Sniper - Ghost Warrior 3 Preview

Schwer bewaffnet durch Georgien

Benjamin Braun / 2. Dezember 2016 - 0:00 — vor 14 Wochen aktualisiert
Steckbrief
PCPS4XOne
Action
Egoshooter
ab 18
18
City Interactive
Koch Media
25.04.2017
Link
Amazon (€): 19,98 (PC), 24,16 (PlayStation 4), 28,98 (Xbox One)
GMG (€): 6,57 (STEAM), 5,91 (Premium), 8,99 (STEAM), 8,09 (Premium), 25,49 (STEAM), 22,94 (Premium)
Preview
Wenn ein professioneller Scharfschütze mit der AK-47 durch die Feindreihen wütet, könnte die Szene einem Hollywood-Film entnommen sein. Sie könnte aber auch genauso aus dem dritten Teil von City Interactives Actionreihe stammen.
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Irgendwo in Georgien, 3:33 Uhr Ortszeit. Es regnet in Strömen, als wir uns in geduckter Haltung auf eine kleine Dorfkirche zubewegen. Es herrscht Bürgerkrieg in der ehemaligen Sowjetrepublik in Vorderasien. Ein schmutziger Krieg, in dem Verbrechen gegen die Menschlichkeit alltäglich sind.

An der Kirche beobachten wir aus der Distanz, wie die Separatisten einige Zivilisten dazu zwingen, ihre eigenen Gräber zu schaufeln. Das müssen wir unbedingt verhindern. Ob wir einfach mit dem Sturmgewehr vorpreschen und jede potenzielle Gefahr niedermähen oder heimlich einen nach dem anderen ausschalten, bleibt uns überlassen. Immerhin sind wir im Actionspiel Sniper - Ghost Warrior 3 ein Scharfschütze und kein Rambo. Oder vielleicht doch? Wir haben es in mehr als drei Stunden in der aktuellen PC-Version für euch herausgefunden.
 

Jetzt wird’s persönlich!

Im alternativen Gegenwarts-Szenario von Sniper - Ghost Warrior 3 schlüpfen wir in die Rolle des US-Scharfschützen Jonathan North. Der ist aber nicht bloß offiziell in Georgien im Einsatz und soll helfen, den dort herrschenden Bürgerkrieg zu beenden. Er befindet sich auch auf der Suche nach seinem verschollenen Bruder, der irgendwo von den Aggressoren festgehalten wird. Bedeutung und Qualität der Geschichte im nunmehr dritten Teil der im Jahr 2010 gestarteten Reihe können wir nach den bisherigen Spieleindrücken allerdings noch kaum bewerten.

Die von uns gespielten Hauptmissionen deuten allerdings an, dass Open-World-Elemente und gewisse Freiheiten bei der Vorgehensweise deutlich mehr Gewicht haben als erzählerische Elemente. Ein gewisses Potenzial für Spannung ist dennoch vorhanden. In einer späteren Mission, die uns in ein ehemaliges Schlachthaus führt, besteht das Ziel in der Befreiung einer Geisel, die uns womöglich mehr über den Verbleib von Jonathans Bruder berichten kann…
Am Schauplatz Georgien herrscht Bürgerkrieg. Ihr selbst mischt euch ein und sucht nebenher euren Bruder.
 

Üppiges Waffenarsenal und massig Gadgets

Sniper - Ghost Warrior 3 entführt euch in eine große offene Spielwelt, in der ihr frei entscheidet, was ihr als nächstes macht. Ob ihr also der Reihe nach Hauptmissionen abhakt oder querfeldein fahrt, um einen Außenposten nach dem anderen auszuheben, entscheidet ihr. Damit schaltet ihr auch zunehmend mehr Schnellreisepunkte auf der Karte frei, zu denen ihr dann euch und euren Jeep teleportieren könnt. Das geht auch, wenn gerade eine Hauptmission aktiv ist, ihr müsst also nicht unnötig lange Reisen zum Zielort absolvieren. Weshalb wir zur Aktivierung einer Hauptmission immer in unser Safehouse reisen und dort den Laptop bedienen müssen, ist allerdings mehr als seltsam.

Im Safehouse könnt ihr jedoch noch einige andere Sachen erledigen. Neben einem Schlafplatz zur Wiederherstellung verlorener Trefferpunkte gibt es dort auch eine Werkbank, an der ihr neue Munition, Handgranaten, Heilmittel oder auch Drohnen herstellt, so ihr denn die dafür notwendigen Ressourcen in den Missionsgebieten gesammelt habt. Zudem könnt ihr auch euer verdientes Geld in neue Waffen und Aufsätze investieren. Mit Schalldämpfer ist eure Waffe leiser, je nach Visier trefft ihr auf höhere oder geringere Entfernung besser ins Ziel. Was die Waffenauswahl selbst angeht, scheint die Frage der ästhetischen Präferenz größer zu sein als die danach, welche davon ein besseres Handling hat. Große Unterschiede konnten wir bisher jedenfalls keine bemerken.
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Bevor ihr einen Einsatzort betretet, könnt ihr ihn mithilfe eurer Drohne untersuchen und damit sogar die Feinde markieren. Genauso wie Spielfigur Jonathan können die Gegner die Drohne jedoch bemerken, was sie in Alarmbereitschaft versetzt.
Benjamin Braun Freier Redakteur - P - 361186 - 30. November 2016 - 17:48 #

Viel Spaß beim Lesen!

Nagrach 14 Komm-Experte - 2337 - 2. Dezember 2016 - 8:29 #

Eines der Spiele wo ide Bugs zum Spaßfaktor dazu gehören.^^

Steppenbrand 10 Kommunikator - 352 - 2. Dezember 2016 - 8:58 #

Ich kann nur für mich sprechen, aber Reviews sind mir lieber als Previews :-)

Tasmanius 17 Shapeshifter - P - 6827 - 2. Dezember 2016 - 9:30 #

Noch ein Open World Spiel? Ich bin so übersättigt von dieser Art Spiel, hoffe, dass dieser Trend irgendwann auch mal wieder aufhört, kann es echt nicht mehr sehen. Ich sehne mich nach knackigen SIngelplayererfahrungen und nicht nach Fingerfood Spielen, die sich am Besten häppchenweise über mehrere Wochen wegspielen lassen.

Woldeus 14 Komm-Experte - P - 2117 - 2. Dezember 2016 - 12:36 #

vor 10 jahren hat man über schlauchlevels geschimpft, jetzt über open world.
ich mags auch nicht, ebensowenig das schlauchdesign, und bin schon lange davon übersättigt. openworld bietet einfach zu selten einen wirklichen vorteil bzw. die wenigsten OW/sandbox spiele nutzen ihre welt für sinnvolles und/oder binden sie nicht wirklich ein(ja, auch du witcher 3).
für mich funktioniert nachwievor die mischung aus beiden extremen am besten - die welt in freie, nicht zu große abschnitte unterteilen. dies erhält den roten faden, während man trotzdem etwas zum entdecken findet.
oder wenigstens open world im gothic I/II stil: nicht zu groß und leer; besser kleiner, komprimierter, dafür aber voller und lebendiger.

Tasmanius 17 Shapeshifter - P - 6827 - 2. Dezember 2016 - 12:54 #

Ich glaube man hat früher auch über Schlauchlevel geschimfpt, weil es oft schlechte Schlauchlevel waren. Die Kampagnen gingen zwar 25h+, aber die meiste Zeit ist man durch öde, immer gleiche Gänge gerannt.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11763 - 2. Dezember 2016 - 22:01 #

Hallo Halo! :)

Old Lion 26 Spiele-Kenner - 70409 - 2. Dezember 2016 - 9:47 #

"üppiges Waffenarsenal und massiv Gadgets"
Man sollte doch meinen, dass ein Sniper nicht mehr als ein Gewehr und ein Fernglas braucht, aber anscheinend täusche ich mich da!

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15796 - 2. Dezember 2016 - 10:11 #

Ein Spotter fehlt, aber das Spiel möchte ja keine Simulation sein.

Old Lion 26 Spiele-Kenner - 70409 - 2. Dezember 2016 - 10:28 #

Leider nicht, nein!

Philipp aus Schwabing 08 Versteher - P - 191 - 4. Dezember 2016 - 12:24 #

Es fehlt noch eindeutig sein Tagebuch. Das ist wichtiger als das Gewehr =)

LabolgSremag (unregistriert) 2. Dezember 2016 - 11:59 #

hat das Spiel denn keine VR Unterstützung?

Maverick 30 Pro-Gamer - - 283955 - 2. Dezember 2016 - 15:14 #

Respawnende, dauerhaft markierte Gegner und Tag-/Nachtwechsel bei Checkpoint neuladen. Mit solchen "Features" schwindet mein Interesse, wenn das im fertigen Spiel auch so ist. Naja, gut dass man auf Sniper Elite 3 ausweichen kann, die Serie gefällt mir im direkten Vergleich eh besser. ;)

OTK 12 Trollwächter - P - 967 - 3. Dezember 2016 - 2:15 #

Ach so, der Name war schon vergeben, deshalb nannte DICE sein Spiel also Battlefield 1...

Die Sniper-Reihe fand ich bislang recht unterhaltsam. Diesen Teil werde ich mir irgendwann mal im Steam-Sale zulegen.

Fr4nkt4stic 09 Triple-Talent - 249 - 4. Dezember 2016 - 20:36 #

Steht auf meiner Liste. Werde ich mir zu 100% kaufen.

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