No Man's Sky - Beyond User-Artikel

Eine Bestandsaufnahme

crux / 15. September 2019 - 10:35 — vor 5 Wochen aktualisiert
Steckbrief
PCPS4XOne
Simulation
Weltraumspiel
7
Hello Games
Hello Games
10.08.2016
Link
Amazon (€): 32,00 (PlayStation 4), 26,50 (Xbox One)
GMG (€): 54,99 (STEAM), 49,49 (Premium)
Mit Beyond erschien vor kurzem ein großes Update für No Man's Sky - Zeit, mal wieder einen Blick darauf zu werfen. Was haben die vielen Erweiterungen nach dem schwachen Start bewirkt?
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Was ist No Man's Sky (im Test, Wertung: 6.0) eigentlich? Na, ein Weltraumspiel halt. Es ist offensichtlich, dass es der Traum vieler Spieler ist, das All zu erkunden, neues Leben und neue Zivilisationen zu entdecken. Aber was genau bedeutet das spielerisch? No Man's Sky wusste darauf zunächst keine überzeugende Antwort zu geben. Es orientierte sich mit seinen prozedural generierten Sternensystemen am Urahn Elite und baute darauf ein rudimentäres Survival-Spiel auf, in dem das Ressourcensammeln wie ein Selbstzweck wirkte. Weder die dünne Geschichte, noch die einander enttäuschend ähnlichen Planeten erzeugten eine wirkliche Motivation, die Galaxis zu erkunden.
 

Neuerungen auf ganzer Breite

Die großen Updates erweiterten das Spiel in die Breite und brachten viele neuen Beschäftigungsmöglichkeiten – etwa Basisbau, Fahrzeuge oder Fregattenflotten. Mit Beyond könnt ihr nun auch Nutztiere halten, kochen, oder neugestaltete Mehrspielermissionen durchführen. Es gab auch einige Verbesserungen bereits bestehender Features: Beispielsweise können Aliens neuerdings auch herumlaufen, wodurch die Raumstationen etwas lebendiger wirken. Besonders willkommen war mir die Lockerung mancher Inventarbegrenzungen, wodurch gerade der Basisbau wesentlich einfacher von der Hand geht. Und zuletzt gibt es eine VR-Version, die ich jedoch mangels Hardware nicht ausprobieren konnte.
Kreaturen gibt es von anmutig bis lächerlich.


Es gibt also allerhand zu tun, was hingegen immer noch weitgehend fehlt, ist Spieltiefe. Als Beispiel können die Missionen dienen, die man in jeder Raumstation annehmen kann. Diese werden aus einer Handvoll Bausteinen generiert und haben das Niveau von "scanne 5 Kreaturen" oder "liefere einen Gegenstand ab". Archäologie klingt spannend, beinhaltet aber nur, zu Punkt A zu fliegen, den Visor kurz zu aktivieren und dann an der markierten Stelle nach Knochen oder Artefakten zu buddeln. Ganz ähnlich verläuft das Plündern von abgestürzten Frachtern. Besonders schade finde ich, dass es immer noch kaum Unterschiede zwischen Planeten desselben Typs gibt – hat man einen Eisplaneten gesehen, kennt man sie alle.
 

Ausreichend Beschäftigung

Andererseits greifen die verschiedenen Elemente inzwischen doch ineinander und können so zu einem brauchbaren Spielerlebnis führen. Nehmen wir einmal an, ihr setzt euch das Ziel, ein besonders schickes Raumschiff zu erwerben: Handel ist eine Möglichkeit, reich zu werden, wie einst in Elite. Dann gibt es die erwähnten Quests, die ihr selbst erledigen könnt, oder Missionen für eure Flotte – beide Male erhaltet ihr am Ende Belohnungen. Neben Geld gibt es manchmal Gegenstände, die Bestandteile einer langen Crafting-Kette sind. Dabei werden aus einfachen Ausgangsmaterialien in vielen Schritten am Ende Stasiskammern oder Fusionszünder geschaffen, die für eine große Summe verkauft werden können.

Die Rohstoffe werden aus Pflanzen gewonnen, die ihr auf Planeten einsammeln oder in eurer Basis selbst anbauen könnt. Die Craftingrezepte müsst ihr zunächst in Fabrikanlagen stehlen. Hier lohnt es sich, in ein paar Waffenupgrades zu investieren und vorher Sprachen zu lernen, denn man muss bei einem kleinen Rätsel verstehen, welche der angebotenen Optionen die richtige ist. Während ihr in verschiedenen Systemen unterwegs seid, um all das zu erledigen, könnt ihr gleichzeitig nach genau dem richtigen Schiffsdesign Ausschau halten, das ihr gerne hättet. Aufgelockert wird das Ganze noch durch gelegentliche Raumschlachten gegen Piraten.

Dummerweise hat man, sobald man all das geschafft und die Milliarde beisammen hat, keinen echten Verwendungszweck mehr für tolle Raumschiffe. Zumindest war das meine Erfahrung.
 

Bugs, bugs, bugs...

Eine Farm an Bord des eigenen Frachters.
Ob No Man's Sky ein gutes Spiel ist oder nicht, kann man diskutieren. Auf keinen Fall ist es jedoch ein gutes Computerprogramm. Wenn ihr eine große neue Version direkt nach Erscheinen ausprobieren wollt, braucht ihr eine Menge Geduld und eine Portion Galgenhumor: Den Weltraum bereisen ist ja sicherlich das Ziel, aber vielleicht nicht dadurch, dass man durch den Boden einer Raumstation hindurchfällt. Das wurde zwar schnell behoben, aber seit mehr als einem Jahr wird bei jeder Benutzung eines Teleporters ein zufälliges anderes Interface-Element ausgelöst, sodass ihr beispielsweise auf einmal den Fregatten-Übersichtsbildschirm seht und wegklicken müsst. Manchmal fehlen Teile eines Frachters, weil sie schlicht nicht geladen werden oder euer Raumschiff will auf einmal nur noch rückwärts fliegen.
 

Fazit

Insgesamt wirkt No Man's Sky immer noch mehr wie das Gerüst für ein Spiel, das jedoch inzwischen sehr viele Systeme implementiert. Für mich ist schade, dass diese nicht mit mehr Leben gefüllt sind, aber die schiere Menge an Inhalten macht es zu einem mehr als brauchbaren, entspannenden Zeitvertreib. Und es bemüht sich erkennbar, den Spielern zu gefallen. Hier werden keine Raumschiffe für Echtgeld verkauft, und selbst für kosmetische Gegenstände werdet ihr nicht zur Kasse gebeten. Was Questbelohnungen angeht, zeigt sich das Spiel ebenfalls sehr großzügig. Die ständig benötigten Basismaterialien müsst ihr nur am Anfang selbst abbauen, danach werdet ihr mit Metallen und Geld nur so überschüttet. Selbst ein dicker Frachter wird euch nach wenigen Spielstunden geschenkt. Das alles empfinde ich als sympathisch, und auch wenn No Man's Sky weit hinter dem zurückbleibt, was möglich wäre, füllt es doch eine große Lücke.
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Ein Landeplatz mit Blick auf eine alte Ruine. Schauplatz: ein toxischer Planet.
crux 15. September 2019 - 10:35 — vor 5 Wochen aktualisiert
Necromanus 18 Doppel-Voter - - 9867 - 15. September 2019 - 10:08 #

Hat jemand mit dem VR Modus Erfahrung? Ich habe es nur an der PS4 VR ausprobiert aber da ist mir das Erlebnis zu unscharf. Ist das am PC, z.B. mit der Rift S besser?

LRod 17 Shapeshifter - - 6486 - 15. September 2019 - 11:01 #

Das wäre bei guter Umsetzung in der Tat nochmal ein Grund, sich das anzuschauen.

Inso 17 Shapeshifter - P - 6712 - 15. September 2019 - 12:14 #

Ryzen 1800x (8C 16T) mit 16GB Ram, Spiel auf SSD, RX580 8GB OC : nahezu unspielbar.
Ich hab die Grafik wirklich _komplett_ heruntergeregelt und auch gut herumexperimentiert. Leider hab ich massivste Framedrops mit der Oculus Rift. Das geht so weit, das ich im Flug über einem Planeten sogar die 45 FpS sehr oft unterlaufe (die Rift schaltet zwischen 90 und 45 um), so das ich sogar einen sichtbaren Gummibandeffekt bekomme.
Macht halt weder wirklich Spaß noch hält man es ohne sehr robusten Magen lange aus.

Für die die die Leistung des Systems nicht einordnen können: Wildlands Mid to High butterweiche 90 konstante FpS, in Battlefront 2 hab ich mich mit Max Settings gerade bei 120 FpS über Endor geballert.
Aber NMS ist leider so unterirdisch schlecht optimiert, das selbst die Comicgrafik unverhältnissmässig viel Performance frisst. Ausserdem merkt man halt die Drops auch ständig. Hast du im SP nicht 100FpS in allen Situationen, wirst du in VR auf jeden Fall Probleme bekommen. Zumal es ohne Schatten und Umgebungsverdeckung und so in VR auch recht surreal aussieht, die Sachen gehören eigentlich unbedingt eingeschaltet.
(FpS-Anzeige kann man bei Steam und Co in den Optionen der Plattform selbst aktivieren, so das man im normalen Spiel mal sieht wie es so läuft.)

direx 20 Gold-Gamer - - 24176 - 15. September 2019 - 19:10 #

Seltsam. Auf meinem schon recht betagtem System (i7, 16BG RAM, 980ti) läuft es wirklich gut auf mittleren Einstellungen ...
Ich hab keine Rift S, sondern die normale Oculus.

Inso 17 Shapeshifter - P - 6712 - 15. September 2019 - 19:17 #

Ist bei mir auch die normale Rift (CV1). Kann natürlich sein das das Spiel auf NVidia-Karten besser rennt, klar die 980ti ist ~20% schneller, entspricht aber nicht 90Fps ti und unter 45FpS RX..

ReD_AvEnGeR 14 Komm-Experte - - 2515 - 15. September 2019 - 22:14 #

auf meinem mac pro 2010 (2x6c xeon,128gb ram,vega64) läuft das auf der rift s auch top

Bruno Lawrie 18 Doppel-Voter - - 9718 - 16. September 2019 - 0:21 #

Sehr ähnliches Setup bei mir: alter Core i7 der vierten Generation, 16GB DDR3-RAM, installiert auf HDD, GTX980 mit 4GB VRAM, Oculus Rift.

Läuft ziemlich problemlos wenn man ein paar Settings anpasst, aber bei weitem nicht auf niedrigste geht.

Vielleicht wieder so ein AMD-Ding. Ich hatte früher einige ATI- und AMD-Karten und immer mal irgendwelche Probleme. Nach dem Wechsel zu Nvidia (v.a. wegen Linux) nie mehr wieder. Bin seitdem bei Nvidia geblieben und hatte schon mehrfach den Effekt, dass irgendwelche Bug-Monster bei mir völlig ok liefen. Bestes Beispiel ist das ungepatchte Assassin's Creed Unity, was bei mir fast komplett fehlerfrei lief (ich hatte nur einmal ein Festhängen am Dach mit Highspeed-Endlos-Laufanimation, das war alles).

Harry67 18 Doppel-Voter - - 10986 - 16. September 2019 - 5:33 #

(Leider) auch meine Konklusion: Seit dem Wechsel auf Nvidia keine Probleme mehr. Ati läuft für mich wie einige Mainboards auch unter "exotische" Bauteile mit den entsprechenden Unwägbarkeiten. Beim System gehe ich mitlerweile nur noch auf Nummer sicher.

Harry67 18 Doppel-Voter - - 10986 - 15. September 2019 - 19:10 #

Ich kann nur für die Vive sprechen. Mit einer 1070 sieht das schon sehr gut aus und ist auch steuerungsmäßig gut umgesetzt. Klar nicht auf Ultra, aber schon mit Schatten etc. Von surrealer Optik keine Spur. Wenn ich nicht gerade wieder ED im VR Modus spielen würde, wäre ich sicher häufiger in NMS zugange. Macht Spaß in VR.

Edit:
Hatte gerade gelesen, dass es für PSVR auch noch mal ein Update für eine schönere Grafik geben soll.

Necromanus 18 Doppel-Voter - - 9867 - 16. September 2019 - 9:07 #

Klingt so als müsste ich es mir am PC doch mal ansehen. An der PSVR ist halt alles, was mehr als 3m weg ist, furchtbar unscharf. Da macht das keinen Spaß. Die PC Fassung wird irgendwo schon günstig zu haben sein. Danke für eure Erfahrungen

Vollmeise 20 Gold-Gamer - P - 23729 - 15. September 2019 - 11:12 #

Mir sind beim Spielen mit der jetzigen PS4-Version die genannten Bugs nicht aufgefallen. Hast du am PC gespielt? Der Rest des Textes deckt sich jedoch mit meinen Beyond-Erfahrungen.

crux 16 Übertalent - P - 4435 - 15. September 2019 - 12:50 #

Ich spiele am PC. Mein Kumpel, ein grosser NMS-Fan, der es auf PS4 und PC hat, sagte zwar "ich hatte nie Probleme", ist dann aber auch durch die Raumstation gefallen und hatte ein paar CtDs.
Insgesamt scheint es inzwischen in einem besseren Zustand zu sein, als zu Zeiten von Next. Das will nicht viel heissen, aber zumindest sind mir diesmal keine Questlinien kaputtgegangen, und die meisten Probleme sind eher Aergernisse als Showstopper. Aber ist schon bloed, wenn man auf seinem Frachter eine Konsole bedient, und auf einmal nicht mehr in dem Raum steht, sondern darueber, und nicht mehr zurueckkommt...

Berthold 19 Megatalent - - 13022 - 15. September 2019 - 11:19 #

Ich spiele jetzt erst mal Wastelands 2 fertig, dann probiere ich vielleicht No Man's Sky nochmal aus. Mit der Urfassung hatte ich sogar mehrere Stunden Spaß :-)

StefanH 15 Kenner - P - 3046 - 15. September 2019 - 12:23 #

Hm... Ich bin ja immer noch vorsichtig optimistisch, dass sich der Kauf des Spiel im Sale gelohnt hat. Mal schauen, wie gut es dann in ein paar Wochen läuft, wenn ich zum Ausprobieren komme.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 455877 - 15. September 2019 - 13:01 #

Danke für den Artikel (hätte durchaus gerne eine zweite Seite und mehr Text dazu gelesen) und die Einschätzung zum aktuellen Stand von No Man's Sky. Bin hin- und hergerissen, was das Spiel angeht.

Die Screenshots aus dem Spiel sehen ja teilweise echt klasse und einladend aus (@Tr1nity), aber bei der spielerischen Substanz komme ich da ins Grübeln, ob mich das länger interessieren würde. :)

crux 16 Übertalent - P - 4435 - 15. September 2019 - 13:49 #

Da stand ein Hinweis, man solle beim ersten Artikel nicht gleich einen großen Roman schreiben, und das fand ich letztendlich auch sinnvoll.

Ich würde vermuten, jeder, der einiges ueber das Spiel gelesen hat, und immer noch denkt "könnte trotz allem interessant sein", wird auch eine Weile damit Spass haben. Andererseits gibt es vermutlich auch bessere Spiele für das Geld, es ist halt die Frage, ob man gerade Lust auf genau so ein Weltraumabenteuer hat.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 455877 - 17. September 2019 - 9:42 #

Ich hatte bei meinem Feedback zur Artikellänge schlichtweg übersehen, dass es dein erster User-Artikel auf GG ist. ;-)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 394956 - 15. September 2019 - 13:22 #

Danke für das Update und die Analyse.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 145001 - 15. September 2019 - 15:37 #

NMS hat mich aktuell wieder gefesselt. Die Neuerungen waren längst überfällig, jetzt macht vieles mehr Sinn. Unglaublicher Zeitfresser und ständig was zu tun. :)

zfpru 17 Shapeshifter - P - 7831 - 15. September 2019 - 16:32 #

Das Spiel steht bei mir noch auf der Liste. Aber nicht ganz weit oben.

FantasticNerd 18 Doppel-Voter - - 11958 - 15. September 2019 - 22:03 #

Ich bin nach wie vor froh da damals nicht eingestiegen zu sein.

TheLastToKnow 15 Kenner - P - 3845 - 16. September 2019 - 8:48 #

Schade, dass es immer noch so unausgereift ist.

Harry67 18 Doppel-Voter - - 10986 - 16. September 2019 - 9:42 #

Finde ich jetzt eigentlich nicht. Als es herauskam sicherlich, aber mittlerweile hat es sich schon gut entwickelt. Die wichtige Frage ist eher ob man das Spielprinzip wirklich mag.

SupArai 16 Übertalent - - 5864 - 16. September 2019 - 12:33 #

Unausgereift würde ich No Man's Sky (NMS) auch nicht nennen. Wenn man sich auf das Spielprinzip einlassen kann, ist das wirklich ein ordentliches Spiel.

Ich stelle mir die Frage, wo die hinwollen mit dem Titel. Und in dem Artikel liest es sich eher so, dass weniger das Entdecken, sondern mehr Bauen in den Mittelpunkt rückt.

Das beißt sich dann doch mit dem Grundgedanken des Spiels. Spielt die Reise zum Mittelpunkt der Galaxie noch eine Rolle oder macht man das als erstes und tobt sich dann weiter aus? Die letzten beiden Erweiterungen habe ich nämlich nicht gespielt, da ich meine Ps4-Version nach etlichen Stunden in NMS verkauft habe.

Auf mich wirkt es so, dass NMS immer mehr zum Sandkasten wird, in dem jeder tun und lassen kann, was er möchte. Durchaus interessant, für mich müsste es aber irgendein forderndes Element geben, z. B. Survival, ein "belohnendes" Crafting-System, irgendwas verbindliches.

Vollmeise 20 Gold-Gamer - P - 23729 - 16. September 2019 - 13:38 #

Wenn es nur ums Bauen gehen soll, dann gibt es deutlich bessere Spiele, die teilweise sogar einen eigenen Modus dafür haben.

thatgui 14 Komm-Experte - P - 1906 - 16. September 2019 - 9:15 #

Vor ewiger Zeit gekauft und nach drei Stunden gelangweilt weggelegt. Recht freudig das Beyond-Update erwartet, das Tutorial gespielt, angefangen eine futuristische Basis aus Holz zu bauen, mit der Meldung konfrontiert worden, dass ich für die Basis ein auserirdisches Wesen zur Verwaltung brauche, "WAS ?" Gedacht und nie wieder angefasst.

Warum kann gog (wie EPIC) Unknownworlds nicht einfach einen großen Batzen Kohle auf den Tisch legen und mich endlich Subnautica spielen lassen ? Das macht das was NMS verspricht, zwar nur im Kleinen, aber wesentlich, wesentlich besser.

Danke für den Artikel, der schiebt NMS weiter runter auf der "Starte ich als nächstes" - Liste.

crux 16 Übertalent - P - 4435 - 16. September 2019 - 13:55 #

Ich glaube, den Verwalter brauchst du in Beyond nicht wirklich, es ist halt eine Questlinie, die dir ein paar Sachen zeigt und dir Konstruktionsplaene gibt. Ist auch nicht wirklich schwierig, zu einer Station zu fliegen und ihn zu besorgen. Im Verlauf kommen noch ein paar andere Aliens dazu.

In Beyond gibt es in der Anomalie Stationen, wo man eine Menge der Plaene einfach kaufen kann. Ganz sicher bin ich nicht, aber ich glaube, da bekommt man alles, was man zum Basisbau braucht.

thatgui 14 Komm-Experte - P - 1906 - 16. September 2019 - 14:07 #

Danke für den Hinweis, aber so schnell werde ich NMS sicher nicht wieder anfassen, dafür ist für mich die Fallhöhe von meiner Erwartungshaltung und dem was das Spiel liefert/liefern kann einfach zu groß. Es war ja nicht (nur) dieses singuläre Ereignis was mich zum Abbrechen verleitet hat: Für mich sehen die Planeten im Prinzip alle gleich öde aus, und die vorhandenen Lebensformen variieren mir zu wenig, die Enteckung eines abgestürtzten Frachters war die reinste Enttäuschung (quasi kein Interieur, kein Fracht, sehr "minimalistische" Außengestaltung), es haut mich jedes mal aus dem Spiel, das ich Kisten nicht öffnen kann, weil ich nicht die passende Stufe habe, das Puppentheater in den Raumstationen, ich lerne Wörter einer anderen Sprache, die werden dann auch im Gespräch übersetzt, aber am Ende ist es grade egal, weil ich sowieso in einem festgelegten Dialoggerüst hänge, etc.

Bin halt ein "Fliege in der Suppe" - Finder, der die Spinne am Tellerrand nicht im Blick halten kann ;o)

Hannes Herrmann 18 Doppel-Voter - - 11065 - 16. September 2019 - 18:07 #

Danke für den Artikel. Mal sehen, ob ich jemals bis zum Frachter komme. Seit Beyond habe ich ein paar mal reingespielt.

vgamer85 19 Megatalent - - 17975 - 17. September 2019 - 8:40 #

Danke für den Artikel. Habs zu Release geholt, damals noch zum Einstand meiner gebrauchten PS4 höhö, war voll zufrieden. Habs nur 30-40 Stunden gespielt. Danach kam der Spieleherbst 2016 und No Mans Sky wurde zur Seite gelegt. 2018 hab ich nochmal kurz reingeschaut aber der Funke wollte nicht rüberspringen. Mal schauen ob ichs irgendwann nochmal weiterzocke, wenn die Zeit da ist.

TheRaffer 19 Megatalent - P - 19573 - 19. September 2019 - 20:22 #

Danke für den aktuellen Sachstand :)

Ganon 24 Trolljäger - P - 52767 - 23. September 2019 - 10:48 #

Danke für den interessanten Überblick. Spielerisch scheint es ja immer besser zu werden, aber dass es immer noch so ein Bugfest bleibt, ist sehr ärgerlich.

crux 16 Übertalent - P - 4435 - 23. September 2019 - 13:44 #

Sie arbeiten dran. Ich habe den Eindruck, dass mit dem letzten Update sogar der Teleporter-Bug behoben wurde. Es laeuft noch nicht alles ganz rund, aber es ist (bei mir zumindest) inzwischen wesentlich besser als vor einem Jahr.

Jutsch80 06 Bewerter - P - 87 - 9. Oktober 2019 - 2:57 #

Hat sich denn am grundlegenden Aufbau der "Sonnensysteme" etwas geändert oder sind es wie am Anfang immer noch große einzelne Level in denen alle Planeten eines System statisch in der Nähe zueinander auf der Stelle stehen und die Sonne nur als 2D Bitmap im Hintergrund in der Skybox gezeichnet wird?

crux 16 Übertalent - P - 4435 - 11. Oktober 2019 - 13:04 #

Das ist immer noch so. Wenn man eine Sim/Arcade-Unterscheidung machen moechte wie bei Rennspielen, dann liegt es ganz klar bei Arcade, was Aufbau der Systeme oder Flugphysik angeht. Das andere Extrem auf der Sim-Seite waere Kerbal Space Program, und das will NMS schlicht nicht sein.