Stunde der Kritiker: Wasteland
Teil der Exklusiv-Serie Stunde der Kritiker

Jörg Langer / 5. Januar 2014 - 18:02 — vor 3 Jahren aktualisiert
Steckbrief
LinuxMacOSPC
Gruppen-RPG
Interplay
Electronic Arts
01.01.1988
GMG (€): 5,49 (STEAM), 4,94 (Premium), 8,89 (STEAM), 8,00 (Premium), 54,99 (STEAM), 49,49 (Premium)

Teaser

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Wie bereits im letzten Jahr zu Ultima 4 wollen wir euch auch in der diesjährigen Zeit "zwischen den Jahren" eine Klassiker-SdK präsentieren. Dieses Mal widmen sich Heinrich Lenhardt und Jörg Langer, durchaus aus gegebenem Anlass (siehe Wasteland 2-Preview) dem Begründer des Endzeit-RPG-Untergenres, Wasteland. Das erschien 1987 bei Interplay, einer der Verantwortlichen war Brian Fargo, der heute mit seiner Firma InXile Wasteland 2 strickt. Wasteland beeinflusste nicht nur viele spätere Spiele wie Fallout oder The Fall, sondern mixte seinerseits Elemente aus Interplays Vorzeige-RPG-Genre Bard's Tale (nämlich Party-Verwaltung und Porträtstil für Gegner und Gesprächspartner) mit typischen Ultima-Elementen, namentlich der kachelbasierten Weltkarte, von der aus in kachelbasierte Städte sowie weitere Lokationen ging. Dungeons wiederum, anders als bei Bard's Tale und Ultima, ebenfalls tilebasiert dargestellt.

Während Heinrich eine "originalgetreuere" Fassung von Wasteland spielt, hat sich Jörg die InXile-Fassung herausgepickt, bei der unter anderem Hintergrundmusik vorhanden ist, die Texte vorgelesen werden und man bestimmte längere Texte nicht in einem Begleitbuch (beziehungsweise heutzutage: -PDF) finden und durchlesen muss, sondern sie direkt auf dem Bildschirm angezeigt bekommt. Zudem würde es die InXile-Fassung erlauben, neu gezeichnete "Hires-Porträts" für die Gegner und Gesprächspartner einzublenden – worauf Jörg aber verzichtet hat.

Das rundenbasierte Kampfsystem von Wasteland hat eine Besonderheit zu bieten: Es ist möglich, Teile der eigenen Gruppe abzuspalten, um sie taktisch geschickter einsetzen zu können. Man kann sich während des Kampfs also tatsächlich weiter auf dem aktuellen Schauplatz fortbewegen, etwa auf den Gegner zulaufen (für Nahkampfangriffe). Generell war Wasteland für seine nicht unerhebliche Schwierigkeit bekannt; dazu gehört, dass der dritte oder vierte Ort, den man auf der Weltkarte findet, eine knappe Warnung enthält, nicht näherzukommen. Tut man es doch, wird eine Anfängergruppe schneller aus den Latschen geschossen, als sie "Sorry" sagen kann -- erst wenn man das Spiel fast geschafft hat, darf man an diesem Ort mit dem eigenen Überleben rechnen. Nicht zu früh freuen: Diese Szene ist in der SdK nicht zu sehen.

Wir erwähnen sie aber, um auf die Herausforderung hinzuweisen, die unsere beiden Spieleveteranen erwartet – werden sie zumindest eine der ersten Ortschaften meistern? Werden sie sich schwertun oder als komplett überfordert erweisen? Ihr werdet es erleben – in der Stunde der Kritiker zu Wasteland!

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Veröffentlicht am 29.01.2020: Satte 18 Jahre ist der Release von Blizzards Echtzeitstrategie-Schwergewicht mittlerweile her. Hagen und Jörg haben für diese SdK einen kritischen Blick auf die grundsanierte Neuauflage geworfen.

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Jörg Langer 5. Januar 2014 - 18:02 — vor 3 Jahren aktualisiert
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