Amazon Echo User-Artikel

Eine Dame namens Alexa

Saphirweapon / 6. Februar 2017 - 12:15 — vor 1 Jahr aktualisiert
Wer kennt sie nicht, die Situation aus dem Star-Trek-Universum, in der die Crew mit dem Schiffscomputer redet und dieser das Licht bedient oder Informationen gibt. Dieser User-Artikel soll zeigen, dass die Zukunft in Gestalt von Amazon Echo schon begonnen hat und jeder sich bereits jetzt wie ein Brückenoffizier ausleben kann.
Es war im Oktober 2011, als Apple Siri vorstellte. Anfang 2014 zog Microsoft dann mit Cortana nach. Im Kern sind beide bereits das, was auch Amazon Echo darstellt: Digitale Assistenten oder Sprachassistenten oder wie auch immer ihr es bezeichnen möchtet. Beide haben jedoch gemein, dass die Benutzung an eine bestimmte Hardware gebunden ist (Smartphone, Tablet, Rechner et cetera), die gerade zwecks Aktivierung zur Hand sein muss.

Amazon ging das Thema anders an und stellte im November 2014 mit Amazon Echo ein Gerät vor, was für die Nutzung in den eigenen vier Wänden konzipiert ist. Anders als Siri und Cortana (der bei Windows 10 eingebauten Sprachassistentin) erfolgt die Aktivierung jedoch mit der Sprache und gänzlich ohne irgendwelche Mausklicks oder Berührungen.
 

Eine Dame namens Alexa

Technische Details.
Wer Amazon Echo ohne Vorwissen begegnet, der wird den Eindruck haben,
ein zylinderförmiger Lautsprecher stehe vor ihm. In der Tat könnte man diesen Eindruck beim Anblick des etwa 23,5 cm hohen sowie 8,3 cm kreisrund breiten Geräts haben. Amazon Echo ist jedoch mehr als nur ein Lautsprecher. Im Inneren sind insgesamt sieben Richtmikrofone verbaut. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, dem Gerät zu ermöglichen, in alle Himmelsrichtung zu lauschen. Doch wozu das Ganze ?
 
Im Inneren des Gerätes befindet sich das Kernstück von Amazon Echo. Nun, eigentlich nicht direkt im Inneren. Dort ist lediglich ein WLAN-Modul verbaut. Doch wozu die Internetverbindung? Um eine Verbindung zu den Servern von
Amazon und der dort befindlichen Künstlichen Intelligenz herzustellen. Konkret wird das, was die Mikrofone aufzeichnen, an die Amazon-Server übermittelt. Dort wird die Sprachnachricht gespeichert, analysiert und in Befehle umgesetzt, die wiederum an das Gerät übertragen und dort ausgeführt werden.  

Ehe nun den ersten unter euch schon ein rotes mit „NSA“ beschriftetes Schild und der Terminus „Lauschangriff“ sinnbildlich vor dem Kopf herumschwirrt, sei Folgendes erwähnt: Die Mikrofone zeichnen nicht ständig das auf, was um sie herum passiert. Vielmehr bedarf es zunächst eines Aktivierungswortes. In Anlehnung an die antike Bibliothek von Alexandria entschied sich Amazon für
Ersteinrichtung
Auf die Ersteinrichtung soll in diesem Artikel nicht näher eingegangen werden. Beim Autor dieser Zeilen funktionierte sie problemlos und schnell. Dabei kommt Amazon Echo sowohl mit einem gewöhnlichem WLAN klar, als auch mit einem als Hotspot genutztem Smartphone, auf welchem zugleich die Companion-App benutzt wird.
„Alexa“. Wer verhindern möchte, dass Alexa lauscht, kann entweder mittels einer auf der Oberseite befindlicher Taste die Mikrofone stumm schalten (der Leuchtring ändert seine Farbe dann dauerhaft in Rot) oder aber er zieht schlicht den Netzstecker. Dem Thema Datenschutz widmen wir uns später noch ausführlicher. Jetzt aber erstmal zurück zu Alexa, denn eine Dame wollen wir doch nicht warten lassen, oder?
 

Ungewohntes Reden mit einer Maschine

Sobald die Mikrofone das Aktivierungswort „Alexa“ vernehmen leuchtet ein kleiner Ring oben am Gerät bläulich auf und signalisiert die stattfindende Aufnahme. Nun hört uns Alexa also und es ist an uns, mit ihr zu sprechen. Anfangs ist das ein sehr ungewohntes Gefühl. Man kommt sich seltsam dabei vor, einem Gegenstand etwas zu sagen.

Zwischenbemerkung: Aus Lesbarkeits- und Vereinfachungsgründen wird auf die Nennung des Aktivierungswortes in der Folge verzichtet. Denkt es euch bitte jeweils dazu. Ebenso angemerkt sei, dass nach Aussprache des Aktivierungswortes nur ein gewisser Zeitraum bleibt, in der die Aussprache erfolgen muss. Wird nichts gesagt, so schaltet sich der Aufnahmemodus nach einigen Sekunden automatisch wieder aus und es bedarf erneut des Aktivierungswortes.

Umso zaghafter fielen dann auch meine ersten Versuche aus. „Wie ist die Uhrzeit?“ war meine erste Frage. Kurz darauf gab mir eine sehr angenehm natürlich klingende Frauenstimme die korrekte Antwort. Ok, das klappte schon mal gut. Also weiter. „Wie ist das Wetter?“ Auch hierauf bekam ich direkt eine erfreulich ausführliche und abermals recht natürlich klingende Antwort. Wer selber einmal hören möchte wie sich eine solche Antwort anhört, kann dies über den folgenden Link tun. Da die GamersGlobal-Redaktion es allerdings noch nicht zu Weltruhm gebracht hat, ist eine Abfrage nach Salmdorf derzeit leider nicht möglich und wir müssen uns mit München begnügen.

>>> Beispiel anhören - Wie ist das Wetter in München?
Sebastian 27 Spiele-Experte - P - 82504 - 6. Februar 2017 - 11:09 #

Starker Artikel und ein wohlverdienter Upvote von mir.

Jetzt bin ich doch sehr interessiert.

euph 25 Platin-Gamer - P - 59550 - 6. Februar 2017 - 11:11 #

Eine etwas aussagekräftigere Überschrift wäre vielleicht nicht schlecht.

Sebastian 27 Spiele-Experte - P - 82504 - 6. Februar 2017 - 11:15 #

Ja, da gebe ich dir Recht. Vielleicht

"Amazon Echo: Eine Dame namens Alexa"?

euph 25 Platin-Gamer - P - 59550 - 6. Februar 2017 - 11:16 #

So in der Art, ja.

Old Lion 27 Spiele-Experte - P - 76869 - 6. Februar 2017 - 11:17 #

Bloß nicht. Das raubt einem ja die ganze Spannung!

euph 25 Platin-Gamer - P - 59550 - 6. Februar 2017 - 11:18 #

Zumindest war ich neugierig, was sich dahinter verbrigt. Dachte erst an ein Deadalic-Adventure :-)

Old Lion 27 Spiele-Experte - P - 76869 - 6. Februar 2017 - 13:01 #

Tja, bonjour tristesse. Nun habt ihr alle die langweilige Überschrift, die nichts, aber auch gar nichts mehr her macht!

John of Gaunt 26 Spiele-Kenner - P - 71877 - 6. Februar 2017 - 13:06 #

Mit der ersten Überschrift hab ich interessiert draufgeklickt, was sich wohl dahinter verbergen mag und dann mit Interesse gelesen. Mit der jetzigen würde ich nur noch draufklicken, wen ich überhaupt was übers Amazon Echo lesen möchte. Eindeutige Verschlechterung.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 371537 - 6. Februar 2017 - 13:10 #

Die obigen Kommentare haben mich in meiner Entscheidung nicht beeinflusst.

Google sucht nicht nach "Eine Dame namens Alexa".

Old Lion 27 Spiele-Experte - P - 76869 - 6. Februar 2017 - 13:19 #

Hat ja auch niemand behauptet, dass du beeinflusst wurdest, aber trotzdem fand ich es vorher mehr catchy. Google SEO hin oder her.

immerwütend 22 AAA-Gamer - 31895 - 6. Februar 2017 - 13:48 #

Das ist korrekt!

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6418 - 6. Februar 2017 - 12:17 #

Da der User-Artikel nun Top-News ist und auch das Teaserbild sichtbar ist, hat sich die Problematik etwas entspannt. Als Dachzeile ist "Amazon Echo" ja bereits verbaut, sichtbar ist die nur eben nicht.

euph 25 Platin-Gamer - P - 59550 - 6. Februar 2017 - 12:39 #

Jepp, das stimmt. Durch die Top-News ist es jetzt besser erkennbar, das es sich nicht um ein neues Deadalic-Adventure handelt :-)

Tr1nity 28 Endgamer - 103063 - 6. Februar 2017 - 12:05 #

Leider haben die Votes seit Ewigkeiten keine Auswirkung, sonst wäre der Artikel längst unter den Tops.

ChrisL Unendliches Abo - P - 151847 - 6. Februar 2017 - 12:11 #

Das ist bekannt und muss doch nicht jeeeedes Mal erwähnt werden ...

Tr1nity 28 Endgamer - 103063 - 6. Februar 2017 - 12:12 #

Doch, gerade weil es bekannt ist und offensichtlich nichts dagegen unternommen wird. Das ist jedes Mal schade um die User-Artikel. Schon der letzte ging hoffnungslos unter.

ChrisL Unendliches Abo - P - 151847 - 6. Februar 2017 - 12:26 #

Ja, es mag schade sein. Manche Formulierungen deiner Postings erwecken bei mir jedoch immer wieder mal den Eindruck als würde böse Absicht dahinterstecken, dass die Voting-Funktion -- oder anderes -- (derzeit) nicht genutzt werden kann.

Tr1nity 28 Endgamer - 103063 - 6. Februar 2017 - 12:44 #

Das war schlicht ein Hinweis/Info an den User, der einen Vote abgab. Mir da jetzt böse Absicht zu unterstellen finde ich eine Frechheit.

ChrisL Unendliches Abo - P - 151847 - 6. Februar 2017 - 12:59 #

Ich bezog mich nicht auf dein Ausgangsposting, sondern eher, was ich im zweiten zwischen den Zeilen lese (wie geschrieben: nur mein *Eindruck*). Unterstellen möchte ich dir nichts; wenn das so rübergekommen ist, dann entschuldige ich mich dafür.

Tr1nity 28 Endgamer - 103063 - 6. Februar 2017 - 13:24 #

Dieser Umstand ärgert mich halt - sowohl als Leser, als auch als User, der diese Funktion nicht (mehr) nutzen kann.

Harry67 17 Shapeshifter - P - 6099 - 6. Februar 2017 - 14:13 #

Ich wusste das gar nicht, von daher fand ich deine Bemerkung informativ.

Hatte dieses Mal extra auch gevotet, weil ich es sonst oft schlicht übersehe. Vielleicht bräuchte es eh mal ein etwas expliziteres System mit einem klaren Hinweis auf die Auswirkungen des Bewertens und nicht nur diesen Sub-Pixelgroßen Kudosdingens.

John of Gaunt 26 Spiele-Kenner - P - 71877 - 6. Februar 2017 - 14:15 #

Tr1nity und die anderen meinen aber nicht den Kudo-Button, sondern eine Funktion, die ab Rang 21 verfügbar ist und früher (Jörg erläutert es in einem Kommentar) Userartikel zum Highlight beförderter und so besser sichtbar machte.

Harry67 17 Shapeshifter - P - 6099 - 6. Februar 2017 - 16:44 #

Und wieder was dazu gelernt. Dann auch dir Danke für die Information.
Bin ja erst Frischling im 2. Jahr ;)

euph 25 Platin-Gamer - P - 59550 - 6. Februar 2017 - 12:52 #

Ich finde Tr1nity´s Kommentar ja auch öfter mal etwas dünnhäutig. Aber in diesem Fall kann ich da auch nichts böses dran erkennen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 371537 - 6. Februar 2017 - 13:04 #

Erstens ist es richtig, dass die User-Artikel-Votes seit unserem Relaunch Mitte 2015 keine Auswirkungen mehr haben, was schlicht daran liegt, dass es keinen User-Artikel-Abschnitt bei den Highlights mehr gibt, wie es überhaupt keine Highlight-Abschnitte mehr gibt.

Zweitens ist dieser Wegfall aber seit längerem erkannt und sollte durch ein Top-News-Voten ersetzt werden. Ich habe bereits nachgefragt, was der Stand ist, ich dachte, das klappt.

Du täuscht dich allerdings, wenn du sagst, dass "deswegen der letzte User-Artikel hoffnungslos untergegangen" sei. Denn es gibt nachwievor die Redaktion, die qualitativ gute User-Artikel zur Top-News macht (oder manchmal, so auch in Fall von Amazon Echo, zum Highlight). Umgekehrt bin ich notfalls bereit, ein User-Artikel- oder Top-News-Voting zu überstimmen, wenn mir als Chefredakteur die Qualität im Einzelfall nicht reicht.

Tr1nity 28 Endgamer - 103063 - 6. Februar 2017 - 13:21 #

Ich finde, daß jeder User-Artikel, so selten sie nämlich mittlerweile auf GG sind, den Top-Status verdient haben, weil allein schon mehr Zeit und Arbeit drin steckt, als in so mancher Top-News.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 371537 - 6. Februar 2017 - 13:27 #

Schaffst du eigentlich auch Kommentare, die keine negativen oder vorwurfsvollen Untertöne enthalten? Die User-Artikel haben immer ihre Ups and Downs, von einem "so selten... mittlerweile" kann überhaupt keine Rede sein. Ich bin zufrieden damit, wie viele User-Artikel (u.a. auch zwei Guides und eine 'Die besten 100 Wii-Spiele' in den letzten zwei Monaten) wir haben.

Und nein, es gibt keine Fleiß-Belohnung. Wir haben das Ziel, hinter den Kulissen jeden User-Artikel zu einem guten und lesenswerten zu machen, aber wenn das einmal nicht gelingt, dann werden wir zwar die Arbeit nicht wegwerfen, aber eben auch nicht zwanghaft zur Top-News machen.

Tr1nity 28 Endgamer - 103063 - 6. Februar 2017 - 13:36 #

Natürlich schaffe ich solche Kommentare, wenn sie auch berechtigt sind. Und kritische sind ebenfalls berechtigt. Und diese handhabe sehe ich nunmal kritisch.

Die zwei Guides sind übrigens von freien Redakteuren. Die zählen für mich nicht mehr als User-Artikel.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 371537 - 6. Februar 2017 - 13:38 #

Ich meinte die beiden Mods-Artikel, natürlich sind bezahlte Guides keine User-Artikel.

Tr1nity 28 Endgamer - 103063 - 6. Februar 2017 - 13:49 #

Gut, im Dezember war was los. Im Gesamten ist jedoch mein Eindruck, daß User-Artikel weniger werden.

Der Marian 20 Gold-Gamer - P - 22282 - 6. Februar 2017 - 14:04 #

In 2016 waren es übrigens ziemlich genau 30 User-Artikel. Sind gar nicht so wenig, nur halt manchmal durch Aktionen (Wettbewerb, Mod-Aktion) geballt.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 371537 - 7. Februar 2017 - 18:25 #

Waren vermutlich mehr als sonst in einem Jahr :-)

Übrigens sollte das Hoch-Voten jetzt gehen. Wir dachten, das schon vor längerer Zeit eingebaut zu haben, aber es hat schlicht nicht funktioniert.

immerwütend 22 AAA-Gamer - 31895 - 7. Februar 2017 - 20:11 #

Ja, mich hat's auch etwas gewundert ;-)

guapo 18 Doppel-Voter - 11385 - 6. Februar 2017 - 13:29 #

Ohne die Diskussion/Positionen zu bewerten/stärken/entkräften:
letztens ging tatsächlich ein User-Artikel unter (inhaltlich hatte der Artikel mich nicht interessiert, ging falls ich mich recht erinnere um MODs eines Spiele) - hatte in der Matrix darauf hingewiesen

Jörg Langer Chefredakteur - P - 371537 - 6. Februar 2017 - 13:31 #

Fehler lassen sich nie ausschließen, aber der konkrete Fall wäre mir neu: Die beiden Mods-Artikel zu Cities Skylines und Skyrim wurden beide zu Highlights befördert. Gab es einen dritten Mods-Artikel im Zeitraum November bis Januar?

John of Gaunt 26 Spiele-Kenner - P - 71877 - 6. Februar 2017 - 13:40 #

guapo könnte den hier meinen, der wurde meiner Erinnerung nach nicht zu einem Top-Inhalt:

http://www.gamersglobal.de/user-artikel/mass-effect-andromeda-ein-briefing-vor-dem-start

Jörg Langer Chefredakteur - P - 371537 - 6. Februar 2017 - 13:55 #

Der ist tatsächlich untergegangen. Das tut mir leid! Allerdings: Hätten sich nicht einige User nur im Thread darüber empört, sondern Kontakt zu mir aufgenommen, hätte ich das erkennen und beheben können. Soll jetzt kein Gegenvorwurf oder Schuld-Wegschieben sein, nur hat halt die Empörung per Comment unter dem übersehenen Artikel offenkundig nichts gebracht.

guapo 18 Doppel-Voter - 11385 - 6. Februar 2017 - 14:07 #

War das nicht in der Ferienwoche mit dem hohen Krankenstand?

Tr1nity 28 Endgamer - 103063 - 6. Februar 2017 - 14:09 #

Drum finde ich es wichtig, daß entsprechende User auch wieder User-Artikel wie News zur Top-News voten können. Jedes Mal eine PN an den Chef ist ja auch keine Lösung.

John of Gaunt 26 Spiele-Kenner - P - 71877 - 6. Februar 2017 - 14:16 #

Haben inzwischen alle verstanden.

Tr1nity 28 Endgamer - 103063 - 6. Februar 2017 - 14:30 #

Darum geht's mir nicht, sondern ob diese Funktion bzw. in ähnlicher Form wieder zurück kommt oder überhaupt noch gewollt ist. Ansonsten bleibt das Highlight-Voting ad adsurdum und kann oben rechts im Artikel gänzlich entfernt werden.

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 14:40 #

Und ich klick hier immer wieder rein um zu schauen ob neue Kommentare zum Thema erfolgen. Könnt ihr das vielleicht per PN fortsetzen? Gibt doch mittlerweile sogar nen Statement vom Chef, oder?

joker0222 28 Endgamer - P - 107738 - 6. Februar 2017 - 18:41 #

Es stand ein extra Hinweis dazu 24 Std. lang in der Matrix. Wenn du da nicht rein schaust können wir es auch nicht ändern.
Im Übrigen ist ein erklärender Hinweis an andere User noch kein Empören.

EDIT: Der ME-Artikel ist ja nicht zeitkritisch, bzw. wird eher aktueller je näher der Andromeda-Release rückt. Den könnte man immer noch befördern.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 371537 - 6. Februar 2017 - 19:26 #

Doch, der Tonfall war teils empört, lässt sich ja nachlesen. Ich habe also, Skandal, in der Zeit, wo meine Mitarbeiter Urlaub hatten, mal einen Tag nicht in die Matrix geschaut. Schwere Verfehlung! Nur, vom Ende her gedacht, hättet ihr wirklich nichts ändern können, wie du gerade schriebst? Statt weiterer Comments unter dem Artikel hätte doch eine PN oder eine E-Mail an mich eine größere Chance gebracht, dass sich was ändert. Denn was es immer von mir gibt, ist Feedback, auf jede Mail und auf jede PN. Wenn ich auf einen Matrix-Hinweis nichts schreibe, habe ich ihn einfach nicht gesehen.

Den User-Artikel näher am Release noch mal hochzuziehen, ist keine schlechte Idee, allerdings müsste man da sprachlich noch mal etwas drübergehen, habe ihn schon heute morgen kurz angesehen.

joker0222 28 Endgamer - P - 107738 - 6. Februar 2017 - 19:54 #

Niemand hat was von Skandal oder Verfehlung geschrieben und ich kann an den damaligen Kommentaren immer noch keine Empörung erkennen. Es wird nur der Sachverhalt beschrieben wie er ist. Da muss jetzt keine große Sache draus gemacht werden.

Und also sorry, ich starte doch keine PN-Aktionen nur weil ein fremder User-Artikel nicht TN wird, bzw. das hab ich gar nicht weiter verfolgt. Da überschätzt du doch erheblich, wie sehr mich das beschäftigt hat, scheint mir.

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 11:24 #

"Die Mikrofone zeichnen nicht ständig das auf, was um sie herum passiert. Vielmehr bedarf es zunächst eines Aktivierungswortes."

Eh ich weiterlese mal ein erster Kommentar. Natürlich tun die Mikrofone das, laufend 24 Stunden am Tag. Allerdings wird erst ab dem Aktivierungswort eine Verbindung zu den Amazonservern aufgebaut und die Daten übertragen - und zwar bis kurz vor dem Aktivierungswort. Ohne enstrechendes Aktivierungswort wird zwar nur sehr kurz gespeichert - aufgezeichnet wird es aber erstmal.

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6418 - 6. Februar 2017 - 11:36 #

Du hast insofern Recht, dass die Mikrofone natürlich "ständig" (sofern sie denn am Strom sowie WLAN hängen) nach dem Aktivierungswort lauschen. Wenn ich von aufzeichnen sprach, dann bezog sich das auf die dauerhafte Speicherung und Verarbeitung der Daten. Dass dieses "Schweigen" vorübergehend lokal auf dem Gerät "gepuffert" werden muss, ist nachvollziehbar und für meinen Sprachgebrauch keine Aufzeichnung und Speicherung.

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 11:37 #

Stimmt, aber ich finde, dass sollte man gerade bei den Datenschutzgeschichten schon deutlich hervorheben. Das ist ja auch nachvollziehbar, dass vorübergehend gespeichert werden muss.

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6418 - 6. Februar 2017 - 12:19 #

Wenn du am Rechner arbeitest und dieser vorübergehend Daten in den Arbeitsspeicher schreibt, so bezeichnest du das ja auch nicht als Speicherung. Und nichts anderes passiert technisch hier.

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 12:34 #

Impliziert das nicht schon der Name ArbeitsSPEICHER? Wenn Daten in den Arbeitspeicher geschrieben werden, dann werden die da gespeichert - nur eben nicht lange.

Aladan 24 Trolljäger - - 46545 - 6. Februar 2017 - 11:29 #

Hui, das nenne ich mal einen ausführlichen Artikel zu einem interessanten Produkt. Ich habe die Konkurrenz von Google bereits getestet und es hat mir gut gefallen.

Danke Saphirweapon. :-)

Klabauter 12 Trollwächter - P - 852 - 6. Februar 2017 - 11:33 #

Ohje, das stimmt mich zunehmend kulturpessimistisch... trotzdem vielen Dank für den ausführlichen Einblick.

immerwütend 22 AAA-Gamer - 31895 - 6. Februar 2017 - 11:37 #

Hochgevoted - gar keine Frage :-)

Slaytanic 24 Trolljäger - P - 48566 - 6. Februar 2017 - 11:42 #

Habe ich auch, bringt aber wohl immer noch nichts. ;)

ChrisL Unendliches Abo - P - 151847 - 6. Februar 2017 - 11:48 #

Korrekt. Aber immerhin ist das Voting vielleicht für die Redaktion eine Art Info. ;)

doom-o-matic 16 Übertalent - P - 5297 - 6. Februar 2017 - 11:47 #

Computer, upvote diesen Artikel!

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 8046 - 6. Februar 2017 - 11:49 #

Kann man Alexa auch umbenennen, falls es schon eine echte Frau im Haus gibt die auch Alexa heißt?

ChrisL Unendliches Abo - P - 151847 - 6. Februar 2017 - 11:54 #

Ja, siehe den dritten Absatz unter der Zwischenüberschrift " Companion-App" (siehe Inhaltsverzeichnis).

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 11:58 #

In der Liste fehlt "Computer" was seit dem letzten Update auch geht, nur sollte man dann nicht unbedingt Star Trek gucken...

SirVival 17 Shapeshifter - P - 6362 - 6. Februar 2017 - 13:00 #

Im Alexa-Forum wird derzeit noch immer von Problemen berichtet, das bei der verwendeten Ansprache "Computer" immer erst beim zweiten mal aussprechen reagiert wird (ich habs selber auch getestet); ist echt schade und ich hoffe die bekommen das korrigiert... ^^

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 14:27 #

Hmm, klappte bei mir soweit Problemlos, nur hatte ich mich sehr schnell an "Alexa" gewöhnt und ich mache gerade einen Star Trek Marathon bei Netflix...

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7249 - 6. Februar 2017 - 19:12 #

Picard: "Computer, Tee, Earl Grey, heiß"
Alexa: "Tut mir leid, die Replikatoren sind gerade außer Betrieb."

Riker: "Computer, Selbstzerstörung"
Alexa: "Aber nur, wenn du in letzter Sekunde dann abbrichst."

Bei den ganzen Star Trek Eastereggs im Echo kann das durchaus unterhaltsam sein. :-)

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6418 - 6. Februar 2017 - 20:05 #

Danke für den Kommentar, die Eastereggs kannte ich noch gar nicht. Definitiv eine schöne Sache : )

Baumkuchen 16 Übertalent - 4574 - 6. Februar 2017 - 14:11 #

Hello Computer?

https://youtu.be/QpWhugUmV5U

guapo 18 Doppel-Voter - 11385 - 6. Februar 2017 - 14:19 #

Pfff.
-> https://www.youtube.com/watch?v=aVwVhi-QHzk

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6418 - 6. Februar 2017 - 18:39 #

Danke an dich und die anderen für diesen Hinweis. Davon hatte ich noch gar nichts mitbekommen. Ich habe den Artikel um einen entsprechenden Hinweis ergänzt.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 8046 - 6. Februar 2017 - 12:45 #

Ah, hatte ich bei der Menge an Text überlesen^^

ChrisL Unendliches Abo - P - 151847 - 6. Februar 2017 - 11:55 #

Danke für den informativen Artikel inklusive der Sprach-Beispiele! Wusste vorher gar nicht, was das Gerät alles kann (die Skills scheinen ein interessantes Feature für zukünftige Anwendungen zu sein).

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 11:57 #

Beim Echo Dot handelt es sich um eine um den großen Lautsprecher abgespeckte Version (hinzugekommen sind zwei recht nutzlose Lautstärketasten).
Nö, die sind alles andere als Nutzlos. Der Dot steht bei mir auf dem Schreibtich, die Lautsprecher per Blutooth im Regal, ich bin mit den Lautstärketasten wesentlich schneller als per Sprachsteuerung "durchprobieren" zu müssen.

Da ich den Dot jetzt eine Woche habe ist es eine bunte Mischung aus Faszination und Ärger. Faszinierend, dass es geht, das wir tatsächlich nicht mehr so weit von der "Computer, ..." Star Trek Fiktion entfernt sind und was alles problemlos geht und Ärger darüber, was alles nicht geht. Ärgernis Nummer 1 ist für mich, dass Google und Amazon sich gegenseitig aussperren. Meine Musik bei Play Music? Für Amazon unerreichbar. Meine Hörbücher bei Audible? No way bei Google Home. Wenigstens sehen beide Spotify noch nicht als Konkurrenz an bzw. wissen, dass ohne deren Support ihre Geräte tot sind - gut Spotify ersetzt oft Play Music aber nicht Audible, daher Amazon...
Ärgernis Nummer zwei ist der simple Fakt, dass Alexa zwar faszinierend ist, teilweise aber schlicht und ergreifend nicht funktioniert. Man möchte den Berliner Sender Radioeins hören? No way, keine Chance, geht nicht. "Spiele Radioeins" wird natürlich zu "Radio 1" und irgendein anderer Sender bei Tunein startet. Probiert man es mit "Spiele Radioeins vom rbb" wie der bei Tune in gelistet ist kann die gute den Sender "vom rbb" nicht finden. Ich hatte das mal in der Companion App weitergegeben und hatte nach 5 Minuten(!) einen Rückruf von Amazon. Der Workaround war den Sender in der Companion App einstellen. Wenn man dann den Sender nicht wechselt(!) kann man ihn dann per "Spiele tunein" starten. Doof wenn man mehrere Sender hört. Auf "Spiele Radio Marktkalendarium bei tunein" kommt "Willst du das Programm Marktkalendarium hören?" Wenn man das bestätigt findet sie es nicht... Der Wechsel auf die Companion App nur um einen Radiosender zu finden nervt.
Dazu kommt, dass Alexa im deutschen massive Probleme mit englischer Sprache hat. "Spiele North Sea Gas bei Spotify" findet alles mögliche - nur nicht die schottische Band mit dem Namen.
Und wenn wir schon dabei sind, 90% der deutschen Skills sind Schrott, völliger Schrott. Sehr löbliche Ausnahme der Skill der Deutschen Bahn. Der steckt zwar auch noch in den Kinderschuhen, hat aber Potenzial und Apps können die, was sie ja schon mit den DB Navigator bewiesen haben, da kann was cooles rauskommen wenn die das weiter entwickeln.
Würde ich den Dot wieder hergeben? Nö, dazu ist das viel zu faszinierend wenn alles klappt.

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6418 - 6. Februar 2017 - 12:39 #

Bezogen auf die "nutzlosen Lautstärketasten":

Das ist einfach für mich subjektiv so. Ein Gerät was für die Bedienung mittels Sprache konzipiert ist bediene ich einfach nicht mit altmodischen Tasten. Was das "durchprobieren" anbelangt, kannst du Alexa auch einfach eine spezifische Lautstärkestufe zurufen ohne dich vorzutasten.

Deine Erfahrung mit tunein und der Sendererkennung (genau wie mit der englischen Sprache) teile ich. Ich bin da aber zuversichtlich, dass sich das noch deutlich verbessern wird. Das Produkt ist ja bewusst noch nicht im freien Verkauf. Was mich dann auch sehr positiv stimmt ist der zügige Rückruf, denn er zeigt ja, dass Menschen aktiv an der Verbesserung dran sind : )

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 13:21 #

"Ein Gerät was für die Bedienung mittels Sprache konzipiert ist bediene ich einfach nicht mit altmodischen Tasten."
Auch dann wenn es schneller geht? Ich habe meinen Finger deutlich schneller auf der Taste als ich "Alexa - Wartesekunde - Lautstärke 6" gesagt habe. Dazu kommt, dass der Dot per Sprachsteuerung lediglich 10 Lautstärkeniveaus kennt - per Tastendruck sind es über 30. Da bei mir externe Stereoboxen dran hängen ist das nochmal deutlich zu hören. Ne, da sind wir unterschiedlicher Meinung, ich finde die Tasten durchaus nützlich. ;)

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6418 - 6. Februar 2017 - 13:44 #

Ja, auch wenn es schneller geht. Für mich ist Amazon Echo (wie im Artikel erwähnt) auch Komfort. Ich muss eben nicht erst an den Lautstärkering ran (der auch beim Echo eine manuelle Justierung der Lautstärke erlaubt), sondern kann es eben von woauchimmer per Sprache erledigen. Die Wartesekunde gibt es in dem Sinne auch nicht (bei normaler Sprachgeschwindigkeit), da Alexa deine Befehle auch ohne normalerweise versteht.

Nichtsdestotrotz: In deiner konkreten Konstellation kann ich gut verstehen, dass die Hardwaretasten für dich nicht nutzlos sind : )

Lexx 15 Kenner - 3656 - 6. Februar 2017 - 16:09 #

Du brauchst die eine Wartesekunde im Übrigen nicht. :>

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7249 - 6. Februar 2017 - 19:15 #

Bei mir ist es auch so, dass die Lautstärkestufen von dem Ding nie richtig passen, es ist mir immer ein Stück zu laut oder leise. Ich dreh auch meistens am Lautstärkering, wenn es in der Nähe steht.

Olphas 24 Trolljäger - - 50715 - 6. Februar 2017 - 13:14 #

Auch wenn es nichts mit Echo zu tun hat, muß ich hier auch mal ansetzen und die Bahn loben. Den Echo-Skill kenne ich natürlich (noch) nicht, aber z.B. die Android Smartwatch-App, verbunden mit dem Navigator, ist auch echt gelungen. Im Prinzip legt man auf dem Handy eine Reise fest und hat dann auf der Uhr immer die Zeiten, bis man umsteigt/ankommt, wohin man als nächstes muß und so weiter. Die haben echt gute Leute an der ganzen App-Front eingesetzt.

floppi 24 Trolljäger - - 46055 - 6. Februar 2017 - 20:08 #

Den Ärger mit Google Music habe ich schon häufiger erlebt. Wäre ich doch nur bei Spotify geblieben, das wird überall integriert, bei Alexa, bei AV-Receivern usw. Google sperrt alles was nicht Google ist aus. Sehr ärgerlich. Bin damals von Spotify zu Google Music gewechselt, weil es 2 Euro günstiger im Monat war.

Jetzt bin ich inzwischen ernsthaft wieder am Überlegen zu Spotify zurückzuwechseln -- wenn da nicht das umständliche Playlist/Bibliothek-Übertragen von Google Music wäre ...... :(

Aladan 24 Trolljäger - - 46545 - 7. Februar 2017 - 8:14 #

Dafür hat Spotify eine wirklich schreckliche App. Aufgrund dessen sind wir auf Play Music gewechselt, denn die App rennt. Für Spotify sollte man mobil ein wenig Frustresistenz mitbringen, wenn die App wieder ne Minute laden muss.

Chronos1979 11 Forenversteher - P - 573 - 6. Februar 2017 - 12:55 #

Super Artikel und deckt meine Erfahrungen zu 100%. Wobei ich aber auch noch die Philips Hue Lampensteuerung damit nutze und sehr zufrieden bin. Es gibt auch mittlerweile eine Skill, um mit Alexa den Schwertkampf aus Monkey Island nachzustellen ;)

kommentarabo 15 Kenner - 2729 - 6. Februar 2017 - 12:56 #

ein guter artikel für interessierte. aber die überschrift solltet ihr echt ändern, ich dachte, da kommen jetzt 6 seiten anekdotisches gewäsch, und keine sachliche einführung ins thema. :}

Despair 16 Übertalent - 5883 - 6. Februar 2017 - 13:09 #

Die gute Alexa hat sogar schon 'ne TV-Nebenrolle, in der zweiten Staffel von "Mr. Robot". Das nenn' ich Karriere... ;)

Olphas 24 Trolljäger - - 50715 - 6. Februar 2017 - 13:10 #

Stimmt, das war klasse gemacht auch wenn die ganze Situation natürlich sehr deprimierend war.

Lexx 15 Kenner - 3656 - 6. Februar 2017 - 16:12 #

Bis dahin wusste ich noch gar nicht, dass es das Gerät gibt... Dachte ernsthaft, das wäre irgendein Fantasie/Zukunftsding bis ich ein paar Tage später plötzlich den Werbebanner im Amazon-Shop gesehen habe. Das nenne ich mal perfekt platzierte Produktwerbung.

Olphas 24 Trolljäger - - 50715 - 6. Februar 2017 - 13:10 #

Ganz hervorragender Artikel! Ich beäuge Echo auch seit einer Weile neugierig. Wirklich brauchen tue ich das sicher nicht, aber ich finde den ganzen Ansatz ziemlich spannend und mich reizt es ja schon sehr mir so ein Ding in die Bude zu stellen. Danke für den umfangreichen Bericht :)

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8978 - 6. Februar 2017 - 13:13 #

Ich im Jahr 1985 ... "Eines Tages spreche ich mit meinem Computer und sage ihm was er machen soll! Das ist eine schöne Zukunft!"

Ich heute ... "Wenn du dr%/&%teils es wagst noch mal das Mikrofon anzumachen ohne mich zu fragen, kommst du auf den Schrotthaufen! Und wo zur Hölle ist mein Aufklebersammlung um alle Kameras abzudecken?"

Sei vorsichtig bei dem was du dir wünschst... es könnte in Erfüllung gehen.

Aladan 24 Trolljäger - - 46545 - 6. Februar 2017 - 13:29 #

Gratulation zum Highlight, Saphirweapon! :-)

kdoubleu 12 Trollwächter - P - 1162 - 6. Februar 2017 - 13:38 #

1984. Bei aller Technikbegeisterung,das kommt mir nicht ins Haus.
Heller Wahnsinn. Mag manchmal ganz praktisch sein, wiegt aber den Datenschutz-Nachteil keinesfalls auf für mich. Jetzt kauf ich mir Alufolie!

Hedeltrollo 18 Doppel-Voter - P - 12248 - 6. Februar 2017 - 18:41 #

...per Amazon-Dash-Knöpfchen... ;)

Necromanus 16 Übertalent - P - 5888 - 6. Februar 2017 - 14:04 #

Btw. zwischenzeitlich gibt es auch das Aktivierungswort: Computer. Leider ist da (zumindest bei mir) das Erkennungsverhalten noch nicht optimal

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7249 - 6. Februar 2017 - 18:51 #

Ich würde es eher als grottenschlecht bezeichnen. :-)

"Alexa" wird praktisch immer sofort verstanden, bei "Computer" können es auch gern mal drei Anläufe sein. Und ich hab schon jede erdenkliche Variante, dieses Wort auszusprechen, ausprobiert. Egal ob Deutsch, American English oder British English - immmer Probleme. Echt schade.

Und dass bei "Computer - Tee, Early Grey, heiß" wirklich jedes mal gerade die Replikatoren ausgefallen sind, könnte Amazon auch mal fixen! ;-)

Falkenfreund87 11 Forenversteher - 772 - 8. Februar 2017 - 6:27 #

Wenn ich "Computer" sage, hört sie eher auf mich als auf dich *g*

Mabeo 14 Komm-Experte - 1977 - 6. Februar 2017 - 14:51 #

Sehr toller, informativer Artikel!

erasure1971 14 Komm-Experte - 2219 - 6. Februar 2017 - 15:30 #

Toller Artikel, der bei mir, nachdem ich Alexa/Echo bisher ignoriert habe, eine Wissensgrundlage legt. Danke dafür.

advfreak 15 Kenner - P - 3608 - 6. Februar 2017 - 15:33 #

Ich habe mein Echo nach einen Monat wieder zurück in die Schublade geschmissen, außer Amazon-Music Mp3´s abspielen konnte das Ding so gut wie nix. Obwohl Android TV zu Hause und WLAN Radio kann man dieses Ding damit nicht verknüpfen. Brauchbare Dinge w. z.B. "Schalt den TV ein" bzw. "Schalte ARD ein" usw. sind (noch) nicht möglich. Und nur für Amazon Music, also da genügt mir mein Bluetooth-Receiver leicht. In ein paar Jährchen kram ich das Teil vielleicht wieder heraus, falls es dann was gelernt hat.

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 15:38 #

Das soll mit dem Logitech Harmony Hub durchaus möglich sein. Ist natürlich ein weiteres Gerät was dazu gebraucht wird.
Was mich ärgert ist, dass es seit Oktober einen neuen Fire TV Stick mit Alexa Support gibt, noch nicht in Deutschland, ich habe mir den aus den USA mitgebracht, da funktioniert die Voice Remote aber nicht bzw. Alexa ist da noch nicht aktiv. Das fände ich einen echten Mehrwert.

advfreak 15 Kenner - P - 3608 - 6. Februar 2017 - 15:59 #

Oha, danke für den Tipp. ;) Aber ich hab ehrlich gesagt keine Lust jetzt nochmal um die 200,- Euro dafür auszugeben.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7249 - 6. Februar 2017 - 18:58 #

Mit Logitech Harmony Hub und IFTTT-Skill geht das rudimentär. Bei YouTube findet man einige Howtos dazu. Zumindest Anschalten kann man die Geräte damit, viel mehr aber leider auch nicht.

Ich hoffe mal, dass Logitech bald einen offiziellen Skill bringt, der dann auch sowas wie Sender versteht. Die Info welcher Kanal das ist, hat der Hub ja schon. Auch sowas wie "Untertitel an" oder "Pause" beim Blu-ray-Player sollte dann gehen.

Es lohnt sich übrigens, in der App mal die Hilfe durchzusehen. Da entdeckt man durchaus noch nette Dinge, die man nicht kannte. Z.B. Sleeptimer. Ist schon nett, wenn man im Bett liegt, dass man via Sprache erst Hörbuch/Musik startet (Amazon Musik hat auch Natursound wie Gewitter oder Regen, das kann man gut abschalten und einschlafen), Sleeptimer stellt und dann noch direkt den Wecker.

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 19:04 #

Der Sleeptimer in Kombination mit Audible ist wirklich eines meiner Lieblingsfeatures. Endlich nicht mehr vom Handy abends Hörbücher hören müssen...

Lexx 15 Kenner - 3656 - 6. Februar 2017 - 15:57 #

Zwei Dinge die ich an den Skills hasse: 1. Bisher nichts brauchbares in Deutsch verfügbar und 2. Skills müssen immer erst aktiviert werden, siehe "Frag Lotto Info ..." nervt total. So spricht kein Mensch.
Abgesehen davon bin ich mit meinem Echo sehr zufrieden. Hab mir auch schon die erste WLAN-Steckdose zugelegt, mit der ich jetzt mein Raumlicht beliebig an und ausschalten kann. Cool.
Blöderweise geht mein Samsung TV nicht damit... braucht wohl irgendwelche Dritthardware oder keine Ahnung.

Drugh 15 Kenner - P - 3235 - 6. Februar 2017 - 16:36 #

Sehr guter Artikel. Der hat auch mir die Sorge vor Amazon Echo etwas genommen.

Zottel 16 Übertalent - 4520 - 6. Februar 2017 - 16:42 #

Früher musste die Stasi noch umständlich in die Wohnungen der Bürger eindringen, um dort Abhörgeräte zu installieren. Heute hohlen sich die Bürger die Teile freiwillig in die eigene Wohnung. Praktisch :)

rammmses 19 Megatalent - P - 15114 - 6. Februar 2017 - 17:09 #

Naja, Cortana meint zwar zu wissen, wer Jörg Langer ist, aber es wird auf einen Maler verlinkt. Alexa ist wenigstens ehrlich.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 371537 - 6. Februar 2017 - 18:06 #

Ähm, in welchem Zusammenhang hast du denn nach meinem Namen gesucht. In Zusammenhang mit "nackt"... ?

rammmses 19 Megatalent - P - 15114 - 6. Februar 2017 - 18:14 #

Ich habe meinem Windowsphone auch mal gesagt: "Wer ist Jörg Langer?", wie der Test hier im Artikel; der erste Eintrag ist ein Maler namens Jörg Länger (!). ;) Alles danach hat aber mit dir zu tun, wenn ich das richtig überblickt habe.

Fohlensammy 16 Übertalent - 4227 - 6. Februar 2017 - 17:15 #

Schöner Artikel! Ich bin Besitzer vom Echo Dot und finde ihn gerade im preislichen Vergleich interessanter.

In den Raum stellen kann man eine via Bluetooth gekoppelte Box damit ja auch, sogar völlig ohne weitere (Strom-)Kabel. Zudem spricht mich die Möglichkeit an, ihn an meine große Anlage anschließen zu können.

Wenn ich in der Küche bin, reicht mir die Radioausgabe aus dem kleinen Gerät meist sogar ohne Lautsprecher-Kopplung. Klingt in etwa wie ein ordentliches Küchenradio. Für die Kommunikation reicht das Teil somit auf alle Fälle, für Musik schalte ich einfach meine in der Nähe stehende Bluetooth-Box ein und Alexa verbindet sich automatisch. Hinzu kommt die deutlich angenehmere Größe im Vergleich zur Röhre.

Aber das ist nur meine Meinung. Alexa mag ich - egal ob sie im Echo oder im Dot sitzt. ;)

AlexCartman 17 Shapeshifter - P - 6784 - 6. Februar 2017 - 18:06 #

Kommt mir nicht ins Haus. Die paar Vorteile (nicht mehr aufstehen, zum Regal gehen, CD rausholen, einlegen, abspielen) wiegen die vielen Nachteile (Datenschutz, umständliches Konfigurieren, Festlegung auf einen Anbieter beispielsweise als Lieferant für Musik) nicht auf. Außerdem sehe ich nicht ein, warum ich mich mit meiner Syntax an Alexa anpassen soll. Zum Glück sind meine Kinder schon groß, aber ich sehe schon eine Generation Kinder "Mama, Anfrage Essen machen?" heranwachsen. Wenn überhaupt, sollte Amazon das Ding als "Gegenleistung" für meine Daten kostenlos zur Verfügung stellen.

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6418 - 6. Februar 2017 - 18:36 #

Musik und auf einen Anbieter festlegen:

Hier verstehe ich nicht welches Problem du genau hast. Wenn du Musik Original gekauft schon daheim hast, kannst du die (wie im Artikel beschrieben) völlig anbieterunabhängig in die Musikbibliothek von Alexa hochladen und anhören. Einen Anbieter braucht es erst dann, wenn du dir Musik per Stream "ausleihen" willst. Und hierbei ist dann entscheidend dass sich für den Großteil der User die Angebote von Amazon und Spotify eh überschneiden. Ebenso musst du dich, wenn du magst, bei keinem Anbieter länger als einen Monat binden. Ich sehe da also nicht wirklich wo das Problem der verschiedenen Anbieter sein soll.

Zum Thema Syntax an Alexa anpassen:

Das ist ein typisches Problem der frühen deutschen Fassung. Hier kannst du im Laufe der Zeit mit erheblichen Verbesserungen rechnen. Grundsätzlich gilt wie bei jeder künstlichen KI in der Cloud: Je mehr Leute das Ding nutzen umso schlauer und komfortabler wird die Nutzung, weil die Ergebnisse präziser werden.

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 19:01 #

Naja, ich finde leider, dass Amazon etwas geizig ist, was den Speicherplatz für eigene Musik angeht.
Bei Google kann ich für lau 50.000 Titel hochladen. Das dürfte für fast alle reichen um einmal die eigene CD Sammlung vollständig in der Cloud zu sichern, seit ich das einmal gemacht habe, landen CDs einmal im Rechner und dann in ner Kiste...
Amazon setzt die Grenze auf überschaubare 250 Titel (ca. 10 bis 20 Musikalben) - danach möchte man den Speicher gerne bezahlt haben. Ich finde es daher schon ärgerlich, dass der Echo nicht direkt an die bei Google gespeicherten Titel ran kommt.

steever 17 Shapeshifter - P - 8016 - 6. Februar 2017 - 18:29 #

Hab das Ding seit kurz vor Weihnachten und möchte es nicht mehr missen. Gerade in Kombination mit "Amazon Music Unlimited" ist es für mich perfekt. Möchte ich irgendein Lied/Album oder etwas Zufälliges von einer bestimmten Band/Interpreten, so muss ich nur meinen Wunsch äußern und sie spielt es ab. Oder abends gemütlich noch ne Folge "Drei Fragzeiechen", klasse. ^^

Toller Bericht btw. :)

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7249 - 6. Februar 2017 - 19:03 #

Nettes Video zu Amazon Echo, Gronkh testet es:

https://www.youtube.com/watch?v=SOuoPLfS2HY

Ich bin kein Fan von Gronkh und finde seine Videos nicht besonders interessant, aber das hier ist wirklich lustig mit viel Situationskomik. Lohnt sich also auch für Leute, die mit seinen Let's Plays nicht viel anfangen können.

Mein Start mit dem Echo war auch nicht so weit davon entfernt. :-) Leider hat er im Gegensatz zu mir nicht "Alexa, warum liegt hier eigentlich Stroh" gefragt. :-)

joker0222 28 Endgamer - P - 107738 - 6. Februar 2017 - 19:57 #

Wirklich sehr lustig, danke für den Hinweis ;-)

DerMicha75 11 Forenversteher - P - 559 - 6. Februar 2017 - 19:38 #

Ein sehr schöner Artikel! Ich hab vor 3 Wochen mal die Anforderung abgeschickt, mal sehen wann ich berechtigt bin. Klingt sehr spannend...

Drapondur 28 Endgamer - - 109732 - 6. Februar 2017 - 19:55 #

Schöner Artikel! :)

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2332 - 6. Februar 2017 - 20:04 #

Ich hab den Echo seit knapp zwei Wochen. Bin sehr angetan, steuere damit per Sprache die Lichter im Haus, den Fernseher... Fernseher nur an und aus, da noch kein Harmony Skill für die deutsche Alexa vorhanden ist, aber mal fix, Alexa, Licht Küche ausschalten, weil ich das vergessen habe, ist schon ganz reizvoll. Zuerst war es in der Tat etwas seltsam, aber jetzt machen es die anderen Personen im Haushalt auch. Und Radio höre jetzt via TuneIn Skill auf der Alexa..

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7249 - 6. Februar 2017 - 20:29 #

Ich finde es auch krass, wie schnell man sich an die Alurolle gewöhnt und die Sprachkommandos als normalen Alltag ansieht. Mit Siri & Co bin ich nie warmgeworden, aber an dieses allgegenwärtige Ding, wo man keine Knöpfe drücken muss und was nicht bei 9 von 10 Versuchen im Internet suchen will, hab ich mich sehr schnell gewöhnt.

Mir passiert es immer wieder mal, dass ich in der U-Bahn oder auf der Arbeit das Teil was fragen will. :-)

Und die alte Variante Musik zu hören, so mit iPhone entsperren, Musik wählen, Airplay aktivieren, die ich bisher als komfortabel empfunden habe, kommt mir nach nur einer Woche mit dem Echo plötzlich umständlich vor.

Wenn man das mal zehn Jahre weiterdenkt, wo Echo hoffentlich semantisch mehr versteht und Geräte standardmäßig eine Steuerung darüber mitbringen (der Trend dazu auf der CES war ja deutlich zu erkennen), ist man nicht mehr so weit vom Star Trek Bordcomputer entfernt.

floppi 24 Trolljäger - - 46055 - 6. Februar 2017 - 20:18 #

Sehr toller User-Artikel! Danke! :)
Seit einer Woche steht hier auch nen Echo und nen Echo Dot. Steuere damit Musik, Hue-Lampen und tado-Raumthermostate. Letztere habe ich mir extra wegen Alexa angeschafft, hatte vorher die Comet DECT für die Fritz Box, die sich leider noch nicht integrieren lassen. Fritz ist in dem Bereich Smart Home verdammt lahm....

Diese hätten sich zwar auch steuern lassen, allerdings nur sehr kompliziert und umständlich über einen Server/Rasperry Pi. Da lässt sich schon jede Menge mit realisieren, ist aber ein nicht unerheblicher Aufwand mit nötigem technischen (Linux-/Programmier-)Verständnis. Vor 10-15 Jahren hätte ich mich dafür noch begeistern können, heute bevorzuge ich Plug&Fertig-Lösungen. Ärgerlich bei Hue + Tado: Alexa weiß manchmal nicht, was genau ich meine. Sage ich: "Alexa, schalte Schlafzimmer aus." ist das Ergebnis immer unterschiedlich. Mal macht sie nur das Licht aus, mal Licht + Heizung, mal sagt sie, dass sie das Gerät nicht identifizieren kann. Lampe + Heizungsthermostat muss für eine ordentliche Funktion anders benannt werden. Meine Lampe heißt nun Schlafzimmer, meine Heizung Schlafen. Aber entweder sie ordnet "Schlafen" dem Schlafzimmer automatisch zu oder das ist noch irgendwo als Schlafzimmer verknüpft. Da muss ich nochmal näher prüfen ....

Lustige Geschichte von einem Arbeitskollegen, der sich Smart Home auch per Server antut: Er: "Sohn, hast du deine Mathe-Hausaufgaben schon gemacht?" Sohn: "Ja, brauchst du aber nicht kontrollieren, Alexa sagt das stimmt." ;)

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 20:38 #

Ist schon klasse, was da heute alles im Smart Home Bereich geht, die Frage ist nur, was sich am Ende durchsetzt und überlebt. Philips mit Hue dürfte da wahrscheinlich sein, aber bei Thermostaten? Ich mag da nicht Early Adopter spielen. Logitech hatte vor Jahren mal Netzwerkmusikplayer mit dem Namen Squeezebox im Angebot und hat die vor ca. fünf Jahren wie eine heiße Kartoffel fallen lassen. Die laufen heute nur noch, weil sich EIN Logitech Mitarbeiter eher PRIVAT darum kümmert, den Server am laufen hält und sogar Plugins aktualisiert wenn es notwendig ist. Philips hat schon einmal versucht die Lightify Lampen von Osram auszusperren, was passiert wenn sie das nochmal machen und stur bleiben - sie selbst bieten ja nicht einmal was mit einer E14 Fassung an...
Irgendwie ist mir der Markt noch zu unaufgeräumt und die Chance auf teuren Elektroschrott weil Firma XY die Firma YZ übernimmt und die als erstes die Server abklemmt noch zu hoch.

floppi 24 Trolljäger - - 46055 - 6. Februar 2017 - 20:44 #

Ich habe auch immer noch eine Squeezebox Classic hier. Wurde jetzt durch Alexa abgelöst. Aber wirklich trennen möchte ich mich von dem hervorragenden Gerät irgendwie nicht. 2009 für 150 Euro gekauft, heute noch einen Gebrauchtwert von 90-100 Euro, welches 8 Jahre alte Elektrogerät kann das schon von sich behaupten? ;)

Das Risiko von Elektroschrott sehe ich im Falle der Thermostate nicht, zur Not lassen sich diese ja noch als stinknormale manuelle Thermostate verwenden.

Aber ja, der Smart-Home-Markt ist noch unübersichtlich, ohne wirkliche Standards und vieles ist noch unkompatibel. Aber es ist spannend und interessant "an der Entwicklung teilzuhaben". Und Komfort bietet es allemal. Das allein ist es mir schon wert. Wir reden hier ja auch nicht von abertausenden Euro.

Q-Bert 16 Übertalent - 5069 - 6. Februar 2017 - 20:32 #

Beim Thema Datenschutz wird gern nach diesem Schema argumentiert:
1. Firma XY wäre ja dumm, mit den Daten Schindluder zu betreiben
2. Die Daten kann doch eh keiner auswerten, sind viel zu viele
3. Die NSA kriegt sowieso alles raus
4. Ich hab doch nichts zu verbergen!

Aber das geht alles am Thema vorbei.

Wie jede wertvolle Ware werden auch Daten gehandelt - und zwar illegal. DVDs von schweizer Banken für deutsche Finanzämter sind dabei nur die sichtbare Spitze des Eisbergs. Darunter herrscht ein reger Handel mit allen denkbaren Datensätzen, gesammelt bei Firmen, die Kriminellen nützlich sein können.

Da sitzen z.B. Tippgeber im Autohaus/Zulassungsstelle, damit Autodiebe den bestellten Wagen in Wunschfarbe direkt beim "glücklichen" Kunden abholen können - professionelle Banden gehen nicht mehr durch die Straßen auf der Suche nach Zufallsfunden. Da werden Kreditkarten und Kontodaten von Mitarbeitern aus der IT-Abteilung von Online-Shops gesammelt und im Tor-Netz im 1000er Paket zum Verkauf angeboten. Und natürlich sitzen auch bei Amazon Menschen, die Einbrechern gegen einen geringen Obulus verraten, unter welcher Adresse es sich "lohnt" mal nachzusehen, auch Diebe leben nicht mehr in den 90ern.

Solange immer nur Teildaten dezentral verteilt rumliegen, ist das ein hinnehmbares, weil unlösbares Problem (es sei denn, Aluhut und so). Je mehr Daten aber an einem Punkt zusammenlaufen (Stichwort: Facebook/Whatsapp oder eben Amazon/Alexa), desto einfach ist es, daraus Kapital zu schlagen - man muss nur böse genug denken!

Und konkret auf Alexa bezogen:
Da weiß dann der Einbrecher nicht nur, in welchem Haushalt viel Geld rumliegt und geile Geräte stehen, er weiß auch, ob die Bewohner gerade im Urlaub sind - dazu reichen die Metadaten von Alexa allemal. Und dazu muss man auch nicht Millionen von Daten komplett sichten, es reicht eine Abfrage "AAA-Kunde && seit 2 Tagen kein Alexa genutzt".

Ist kein Grund, sich gegen Alexa zu entscheiden! Ich will den Fortschritt sicher nicht aufhalten, vielleicht schaffe ich mir selbst so ein Ding an :) Nur wenn man über Datenschutz nachdenkt, dann bitte auch aus der Perspektive eines Verbrechers und nicht so tun, als gäbe es auf der Welt keine Übelwichte ;)

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 6. Februar 2017 - 21:09 #

Mein Problem bei der Sache ist eher, dass sowohl Daten- als auch Verbraucherschützer Scheingefechte führen. Das sieht man ja auch wundervoll an den Dash-Buttons. Da kann man einfach davon ausgehen, dass ein Kunde, der sich so ein Ding an die Waschmaschine klebt weiß was er da tut wenn er den Button drückt. Die nun anhängigen Klagen der Verbraucherzentralen finde ich lächerlich, da der bequeme Verbraucher vielleicht gar nicht geschützt werden will und vor allem nicht geschützt werden muss.
https://www.verbraucherzentrale.de/dashbutton
Ähnlich ist es beim Datenschutz. Ich kenne genug Leute, die bei Amazon/Google Schnappatmung bekommen und den gläsernen Verbraucher und Orwell wittern aber in der Brieftasche ihre Payback und Deutschlandcard spazieren führen und fleißig Punkte sammeln. Ich hingegen habe ein gewisses Grundvertrauen in Amazon und Google und glaube grob zu Wissen, was die jeweils mit meinen Daten machen. Auch bin ich mir sicher, dass es Google völlig egal ist, was Nutzer "Just my two cents" so macht, sondern ich für die nur eine Variable in einer Nutzergruppe bin.

spatenpauli 12 Trollwächter - 968 - 7. Februar 2017 - 9:19 #

Jepp, sehe ich genauso. Der ansonsten gute Artikel wird durch eine gewisse Blauäugigkeit zum Thema Datenschutz leider ein wenig abgewertet, denn (zu Deinen Punkten):
1. Daten bringen Kohle, und zwar enorm viel. Es wäre aus rein kaufmännischer Sicht dämlich, mit den Daten nicht zu handeln.
2. Es gibt viele Dienstleister, die nur darauf warten, diese Daten für ein Unternehmen auszuwerten (da einige in Billiglohnländern ihren Sitz haben, ist das auch relativ erschwinglich).
3. Man muss es dem Laden aber auch nicht extra bequem machen.
4. Mein Lieblingsargument. Sobald man den Leuten ihre Besuchsfrequenz von youporn aufzeigt, ändert sich diese Einstellung auch ein wenig ;-) Im Ernst: Was ich verberge und was ich offenlege, möchte immer noch ICH entscheiden. Wo zieht man die Grenze? Eine allgemeingültige Auslegung kann es hierbei nicht geben.

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 7. Februar 2017 - 11:15 #

"1. Daten bringen Kohle, und zwar enorm viel. Es wäre aus rein kaufmännischer Sicht dämlich, mit den Daten nicht zu handeln."
Das ist das Denken von gestern. Google sind deine/unsere Daten selbst mehr wert als die mit einem einmaligen Verkauf verdienen könnten. Meine Daten sind daher bei Amazon/Facebook/Google wesentlich sicherer als bei Onlinehändlern, Rabattsystemen, etc.

Q-Bert 16 Übertalent - 5069 - 7. Februar 2017 - 13:20 #

Diese Konzerne werden nicht immer so groß bleiben. Stichwort AOL, Yahoo, StudiVZ, letsbuyit.com und wie sie alle hießen. Irgendwann kommt der Tag, da wird auch ein Facebook, ein eBay oder ein Amazon von einen neuen Konkurrenten überrollt und spätestens dann würde ich nicht darauf vertrauen, dass irgendein Manager irgendwelche Skrupel hat, alles zu Geld zu machen, was noch da ist. Auch deine Kundendaten.

Solange es Amazon & Co. aber gut geht und die Gewinne sprudeln, sehe ich die Gefahr hauptsächlich bei einzelnen Mitarbeitern, die sich ein paar Dollar "dazuverdienen" wollen. Und die gibt es in jeder großen Firma und in jeder Behörde. Auf jeden Snowden kommen wahrscheinlich 1000 Kleinkriminelle, die ihre Zugriffsrechte zum "persönlichen Vorteil" nutzen.

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 7. Februar 2017 - 13:45 #

Wen interessieren heute noch die Daten, die irgendwer vor 7 Jahren bei StudiVZ oder vor 10 Jahren bei Myspace hinterlassen hat? Daten sind nur etwas Wert, wenn sie auch aktuell sind.
Da liegt das Problem eher bei illegalen Zugriffen und Datendiebstahl, insbesondere schlecht gesicherte Passwörter und Zahlungsdaten - und auch ist man bei Amazon sicherer als bei UlliskleinemOnlineshop.de

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6418 - 7. Februar 2017 - 11:37 #

Meinungen sind halt verschieden. Wie von mir bereits formuliert, macht es aus meiner Sicht unternehmerisch für einen Konzern wie Amazon genau Nullkommanull Sinn ein solches Risiko einzugehen. Das was dabei finanziell kurzfristig und einmalig (!) gewonnen werden kann, steht in keiner Relation zum möglichen dauerhaften Schaden, sollte das Unternehmen dabei erwischt werden.

Mal ein plattes Beispiel dazu: Jemand operiert als Datenkäufer und Amazon verkauft ihm Daten. Dieser jemand könnte nun a) Amazon erpressen mit der Drohung, damit an die Öffentlichkeit zu gehen oder b) dieser jemand könnte verdeckt operieren und von staatlichen Institutionen oder der Konkurrenz oder oder oder stammen, wodurch das ganze auch in der Öffentlichkeit oder bei a) landet. Was ich damit ausdrücken will: Amazon würde bei jedem einzelnen Verkauf ein extremes Risiko eingehen, was in keinster Relation zum Gewinn steht.

floppi 24 Trolljäger - - 46055 - 7. Februar 2017 - 12:12 #

Hm. Ein kurzer Gedanke dazu:

Ich hatte eines Tages personalisierte Werbung einer lokalen Tageszeitung in meinem Briefkasten, mit der ich bis dato nix am Hut hatte. Daraufhin habe ich ihnen ein T5F (einfach Googeln) geschickt. Als Antwort bekam ich, dass meine Adressdaten für eine einmalige Werbeaktion von der Deutschen Post AG angekauft wurden.

Naja, ich nutze die Deutsche Post/DHL immernoch, weil sie in meinen Augen den besten Service bieten.

Und ich bin mir sicher, dass Amazon private Daten verwendet, sei es nur zur Spracherkennungsverbesserung für Alexa. Und ich bin mir sicher, das oder etwas ähnliches steht auch in den AGB. Weiterveräußern an Dritte wird Amazon wahrscheinlich nicht. So jedenfalls meine Einschätzung.

Aladan 24 Trolljäger - - 46545 - 7. Februar 2017 - 12:16 #

Das ist eines der Use-Cases, ja. Gerade Google und Amazon sind absolute Spezialisten darin, gesammelte Daten für sich selbst soweit aufzubereiten, um ihre Services damit weiter zu pushen.

Dann gibt es z. B. noch die Mobilfunkanbieter, die komplett anonymisierte Daten erheben, um diese Verkehrsprotokolle anschließend weiterzuverkaufen.

Ach, das ganze Thema ist so komplex, da könnte man wohl mehrere Bücher mit füllen (und das wurde ja auch schon von verschiedensten Insidern gemacht) ;-)

Q-Bert 16 Übertalent - 5069 - 7. Februar 2017 - 13:37 #

Wie oben schon gesagt: Das gilt höchstens so lange, wie es den Konzernen super geht. Sinken die Gewinne, sinken auch die Skrupel. Je größer ein Konzern, desto interessanter werden sie aber auch für Hacker. Und je mehr Mitarbeiter eine Firma hat, desto wahrscheinlicher befinden sich darunter korrupte, schwarze Schafe.

Meiner persönlichen Erfahrung nach sind es gerade die großen, bekannten Firmen, wo ich z.B. Ärger mit SPAM habe, während ich bei kleinen Onlinern (wie GG) nie Probleme hatte. Ich verwende seit den 90ern für jeden Online-Dienst separate E-Mail-Accounts, d.h. ich verwende nie eine Mailadresse 2x. Ich bekomme auf ganz bestimmte Adressen regelmäßig personalisierte SPAM-Werbung (also mit korrekter Ansprache "sehr geehrter Herr ...". Selbst dann, wenn ich die Mailadressen stilllege und beim Anbieter eine neue Mailadresse hinterlege, dauert es nicht lange, und auch das wird zugespammt - es ist also System dahinter und kein Zufall. Dabei ist es erschreckend, wer da alles personalisierte Kundendaten weitergibt, ob nun offiziell verkauft, gehackt oder durch illoyale Mitarbeiter schwarzgehandelt.... bei Mobilfunkanbietern ist allerhöchste Vorsicht geboten.

malkovic 14 Komm-Experte - P - 2085 - 7. Februar 2017 - 10:18 #

Zugestimmt! Ich versuche es auch bei den Daten zu belassen, die man unbedingt an Dritte weitergeben muss. Ansonsten meide ich sämtliche Datenkraken. Außerdem ist bei mir Cortana ja schon aus, dann werd ich sie bestimmt nicht mit Alexa betrügen. :)

Albertoseb 11 Forenversteher - P - 688 - 7. Februar 2017 - 11:46 #

Als vernünftig denkender Mensch, der sich der Problematik bewußt ist, meine ich, es sollte im persönlichen Verantwortungsspielraum des einzelnen liegen, welche Daten übermittelt werden und welche nicht. Es ist schön, nicht gezwungen zu werden ein googlekonto zu hinterlegen (wie bei div. SmartTvs). Man erkauft sich das Komfortparadies wie die Kalenderfunktion durch Inverkehrbringen diverser Schlangen.
Daher wird auch bei mir nicht alles was möglich ist (zB. Alarmanlage steuern, Kalenderfunktion usw) tatsächlich über Echo betrieben.
Meiner Erfahrung nach gibt es außer DIY Systeme Ivm. Raspberry keinerlei benutzerfreundliche Smarthomesysteme, die nicht als Datenkraken fungieren.
Daher gilt immer die Abwägung Komfort gegen Preisgabe seiner Informationen.
Das fängt beim Einkauf im Internet an und endet in der Preisgabe seiner Gesundheitswerte an withings usw.

stefanr2 11 Forenversteher - 558 - 6. Februar 2017 - 21:32 #

Schöner Artikel, aber: was hat denn Goethe mit Mozart und Tchaikovsky zu tun?

Saphirweapon 17 Shapeshifter - 6418 - 7. Februar 2017 - 11:39 #

Natürlich gar nichts. Das war einfach ein freudscher Vertipper. Habe das geändert. Danke für den Hinweis !

floppi 24 Trolljäger - - 46055 - 7. Februar 2017 - 12:09 #

Alle drei waren großartige deutsche Künstler!
;)

Hyperbolic 17 Shapeshifter - P - 7117 - 7. Februar 2017 - 13:38 #

Das ist zu zwei drittel falsch.

floppi 24 Trolljäger - - 46055 - 7. Februar 2017 - 20:54 #

Ach, Mathe ist doch langweilig. ;)
Aber keine Angst, natürlich weiß ich, dass beispielsweise Goethe den Großteil seines Lebens nicht in Deutschland sondern in der DDR verbracht hat und daher nicht als Deutscher gewertet werden kann. Also ein Drittel kann ich nachvollziehen, das andere ist mir unklar....

;)

Harry67 17 Shapeshifter - P - 6099 - 7. Februar 2017 - 21:39 #

Sehr schön, da soll noch mal einer was wegen der Piesah und fehlende Intellenz sagen :)

Desotho 16 Übertalent - P - 5791 - 7. Februar 2017 - 1:09 #

Ne Art Kinect ohne störende XBox :D

BigBS 15 Kenner - 3216 - 7. Februar 2017 - 7:34 #

Sehr schön geschriebener Artikel.
Thx dafür.

Pro4you 19 Megatalent - 14060 - 7. Februar 2017 - 14:34 #

Immerhin kann man so den VR Hatern entgegnen, dass es noch etwas unnützeres als VR gibt

Maulwurfn Community-Moderator - P - 18982 - 7. Februar 2017 - 16:25 #

Oder den VR Lovern entgegnen, dass es noch etwas tolleres als VR gibt.

steever 17 Shapeshifter - P - 8016 - 7. Februar 2017 - 17:07 #

Ja, und zwar Amazon Echo! ;D

Pro4you 19 Megatalent - 14060 - 7. Februar 2017 - 23:57 #

Es ist auf jeden Fall immersiver ;)

Auxan 12 Trollwächter - 862 - 7. Februar 2017 - 15:52 #

Die Sprachsteuerung macht schon Laune und ein paar Tage war es auch spannend. Schnell war aber klar, dass sich "Alexa" besser spricht als "Computer" :-D

Letzlich habe ich Alexa aber dann doch erstmal wieder entlassen... die Dinge die nicht gehen überwiegen einfach noch die kurz weilende Freude an der Spielerei und unterstreichen, dass das Thema noch in den Kinderschuhen steckt.
* Lichtsteuerung der Philips Hue Lampen zwar möglich. Aber Farben wechseln geht nicht.
* Thermostatsteuerung: ähnliche Erlebnisse wie ein User vorher. Alexa hat es irgendwie nicht geschafft zwischen Lampen und Heizung zu unterscheiden. "Licht im Wohnzimmer auf 100%", setzt dann gerne auch mal die Heizung auf 100 Grad :-) Räume umbenennen in "Wohzimmer" und "Wohnzimmmerheizung" hat auch nicht geholfen. Das konnte sie nicht wirklich auseinander halten Leider wird auch nicht transparent was sie jetzt meint verstanden zu haben. Oft sagt sie auch "Welches Gerät meinst du? ich habe mehrere mit diesem Namen"... keine Ahnung was sie verstanden hat und welche sie zu haben meint...
* Keine Möglichkeit die Musik auf andere Lautsprecher zu bekommen. Ich habe 4 Airplay Lautsprecher im Haus verteilt und einen Verstärker der Spotify Connect kann. Praktisch wäre wenn ich ihr sagen könnte "Spiele dies und das von Spotify auf....". Im Moment kann sie aber nur selbst die Musik wiedergeben.
* und das Killerfeature im wahrsten Sinne: Sie "tötet" im Halbstundentakt alle Airplay fähigen Geräte. Was man im Netz ließt, läßt zwar darauf schließen, dass das Problem eher bei den Airplay Geräten liegt da sie auf die "Device Discovery" Anfragen von Alexa mit einem Neustart reagieren aber abstellen oder eingrenzen läßt es sich nicht. Und so ist jeder kabellose Musikgenuß, wenn Alexa am Strom hängt nach ca. einer halben Stunden unterbrochen.....

Just my two cents 16 Übertalent - 5108 - 7. Februar 2017 - 18:18 #

"Praktisch wäre wenn ich ihr sagen könnte "Spiele dies und das von Spotify auf....". Im Moment kann sie aber nur selbst die Musik wiedergeben."
Das geht bereits. Zumindest hat Alexa es bei mir schon hinbekommen, dass Spotify auf einmal auf einem Handy lief, ich weiß aber nicht wie und wollte das eigentlich auch nicht...

Olphas 24 Trolljäger - - 50715 - 7. Februar 2017 - 18:24 #

Letzteres ist vermutlich der Trick dahinter ;) :D

Mr. Tchijf 14 Komm-Experte - P - 2659 - 7. Februar 2017 - 16:06 #

Hervorragender Artikel. Aus meiner Sicht sehr gut und schön geschrieben. Er schildert exakt meine Erfahrenswerte mit Alexa und weist auf die potenziellen Nachteile und Vorbehalte hin. Toll gemacht!

Meine Ergänzung: Alexa mit Phillips Hue funktioniert wunderbar. Das Steuern der Lampen und der Räume funktioniert. Stellt man Szenarien (mit vorgegebenen Farbmustern) ein, dann können auch die verwendet werden ~ "Alexa, Polarlichter im Wohnzimmer einschalten". Eine reine Farbwahl, wie der User Auxan vor mir schrieb, habe ich nicht ausprobiert, ist jedoch für mich schwer vorstellbar, da mir die Namen für mehr als 13 Farben wahrscheinlich gar nicht bekannt sind.

Aber zugegeben: Ich musste mir einige Zeit für das Konfigurieren nehmen.

Wesker 14 Komm-Experte - 2485 - 8. Februar 2017 - 14:56 #

Ging mir auch so, weshalb ich für das Lichter umstellen, lieber schnell zum iPhone greife, wo ich meine Hues in die Home-App integriert habe.

Zumal die Alexa-App die ganzen Einstellungen unter Smarthome vollballert. Ist einfach unaufgeräumt ...

rofen 12 Trollwächter - 909 - 8. Februar 2017 - 22:16 #

Ich glaube, dieses lustige YouTube Video hat noch keiner gepostet: "Amazon Alexa Gone Wild": https://www.youtube.com/watch?v=epyWW2e43UU
Achtung: NSFW! ;-)

rofen 12 Trollwächter - 909 - 8. Februar 2017 - 22:34 #

Sehr schoener Artikel! Zum Thema Sicherheit und Datenschutz: Es gibt gerade einen interessanten Fall. Ein Mord in den USA, einfach mal nach "alexa murder arkansas" suchen. Vielleicht kommt in Verlauf der Untersuchung raus, wieviel Amazon und wie lange speichert.
Ob die NSA schon eine Hintertuer hat (wie in vielen anderen Sachen), weiss man natuerlich nicht so lange es nicht jemand ausplaudert. Aber ich bin mir sicher, dass auch das ganze Alexa-System nicht ganz sicher ist. Selbst wenn bei Amazon viele tolle Leute arbeiten ... bei allen grossen Firmen geht immer wieder etwas schief, deshalb installieren wir ja staendig updates. Und wenn ein paar findige Hacker ein Problem finden bevor es Amazon findet, dann werden die das halt nutzen. Vielleicht um einfach mal zuzuhoeren, oder um auf kosten einer anderen Person etwas zu bestellen, oder ... um einfach mal zu viel zu bestellen? Auch lustig wenn der Nachbar ploetzliche einen ganzen LKW voller Klopapier geliefert bekommt. ;-)
Naja, ich halte davon nichts. Ist bestimmt unterhaltsam, in einer fremden Wohnung sehe ich mir das gerne auch mal an, aber mir kommt so was nicht ins Haus.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7249 - 9. Februar 2017 - 1:09 #

Warum soll dich die NSA über Amazon Echo abhören, wenn sie das auch über dein Smartphone machen können, was zusätzlich noch zwei Kameras hat, unterwegs dabei ist, GPS hat, alle Mails greifbar hat usw., das ist doch viel lohnenswerter. Und Google und Apple sind ja auch US-Firmen und rechtlich von der NSA greifbar.

Aktuelle Smartphones hören bei aktivem Siri oder Google Now auch die ganze Zeit zu (hey Siri, OK Google).

Irgendwie interessant, dass alle bei sowas wie Amazon Echo Panik schieben, während das Smartphone sehr viel krasser ist. Dito für Notebooks, wo die Kamera bei aufgeklapptem Deckel auch schön positioniert ist. Das Echo kann mich wenigstens nicht sehen und steht nur zuhause.

Am Ende muss man bei all diesen Geräten dem Hersteller vertrauen. Das bei Amazon und seinem Echo nicht zu tun, aber bei Google/Apple und Android/iOS schon, ist leicht seltsam.

rofen 12 Trollwächter - 909 - 9. Februar 2017 - 23:13 #

Da gebe ich Dir voellig Recht, insbesondere mit den Smartphones! Amazon Echo waere vielleicht ein Fallback falls ... Dein Datenguthaben aufgebraucht ist (was nicht passt da Du ja zu Hause bist) oder oder ... ;-)

Olphas 24 Trolljäger - - 50715 - 13. Februar 2017 - 12:44 #

Ich hab mir nach langem Überlegen übrigens mal einen Ruck gegeben und letzte Woche eine Einladung angefordert. Die kam heute an und morgen sollte Echo bei mir sein.

Ich gebe alle Schuld diesem Artikel hier! ;)

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7249 - 13. Februar 2017 - 14:56 #

Ab heute ist das Ding auch ohne Einladung verfügbar. :-)

Ich kann dir jetzt auch schon mal prophezeien, dass es nicht beim Echo alleine bleiben wird. Als nächstes sind dann Lampen wie Philips Hue dran. :-) Und auch darauf will man nach einem Tag Nutzung dann nicht mehr verzichten.

Olphas 24 Trolljäger - - 50715 - 13. Februar 2017 - 15:10 #

Ja, ich hab vorhin auch gestaunt. Heut morgen kam die Mail, dass ich eingeladen bin. Ich freu mich schon. Und irgendwann später kam dann die Mail, dass es jetzt ganz regulär zu haben ist. Gutes Timing :D

Und ich gebe zu ... ich hab mir schon Hue-Lampen angeschaut ... aber noch nix bestellt ;)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 371537 - 13. Februar 2017 - 17:04 #

Du warst der Kunde X: Du hast weltweit Amazon Echo frei für alle gemacht!

Olphas 24 Trolljäger - - 50715 - 13. Februar 2017 - 17:10 #

Und das auch noch über den GG-Link! Die Welt wird uns feiern!

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7249 - 13. Februar 2017 - 18:57 #

Die Lampen sind super. Helligkeit auf Maximum wie etwa bei einer 75W-Glühbirne, steuerbar via Smartphone-App und Echo, dimmbar, Farben recht beliebig einstellbar und sogar Animationen (Sonnenaufgang zum Wecken simulieren...) machbar. Und mit Failmode, wo beim Aus- und Einschalten via Lichtschalter ganz normal das Licht angeht, man hat bei WLAN-Problemen also keine dunkle Wohnung.

Der hohe Preis schreckt im ersten Moment ab, aber wenn man ihn mit guten weißen LED-Birnen vergleicht und bedenkt, dass sie farbig sind und der Hub dabei ist, geht es einigermaßen.

Und nach einem Tag empfindet man es normal, dass man morgens im Bett via Sprache das Licht anschalten kann. Oder à la Star Trek mal eben "Alexa, Wohnzimmer auf 80%" sagen kann. Man gewöhnt sich so schnell daran, dass ich nach vier Tagen damit auch im Büro das Licht schon per Sprache anschalten wollte.

Das Echo ist so ein bißchen wie VR. Man muss es mal eine Weile benutzt haben, um es beurteilen zu können. Ich hab das mehr als spaßiges Gadget gesehen, aber nach ein paar Tagen war es ein ständig benutzter Alltagsgegenstand.

Olphas 24 Trolljäger - - 50715 - 15. Februar 2017 - 21:26 #

Hab das Echo heut bekommen und gleich mal angeschlossen. Das geht ja wirklich easy. Und ich bin echt erstaunt, wie gut das jetzt schon funktioniert. Tests wie bestimmte Musik spielen, Nachrichten ausgeben oder auch Termine einem Kalender hinzufügen funktionierten mit erstaunlicher Treffsicherheit. Gerade bei den Kalendereinträgen war ich echt überrascht. Termin, Uhrzeit (mit Nachfrage, ob ich 8 Uhr morgens oder abends meine) und Inhalt sind bei zwei Terminen tadellos angelegt worden. Oder einfach mal schnell einen Timer von 5 Minuten für meinen Tee angegeben. Ich vergess ganz gern, da rechtzeitig den Beutel rauszunehmen. Das passiert mir jetzt nicht mehr :D
Auch bei der Musik klappt es meist alles sehr gut. Egal ob Allman Brother's Band oder Babymetal, Alexa hat damit kein Problem. Die Trefferquote war allerdings nicht 100%. Das Album Launcher von der japanischen Sängerin Lisa hat sie nicht zuordnen können (obwohl es in meiner Amazon Prime Musiksammlung ist). Wohl aber alle anderen Sachen von ihr. Da lag es irgendwie am Albumtitel, der ihr zu schaffen macht.
(EDIT: Gerade noch mal getestet. Jetzt geht es. Lag wohl eher an mir, nicht an Alexa :D )

Aber das waren ja bisher nur kleine Tests so in den ersten ein bis zwei Stunden nach Aufbau. Ich bin sicher, da fällt mir noch viel mehr ein.

Ich hab mir auch schon ein Lampenset ausgeguckt ... das muss jetzt auch noch hinterher. Bin bisher echt sehr positiv überrascht. Das einzige was schon sehr auffällig ist, ist die Qualität der Skills. Das sieht mir ziemlich nach Müllkippe aus und ich hab mir bisher nur die von der Bahn und Spiegel Online geholt. Hätte ich von denen nicht gewusst, hätte ich die aber auch erstmal nicht gefunden. Das muss auf jeden Fall noch besser werden.

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