Langzeitmotivation mit Patch 5.3

WoW: Mists of Pandaria Test

Die dritte Inhaltserweiterung für Mists of Pandaria liefert neben unzähligen Neuerungen eine spannende Storyline rund um den Konflikt zwischen Horde und Allianz. In unserem Langzeittest erfahrt ihr, was sich acht Monate nach MoP-Release alles getan hat, ob sich ein erneuter Besuch in Azeroth lohnt oder ihr das Abo beenden könnt.
Karsten Scholz 23. Mai 2013 - 12:42 — vor 6 Jahren aktualisiert
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Alle Screenhots stammen von GamersGlobal

In unserem ausführlichen Test zu WoW: Mists of Pandaria (GG-Test: 9.0) berichteten wir über die vielen Licht- und wenigen Schattenseiten des Genrekönigs. Besonders der große Umfang, die stimmig designte Welt von Pandaria und der durch und durch polierte Zustand begeisterten uns. Auf der Soll-Seite standen vor allem das angestaubte Kampfsystem und der fehlende Anspruch von Level-Phase und Gruppeninstanzen. Und so umfangreich Mists of Pandaria zum Release auch war: Die fünf zusätzlichen Level-Stufen waren schnell erklommen und die vielen neuen Instanzen, Raids und Szenarien nach einigen Wochen durchgespielt. Die Farmfelder erreichten schließlich ihre maximale Größe, bei den wichtigsten Fraktionen genoss der Held einen ehrfürchtigen Ruf und auch die eigene Begleiter-Kampftruppe hatte die Maximalstufe schon lange erreicht.

Doch steht die Welt eines Abo-MMOs im besten Fall niemals still, schließlich bezahlen die Spieler monatlich 11 bis 13 Euro und erwarten dafür regelmäßige Inhalts-Updates. Gerade spielten die Entwickler Patch 5.3 auf die Live-Server und liefern uns damit mehr als genug Gründe, um die neuen Inhalte und den aktuellen Zustand von WoW Pandaria noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Ob die neuen Inhalte als Argumente für eine Abo-Verlängerung respektive einen erneuten Besuch ausreichen, erfahrt ihr in unserem Nachtest.
 
Besonders mutige Recken besuchen die Insel der Riesen, auf der sich ausschließlich sehr starke Elite-Gegner sowie der stärkste Weltboss Oondasta tummeln.
Aus Cataclysm gelernt Wenn man etwas der letzten WoW-Erweiterung Cataclysm ankreiden muss, dann sicherlich die zu langen Pausen zwischen den vergleichsweise inhaltsarmen Patch-Versionen. So vergingen zwischen Patch 4.2.0 und 4.3.0 stolze fünf Monate, über den Leerlauf danach hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Sicherlich hatte damit auch der Jahrespass zu tun, der viele Spieler beim Kauf von Diablo 3 langfristig an WoW band. 

Deutlich knackiger fühlt sich die Patch-Politik von Blizzard mit Mists of Pandaria an: Durchschnittlich drei Monate dauert es aktuell, bis die Entwickler kostenlose Inhalte auf die Server laden, die weit mehr als kosmetische Anpassungen liefern. Stattdessen gibt es Patches mit unzähligen Klassenänderungen, Verbesserungen und Bugfixes sowie neuen Inhalten, um uns für viele Wochen zu beschäftigen.

Spannende GeschichtsstundeMit jedem der drei Pat
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ches wurde die vielschichtige Handlung rund um Pandaria und den Horde-Allianz-Konflikt weiter gesponnen. Der Lore-Hintergrund und die verschiedenen Geschichtsstränge gefallen uns dabei deutlich besser als der Kampf gegen Todesschwinge aus der letzten WoW-Erweiterung. Die Entwickler nutzen geschickt die neuen Quest-Zonen sowie die instanzierten Szenarien (Gruppenherausforderungen für drei Spieler), um die Hintergründe der Handlung näher zu durchleuchten. Mit dem jüngst aufgespielten Patch 5.3 verbünden sich zum Beispiel abtrünnige Horde-Truppen mit der eigentlich verfeindeten Allianz, um eine Belagerung der Horden-Hauptstadt Orgrimmar vorzubereiten.

Das gemeinsame Ziel: Der allseits verhasste Anführer Garrosh Höllschrei soll endlich gestürzt werden. Im neuen Szenario "Geheimnisse des Flammenschlunds" schlüpft ihr deshalb in die Rolle eines Goblin-Sprengmeisters, um den unterirdischen Bereich unterhalb Orgrimmars auszukundschaften. Wenig überraschend, dass ihr dort über einige geheime Machenschaften stolpert, von denen ihr Rebellenanführer Vol´jin schnellstens berichten müsst. Doch erst einmal gilt es lebend aus dem Flammenschlund herauszukommen...
Was bringt Patch 5.3?
Der frisch aufgespielte Patch 5.3 liefert nicht nur neue Inhalte, sondern führt auch die Geschichte von Mists of Pandaria weiter. Die Belagerung von Orgrimmar muss vorbereitet werden: 1 Unter der Führung von Vol´jin versammeln sich im nahegelegenen Sen´jin die Rebellentruppen, die gleich einen Angriff der Orks abwehren müssen. 2 Im nächsten Schritt werdet Ihr in die überarbeitete Zone des nördlichen Brachlands geschickt, um Ressourcen für die Belagerung zu sammeln und die feindlichen Kräfte zu schwächen. 3 Leider fällt die wöchentlich wiederholbare Aufgabe sehr unspektakulär und einfallsarm aus. 4 Besser sind da schon die neuen Szenarien, in denen ihr zu dritt fiese Bosse besiegen oder... 5 ... eine Seeschlacht zu euren Gunsten entscheiden müsst. 6 Wirklich anspruchsvoll sind die Szenarien aber nur im neuen heroischen Modus.
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