Die Organisatoren berichten

Anfang & Ende: Projekt Cosplay Weltrekord User-Artikel

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Der Wembley-Effekt

Einen Monat später trudelte die Urkunde und Anerkennung von 337 Cosplayer seitens Guinness im Animexx-Büro in München ein. Die ganze Orga war höchsterfreut, jedoch wurde unsere Freude bereits eine Woche später getrübt.

Auf der MCM London Expo wurde auch ein Rekordversuch veranstaltet, und die dortigen Cosplayer holten den Rekord zurück ins Empire mit 342 Cosplayern. REIHUNDERTZWEIUNDVIERZIG! Das waren „nur“ 5 mehr als unser Rekord. Wie schon in erinnerungsverklärten Fußballzeiten um 1966 herum war diese Niederlage ein herber Schlag für die deutsche Seele. Sofort wurde die Orga zusammen getrommelt und die Planungsphase für die Rückeroberung des Rekordes begann.

Games Con VS. Gamescom

Zuerst brach ein Streit im Team aus, ob wir wirklich nochmals versuchen sollten, den Rekord zu brechen oder „nur“ eine Spezialaktion für Cosplayer auf der Connichi machen sollten. Es kam beim Diskurs die Idee auf eine Spielemesse um Hilfe bei der Veranstaltung des Rekordes um Hilfe zu fragen, wobei große Skepsis bei Teilen des Teames herrschte, ob sich eine Spielemesse überhaupt für sowas bereit erklären würde. Intrigant und ohne Rücksprache mit der Cosplay-Sektionsleitung rief ich bei der koelnmesse an, da in meinen Augen die Games Convention nach der Ankündigung der gamescom tot war.

Mitte Dezember traf dann eine Interessensbekundung der koelnmesse in Dios E-Mail-Fach ein, sehr zur Verärgerung der Teammitglieder, die auf das Überleben der Games Convention setzen. Teile des Teams zersplitterten und das Projekt Cosplay Weltrekord kam in neue Hände. Von der Münchener Con-Verschwörung kam Kathal, welche den Kommunikationspart koelnmesse-Animexx übernahm, ich kümmerte mich um die Teilnehmerbetreuung und rührte etwas die Werbetrommel.

Nein, Shin Megami Tensei ist nicht zugelassen

Während Kathal regelmäßig Korrespondenz tätigte, kümmerte ich mich um die Recherche, welche Serien erlaubt sein müssten. Wikipedia war zwar nur der Anfang, aber ich habe nie in einem Jahr, soviel verschiedene Internetseiten besucht, wie 2009. Expotenziell nahmen die Fragen, ob Kostüm XY erlaubt sei, im Laufe des Jahres zu und ich beschloss ein FAQ zu schreiben. Das FAQ war gut und klärte eigentlich alle Fragen - jedoch hatte ich schon schnell das Gefühl, die Teilnehmer ignorieren es.

Die Naruto-Fragen konnte ich schnell unterdrücken, aber die Vocaloid und vor allem die Megami Tensei-Fragen brachen nicht ab - zum Leidwesen meiner Tastatur. Aber in den letzten Wochen vor der gamescom, nachdem die Ticket-Frage vollständig geklärt war, konnte ich mich seelisch auf den zweiten Versuch vorbereiten und auch mein Kostüm fertig stellen.

Serious about Gaming

Zurück aber zur Werbetrommel: Die ersten Kontakte pflegte ich mit meiner Heimatcommunity in Sachen Videospiele, den Konsolenpodcasts. Schnell erklärte sich Magnus bereit einen Podcast über den Cosplay-Weltrekord zu machen; der Plan war im April; der Podcast wurde aber erst im August zwei Wochen vor der gamescom im Konsolenpodcasts-Nachfolger Spielecast gesendet.

Weitere Spielecommunitys und Medien wurden angeschrieben, wobei der Tod von GIGA TV mich etwas deprmierte, da dadurch eine meiner Wunschmedien verschwand. Leben tat aber die „Awesomeness“ der Rawiiolis, welche auch kurz vor der gamescom den Rekordversuch angekündigt hatten. Dabei warte ich bis heute noch auf eine Mega Man NT-Videoreview von denen. Aber widmen wir uns nun dem Kern dieses Berichtes zu: dem Weltrekordversuch in Köln.

Shakehands bis zum Abfallen

Nach einer langen Bahnfahrt durch Orte die es nicht gibt, wie Bielefeld und Gütersloh, kam ich gen Mittag in Köln an und wurde mit einer schlechten Nachricht begrüßt. Aus logistischen Gründen war es nicht möglich den Weltrekord am Südeingang stattfinden zu lassen, er wurde stattdessen zwischen Halle 6 und 7 zwangsverlegt. Nichtsdestotrotz genoss ich meinen ansonsten freien Tag, wären die Restcrew von Termin zu Termin hechtete.

Nach Informierung der mir bekannten Presse, welche auf der gamescom mit Ständen vertreten war schlenderte ich durch die Hallen und traf zufällig auf die Rawiiolis. Und wir sprachen über den Rekord, und dass sie mir noch eine Videoreview zu Mega Man NT schulden. Dieser Satz fühlt sich wie ein Deja vû an und kann getrost überlesen werden. Ansonsten sah ich einen GamersGlobal-Reporter den ich nicht erwischen konnte und den ehemaligen GIGA-Moderator Felix Rick.

Am Nintendo-Stand probierte ich NEW Super Mario Bros Wii aus und lernte schnell, warum man es seit der E3 Super Mario Bros Asshole nennt. Nebenbei hatte ich eine lange Diskussion mit dem Standpersonal über Captian Rainbow und das Birdo-Problem. Weiter ging es zum SEGA-Stand auf dem mir der Weihnachtsmann das Skifahren beibrachte und ich viel Spaß beim Snowboarden hatte. Seit 15 Jahren hat mich endlich wieder ein Wintersport-Spiel in seinen Bann gezogen und mein Balance Board kann endlich entstaubt werden.Abseits der zwei klassischen Videospielgiganten habe ich mir keine Spiele genauer betrachtet, sondern tat etwas für den Rekord und hatte Spaß am Piraten-Stand.

Der Entscheidungstag: 6 vorne hinten links Süd

Der entscheidene Samstag fing schon schlecht geplant an. Eigentlich sollten für und Tische am Südeingang bereit stehen, und Security-Leute sollten uns beim Waffencheck helfen, aber beides war nicht der Fall. Die Tische kamen erst gegen halb zehn an, da selbst für die koelnmesse-Crew es unmöglich war durch die Menschenmassen durchzukommen und die Security kontrollierte die Waffen am Messeeingang, nicht an unserem Stand. Am Animexx-Stand positionierte ich mich mit einem der Organisatoren der Fantasy Days und wir verteilten gerade einmal knapp 100 Legitimationen an Cosplayer, welche versprachen zu Cosplay-Rekord zu kommen. Die Verwirrung war aber komplett bei allen, die nicht die Ticker-Meldung bekamen, dass wir zwischen Halle 6 und 7 sein werden. Vor allem die Leute waren verärgert, die am Cosplay-Rekord teilnehmen wollten, aber nicht die gamescom an sich besuchen wollten.

Es wurden ein paar Fotos mit mehr oder minder netten Leuten geschossen, nicht-deutschen Interessierten unser Stand und das Event erklärt und sehr viele Schweden-Kekse geknabbert. Und wie auch schon Cosplayern mussten wir den Menschen von der Presse das gesamte Verwirrspiel erklären. Nebenbei hofften wir, dass zwischen Halle 6 und 7 der Bereich vorbereitet wurde.

Kein Plan von gar nichts

Ich setzte mich um 13:30 von Richtung Südeingang gen Zählbereich in Gang, um Kathal und den Ragnarok-Leuten, welche uns halfen, noch etwas unter die Arme zu greifen und bei den Vorbereitungen zu helfen. Als ich nach 20 Minuten Odyssee quer durch Menschenmassen dort ankam, war ich Bass erstaunt, denn ich sah nichts, rein gar nichts. Es waren die normalen Menschenmassen die von Halle 6 zu 7 wechselten und in einer kleinen Ecke sammelten sich die Cosplayer.

Nur ein kleiner Tisch und zwei vorbereitete Rollen Absperrband kennzeichneten, dass hier etwas sein könnte. Bevor es losging hatte das Team noch Spaß mit dem Simon und Budi, woraufhin ich dem Pressevertreter von Joystiq erklären musste, wer die beiden sind. Um 14 Uhr begann das unkalkulierbare Chaos.

Die Cosplayer wurden erst jetzt darüber informiert, dass sie ihren Charakternamen und ihre Spieleherkunft auf einen Zettel schreiben mussten. Nicht nur, dass wir keinen Platz hatten, nein, nun kam auch das Problem mit der Papier- und Eddingbeschaffung auf. Cosplayer, welche ihre Zettel ausgefüllt hatten, wurden in dreier Gruppen abgefertigt und von den Guinness-Vertretern fotografiert. Andere Fotografen oder die Presse hatten nur marginale Chancen gute Fotos von den Cospayern zu bekommen, oft nur in der kleinen Sammelzone, welche nur ein dünnes Flatterband die Zuschauer von den Cosplayern trennte.

Die ersten Pressebeschwerden kamen schon nach 25 Minuten, da sich die Cosplayer sowohl im Schatten, als auch in der Sonne sammelten und dadurch die Aufnahmen vom Dach gestört seien. Ergo: Wir mussten alle Cosplayer in die Sonne bewegen und auch die Menschentraube mit ihnen. Durch die Abfertigung und chaotische Struktur der Sammelzone verzogen sich mit der Zeit mehr und mehr Personen, worunter auch verärgerte Pressefotografen waren, die durch die Abfertigung keine Chance auf gute Fotos hatten. Vor allem die Seite gegenüber den Guinness-Offiziellen bekam nur oft Rückenansichten, da es oft nicht ging, dass sich die Cosplayer für die Seite umdrehen und fotografieren lassen konnten.

Bis 250 Cosplayer ging es sehr schnell und wir waren zuversichtlich, obwohl es ein reines Chaos war. Am meisten hatten wir es uns mit SEGA verscherzt gehabt: Keine gab ihnen Bescheid, wann sie mit ihren Booth Figures beim Event für ein Abschlussfoto auftauchen sollten. Schlussendlich kam es zu keinem Abschlussfoto, da ab 300 der Cosplayerzustrom erlag und das Team leicht panisch die letzen Cosplayer rein lotste. Bei 311 anerkannten Cosplayern war aber endgültig Schluss und undankbar, wie einige Cosplayer anscheinend sind, gingen sie von dannen. Um 15 Uhr mussten wir den Rekordversuch abbrechen.


Längst nicht nur Mario und Cloud gehörten zu den Cosplay-Themen des Gamescom-Rekordversuchs.


Ein stiller Abschied

Eine Niederlage ist immer tragisch; eine Niederlage zum Abschied umso mehr. Der Cosplay-Weltrekord war die letzte Großaktion von Kathal, bevor sie sich vom Vereinsgeschäft zurück gezogen hat. Sie hat all den Stress mit der Absprache gehabt, all den Stress mit meinen Frageweiterleitungen und all den Stress mit der Logistik des Events. So ein Rückschlag zum Karriereende ist schon grausam -- umso mehr danke ich ihr für die Zusammenarbeit!

Fehleranalyse und Danksagung

Einsam steht hier nun der letzte Abschnitt dieses Artikels. Die Schuld für die Niederlage wird von den Cosplayern der gamescom-Organisation zugeschoben, was ich verständlich finde. Der Ortswechsel und der Ticketkaufzwang war der erste Kritikpunkt. Viele konnten die Tickermeldung nicht rechtzeitig lesen und den Animexx-Stand konnte man wegen der Menschenmassen komplett übersehen.

Zweiter Kritikpunkt war die Zählzone. Viele Cosplayer empfanden es als ein „Freakgehege“ und Fleischbeschau, außerdem wurden sie von gamescom-Besuchern aufs gröbste beleidigt. Die Laune unter den Cosplayern war deswegen mittelmäßig und der Abbruch des Events umso verständlicher.

Weiter gab es keine Ausschilderung des Events und eine vorbereitete Absperrung, sodass der Rekordversuch im laufenden Messebetrieb stattfand und man den Event nur durch gut  Glück erhaschen konnte. Und einige Cosplayer kamen nicht ohne Unfälle und Kostümschäden zum Wettbewerb, dank überfülltem Boulevard.

Nichtsdestotrotz muss ich der gamescom für die Zusammenarbeit danken, denn sie haben sich dazu bereit erklärt den Event zu veranstalten. Heidrun war äußerst freundlich und hat trotz Chaos eine Möglichkeit gefunden, ein absolutes Desaster zu verhindern. Wichtig in meinen Augen ist, dass die gamescom-Organisation gelernt hat mit Massenevents umzugehen und für 2010 gewappnet zu sein.

Als nächstes möchte ich allen Pressevertretern und Bloggern danken, die zum Event gekommen sind und im Vorfeld Werbung dafür gemacht haben. Es tut mir Leid, dass ihr durch das Chaos keine schönen Bilder schießen konntet und ihr in letzter Sekunde den Ortswechsel erst erfahren habt. Besonderer Dank gilt den Rawiiolis und der Spielecast-Crew für die gute Zusammenarbeit im Vorfeld.

Entschuldigen möchte ich mich auch bei SEGA Europe, da ihr Standpersonal und besonders die Mitarbeiter in den Mario- und Sonic-Kostümen mehrfach quer durch die Hallen für nichts und wieder nichts gescheucht wurden. Ich hoffe ihr verzeiht das Chaos und seid unserem Team nicht böse.

Zu guter Letzt möchte ich dem Animexx e.V. für die Unterstützung danken und denen die meinen Eifer und meine Penetranz ertragen haben. Wie schon erwähnt möchte ich Kathal für ihre Hilfe dieses Jahr besonders danken und wünsche ihr das Beste für ihre Zukunft. Ich hoffe wir sehen uns einmal in einem Münchener Biergarten und können unbeschwert einen Smalltalk über Link führen.

Mit diesen Zeilen endet das Projekt Cosplay Weltrekord bis auf weiteres, vielleicht wird es unter anderer Fahnenführung wieder einen Versuch in Deutschland geben, denn ich brauche erstmal Urlaub vom Organisationsgeschäft. Mit Wehmut schreibe ich hier für alle Beteiligten nochmals: 

Danke!

Gerjet Betker 23. August 2009 - 22:31 — vor 11 Jahren zuletzt aktualisiert
Jörg Langer Chefredakteur - P - 430916 - 23. August 2009 - 22:48 #

Hallo Master Otenko,

das ist mal ein langer Artikel, alle Achtung! Ist auch sehr spannend zu lesen, wie sich der Weltrekordversuch von der Vorgeschichte über die Organisation bis zum tatsächlichen Entscheidungstag mit seinen kleineren und größeren Widrigkeiten entwickelt hat.

Dass der Event dann nicht zum erwarteten Erfolg geführt hat, ist sehr schade -- ich finde es aber gut, dass du trotzdem diesen Artikel gemacht hast.

Gerjet Betker 19 Megatalent - 14048 - 23. August 2009 - 22:56 #

Ein bisschen hilft der Artikel über die leichte Melanchonie hinweg, da ein Druck von der Seele weg ist. Der Zeitpunkt des Freischaltens und eine etwalige News (ja, das Ergebnis 311 sollte auch in einer News erwähnt werden) überlasse ich der Redaktion.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 430916 - 23. August 2009 - 23:02 #

Aus Aktualitätsgründen ist der Artkel schon online, du kannst uns aber gerne noch drei Fotos zuschicken, die wir dann unten auf Seite 1 sowie oben/unten auf Seite 2 einfügen. Einfach an redaktion AT gamersglobal PUNKT de.

Alex Hassel 19 Megatalent - 17995 - 23. August 2009 - 23:54 #

Tim müsste auch noch mehrere Fotos und Videos von der Veranstaltung haben.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30766 - 23. August 2009 - 23:18 #

Dazu würde ich mir tatsächlich etwas Werbung auf der Startseite wünschen. Selbst als Anime-Cosplay-etc.-Verweigerer habe ich den Artikel gerne und begeistert gelesen und befürchte, hier bei den restlichen User-Artikeln geht er etwas unter.

Eldest 13 Koop-Gamer - 1718 - 23. August 2009 - 23:27 #

Ich könnte morgen, oder heute noch, eine Sammelnews für die drei neuesten Artikel schreiben. Oder einer von euch. Ist mir gleich. Die User-Artikel bekommen momentan sowieso zu wenig Beachtung, finde ich. Vor allem solche langen und guten Artikel wie dieser.
Aber wenn ich es mache, ist der Geruch von Eigenwerbung dabei. Hat Jörg nicht vielleicht Lust? ^^
Er hat's erledigt. Danke dafür!

Alex Hassel 19 Megatalent - 17995 - 24. August 2009 - 0:05 #

Schöner Artikel. Erklärt einiges. Standen, wie schon im Forum geschrieben, etwas verdutzt da und wunderten uns über den leider nicht ganz reibungslosen Ablauf. Schade drum für die Leute die sich solche Mühe gegeben haben.

Lappi 08 Versteher - 223 - 24. August 2009 - 1:24 #

schöner Artikel. Tut mir leid für euch mit dem gescheiterten Versuch, aber es zeigt sich eben, dass Planung Vorwegnahme zukünftigen Geschehens ist und wenn die durch komische Organisation (z.B. bei der Messe) durcheinander gerät, dann hilft auch kein Idealismus und gute Laune Optimismus.

Kobi666 13 Koop-Gamer - 1534 - 24. August 2009 - 10:43 #

Schade das es nicht geklappt hat. Aber ich bin mir sicher das es erfolgreicher gewesen wäre, wenn man den Eintritt nicht hätte bezahlen müssen.

bersi (unregistriert) 25. August 2009 - 10:50 #

du meinst, ein Gamer, der sich in ein Gamecosplay wirft und zu Europas größten Spielemesse reist um an einem Weltrekordversuch mitzumachen steht am Eingang und sagt "WIE BITTE?! 6 Euro Eintritt?"

die messe war an sich schon nicht teuer, aber 6 Euro für Cosplayer als Ursache zu nennen ist ziemlicher Mumpitz. Viele wollen halt kommen und können es dann doch nicht, oder vergessen es schlicht und einfach.

icezolation 19 Megatalent - 19280 - 24. August 2009 - 12:31 #

Klingt nach einem sehr interessantem Rekordversuch und ner Menge (organisatorischer) Arbeit. Sehr schade finde ich die geringe Unterstützung seitens Gamescom, da diese meiner Ansicht nach durch solch ein Event ja nur hätte profitieren können! Aber wer nicht will, der hat wohl schon.. ;(

Schöner Artikel.

raumich 16 Übertalent - 4673 - 24. August 2009 - 18:09 #

Sehr schöner und interessanter Artikel. Vor allem weil sicher den meisten nicht klar ist, welchen Aufwand man betreiben muß um so etwas zu organisieren. Das Du momentan keine Lust mehr hast etwas zu organisieren, kann ich gut nachvollziehen. Allerdings mußt auch Du Dir Kritik gefallen lassen.

Etwas organisieren, jemandem um einen Gefallen bitten und dafür eine Zusage erhalten heißt nicht zwingend, das dies dann auch so eintritt. Leider muß man, wenn man etwas organisiert, ständig am Ball bleiben und sicherstellen, das auch wirklich alles klappt. Also Pannen wie fehlende Tische, Zettel und Eddings, hätten sich bei besserer Organisation sicher vermeiden lassen.

Aber und das möchte ich hier ganz deutlich anmerken: Es ist gut das es Leute wie Dich gibt. Leute, die ihre Freizeit dazu nutzen etwas auf die Beine zu stellen. Viele Menschen (so auch meistens ich) wollen in der Regel und im gewissem Maße geführt werden. Wieviele gehen gern auf ein Klassentreffen und wieviele wollten eins organisieren? Es kann viele Indianer aber nicht viele Häuptlinge geben. Daher würde ich Dir persönlich raten, weiter zu machen. Du bist noch jung und kannst in der Szene vielleicht noch einiges bewegen. Laß Dich von dem "Mißerfolg" nicht abbringen. Aus Fehlern lernt man und beim nächsten Mal weißt Du vorher wie Du was besser machst. Bin mir sicher das Du das nächste Mal den Rekord wieder knackst. Egal wie hoch er dann ist.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 430916 - 25. August 2009 - 1:46 #

Das sehe ich ähnlich. Von einem Misserfolg sollte man aber bei über 300 teils großartig verkleideten Teilnehmern nicht reden.