißverein. Meine maximale Download Geschwindigkeit lag bei 90 Kb/s (!!) obwohl unsere Nachbarn mindestens das 5-Fache von unserem Wert hatten. Die haben einfach geschätzt, wie hoch die Geschwindigkeit bei uns in etwa ist. Gemessen, ob der Wert auch tatsächlich nicht hätte höher sein können. Nö
der Wert war auch bei 90 Kb/s abgeschnitten. Es waren niemals 90,5 KB/s bla.
Zum Glück haben wir einen Kabelanschluss, denn jetzt bin ich bei Kabel Deutschland. Meine Verbindung ist jetzt 40 - 45-mal schneller.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3253 - 30. April 2013 - 9:22 #

Die Bundesnetzagentur will prüfen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Flatrate-Kappung-Bundesnetzagentur-prueft-Tarif-Modell-der-Telekom-1852702.html

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10202 - 1. Mai 2013 - 17:55 #

"Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30 Prozent des Datenvolumens. Das bedeutet für die Kunden: Lieschen Müller subventioniert bisher den Heavy User."

Oh ja bei den Krankenkassen siehts wahrscheinlich genauso aus! Die sollten sich da was abschauen!

McSpain 21 Motivator - 27128 - 2. Mai 2013 - 7:43 #

Deutsche Telekom: "Wenn Youtube zahlt, wird es nicht gedrosselt"
http://www.golem.de/news/deutsche-telekom-wenn-youtube-zahlt-werden-sie-nicht-gedrosselt-1305-99043.html

vicbrother (unregistriert) 2. Mai 2013 - 13:51 #

Damit ist der Spekulation nun ein Ende gesetzt. Möge der Markt jetzt entscheiden - zeigt welche Leistung(seinschränkung) euch gefällt!

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3253 - 4. Mai 2013 - 10:08 #

Die Telekom nutzt immer noch zum großen Teil staatlich finanzierte Infrastruktur. Daher sollte er ihr dringend einen Riegel vorschieben.

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