Gaming-Headset Teufel „Cage“ User-Artikel

Allrounder im User-Test

Daniel Gast / 26. Dezember 2017 - 14:44 — vor 45 Wochen aktualisiert
Mitte dieses Jahres veröffentlichte der Berliner Lautsprecherhersteller Teufel erstmals ein Gaming-Headset. Dafür ließen sich die Entwickler viel Zeit. Ob es sich gelohnt hat, erfahrt ihr im User-Test von Daniel Gast.
Teufel steigt mit dem neuen Gaming-Headset in einen hart umkämpften Markt ein. Bei einem Preis von aktuell knapp 170 Euro sind die Erwartungen natürlich hoch. Schon beim Auspacken fällt die gute Verarbeitung auf: Besonders auffällig ist die namensgebende Aluminium-Aufhängung der Kopfhörer, die aus einem einzelnen Aluminium-Stück hergestellt wird. Der Bügel fällt etwas schmal aus, ist aber mit Kunstleder und guter Fütterung angenehm zu tragen. Dank Federstahlverstärkung soll er ebenso robust wie die Aufhängung sein. Insgesamt passen sich Bügel und Ohrmuscheln im Selbstversuch gut der Kopfform an, die Größe könnt ihr individuell einstellen. Trotz der robusten Materialien gehört das „Cage“ mit 310 Gramm noch zu den mittelschweren Modellen. Im Test konnte auch bei langem Tragen kein starkes Drücken auf den Ohren festgestellt werden. Das verspricht auch bei langen Gaming-Nächten einen guten Tragekomfort.
 
Das Teufel „Cage“ ist ebenso robust und schlicht verpackt wie der Kopfhörer kreiert wurde.

Geringe Außenabschirmung

Das Headset sitzt beim Tragen weder zu fest noch zu locker. Allerdings lassen die Ohrmuscheln bei diesem On-Ear-Headset durchaus noch Luft durch. Dadurch ist die Isolierung von Außengeräuschen nicht so stark wie bei manch anderem Gaming-Headset mit ebenfalls geschlossener Bauweise. Entscheidend ist hier im Zweifel der Einsatzort: Im ruhigen Zockerzimmer gibt es keine störenden Außengeräusche und manch einer unter euch möchte sich beim Sprechen mit anderen Mitspielern auch selbst noch gut hören können. Manch anderer möchte sich vielleicht von Störgeräuschen wie dem herumschreienden kleinen Bruder abschotten. Ob die geringe Isolierung also ein Vor- oder Nachteil ist, hängt ganz von euch und eurem Umfeld ab.
 

Vielseitige Anpassungsmöglichkeiten

Immerhin ist das Headset vielseitig einsetzbar, etwa auch als Kopfhörer zum Musik hören in der Bahn. Um unterwegs nicht mit einem leuchtenden Teufel-Logo auf beiden Seite herumlaufen zu müssen, bleibt das Licht bei Anschluss mit dem 3,5mm-Klinkenkabel dunkel. Die vollständigen Features könnt ihr erst bei Anschluss per beiliegendem USB-Kabel und der Installation der zugehörigen Software Teufel Audio Center nutzen. Jetzt leuchtet auch das Teufel-Logo auf beiden Seiten in einem kräftigen Rot und um den Klang kümmert sich der integrierte C-Media-Audiochip. Der erreicht theoretisch eine maximale Abtast- und Bit-Rate von 96 KHz bei 24 Bit. Mit der Software könnt ihr mit dem Lautstärkeregler und dem Equalizer den Sound eurem Geschmack und eurem Verwendungszweck anpassen. So könnt ihr eure eigenen Audio-Profile anlegen oder voreingestellte Profile wie „Jazz“, „Klassik“ oder „Rock“ nutzen. Ebenso könnt ihr den „Xear Surround“ aktivieren und zwischen Music- und Movie-Mode wechseln. Letzterer bietet virtuellen 7.1-Surround-Sound, zudem könnt ihr die simulierte Raumgröße einstellen. Die anderen Optionen der Software ermöglichen noch weitere kleine Anpassungen und Klangverbesserungen.
 
Die Xear-Surround-Option mit virtuellem 7.1-Surround-Sound ist eine von vielen möglichen Einstellungen. Dazu müsst ihr den Treiber für das Gaming-Headset von der Teufel-Webseite herunterladen.
 

Klanglich ein Allrounder

All diese Anpassungs- und Verbesserungsmöglichkeiten wären allerdings ohne
Für alle unter euch, die noch die „idealen“ Equalizer-Einstellungen für Musik suchen: +3, +6, +9, +7, +6, +5, +7, +9, +11, +8 dB.
einen guten Klang des Gaming-Headsets nur wenig wert. Im Test überzeugt mich das Teufel „Cage“ bei den Spielen FIFA 18, Mittelerde - Schatten des Krieges und South Park - Die rektakuläre Zerreißprobe mit einem sehr ausgewogenen Klang. Das zeigte sich besonders bei den vielen Dialogen des neuen South Park-Titels oder im Story-Modus von FIFA 18. Dort sind die Gespräche stets klar verständlich, zudem wirken sie sehr natürlich. Bei Mittelerde finden sich neben den Zwischensequenzen auch viele actionhaltige Situationen. Dabei ist der Bass durchaus ausreichend. Wenn ihr allerdings noch mehr Druck auf den Ohren benötigt, könnt ihr per Software entsprechend nachregeln. Klanglich ist das Teufel Cage durch die hohe Klangtreue des 40-mm-Treibers zumindest in diesen Titeln ein echter Allrounder, statt nur ein Gaming-Headset.
 

Flexibel telefonieren mit Tücken

Auch das separate Mikrofon bietet eine ebenso gute Klangtreue und ist für TeamSpeak oder Discord ausreichend. Je nach Belieben könnt ihr es rechts oder links am Headset anbringen oder auch ganz weglassen. Die Stimmqualität eines guten Kondensatormikrofons schlägt es allerdings nicht. Dafür könnt ihr das Headset auch flexibel zum Telefonieren verwenden: Dazu verbindet ihr das Headset selbst mit dem PC via USB und schließt Smartphone per Klinkenkabel an. Erhaltet ihr nun einen Anruf, könnt ihr diesen per Knopfdruck am Kopfhörer annehmen. Zweifach verkabelt vermindert es allerdings das „Freiheitsgefühl“ beim Tragen. Außerdem sorgt die an sich gut gelungene Isolierung der beiden Kabel bei Reibung für sehr unangenehme Geräusche. Daher solltet ihr die Kabel möglichst auf der Seite, auf der der PC steht. Das vermindert die Kabelgeräusche deutlich.
 

Fazit

Teufel kann mit seinem ersten Gaming-Headset vor allem durch eine gute und hochwertige Verarbeitung glänzen. Die Anpassungsmöglichkeiten sind vielseitig und der Klinkenanschluss ermöglicht verschiedenste Einsatzmöglichkeiten für Smartphone- und Konsolenspieler. Klanglich überzeugt das Headset im Test vor allem mit seiner hohen Klangtreue. Trotz der guten Voreinstellung sollten ambitionierte Gamer das Cage jedoch mit dem USB-Anschluss und der dazugehörigen Software zu nutzen. Dann könnt ihr mittels Equalizer und vieler „Spielereien“ wie virtuellem 7.1-Surround-Sound alles aus Teufels neuem Produkt herausholen. Flexibel telefonieren und Anrufe entgegennehmen ist ebenso möglich, doch die Doppelverkabelung raubt Freiheitsgefühl und führt zudem zu lästigen Kabelgeräuschen. Insgesamt hat Teufel mit dem „Cage“ ein hohes Niveau bewiesen, das mit der Konkurrenz meiner Meinung nach durchaus mithalten kann.
 
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Teufels erstes Gaming-Headset lässt sich zusammenfalten, sodass ihr es mobil besser transportieren könnt. Klein und dezent ist der On-Ear-Kopfhörer natürlich nicht.
Daniel Gast 26. Dezember 2017 - 14:44 — vor 45 Wochen aktualisiert
Maik 20 Gold-Gamer - P - 23122 - 26. Dezember 2017 - 12:28 #

Danke für den Artikel. Ich bin sowieso auf der Suche nach einem USB-Headset, daher danke für die Einsichten zu diesem Produkt.

Drugh 15 Kenner - P - 3256 - 27. Dezember 2017 - 6:19 #

Ebenfalls sehr gutes USB: Arctis Serie von SteelSeries.

CptnKewl 21 Motivator - - 25072 - 26. Dezember 2017 - 12:33 #

Hi,

die Ankerpunkte scheinen nicht richtig zu funktionieren. Beim Klick auf Fazit: http://www.gamersglobal.de/user-artikel/gaming-headset-teufel-cage-im-user-test#h3num5

wird bei mir die Artikelübersicht geladen. Win10/Edge

ChrisL Unendliches Abo - P - 153682 - 26. Dezember 2017 - 13:24 #

Besten Dank für den Hinweis, ist korrigiert.

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - P - 126188 - 26. Dezember 2017 - 14:40 #

Danke für den Test. Gut zu wissen, dass das Teil nichts für mich ist. Bin ansonsten Teufel gegenüber relativ aufgeschlossen. Aktuell hab ich ein Teufel 5.1 System am PC.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 125198 - 26. Dezember 2017 - 14:46 #

Zweimal ein Teufelsystem gehabt, zweimal nach drei bzw. vier Jahren abgeraucht. Bei mir kommt nichts mehr von Teufel ins Haus.

Jac 17 Shapeshifter - P - 7856 - 26. Dezember 2017 - 16:08 #

Ich hatte mal so ein Problem nach 5 Jahren mit meinem Teufel-Subwoofer. War aber bei 12 Jahren Garantie schmerzfrei. Hat so ca. 10 Tage gebraucht, dann war er repariert zurück.
Die Teufel-Boxen habe ich nun insgesamt 10 Jahre im Einsatz und bin sehr zufrieden. So unterschiedlich können Erlebnisse sein.

Drugh 15 Kenner - P - 3256 - 27. Dezember 2017 - 6:20 #

Alleine 12 Jahre Garantie, das gibts ja fast nirgends.

Frankman69 (unregistriert) 26. Dezember 2017 - 15:38 #

Bin ich der Einzige, der es unverschämt findet, bei Headsets oder Kophörern ab 150,- € aufwärts KUNSTleder zu verwenden?

stylopath 16 Übertalent - 5220 - 26. Dezember 2017 - 15:38 #

Danke für den Test, ein paar (nützlichere) Bilder wären schön gewesen, wie und wo befestigt man das Micro, Anschlüße für USB/Klinke...etc...

Ansonsten ist der Preis stolz, ich hab noch an meiner Heimkinoanlage Teufel-LS aus der Zeit als Sie noch "richtige" Laustsprecher gebaut haben (M200, M80, M4000/M6000 etc...), ich kann mir vorstellen das das HS gut funktioniert, aber für 170€ kauf ich mir ein günstigeres und geh mit dem Restgeld mit meiner Freundin essen.

Jac 17 Shapeshifter - P - 7856 - 26. Dezember 2017 - 16:10 #

Sehr schöner User-Artikel, danke für die Mühe! Mir selbst zu teuer, aber das ist ja Geschmackssache.

Daniel Gast 12 Trollwächter - 1042 - 26. Dezember 2017 - 16:45 #

Mein Beyerdynamics MX300 hat stolze 300 € gekostet. Und da kann ich das für mich nutzlose Mikro nicht abnehmen ;)

Preis ist schon nicht gering, aber ist immer eine Frage der Relation. Ich persönlich fand es eher günstig weil es nur den halben Preis hatte. Und ich hab es gegen mein MX 300 ausgetauscht. :)

TheRaffer 18 Doppel-Voter - - 11575 - 27. Dezember 2017 - 13:56 #

Ich bin witzigerweise gerade auf der Suche nach einem soliden Kopfhörer mit Mikro, aber das Gerät ist mir persönlich nun auch zu teuer.

Etwas günstiger darf es ruhig sein, denn ich trage es nicht sooo häufig.

ganga Community-Moderator - P - 19639 - 27. Dezember 2017 - 15:43 #

Kann wie schon mal geschrieben dass Hyper X Cloud II nur empfehlen. Finde Sound und Verarbeitung für den Preis Top. Bin aber auch kein Soundfetichist, aber für mich war es genau das richtige. Man kriegt aber nicht mehr viel von der Umwelt mit, falls einen das stört.

TheRaffer 18 Doppel-Voter - - 11575 - 28. Dezember 2017 - 11:29 #

Danke :)

altos (unregistriert) 26. Dezember 2017 - 16:48 #

Ich habe auch das MX300 oder das von Teufel im Auge. Welche anderen Headsets würdet ihr im Bereich 150-300€ empfehlen?

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 12102 - 26. Dezember 2017 - 17:38 #

Gaming-Headsets haben generell - verdientermaßen - einen schlechten Ruf. Und Teufel im Allgemeinen sowieso. Die Kopfhörer sollen aber wohl ganz brauchbar sein. Was hier fehlt, ist eine ausführliche Behandlung des Klangs. Das ist eigentlich das wichtigste beim Kopfhörer.

Inso 16 Übertalent - P - 4950 - 26. Dezember 2017 - 18:25 #

Dem stimme ich absolut zu.
Wenn ich ´nen AKG K701 mittlerweile für ~150€ bekomme, und der klanglich auf Studioniveau agiert, möchte ich schon wissen wie sich der Teufel mit ~160€ dagegen schlägt.
Klar kämen bei dem AKG noch ´ne halbwegs ordentliche Soundkarte (mindestend Xonar DG für 30€, um ihn richtig auszufahren natürlich ne STX für 160 :) ) und nen Mikrofon, bei denen die meisten schon für 10€ akzeptabelen TS-Klang bieten.
Dafür hat man aber dann auch nen wirklich guten, ausgewogenen Klang auf den Ohren, den Anlagen erst ab 1000€ überhaupt erreichen.
Bei 30€ Gaming-Headsets frage ich nicht groß anch dem Klang, bei mehr als 100€ kann man jedoch schon entsprechendes erwarten. Jedoch habe ich noch kein Gaming-Hs gesehen, das mehr als Bass und nen halbwegs angenehmen Sitz geboten hat.

daenemarque 11 Forenversteher - 686 - 27. Dezember 2017 - 10:34 #

Ich stehe zwar auch auf gute Studio Kopfhörer, aber der Einsatzzweck ist ja schon ein anderer. Im Studio will ich unverfälschten klären Stereo Sound, beim gaming aber vielleicht mehr wumms und den Eindruck von surround sound. Kann man meiner Meinung nach nicht wirklich vergleichen.

Aladan 24 Trolljäger - P - 49381 - 27. Dezember 2017 - 10:39 #

Gut gemixter (virtueller) Raumklang ist in einigen Spielen vor allem ein wichtiges Element. Wenn man allein durch Geräusche deuten kann, woher z. B. ein Angriff erfolgt, ist das ein echter Vorteil.

Inso 16 Übertalent - P - 4950 - 27. Dezember 2017 - 12:30 #

Wait: dein KopfHörer macht Stereo, ziemlich egal welcher, einmal Hoch/Mittel- und Tieftöner bzw Kombis - alles andere ist ein Upmix davor. Da haben Spiele mittlerweile ihre eigenen Systeme, den Klang für Kopfhörer hochzumischen, da bringt mir ein Gaming-Headset an sich nichts. Einiges geht natürlich noch über die Soundkarte: Die Asus-Karten haben dann noch die Möglichkeit zb Dolby Headphone in drei Abstufungen dazuzuschlaten, das den Ton dann noch mal auf eine breitere Bühne bringt. Ich weiss, um die Jahrtausendwende gab es da noch EAX und Co weil der Sound sonst wirklich nix war - das machen die Spiele aber mittlerweile alle direkt, da braucht man keinen extra Upmix mehr, gibt es in dem Sinne auch gar nicht mehr. Die Creative-Karten basteln so teils noch was rum, analog zu Dolby Headphone und Co - das macht den Sound jedoch nur anders, da ist kein Zugewinn mehr da. Vieles zielt wirklich nur darauf ab, die Töne zu verstärken, die ein schlechter KH sonst verschluckt, um sich wieder dem Niveau eines guten Kopfhörers anzunähern - nur halt schlechter und synthetischer.
Auch der Wumms ist nicht schlechter nur weil wir von einem Studiokopfhörer reden - selbst die AKGs sind mittlerweile auf "ordentlich" Bass getrimmt. Falls das nicht reicht, FlexBass hoch oder mit dem EQ die tiefen Bereiche anheben, fertig.
Wichtig dabei ist imo jedoch, das es nicht _nur_ Bass ist - und das ist das Problem vieler Headsets. Five Finger Death Punch auf ordentlicher Lautstärke, und die Double-Base drückt mir auf jeden Fall langsam den Kitt aus der Brille - trotzdem kann ich aber bei dem Schlagzeug noch genau die Position im Raum orten. Und ich meine jetzt nicht nur die Position des Schlagzeugs, ich meine ich kann jede Drum ganz exakt im Raum orten, und erkenne die Positionsveränderung wenn er von einer auf die andere wechselt, wirklich absolut präzise im Raum. Und genau _diese_ Ortung hat man auch bei Spielen. Da kommt es auf den Kopfhörer an, wie fein er auflöst, und genau dabei versagen im Normalfall die Headsets und in meinen Augen auch viele teure normale Kopfhörer.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 12102 - 27. Dezember 2017 - 15:15 #

Ein Kopfhörer muss nicht mehr als zwei Treiber haben, Du hast ja auch nur zwei Ohren. Surround Sound liefert entweder ein Virtueller DSP wie Dolby Headphone (o.ä.) oder direkt eine Binaurale Aufnahme.

Und "mehr Wumms" oder ähnlich ist nun einmal Geschmackssache. Ich persönlich bevorzuge stets neutral abgestimmte Hörer und Lautsprecher. Andere stehen eher auf die "Badewanne". Muss jeder selber wissen, und kaufen, was ihm gefällt.

"Gaming-Headsets" sind dagegen in aller Regel einfach Marketingblasen. Die verwendeten Kopfhörer sind meist nicht das wert, was verlangt wird, und auch das verbaute Mikrofon ist eher im Niedrigstpreis-Segment angesiedelt. Das P/L stimmt (bis auf sehr wenige Ausnahmen) einfach nicht.

TSH-Lightning 20 Gold-Gamer - P - 21127 - 26. Dezember 2017 - 19:42 #

Solche Tests zu Audioequipment sind natürlich rein subjektiv, da man für einen objektiven Test viel Technik, die richtige Umgebung und Erfahrung benötigt. Hier kann nur die Verarbeitungsqualität, der Komfort und die Funktionen behandelt werden. Insgesamt trotzdem ganz stimmig. Mir persönlich gefällt die Beleuchtung und der USB Audio Kram (Surround Music Emulation für Stereokopfhörer?) nicht, was man ja durch die 3,5 mm Klinke ändern kann. Wenn aber das Mikrophon nicht so toll ist, dann kann man sich auch gleich einen besseren Kopfhörer kaufen.

Aladan 24 Trolljäger - P - 49381 - 26. Dezember 2017 - 20:47 #

Nicht übel das Ding. Aber ich bleibe dann doch bei meinen günstigeren HyperX. :-D

ganga Community-Moderator - P - 19639 - 27. Dezember 2017 - 10:15 #

Ich bin mit meinem Cloud 2 extrem zufrieden.

Aladan 24 Trolljäger - P - 49381 - 27. Dezember 2017 - 10:40 #

Ja, ist wirklich ein sehr feines Headset mit viel Komfort und einem anständigen Preis.

Spiritogre 19 Megatalent - 13236 - 26. Dezember 2017 - 21:04 #

Nie wieder Headsets. Kopfhörer und extra Mikro sind heutzutage die erste Wahl.

Daniel Gast 12 Trollwächter - 1042 - 26. Dezember 2017 - 21:08 #

Einfach kein Mikro anschließen und schon hast du einen Kopfhörer ;) Mach ich auch so.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 12674 - 26. Dezember 2017 - 23:06 #

Kannst du eins empfehlen? Mein Zalman ClipMic finde ich nicht so toll.

Inso 16 Übertalent - P - 4950 - 26. Dezember 2017 - 23:13 #

Ich schmeisse hier einfach mal das Samson Go Mic dazu. Hatte das jahrelang an den Monitor geclipt und war sehr zufrieden damit. Liegt aktuell bei 33€.

Daniel Gast 12 Trollwächter - 1042 - 26. Dezember 2017 - 23:44 #

Hab das Rode Podcaster.

Das Go Mic ist da schon deutlich preiswerter. Sollte dicke reichen für normale Nutzung.

mark846 09 Triple-Talent - P - 349 - 27. Dezember 2017 - 8:26 #

Ich bin von dem Headset überhaupt nicht überzeugt und werde es daher zurück schicken. Klanglich bei weitem unter meinem Logitech G930 und das Mikro ist störend im Sichtfeld.

Ich kann die guten Tests nicht nachvollziehen.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 12102 - 27. Dezember 2017 - 15:16 #

Hartes Urteil, vor allem da ich weiß, wie schlecht bereits das G930 klingt. Tja, so kann man vom Teufel wohl nur abraten.

Daniel Gast 12 Trollwächter - 1042 - 29. Dezember 2017 - 8:23 #

Ich kann das Urteil nicht so bestätigen. Das Mikro ist sehr flexibel verstellbar. Wenn ich das jetzt mit dem starren, klobigen Mikro vom G930 vergleiche, ist das Urteil zum Cage-Mikro schon verwunderlich.

Zum Klang des G930 kann ich nichts sagen, da ich es selbst nie getestet habe. Fakt ist aber, laut Amazon sagen immerhin 1600 Leute im Durchschnitt, dass es eher nicht das gelbe vom Ei ist. Schon repräsentativ. Wie im Test auch beschrieben, halte ich den Klang für sehr gut. Aber gut, vielleicht hast du ja auch ein Montagamodell erwischt? :D

Tr1nity 28 Endgamer - P - 103472 - 28. Dezember 2017 - 19:53 #

Mein Creative Fatal1ty hat gerade am Wochenende erste Anzeichen von Tonwacklern am Kabel direkt am Hörer (ist auch schon mind. 6-7 Jahre alt) gezeigt. Hab wieder ein Fatal1ty bestellt. Da weiß ich was ich hab für 30,00 Euro, besonders was Kopfgröße und Wohlgefühl auch nach vielen Stunden als Brillenträger angeht. Kopfhörer bei dieser Preisklasse halte ich für unverschämt überteuert.

Pro4you 19 Megatalent - 14381 - 28. Dezember 2017 - 21:36 #

"Kopfhörer bei dieser Preisklasse halte ich für unverschämt überteuert." Ähnlich wie andere die von außen auf Videospiele schauen und es als Zeitverschwendung anerkennen. Man muss sich halt mit Dingen in Kern mehr beschäftigen um nachvollziehen zu können worum es da wirklich geht. Ich halte deine Aussage in diesem sinne für unverschämt^^ Aber klar wer sich mit 30 Euro Dosen zufrieden gibt der wird soetwas auch nie nachvollziehen.

Aber im Gegenzug kaufen sich dann für 400€ eine Konsole oder gar für etwa 1000 Euro einen PC der nach wenigen Jahren veraltet ist. Oder gar 150 für einen 'Elite Controller',60€ für eine Tastatur oder dergleichen.

Inso 16 Übertalent - P - 4950 - 28. Dezember 2017 - 22:52 #

Hab gerade heute einen Meinungskasten in der PcGH gelesen, wo es darum ging das Leute 800€ in Grafikkarten investieren, und bei Monitoren (die meist mehrere Grafikkartengenerationen überdauern) dann anfangen zu sparen.
Kopfhörer bzw Boxen sind imo die gleiche Sparte - halten ewig, nutzt man ewig, einmal Geld investiert und man hat jahr(zehnt)e Freude dran..

Pro4you 19 Megatalent - 14381 - 28. Dezember 2017 - 23:27 #

Eben. Zumal Kopfhörer/Boxen vielseitig einsetzbar sind

Spiritogre 19 Megatalent - 13236 - 29. Dezember 2017 - 15:41 #

Ja, ich finde es auch immer wieder belustigend, wenn dann die "high end"-Nerds kommen und von ihrem Setup mit GF 1080 und GSync 140HZ Monitor schwärmen, das dann aber ein absolut beschissenes Bild gibt, weil der "Gaming"-Monitor nun mal nur ein grottig schlechtes TN Panel verbaut hat, das zwar schnell schaltet aber eben eine beschissene Farbdarstellung und Stabilität hat.

Aladan 24 Trolljäger - P - 49381 - 31. Dezember 2017 - 13:58 #

Wie du aber schon selbst schreibst ist ein TN Panel keinesfalls eine "scheiß" Wahl. Die geringere Latenz ist vor allem bei Reflexbasierten Multiplayer Spielen die erste Wahl, wenn man seine Ausrüstung optimieren möchte, auch wenn ein IPS Display die bessere Farbdarstellung hat.

Deswegen haben solche Leute meist auch zwei Monitore. Einen IPS für Singleplayer Spiele und einen TN für den Multiplayer.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 12102 - 2. Januar 2018 - 20:58 #

> Kopfhörer bei dieser Preisklasse halte ich für unverschämt überteuert.

Ein Superlux HD681 (~25€) und ein Zalman ZM-1 Micro (~8€) sind garantiert um längen besser als das Fatal1ty und preislich genau gleich. Der Aussage kann ich absolut nicht zustimmen.

Pro4you 19 Megatalent - 14381 - 28. Dezember 2017 - 14:22 #

"Bei einem Preis von aktuell knapp 170 Euro sind die Erwartungen natürlich hoch." Ist das so? Für einen guten Kopfhörer in Richtung Beyerdynamic DT990 ist das nicht allzuviel Geld, zudem hat das Ding ein Mikro. Teufel ist jetzt nicht so DIE Kopfhörer Marke, aber wenn der Klang stimmt passen 170€ doch. Viele Gaminghead Sets sind einfach überteuter Plastikmüll.

Mir wäre es lieber gewesen, du schreibst noch hinzu was deine Klanglichen Referenzen sind um so einen Vergleich zu anderen Modellen ziehen zu können. So finde ich die Klangaussage sehr schwammig.

ganga Community-Moderator - P - 19639 - 28. Dezember 2017 - 18:14 #

Naja 170€ finde ich ne ganz schöne Hausnummer, ich käme nicht auf die Idee soviel Geld in einen Kopfhörer zu investieren.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 12674 - 28. Dezember 2017 - 20:04 #

Das kommt immer auf die Ansprüche und auf die Nutzdauer an. Wenn du das Teil jeden Tag 3h aufhast, kaufst du automatisch bessere als nur mal ab und zu für ne LAN Party.

ganga Community-Moderator - P - 19639 - 29. Dezember 2017 - 13:06 #

Das stimmt natürlich. Ich würde tippen, dass die meisten eher weniger für Headsets oder Kopfhörer ausgeben. Ist glaube ich einfach ein Aspekt bei dem die meisten eher sparen. Ich hab auch mal ne zeitlang viel CoD gespielt und trotzdem nur ein 20€ Headset benutzt.
Und heute besitze ich zwar ein Cloud II was meinen Ansprüchen völlig genügt, aber häufig hab ich es dann doch nicht auf, damit ich noch was von meiner Umwelt mitbekomme.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 12674 - 29. Dezember 2017 - 13:55 #

Ich hab einfach offene Kopfhörer, da hört man automatisch mehr. :)

Meine Beyerdynamic DT770 sind trotzdem das Ohr vollständig umschließend. Aber wenn ich spiele, will ich auch nicht unbedingt die Nachbarn im Treppenhaus poltern hören. :D

Pro4you 19 Megatalent - 14381 - 28. Dezember 2017 - 21:03 #

Es geht immer um Relationen und 170 Euro sind für einen guten Kopfhörer nicht viel Geld. 170 Euro im Kopfhörer Bereich sind was Grafikkarten angeht untere Midrange Klasse. Wobei du bei InEars zu diesem Preispunkt noch das bessere Preisleistungsverhältnis hast. Der nächste Schritt ginge dann in Richtung magnetostaten. Aber das führt hier zu weit

Ich meine für 170€ bekommst du schon einen gebrauchten Sennheiser HD650. Und die Beyerdynamic Custom Pros, um mal im Headset Segment zu bleiben, sollen auch nicht schlecht sein. Da in dieser Review kein Vergleich gezogen wurde und es gute Alternativen im gleichen Preisbereich gibt, der Philips Fidelio X2 fällt mir da auch noch ein - wobei ich den nicht empfehlen würde, kann ich mir leider kein Bild über den Klang machen. Der hier in dem Artikel ja sogar, richtigerweise, als mit die wichtigste Eigenschaft des Headsets ist.

Und selbst wenn es nur ein Vergleich mit einem Klassiker wie dem DT 880 oder DT990 gewesen wäre. So steht der Leser der ernsthaft dieses Headset zur Auswahl hat, im Dunkeln.

Daniel Gast 12 Trollwächter - 1042 - 29. Dezember 2017 - 8:02 #

Lies mal die Kommentare unter dem Artikel, dann siehst du, dass das so ist. ;)

Ich hatte vorher das MX 300 von Beyerdynamics und finde die geringere Abschirmung und den etwas klareren und natürlicheren Klang vom Cage einfach besser. Ach ja, und man kann beim Cage das für mich nutzlose Mikrofon abnehmen, da ich ja mit dem Rode Podcaster arbeite. Ansonsten finde ich, dass die sich wenig nehmen. Durch die Software ist das Cage auch einfach klanglich flexibler. Den Klang zu beschreiben, ist da ja eine Frage der Einstellungen. In Test habe ich die Standard-Einstellungen beschrieben, also quasi ohne jegliche Software.

Einen detaillierten Vergleich zu ziehen, wäre echt besser, aber ich versuche Artikel so zu schreiben, dass sie auf eine Seite passen. Das ist dem ein oder anderen dann zu dünn. Aber ich persönlich habe nie viel Lust 4 Seiten lange Reviews zu lesen. Insofern glaube ich, dass es auch viele gibt für die mein Review so erst lesenswert wird. Nicht jeder braucht diese vielen fachlichen Details. Jedem kann man es da leider nicht Recht machen. :)

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