Brettspielvorstellung

Klin Zha (Klingonisches Schach) User-Artikel

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In der Spielvariante "Kaggas Krone" gewinnt optional der Spieler, der sein eigenes Ziel als erster an die Brettspitze bringt, ohne direkt danach geschlagen zu werden. (Anklicken zum Vergrößern)

Klin Zha am PC spielen

Leider gibt es derzeit nur eine Möglichkeit, Klin Zha gegen den Computer zu spielen. Die zuletzt 2003 aktualisierte generische Brettspiel-Engine Zillions of Games ist in der Lage, Regeldefinitionen für beliebige nicht-zufallsbasierte Brettspiele einzulesen und dann diese Spiele zu spielen. Jeder Besitzer der 24,98 USD teuren Vollversion von Zillions kann fremde Regeldateien nutzen, eigene Regeldateien erstellen und bestehende verändern. Zillions selbst enthält Regeldateien für 350 Spiele und Varianten, auf der Zillions-Website warten über 2.100 von Nutzern erstellte Regeldateien zum Herunterladen, und auch bei chessvariants.org sind Regeldateien für viele weitere Schachvarianten verfügbar.

Für Klin Zha gibt es schon sehr lange eine ältere Regeldatei von L. Lynn Smith (Download). Empfehlenswerter ist aber die neuere Version von Billy Bennett (Download). Für die deutschsprachigen Leser dieses Artikels habe ich mit Billys Erlaubnis die wichtigsten Varianten (Standard, Alternative Platzierung, Vorwärts-Platzierung und Kaggas Krone) übersetzt und durch mehrere grafische Spielbrett- und Spielstein-Themes ergänzt (Download der deutschen Version mit sechs Brett- und Spielsteinthemes). In Kürze wird die deutsche Variante in Billys offiziellen Download integriert sein.

Es ist schwierig, eine allgemeine Beurteilung der Spielstärke Zillions abzugeben, da sie einerseits durch die erlaubte Bedenkzeit (= Rechenzeit) bestimmt wird und andererseits davon abhängt, wie schachähnlich die Regeln des jeweiligen Spiels sind. Für normales Schach liegt Zillions laut älterer Reviews bei etwa 1.900 ELO-Punkten. Das ist viel weniger als aktuelle Schachprogramme erreichen, entspricht aber immer noch einem mittelmäßigen bis guten Vereinsspieler. Zudem sind heutige Computer wesentlich schneller als vor zehn Jahren, wodurch Zillions viel mehr Stellungen berechnen kann. Für Klin Zha heißt das, dass Zillions das Spiel grundsätzlich gut spielen kann und normalerweise gewinnt.
Zillions of Games bietet für Hobbyspieler ausreichende Spielstärke.

Ein paar Einschränkungen gibt es aber. Weist man Zillions Gold zu, baut es fast immer eine identische, weil optimale, Ausgangsstellung auf. Und die Spielvariante Kaggas Krone macht gegen die KI nur bedingt Spaß. Die KI versucht nicht, die Krone zu erreichen, solange sie eine Chance hat, das gegnerische Ziel zu fangen, denn dies ist mathematisch sinnvoller. Nur wenn die KI etwa beide Flieger verloren hat oder das menschliche Ziel perfekt verteidigt ist, versucht sie, die Krone zu bekommen. Das ist kein Mangel an der KI; ganz im Gegenteil zeigt sie, dass die Spielvariante Kaggas Krone selbst nicht gut durchdacht ist. Sinn macht sie nur gegen psychologisch beeinflussbare echte Mitspieler, die der Wunsch, als erster oben zu sein, vom optimalen Spiel ablenkt. Rein mathematisch aber ist die Variante eher nicht gelungen (und das wiederum liegt wohl daran, dass die Variante ursprünglich gar nicht für flache 2D-Bretter, sondern für pyramidenförmige 3D-Spielfelder gedacht war).

Davon abgesehen also, dass Zillions im höchsten Schwierigkeitsgrad immer optimal spielt und darum Ausgangsstellung und Kaggas Krone nicht so aufregend sind, kann man mit Zillions spannende Spiele erleben. Es macht Spaß, zu versuchen, die KI zu schlagen. Wer Zillions nicht mag, aber trotzdem Klin Zha gegen den PC spielen will, kann auf Februar 2014 hoffen: Für diesen Monat hat Billy Bennett eine Standalone-Version von Klin Zha angekündigt, die dann ohne Zillions laufen wird und dadurch eine auf Klin Zha optimierte Engine haben soll. Man darf gespannt sein...

Spiel gegen Menschen

Die bessere Alternative sind natürlich Mitspieler aus Fleisch und Blut. Sind die weit entfernt, kann man sich am einfachsten den jeweiligen Zug per E-Mail zusenden. Wie gezeigt wurde, hat jedes Dreieck auf dem Spielbrett eindeutige Koordinaten, und so kann man die Züge wie im Schach einfach aufschreiben. Üblich sind dafür die englischen Abkürzungen der Figuren. So zieht beispielsweise im Zug Sw E48 - D38 ein Tänzer (Swift) von Feld E48 nach D38. Im Zug Fl E49 x E16 schlägt ein von E49 kommender Flieger den auf auf E16 stehenden Stein. Und im Zug La+ H68V - I66 = La zieht ein Lanzenträger von H68 nach I66 und lässt dabei das vorher von ihm getragene Ziel auf H68 zurück. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach, wenn man sich an Abkürzungen und Koordinaten gewöhnt hat.

Auch Online-Spiel ist möglich. Das geht zwar mit Zillions, besser geeignet ist heutzutage aber das Klin Zha-Modul für die VASSAL-Engine. Mit dem in Java geschriebenen Open-Source-Programm VASSAL kann man alle möglichen Brettspiele über das Internet spielen, und im Gegensatz zu Zillions erhält es regelmäßig Aktualisierungen.

Am schönsten sind Brettspiele jedoch, wenn man Brett und Steine physisch vor sich hat. Klin Zha war nie als offizielles Merchandising-Produkt erhältlich, sodass man das Spiel nicht kaufen kann. Auf Billy Bennets Website lassen sich einfache Spielbretter und Spielsteine zum Ausdrucken generieren. Die kann man ausschneiden und sofort loslegen. Wem das nicht ausreicht, dem sind nur durch die eigene Fantasie und handwerklichen Fähigkeiten Grenzen gesetzt. Das Titelbild dieses Artikels auf der ersten Seite zeigt mein Klin Zha-Brett, das ich mit goldenem und grünem Buntstift auf ein dickes Stück beschichtete Pappe aus dem Bastelladen gezeichnet und anschließend in einen Bilderrahmen mit Glasplatte gesteckt habe. Die Spielsteine sind kleine Holzplättchen, auf die ich Klin Zha-Symbole gezeichnet habe. Sie wurden anschließend mit Klarlack versiegelt. Fotos weiterer schöner Umsetzungen sind bei tasigh.org/takzh und auf Facebook zu finden.

Die größte Herausforderung ist aber wohl, abseits von Star-Trek-Conventions oder Klingonen-Fan-Treffen interessierte Mitspieler zu finden. Außer einer Facebook-Gruppe und der Italian Klin Zha Society ist mir nichts bekannt. Vielleicht regt dieser Artikel ja dazu an, das Spiel etwas bekannter zu machen und sich zum Spielen zusammenzufinden, denn Klin Zha ist ein funktionierendes Spiel, dem man sich auch längerfristig ernsthaft widmen kann.

Mario Donick 7. Januar 2014 - 16:31 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert
Freylis 20 Gold-Gamer - 23126 - 7. Januar 2014 - 16:50 #

Wow, Mario, du hast dir ja wirklich Muehe gegeben mit diesem Artikel. Danke dafuer! Da hatte ich ja einige derbe Wissensluecken, von denen ich gar nichts wusste - angefangen damit, dass das Star Trek 3D-Chess tatsaechlich real war und sogar als Merchandising im Umlauf war. Danke auch fuer all die wertvollen Links, vor allem die Download-Version zum Ausprobieren. Absoluter KUDOS fuer dein Bemuehen! :]

Mario Donick 15 Kenner - 3216 - 7. Januar 2014 - 17:27 #

Ja, das 3D-Schach konnte man mal kaufen, ist aber eher als schöne Dekoration geeignet.

Die Downloads funktionieren wie im Artikel gesagt leider nur mit der Vollversion von Zillions of Games. Ob man die dafür nötigen 25 Dollar ausgeben will, ohne das Spiel schon mal gespielt zu haben, muss da jeder für sich entscheiden.

Für normales Schach lohnt sich Zillions nicht, das können andere Programme besser. Aber wenn man Varianten mag, ist Zillions eine gute Idee. (Gibt z.B. auch eine Zillions-Umsetzung von Dragon Chess des Dungeons&Dragons-Erfinders Gary Gygax).

Aber Billy Bennett arbeitet ja an einer Standalone-Umsetzung. Falls die gut werden sollte, werde ich bestimmt eine News dazu schreiben und diesen Artikel updaten.

Vollmeise 20 Gold-Gamer - 24564 - 7. Januar 2014 - 17:12 #

Sehr interessant. Hat nun John Fords das Spiel erfunden oder hat er nur beschrieben, was er schon gespielt hat? Ich fand bisher das 3D-Schach interessant und konnte bei einem Bekannten mal anspielen. Doch konnte es mich in der Realität nicht so in den Bann ziehen.

Mario Donick 15 Kenner - 3216 - 7. Januar 2014 - 17:19 #

John Ford beschreibt in seinem Buch die Namen der Figuren, grob ihre Eigenschaften (aber ohne konkrete Zahlen), den Aufbau des Spielfelds und nennt Namen und bestimmte Eigenschaften einiger Spielvarianten.

Die tatsächlich spielbaren Regeln wurden dann im Laufe der Zeit von Lesern des Buches entwickelt, ausprobiert und verfeinert. Auf der Seite von Billy Bennett ist ein altes Fanzine von 1992 digitialisiert, das mitverantwortlich für die Verbreitung war.

Das 3D-Schach hat das Problem, dass es nicht mit dem Ziel, ein (gut) funktionierendes Spiel zu entwickeln, designt wurde, sondern mit dem Ziel, dass es im Fernsehen gut aussieht und die Schauspieler leicht und deutlich sichtbare "Spielzüge" machen können. Dafür wurden die beweglichen Plattformen entwickelt. Für die Variante als Merchandise wurden dann zwar Regeln entwickelt, die irgendwie schon funktionieren, aber das ist nicht so richtig ausentwickelt.

Klin Zha ist dagegen historisch gewachsen und wurde durch Spielen weiterentwickelt, eben mit dem Ziel, ein gutes Spiel zu haben. Aber da es nie in den Serien oder Filmen auftrat, weil es nur aus einem Roman kommt, hat das kaum jemand gesehen, der nicht das Buch kennt.

Und nun haben wir die Situation, dass die Zahl derjenigen, die das Spiel kennen, abnimmt, denn das "klassische" Star Trek ist so gut wie tot. Klin Zha kann nur überleben, wenn man versucht, seine Vorzüge als eigenständiges Spiel herauszustellen und es etwas vom Star-Trek-Hintergrund zu lösen. Das versuche ich gerade :)

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - P - 1673 - 7. Januar 2014 - 22:29 #

Ist ja echt aus einer Nische gewachsen. Ich liebe TOS, aber hab noch nie ein Star Trek Buch gelesen.

Finde solche Spiele aber gerade WEGEN dem Trek-Hintergrund super, hätt ich nicht "klingonisch" irgendwo gelesen, hätte ich wohl nichts über ein Schach-Derivat gelesen.

Mal sehen, ob sich ein nettes Spielfeld basteln lässt.

Mario Donick 15 Kenner - 3216 - 8. Januar 2014 - 10:15 #

Der klingonische Hintergrund, der in dem Roman beschrieben wird, ist auch tatsächlich ganz spannend, aber sowas hat auch den Effekt, dass schnell gesagt wird: Ach, ist eh nur für Nerds. Darum hab ich da nicht weiter was zu gesagt.

Die Klingonen in dem Roman (der ca. 20 Jahre nach dem Erstkontakt mit den Klingonen spielt, also lange vor Krik) entsprechen aber fast gar nicht dem, was man in TNG, DS9 usw. über sie erfährt. Sie aind sehr kriegerisch und auf Ehre bedacht, und es wird auch Kahless zitiert, sie wirken dabei eher japanisch inspiriert und weit eleganter, kultivierter als die Fernsehklingonen. Sie sprechen auch nicht das offizielle Klingonisch, das es damals noch nicht vollständig gab, sondern "Klingonaase", und ihre Heimatwelt heißt Klinzhai. "Zha" heißt Spiel und "Klin" ist sozusagen das Prinzip allen Klingonischens; das im Spiel zu fangende Ziel mit dem Klingonensymbol drauf symbolisiert dieses Klin. Daher wird im Buch auch diskutiert, ob es nicht ein Komerex Zha gibt. (Komerex ist "die wachsende Struktur", was von der Föderation als "Imperium" vereinfacht übersetzt wird.)

Insgesamt zeigt der Roman eine Version der Klingonen, die es so nie in den Canon des offiziellen Star Trek geschafft hat. Da wurde ja eher auf plakative Äußerlichkeiten wie Schmerzstockrituale und lebende Würmer zum Essen Wert gelegt. Am besten passt das Buch noch zu den Klingonen in "Das unentdeckte Land" und dann zu ein paar Folgen, wo es um Politik geht.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - P - 1673 - 8. Januar 2014 - 15:58 #

Danke für den Hintergrund. Das mit dem "nur für Nerds" mag wohl wahr sein. Wobei ich mich nicht als solchen bezeichnen würde, und meine Freundin auch nicht - die mag Star Trek eh erst, seit sie gemerkt hat, wie sehr Sheldon Cooper aus Big Bang Theory Mr. Spock nachempfunden ist.
Muss sagen, dass ich mich in der ganzen Handlung von TNG und DS9 nicht wirklich auskenne. TOS und Voyager hab ich da immer bevorzugt. Und bei Beiden werden (zumindest mein subjektives Empfinden) die Klingonen eben durchaus irgendwie "kultiviert" dargestellt.
Allgemein finde ich den Hintergrund der Klingonen und Romulaner ziemlich spannend (und ich liebe die Designs der Raumschiffe), vor allem im Wandel von TOS zu den neueren Serien.

Mario Donick 15 Kenner - 3216 - 8. Januar 2014 - 16:22 #

Hm, "kultiviert" ist vielleicht nicht das richtige Wort. Ich meine damit ruhiger, nachdenklicher. Insgesamt etwas ernstzunehmender. Die offiziellen Klingonen werden, wenn sie die "Bösen" sind, manchmal eher als abstoßende Witzfiguren dargestellt, z.B. Lursa und B'Etor, oder wirken so aggressiv, dass man sich fragt, wie die so lange überleben konnten. Ruhigere Vertreter haben dann entweder schon lange mit/bei Menschen gelebt, oder sind schon genetisch halb menschlich.

Leider ist das auch alles nicht konsequent. Je nachdem was die Drehbuchautoren gerade brauchten halt. Die Folgen, in denen der Hohe Rat eine Rolle spielt, oder die Kahless-Geschichten in DS9, sind nicht schlecht.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - P - 1673 - 8. Januar 2014 - 18:20 #

Ja, das wollte ich nicht so schreiben, aber je nach Dramaturgie wurde das halt so hingebogen.
Hab aber durchaus Szenen in Erinnerung, wo die Klingonen eben ernstgenommen wurden (oder ernstzunehmend dargestellt wurden). Leider kann ich dir nicht sagen welche (oder es war Das unentdeckte Land!?).

Mario Donick 15 Kenner - 3216 - 8. Januar 2014 - 18:47 #

"Das unentdeckte Land" zeigt die imo glaubwürdigsten Klingonen des ganzen Franchise. Oder es kommt mir nur so vor -- vielleicht sind es auch einfach nur die menschenähnlichsten Klingonen. So oder so, guter Film :) Und wie gesagt, es gibt Serienfolgen, in denen es um Politik oder Identität geht, da sind sie auch glaubwürdig dargestellt.

Aber an was denken die meisten Leute denn, wenn sie den Namen hören? Viele an die Sprache. Aber oft werden sie auch mit Vulkaniern verwechselt (jedenfalls ist das meine Erfahrung -.- ) oder man stellt sich kriegswütige dreckige stinkende "Barbaren" vor.

vicbrother (unregistriert) 7. Januar 2014 - 17:42 #

Die langwierige Entwicklung der Figuren im normalen Schach ist eine Eröffnung und interessante Spielphase ;)

Wie lange dauert eine Partie normalerweise?

Mario Donick 15 Kenner - 3216 - 7. Januar 2014 - 18:07 #

Das weiß ich doch :) Es war auch keinesfalls als Kritik gemeint!

Zur Spieldauer:

THEORETISCH wird sich der goldene Spieler vorher Gedanken über seine Ausgangsstellung gemacht haben und kann diese daher in kurzer Zeit aufbauen. Der grüne Spieler kann dann seine Antwort darauf aufbauen, was schon etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Im Prinzip kann man diese Phase auch Eröffnung nennen.

Das eigentliche Spiel (nach dem Aufbauen) kann ähnlich viel Zeit (evtl. etwas weniger) in Anspruch nehmen wie Schach ab etwa dem Mittelspiel, vorausgesetzt, die Spieler wollen gewinnen.

In der PRAXIS habe ich sowohl sehr kurze Partien erlebt (die in der Regel dadurch so kurz waren, dass einer der Spieler sehr dumme Fehler gemacht hat), als auch Partien, die an die zwei Stunden gingen (wo dann beide Spieler konzentriert waren und gewinnen wollten).

Erynaur (unregistriert) 7. Januar 2014 - 18:36 #

Ich bleibe bei Klingon-Scrabble ;)
Aber schöner Artikel!

Nachtfischer 16 Übertalent - 5632 - 7. Januar 2014 - 18:58 #

Wieder sehr schön geschrieben, Mario! Spitze, wie du (auch in Sachen: "Wo und wie kriege ich das?") ins Detail gehst.

Und toll, dass GG hier auch nicht-digitales Spielen unterstützt. :)

Zaunpfahl 19 Megatalent - 17564 - 7. Januar 2014 - 20:19 #

Klasse Artikel!
Das 3D-Schach konnte ich mal auf ner Convention ausprobieren mit jemandem der Erfahrung damit hatte und die Regeln leicht modifiziert von irgendwoher hatte. Da ich aber schon im normalen Schach nicht allzu gut bin, wurde das aber nur zwei-drei sehr kurze Partien. Man kann es tatsächlich spielen, aber es ist unnötig kompliziert und mit den mehreren Ebenen nicht wirklich durchdacht.

Das inspiriert mich fast mal an meinen Ideen für ein "PC-Versionen von Brettspielen" Video weiter zu stricken. Aber nur fast... Erst wird noch was anderes in Kürze produziert ;)

RoT 19 Megatalent - P - 18887 - 7. Januar 2014 - 21:38 #

leider nur kurz überflogen, aber klingt interessant und nach einem gut recherchierten artikel, danke für die mühe...

Der Marian 21 Motivator - - 27214 - 7. Januar 2014 - 21:53 #

Beeindruckender Artikel. Macht Lust auf selber mal anspielen.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 86784 - 8. Januar 2014 - 10:52 #

Siehst du Mario, geht doch. Du hast mich zwar nicht überredet das Spiel zu testen, aber diesmal war dein Artikel wirklich flüssig und gut geschrieben. Weiter so !

Mario Donick 15 Kenner - 3216 - 8. Januar 2014 - 12:18 #

Freut mich, dass es dir gefallen hat. Der Schreibstil liegt aber wirklich auch am Thema; es ist schwer, sehr abstrakte theoretische Konzepte so zu verpacken, dass sie einfach lesbar sind ohne vereinfacht zu sein. Gerade wenn es um Begriffe und kleine Details ihrer Definitionen geht ...

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 86784 - 8. Januar 2014 - 22:44 #

Na ja vergiss nicht für nicht Star Trek Fans wie mich sind auch hier einige Begriffe abstrakt. Aber du hast es trotzdem sehr unterhaltsam verpackt. Übrigens fehlt mir hier noch eine Rubrik für Brettspiele, wäre das nichts für dich ?

Mario Donick 15 Kenner - 3216 - 9. Januar 2014 - 10:27 #

Ich würde gerne was über Brettspiele LESEN; schreiben könnte ich nur, wenn ich mich da ausreichend kompetent fühlte. Bei Klin Zha war das ganz gut möglich, und ich könnte evtl. mal noch die ein oder andere weitere Schachvariante vorstellen.

vicbrother (unregistriert) 9. Januar 2014 - 13:21 #

Stell doch mal die Variante Tandem vor (aber die Bauern dürfen nicht auf die 8-Reihe-Direkt-Umwandelnd eingesetzt werden und Einsetzungen mit Matt sind erlaubt) :)

Mario Donick 15 Kenner - 3216 - 9. Januar 2014 - 14:48 #

Hab ich noch nicht gespielt, kann ich daher nix Fundiertes zu sagen :(

vicbrother (unregistriert) 9. Januar 2014 - 16:02 #

Das ist doch die beste Variante überhaupt - und vor allem Mehrspielerfähig! :D

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 86784 - 9. Januar 2014 - 13:38 #

Schade. Da GG ja ein Spiele Magazin ist und selbst der Chef anscheinend gerne Brettspiele spielt, wäre so eine Rubrik echt nicht übel.

Mario Donick 15 Kenner - 3216 - 9. Januar 2014 - 14:45 #

Ich finde, das sollte dann der Chef selbst machen. :)

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 86784 - 9. Januar 2014 - 15:25 #

Genau. Hallo Herr Langer, übernehmen sie !! :)