Benjamin Braun 17. August 2017 - 12:00 — vor 5 Jahren aktualisiert
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In diesem Spielabschnitt bereist ihr ein großes Gebiet frei zu Fuß oder per Jeep .
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Großer Open-World-Abschnitt
Während die ersten drei Teile der Uncharted-Reihe noch extrem linear abliefen, entführte uns Uncharted 4 erstmals auch in deutlich größere, offenere Spielgebiete. Ein solches gibt es in The Lost Legacy ebenfalls – tatsächlich ist es sogar noch deutlich größer als das im Vorgänger. Genauso wie in Uncharted 4 erkundet ihr diesen Ort mit dem Auto, auf einer Übersichtskarte werden wichtige Orte markiert. Wer über die Pflichtanteile der Story hinaus Dinge erledigen will (in welcher Reihenfolge ihr die erledigt, steht euch bis zu einem gewissen Grad frei) hat in The Lost Legacy die Möglichkeit dazu. Viel mehr als ein paar zusätzliche Storyfetzen, Kämpfe respektive Schleichabschnitte bringen euch diese optionalen Aufgaben nicht.
Allzu verlockend sind die Extras aber auch deshalb nicht, weil sie Tempo aus der Kernstory rausnehmen. So fällt dann auch der Open-World-Abschnitt aus unserer Sicht eine Spur zu lang aus. Dieser Umstand ist wohl auch den Entwicklern klar. Denn nach diesem offeneren Zwischenspiel verläuft The Lost Legacy bis zum Schluss wieder genauso streng-linear ab wie die ersten Storykapitel.
Kletterpassagen dürfen nicht fehlen. Wie auch in Uncharted 4 nutzt Chloe dabei immer wieder ihren Greifhaken.
Naughty Dog hat bei Uncharted: The Lost Legacy ein paar der schönsten Umgebungen der Serie überhaupt gezaubert, nämlich im indischen Dschungel. Texturschärfe, Detailgrad der Umgebungen, Licht- und Schatteneffekte; das alles ist absolut erstklassig. Die dichte Vegetation ist ein einziger Augenschmaus. Im offenen Abschnitt gibt es zwar hier und dort auch mal eine geringer aufgelöste Texturtapete. Aber keine davon schädigt den hervorragenden Gesamteindruck.
Auch die Animationen sind exzellent gelungen, was besonders für die Zwischensequenzen gilt. Wer auf Englisch spielt, kann das gesprochene Wort zumeist sogar direkt an den Lippenbewegungen ablesen. Die Synchronität bei der (ansonsten sehr guten) deutschen Sprachausgabe ist nicht immer optimal.
In einem Punkt präsentiert sich The Lost Legacy allerdings schwächer als Uncharted 4. Deutlich häufiger als in Nathan Drakes letztem Abenteuer bleiben wir mit Chloe an Objekten in der Umgebung hängen. Immer wieder kommt es zudem vor, dass uns die KI-gesteuerte Begleiterin Nadine blockiert oder beim Versuch, eine Deckung aufzusuchen im Weg steht. Große Probleme bereitet das aber zum Glück nicht. Nervig ist es dennoch.
Autor: Benjamin Braun, Redaktion: Jörg Langer (GamersGlobal)
Meinung: Benjamin Braun
Ein Uncharted ohne Nathan Drake klingt zunächst seltsam. Aber das Stand-alone-Addon The Lost Legacy mit Chloe Frazer in der Hauptrolle funktioniert – und das ziemlich gut! Shooter-Action, Kletterpassagen, jede Menge Skriptsequenzen; all das gehört dazu. Sogar der für Uncharted und Nathan typische Humor bleibt erhalten und sorgt immer wieder für einen Schmunzler.
An das überragende Uncharted 4 kommt The Lost Legacy dennoch nicht heran. Das liegt nicht nur am Umfang der Kampagne, die es mit sieben Stunden nur auf etwa die halbe Spielzeit bringt (sieben statt zwölf Stunden). Sondern vor allem an der geringeren Highlight-Dichte. Ein paar größere und viele kleinere gibt es dennoch. Gerade der letzte Spielabschnitt ist mit seiner Kombination aus den spektakulärsten Sequenzen aus Uncharted 2 und 4 ein ziemlicher Kracher. Dummerweise enttäuscht mich just der Gegenspieler Asav. Echte Knaller waren zwar auch die Antagonisten der bisherigen Serienteile nicht, aber Asav ist schon bemerkenswert langweilig.
Dafür gefallen mir die ausgeweitete Stealth-Mechanik und die Rätsel. Letztere sind anspruchsvoller und bieten zudem eine größere Vielfalt. Und auch, wenn The Lost Legacy nicht die herausragende Klasse von Uncharted 4 erreicht: Für Actionfreunde mit PS4 ist dieses Abenteuer ein absoluter Pflichtkauf.
Uncharted: The Lost Legacy PS4
Einstieg/Bedienung
Sehr gute, intuitive Gamepad-Steuerung
Gute (einmalige) Tutorial-Hinweise
Insbesondere das Klettern ist bisweilen erheblich hakeliger als in Uncharted 4
Spieltiefe/Balance
Sehr abwechslungsreiches Missionsdesign
Sympathische Heldin
Gelungen erweiterte Stealthmechanik, die in vielen Szenen nutzbar ist
Große Auswahl an Waffen
Viele schöne, teils recht anspruchsvolle Rätsel
Erstklassige Inszenierung
Zahlreiche packende Kletterpassagen
Feind-KI relativ dumm
"Open-World-Abschnitt" einen Hauch zu groß und lang, nimmt Tempo aus der Handlung
Hmm, ich fand den dritten erst ziemlich gut, aber dann machte es für mich eine gewaltige Abwärtskurve bis ich zum Schluß froh war, dass es rum ist. Aber so ca. die erste Hälfte hat mir gefallen.
Den ersten mochte ich gar nicht und ich wollte erst gar nicht glauben, warum die Reihe so beliebt ist.
Kann man auf den Zeitkontext schieben, aber ich hab letztens 1 und 3 direkt hintereinander als Remaster durchgejodelt und selbst da schneidet der Erstling besser ab. Aber naja, da hab ich mich schon im Durchgespielt-Thread drüber ausgekotzt. Nach dem grandiosen Zweier jedenfalls der totale Liebestöter und das nicht erst ab der ewigen Wüstenwanderung.
Ich habe letztes Jahr auf der PS4 1-3 direkt hintereinander und danach Teil 4 (mit zwischengeschobenem The Last of Us) durchgespielt und fand den ersten Teil eindeutig den schwächsten. Was aber auch kein wirklicher Vorwurf sein soll, denn es ist halt der erste Teil. Wobei ich den schon von der PS3 kannte.
Bei mir vor 4 Jahren auf der PS3 und mir ging es wie dir.
Da aber wohl das Gameplay beim Remaster gerade bei Teil 1 überarbeitet wurde macht einen großen Unterschied denke ich. Die Remaster liegen bei mir noch etwas auf Halde. Noch zehre ich von der großen Uncharted 4 Liebe.
Ich hab die auch noch auf der PS3 gespielt. vielleicht ist es dann doch auch schon 4 Jahre her. Die Remaster kenne ich auch nicht. Wäre ja wünschenswert, wenn man da auch noch etwas poliert hätte. Wobei mein größtes Problem mit dem ersten Teil ist, dass die Balance zwischen ewig langen Dauerballereien und dem viel interessanteren Story- und "Erkundungs"-Teil vorne und hinten nicht gestimmt hat. Das war einfach furchtbar ermüdend für mich. Ich glaube nicht, dass man das groß ändern konnte. Oder doch?
Soweit ich weiß wurde nur das Gunplay und die Fahrzeuglevel verbessert. Aber klar. So richtig hatten sie das Rezept erst bei Teil 2 raus. Teil 3 fand ich hingegen der weitläufigen Meinung nicht wirklich schlecht. Teil 2 war schwer zu überbieten, aber ich fand eigentlich absolut nichts an dem Spiel schlecht.
Ich verstehe auch nicht, warum immer alle so tun als wenn Teil 3 die absolute Katastrophe und Teil 2 so unfassbar viel besser gewesen sein soll. Gerade in Teil 2 hatte mich am Ende dieser Eis-Level schon etwas gestört, der passte irgendwie nicht so gut in das restliche Gesamtbild.
Bei Uncharted 3 braucht man nicht mal über die Qualität einzelner Levelabschnitte anzufangen. Das ganze Spiel war unsauber bis zum abwinken. Ich hatte KI-Aussetzer und Scriptfehler in einem Ausmaß, das du dir bei AAA einfach nicht erlauben kannst. Zudem war die Waffensteuerung noch schwammiger als in Teil 2 und ob ich nun beim Drücken von O in Deckung gehe oder durch die Gegend rolle, wurde wohl auch nach dem Zufallsprinzip ausgewürfelt.
Jetzt wird ein großteil wieder sagen "Häää? Das war bei mir aber nicht so". Yo, dann hab ich wahrscheinlich die einzig fehlerhafte Version weltweit runtergeladen. Museumswert garantiert.
Ansonsten war die Rückblende mit dem jungen Drake die reinste Schlaftablette (hat man ja in UC4 gekonnt wiederholt). Von der Beziehung mit Sully her interessant, aber spielerisch zum davonlaufen. Über den Wüsenabschnitt braucht man gar nicht erst zu reden. Im Vergleich dazu hatte UC 1 nicht die bombastischen Scripts späterer Teile, aber auch deeeuuuutlich weniger Leerlauf.
Hätte der Dreier nicht Uncharted im Namen gehabt, wären die Wertungen höchstens mittelprächtig gewesen. Wohlgemerkt, das Ding hat auf GG ne 9.5 bekommen. Da fällt mir zumindest nix mehr zu ein.
Und ich habe nun wirklich kein Motiv die Serie grundlos zu bashen oder sonstwas.
Naja es ist ja nicht so, als wenn ich das Spiel irgendwie zwanghaft gut finden oder verteidigen wollen würde. Ich empfand es beim Spielen einfach nur ganz gut und spielbar, mehr nicht. Ohne Frage war Teil 2 besser und Teil 4 sowieso, aber ich konnte halt bisher nie so ganz die Probleme vieler Leute mit dem dritten Teil verstehen, das ist alles.
Ich wollte dir auch nichts unterstellen. Bin's nur gewohnt, dass Leute bei solchen Beispielen dann ankommen und sagen "Hab ich nichts von gemerkt" oder sowas in die Richtung. Als wenn ich halluzinieren würde. Die Sache mit der KI z.B. merkt man besonders in Syrien. Dort latschen dir oftmals die "Men in Black" völlig ziellos vor der Nase rum und schießen nichtmal auf dich. Und da rede ich nun nicht von einer ungepatchten Day1-Version, obwohl es da genauso schlimm wäre.
Thomas Schmitz
Freier Redakteur - P - 11713 - 17. August 2017 - 16:29 #
Ich auch nicht. Finde U3 zwar nicht so gut wie U2 und U4, aber auch nicht viel schlechter. Die Wüste war langweilig, die Reise in Drakes Kindheit fand ich erzählerisch gelungen und brachte ein wenig Abwechslungs ins Spiel.
Ich würde den Teilen folgende, rein persönliche Wertungen geben:
U1: 8.0
U2: 9.0
U3: 8.5
U4: 9.0
Gerade im vierten Teil muss man sich aber schon im Klaren sein, dass das mehr ein interaktiver Film ist, als ein Spiel - nicht so krass, wie bei Metal Gear Solid, aber es wurde schon sehr viel Wert auf die Erzählung gesetzt.
Ich hatte nun auch nicht den Anspruch, eine komplette Liste aller Negativpunkte aufzuführen. So wichtig ist's mir nun auch wieder nicht. Kannst aber als Beispiel genauso den spielerisch und storytechnisch belanglosen Schiffsfriedhof dazu nehmen.
Ich will hier auch niemanden von irgendwas überzeugen oder überzeugt werden. Jeder hat da seinen Standpunkt und es ist doch ok so. Meine Missionarsbemühungen auf Spieleseiten hab ich schon lange eingestellt ;).
Ich fand den Teil in der Wüste übrigens gar nicht schlecht, aber da scheine ich wohl generell eher in der Minderheit zu sein. Ich mag aber auch generell Wüsten in Spielen. ;-)
Sven Gellersen
23 Langzeituser - P++ - 43293 - 18. August 2017 - 21:24 #
Ach ja, die Flashbacks fand ich auch mit am Coolsten. Alleine schon, weil ich da von den fürchterlichen Ballerabschnitten verschont wurde :D ... aber auch inhaltlich fand ich die interessant.
Dann habe ich wohl mit U4 Pech gehabt. Dank damals mangelnder Konsole habe ich U1-U3 nicht gespielt und U4 bei GG gewonnen. Ich wusste nur, dass U4 angeblich gut sein soll. Ich habe mich zwar bis zum Ende geschleppt, doch richtig begeistern konnte es mich nicht. Besonders diese nervigen Kletterpassagen störten mich besonders.
Wesker
15 Kenner - P - 3846 - 18. August 2017 - 10:05 #
Die Bewertungen würde ich so unterschreiben.
Hatte nach Uncharted 3 nicht wirklich Lust auf Uncharted 4, zumal zu dem Zeitpunkt auch keine PS4 mehr hatte. Aber meine Güte, was Naughty Dog da abfeuert, ist wirklich ziemlich gut geworden.
Das Gameplay der Tomb Raider-Reboots sagt mir zwar insgesamt doch mehr zu, aber die Kämpfe wurden in UC4 schön dynamisch und super inszeniert.
Mehr als einmal durchspielen werde ich es aber wohl nicht ...
Bei den ersten würde ich noch zustimmen, aber Teil 3+4 sind in meinen persönlichen Wertungen (deutlich) zu hoch. Die Wüste und besonders der Drogen(?) Trip waren, neben den Flashbacks, echt extrem nervig...
Bei mir sähe es eher so aus:
U1: 8.0
U2: 9.0
U3: 7.0
U4: 8.0
U4 hätte sich, bei einem Hunderter-System, über eine 79 auch nicht beschweren dürfen. Gut das Sony die Serie ja ordentlich im Preis fallen lässt. Für einen 10er (bei U4 war mein Limit 15€ und war damit imho im genau richtigem Preissegment) bin ich wieder dabei :).
Puh, also da finde ich bei allen, aber gerade auch am 4. Teil zuviel, der einfach nicht passt... (Siehe auch mein Forumspost und da sind die Geschmacksache Sachen, wie die nervigen Flashbacks, nichtmal erwähnt).
Aladan
25 Platin-Gamer - P - 56624 - 20. August 2017 - 13:58 #
Würde bei Teil 1 eher eine 7.5 sehen, aber ansonsten bin ich da voll bei dir. Und Uncharted 4 ist einfach die perfekte Abenteuer Story. Dieses Abenteuer werde ich niemals vergessen.
Bluff Eversmoking (unregistriert)
17. August 2017 - 16:05 #
Daß ein solches Produkt eine 9,5 bekommt, ist eine Sache.
Daß naive Leser wie ich dann irgendwann loslaufen, und richtiges Geld auf den Tisch legen, eine andere Sache. Eine überaus ärgerliche, übrigens. Mittlerweise ist man leidgeprüft und schlauer. Da weiß man Textpassagen wie
"Natürlich müsst ihr in The Lost Legacy nicht auf typische Uncharted-Spielmechaniken verzichten. "
Naja, du scheinst ja mit dem Uncharted-Konzept an sich schon ein Problem zu haben. Wenn es dich nach den ersten beiden Teilen nicht anspricht, wird es auch kein weiterer tun. Das ist ja auch nicht weiter schlimm. Man muss nicht auf jede groß gehypte Serie abfahren. Ist bei mir auch oft so.
Problematisch wird's, wenn ein qualitativ deutlich abfallender Teil innerhalb eines Konzepts dann noch so hoch gelobt wird. Wie gesagt, hätte UC3 einen beliebigen Namen aus der archäologische-Adventure-Mottenkiste gehabt und wäre nicht von Naughty Dog gekommen, hätt's auch keine Höchstwertungen gehagelt. Und damit will ich nun nicht wieder pauschal die Spielepresse verdammen und habe natürlich keinen Beweis dafür, aber es kann mir keiner erzählen, dass das im Hinterköpfchen eines Testers keine Rolle spielt.
Borin
16 Übertalent - P - 5019 - 17. August 2017 - 23:44 #
Ich glaube bei 3 liegt es daran, dass der Sprung von 2 auf 3 nicht mehr so groß war wie von 1 auf 2. 3 ist mehr vom Gleichen, während sie von 1 auf 2 viele richtige Schrauben gedreht haben. [Ich habe zuerst 1 und 2 auf der PS3 hintereinander weg gespielt und dann mit Abstand auch auf der PS3 Uncharted 3.] 3 fand ich dann auch nicht mehr so gut, maximal so gut wie 2, eher etwas schlechter.
4 fand ich jetzt erstaunlich schwach. Da verstehe ich nicht, warum das so gut ankommt. Klar ist das jetzt mehr ein interaktiver Film, aber es gibt ja doch auch einige Kletter- und Schießpassagen. Und die fand ich deutlich zu einfach. Wenn das Spiel filmartiger sein soll, muss ich solche Passagen nicht haben. Wobei es mir anders herum lieber gewesen wäre, nämlich mehr Spiel.
Außerdem hat bei mir die Geschichte mit dem Bruder überhaupt nicht gezündet. Ich bin aber auch wenig empfänglich dafür, dass man Dinge einfach macht, weil es Familie ist. Der war mir einfach zu unsympathisch. Und der Bösewicht war, wie leider in jedem Uncharted, recht blas. Da war die Gegenspielerin in 3 besser.
Oder drei ... und die Abstände dazwischen zu kurz. Das ist auch mein größtes Problem damit. Die Balance zwischen den Elementen stimmt da einfach noch nicht. Das hat der zweite Teil dann ja zum Glück sehr viel besser hinbekommen. Sonst wäre es da wohl geendet mit mir und Uncharted :D
Sven Gellersen
23 Langzeituser - P++ - 43293 - 18. August 2017 - 21:28 #
Hm. Also die ersten drei Teile habe ich alle auf niedrigster Schwierigkeit gespielt und hatte (Schande über mein Haupt!) trotzdem regelmäßig Probleme, weiter zu kommen. Beispielsweise beim Schiffsfriedhof in Teil 3.
Bei Teil 4 hingegen habe ich den zweithöchsten SG genommen und kam trotzdem besser voran.
Also damals hätte ich mit einem höheren SG definitiv noch weniger Freude an U3 gehabt.
War auch nur eine Empfehlung für ihn ;-) Oder für Leute, die die Kampfpassagen eben nicht fordernd fanden. Ist bei dir offensichtlich anders. Ich hatte bei der Remastered-Version auf Normal auch ein paar Versuche an manchen Passagen in Teil 3 gebraucht.
Klingt prima. Und Chloe fand ich schon immer super. Ich glaube, das schiebe ich noch ein, bevor dann bald Yakuza Kiwami und Destiny 2 um meine Aufmerksamkeit buhlen (warum nur müssen ausgerechnet die beiden fast gleichzeitig erscheinen!?!)
Aktuell hole ich gerade AC: Unity ab und bin dermaßen genervt von dem Open-World Symboloverkill, dass ich eigentlich mal wieder etwas lineares wie dieses hier gebrauchen könnte.
Wobei: Lese ich da etwa "langatmiger Open-World-Abschnitt"? ARGLLLLLLLL o.O Inzwischen "hasse" ich offene Welten mit inbrunst.
Borin
16 Übertalent - P - 5019 - 17. August 2017 - 13:14 #
Ich hatte auch zwischendurch einen OW-Overkill. Aber jetzt spiele ich schon eine Weile "Horizon Zero Dawn", das nun wirklich kein besonders gutes Missionsdesign hat (anders als manches - aber wahrlich nicht alles - bei "The Witcher 3"), mich aber gerade durch die OW abholt. Da gehe ich abends gerne einfach noch mal eine Stunde ins Spiel.
Ich kann die absolut zustimmen. In Horizon holt mich die Welt ab, in die immer wieder eintauchen will. Ich bin sogar dabei, die ganzen kleinen Aufträge zu erledigen, die ich in anderen Spielen völlig auslasse.
Borin
16 Übertalent - P - 5019 - 17. August 2017 - 23:48 #
Wenn Du die kleinen Nebenquests meinst, sehe ich das bei mir auch noch kommen. Wobei ich noch nicht weiß, ob ich alle Metal Flowers etc. sammeln will. Das ist mir dann doch zu nah an den sinnlosen Federn bei AC.
Ich bin kurzzeitig der Versuchung erlegen die Blumen zu sammeln, bis mir einfiel, dass ich solche Dinge ja eigentlich verabscheue ;)
Horizon war schon ein grandioser Titel - obwohl ich "Startschwierigkeiten" hatte, da ich kurz zuvor über 100 Stunden Zelda gespielt habe.
Das klingt nach Teil 4 wie ein weiteres Best Of-Album. Oder eher wie ein Remix von Selbigem, diesmal mit der weiblichen Extranote. Ideal, wenn man von Lara Croft bzw. dem Crafting-Blödsinn der letzten Tomb Raiders mal die Nase voll hat. Ab auf die Sale-Liste *kritzel*.
Extrapanzer
17 Shapeshifter - P - 7419 - 17. August 2017 - 14:18 #
Merkwürdige Preispolitik: im Laden kostet jede Remaster von UC1 bis UC3 je 25 Euro. Im PSN kostet die Collection 35 Euro, war aber neulich sogar im Angebot, ich glaube für 20 oder 25 Euro.
Es gab die Collection auch Retail und bei Gamestop auch mal für 20€ im Angebot. War aber schon vergriffen als ich zuschlagen wollte. Daher habe ich auch digital für 19€ oder so beim letzten großen Sale zugeschlagen.
Bluff Eversmoking (unregistriert)
17. August 2017 - 14:39 #
Habe die ersten beiden Teile abgeschlossen, fand sie überaus enttäuschend und werde einen großen Bogen um Teil 4 machen.
Bislang viel Hype, wenig Substanz und ein Spielablauf dem Niveau von casualesquen Handy-Spielen, und mir fehlt die Phantasie, mir vorzustellen, daß das bei Teil 4 völlig anders sein soll.
Ich fand es einen sehr kurzweiligen Action-Shooter. Hat mich ein bisschen an Indiana Jones gemischt mit Expendables erinnert. Ich dachte zuerst es ist ein Action Adventure aber es ist wirklich nur ein 3rd Person Shooter, nicht mehr und nicht weniger. Dafür gibt es eine abgefahrene Story im Stil eben von Indiana Jones mit total überzogenen Actionszenen. Mir hat es viel Spaß gemacht. Fast wie ein interaktiver Film.
Bluff Eversmoking (unregistriert)
18. August 2017 - 13:06 #
Ein qualitativer und / oder quantitativer Mangel an spielrelevanten Inhalten, und ein Zuviel an Film. Meist verursacht durch den untauglichen Versuch, zwei tendenziell inkompatible Medien miteinander zu verbinden.
Die Bezeichnung "interaktiver Film" war in den Anfangsjahren der CD-ROM, so Mitte der 90er, nicht ohne Grund ein Schimpfwort.
Sven Gellersen
23 Langzeituser - P++ - 43293 - 18. August 2017 - 21:30 #
Exakt das. Absolut nicht nachvollziehbar, warum bei U4 hier plötzlich immer wieder der Begriff "interaktiver Film" fällt. Davon ist das Spiel noch sehr, sehr weit entfernt.
Nein, es ist ein filmisch inszeniertes Spiel (englisch ließe sich "cinematic" sagen) wobei sich Filmsequenzen und Spielsequenzen aber bei Uncharted schön trennen lassen. Wenn man's täte, und nur schaut was bei "Spiel" übrig bleibt, hat's auf den "Film" wenig Einfluss.
Ich hatte ja auf der PS4 Teil 1-3 direkt nacheinander ohne einen Tag Pause durchgespielt, jeden Abend so ca. 2-3 Stunden, und nachdem ich durch war und nochmal zurückblickte kam es mir tatsächlich ein wenig so vor, als hätte ich über diese ca. 10 Tage (oder so) hinweg quasi eine TV Serie geschaut, mit jeweils 2 oder 3 Folgen pro Abend.
euph
29 Meinungsführer - P - 124399 - 17. August 2017 - 17:43 #
Ich finde, als Familienvater mit beschränkter Zeit, so kürzere Spiele eigentlich auch mal ganz erfrischend. Und bei einem Preis von um die 35 Euro auch voll okay.
Thomas Schmitz
Freier Redakteur - P - 11713 - 17. August 2017 - 20:07 #
Da sagst du was sehr Wahres. Irgendwie ist die Zeit von 7 bis mindestens 20 Uhr geblockt für Arbeit und Familie. Und da meine Kinder "Spät-zu-Bett-geher" sind (ganz der Papa), ist es oft such 21 oder schlimmstenfalls 22 Uhr. Da bleibt dann meist nicht mehr viel Zeit. So was wie "Life Is Strange" ist ja fast schon kinderkompatibel. Aber ein "The Witcher 3" ist dann schon etwas hart mit den fliegenden Körperteilen. Es gibt schon einen Grund, warum ich so viel PES spiele...
Soso.. PES langweilt Kinder und die legen sich dann selbst brav ins bettchen :O
Würde ich hier jetzt spoilern dass dies auch mit einem fifa Spiel geht, dann habe ich halb deutschland gegen mich :D
Borin
16 Übertalent - P - 5019 - 17. August 2017 - 23:52 #
Geht mir auch so. Nach jedem etwas längerem Spiel (sitze jetzt auch schon wieder länger an 'Horizon Zero Dawn') brauche ich erst einmal mehrere kurze, damit ich das Gefühl habe, auch ordentlich was zu spielen, und damit ich auch mal einige Spiele angeschaut habe. Es gibt einfach zu viele Spiele, die mich interessieren. Da sollen die mal nicht zu lang sein.
Genau DAS dachte ich mir im Frühjahr bei U4 auch. Endlich mal ein Spiel, das nicht wieder mit einer offenen Welt und 150 Stunden Spielzeit daherkommt, ist echt erfrischend gewesen.
Habe Lost Legacy digital gekauft. Das Spiel ist ja laut anderen Quellen mit 44 GB fast so groß wie Uncharted mit 48 GB.
Bedeutet das unter Umständen, dass man trotz installiertem Uncharted den MP-Part erneut herunterladen muss ?
Mangels PS4 habe ich mir das Video aus reiner Neugier angeschaut. Die Grafik sieht fantastisch aus. Also das würde ich mir bestimmt mal kaufen, wenn ich denn jemals eine PS4 haben sollte.
Da fällt mir grade auf: Bei einigen Importhändlern gibt es das Spiel ohne Aufpreis inklusive "Jak and Daxter: The Precursor Legacy". Ist das nun in der deutschen Verkaufsversion gar nicht enthalten oder wie wird das nun regional festgelegt? Ich zeige mich iritiert.
edit: Ach, das ist wohl ein Vorbestellerbonus bei bestimmten Händlern, pfff.
Ach, stimmt. Naja, vorbestellen lehne ich eh ab und besonders für Zeug, das nichtmal nen Release-Termin hat. Da werden dann wohl später wieder die Codes bei Keyhändlern rumgehen.
Das schaut mal traumhaft aus. Da ich mit der Uncharted-Formel sehr gut zurecht komme, werde ich auch hier wieder meinen Spaß haben. Zusammen mit dem Vorbesteller-Boni (J&D) ist das ein gutes P/L-Verhältnis. Von daher, gekauft :)
Bruno Lawrie
21 AAA-Gamer - P+ - 30518 - 25. August 2017 - 0:55 #
Hab's eine Weile gespielt, tolles Spiel bisher. Nur was ist bei Chloes Gesicht passiert? Das hat für mich einen starken Uncanny Valley Effekt. Bei den Figuren von Uncharted 4 hatte ich das nicht. Und bei Nadine oder dem Antagonisten auch nicht. Seltsam.
Player One
16 Übertalent - 4429 - 28. August 2017 - 22:30 #
Die Grafik ist sowas von stimmig und hat mich seit langer Zeit mal wieder zum Sightseeing in einem Videospiel animiert. Ich würde mir mal eine "echte" Open World in dieser Qualität wünschen.
Habe es nun durch und gefühlt könnte die Wertung hier noch besser sein. Klar, der Antagonist bleibt etwas blass bzw. dessen Motivation hätte noch besser erklärt werden können, aber ansonsten ist es bombastisch wie immer, teilweise sogar besser als Uncharted 4.
Im Hinblick auf das Sightseeing finde ich Lost Legacy grandios. Die Fotofunktion ist in der Hinsicht nett, aber auch ohne blüht das Spiel, selbst bei meiner normalen PS4, grafisch richtig auf. Gefühlt ist es nicht so poliert wie der Hauptteil, hatte 1-2 kleinere Bugs bzw. Grafikfehler.
Wirklich super ist ebenfalls die Wahl zwischen Stealth und Kampf. Ich glaube höchstens 1-2 Mal muss man, abgesehen vom Ende, wirklich kämpfen. Ansonsten gibt es immer den alternativen Weg. Und mit den Kletterpassagen und den Rätseln macht das Spiel richtig Spaß.
Beim Open-World-Part stimme ich insofern zu, dass es Tempo aus der Handlung nimmt. Aber es passt an der Stelle, sprich man sucht nicht gerade sein vermisstes Baby/"Tochter". Als zu lang empfand ich es nicht, denn die Aufgaben in dem Gebiet sind überschaubar. Lediglich beim Suchen nach Schätzen dürfte es komplizierter werden, als im "Schlauch".
Bei der im Test genannte Szene mit dem Tier (zum Glück habe ich den Test nicht vorher gelesen) ging mir ehrlich gesagt das Herz auf. Einfach toll.
Die Dialoge sind auch wieder top, auch die deutsche Synchro. Nur mit einem Wort hadere ich als Niedersachse: Kultusministerium im Hinblick auf Kulturgegenstände. Und wenn ich richtig gelesen habe, ist der Begriff an sich unpassend.
Achja und man sollte nicht vergessen, dass man Punkte sammelt, mit denen man nach einmaligem Durchspielen (zugegeben, ich weiß nicht, ob es vorher geht) Boni freischalten kann, z.B. bestimmte Waffen oder unendlich Munition.
Alles in allem trifft das Spiel genau meinen Nerv: Nicht zuviel kämpfen, nette Rätsel, nette Kletterpassagen. Da ich Uncharted 4, wie in einem anderen Commente geschrieben, eine 10.0 gegeben habe, würde ich The Lost Legacy durchaus eine 9.5 geben. Hauptkritikpunkt sind der etwas blasse Antagonist und das nicht 100%-Polishing. Eine 9.0 könnte ich, mit Bauchschmerzen, auch noch verstehen, die Wertung hier ist mir dann doch zu wenig.
Viel Spaß beim Lesen!
Das wird wieder ein Spaß, freue mich drauf :-)
Joa, kann man sicher irgendwann mal machen. Ich mochte ja auch schon Teil 1-4, auch wenn der erste ohne Frage noch eine Menge Kanten hatte.
Der erste hatte sympathische Kanten, während der dritte nahezu völlig verschlampt wurde.
Ich fand den dritten auch okay spielbar und auch besser als den ersten.
Hmm, ich fand den dritten erst ziemlich gut, aber dann machte es für mich eine gewaltige Abwärtskurve bis ich zum Schluß froh war, dass es rum ist. Aber so ca. die erste Hälfte hat mir gefallen.
Den ersten mochte ich gar nicht und ich wollte erst gar nicht glauben, warum die Reihe so beliebt ist.
Kann man auf den Zeitkontext schieben, aber ich hab letztens 1 und 3 direkt hintereinander als Remaster durchgejodelt und selbst da schneidet der Erstling besser ab. Aber naja, da hab ich mich schon im Durchgespielt-Thread drüber ausgekotzt. Nach dem grandiosen Zweier jedenfalls der totale Liebestöter und das nicht erst ab der ewigen Wüstenwanderung.
Ich habe letztes Jahr auf der PS4 1-3 direkt hintereinander und danach Teil 4 (mit zwischengeschobenem The Last of Us) durchgespielt und fand den ersten Teil eindeutig den schwächsten. Was aber auch kein wirklicher Vorwurf sein soll, denn es ist halt der erste Teil. Wobei ich den schon von der PS3 kannte.
Ich hab auch 1-3 direkt hintereinander gespielt, vor zwei oder drei Jahren.
Bei mir vor 4 Jahren auf der PS3 und mir ging es wie dir.
Da aber wohl das Gameplay beim Remaster gerade bei Teil 1 überarbeitet wurde macht einen großen Unterschied denke ich. Die Remaster liegen bei mir noch etwas auf Halde. Noch zehre ich von der großen Uncharted 4 Liebe.
Ich hab die auch noch auf der PS3 gespielt. vielleicht ist es dann doch auch schon 4 Jahre her. Die Remaster kenne ich auch nicht. Wäre ja wünschenswert, wenn man da auch noch etwas poliert hätte. Wobei mein größtes Problem mit dem ersten Teil ist, dass die Balance zwischen ewig langen Dauerballereien und dem viel interessanteren Story- und "Erkundungs"-Teil vorne und hinten nicht gestimmt hat. Das war einfach furchtbar ermüdend für mich. Ich glaube nicht, dass man das groß ändern konnte. Oder doch?
Soweit ich weiß wurde nur das Gunplay und die Fahrzeuglevel verbessert. Aber klar. So richtig hatten sie das Rezept erst bei Teil 2 raus. Teil 3 fand ich hingegen der weitläufigen Meinung nicht wirklich schlecht. Teil 2 war schwer zu überbieten, aber ich fand eigentlich absolut nichts an dem Spiel schlecht.
Ich verstehe auch nicht, warum immer alle so tun als wenn Teil 3 die absolute Katastrophe und Teil 2 so unfassbar viel besser gewesen sein soll. Gerade in Teil 2 hatte mich am Ende dieser Eis-Level schon etwas gestört, der passte irgendwie nicht so gut in das restliche Gesamtbild.
Bei Uncharted 3 braucht man nicht mal über die Qualität einzelner Levelabschnitte anzufangen. Das ganze Spiel war unsauber bis zum abwinken. Ich hatte KI-Aussetzer und Scriptfehler in einem Ausmaß, das du dir bei AAA einfach nicht erlauben kannst. Zudem war die Waffensteuerung noch schwammiger als in Teil 2 und ob ich nun beim Drücken von O in Deckung gehe oder durch die Gegend rolle, wurde wohl auch nach dem Zufallsprinzip ausgewürfelt.
Jetzt wird ein großteil wieder sagen "Häää? Das war bei mir aber nicht so". Yo, dann hab ich wahrscheinlich die einzig fehlerhafte Version weltweit runtergeladen. Museumswert garantiert.
Ansonsten war die Rückblende mit dem jungen Drake die reinste Schlaftablette (hat man ja in UC4 gekonnt wiederholt). Von der Beziehung mit Sully her interessant, aber spielerisch zum davonlaufen. Über den Wüsenabschnitt braucht man gar nicht erst zu reden. Im Vergleich dazu hatte UC 1 nicht die bombastischen Scripts späterer Teile, aber auch deeeuuuutlich weniger Leerlauf.
Hätte der Dreier nicht Uncharted im Namen gehabt, wären die Wertungen höchstens mittelprächtig gewesen. Wohlgemerkt, das Ding hat auf GG ne 9.5 bekommen. Da fällt mir zumindest nix mehr zu ein.
Und ich habe nun wirklich kein Motiv die Serie grundlos zu bashen oder sonstwas.
Ich habe U3 auf der PS4 in der Compilation gespielt und das was Du schreibst kann ich tatsächlich komplett nicht nachvollziehen.
Schon ok, alles andere hätte mich auch überrascht.
Naja es ist ja nicht so, als wenn ich das Spiel irgendwie zwanghaft gut finden oder verteidigen wollen würde. Ich empfand es beim Spielen einfach nur ganz gut und spielbar, mehr nicht. Ohne Frage war Teil 2 besser und Teil 4 sowieso, aber ich konnte halt bisher nie so ganz die Probleme vieler Leute mit dem dritten Teil verstehen, das ist alles.
Ich wollte dir auch nichts unterstellen. Bin's nur gewohnt, dass Leute bei solchen Beispielen dann ankommen und sagen "Hab ich nichts von gemerkt" oder sowas in die Richtung. Als wenn ich halluzinieren würde. Die Sache mit der KI z.B. merkt man besonders in Syrien. Dort latschen dir oftmals die "Men in Black" völlig ziellos vor der Nase rum und schießen nichtmal auf dich. Und da rede ich nun nicht von einer ungepatchten Day1-Version, obwohl es da genauso schlimm wäre.
Ich auch nicht. Finde U3 zwar nicht so gut wie U2 und U4, aber auch nicht viel schlechter. Die Wüste war langweilig, die Reise in Drakes Kindheit fand ich erzählerisch gelungen und brachte ein wenig Abwechslungs ins Spiel.
Ich würde den Teilen folgende, rein persönliche Wertungen geben:
U1: 8.0
U2: 9.0
U3: 8.5
U4: 9.0
Gerade im vierten Teil muss man sich aber schon im Klaren sein, dass das mehr ein interaktiver Film ist, als ein Spiel - nicht so krass, wie bei Metal Gear Solid, aber es wurde schon sehr viel Wert auf die Erzählung gesetzt.
Ich hatte nun auch nicht den Anspruch, eine komplette Liste aller Negativpunkte aufzuführen. So wichtig ist's mir nun auch wieder nicht. Kannst aber als Beispiel genauso den spielerisch und storytechnisch belanglosen Schiffsfriedhof dazu nehmen.
Ich will hier auch niemanden von irgendwas überzeugen oder überzeugt werden. Jeder hat da seinen Standpunkt und es ist doch ok so. Meine Missionarsbemühungen auf Spieleseiten hab ich schon lange eingestellt ;).
Ich fand den Teil in der Wüste übrigens gar nicht schlecht, aber da scheine ich wohl generell eher in der Minderheit zu sein. Ich mag aber auch generell Wüsten in Spielen. ;-)
Ich fand den Wüstenabschnitt auch nicht übel.
Dito. Bin ich wohl auch eine komische Minderheit die an den Wüsten und Flashbacksequenzen viel Spaß hatte.
Ach ja, die Flashbacks fand ich auch mit am Coolsten. Alleine schon, weil ich da von den fürchterlichen Ballerabschnitten verschont wurde :D ... aber auch inhaltlich fand ich die interessant.
Dann habe ich wohl mit U4 Pech gehabt. Dank damals mangelnder Konsole habe ich U1-U3 nicht gespielt und U4 bei GG gewonnen. Ich wusste nur, dass U4 angeblich gut sein soll. Ich habe mich zwar bis zum Ende geschleppt, doch richtig begeistern konnte es mich nicht. Besonders diese nervigen Kletterpassagen störten mich besonders.
Die Bewertungen würde ich so unterschreiben.
Hatte nach Uncharted 3 nicht wirklich Lust auf Uncharted 4, zumal zu dem Zeitpunkt auch keine PS4 mehr hatte. Aber meine Güte, was Naughty Dog da abfeuert, ist wirklich ziemlich gut geworden.
Das Gameplay der Tomb Raider-Reboots sagt mir zwar insgesamt doch mehr zu, aber die Kämpfe wurden in UC4 schön dynamisch und super inszeniert.
Mehr als einmal durchspielen werde ich es aber wohl nicht ...
Bei den ersten würde ich noch zustimmen, aber Teil 3+4 sind in meinen persönlichen Wertungen (deutlich) zu hoch. Die Wüste und besonders der Drogen(?) Trip waren, neben den Flashbacks, echt extrem nervig...
Bei mir sähe es eher so aus:
U1: 8.0
U2: 9.0
U3: 7.0
U4: 8.0
U4 hätte sich, bei einem Hunderter-System, über eine 79 auch nicht beschweren dürfen. Gut das Sony die Serie ja ordentlich im Preis fallen lässt. Für einen 10er (bei U4 war mein Limit 15€ und war damit imho im genau richtigem Preissegment) bin ich wieder dabei :).
http://www.gamersglobal.de/forum/4449/welches-spiel-habt-ihr-zuletzt-durchgespielt?page=103#comment-1757975
Ich hype mal ein wenig:
U1: 8.5
U2: 9.5
U3: 9.0
U4: 10.0
Puh, also da finde ich bei allen, aber gerade auch am 4. Teil zuviel, der einfach nicht passt... (Siehe auch mein Forumspost und da sind die Geschmacksache Sachen, wie die nervigen Flashbacks, nichtmal erwähnt).
Würde bei Teil 1 eher eine 7.5 sehen, aber ansonsten bin ich da voll bei dir. Und Uncharted 4 ist einfach die perfekte Abenteuer Story. Dieses Abenteuer werde ich niemals vergessen.
Daß ein solches Produkt eine 9,5 bekommt, ist eine Sache.
Daß naive Leser wie ich dann irgendwann loslaufen, und richtiges Geld auf den Tisch legen, eine andere Sache. Eine überaus ärgerliche, übrigens. Mittlerweise ist man leidgeprüft und schlauer. Da weiß man Textpassagen wie
"Natürlich müsst ihr in The Lost Legacy nicht auf typische Uncharted-Spielmechaniken verzichten. "
richtig zu interpretieren.
Naja, du scheinst ja mit dem Uncharted-Konzept an sich schon ein Problem zu haben. Wenn es dich nach den ersten beiden Teilen nicht anspricht, wird es auch kein weiterer tun. Das ist ja auch nicht weiter schlimm. Man muss nicht auf jede groß gehypte Serie abfahren. Ist bei mir auch oft so.
Problematisch wird's, wenn ein qualitativ deutlich abfallender Teil innerhalb eines Konzepts dann noch so hoch gelobt wird. Wie gesagt, hätte UC3 einen beliebigen Namen aus der archäologische-Adventure-Mottenkiste gehabt und wäre nicht von Naughty Dog gekommen, hätt's auch keine Höchstwertungen gehagelt. Und damit will ich nun nicht wieder pauschal die Spielepresse verdammen und habe natürlich keinen Beweis dafür, aber es kann mir keiner erzählen, dass das im Hinterköpfchen eines Testers keine Rolle spielt.
Ich glaube bei 3 liegt es daran, dass der Sprung von 2 auf 3 nicht mehr so groß war wie von 1 auf 2. 3 ist mehr vom Gleichen, während sie von 1 auf 2 viele richtige Schrauben gedreht haben. [Ich habe zuerst 1 und 2 auf der PS3 hintereinander weg gespielt und dann mit Abstand auch auf der PS3 Uncharted 3.] 3 fand ich dann auch nicht mehr so gut, maximal so gut wie 2, eher etwas schlechter.
4 fand ich jetzt erstaunlich schwach. Da verstehe ich nicht, warum das so gut ankommt. Klar ist das jetzt mehr ein interaktiver Film, aber es gibt ja doch auch einige Kletter- und Schießpassagen. Und die fand ich deutlich zu einfach. Wenn das Spiel filmartiger sein soll, muss ich solche Passagen nicht haben. Wobei es mir anders herum lieber gewesen wäre, nämlich mehr Spiel.
Außerdem hat bei mir die Geschichte mit dem Bruder überhaupt nicht gezündet. Ich bin aber auch wenig empfänglich dafür, dass man Dinge einfach macht, weil es Familie ist. Der war mir einfach zu unsympathisch. Und der Bösewicht war, wie leider in jedem Uncharted, recht blas. Da war die Gegenspielerin in 3 besser.
Ja die Ballereien dauern immer noch lange wie vorher, sie haben einfach nur die Steuerung etwas verbessert und an Teil 2+3 angepasst.
Am schlimmsten fand ich die gefühlten Endlos-Geballler-Passagen und das man eben kaum Möglichkeiten hatte sich ordentlich vorbei zu schleichen.
Ja das war das grosse Problem am ersten Teil. Die waren eigentlich immer ein, zwei Gegnerwellen zu lang.
Oder drei ... und die Abstände dazwischen zu kurz. Das ist auch mein größtes Problem damit. Die Balance zwischen den Elementen stimmt da einfach noch nicht. Das hat der zweite Teil dann ja zum Glück sehr viel besser hinbekommen. Sonst wäre es da wohl geendet mit mir und Uncharted :D
Und der dritte wieder schlechter^^
Die Shooter-Abschnitte haben mich da ganz gewaltig wegen ihrer absurden Längen genervt.
Das doofe an den Passagen ist, dass sie lang, wenig abwechslungsreich und nicht besonders fordernd sind. Das ist dann einfach total ermüdend.
Dann vielleicht einfach das Spiel schwerer stellen?
Ja, klar. Irgendwie schon eine nahe liegende Lösung. ;-)
Wobei die Passagen dann lang, wenig abwechslungsreich und schwer sind. Will ich das?
Weiß ich nicht. Aber ein Negativpunkt fällt dann heraus und meistens hilft forderndes Spielen auch über andere Negativpunkte.
Hm. Also die ersten drei Teile habe ich alle auf niedrigster Schwierigkeit gespielt und hatte (Schande über mein Haupt!) trotzdem regelmäßig Probleme, weiter zu kommen. Beispielsweise beim Schiffsfriedhof in Teil 3.
Bei Teil 4 hingegen habe ich den zweithöchsten SG genommen und kam trotzdem besser voran.
Also damals hätte ich mit einem höheren SG definitiv noch weniger Freude an U3 gehabt.
War auch nur eine Empfehlung für ihn ;-) Oder für Leute, die die Kampfpassagen eben nicht fordernd fanden. Ist bei dir offensichtlich anders. Ich hatte bei der Remastered-Version auf Normal auch ein paar Versuche an manchen Passagen in Teil 3 gebraucht.
War auch nicht meine Absicht, Dich zu korrigieren oder zu belehren^^ - einfach nur eine kleine Anekdote meinerseits.
Klingt prima. Und Chloe fand ich schon immer super. Ich glaube, das schiebe ich noch ein, bevor dann bald Yakuza Kiwami und Destiny 2 um meine Aufmerksamkeit buhlen (warum nur müssen ausgerechnet die beiden fast gleichzeitig erscheinen!?!)
Aktuell hole ich gerade AC: Unity ab und bin dermaßen genervt von dem Open-World Symboloverkill, dass ich eigentlich mal wieder etwas lineares wie dieses hier gebrauchen könnte.
Wobei: Lese ich da etwa "langatmiger Open-World-Abschnitt"? ARGLLLLLLLL o.O Inzwischen "hasse" ich offene Welten mit inbrunst.
Ich hatte auch zwischendurch einen OW-Overkill. Aber jetzt spiele ich schon eine Weile "Horizon Zero Dawn", das nun wirklich kein besonders gutes Missionsdesign hat (anders als manches - aber wahrlich nicht alles - bei "The Witcher 3"), mich aber gerade durch die OW abholt. Da gehe ich abends gerne einfach noch mal eine Stunde ins Spiel.
Ich kann die absolut zustimmen. In Horizon holt mich die Welt ab, in die immer wieder eintauchen will. Ich bin sogar dabei, die ganzen kleinen Aufträge zu erledigen, die ich in anderen Spielen völlig auslasse.
Wenn Du die kleinen Nebenquests meinst, sehe ich das bei mir auch noch kommen. Wobei ich noch nicht weiß, ob ich alle Metal Flowers etc. sammeln will. Das ist mir dann doch zu nah an den sinnlosen Federn bei AC.
Ich bin kurzzeitig der Versuchung erlegen die Blumen zu sammeln, bis mir einfiel, dass ich solche Dinge ja eigentlich verabscheue ;)
Horizon war schon ein grandioser Titel - obwohl ich "Startschwierigkeiten" hatte, da ich kurz zuvor über 100 Stunden Zelda gespielt habe.
Das klingt nach Teil 4 wie ein weiteres Best Of-Album. Oder eher wie ein Remix von Selbigem, diesmal mit der weiblichen Extranote. Ideal, wenn man von Lara Croft bzw. dem Crafting-Blödsinn der letzten Tomb Raiders mal die Nase voll hat. Ab auf die Sale-Liste *kritzel*.
Nach dem Unsympath Nathan und dem komischen Spiel Teil 4 werde ich einen großen Bogen um dieses Spiel machen.
Merkwürdige Preispolitik: im Laden kostet jede Remaster von UC1 bis UC3 je 25 Euro. Im PSN kostet die Collection 35 Euro, war aber neulich sogar im Angebot, ich glaube für 20 oder 25 Euro.
Es gab die Collection auch Retail und bei Gamestop auch mal für 20€ im Angebot. War aber schon vergriffen als ich zuschlagen wollte. Daher habe ich auch digital für 19€ oder so beim letzten großen Sale zugeschlagen.
Der Meinungskasten reicht mir: wird gekauft
Habe die ersten beiden Teile abgeschlossen, fand sie überaus enttäuschend und werde einen großen Bogen um Teil 4 machen.
Bislang viel Hype, wenig Substanz und ein Spielablauf dem Niveau von casualesquen Handy-Spielen, und mir fehlt die Phantasie, mir vorzustellen, daß das bei Teil 4 völlig anders sein soll.
Ich kann für Uncharted 4 sprechen: Es bleibt genauso so ein Schmarrn. Endlich ein Leidensgenosse.
Ich fand es einen sehr kurzweiligen Action-Shooter. Hat mich ein bisschen an Indiana Jones gemischt mit Expendables erinnert. Ich dachte zuerst es ist ein Action Adventure aber es ist wirklich nur ein 3rd Person Shooter, nicht mehr und nicht weniger. Dafür gibt es eine abgefahrene Story im Stil eben von Indiana Jones mit total überzogenen Actionszenen. Mir hat es viel Spaß gemacht. Fast wie ein interaktiver Film.
Es war ein interaktiver Film. Das ist ja das Problem :-)
Aber auch nur wenn man etwas anderes erwartend an die Spiele herangeht.
was macht ein spiel denn zu einem interaktiven film?
Ein qualitativer und / oder quantitativer Mangel an spielrelevanten Inhalten, und ein Zuviel an Film. Meist verursacht durch den untauglichen Versuch, zwei tendenziell inkompatible Medien miteinander zu verbinden.
Die Bezeichnung "interaktiver Film" war in den Anfangsjahren der CD-ROM, so Mitte der 90er, nicht ohne Grund ein Schimpfwort.
*gähn*
Abweichende Meinung? Immer her damit.
Es ist ein cineastisch inszeniertes Spiel. Kein interaktiver Film.
Exakt das. Absolut nicht nachvollziehbar, warum bei U4 hier plötzlich immer wieder der Begriff "interaktiver Film" fällt. Davon ist das Spiel noch sehr, sehr weit entfernt.
Nein, es ist ein filmisch inszeniertes Spiel (englisch ließe sich "cinematic" sagen) wobei sich Filmsequenzen und Spielsequenzen aber bei Uncharted schön trennen lassen. Wenn man's täte, und nur schaut was bei "Spiel" übrig bleibt, hat's auf den "Film" wenig Einfluss.
Ich hatte ja auf der PS4 Teil 1-3 direkt nacheinander ohne einen Tag Pause durchgespielt, jeden Abend so ca. 2-3 Stunden, und nachdem ich durch war und nochmal zurückblickte kam es mir tatsächlich ein wenig so vor, als hätte ich über diese ca. 10 Tage (oder so) hinweg quasi eine TV Serie geschaut, mit jeweils 2 oder 3 Folgen pro Abend.
Und ich meine das jetzt nicht negativ.
offensichtlich nur für leute die keinen spielerischen anspruch haben.
mach ich es richtig Kotanji? ;)
Ich warte ja auch schon die ganze Zeit!
Hehe ebenso.
Der arbeitet noch an seiner wohlfeilen Kritik zu diesem künstlerischen Meisterwerk.
Gekauft, aber ich werde Nathan, Sully und die hübsche Elena vermissen.
Sieben Stunden Spielzeit ist schon arg kurz. Spielen möchte ich es schon. Aber ach der PoS...
Ich finde, als Familienvater mit beschränkter Zeit, so kürzere Spiele eigentlich auch mal ganz erfrischend. Und bei einem Preis von um die 35 Euro auch voll okay.
Da sagst du was sehr Wahres. Irgendwie ist die Zeit von 7 bis mindestens 20 Uhr geblockt für Arbeit und Familie. Und da meine Kinder "Spät-zu-Bett-geher" sind (ganz der Papa), ist es oft such 21 oder schlimmstenfalls 22 Uhr. Da bleibt dann meist nicht mehr viel Zeit. So was wie "Life Is Strange" ist ja fast schon kinderkompatibel. Aber ein "The Witcher 3" ist dann schon etwas hart mit den fliegenden Körperteilen. Es gibt schon einen Grund, warum ich so viel PES spiele...
Soso.. PES langweilt Kinder und die legen sich dann selbst brav ins bettchen :O
Würde ich hier jetzt spoilern dass dies auch mit einem fifa Spiel geht, dann habe ich halb deutschland gegen mich :D
Geht mir auch so. Nach jedem etwas längerem Spiel (sitze jetzt auch schon wieder länger an 'Horizon Zero Dawn') brauche ich erst einmal mehrere kurze, damit ich das Gefühl habe, auch ordentlich was zu spielen, und damit ich auch mal einige Spiele angeschaut habe. Es gibt einfach zu viele Spiele, die mich interessieren. Da sollen die mal nicht zu lang sein.
Genau so gehe ich auch vor. Ein langes und danach ein bis drei kürzere Spiele.
Genau DAS dachte ich mir im Frühjahr bei U4 auch. Endlich mal ein Spiel, das nicht wieder mit einer offenen Welt und 150 Stunden Spielzeit daherkommt, ist echt erfrischend gewesen.
Habe Lost Legacy digital gekauft. Das Spiel ist ja laut anderen Quellen mit 44 GB fast so groß wie Uncharted mit 48 GB.
Bedeutet das unter Umständen, dass man trotz installiertem Uncharted den MP-Part erneut herunterladen muss ?
ja, das bedeutet es
Danke Dir für die Info !
Mangels PS4 habe ich mir das Video aus reiner Neugier angeschaut. Die Grafik sieht fantastisch aus. Also das würde ich mir bestimmt mal kaufen, wenn ich denn jemals eine PS4 haben sollte.
Da fällt mir grade auf: Bei einigen Importhändlern gibt es das Spiel ohne Aufpreis inklusive "Jak and Daxter: The Precursor Legacy". Ist das nun in der deutschen Verkaufsversion gar nicht enthalten oder wie wird das nun regional festgelegt? Ich zeige mich iritiert.
edit: Ach, das ist wohl ein Vorbestellerbonus bei bestimmten Händlern, pfff.
Im PSN gibt es das auch dazu, wobei die PS4 Version noch gar nicht erschienen ist.
Ach, stimmt. Naja, vorbestellen lehne ich eh ab und besonders für Zeug, das nichtmal nen Release-Termin hat. Da werden dann wohl später wieder die Codes bei Keyhändlern rumgehen.
Tomb Charted
Un Raider
;-)
Vielen Dank für den Test. Wird wohl gekauft.
Das schaut mal traumhaft aus. Da ich mit der Uncharted-Formel sehr gut zurecht komme, werde ich auch hier wieder meinen Spaß haben. Zusammen mit dem Vorbesteller-Boni (J&D) ist das ein gutes P/L-Verhältnis. Von daher, gekauft :)
Und jetzt bitte für PC :P
Geht nicht, denn der PC ist nur voll für Pros, die lieber Stellaris oder Skyrim mit drölftausend Mods zocken wollen.
Danke für die Erkenntnis ;)
Und wieder ein +1 für die Shopping List. Mist.
Ich warte auf die PC-Version......;)
Perfekt, ich habe naemlich gerade gestern Uncharted 4 durchgespielt - was fuer ein Wahnsinnsspiel! Und jetzt gibt es schon einen neuen Teil :)
Aber huch? Warum steht im Vorspann "Preview" wenn es doch ein Test ist?
Hab's eine Weile gespielt, tolles Spiel bisher. Nur was ist bei Chloes Gesicht passiert? Das hat für mich einen starken Uncanny Valley Effekt. Bei den Figuren von Uncharted 4 hatte ich das nicht. Und bei Nadine oder dem Antagonisten auch nicht. Seltsam.
Die Grafik ist sowas von stimmig und hat mich seit langer Zeit mal wieder zum Sightseeing in einem Videospiel animiert. Ich würde mir mal eine "echte" Open World in dieser Qualität wünschen.
Habe es nun durch und gefühlt könnte die Wertung hier noch besser sein. Klar, der Antagonist bleibt etwas blass bzw. dessen Motivation hätte noch besser erklärt werden können, aber ansonsten ist es bombastisch wie immer, teilweise sogar besser als Uncharted 4.
Im Hinblick auf das Sightseeing finde ich Lost Legacy grandios. Die Fotofunktion ist in der Hinsicht nett, aber auch ohne blüht das Spiel, selbst bei meiner normalen PS4, grafisch richtig auf. Gefühlt ist es nicht so poliert wie der Hauptteil, hatte 1-2 kleinere Bugs bzw. Grafikfehler.
Wirklich super ist ebenfalls die Wahl zwischen Stealth und Kampf. Ich glaube höchstens 1-2 Mal muss man, abgesehen vom Ende, wirklich kämpfen. Ansonsten gibt es immer den alternativen Weg. Und mit den Kletterpassagen und den Rätseln macht das Spiel richtig Spaß.
Beim Open-World-Part stimme ich insofern zu, dass es Tempo aus der Handlung nimmt. Aber es passt an der Stelle, sprich man sucht nicht gerade sein vermisstes Baby/"Tochter". Als zu lang empfand ich es nicht, denn die Aufgaben in dem Gebiet sind überschaubar. Lediglich beim Suchen nach Schätzen dürfte es komplizierter werden, als im "Schlauch".
Bei der im Test genannte Szene mit dem Tier (zum Glück habe ich den Test nicht vorher gelesen) ging mir ehrlich gesagt das Herz auf. Einfach toll.
Die Dialoge sind auch wieder top, auch die deutsche Synchro. Nur mit einem Wort hadere ich als Niedersachse: Kultusministerium im Hinblick auf Kulturgegenstände. Und wenn ich richtig gelesen habe, ist der Begriff an sich unpassend.
Achja und man sollte nicht vergessen, dass man Punkte sammelt, mit denen man nach einmaligem Durchspielen (zugegeben, ich weiß nicht, ob es vorher geht) Boni freischalten kann, z.B. bestimmte Waffen oder unendlich Munition.
Alles in allem trifft das Spiel genau meinen Nerv: Nicht zuviel kämpfen, nette Rätsel, nette Kletterpassagen. Da ich Uncharted 4, wie in einem anderen Commente geschrieben, eine 10.0 gegeben habe, würde ich The Lost Legacy durchaus eine 9.5 geben. Hauptkritikpunkt sind der etwas blasse Antagonist und das nicht 100%-Polishing. Eine 9.0 könnte ich, mit Bauchschmerzen, auch noch verstehen, die Wertung hier ist mir dann doch zu wenig.