Dungeon Blaster

Dungeon Blaster User-Artikel

Die P&P-Rollenspiele des Amiga Joker

Henning Lindhoff / 5. Januar 2022 - 12:32 — vor 3 Wochen aktualisiert

Teaser

Echtes Solo-Rollenspiel im Heft! Amiga-Joker-Leser waren begeistert, als im Mai 1992 dieser Text auf dem Cover prangte. Fast 30 Jahre später wagen wir abermals den Weg in die Welt von Dungeon Blaster.
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In der Januar-Ausgabe eures Lieblingsmagazins herrscht gähnende Langeweile? Keine aufregenden Tests weit und breit? Ihr blättert müde durch die Seiten? Vor 30 Jahren kam der Amiga Joker-Redaktion eine Idee dagegen. Damals kannten nicht wenige junge Menschen Spielbücher wie die Einsamer Wolf-Serie von Joe Dever und die D&D-Abenteuer aus der Feder von Rose Estes. In diesen Büchern entscheiden die Leser, wie die Geschichte weitergeht.

In Haar bei München nahmen sich die Joker-Redakteure dieses Konzept zum Vorbild, um ihr Amiga-Magazin für trübe Tage aufzumotzen. Und wie wir heute wissen, sollten diese schneller kommen, als von vielen erahnt. Vier Jahre vor dem Bankrott von Commodore startete das spielbare Rollenspiel im Amiga Joker.
 

Platinenfieber

Plattenfieber: Mit diesem Kurz-Abenteuer fing alles an.
Den ersten Schritt in die eigene RPG-Dynastie wagte die Joker-Redaktion in der Februar-Ausgabe 1990. Das Setting war ein gänzlich anderes als die zwei Jahre später beginnende Schorsch-Saga. Kurz nach dem Weihnachtsfest galt es, mit der nigelnagelneuen „Freundin“ einen Trip in eine aus Einsen und Nullen bevölkerte Cyberwelt zu überleben.

Die Reise gestaltete sich – wie hätte man es anders vom Joker-Team erwarten können – pubertär-hormonell reichlich aufgeladen.  Bis auf den längeren Einführungstext wurden alle weiteren Story-Happen in kleinen Kästen am Seitenende präsentiert. Dementsprechend geriet das Ganze inhaltlich noch blutleer, stellte sich aber als gelungene Fingerübung für die späteren Schorsch-Abenteuer heraus.
 

Schorsch steht vor der Tür

Vier Monate vor Start der Heft-Rollenspiel-Saga wurde Antagonist Schorsch in der Januar-Ausgabe 1992 per Comic eingeführt. Ausgebrochen aus der anscheinend redaktionsnahen Nervenheilanstalt, machte er sich auf in Richtung „Untere Parkstraße“, um sich auf seine Art und Weise für einen Redaktionsposten zu bewerben.  Aufgenommen wurde er jedoch nicht. Zumindest fand er ab Ausgabe 2/1992 zunächst keine Erwähnung mehr.
Aus dem ersten Schorsch-Comic: Der Bösewicht betritt die Bühne.
 

The Secret of Schorsch

Das änderte sich mit der Mai-Ausgabe 1992. Auf dem Cover prangte erstmals der Schriftzug „Echtes Solo-Rollenspiel im Heft“.
Die Mai-Ausgabe 1992 des Amiga Joker bot zum ersten Mal ein spielbares Rollenspiel.
Die Story ist kurz erzählt, aber bei Weitem detailreicher umgesetzt, als noch beim ersten Gehversuch anno 1990: Der Joker, das wichtigste Redaktionsmitglied, wurde entführt! Nur gegen eine Million Lira, transferiert nach Tiefenbach, kann er freikommen.

So viel Geld ist nicht vorhanden und bis auf einen einzigen Redakteur muss das gesamte Team an der nächsten Ausgabe basteln. Wer soll losziehen, Schorsch zur Strecke bringen und unseren armen Harlekin befreien?

Ich entscheide mich für Uschi Freckmann. Bewaffnet mit einer Stricknadel, Joystick und Taschenlampe ziehe ich los und irre erst einmal geraume Zeit durch die Katakomben der Joker-Redaktion – das Schnauben von Schorsch stets in den Ohren. In einem kleinen Winkel finde ich einen Heiermann – so nannten wir früher Deutsche-Mark-Münzen mit einer großen Fünf auf ihrer Seite – und werfe ihn in den kleinen Schlitz an einer Wand. Die sich öffnende Falltür verschlingt mich und spuckt mich auf einer klapprigen Leiter wieder aus. Schorschs Schnauben wird lauter. Ich klettere hinunter. Im Keller haue ich mir den Weg durch mehrere brüchige Wände frei – nein, nicht mit der Stricknadel, sondern mit einem Brecheisen, das ich in einer Ecke finde.

Nach dieser schweißtreibenden Arbeit stehe ich in der Küche. Und ein paar Meter weiter schon neben Schorsch und dem gefesselten Joker. Ich vertreibe den ersten und befreie den zweiten – nein, nicht mit der Stricknadel, sondern mit einem simplen Schimpfwort: „Du Leser“. Happy End! Alle sind zufrieden. Typischer Joker-Humor, aber kurzweilig. In ein paar Minuten ist das kleine Abenteuer geschafft. Wozu ich den Joystick brauchte, weiß ich aber bis heute nicht.
 

Schorsch’s Revenge

Den guten, alten sechsseitigen Würfel, einen Bleistift und ein Blatt Papier schnappe ich mir gleich danach, um die Jagd auf Schorsch im November-Heft 1992 fortzusetzen. Abgesehen hat es der Fiesling diesmal auf Brigitta Labiner, die Ehefrau vom Chef und Joker-Redaktionsassistentin, und auf eine Diskette mit dem Testmuster von „Indy Light – Jäger der verlorenen Kalorie“.

Diesmal entscheide ich mich für den Joker.  Als Entführungsopfer des ersten Teils kennt er den Bösewicht schließlich am besten. Der Boss und die Mädels wollen anfangs nichts von dem Problem wissen, also schnappe ich mir eine Jutetasche und einen Gameboy, flitze weiter auf meinem Skateboard und entdecke plötzlich Schorsch auf der Straße. Im Park am Lagerfeuer sitzt er. Ich stelle ihn heldenhaft, um mich als Geisel anzubieten und Brigitta auf diese Weise die Freiheit zu schenken. Doch der Tausch missglückt und der Möchtegern-King-Kong flieht mitsamt Braut ins Gebüsch. 

Ich verfolge die beiden bis zur nächsten Bankfiliale. Im dortigen Keller ist der Kampf schnell gewonnen und Brigitta befreit. Viel wichtiger für die Kollegen: Die heiß geliebte Diskette ist wieder in der Redaktion.

Nach dem zweiten Teil muss ich sagen: Der Joker-Humor gefällt mir anno 2021 immer noch: nicht brüllend komisch, aber sympathisch. Und deshalb schnell auf zum dritten Streich.​​
Ende gut, alles gut: Am Schluss des zweiten Teils versammelt sich die Joker-Party zu Kaffee und Kuchen.
 

Schorsch is back

GamersGlobal-Edelfeder Mick Schnelle steht euch im dritten Teil von Dungeon Blaster als Charakter zur Verfügung.
Das kleine Pen-and-Paper-Jubiläum gibt es in der November-Ausgabe 1993. Von Schorsch ist zu Anfang aber weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen sitze ich, besser gesagt mein Alter Ego Mick Schnelle, kurz vor Feierabend im Büro und muss noch einen lästigen Papierberg abtragen. In zehn Minuten ist das leider nicht erledigt. Erst um zwei Uhr nachts schleife ich mich in Richtung S-Bahn. Dort erwartet mich aber kein kuscheliger Sitzplatz in einem warmen Waggon, sondern ein übel grunzender Schorsch ganz nahe der bereits verschlossenen Rolltore.

Wow! Einen solch bärenstarken Jungredakteur (Merke: Wir schreiben das Jahr 1993) hatte der Joker-Verlag mit Sicherheit noch nie. Ich trete ruckzuck die Tore ein und marschiere in Richtung Gleis. Und noch weiter: Im U-Bahn-Labyrinth ringe ich eine Schlange nieder, verlaufe mich und folge einem waschechten Bayer mit Ortskenntnis bis zu einer Tür, hinter der sich ein vermeintlicher Brummifahrer befindet. Vielleicht ist dieser auch nur verrückt. Ich kann ihm das richtige Passwort sagen und gelange flink hinter die nächste Tür – aber auch hier nichts als gähnende Leere. Ich torkle den gesamten Weg wieder zurück, bevor mich Schorsch in der Dunkelheit ertappt. 

Als wäre ich aus dem chinesischen Staatszirkus entflohen nehme ich den Handstand ein und mache mich bereit zum entscheidenden Kick, als sich der Brocken einfach fallenlässt und loslacht. Wie sich letztlich herausstellt, arbeitet Schorsch mittlerweile als Schutzgelderpresser für den Mafia-Boss Alberto Geldzini. Dessen Nachricht, die er mir zusteckt, gebe ich aber erst morgen an Joker-Chef Michael Labiner weiter. Jetzt bin ich erst einmal reif fürs Bett.  Die Story dieses dritten Dungeon Blaster-Teils hat Potenzial.

Wenn die Wirrnisse im U-Bahn-Labyrinth etwas detailreicher ausgestaltet worden wären, hätte ich noch mehr Freude beim Spielen und Lesen gehabt. Teilweise habe ich mich an die U-Bahn-Szenen von Jacob’s Ladder erinnert. Der Humor ist diesmal etwas schwach geraten. Aber positiv ist, dass ich niemals das Gefühl hatte, hinter der nächsten Ecke eines unerwarteten Todes sterben zu müssen.
 
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Ein ganz normaler Arbeitstag in der Joker-Redaktion?

 
Henning Lindhoff 18 Doppel-Voter - P - 12505 - 5. Januar 2022 - 13:02 #

Viel Spaß beim Lesen!

Wuslon 19 Megatalent - - 15712 - 5. Januar 2022 - 14:13 #

Ach, die gute alte Joker-Zeit. War damals mein Lieblingsmagazin, die "Rollenspiele" hab ich immer gern gespielt. Danke für den Artikel, hat mir sehr gefallen :-)

Punisher 21 AAA-Gamer - - 29078 - 5. Januar 2022 - 14:28 #

Das waren noch Zeiten - ist das eigentlich der gleiche Michael Labiner gewesen, der inzwischen als Heilpraktiker für Psychotherapie im Osten von München eine Praxis betreibt - Korrektur, mittlerweile im Norden Deutschlands. Wohl umgezogen wegen Prominenz.

StefanH 22 Motivator - - 31481 - 5. Januar 2022 - 14:36 #

Ein wirklich schöner Artikel. Obwohl ich den Joker damals immer nach meiner Mutter gelesen habe, kann ich mich an diese Rollenspiele nur noch sehr dunkel erinnern. Aber die Idee an sich war schon gut.

Q-Bert 22 Motivator - - 33423 - 5. Januar 2022 - 15:20 #

Ich hab nie den Joker gelesen und verbinde damit auch keine nostalgischen Erinnerungen, finde den Einblick aber trotzdem sehr interessant.

Würde auch gerne ein Top-Vote abgeben, aber seit der Neustrukturierung der Rechte/Ränge darf ich keine User-Artikel mehr topvoten :)

Henning Lindhoff 18 Doppel-Voter - P - 12505 - 5. Januar 2022 - 15:48 #

Skandal! Das gilt teilweise für den ersten und in Gänze für den zweiten Absatz :-)

Maverick 32 User-Veteran - - 721228 - 5. Januar 2022 - 19:10 #

Ja, das Top-Voten ist jetzt gefühlt zu hoch angesetzt vom benötigten Rang. ;)

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 150550 - 5. Januar 2022 - 19:38 #

Sollte es eigentlich nicht so sein, dass einem keine Rechte weggenommen werden? Ich hatte den Button nämlich auch und jetzt nicht mehr.
Edit: Sehe gerade, dass ich auch keine Meinung mehr schreiben kann. Das konnte ich nach der Umstellung noch.

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 70081 - 5. Januar 2022 - 20:43 #

Die Kolumne wuede abgeschafft. Wurde aber glaube ich auch nie genutzt. Kenne zumindest keine. Aber sehe den Mehrwert gegenüber einem UA auch nicht.

Maverick 32 User-Veteran - - 721228 - 5. Januar 2022 - 22:24 #

Es gibt da so einige, Vampiro:

https://www.gamersglobal.de/meinung

Ich gehe mal davon aus, dass nur die "User" keine Meinungen als Inhalte mehr erstellen können, die Redaktion und freien Autoren nach wie vor. ;)

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 70081 - 6. Januar 2022 - 0:37 #

Ja, aber User haben das nie gemacht glaube ich. Nie mitbekommen. Mir erschließt sich der Unterschied zum UA auch nicht, da kann man sogar öfter als 1x im Monat seine Meinung sagen :D Da gab es ja schon Meinungen, z.B. Chris letzt zu dieser Kriegsreporterwerbung oder die Q-Lumne.

TheRaffer 22 Motivator - P - 32750 - 5. Januar 2022 - 19:51 #

Und ich habe mich schon gewundert, wo das hin ist...

Hoffentlich wurde in einem die Grenze für die benötigten Votes runter gesetzt.

Maverick 32 User-Veteran - - 721228 - 5. Januar 2022 - 19:54 #

Es werden weiterhin 3 Votes wie vorher benötigt. ;)

TheRaffer 22 Motivator - P - 32750 - 5. Januar 2022 - 19:57 #

Nahezu unfair. Viel schwerer zu erreichen *grübel*

Admiral Anger Freier Redakteur - P - 78274 - 5. Januar 2022 - 20:08 #

Ich wollte das fast schon als Bug melden, aber nach Blick auf die Rangstufen ist das wohl so gewollt. :(
Vllt. kann da ja noch nachjustiert werden.

Vampiro 26 Spiele-Kenner - - 70081 - 5. Januar 2022 - 20:42 #

Ich finde es sehr schade, dass einerseits die Userartikel sogar quasi öffentlich angekündigt wurden als Feature für die Urlaubszeit, wir sie aber gleichzeitig aufgrund der höheren Hürden nicht hochgevoted bekommen.

Maverick 32 User-Veteran - - 721228 - 5. Januar 2022 - 15:49 #

Schöner Einblick, danke für den lesenswerten Artikel, Henning.:) Der reguläre Joker ist damals an mir vorbeigegangen, aber die zwei Joker-Sonderhefte "Simulationen" und "Rollenspiele" hatte ich mir seinerzeit gekauft (und habe ich hier auch noch in der Sammlung). :)

Danywilde 29 Meinungsführer - - 122381 - 5. Januar 2022 - 20:18 #

Das waren aber auch tolle Genre-Überblicke. Gerade das Rollenspielsonderheft habe ich verschlungen.

Maverick 32 User-Veteran - - 721228 - 5. Januar 2022 - 20:36 #

Ja, ich blättere noch heute gerne in den beiden Sonderheft-Ausgaben. Aber das Power Play-Sonderheft Nr. 7 "Die besten Rollenspiele aller Zeiten" (das ich ebenfalls in der Sammlung habe) gefällt mir noch ein gutes Stück besser. :-)

StefanH 22 Motivator - - 31481 - 5. Januar 2022 - 23:20 #

Das AJ-Sonderheft war für mich der Einkaufsführer schlechthin damals :D Damit habe ich angefangen die SSI Gold Box Spiele auf dem Amiga zu sammeln. War gar nicht so einfach die damals zu bekommen. Aber dank dem Heft wusste ich auch, dass das GENAU mein Genre ist... Oder war... Heutzutage sind mir Rollenspiele wegen dem enormen Zeitaufwand eher ein wenig suspekt. Ab er ab und zu muss es dann halt doch mal wieder eines sein.

Maverick 32 User-Veteran - - 721228 - 6. Januar 2022 - 15:17 #

Gerüchteweise ja auch so welche im alten Ultima-Look. *gg*

thoohl 19 Megatalent - - 15626 - 5. Januar 2022 - 17:46 #

Schöne Zusammenstellung für die Retro Nostalgie.

Danywilde 29 Meinungsführer - - 122381 - 5. Januar 2022 - 17:49 #

Hach ja, der Joker und die Dungeon Blaster Spiele. Da schwingt bei mir die ganz große Nostalgiekeule. Das erste Dungeon Blaster hatte ich damals sogar für den Amiga nachprogrammiert.

Henning Lindhoff 18 Doppel-Voter - P - 12505 - 5. Januar 2022 - 17:59 #

Wow, hast du davon noch den Quellcode oder anderes Material?

Edelstoffl 16 Übertalent - P - 4156 - 5. Januar 2022 - 18:11 #

Oder "Listing" - wie wir es damals nannten? :)

Danywilde 29 Meinungsführer - - 122381 - 6. Januar 2022 - 8:23 #

Wahrscheinlich liegt die Diskette zusammen mit anderen Ergüssen (Dpaint, Deluxeanimation, Protracker) aus der Zeit sogar noch in der Diskettenbox bei meinen Eltern auf dem Dachboden. Ich weiß es ehrlicherweise aber nicht.

Olipool 18 Doppel-Voter - P - 11006 - 10. Januar 2022 - 0:29 #

Haha nice, habe ich auch damals, den zweiten Teil glaube ich. Ich weiß nicht mehr, ob in AmigaBASIC oder AMOS.
Fand ich damals auch auch sehr cool, sowas müsste man nächstes Weihnachten für den GG Kalender mal aufziehen ;)

Alain 21 AAA-Gamer - P - 25653 - 5. Januar 2022 - 18:39 #

Dungeon Blaster ist komplett an mir vorbei gegangen. Wobei 92... Da war ich wohl schon auf dem PC Pfad oder kurz vor dem Absprung. Patrizier (als Preview drin) hab ich auf jeden Fall schon für den PC gekauft.

Ach ja... Die Preise machen laune, wenn man die Anzeigen durchschaut:
- 2. Diskettenlaufwerk: 160 DM
- 52 MB Festplatte (für A500): 1000 DM
- 512 KB Speichererweiterung: 80 DM

Es gab vor zwei Jahren doch noch die Sonderausgabe: https://www.gamersglobal.de/news/165354/30-jahre-amiga-joker-richard-loewenstein-veroeffentlicht-sonderausgabe

Wobei... Ich hab die hier und nur mal ein paar Minuten drin geschmökert. Wo liegt die nochmal?

Noooostalgie...

Faerwynn 19 Megatalent - P - 15852 - 5. Januar 2022 - 23:14 #

Der Joker war zwar überhaupt nicht mein Humor, aber ich liebe Spielezeitschriften aus der Zeit, danke für den Artikel! :)

Labrador Nelson 30 Pro-Gamer - - 212712 - 6. Januar 2022 - 0:18 #

War nicht meine Welt. Einen Amiga hatte ab und zu mein Bruder von einem Freund geliehen und somit nur sporadisch im Haus und logischerweise meistens selbst genutzt. Ich stieg vom C64 über einen CBM ziemlich schnell auf einen PC um. Der PC Joker ist mir aber sehr wohl bekannt. Es wurde darin sogar mal eine Grafik-Skizze von mir veröffentlicht. :) Schöner Bericht übrigens, hat Spaß gemacht zu lesen.

Sisko 26 Spiele-Kenner - P - 65701 - 6. Januar 2022 - 12:00 #

Oh, den Amiga Joker hatte ich damals während meiner Amiga-Hochzeit auch im Abo :-).

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 68796 - 6. Januar 2022 - 16:18 #

Habe ich nie gelesen, aber interessant, was es so alles mal gab. :-)

DerBesserwisser 17 Shapeshifter - P - 6090 - 7. Januar 2022 - 7:31 #

Coole Idee, sowas hätte ich gerne in der PC Player mit Starkiller gehabt.

Henning Lindhoff 18 Doppel-Voter - P - 12505 - 7. Januar 2022 - 12:16 #

Was war denn Starkiller?

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 68796 - 7. Januar 2022 - 12:23 #

Wooaaah, da hat jemand eine Bildungslücke! ;-)

Starkiller war ein Comic, der von Rolf Boyke zusammen mit Heinrich Lenhardt und Boris Schneider geschaffen wurde. Er erschien erst in der PowerPlay, dann in der PC Player. Darin erlebt Held Starkiller mit seinen Gefährten wie Trantor, Doc Bobo und dem Tentakel intergalaktische Abenteuer. :-)

Henning Lindhoff 18 Doppel-Voter - P - 12505 - 7. Januar 2022 - 12:47 #

Danke fürs Aufklären :-) Da schaue ich doch glatt mal rein.

Maverick 32 User-Veteran - - 721228 - 10. Januar 2022 - 6:22 #

Das hätte mir seinerzeit auch gefallen. :)

Shake_s_beer 15 Kenner - - 3587 - 7. Januar 2022 - 9:12 #

Interessanter Artikel, danke dafür! :) Bei mir schwingt da keinerlei Nostalgie mit, da ich keinerlei Bezug zum Amiga / Amiga Joker habe. Das war einfach vor meiner Zeit, meine Sozialisierung begann erst in den 90ern mit Super Nintendo und dann direkt PC. Trotzdem lese ich solche Artikel immer wieder sehr gerne! :)

TheLastToKnow 25 Platin-Gamer - - 58466 - 7. Januar 2022 - 11:35 #

Ich war damals Amiga Joker Abonnent und habe natürlich auch liebend gerne die Solo-Abenteuer gespielt. Schöne Erinnerungen. Danke für den Artikel!

Jürgen 26 Spiele-Kenner - P - 65513 - 13. Januar 2022 - 13:41 #

Was mir als ASM- und später Gamestar-Leser alles entgangen ist...
Danke für den schönen Artikel.