Australien: EB Games fordert 18er-Freigabe

Bild von Daeif
Daeif 13770 EXP - 19 Megatalent,R10,S10,A8,J8
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenSilber-Schreiber: Hat Stufe 10 der Schreiber-Klasse erreichtSilber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreichtBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Schreiber: Hat Stufe5 der Schreiber-Klasse erreichtBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtDatenbank-Geselle: Hat 100 Steckbriefe angelegtVeteran-Poster: Seine Forumsposts brachten ihm 2000 EXP

3. Februar 2010 - 14:35 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

In Australien geht die Diskussion um Altersfreigaben bei Spielen weiter. Nun hat die Spieleinzelhandelskette EB Games eine Unterschriftenaktion gestartet, in der eine 18er-Freigabe gefordert wird. Kunden einer Filiale oder Besucher der Internetseite haben die Wahl, entweder dafür oder dagegen zu stimmen. Bisher ist bei in Australien erscheinenden Spielen 15+ die höchste Einstufung, Titel mit hohem Gewaltgrad werden meist verboten oder sind zumindest stark geschnitten. Steve Wilson, Managing director von EB Games, ist zuversichtlich, dass die Aktion klappen wird:

Wir sind sicher, dass unsere Kunden in dieser Angelegenheit genau so engagiert sind wie wir.

Außerdem begründet er, warum gerade jetzt der Zeitpunkt günstig ist:

Unsere Konsumenten haben uns laut und deutlich zu verstehen gegeben, dass wir dieses Thema ansprechen müssen und das wir nur eine Chance haben. Wenn der Regierungsantrag geschlossen wird, kann es Jahre dauern, bis wir erneut unsere Meinung zu dem Thema äußern dürfen. Der Zeitpunkt, gehört zu werden, ist jetzt.

Erste Umfragen auf der Internetseite sind bereits ein Erfolg: Dort haben in zehn Tagen 50.000 Menschen abgestimmt, 84 Prozent davon befürworten eine Gesetzesänderung. Letztendlich wird aber das australische Parlament entscheiden müssen, ob es zu einer Ergänzung der Altersfreigaben kommt.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23149 - 3. Februar 2010 - 14:52 #

Wünsch den Australiern viel Glück und hab die Petition mal unterzeichnet:
http://www.growupaustralia.com/show-your-support/r18-games-submission/

Aber zu viel sollten sie sich von dem Ab 18 Rating nicht erhoffen, siehe Deutschland.
Left4Dead 2 ist in Deustchland Ab 18 und dennoch genauso stark beschnitten wie die australische Version.

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 3. Februar 2010 - 14:57 #

Ich glaube nicht, dass die Australier dann trotzdem Cut-Versionen bekommen. Bedenke: Wir haben Indizierungen, die nicht.

BiGLo0seR 21 Motivator - 29236 - 5. Februar 2010 - 21:37 #

Nunja, wenn deren Left 4 Dead 2 Version genau so geschnitten ist wie unsere, aber ab 15+ freigegeben, dann dürfte es bei einem Ranking, dass bis 18 geht wohl eine Uncut Version im Laden stehen (nur so als Vermutung).

Z 12 Trollwächter - 1009 - 3. Februar 2010 - 15:27 #

Naja, wenn man keine Lobby hat, muss man den politischen Willensbildungsprozess auf diese Art und Weise anschieben. Dass die Aktion letztendlich von der Industrie umgesetzt wird, macht dann aber doch ein wenig nachdenklich.
Dennoch wünsche ich dem Vorhaben Erfolg.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11329 - 3. Februar 2010 - 15:46 #

Neben Deutschland ist dies eines der Länder mit dem höchsten Jugend schutz in Videospielen. Ein durchkriegen der 18-Freigabe wird schwer, aber ein Vortschritt der nicht oder zumindest "nur" Teilweisen Uncut games.

Rondidon 15 Kenner - P - 2893 - 3. Februar 2010 - 16:29 #

Ja, nur dass sie dort etwas gegen Gewalt UND Sex haben und dank der unzureichenden Altersfreigaben noch rigoroser vorgehen...

Vidar 18 Doppel-Voter - 12256 - 3. Februar 2010 - 17:20 #

ähm nein eigentlich hat es keinen strengen jugendschutz!
im gegenteil wenn man sieht was die teilweise ab 15 durchlassen is bei uns ab 18! ;)

Anonymous (unregistriert) 3. Februar 2010 - 23:16 #

Zensur ist doof. Warum zensiert man das Reale Leben, als virtuelle Verpackung, versteht sich. Spiele behandeln nichts anderes als das Reale Leben. Warum zensiert man dann nicht auch den 2 Weltkrieg, sondern klärt im Geschichtsunterricht auf?

Zensur ist kontraproduktiv und gleichzeitig funktionslos, da man niehmanden vor dem realen Leben schützen kann!

Ist Zensur ein notwendiges Verbot oder ein hinderlicher Entwicklungsbremser der die freie Entfaltung eines Individuums stört?

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33715 - 4. Februar 2010 - 9:54 #

Ich glaube ja nicht, dass sich die konservativen Regierungsvertreter, die gegen die 18er-Freigabe sind, von der Umfrage einer Spielehandelskette unter Spielern beeindrucken lassen. Dass die Spieler das wollen, ist ja bekannt, aber die glauben ja, dass das irgendwie die Gesellschaft schädigt.
Na ja, ich wünsche trotzdem viel Erfolg.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit