Through the Darkest of Times

Through the Darkest of Times Test+

Düsteres Erzählabenteuer

Hagen Gehritz / 30. Januar 2020 - 11:54 — vor 48 Wochen aktualisiert

Teaser

Through the Darkest of Times nennt sich selbst historische Widerstands-Strategie, ist aber mehr ein bedrückendes Erzählspiel mit Zufallsfaktor. Thema ist der Widerstand gegen das Nazi-Regime.
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Alle Screenshots und Videoszenen stammen von GamersGlobal

Mit dem "historical resistance strategy game" Through the Darkest of Times nimmt sich der deutsche Indie-Entwickler Paint Bucket Games eines schwierigen Themas an. Die titelgebenden dunklen Zeiten sind die Jahre zwischen Hitlers Machtergreifung und dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Genauer gesagt findet die Handlung in den Jahren 1933, 1936, 1941 und 1945 statt, aufgeteilt auf vier Kapitel. Als Anführer einer Widerstandszelle mit bis zu vier weiteren zusammengewürfelten Mitstreitern führe ich Aktionen durch, um mehr Menschen zum Widerstand zu bewegen und bei sehr großem Erfolg ändere ich sogar den Lauf der Geschichte.

Im Fokus steht weniger das Gameplay als vielmehr meine Charaktere und die Geschehnisse im dritten Reich. Through the Darkest of Times kann vielmehr als interaktives Abenteuerbuch gesehen werden, weniger als Strategiespiel. Die Entwickler von Paintbucket sollten also tatsächlich selbst noch einmal überlegen, wie sie ihren Titel tatsächlich bewerben wollen. Denn so werden falsche Eindrücke erweckt, die nicht nur dem Werk selbst, sondern auch der Thematik nur bedingt gerecht werden können.

Denn der Indie-Titel begegnet dem Szenario mit gebührendem Ernst und ist daher erwartbar kein leichtes Spiel für den Feierabend. Die Darstellung des Entsetzens eurer Figur über die Gewalt auf den Straßen oder der Nachbarn, die die Nazis im Vergleich zu den Kommunisten für das kleinere Übel halten, ist bedrückend und politisch aufgeladen.  Inwieweit das der Titel dabei seine interaktive Form nutzt, erklärt dieser Test.
Eure Zelle besteht aus zusammengewürfelten Figuren. Von historischen Personen lest ihr in den wöchentlichen Zeitungsnachrichten zu realen Ereignissen oder trefft in Events zum Beispiel Erich Kästner, der die Verbrennung seiner Bücher beobachtet.
 

Simples Haushalten mit knappen Gütern

Der Großteil der Spielmechanik von Through the Darkest of Times liegt in der Planung der Aktivitäten eurer Widerstandszelle auf einer Karte von Berlin. Symbole zeigen Interaktionspunkte an. Nicht jeder davon dient direkt dazu, Sand ins Getriebe des Regimes zu werfen. Vielmehr seid ihr am Anfang damit beschäftigt, durch geheime Treffen weitere Unterstützer anzuwerben. Diese sind neben Zeit und Moral die zentralen Ressourcen. Unterstützer bringen ein gewisses Einkommen jede Runde – das entspricht einer Woche realer Zeit. Historische Ereignisse wie den Reichstagsbrand erlebt ihr als feste Events in der entsprechenden Woche nach euren geplanten Aktivitäten. Der Terror des Regimes kostet euch jede Woche einige Unterstützer und Moral. Durch erfolgreiche Aktionen, Untertauchen oder gemeinsames Ausgehen (was aber die ganze Gruppe für eine Runde beschäftigt) steigert ihr die Moral, damit sich eure Zelle nicht auflöst.

Gewisse Aktionen schalten neue Optionen frei. Ihr kauft Papier für Flugblätter, schmuggelt verbotene Bücher ins Land oder baut Bomben. Der Zufall entscheidet, ob eine Aktion gelingt. Ein Widerständler mit vielen Punkten in Talenten wie Geheimhaltung eignet sich für Einbrüche besser, ein Arbeiter oder Sozialdemokrat dafür, um aus den Gewerkschaften Unterstützer zu rekrutieren. Da einige Aktionen zeitlich begrenzt sind und auch das Ende eines Kapitels nach 20 Runden eine harte Grenze stellt, entsteht Spannung, ob kritische Aktionen noch gerade so klappen. Besitzt eure Zelle nicht genug Unterstützer am Ende eines Kapitels, löst sie sich auf. Die nötige Zahl zu erreichen ist aber auf dem regulären Schwierigkeitsgrad nicht schwer (es gibt noch eine einfachere Option). Die Aktionen zu erspielen, die wirklich etwas im Land verändern könnten, dagegen schon.
Eure Mitstreiter steigen im Level. Welche Aktionen Erfahrungspunkte bringen und wie viele noch zum Aufstieg fehlen, verbirgt Through the Darkest of Times aber.
 

Digitales Abenteuerbuch im Dritten Reich

Jede Aktion gefährdet eure Widerständler. Zeugen könnten euch der Gestapo melden, oder ihr lauft der Geheimen Staatspolizei oder der regulären Polente direkt über den Weg – Gefängnis oder Tod von Mitgliedern droht. Der Balken, der die Gefahr der Entdeckung bei einer Aktion anzeigt füllt sich umso schneller, wenn Widerständler beteiligt sind, die schon rote Verdachtsmarker gesammelt haben. Eine Runde untertauchen scheint dann ratsam, auch wenn jede verlorene Aktion schmerzt.  Allerdings scheint es nur so, denn in der Praxis stellt sich heraus, dass auch ein kompletter Gefahrenbalken keine Entdeckung garantiert. Through the Darkest of Times gaukelt daher für die Stimmung mehr Gefahr vor, als tatsächlich herrscht, und nutzt den hohen Zufallsfaktor, um Spannung zu erzeugen. Das simple Planen hilft beim Ankämpfen gegen den Mangel und schürt die Hoffnung auf einen richtigen Erfolg gegen das Regime, ergänzt aber vielmehr den eigentlichen Kern von Through the Darkest of Times: Die Erzählung und ihre bedrückende wie angstvolle Stimmung.

Von dieser Stimmung leben die eindringlichen Events der Haupthandlung. Manche davon sind etliche Texttafeln lang und vermitteln den Eindruck eines interaktiven Abenteuerbuchs. Allerdings werden hier keine Talentpunkte abgefragt. Euer Alter Ego kann trotz der Einschüchterungsversuche von SA-Männern in einem jüdischen Geschäft einkaufen oder die jugendlichen Aufseher eines Schutzbunkers dazu drängen, auch eine jüdische Familie hinein zu lassen. Die Entscheidung, sich für Hilfsbedürftige einzusetzen, wenn dadurch eure Gruppe unter Verdacht geraten könnte, liegt schwer im Magen. Die Musik in den Events unterstreicht die Szenen sehr gut. Dazu kommen zufällige Ereignisse mit euren Mitstreitern. Manchmal werden sie einfach durch private Nöte greifbarer, wenn zum Beispiel eine Mutter befürchtet, die Hitler-Jugend wird ihr ihren Sohn entfremden. Wenn allerdings etwa Streit ausbricht oder jemand als Verräter diffamiert wird, stehen Entscheidungen an, durch die ihr Mitglieder verlieren könnt. Die Ängste und Probleme eurer Mitstreiter machen das zermürbende Leben im Widerstand in dem totalitären System ebenfalls greifbar, allerdings kommen durch den Zufall auch Events in einer Figur zusammen, die sich widersprechen und so an der Glaubwürdigkeit nagen.
Die Text-Events bieten eine dichte Atmosphäre und Entscheidungen mit Konsequenzen.
 

Ungewöhnliche, aber statische Präsentation

Der Grafikstil von Through the Darkest of Times ist eine ungewöhnliche Mischung aus Graphic Novel und deutschem Expressionismus, bei dem nur wenige Farben hervorstechen, etwa bei den Augen von Figuren. So interessant der Stil ist, fällt doch der Mangel an Bewegung in den Bildern auf. Auch die Karte von Berlin ist statisch, sogar über die Zeit hinweg: Auch wenn 1941 schon Luftbombardierungen geschehen sind, sehen die stilisierten Straßenzüge noch genau so aus wie zuvor. Wenn eine Figur von der Gestapo verletzt wurde,  steht sie danach mit Verband im Unterschlupf,  doch werden solche Zustände nicht immer grafisch repräsentiert.  Bei einem Event kam zum Beispiel Fred grün und blau geschlagen zurück zum Quartier, stand aber dort so adrett wie eh und je.

Die Musik trägt überwiegend zur Stimmung bei. Nach einer erfolgreichen Aktion erwarte ich stets noch ein bisschen, den Klavier-Jingle zu hören, der erst mit ein paar Sekunden Abstand die Info begleitet, dass eine Figur bei ihrer Tat beobachtet wurde. Auch die ernsten Stücke zu düsteren Events und vereinzelte Einspieler mit alten Tonaufnahmen verfehlen ihre Wirkung nicht. Andererseits spielt auch nachdem der Krieg Berlin erreicht hat unpassend beschwingte 30er-Musik. Eigentlich ist auch schade,  dass so gut wie keine Sprachausgabe im Spiel stattfindet. Die vorhandenen Monologe klingen obendrein sehr steif vorgetragen.

Autor: Hagen Gehritz, Redaktion: Jörg Langer, Dennis Hilla (GamersGlobal)
 
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Meinung: Hagen Gehritz

Through the Darkest of Times macht mit spannenden Skript-Ereignissen die Beklemmung und Angst meiner Widerstandszelle im totalitären Nazi-System spürbar. Die Spielmechanik ist simpel, aber zwingt durch schwindende Moral und Unterstützer bei knapper Zeit zur Abwägungen von Risiko und Nutzen. Wenn ich geschickt agiere, beeinflusst das teils das Schicksal meiner Gruppe und sogar den Lauf der Geschichte, meine Entscheidungen haben merklich Gewicht.

Der Indie-Titel ist aber deutlich ein Erzählspiel, ein interaktives Abenteuerbuch im Dritten Reich. Die Mechanik gaukelt für seine Stimmung mehr Gefahr vor, als eigentlich besteht und erzeugt künstlich Spannung durch den hohen Zufallsfaktor mit vielen unbekannten Variablen. Obwohl Events mir meine Gruppe näherbringen und ich sie auch aus spielmechanischen Gründen nicht verlieren will, ergeben die zufälligen Ereignisse selten ein kohärentes Bild eines Individuums. Hin und wieder nagen sich widersprechende Ereignisse sogar an der Glaubwürdigkeit.

Through the Darkest of Times ist durch seine finstere Thematik kein spaßiger Feierabend-Titel. Es ist ein politisches Spiel, dass sein Szenario eindringlich vermittelt. Seine Stärken liegen aber vor allem im Text, besonders den längeren Skriptereignissen und ist auf dieser Ebene bemerkenswert. Die Interaktion auf der Stadtkarte ergänzt die Erzählung, verläuft aber recht gleichförmig und überbrückt letztendlich nur kurzweilig die Zeit bis zur nächsten Vignette.
 
Through the Darkest of Times PCMacOS
Einstieg/Bedienung
  • Gutes Tutorial und leicht verständliche Anzeigen
  • Seichter Schwierigkeitsgrad, um sich auf Erzählung fokussieren zu können
  • Teils verdecken Sprechblasen Elemente und erschweren Auswahlpunkte
Spieltiefe/Balance
  • Eindringliche, geskriptete wie randomisierte Events  vermitteln zunehmenden Nazi-Terror
  • Kurzweiliges Management mit wenig Personal und Ressourcen
  • Entscheidungen mit Konsequenzen
  • Charakter, Beruf und politisches Lager der Widerständler spielmechanisch relevant
  • Illusion, den Geschichtsverlauf ändern zu können
  • Kein dramatisches Pathos, sondern glaubhafte Darstellung
  • Sehr hoher Zufallsfaktor und genaue Chancen nicht einsehbar
  • Spiel täuscht größere Gefahr für Figuren vor, als tatsächlich droht
  • Partien spielen sich ähnlich
  • Trotz persönlicher Events in Gruppe, bleiben die Figuren austauschbar
  • Zufalls-Events widersprechen sich teils und nagen so an Glaubwürdigkeit
Grafik/Technik
  • Ungewöhnlicher Grafikstil
  • Sehr starre Präsentation
  • Karte von Berlin ändert sich 1941 nicht
  • Nicht alle Verletzungen von Widerständlern spiegeln sich grafisch wider
Sound/Sprache
  • Soundtrack untermalt Stimmung zum großen Teil gelungen
  • Selten, aber effektiv eingesetzte historische Tonaufnahmen
  • Fast keine Sprachausgabe und die wenigen vorhandenen Sätze klingen steif
  • Spielmusik ändert sich nach Kriegsausbruch nur wenig
Multiplayer

Nicht vorhanden
7.0
Userwertung6.8
Mikrotransaktionen
Hardware-Info
Minimum: Win 7, 2,4GHz-Prozessor, 1GB-Grafikkarte, 4GB RAM, 2 GB HDD
Maximum: Win 10, 2,4GHz-Prozessor, 1GB-Grafikkarte, 8GB RAM, 2GB HDD
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
  • Epic Games Store
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
  • Internetverbindung beim Start
Hagen Gehritz 30. Januar 2020 - 11:54 — vor 48 Wochen aktualisiert
Dennis Hilla Redakteur - P - 151523 - 30. Januar 2020 - 11:54 #

Viel Spaß beim Sehen, Hören und/oder Lesen!

TheLastToKnow 25 Platin-Gamer - - 58466 - 30. Januar 2020 - 12:02 #

Klingt spannend, das sehe ich mir mal an.

Danywilde 29 Meinungsführer - - 122363 - 30. Januar 2020 - 14:02 #

Das finde ich auch, ist das auch für die PS4 geplant?

euph 29 Meinungsführer - - 112025 - 30. Januar 2020 - 15:06 #

Das würde ich begrüßen. Von mir auch Xbox oder Switch.

TheLastToKnow 25 Platin-Gamer - - 58466 - 30. Januar 2020 - 15:23 #

Eine Android Version würde ich auch nehmen. ;-)

Thomas Schmitz Freier Redakteur - P - 11584 - 30. Januar 2020 - 12:06 #

Danke für den Test. Die Einordnung ins Strategie-Genre hatte mein Interesse bisher geschmälert...

euph 29 Meinungsführer - - 112025 - 30. Januar 2020 - 12:50 #

Finde ich interessant, schaue ich mich an, wenn es eine Konsolenfassung geben sollte.

Green Yoshi 22 Motivator - - 31823 - 30. Januar 2020 - 13:02 #

Werde ich mir mal anschauen. Lese aktuell den Comicband "Berlin" von Jason Lutes, da passt das ganz gut.

Unregistrierbar 18 Doppel-Voter - 9945 - 30. Januar 2020 - 23:05 #

Danke für den Tipp, ich schaue mich mal um danach.

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38984 - 30. Januar 2020 - 13:06 #

Danke für den Test, ich denke das werde ich mir ansehen.

Slaytanic 25 Platin-Gamer - - 59684 - 30. Januar 2020 - 13:32 #

Dem kann ich mich nur anschliessen.

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38984 - 30. Januar 2020 - 13:46 #

Bei Steam aktuell noch nicht käuflich zu erwerben. Weiß jemand den geplanten Preis?

Beluvius 12 Trollwächter - 849 - 30. Januar 2020 - 15:30 #

EUR 14,99

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38984 - 30. Januar 2020 - 15:39 #

Das geht ja.

euph 29 Meinungsführer - - 112025 - 30. Januar 2020 - 17:28 #

Für so einen Preis würde ich nicht mal auf nen Sale warten

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38984 - 30. Januar 2020 - 18:41 #

Mache ich deswegen auch nicht

Slaytanic 25 Platin-Gamer - - 59684 - 31. Januar 2020 - 11:23 #

Ich habe jetzt bei GMG mit GG-Bonus zugeschlagen. :)

vgamer85 21 AAA-Gamer - - 27439 - 30. Januar 2020 - 17:35 #

Historisch interessant für mich.

Jahnu 16 Übertalent - - 5443 - 30. Januar 2020 - 19:57 #

Danke für den Test! Mich interessieren Look und Thematik sehr, deswegen werde ich es mir auf jeden Fall holen.

zfpru 18 Doppel-Voter - 10841 - 30. Januar 2020 - 20:59 #

Nach dem Test und dem Aufwand im Vorfeld lässt sich sagen: Hätte man Spiel alter Praxis indiziert, wäre es kein Verlust gewesen. Da hätten wir alle nichts verpasst.

euph 29 Meinungsführer - - 112025 - 31. Januar 2020 - 6:52 #

Interessant dass du das aus dem Test herausliest und dann auch noch auf alle Spieler umlegst.

Maestro84 19 Megatalent - - 15119 - 30. Januar 2020 - 21:08 #

Hört sich interessant an. Werde ich mir sicher mal holen.

Unregistrierbar 18 Doppel-Voter - 9945 - 30. Januar 2020 - 23:08 #

So ein Spiel zu testen, spricht für GG. Das findet man auf solch eine ausführliche Art und in dieser Qualität selten.

Tasmanius 21 AAA-Gamer - - 26740 - 31. Januar 2020 - 13:55 #

Ich prognostiziere kühn: Das wird sich weniger oft verkaufen als das nächste Fifa aber mehr Hakenkreuze enthalten.
Ernsthaft: Es ist gut, dass es auch solche Titel gibt!

euph 29 Meinungsführer - - 112025 - 31. Januar 2020 - 16:37 #

Da setze ich nicht dagegen :-)

ZockerVater 23 Langzeituser - - 38984 - 31. Januar 2020 - 16:54 #

Hakenkreuze in Fifa? Das wäre ja mal was. Vielleicht wenn das Historische Fifa 1938 oder so kommt.
Da gibt's ja immer dieses böse, aber lustige, Youtube Video.
https://www.youtube.com/watch?v=koD8ARIWgUg

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 68716 - 31. Januar 2020 - 14:02 #

Danke für den Test, das klingt interessant.

Faith 19 Megatalent - - 15406 - 31. Januar 2020 - 17:47 #

Ich hab es gestern Abend gekauft und bisher ca. 2h gespielt. Von der Mechanik wiederholt es sich mit der Zeit, aber die Geschichte - unsere Geschichte! - ist sehr gut umgesetzt und bringt einem zum nachdenken über die damalige Zeit.

Viele Details der damaligen Zeit wurden mir erst durch das Spiel bewusst bzw. man nimmt sie viel stärker war. Wenn der erste eigene Widerstandskämpfer gefangen genommen und im Gefängnis tot geprügelt wird... oder "Abweichler" einfach entführt und im Wald aufgehangen werden... mich hat es richtig mitgenommen. Es ist kein "Spass-Spiel", aber ein Spiel, das man vielleicht an allen Schulen etc. verteilen sollte... bewirkt wahrscheinlich mehr als Bücher & Dokus...

Maestro84 19 Megatalent - - 15119 - 1. Februar 2020 - 14:31 #

So, hab mir das Spiel heute gekauft. Für 15,00 Euro kann ich da absolut nicht meckern.

TheRaffer 22 Motivator - P - 32672 - 4. Februar 2020 - 18:52 #

Definitiv kein entspannter Feierabendtitel, aber gut, dass es sowas gibt!