Firmenporträt CDV User-Artikel

Mit Schmuddelimage zur Nr. 1

Steffi Wegener / 17. Oktober 2019 - 10:35
Steckbrief
PC
Strategie
Echtzeit-Strategie
Fireglow Games
CDV
10.10.2000
Amazon (€): 12,39 ()
GMG (€): 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 29,99 (STEAM), 26,99 (Premium), 19,99 (STEAM), 17,99 (Premium)
Vor 30 Jahren wurde der Softwarevertrieb CDV gegründet und konnte sich bis zur Jahrtausendwende zum größten deutschen Spiele-Publisher mausern – der Nachfrage nach Erotik sei Dank.
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CDV meldet Insolvenz an“ lautete am 15. April 2010 die Top-News auf GamersGlobal. Überraschend kam der Schritt nach Jahren des Verlustes nicht, doch für viele war der einst größte Publisher von mehr als 150 Spielen und Software aus den Bereichen Lernen, Multimedia, Erotik und Office in Deutschland der kostengünstige Einstieg in die Welt der DOS-Spiele. Das Wort Shareware löst bei diesen Menschen heute noch ein wohliges Kribbeln aus.
 
1989 gründen der Physikstudent Wolfgang Gäbler und seine Bekannte Christina Oppermann in Karlsruhe CDV, den Computerdiskettenvertrieb. Und nichts anderes tut man dort: Computerspieldisketten auf Bestellung quer durch die ganze Republik verschicken. Vorzugsweise konzentrieren sich die beiden Jungunternehmer auf Probeversionen kleiner Studios und Hobbyentwickler, die in den großen Spieleläden neben den populären Titeln dieser Zeit wie The Colonel's Bequest, Indiana Jones and the Last Crusade, SimCity oder Prince of Persia keinen Platz finden. Diese Hobbyentwickler setzen auf kostenlose Probierversionen ihrer Spiele und Programme, die zur vollständigen Nutzung gekauft werden müssen.
 
Ein typischer CDV-Katalog aus der frühen DOS-Ära. (Bildquelle: dosforum.de)
Der Sharewarevertrieb entpuppt sich als erfolgreiches Geschäftsmodell, sodass sich die Gründer Gäbler und Oppermann CDV in Vollzeit widmen und das Studium an den Nagel hängen. Doch die Konkurrenz auf dem deutschen Shareware-Markt ist zu Beginn der 1990er groß. Neben CDV buhlen die Versandhäuser Pearl und SMM sowie die Labels JZC-Software und Klaus-D. Müller um Kundschaft. Während Pearl etwa das eigene Magazin DOS-TREND herausbringt und seine Shareware auf den Cover-Disketten platziert, schaltet CDV Anzeigen in Computer- und Spielemagazinen wie ASM, Power Play und Chip. Auf Nachfrage wird per Post eine Diskette geliefert, die ein DOS-Katalogprogramm beinhaltet. „Hier konnte man die Software anklicken, die man bestellen wollte, und am Ende druckte man eine Bestell-Liste aus die man dann per Postbrief oder Fax zum Händler schickte“, erinnert sich ein User auf dosforum.de. „Wenige Tage später bekam man einen dicken Maxibrief oder ein Päckchen voller Disketten zugeschickt. Die Bezahlung war Vorkasse oder teure Nachnahme.“
 

Die ersten Hits, die ersten Brüste

1990 landet Apogee mit der Shareware-Version des 2D-Actionspiels Commander Keen, entwickelt von dem bis dato unbekannten Studio id Software, einen Indieerfolg. In rascher Folge erscheinen fünf Episoden des Commanders, die CDV zunächst als Shareware im Programm hat und 1992 schließlich exklusiv in Deutschland als Compilation vertreibt. Als ab 1993 die CD-ROM nach und nach die 3,5-Zoll-Diskette als Speichermedium ersetzt, erweitert sich CDVs Shareware-Angebot explosionsartig. Der viele Platz wird nun für das Bewerben von Erotik-Software genutzt. Neben der üblichen Spiele- und Tools-Software finden sich auf den Silberlingen große Bildersammlungen und ebenso kurze wie pixelige Videoclips von mal mehr, mal weniger nackten Frauen. Noch bevor die Internetpornografie auf den PCs Einzug hält und in der Deckung der Anonymität, die man für den Gang zum Kiosk für entsprechende Magazine hätte aufgeben müssen, entwickelt sich der Verkauf nackter JPEG-Haut zu einem lukrativen Geschäft.

Ende 1993 stieg Doom dann direkt aus der Hölle empor. Die erste von drei Episoden aus id Softwares revolutionärem Ego-Shooter wird als Shareware vertrieben, neben CDV auch von Pearl, das die Episode für 14,80 Mark auf der Coverdiskette von DOS-TREND anbietet. Für den Vertrieb der Vollversion sichert sich hingegen CDV die Rechte und kann sich so trotz der Indizierung im Mai 1994 einen Namen bei vielen Spielern machen. Neben der weiterhin laufenden Produktion der Shareware-CDs fokussiert CDV, angespornt durch den Doom-Erfolg, zunehmend den Vertrieb von Vollpreis-Spielen. So übernimmt die Firma den Deutschland-Verkauf des Fun-Racers Wacky Wheels, des neuen Doom 2, des nicht minder gewaltvollen Shooters Rise of the Triad - Dark War, des ebenfalls nicht ganz jugendfreien Adventures Days of Oblivion und schließlich 1996 Duke Nukem 3D, das ebenso schnell Kult wie indiziert wird.
CDV-Shareware-CDs: Alles drauf, was geht – Hauptsache bunt. (Bildquelle: archive.org)


Auf der Spielemesse E3 1997 in Atlanta ist CDV erstmals mit einem eigenen Stand vertreten. International noch weitestgehend unbekannt, versucht man in der hintersten Ecke des Messegebäudes mit großen Ballons und Spielen wie Rage of Mages, Blood und Wet - The Sexy Empire Aufmerksamkeit zu erhaschen. Vor allem letztgenanntem Titel gelingt dies. Mit der Wirtschaftssimulation im Porno-Milieu um die dralle Blondine Lula wird CDV seinem Ruf als Vermarkter von Sex und Gewalt wieder gerecht. Die Spielepresse beginnt beim Auftauchen schlüpfriger deutscher Wirtschaftsspiele jedoch nur noch mit dem Gähnen. Ralf Müller etwa schreibt in PC Player 9/97 (Wertung 1/5 Sternen): „Das einzig Feuchte sind die Tränen in meinen Augen, als ich feststellen muss, wie lieblos die Programmierer die an sich gute Idee umsetzten.“ Die Verkäufe von Wet - The Sexy Empire sind dennoch so gut, dass umgehend an einem Nachfolger gearbeitet wird. Lula wird zu einer Art Ikone, die zwar hinter der Popularität einer Lara Croft zurück bleibt, aber vor allem auf dem US-Markt für Furore sorgt.
 

Der große Reibach an der Börse

CDV beschäftigt zwar längst Dutzende Mitarbeiter, Firmenstruktur und -klima bleiben dennoch familiär. Als die Deutsche Börse 1997 mit dem Neuen Markt auch kleineren Unternehmen für Zukunftstechnologien den Gang an die Börse ermöglicht, entbrennen bei CDV Diskussionen um die Zukunft. Einer enormen Gewinnsteigerung steht die Sorge der Geschäftsführung entgegen, die Unabhängigkeit der noch immer als Personenhandelsgesellschaft registrierten Firma zu riskieren. Doch die Marketing-Maschinerie um das blonde Luder Lula läuft mit den Titeln Lula Flipper, Lula Virtual Babe und Wet Attack - The Empire Cums Back auf Hochtouren, das Geld fließt und mit den Strategiespielen Sudden Strike und Cossacks hat man zwei Hoffnungsträger für das neue Jahrtausend in der Pipeline. Am 17. April 2000 erfolgt schließlich der Börsengang von CDV.
Die Iso-Weltkriegsschlachten von Sudden Strike werden vor allem in Deutschland zu einem Bestseller für CDV. Der Titel erreicht Platz 1 der Verkaufscharts.

Als im Oktober 2000 das Weltkriegs-Echtzeit-Strategiespiel Sudden Strike, entwickelt von den russischen Fireglow Games, erscheint und die Spielepresse durch die Bank erfreut, zeigt sich CDV vom Erfolg überrascht. Obwohl man im Vorfeld eine aufwändige Marketing-Kampagne fuhr (man erinnere sich an den Werbespruch „Krieg kann man nicht spielen, sagt mein Opa“) hatte man nicht mit 600.000 verkauften Einheiten in Deutschland und etwa 1,5 Millionen weltweit gerechnet. Am Ende des Geschäftsjahres 2000 steht ein Umsatz von 14,5 Millionen Euro und ein Gewinn vor Steuern von 1,8 Millionen – doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Ebenfalls ein großer Erfolg wird noch ab November 2000 das Strategiespiel Cossacks, das beim ukrainischen Entwickler GSC Game World entstand. Das Echtzeit-Strategiespiel, in dem man die großen Kriege der europäischen Geschichte nachspielt, verkauft sich weltweit rund 1,7 Millionen Mal. Sowohl mit GSC Game World als auch mit den Sudden-Strike-Machern von Fireglow Games schließt CDV daraufhin millionenschwere Publishingverträge, die Addons und einen Nachfolger binnen kürzester Zeit beinhalten.
 

Der Absturz

Im Jahr 2001 wird CDV mit einem Marktanteil von 4,6 Prozent der größte deutsche Publisher im Vollpreissegment. Die Addons und Gold Editions von Sudden Strike und Cossacks steigern den Umsatz am Jahresende auf 22 Millionen Euro, der Aktienkurs steigt zwischenzeitlich auf ein Hoch von über 60 Euro. Und dies, obwohl sich die billigen Adventures Ibiza Babewatch und Erotica Island nicht nur als als Niveau-, sondern auch als Cashgräber entpuppen. 2002 ist CDV auf Expansionskurs, eröffnet eine Zweigstelle in den USA und beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter. Finanzielle Erfolge bleiben jedoch aus. Die Titel Project Nomads, Neocron und American Conquest können die hohen Erwartungen nicht erfüllen, der Aktienkurs purzelt zum Jahresende unter die Marke von zehn Euro. Dort bleibt der Kurs auch über das gesamte Jahr 2003, in dem auch das Sudden-Strike-Spin-off Blitzkrieg und die ambitionierten Strategiespiele No Man's Land und Heaven & Hell die Kosten nicht decken können. Neben etwa 20 Mitarbeitern verlässt auch CDV-Mitbegründerin Christina Oppermann im Juli 2003 das Unternehmen. Am Jahresende muss ein Verlust von 11 Millionen Euro hingenommen werden, im Geschäftsbericht ist von einer „bedrohenden Liquiditätssituation“ die Rede.
 
Die CDV-Aktie von 2001 bis 2003: Paradebeispiel eines Werteverlusts. (Bildquelle: Wertpapier-Forum.de)

Im Sommer 2004 rettet der von Stormregion entwickelte Überraschungserfolg Codename Panzers - Phase One die CDV Software Entertainment AG vor der Insolvenz. Der Gewinn kann auf 2,5 Millionen Euro gesteigert werden, auch das Jahr 2005 landet mit schwarzen Zahlen in den Finanzbüchern. Und dies, obwohl die Fortsetzungen Codename Panzers – Phase Two, Cossacks 2 und Blitzkrieg 2 lediglich „Absätze am unteren Ende der Erwartungen“ erreichen. Mit 7 Sins versucht man sich letztmals an einem erotischen Spiel, diesmal im Sims-Stil. Der Gewinn landet jedoch ungefähr im selben Bereich wie die Wertungen der Spielemagazine. 2006 lässt sich der Fall in die tiefrote Verlustzone nicht mehr verhindern. Der Aktienkurs sackt auf ein Rekordtief, mehr als die Hälfte des Stammkapitals ist aufgebraucht, die Zahlungsunfähigkeit wird durch die Rechteverkäufe der Titel War Front - Turning Point, Panzer Tactics und Jack Keane vorerst abgewendet. Außerdem muss ein Drittel der Belegschaft das Unternehmen verlassen. 2007 verschiebt CDV den Schwerpunkt seines Geschäftsfelds von der Verlagstätigkeit zum Vertrieb und splittet das Unternehmen in acht Bereiche auf. Die Geschäftsprognose sieht dank einer neuen Holding-Firma ein jährliches Wachstum bis mindestens 2014 voraus.

Soweit wird es allerdings nicht mehr kommen. Begünstigt durch die Verluste im Zuge der Weltwirtschaftskrise und die erhofften, aber ausbleibenden Erfolge von Delta Force - Xtreme 2 und Serious Sam HD - The First Encounter, berichtet GamersGlobal am 15. April 2010 das, was vor allem die verschwindend geringe Zahl der Anleger bereits befürchtet hat: „CDV meldet Insolvenz an“. Nachrufe auf ein rebellisches und bisweilen anarchisches Unternehmen, das mit seiner Shareware-Pionierarbeit, dem Aufstieg zum deutschen Publisher Nummer 1 und dem rasanten Fall in die Insolvenz die hiesige Spielelandschaft der 1990er und 2000er prägte, machen die Runde. Heute bleiben nur noch Erinnerungen an die Firmengründung vor 30 Jahren – und eine Runde Doom...oder Sudden Strike...oder...
 
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Eine Auswahl der von CDV in Deutschland zwischen 1992 und 2009 vertriebenen Spiele.
Steffi Wegener 17. Oktober 2019 - 10:35
Wunderheiler 21 Motivator - P - 27642 - 17. Oktober 2019 - 10:04 #

Schöner Report! Alleine das Wort Computerdiskettenvertrieb (aber er war ja auch für das Nachfolgemedium noch perfekt) :D

euph 27 Spiele-Experte - P - 79792 - 17. Oktober 2019 - 10:20 #

Kann leider nur 5 Kudos geben, der sehr interessante Report hätte mehr verdient, fast schon Retro-Gamer-würdig.

Slaytanic 24 Trolljäger - - 53559 - 17. Oktober 2019 - 18:50 #

Da kommen mir meine 3 Kudos für den Report schon etwas mickrig vor. ;)

revo 16 Übertalent - P - 4603 - 17. Oktober 2019 - 19:15 #

Sind dann 9 mit meinem

RoT 18 Doppel-Voter - P - 12414 - 17. Oktober 2019 - 20:53 #

ich kann 2 dazugeben :D 11

Danywilde 24 Trolljäger - - 57629 - 17. Oktober 2019 - 21:07 #

+3

TheRaffer 20 Gold-Gamer - P - 20046 - 18. Oktober 2019 - 8:41 #

Ich darf nur 2, aber die sind im Pott :)

RoT 18 Doppel-Voter - P - 12414 - 18. Oktober 2019 - 11:47 #

da simmer ja schon bei 16 ;)

TheLastToKnow 17 Shapeshifter - P - 7745 - 17. Oktober 2019 - 10:29 #

Sehr sehr schöner Artikel, vielen Dank!

FantasticNerd 18 Doppel-Voter - - 12812 - 17. Oktober 2019 - 10:33 #

Ach damals, da hab ich auch mal was bestellt. Ich weiß aber gar nicht mehr was genau.

Faerwynn 18 Doppel-Voter - P - 10306 - 17. Oktober 2019 - 10:36 #

Danke für diese tolle Übersicht! Da sind viele Titel dabei, die Erinnerungen wecken :)

Jürgen 24 Trolljäger - 49633 - 17. Oktober 2019 - 10:37 #

Sehr gut wie immer. Vielen Dank für den Report. Ich selber habe nur irgendeinen krümeligen Sudden-Strike ausprobiert und hab mich von der Shareware fern gehalten. Obschon nie besessen, hab ich vage Erinnerungen an Wet. Keine guten :)

Steffi Wegener 21 Motivator - P - 26473 - 17. Oktober 2019 - 10:40 #

Meinem ersten PC lag damals eine Shareware-CD mit Wacky Wheels, Terminal Velocity, Slipstream 5000 und einem Hobby-Handballmanager bei. Alles nicht meine Genres, aber wir hatten ja nix anderes...

bierpumpe 12 Trollwächter - 1021 - 17. Oktober 2019 - 11:05 #

Das sind ja drei Hochkaräter aus meiner Spiele-Jugend....

Allein beim Namen Whacky Wheels habe ich die Tiergeräusche im Ohr...

Großartig!

Ganon 24 Trolljäger - P - 53375 - 18. Oktober 2019 - 9:51 #

Das waren aber wirklich tolle Spiele für die Zeit!

TheRaffer 20 Gold-Gamer - P - 20046 - 17. Oktober 2019 - 10:46 #

Vielen Dank für den schön geschriebenen Report. Da habe ich mal wieder viel gelernt :)

Berndor 13 Koop-Gamer - P - 1392 - 17. Oktober 2019 - 10:57 #

Danke für den schönen Artikel ! CDV hat mich wirklich vom jungen Erwachsenenalter an begleitet.
"Doom" war die erste Shareware, die ich auch als Vollversion kaufte. ( Die Schachtel dürfte ich noch haben ). Später gab es dieses Geschäftsmodell ja nicht mehr. In Zeiten ohne Internet musste man nicht die Katze im Sack kaufen.

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 20512 - 17. Oktober 2019 - 11:20 #

Shareware hat mich nie interessiert. Mit dem ersten Cossacks und den zwei Erweiterungen hatten ein Kumpel und ich aber jahrelang riesen Spaß. Wir haben uns immer erst aufgebaut und am Ende jeder seine Armeen gegenüber gestellt und dann gib ihm saures. :D

Admiral Anger 26 Spiele-Kenner - P - 65181 - 17. Oktober 2019 - 11:22 #

Achja, SMM... Da hab ich damals meine ersten PC-Spiele bestellt, unter anderem Simon the Sorcerer.

RoT 18 Doppel-Voter - P - 12414 - 17. Oktober 2019 - 11:32 #

wie immer toller Report :)

nur eine Nachfrage ob der geschaftszahlen im Geschäftsjahr 2000: wurde das schon in Euro abgerechnet, oder hast du das umgerechnet? vermutlich liegt die Abrechnung erst im Jahr 2001 nach dem Weihnachts/Sylvestergeschäft, wo die Euroumstellung schon erfolgt war..

Steffi Wegener 21 Motivator - P - 26473 - 17. Oktober 2019 - 11:55 #

An der Börse wurde bereits seit 1999 in DM und Euro gerechnet. Demnach sind das die Original-Eurosummen.

RoT 18 Doppel-Voter - P - 12414 - 17. Oktober 2019 - 20:54 #

danke :D

Pat Stone 17 Shapeshifter - - 6105 - 17. Oktober 2019 - 11:57 #

Sehr schöner Report, vielen Dank dafür!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich zwei Titel von CDV erworben hatte & deswegen mit dem Support in Kontakt trat. Bei Duke Nukem 3D hatte ich irgenwann Jahre nach dem Kauf im Handbuch gelesen, dass man sich ein Handbuch mit farbigem Cover zuschicken lassen konnte ( bei Release war es in s/w & es handelte sich um eines dieser Booklets fürs CD-Case ). War leider nicht mehr möglich, weil CDV & 3D Realms zu der Zeit keine Beziehungen mehr pflegten.

Mein anderer Kontakt war mit dem Telefon-Support. Irgendwas bei Wet, welches ich mir damals zu Release gekauft hatte ( diese große blaue Schachtel mit dem Rahmen vor dem eigentlichen Cover ), funktionierte nicht wie es sollte. Am Telefon hatte ich dann eine Dame. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll... ihre Intonierung, Tonlage & das Sprechtempo waren absolut darauf ausgelegt, um irgendwelche Männerfantasien anzusprechen. Ich glaube die Dame hatte CDV direkt von irgendeiner Porno-Hotline abgeworben. Sie klang sehr erfahren bei dem was sie so tat, telefonieren. Leider weiß ich nicht mehr, ob sie mir irgendeine Hilfe bei meinem Spiele-Bug war, aber es war ein angenehmes Gespräch :D

Juuunior 12 Trollwächter - F - 1123 - 17. Oktober 2019 - 12:13 #

Was für ein toller und hochinteressanter Artikel. Vielen Dank Steffi!

Harry67 18 Doppel-Voter - - 11300 - 17. Oktober 2019 - 12:15 #

Da hätte ich durchaus gerne eine längere Version des Artikels gelesen. Am liebsten mit einem kleinen Interview vielleicht mit einem von Reakktor, also aus Entwicklerseite. Toll, Steffi!

Und natürlich Szenenapplaus für die erste Zwischenüberschrift ...

Danywilde 24 Trolljäger - - 57629 - 17. Oktober 2019 - 12:17 #

Wieder ein toller Artikel von Dir, Steffi. Duke Nukem 3D hatte ich mir damals gekauft, das war ja dann die CDV-Fassung in einer sehr großen Box.

Computerdiskettenvetrieb, köstlich :)

LRod 17 Shapeshifter - - 6619 - 17. Oktober 2019 - 12:26 #

Super, sehr interessant zu lesen. CDV sagt mit als PC-Spieler natürlich auch noch was. Auch wenn sie am Ende insolvent waren, haben sie sich wirklich lange in einer schwierigen Branche gehalten.

Zaroth 18 Doppel-Voter - - 10369 - 17. Oktober 2019 - 12:41 #

Ein schöner Report. Bei mir hat er das angenehm-nostalgische "Ach stimmt, die gab's ja auch!" - Gefühl ausgelöst.

Nur das Bild des Aktienkurses ist etwas traurig. So könnte man ja die Lust am Investieren verlieren. Als Ausgleich kann man sich ja die Kursentwicklungen von Ubisoft oder Electronic Arts seit den späten 90ern ansehen.

Bantadur 14 Komm-Experte - P - 2345 - 17. Oktober 2019 - 12:48 #

Sehr interessante Aufarbeitung! An sehr viele der vertriebenen Titel kann ich mich auch aus GameStar-Tests erinnern, auch, wie die bemüht-erotischen Spiele abgewatscht wurden :-D

TSH-Lightning 22 AAA-Gamer - P - 31206 - 17. Oktober 2019 - 17:02 #

Tatsächlich hab ich da nur bei Sudden Strike zugeschlagen, aber die Geschichte von CDV ist interessant. Danke für den tollen Artikel :)

SupArai 17 Shapeshifter - - 8731 - 17. Oktober 2019 - 17:21 #

Ja, ein sehr interessanter Artikel, gefällt mir gut.

Irgendwie sehe ich nun diese schon damals unspektakulären Spielebewerbungsseiten in der ASM wieder vor meinem geistigen Auge ... ;-)

Specter 17 Shapeshifter - P - 7767 - 17. Oktober 2019 - 18:18 #

Toller Artikel! Schon spannend was für Geschäftsmodelle es gibt... ähh... gab

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - 8525 - 17. Oktober 2019 - 18:20 #

Danke, schöner Artikel.
Darkstar One habe ich sehr gerne gespielt und finde es auch heute noch spielenswert.
Was machen Wolfgang Gäbler und Christina Oppermann eigentlich heute?

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 20512 - 17. Oktober 2019 - 18:57 #

Wolfgang Gäbler ist CEO von vidFame LLC - Irgendwas mit Videos in New York.
http://vidfame.com/

Bei Christina Oppermann war es etwas schwieriger. Sollte ich die richtige gefunden haben, leitet sie irgendwas mit Politik und Gesellschaft in Frankfurt.

paschalis 20 Gold-Gamer - - 23605 - 17. Oktober 2019 - 18:26 #

Wolfgang Gäbler ist heute Chef einer Firma für Videoproduktion in den USA:
https://www.linkedin.com/in/wolfgang-gaebler-7650374/de

vgamer85 19 Megatalent - P - 18478 - 17. Oktober 2019 - 18:40 #

Sudden Strike, Cossacks, Duke Nukem 3D, No Mans Land(Okay den Titel hat mein kleiner Bruder gezockt..)..was für geile Spiele.

revo 16 Übertalent - P - 4603 - 17. Oktober 2019 - 19:15 #

Interessant und gut zu lesen. Danke schön!

Jonas S. 20 Gold-Gamer - P - 20512 - 17. Oktober 2019 - 19:58 #

Steffi, vielleicht wäre ja mal ein Firmenporträt von 10tacle Studios interessant. :)

Ridger 20 Gold-Gamer - P - 20534 - 17. Oktober 2019 - 20:22 #

Fand ich auch sehr interessant und auch sehr gut geschrieben!

Sh4p3r 16 Übertalent - P - 4004 - 17. Oktober 2019 - 20:43 #

Interessanter Artikel. CDV sagte mir zwar schon was, nur nicht welche Spiele alle von denen hier vertrieben wurden. Doom 1+2, Duke3D und Sudden Strike hatte ich damals gekauft. Letzters ist in meiner Sammung irgendwo verloren gegangen.

Francis 16 Übertalent - P - 4177 - 17. Oktober 2019 - 22:51 #

Super Artikel, vielen Dank dafür!

Ganon 24 Trolljäger - P - 53375 - 18. Oktober 2019 - 9:56 #

Oh, ein bekannter Name aus der Vergangenheit. :-)
In meiner PC-Spiele-Frühzeit habe ich viel Zeit mit diesen Shareware-CDs verbracht, natürlich auch von CDV. Von den Lula-Spielen habe ich zugegebenermaßen auch welche gezockt, aber gut waren die natürlich alle nicht. Sudden Stricke & Co. waren nie so mein Fall, aber damit lebte der Name CDV noch eine Weile weiter... Irgendwann ist halt Schluss, aber es war eine interessante Zeit. Danke für den spannenden Überblick!

Jamison Wolf 18 Doppel-Voter - P - 10692 - 18. Oktober 2019 - 13:58 #

Hmm, da verklickt man sich und dann bleibt man hängen.

Guter Bericht, besten Dank dafür.

Player One 14 Komm-Experte - P - 2302 - 19. Oktober 2019 - 13:31 #

Ach ja, die Lula. Ich wollte das Spiel mögen aber es ging nicht. Danke für den Bericht.

FantasticNerd 18 Doppel-Voter - - 12812 - 19. Oktober 2019 - 14:14 #

Lula, hab ich auch Mal gespielt. Hat mich aber nicht lang gefesselt.

RoT 18 Doppel-Voter - P - 12414 - 19. Oktober 2019 - 15:12 #

In dem Bericht fehlt eigentlich noch die 2017er weihnachtsaktion von Jörg als Link und kleine Ankekdote, oder?

https://www.gamersglobal.de/video/weihnachtsaktion-2017-wet-the-sexy-empire-joergs-nemesis-video

ich glaube mich jetzt wieder erinnern zu können, mir seinerzeit auch ein paar Hoffnungen auf pixelbrüste bei Lula gemacht zu haben...

Michael D. 18 Doppel-Voter - - 12592 - 20. Oktober 2019 - 14:25 #

Danke, toller Bericht, hat mir viel Spaß beim Lesen bereitet.
Von den genannten Spielen hatte ich nur Terminal Velocity und Duke Nukem 3D sowie die Sharewareversionen von Commander Kern und Doom gekauft.
Und die haben mir alle Spaß gemacht, schöne Erinnerung durch den Artikel.

stylopath 16 Übertalent - 5832 - 22. Oktober 2019 - 8:31 #

Super Artikel! Hab mich mal wieder an die "Gute alte Zeit" errinert gefühlt! :)

Hyperbolic 18 Doppel-Voter - P - 11196 - 1. November 2019 - 13:49 #

Wet - The Sexy Empire habe ich mir damals in der Amiga Version gekauft. :)

TheRaffer 20 Gold-Gamer - P - 20046 - 1. November 2019 - 17:33 #

Irgendwann spiele ich das auch mal ;)