Arcade Check: A Walk in the Dark – Jump-and-Run mit Stubentiger
Teil der Exklusiv-Serie Arcade-Check

PC XOne
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20. Mai 2017 - 13:00
Der Arcade-Check stellt jeweils ein interessantes Downloadspiel vom Xbox-Marktplatz vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Die Rubrik wird von unseren Usern mrkhfloppy und Old Lion betreut.

Das in Portugal ansässige Indie-Entwicklerstudio Flying Turtle Software veröffentlichte A Walk in the Dark bereits Ende 2012 erfolgreich für den PC. Nun, vier Jahre später, schafft der Titel den Sprung auf die Xbox One und hat hoffentlich nichts von seiner damaligen Faszination eingebüßt. Wir klären, ob A Walk in the Dark uns erneut zum Schnurren bringt oder uns zerkratzt zurücklässt.
Den Kontakt mit den Fledermäusen solltet ihr ebenso meiden, wie mit dem Sägeblatt.
Eine Welt, so groß. Eine Katze, so klein.

Es hätte ein perfekter Nachmittag werden sollen. Arielle, das Mädchen, und ihre Katze Bast, gelangweilt von den eigenen vier Wänden, beschließen, den Tag im Wald ausklingen zu lassen. Fasziniert von der plötzlichen Freiheit und den ungeahnten Eindrücken, die auf die kleine Katze einprasseln, verliert es sich im Spiel mit all den sich bewegenden Dingen, die das Gehölz hergibt, immer tiefer im Wald. Selbst die Rufe Arielles, die das kleine Fellknäuel bereits sucht, können die Abenteuerlust nicht bremsen und verhallen, je weiter es sich entfernt. Alles scheint gut zu sein, bis plötzlich Rauch vor dem Kätzchen aufsteigt, sich zu einer Art Geist formt und das arme Tier vor Schreck erstarren lässt. Wieder ertönt ein Ruf Arielles. Der Geist folgt der Stimme, umschlingt das Mädchen und verschwindet mit ihr im Wald. Geplagt von Schuldgefühlen, liegt es nun an Bast, Arielle wiederzufinden und aus den Fängen des Geistes zu befreien.

Euer Weg führt euch weiter in den Wald. Zu Beginn dienen die ersten Levels noch als Einstieg, um die wahrlich nicht allzu komplexe Steuerung, ihr benötigt nur einen Button und den linken Stick, kennenzulernen. Dabei gestaltet sich der Ablauf zwar immer gleich, allerdings mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Um ein Level abzuschließen, reicht es, das Ende des kurzen 2D-Abschnittes zu erreichen. Meist dauert die Bewältigung eines solchen nicht länger als 30 Sekunden, solltet ihr es unversehrt durchschaffen. Stoßt ihr euch an einem der spitzen Stacheln oder springt in die rotierenden Sägeblätter, startet ihr von vorn. Sollte euch ein Stachelschwein, ein Frosch, eine Spinne oder gar eine Fledermaus erwischen, startet ihr ebenfalls von vorn.

Pro Lauf könnt ihr unterwegs jeweils ein leuchtendes Icon einsammeln, die mit der Zeit Bonusabschnitte  freischalten. Solltet ihr zudem noch die vorgegebene Bestzeit schlagen, sind besagte Zusatzlevel noch schneller verfügbar.

Alle paar Abschnitte wechselt ihr in den Körper des Mädchens und begeht ebenfalls einige Missionen. Dabei fehlt euch die Fähigkeit zu springen, könnt aber die Schwerkraft umdrehen und an der Decke entlanglaufen, um die vor euch liegenden Gefahren zu umgehen. 
Konzentration und Genauigkeit sind die Schlüssel zum Erfolg.
Nachts sind alle Katzen grau

Gestaltet ist A Walk in the Dark vor einem wie in Aquarell gemalten Hintergrund, der leicht verschwommen und verwaschen wirkt, aber herrlich stimmig daherkommt. Im Vordergrund spielt sich allerdings alles im Schatten ab, sodass von euch und den Gegnern nur die schwarzen Umrisse zu sehen sind. Unterstützt wird das Szenario von den Klängen eines Pianos, dessen eingespielte Stücke von Cody Cook eigens für das Spiel komponiert wurden.

Flying Turtle Softwares Werk bietet Fans des Jump-and-Run-Genres die gleiche Qualität, die zuvor auf dem PC geboten wurde. Ihr erhaltet ein umfangreiches Spiel, dass euch mit den mehr als 100 Levels bei der Stange halten wird. Die einfache Steuerung, die schön gezeichneten, aber fordernden Levels, die rührende Geschichte sowie das putzige Kätzchen zeichnen das Spiel ebenso aus, wie der angegebene Preis, der genau richtig ausfällt. Einen Blick ist der Titel allemal wert, vor allem für ziwschendurch.
  • Jump-and-Run
  • Einzelspieler
  • Fordernd, aber nicht frustig
  • Preis am 19.5.2017: 6,99 Euro
  • In einem Satz: Katzen würden A Walk in the Dark kaufen
Claus 30 Pro-Gamer - - 137765 - 20. Mai 2017 - 13:34 #

Mein Hirn hatte da jetzt aus dem letzen Satz erst ein "In einem Sack: Katzen kaufen" draus fabriziert...

mrkhfloppy 22 AAA-Gamer - P - 31969 - 20. Mai 2017 - 17:58 #

Ich muss gestehen, dass ich mich an dem Schattenstil satt gesehen habe. Da kann auch der Rest des Spiels funktionieren, aber ich möchte es nicht mehr haben :)

G1N_T0X1C 11 Forenversteher - 601 - 21. Mai 2017 - 7:48 #

Ich mag diesen Stil nicht. Genauso wenig wie diesen Retro-Pixel-Look. Da haben wir endlich die Grafik um ein oppulentes 5 Gänge-Menü aufzutischen und dann bekommt man immer wieder solche grafischen Tiefkühlmenüs vorgesetzt. ... evtl. sollte ich frühstücken, bevor ich poste. ;-)

Aladan 23 Langzeituser - - 39172 - 21. Mai 2017 - 7:52 #

Schöner Check, herrliches Fazit und das Spiel sieht gut aus, werde ich mir wohl mal zulegen. Danke! :-)

Sebastian -ZG- 27 Spiele-Experte - P - 78057 - 21. Mai 2017 - 9:52 #

Eins von vielen. Uninteressant für mich.

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