Besser als Rome 2

Total War - Attila Test

Stephan Petersen 12. Februar 2015 - 14:37 — vor 9 Jahren aktualisiert
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Nach der Eroberung einer Siedlung stehen Westrom zahlreiche Optionen zur Auswahl. Bei den Hunnen beschränkt sich die Auswahl dagegen fast immer auf „Ausrauben“ und „Niederreißen“.
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Plündernde HordenDie Integrität symbolisiert die Ordnung innerhalb einer Armee oder Horde.  Ganz unterschiedliche Faktoren haben Einfluss auf die Integrität, beispielsweise Charaktere, Gebäude, Verluste oder der Ausgang einer Schlacht. Diese Faktoren sind auch je nach Fraktion unterschiedlich. Während beim Weströmischen Reich etwa Verwüstungen durch umherziehende Horden einen negativen Einfluss auf die Integrität haben, meckern die Hunnen, wenn sie zu lange untätig herumsitzen. Nähert sich die Integrität dem Wert Null, meutert die Armee beziehungsweise Horde und wird zum Feind. Dementsprechend ziehen wir als Hunnen immer auf der Suche nach Kampf und fetter Beute nahezu rastlos durch Europa. Greifen wir eine feindliche Armee oder Siedlung an, lassen wir das Ergebnis automatisch berechnen oder kämpfen die Schlacht selbst in Echtzeit auf der Taktikkarte. Wurde eine Siedlung erobert, so haben wir als Hunnen in der Regel die Wahl zwischen Plündern und Niederreißen. Wenn wir plündern, bekommen wir Geld und lassen eine beschädigte Siedlung zurück.

Beim Niederreißen machen wir weniger Beute und die komplette Siedlung wird zerstört. Für die Hunnen lohnt sich die letztere Vorgehensweise. Während anfangs vor allem die west- und oströmischen Siedlungen ein leichtes Ziel sind, wächst unabhängig von der Anzahl unserer Horden oder der Größe unserer Zeltsiedlungen unsere Macht. Das sorgt wiederum für Neid und Missgunst bei allen anderen Fraktionen. Da die Hunnen als eine ihrer Fraktions-Eigenheiten eine hohe diplomatische Strafe erleiden, befinden wir uns irgendwann mit so ziemlich jedem im Krieg. Die anderen Fraktionen wachsen zudem schneller als wir. So benötigen wir beispielsweise einen Bevölkerungsüberschuss von 8, um eine neue Horde zu gründen. Das ist ziemlich viel. Gleichzeitig benötigen wir den Bevölkerungsüberschuss für Zelt-Gebäude, um militärisch nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Wir müssen als Hunne also abwägen zwischen Vormarsch, Angriff und Campieren (wobei Marschieren und Campieren in ein und derselben Runde möglich ist, aktionspunkteabhängig), und insbesondere bei der Bevölkerung immer Abwägen zwischen dem Ausbau unserer Camps sowie dem Aufstellen ganz neuer Horden. Eine gute Idee ist die Spezialisierung, sobald wir mehr als die anfänglichen drei Horden kontrollieren dürfen: Eine bleibt im Hinterland und sammelt Bevölkerung für neue Horden, eine zweite, in Frontnähe, ist vor allem für die Rekrutierung besonders guter Truppen zuständig, und die restlichen konzentrieren sich aufs Kämpfen und den Ausbau von Wirtschaftsgebäuden, damit das Geld nicht zu knapp ist.

Ebenfalls die Balance zu finden gilt es für den Hunnenspieler zwischen Niederbrennen und Unterwerfen anderer Fraktionen. Letzteres geht erst, wenn wir die letzte Stadt einer Fraktion erobern, im Test konnten wir zudem Ostrom nicht unterwerfen, obwohl wir seine letzte Stadt einnahmen. Zwar mag es vorteilshaft erscheinen, um sich herum nur verbrannte Erde zu sehen, doch sinkt die Fruchtbarkeit der zerstörten Provinzen, und sie werfen im Vergleich zu unterworfenen Fraktionen auch keinen Tribut ab. Wir sollten also nicht einfach halb Europa niederbrennen, sondern uns genau überlegen, wie wir vorgehen.

Da sie jedoch niemals eine Region selbst besitzen können, haben die Hunnen weniger Optionen bei der Stadteroberung als die anderen Fraktionen, müssen aber auch auf Handel und damit zusammenhängende Diplomatiefunktionen verzichten. Das macht sie, trotz ihrer ganz eigenen und interessanten Spielweise, auf Dauer aus unserer Sicht weniger interessant als viele der herkömmlichen Fraktionen.

Wahlweise dürft ihr wieder nah ans Geschehen heranzoomen. Dort seht ihr, dass die KI ihre Artillerie oft ungeschützt lässt.

Der Untergang droht
Haupt- und Nebenmissionen sorgen für Ziele und dienen als roter Faden der rudimentären Weltuntergangsstory.
Wenn ihr das Weströmische Reich wählt, entscheidet ihr euch zugleich für die größte Herausforderung. Denn dort brennt es überall. Nomadenvölker ziehen plündernd durch das Reich. Die Siedlungen in den Grenzprovinzen werden von barbarischen Königreichen attackiert. Gleichzeitig ist das weströmische Militär in einem schlechten Zustand. Nicht nur für dessen Ausbau, ebenfalls für Erweiterungen unserer Siedlungen und Reparaturen benötigen wir dringend Geld – das aber extrem knapp ist. Die ständigen Angriffe und Plünderungen haben zudem einen negativen Einfluss auf die öffentliche Ordnung, die rapide abnimmt. Neue Gebäude in Form von religiösen und kulturellen Gebäuden wie  Kirchen und Theatern können wir aber kaum bauen. Weil, ja genau, das Geld dafür fehlt. So kannten wir als Weströmisches Reich in den Anfangsspielstunden nur eine einzige Richtung, nämlich rückwärts. Regionen und ganze Provinzen - Britannien, halb Gallien, halb Spanien und Nordafrika (außer Karthago) - gingen uns an Barbaren, Migranten und Rebellen verloren.

Auch vereinzelte Angriffe auf das italienische Mutterland waren zu beklagen – die wir jedoch abwehrten, was übrigens der strategischen KI, wie wir in anderen Partien beobachteten, nicht so gut zu gelingen scheint. Teilweise gaben wir die Siedlungen auch freiwillig auf. Zu solch drastischen Mitteln haben wir gegriffen, wenn die Übermacht zu groß wurde, und wir so zumindest noch etwas Geld mitnehmen konnten. Immerhin: Eigenhändig oder von Gegnern niedergebrannte Regionen können wiederaufgebaut werden. Das erfordert allerdings eine möglichst große Armee (die dabei die Hälfte ihrer Soldaten verliert, weil sich diese dort ansiedeln), viel Geld und noch mehr Zeit.
Die Integrität dieser Flotte ist gering, sie droht zu rebellieren. Übrigens haben Landeinheiten (die weiterhin in Seeschlachten als kostenlose Schiffe mit Besatzung mitkämpfen) nun immerhin einen starken Malus gegenüber echten Kampfschiffen.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 469340 - 12. Februar 2015 - 14:43 #

Viel Spaß beim Lesen!

ElCativo 14 Komm-Experte - 2154 - 12. Februar 2015 - 14:53 #

Es ist etwa genau das was ich gedacht habe ein Runderes Rome 2
aber ja da stellt sich bei den Entwicklern Wiederholt die Frage wieso nicht gleich so?. Ich denke aber auch das die Entwickler einiges aus Rome 2 lernen konnten bzw dem Feedback.

Calmon 14 Komm-Experte - P - 2390 - 12. Februar 2015 - 15:20 #

Die KI ist mein no-go für Total War. So lange sie nicht endlich mal daran arbeiten die Schlachten KI deutlich zu verbessern kauf ich mir kein neues Spiel mehr dieser Reihe. Shogun 2 hat mir persönlich am meisten Spass gemacht da es doch fordernd war. Zumindest wenn man keine Schlachten Exploits genutzt hat. Rome 2 wiederum war einer meiner grössten Fehlkäufe.

ElCativo 14 Komm-Experte - 2154 - 12. Februar 2015 - 15:43 #

Inzwischen ist die Rome 2 Ki der von Shogun 2 ebenbürtig. Was natürlich immer noch keine Gute Ki ist.^^

Aber Shogun 2 War wie jedes Total War nur am Anfang Fordernd die Neuerungen klingen was das angeht recht gut.

Calmon 14 Komm-Experte - P - 2390 - 12. Februar 2015 - 16:19 #

Shogun 2 auf höchstem Schwierigkeitsgrad ohne load/save/battle exploits fand ich sehr unterhaltsam. durch die Reichsteilung kam dann auch noch gegen Ende Spannung auf.

ElCativo 14 Komm-Experte - 2154 - 12. Februar 2015 - 17:01 #

Unterhaltsam ja aber zu dem Zeitpunkt der Reichsteilung Ist man einfach schon zu gefestigt das ging mir auch bei der Legendären Kampagne so. Und etwa die letzten 40% Der Kampagne ist dann nur noch eine Fleiß Aufgabe.

lolaldanee 14 Komm-Experte - 1949 - 12. Februar 2015 - 17:03 #

ein großreich zusammenzuhalten war in total war schon immer viel zu leicht, was dem spiel fehlt sind vor allem erbfolgekriege meiner meinung nach
ab einem bestimmten punkt sollte es schon schwierig sein einfach zu behalten was man erobert hat

Pro4you 19 Megatalent - 16342 - 12. Februar 2015 - 15:51 #

Wird wohl nach Shogun 2 mein zweites Total War:)

HardFi 08 Versteher - 229 - 12. Februar 2015 - 16:00 #

Die KI in Rome 2 ist mittlerweile gut. Nicht mehr und nicht weniger. Aber ich finde es machen sich viele immer zu leicht indem einfach nur gesagt wird die Entwickler bekommen keine vernünftgie KI hin. KI ist das schwierigste an der Programmierung.

Stonecutter 22 Motivator - P - 31862 - 12. Februar 2015 - 17:14 #

Also ich freu mich drauf, danke für den Test!

Toxe (unregistriert) 12. Februar 2015 - 17:51 #

Klingt gut, kommendes Weihnachten vielleicht mal im Steam Sale anschauen. Vollpreis bekommt CA so schnell von mir jedenfalls nicht mehr.

Kenner der Episoden 20 Gold-Gamer - 22195 - 12. Februar 2015 - 19:16 #

Ich schließe mich an: Warum nicht gleich so? Klingt alles sehr viel ausgereifter. Das Szenario finde ich auch spannend. Das kann Spiel kann ich mir also demnächst guten Gewissens eintüten. :)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 469340 - 13. Februar 2015 - 13:05 #

Was wirklich neu ist, ist das Gefühl des drohenden Untergangs: Ich hab's nur in einer Vorversion gespielt (drum auch kein Meinungskasten), aber da schien mir irgendwann halb Europa aus gebrandschatzten Provinzen zu bestehen -- also nix mehr mit Städten und erobern und dort Einheiten bauen. Dazu der nach Süden wandernde Winter und die drohenden Hunnen und ein paar Cutscenes – gab's in der Form noch nicht bei Total War.

Kenner der Episoden 20 Gold-Gamer - 22195 - 13. Februar 2015 - 13:14 #

Cool, das klingt für mich jetzt sogar noch interessanter. Und macht Hoffnung für Warhammer: Total War. ;)

Khronoz 14 Komm-Experte - 2065 - 12. Februar 2015 - 20:30 #

Klingt auf jeden Fall sehr gut, vor allem die Änderungen der Einheitenporträts. Vollpreis wird es von mir auch nicht geben, diese DLC-Schwemme zu Rom kann ich CA nicht verzeihen, da könnte man auch ein günstiges MOD-Bundle anbieten und nicht diese exorbitanten Preise für ein paar neue Stämme verlangen.

Was ich noch anmerken wollte: Ihr hätte schon beim ersten Rom 2-Test kritischer sein müssen, teilweise kann es die Redaktion auch mit der Neutralität übertreiben. Sicher, das Spiel ist grafisch gut und in seinem Genre mit eines der besten ... trotzdem sollte man deutlicher auf die negativen Aspekte eingehen :).

Thorrbert 09 Triple-Talent - 322 - 13. Februar 2015 - 10:53 #

Ich habe mich auch sehr über den Zustand von Rome 2 zum Releasezeitpunkt geärgert. Weshalb ich Attila auch nicht vorbestelle.

Auf der anderen Seite bieten Total War Spiele eine Menge für ihr Geld. Deshalb halte ich hier auch die DLC Politik für akzeptabel, und bin auch nicht darauf aus, das Spiel vergünstigt zu kaufen.

Vorausgesetzt natürlich, dass CA diesmal einen vernünftigen Release hinbekommt.

ElCativo 14 Komm-Experte - 2154 - 14. Februar 2015 - 2:18 #

Was ist hier eigentlich los nur 16 Comments bis heute bei einem neuen Total War da sieht man mal wie viel mehr Rome 2 Herbeigesehnt wurde. Jetzt gibt es doch zu viele Käufer die sich damals die Finger verbrannt haben.

Ok ich sehe Grade das ist nicht ungewöhnlich Rome 2 hat bis heute auch nicht viel mehr.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 469340 - 14. Februar 2015 - 10:19 #

Zu Rome 2 gab es zwei Tests :-)

Habe aber auch den Eindruck, dass viele entweder von Rome 2 enttäuscht sind oder Attila alsxAddon einordnen.

Kenner der Episoden 20 Gold-Gamer - 22195 - 14. Februar 2015 - 12:39 #

Ja, "ist der Ruf mal ruiniert" und so weiter. Ich habe um Rome II ja auch einen Bogen gemacht, das erste Mal bei einem TW. Aber als Fan verfolge ich natürlich trotzdem wie's weitergeht.

Jetzt steige ich halt mit Attila wieder ein, das machen hoffentlich auch andere. Wobei ich mich in letzter Zeit auch an viele Kommentare in Richtung "nach dem Rome2-Debakel höchstens als Budget" erinnere. :/

Erynaur (unregistriert) 14. Februar 2015 - 13:24 #

Aktuell bis 22:00 MEZ Sonntag kostenlos spielbar (Rome 2) und bis Montag 19:00 MEZ 75% Rabatt bei Steam. In seinem derzeitigen Zustand ist Rome 2 gut.

Kenner der Episoden 20 Gold-Gamer - 22195 - 14. Februar 2015 - 13:50 #

Hey, danke für den Hinsweis. Und CoH II ist auch noch mit dabei. Wollte ich mir auch lange schonmal angeschaut haben. :)

Erynaur (unregistriert) 14. Februar 2015 - 14:49 #

Gerne, so von LEV zu LEV ;)

akoehn 18 Doppel-Voter - - 9007 - 15. Februar 2015 - 8:49 #

Danke für den Test, insbesondere da es nicht so meine Art von Spiel ist und ich trotzdem einen guten Eindruck erhalten habe.

Wie spielt man eigentlich an so einem total war?

ElCativo 14 Komm-Experte - 2154 - 15. Februar 2015 - 17:39 #

Versteh die Frage nicht wie man das Spielt oder wie Lange?.

akoehn 18 Doppel-Voter - - 9007 - 18. Februar 2015 - 8:18 #

Oh, da habe ich mich vertippt. ich meinte, wie lange man an einer Partie so spielt.

Toxe (unregistriert) 18. Februar 2015 - 11:41 #

Das hängt stark davon ab, ob man die ganzen Echtzeit Taktikschlachten selbst spielen oder man sie lieber mit einem Klick auswürfeln lassen möchte. Wenn man viel selbst spielt, würde ich schon mal 100+ Stunden einplanen. Aber das hängt halt generell von vielen Faktoren ab, neben den Schlachten auch noch wie viel Mühe man sich mit der Verwaltung seiner Städte und Agenten und bei der Diplomatie macht usw.

Wobei ich aber über Rome 1, Medieval 2, Empire, Shogun 2 und Rome 2 hinweg vielleicht zwei oder drei Partien überhaupt "richtig" mit Siegbedingungen beendet habe. In der Regel setzt man sich ja eher ein paar eigene Ziele, und wenn diese dann erreicht sind erklärt man das Spiel dann irgendwann für sich als beendet.

Meine jüngste, und einzige, Rome 2 Partie habe ich nach 50 Stunden abgebrochen (weil mich das Spiel enttäuscht hat), und da hatte ich so ca. die Hälfte erreicht.

Kenner der Episoden 20 Gold-Gamer - 22195 - 18. Februar 2015 - 13:17 #

Dazu kommt, dass es in Total War schon immer unterschiedlich lange Kampagnen gibt, je nach gewählten Siegbedingungen. Aber man kann da schon richtig lange dran spielen. :)

Das mit den nicht zu Ende gespielten Kampagnen kenne ich auch aus der Serie. Da Problem ist meistens, dass man (zumindest früher) gegen Ende oft einfach so mächtig werden kann, dass einem die Herausforderungen ausgehen. Meist kristallisiert sich im Lauf der Kampagne ein Hauptrivale heraus und wenn der weggeputzt ist (meist der Höhepunkt einer Partie), stellt sich oft eine Art "Und nu?"-Gefühl ein. Und, das mit den eigenen Zielen kann ich auch bestätigen.

Finde ich aber auch nicht wirklich schlimm. :)

Toxe (unregistriert) 18. Februar 2015 - 13:54 #

Stimmt, schlimm finde ich das auch nicht. Ich hatte dann Total War Spiele dann auch eh irgendwann eher wegen ihrer Atmosphäre (Echtzeitschlachten) und ein wenig mit Rollenspielansatz gespielt. Das fand ich immer deutlich unterhaltsamer als die komplette Karte einzufärben.

akoehn 18 Doppel-Voter - - 9007 - 18. Februar 2015 - 20:13 #

Herzlichen Dank für eure ausführlichen Antworten! Passt definitiv nicht in mein Zeitkontingent.

Erynaur (unregistriert) 16. Februar 2015 - 13:51 #

Rundenbasiert
Kämpfe pausierbare Echtzeit
lange Spielzeit

Radio.head (unregistriert) 17. Februar 2015 - 12:39 #

Ich bin kann mir vorstellen, dass das mangelnde Interesse am Rome 2-Disaster liegt. Die Tests waren zu wohlwollend bzw. die Spielerschaft störte sich an Dingen, die der Kritikerkanon als weniger störend einstufte. Das betrifft jetzt nicht nur GamersGlobal, sondern auch andere Spieleseiten.

Ähnlich enttäuscht bin ich von DA:I, diese generische Welt mit all seinen Standardquests zerstört die Immersion. Neben Rome 2 mein zweiter krasser Fehlgriff. Auch hier liegt der Testerschnitt bedeutend höher als der Userschnitt.

Ich habe letzte Woche mit DA aufgehört und bin gestern auf Youtube zufällig auf ein kleines Spiel namens Sunless Sea gestoßen. Ich bin echt begeistert, kommt hier noch ein Test dazu?

corillian (unregistriert) 19. Februar 2015 - 22:16 #

Da gehts leider nicht nur Dir so.
Ich denke das liegt daran das die Computerspielpresse von Werbeeinnahmen abhängig ist und nur die großen Spieleentwickler können sich Werbung leisten. Ich denke auch Gamersglobal würde sich viel lieber auf solche, von Dir Angesprochenen, Spiele konzentrieren nur müssen sie wie jedes andere Unternehmen wirtschaftlich denken.

Es gibt allerdings ein riesige Zockergemeinde für die ein gutes Spiel nicht nur aus guter Grafik besteht.

Ich informiere mich eigentlich, wenn ich ein Spiel kaufen möchte, zur Zeit fast nur noch über Youtube und bei Let's Playern, die ich abonniert habe. Ich glaube so kann man am Besten herausfinden ob einem ein Spiel gefällt oder obs ein Grafik- bzw. Hypeblender ist.

Phraneph 10 Kommunikator - 384 - 17. Februar 2015 - 14:27 #

Danke für den sehr schönen und informativen Test. Ich werde es mir wohl wieder kaufen und dann aus Zeitmangel kaum zum Spielen kommen...