Intel stellt Sechskern-CPU Core i7-980X Extreme offiziell vor

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14. März 2010 - 13:08 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert
Schon in den Hardware-News aus KW8 haben wir darüber berichtet, nun stellte Intel auf der Game Developers Conference in San Francisco seinen ersten sechskernigen Prozessor, den Core i7-980X Extreme tatsächlich vor. Der Prozessor, mit dem Codename „Gulftown“, ist mit 3,33 Gigahertz getaktet und kann, dank Hyper-Threading, zwölf Threads parallel verarbeiten. Der Chip verfügt  über 12 Megabyte L3-Cache und kann auf die neue AES-Instruktion zugreifen. Insgesamt hat der Prozessor eine Verlustleistung von 130 Watt. Der Preis für den neuen Prozessor liegt bei 999 Dollar.
 
Der Anwendungen laufen, wie erwartet, bis zu 50 Prozent schneller gegenüber dem Vorgänger Core i7-975.  Spiele selbst profitieren kaum von den zwei zusätzlichen Kernen. Die Benchmarkergebnisse vermischen sich mit günstigeren Modellen, die grade mal 20 Prozent  des Preises des  Core i7-980X Extreme kosten.
Anonymous (unregistriert) 11. März 2010 - 13:55 #

1000 Euro sind mir zu teuer! Die sollen erstmal Spiele für vier Kerne optimieren!

Llane 09 Triple-Talent - 257 - 11. März 2010 - 14:31 #

Da ist Intel für den Markt ein kleines bisschen zu schnell.

Timo 09 Triple-Talent - 315 - 11. März 2010 - 18:03 #

AMDs Vorstellung seines Sechskerners ist auch absehbar.
Außerdem muss man ganz klar sehen, dass derzeit die Grafikkarten der limitierende Faktor ist. Hierzu sehe man sich diverse Benchmark-Tests an.
Ziehen diese nach, so werden auch die Sechskernprozessoren wesentlich mehr Performance in Spielen bieten.

Carstenrog 16 Übertalent - 4838 - 11. März 2010 - 18:06 #

Glaube ich nicht! Spiele müssen die zusätzlichen Kerne unterstützen. Das machen sie zur Zeit selbst bei 4 Kernen kaum

Timo 09 Triple-Talent - 315 - 11. März 2010 - 18:28 #

Nunja, selbst wenn sie nicht alle 6 Kerne nutzen bleibt immer noch die Möglichkeit, dass über den Turbomodus 2-4 Kerne abgeschaltet werden und die restlichen sich automatisch übertakten. Ergo: Mehr P0w0r.

Carstenrog 16 Übertalent - 4838 - 11. März 2010 - 19:36 #

Dann brauchst du kein Prozessor mit 6 Kernen, sondern ein Dual mit Turbomodus ;-)

Timo 09 Triple-Talent - 315 - 11. März 2010 - 23:53 #

Multicore-Software kommt früher oder später immer häufiger.. was machste mit einem Dual-Core in Anwendungen die 4 Kerne unterstützen?
Den Fuß auf der Bremse lassen nehm ich an ;)
Ich denke da eben gerne etwas weitsichtiger. Ich kenne Leute, die von Dual auf Quad umsteigen, deren Dual-Core so jung wie mein Quad-Core ist.

GamingHorror Game Designer - 968 - 12. März 2010 - 12:12 #

Dieses "Zukunftsdenken" ist im Computerbereich nicht anwendbar. Bis eine Technologie sich soweit in Software durchgesetzt hat, ist die aktuelle Hardware schon 2 Generationen weiter.

Das war auch schon zu Zeiten der uneinheitlichen CPU-Sockeltypen so, manch einer hat sich das neueste, teure Sockel-Board mit CPU geholt damit er später mal aufrüsten kann - nach 2 Jahren wurden dafür aber weder Boards noch CPUs produziert. So geht das schon immer.

"Aktuelles" Beispiel: ein Kollege hat sich vor ca. 2 Jahren einen Quadcore geholt, damals noch 333 Mhz langsamer als der gleich teurer Dualcore. Man will ja zukunftssicher sein, die optimierten Spiele sind ja grad mächtig im kommen. Ich hab ihm versucht zu erklären wie unsinnig der Gedankengang ist, vor allem weil er noch einen langsameren FSB und ältere Boardtechnik nehmen musste um den erschwinglichen Quadcore nutzen zu können, aber seine Entscheidung stand fest. Heute ist das Ding schon in die Jahre gekommen, und richtig auf Quadcore optimierte Spiele sind immer noch in weiter Ferne.

Umgekehrt hab ich mir als Programmierer überlegt einen Quadcore zu holen weil Compilerlaufzeiten lassen sich damit um 40% drücken. Ich habs dann doch nicht gemacht: zu wenig arbeite ich zuhause mit aufwendiger Software und vor allem "full rebuilds" als das sich das nennenswert durchschlägt. Zwar hätte ein full build von einem großen Projekt die Zeit von 30 auf unter 20 Minuten gedrückt, doch beim normalen arbeiten werden nur Teile kompiliert und da kommt es sehr viel mehr auf die Geschwindigkeit der Festplatte an.

Letztlich: meist wird an der falschen Komponente optimiert. Für Spieler heisst das: gebt lieber mehr Geld aus für eine bessere Grafikkarte, als für mehr Kerne auf der CPU.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29749 - 12. März 2010 - 8:56 #

Auch der Sechskerner hat einen Turbomodus wenn nur einer oder zwei Kerne genutzt werden.. Dann gehts um 266 MHz nach oben. Sollten drei oder vier Kerne in Aktion sein, steigert der Turbo den Takt nur noch um 133 MHz.

Infernal 13 Koop-Gamer - 1685 - 11. März 2010 - 14:46 #

Naja 1000 euro kostet es jetzt noch, doch das wird sich sicher bald ändern wenn Knkurenzfirmen ähnliches rausbringen.
Aber stimmt da ist Intel wirklich ein wenig zu schnell^^

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29749 - 11. März 2010 - 16:37 #

Die Extreme-Version (mit offenem Multi) lag bei Intel schon recht lange immer bei 1000 Euro/Dollar.. Da ändert sich dann auch nichts. Wenn eine Version ohne offenen Multiplikator kommt, dann wird diese auch preiswerter.

Kobi666 13 Koop-Gamer - 1432 - 11. März 2010 - 14:52 #

Oh mein Gott, nur da sie jetzt immer schnell mehr power entwickeln können müssen sie es ja nicht über treiben, oder?

prax 11 Forenversteher - 575 - 11. März 2010 - 15:12 #

Liebe Spiele Entwickler, wann werdet ihr endlich mal wieder nutzen was euch geboten wird...

Dragor 14 Komm-Experte - 2161 - 11. März 2010 - 15:39 #

Ich denke die Entwickler nutzen erst wirklich wieder die aktuelle Pc-Hardware aus wenn die nächste Konsolengeneration da ist.

Punisher 19 Megatalent - P - 15801 - 11. März 2010 - 21:13 #

Ich denke der Zusammenhang dient weitestgehend als Ausrede.

Wenn ich mir die Entwicklungsdauer der Games und die Upgrade-Zyklen der Hardware anschaue ist es doch überhaupt kein Wunder, dass die Gamedeveloper zwangsweise hinterherhinken. Während die ersten größeren Gameengines incl. erstem Game noch in wenigen Monaten entwickelt waren schnitzen die entsprechenden Teams jetzt Jahrelang dran herum. Dabei kann man vielleicht eine prototypisch zur Verfügung stehende Hardwaregeneration für die Zukunft bedenken, aber jedes Halbe Jahr eine neue Hardwaregeneration? Ist doch unrealistisch. Wenn man nach dem Freeze für neue Anforderungen noch 1-2 Jahre braucht um die Unreal4-Engine fertig zu stellen (bsp.) verpasst man dabei 2-3 neue Generationen Grafikkarten und Prozessoren... früher gabs einmal im Jahr ne neue Generation Gameengine und alle 12-15 Monate den nächsten Meilenstein an Hardware. Das geht einfach heute nicht mehr.

GamingHorror Game Designer - 968 - 12. März 2010 - 15:10 #

Außerdem, und sorry wenn ich damit einen Mythos zerstöre, ist doch die CPU bei den wenigstens Spielen der Flaschenhals. Viele Spiele sind schon multithreaded aufgebaut aber über einen zweiten Core hinaus verpufft einfach der Nutzeffekt weil die CPU gar nicht soviel (parallelisierbares) zu tun bekommt.

Der große Nutzen eines zweiten Cores alleine macht zu einem nicht geringen Teil auch die Tatsache aus, das alle Hintergrundprozesse nun nicht mehr an der gesamten CPU Leistung eines Cores knabbern, sondern mal eben nebenbei auf dem jeweils weniger ausgelasteten Core mitlaufen können.

Wiking 12 Trollwächter - 842 - 11. März 2010 - 15:13 #

Ein Produkt, das noch keiner braucht.

roshi 13 Koop-Gamer - 1610 - 11. März 2010 - 15:50 #

ach das is doch quatsch das ding, in einem jahr hats dann acht kerne, dann 10 dann 12.......so ein blödsinn. anstatt mal größere schritte zu machen, wenn die wollte, könnten die sicher schon 20 kern prozessoren auf den Markt werfen, aber dann kauft ja kein dummer die ganzen albernen zwischenschritte.

Carstenrog 16 Übertalent - 4838 - 11. März 2010 - 16:55 #

Das glaube ich kaum! Mit den heutigen Fertigungsprozessen ist das Platztechnisch nicht möglich! Zumindest nicht in der Massenproduktion! Was nützt es wenn die Wafer eine 60 bis 70% Fehlerquote haben?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29749 - 11. März 2010 - 17:03 #

AMD hat bereits unter dem Namen Magny-Cours im Serverbereich erste 12-Kern-CPUs in der Pipeline. Freu dich auf Sonntag, ich werde das und ein kleines Gewinnspiel von AMD im Roundup erwähnen :D ..

Carstenrog 16 Übertalent - 4838 - 11. März 2010 - 17:06 #

Die Rede war von "20 Kernprozessoren"! Aber mal ehrlich! Wer braucht so etwas als Gamer? Selbst Spiele, die auf vier Kernen optimiert laufen, sind Mangelware!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29749 - 11. März 2010 - 17:11 #

Es geht ja erst einmal auch gar nicht um Spiele. Der PC als Spielplattform ist momentan eh ganz weit hinten, wirklich entwickeln tut sich da erst mal nichts. Und gerade CPU-Power ist aufgrund immer flexiblerer Grafikkarten erst einmal sekundär.

Wenn man allerdings die Möglichkeiten von HD-Videoschnitt nutzen will oder tatsächlich mit dem PC arbeiten möchte wird sich unter Umständen auch über 20 Kerne freuen. Im Serverbereich durchaus schon machbar, diverse Boards haben zwei oder sogar vier Prozessorsockel. Und Intel bastelt ja auch gerne mal zwei CPU-Kerne zu einer großen CPU zusammen, da könnte man auch zwei 12-Kerner zusammenpappen ;) . Technisch machbar ist alles, teuer auch und für Spieler sicherlich sinnfrei.

Carstenrog 16 Übertalent - 4838 - 11. März 2010 - 17:15 #

Ohne Kommentar angenommen, aber ich bin normaler Heimanwender. Ich benutze meinen PC haupsächlich zum schreiben oder spielen. Da reichen zwei Kerne.

RedShirt (unregistriert) 11. März 2010 - 16:56 #

Solang man noch hauptsächlich für die aktuelle Konsolengeneration programmiert, wird sich nicht viel ändern. Ich finde z.B. ein Mass Effect 2 sieht trotzdem noch gut aus und läuft auf vielen normalen Spiele-PCs. Entwickler werden selten Spiele für High-End-System entwickeln. Man will ja den größtmöglichen Kundenstamm abdecken und nicht nur die Freaks mit Monster-Rechnern bedienen.

Die Frage lautet: Brauch man wirklich 6 Kerne zur Zeit? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten aktuellen Spiele auch noch ganz gut auf meinem Core2Duo P8600 laufen.

Carstenrog 16 Übertalent - 4838 - 11. März 2010 - 16:58 #

Dito

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29749 - 11. März 2010 - 17:04 #

Als Spieler braucht man mehr als 4 Kerne sicher (vorerst?) nicht. Als Chef eines Unternehmens, wo ich durch zusätzliche Rechenleistung bares Geld spare allerdings wirds interessant.

Carstenrog 16 Übertalent - 4838 - 11. März 2010 - 17:07 #

Siehe dazu mein Kommentar ein Stückchen höher!

RedShirt (unregistriert) 11. März 2010 - 17:16 #

Als Chef eines Unternehmens? Also normale Büroangestellte brauchen höchstens einen Nettop und keine 500-Watt-Kiste. Die einzigen mit mehr Rechenpower wären eventuell die Server, wobei mittelständische Unternehmen auch keine 6-Kerner brauchen.
Als Chef spare ich bares Geld, wenn nicht jeder Angestellte unendlich Strom für Office/Mail und Buchhaltung verbraucht, einschließlich der Chef selber.

Bei uns in der Firma haben nur die Ingenieure wirkliche Power mit 4-Kernen und zwei bis vier Grafikkarten für ihre CAD-Anwendungen. Für den Rest reicht weitaus weniger.

Carstenrog 16 Übertalent - 4838 - 11. März 2010 - 17:17 #

Bei uns auf der Arbeit, wünsche ich mir schon den einen oder anderen Kern mehr.

Timo 09 Triple-Talent - 315 - 11. März 2010 - 18:09 #

Für den 08/15-Anwender ist das selbstverständlich übertrieben.
Aber schau dir mal an, was in wissenschaftlichen Berechnungen und Simulationen (z.B. FEM-Berechnungen, Strömungssimulation, Simulationen für Wettervorhersagen) an Rechenleistung benötigt wird.
Einer unserer Profs hat Rechner mit 6 CPUs und 80GByte RAM (RAM nicht Festplatte!) im Einsatz.

Carstenrog 16 Übertalent - 4838 - 11. März 2010 - 19:39 #

He, ich bin nicht gegen Fortschritt! Im Gegenteil. Nur 6 Kerne bringen einem Gamer nichts. Das ist meine einzige Aussage!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29749 - 11. März 2010 - 18:43 #

Genau deshalb habe ich den Kommentar so geschrieben wie ich ihn geschrieben habe - als Chef eines Unternehmens, -achtung jetzt kommt es - das mit zusätzlicher Rechenpower Zeit respektive Geld sparen kann. Das trifft natürlich nicht für die Bürorechner der Tippmiezen zu. Aber Grafiker, CAD-Arbeitsplätze und alles andere, wo es auch Leistung ankommt, sparen so durchaus geldwerte Zeit.

Vomath 05 Spieler - 50 - 11. März 2010 - 19:08 #

Für mich als Freund und Benutzer Komplexer Raytracing Programme der im Nebenjob ua Artworks und Poster jenseits von 90MP erstellt ist das ganze durchaus Interessant. Jedoch würde ich mich eher darüber freuen, wenn es endlich ein Programm geben würde, welches die Shader der Grafikkarte für solche Berechnungen mehr als nur Rudimentär benutzt. Für den Coregamer Markt derzeit aus den von vielen ja bereits genannten gründen ist die CPU jedoch derzeit Uninteresant. Die Zeiten in denen die neusten Spiele die Vorhandene Hardware konsequent aufreizten oder erst mit Zukünftiger Hardware richtig Spielbar waren ( man erinnere sich an Beispielweise an Formula 1 Grand Prix2 von Microprose ) sind leider vorbei.

RedShirt (unregistriert) 11. März 2010 - 19:48 #

"Leider" würde ich nicht sagen. Ich bin eher froh darüber schöne Spiele mit guter Grafik zu haben ohne übertrieben ausgedrückt halbjährig eine neue Grafikkarte kaufen zu müssen.

Metalaz0 10 Kommunikator - 386 - 12. März 2010 - 10:38 #

"Aber Grafiker, CAD-Arbeitsplätze und alles andere, wo es auch Leistung ankommt, sparen so durchaus geldwerte Zeit."
Das mag sein dennoch verlieren wir die Zeit wieder durch Ämter (Senatsverwaltung,Kataster...)so dass sich unserer Chef sagt nen Coreduo reicht bis 2015! (alter geizbacken)

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