The Dark Pictures - Little Hope

The Dark Pictures - Little Hope Test+

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Benjamin Braun / 29. Oktober 2020 - 17:00 — vor 1 Jahr aktualisiert

Teaser

Nach einer mehr als einjährigen Pause geht die Horror-Serie von Supermassive Games weiter. Das neue Abenteuer wurde sichtlich von Silent Hill inspiriert und bietet gekonnt umgesetzte Gruselkost.
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Alle Screenshots und Videoszenen stammen von GamersGlobal

Eigentlich sollte weit weniger Zeit vergehen, bis Supermassive Games seine Horror-Serie The Dark Pictures Anthology fortsetzt. Doch Corona sorgte schließlich für eine deutlich längere Wartezeit zwischen der Ende August 2019 veröffentlichten Auftaktepisode Man of Medan (im Test, Note: 8.0) und dem zweiten Teil Little Hope. Nun aber hat das Warten ein Ende. Denn das neue Abenteuer der Macher des interaktiven Teenie-Slashers Until Dawn (im Test, Note: Note 7.5) ist fertig und bereit für den Test.

Der Story-Ansatz klingt schon einmal sehr spannend und kann durch Anleihen an Klassikern wie Silent Hill punkten. In Sachen Gameplay hätte sich Supermassive Games aber doch etwas mehr einfallen lassen können, Little Hope spielt sich weitestgehend wie seine beiden Vorgänger. Das mag bei einem interaktiven Film jetzt kein Beinbruch sein, etwas Innovation hätte aber nicht geschadet.

Ich habe mich für euch in das namensgebende Provinznest in den Neu-England-Staaten begeben. Ob Little Hope spielerisch oder erzählerisch zulegen kann oder Fans von entscheidungsbasierten Action-Adventures eine Enttäuschung erwartet, erfahrt ihr im spoilerfreien 4K-Test.
Wie hier im Prolog, der euch in die 70er-Jahre versetzt, trefft ihr zahlreiche Entscheidungen. In diesem Fall entscheidet ihr, welcher der beiden Adoptivschwestern ihr helft. Anders als im Prolog entscheidet eure Wahl später teils über Leben oder Tod.
 

Verstörende Ähnlichkeiten

Genauso wie in Man of Medan leitet ihr in der eigenständigen Fortsetzung Little Hope die Geschicke von fünf Protagonisten. Dabei handelt es sich um den Universitäts-Professor John und seine (größtenteils) jungen Studenten Andrew, Daniel, Tylor und Angela. Nach einem Forschungsausflug wird ihr Bus des Nachts von der Polizei durch die kleine Siedlung Little Hope umgeleitet. Doch der Bus verunglückt, nachdem dem Fahrer ein kleines Mädchen vor die Karre läuft – und kurioserweise landet man auch nach einem Fluchtversuch durch den dichten Nebel wieder in der Stadt, in der Hoffnung ein seltenes Gut ist.

Die Spannung ergibt sich aber nicht aus der scheinbar ausweglosen Situation der fünf Charaktere, die ihr abwechselnd steuert. Eine spielbare Rückblende Ende der 1970er Jahre zeigt den Spielern bereits früh, dass es irgendeine Verbindung zur Vergangenheit geben muss. Denn die Mitglieder einer sechsköpfigen Familie, die bei einem Brand offenbar allesamt zu Tode kommen, sind dem Professor und seinen vier Begleitern wie aus dem Gesicht geschnitten. Und auch das sechste Mitglied besagter Familie, ein kleines, verstört wirkendes dunkelhaariges Mädchen, sieht exakt so aus wie jenes, das den Crash des Omnibus herbeiführt, als es aus dem Nichts auf die nächtliche Straße läuft. Doch nicht nur die Beteiligten aus den 70ern ähneln den Spielfiguren, sondern auch Charaktere, die Ende des 17. Jahrhunderts in Little Hope Zeugen und Opfer einer kirchlichen Hexenverfolgung wurden. Und es wird noch mysteriöser: Die Helden erleben nämlich die Rückblenden ins Jahr 1692 nicht nur visuell. Sie können von außen die vergangenen Ereignisse auch physisch beeinflussen...
Nicht, dass die fünf Helden im Vorgänger Man of Medan wesentlich spannender gewesen wären. In Little Hope aber bleiben Andrew und die vier anderen reichlich blass.
 

Tolle Story, blasse Charaktere

Little Hope erzeugt mit dem erläuterten Ansatz eine durchweg spannende Stimmung. Immer mehr Fragen türmen sich auf, die auch nicht weniger werden. Erst recht nicht, als den Spielfiguren auffällt, wie ähnlich sie Personen aus der Vergangenheit sehen. Nicht weniger intensiv entwickelt sich das Geschehen aber auch, da die Protagonisten etwa von der als vermeintlichen Hexe ertränkten Frau, die Angela stark ähnelt, verfolgt werden und ihr im Rahmen dessen um euer Leben fürchten müsst.

Während die Geschichte mit ihrem Ansatz und ihrer Struktur aber intensiver wirkt als die Zombie-Schiff-Sache in Man of Medan, schafft Little Hope es bei den Spielfiguren selbst nicht, ein vergleichbar hohes Identifikationspotenzial zu erzeugen. Egal ob Studentin Taylor oder der streberhafte, von Schauspieler Will Poulter (Midsommar, Black Mirror) verkörperte, Andrew sind an sich ziemlich langweilig. Unterm Strich erreicht die Atmosphäre aber dennoch ein vergleichbar hohes Niveau. Wer allerdings bei den Charakteren selbst ein ähnlich facettenreiches, wenn auch teils klischeehaftes Bild erhofft, der könnte enttäuscht werden.
Die stets klammen Lichtverhältnisse kaschieren definitiv auch manche technische Schwäche. Im Vergleich zur Auftaktepisode läuft Little Hope aber deutlich runder – hatte in unserer ungepatchten Fassung aber dennoch ein paar störende Bugs.


Leicht angepasste Spielmechanik

Rein spielerisch ändert sich mit Little Hope im Prinzip höchst wenig am Konzept, das Supermassive Games in Man of Medan beziehungsweise in recht ähnlicher Form in Until Dawn verfolgte. Ihr bekommt es also wie gehabt oft mit Dialogentscheidungen zu tun, die Einfluss auf den Verlauf der Haupthandlung, primär aber auch Folgedialoge nehmen. Bestreitet ihr in der Rolle von Taylor etwa, dass ihr eine Beziehung zu Daniel habt, stellt er euch vor dem Betreten einer Kneipe zur Rede. Das macht er auch bei der alternativen Wahl, spricht euch dann jedoch darauf an, dass es ihm Sorgen bereitet, dass jemand euer Techtelmechtel durchschaut haben könnte.

Die wesentlichen Unterschiede in der Spielmechanik beziehen sich allerdings einerseits auf den Spielkomfort und andererseits auf eine in Teilen erhöhte Dynamik. So gibt es nun stets zunächst eine Vorwarnung, wenn eines der Quick-Time-Events ansteht, bei denen euch aber nicht nur deswegen deutlich seltener als in Man of Medan ein Fehler unterlaufen dürfte. Generell scheint das zeitkritische Element bei Dialogen und auch QTEs deutlich zurückgeschraubt zu werden. Der zweite größere Unterschied besteht darin, dass es deutlich häufiger fließende und schnelle Charakterwechsel gibt. Die Kamera friert dabei kurz ein, schwenkt etwa von Taylor zu Daniel um, während ihr per Knöpfchendrücken vor einem Verfolger abhaut.

Das macht die Ereignisse nicht zwingend intensiver, unterstützt die Stimmung aber in jedem Fall. Das gilt auch für die insgesamt verbesserte Technik. Denn von Slowdowns, Tearing und Co. habe ich in Little Hope selten was gesehen, ganz anders als in Episode 1. Getragen wird die Stimmung äußerlich zudem durch die passende Musik und die gute deutsche Sprachausgabe. Es gibt zwar ein paar Fehlerchen, Betonungsschwächen oder seltsame Lautstärkeschwankungen. Aber die meisten dieser Probleme sollten mit dem zum Testzeitpunkt noch ausstehenden Day-One-Patch problemlos bereinigt werden können.

Autor: Benjamin Braun, Redaktion: Dennis Hilla (GamersGlobal)

 
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Meinung: Benjamin Braun

Ich persönlich fand Until Dawn und Man of Medan ja in etwa gleich stark. Until Dawn wegen des Teenie-Horror-Ansatzes sowie der lustigen Todesszenen und Man of Medan primär, weil ich dort packenden Horror erlebe, bei dem ich aber eben unbedingt will, dass am Ende alle lebend davonkommen. Für Little Hope gilt das in ähnlicher Form.

Allerdings ist das in der neuen Episode der Dark Pictures Anthology der deutlich spannenderen, von Silent Hill oder Der Exorzist inspirierten, Grundkonzeption der Handlung zu verdanken und weniger den Charakteren. Denn die Helden an sich sind eher langweilig, was die clevere Verschmelzung mit quasi genauso aussehenden Figuren auf mehreren Zeitebenen nur zum Teil ausgleichen kann. Insgesamt ist Little Hope für mich deswegen zwar immer noch ein gutes Horror-Adventure, das sich auch für mehrere Spieldurchgänge lohnt. Die Klasse von Until Dawn oder Man of Medan erreicht es jedoch nicht ganz.


 
Dark Pictures: Little Hope PS4
Einstieg/Bedienung
  • Sinnvoll integriertes Tutorial
  • Eingängiges Steuerungsprinzip
  • Neue "Vorwarnung" vor praktisch allen QTEs
 
Spieltiefe/Balance
  • Sehr spannende Storystruktur
  • Cineastische Inszenierung
  • Überwiegend tolle Jump-Scare-Situationen
  • Etliche Entscheidungsoptionen mit direkten, teils langfristigen Konsequenzen
  • Mindestens zwei Spieldurchgänge lohnen sich
  • Einzelne Logiklücken und Anschlussfehler
  • Nur etwa 4 bis 5 Stunden für einen Durchgang
Grafik/Technik
  • Ansehnliche Licht- und Schatteneffekte
  • Überwiegend sehr gute Charakter-Animationen und Mimik
  • Durchweg flüssige Darstellung
  • Vereinzelte Bugs (die der Day-One-Patch bereinigen soll)
  • Ab und zu seltsames Kopfwackeln und "Augenverdrehen" der Helden
Sound/Sprache
  • Exzellente englische, sehr gute deutsche Sprecher
  • Passende Musikuntermalung
  • Allgemeine gute Soundeffekte
  • Einzelne Fehler in deutscher Lokalisation (vor allem in Untertiteln)
Multiplayer

Nicht getesteter Online-Koop für zwei Spieler, lokaler "Kinoabend"-Modus für bis zu fünf Spieler
 
7.5
Userwertung7.9
Mikrotransaktionen
nein
Hardware-Info
Keine Besonderheiten
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
  • Epic Games Store
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
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Benjamin Braun 29. Oktober 2020 - 17:00 — vor 1 Jahr aktualisiert
Dennis Hilla Redakteur - P - 169145 - 29. Oktober 2020 - 17:02 #

Viel Spaß beim lesen/sehen/hören!

Goremageddon 15 Kenner - 3837 - 29. Oktober 2020 - 17:06 #

Bin gespannt. Man of Medan fand ich ziemlich unterhaltsam, zumindest beim zuschauen. Gespielt hat meine Frau da ich einfach nicht für Quicktimeevents gemacht bin. Until Dawn konnten wir leider nicht spielen aus Ermangelung eines PS Controllers. Mit dem XBox Pad ging es leider nicht wegen fehlendem Touchpad.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90187 - 29. Oktober 2020 - 23:24 #

Hol dir doch ein Drittanbieterpad. Für den Zweck reicht das und kostet nicht mal die Hälfte des Original Ps Pads.

Goremageddon 15 Kenner - 3837 - 31. Oktober 2020 - 17:41 #

Das wäre in der Tat eine Option. Wobei ich wohl erst einmal abwarten werde ob ich auf weitere Titel stoße für das von Nöten wäre. Für einen einzigen Titel möchte ich ungern noch einen Cotroller herumliegen haben zumal ich schon 4 verschiedene Besitze.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 152117 - 31. Oktober 2020 - 17:39 #

Hab nur kurz das Fazit gelesen, da ich es selber spielen möchte und schon vor ein paar Wochen vorbestellt habe. Die Wertung ist ok für mich, mir haben beide Vorgänger gefallen. Ich werde meinen Spaß haben, schätze/hoffe ich mal (obwohl ich Jump-Scares hasse...). Der Day-One-Patch ist auch gerade schon in der PS4 aufgeplöppt.
Edit: Gerade beendet. Weit weniger Jump-Scares als befürchtet bzw. nicht ganz so schlimm. Hat mir einen Tacken besser gefallen als Man of Medan. Ein schönes Spiel für zwischendurch.

rammmses 21 AAA-Gamer - P - 28526 - 29. Oktober 2020 - 17:22 #

Freu mich drauf, ist schon auf die Konsole geladen :)

EvilNobody 15 Kenner - 2951 - 29. Oktober 2020 - 17:39 #

Bin noch unentschlossen. Until Dawn fand ich gut, Man of Medan schlecht, da man die Auflösung schon aus 10 Kilometer Entfernung gesehen hat. Und das Gequatsche von dem Psychologen oder Erzähler ging mir schon nach einer Stunde auf den Sack.

euph 29 Meinungsführer - P - 115750 - 29. Oktober 2020 - 18:17 #

Man of Medan hab ich ganz gerne gespielt. Kein absoluter Top-Titel, aber Little Hope spiele ich auf jeden Fall. Ist allerdings nichts, was ich sofort brauche. Warte wohl wieder bis es ein weniger günstiger ist.

TheRaffer 22 Motivator - - 34483 - 29. Oktober 2020 - 22:35 #

Ich nenne es mal einen soliden Vertreter seiner Art. Irgendwann muss ich mich daran mal ausprobieren. :)

euph 29 Meinungsführer - P - 115750 - 30. Oktober 2020 - 8:29 #

Viel Herausforderung bietet das ja IMO nicht ;-)

TheRaffer 22 Motivator - - 34483 - 30. Oktober 2020 - 10:41 #

Dachte man muss alle überleben lassen oder sollte es zumindest versuchen... ;)

euph 29 Meinungsführer - P - 115750 - 31. Oktober 2020 - 10:57 #

Müssen musst du nicht, du siehst im Zweifel nur etwas mehr vom Spiel bzw. ein anderes Ende (die sich aber teils nur wenig unterscheiden)

TheRaffer 22 Motivator - - 34483 - 31. Oktober 2020 - 12:36 #

Okay, also eher eine Art selbstgestecjtes Ziel. :)

Slaytanic 25 Platin-Gamer - - 60476 - 30. Oktober 2020 - 10:44 #

Das ist doch genau das richtige für zwischendurch. ;)

Bruno Lawrie 21 AAA-Gamer - - 25444 - 1. November 2020 - 16:34 #

Gibt's hier unter den Usern jemanden, der Until Dawn, Man of Medan und Little Hope gespielt hat?

Ich fand Until Dawn hervorragend und Man of Medan ziemlich mittelmäßig und der Test hilft mir deswegen nicht so richtig weiter, da Benjamin die beiden ja gleich gut findet.

Falls das jemand ähnlich empfindet und alle drei gespielt hatte, würde mich die Meinung zu Little Hope sehr interessieren.

Benjamin Braun Freier Redakteur - 426775 - 1. November 2020 - 16:48 #

Da kann ich dir bezogen auf die Einschätzung nicht weiterhelfen. ;) Ach doch, vielleicht schon. Until Dawn litt imo sehr darunter, dass man die Tode sehen will, in Man of Medan und Little Hope will man genau das eher vermeiden. Wenn dir genau das das Spielerlebnis eher zerstört hat, ist das in Little Hope ähnlich. Allerdings ist das Setting, für Horror-Verhältnisse, bodenständiger, aufgrund der vergleichsweise langweiligen Charaktere wiegt ein möglicher Charakterverlust im Zweifel nicht so schwer.

Ich würde sagen, für jemand, der Until Dawn "hevorragend" fand und Man of Medan schwach, ist die Dark-Pictures-Reihe dennoch auch mit Teil 2 nicht mehr zu empfehlen. Das Spielprinzip mag sich kaum verändert haben, aber (ist nicht negativ gemeint) den Voyeurismus von Until Dawn befriedrigt das Spiel nicht.

Bruno Lawrie 21 AAA-Gamer - - 25444 - 1. November 2020 - 22:24 #

Ich hab bei Until Dawn alles daran gesetzt, dass möglichst keiner stirbt. :-) Nee, an Until Dawn fand ich besser, dass es sehr abwechslungsreich war und einem die Story häppchenweise erklärt hat, das war enorm motivierend. Qualitativ wirkte es wie ein Teenie-Slasher-Film inszeniert.

Man of Medan hatte technisch mehr Schwächen (v.a. die Animationen) und man merkte, dass es wohl viel weniger Budget hatte. Das Schiff sah an allen Stellen ziemlich gleich aus. Die Inszenierung fand ich sehr billig. Halt wie man es von Videospielen gewöhnt ist und nicht mehr so filmreif wie bei Until Dawn.

Bei Until Dawn waren mir die Charaktere anfangs alle ziemlich unsympathisch und wuchsen mir nach und nach an's Herz. Bei Man of Medan waren sie mir von Anfang bis Ende unsympathisch und egal.

Klingt dann wohl eher so, als wäre Little Hope auch nichts für mich, danke für die Infos. Vielleicht mal für ein paar Euro in einem Sale.

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90187 - 1. November 2020 - 23:58 #

Mal eine Frage, wie lang dauert ein Durchlauf bei Until Dawn?

rammmses 21 AAA-Gamer - P - 28526 - 2. November 2020 - 1:12 #

9-10 Stunden

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90187 - 2. November 2020 - 8:51 #

Danke. Schau ich mir bei Ps now mal an.

SupArai 24 Trolljäger - P - 50831 - 2. November 2020 - 9:12 #

Puh, doch so kurz, gefühlt hat es viel länger gedauert.

Mir hat Until Dawn, bis auf die für mich zu lange Spielzeit, ganz gut gefallen. Ich hätte auch gerne alle Charaktere gerettet, leider habe ich viele Quick-Time-Events völlig verkackt oder "falsche" Entscheidungen getroffen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen!

Vielleicht schaue ich in die Dark-Pictures-Trilogie mal rein, wenn es alle drei Teile zusammen gibt - aber wahrscheinlich eher nicht... ;-)

Noodles 26 Spiele-Kenner - P - 70482 - 2. November 2020 - 13:29 #

Es sollen doch insgesamt acht Teile werden. :P

SupArai 24 Trolljäger - P - 50831 - 2. November 2020 - 13:48 #

Ach sooo, ach ne, lass' ma gut sein... ;-)

Keine Ahnung wo mein Trilogie-Gedanke seinen Ursprung hat.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 152117 - 1. November 2020 - 16:55 #

Ich habe es gestern gespielt und die beiden Vorgänger auch. Mir haben alle drei gefallen. Wie Benjamin schon schreibt, ist Little Hope von der Story her eher klassischer Natur. Für 30 Euro kann man nicht viel falsch machen, meiner Meinung nach. Ist nicht viel teurer als ein Kinobesuch. Und wenn Dir Little Hope auch nicht gefällt, dann war es das halt mit der Dark-Pictures-Reihe für Dich. Der dritte Teil ist nämlich schon in Vorbereitung. :)

Bruno Lawrie 21 AAA-Gamer - - 25444 - 1. November 2020 - 22:26 #

Kinobesuch kostet bei mir eher 8 Euro. :-) Vielleicht mal in einem Sale, wenn es einstellig kostet.

Ich denke, es wird mir schon alleine wegen des Settings besser als Man of Medan gefallen, aber hat vermutlich die gleichen Schwächen gegenüber Until Dawn.

euph 29 Meinungsführer - P - 115750 - 2. November 2020 - 7:58 #

Das reine Kinoticket kostet doch keine 30 Euro (Popcorn und Co gehören bei der Vergleichsrechnung nicht dazu)

Hendrik 27 Spiele-Experte - P - 90187 - 2. November 2020 - 8:51 #

Eins alleine nicht...

euph 29 Meinungsführer - P - 115750 - 2. November 2020 - 9:15 #

Kommt darauf an, ob Danny das Spiel dann auch mit Partnern spielt ;-)

rammmses 21 AAA-Gamer - P - 28526 - 1. November 2020 - 17:09 #

Habe alle gespielt, Until Dawn ist schon klar das beste der drei Spiele. Aber Little Hope geht etwas mehr wieder in die Richtung, hat etwa viele Abschnitte, in denen man frei herumlaufen kann, während Men of Medan ja fast nur feste Perspektiven hatte. Den ganz großen Qualitätsunterschied sehe ich aber nicht zwischen den 3 Spielen, das ist schon alles das gleiche Spielprinzip, Produktionsniveau und Tonalität.

Bruno Lawrie 21 AAA-Gamer - - 25444 - 1. November 2020 - 22:31 #

Also Until Dawn fand ich qualitativ deutlich besser als Man of Medan. Einmal technisch, v.a. bei den Animationen. Und dann auch inszenatorisch. Als hätten sie bei Until Dawn Leute aus dem Filmbusiness dabei gehabt und bei Man of Medan nicht. Und Until Dawn hatte recht namhafte Schauspieler, z.B: Rami Malek, den Hauptdarsteller aus Mr. Robot.

Danke für die Einschätzung, ich denke, ich warte mal auf Sales.

rammmses 21 AAA-Gamer - P - 28526 - 2. November 2020 - 1:12 #

Larry Fassenden als Autor kommt tatsächlich aus dem professionellen (Horror)filmbereich, hat aber Until Dawn und Man of Medan (mit anderen) geschrieben.

advfreak 20 Gold-Gamer - - 21091 - 2. November 2020 - 14:29 #

Ich hab alle drei durch und da gewinnt natürlich mit weitem Abstand Until Dawn. Bei Little Hope fand ich zwar die Charaktere und die Grafik besser als bei Men of Medan, allerdings ist die Story bei Litlle Hope echt so dämliche das ich Men of Medan eine Spur besser finde. Schade, hoffentlich wird der dritte Teil endlich wieder so gut wie das geniale Until Dawn. Sollte wirklich jeder mal gespielt haben.

Bruno Lawrie 21 AAA-Gamer - - 25444 - 3. Februar 2021 - 21:38 #

Um meine Frage von damals mal selbst zu beantworten, falls es noch irgendjemanden interessieren sollte, dem es ähnlich geht:

Hab es im Xmas-Sale gekauft und eben beendet. Fand es vom Szenario ein gutes Stück besser als Man of Medan und in Sachen Uncanny Valley war es auch viel besser, die Animationen und Gesichter waren diesmal eher auf dem Niveau von Until Dawn, wenn nicht sogar besser.

Man merkt nur, dass auch hier das Budget wohl nicht so riesig war, man hat auch ständig Sträucher oder Holzhütten als Umgebung. Kein Vergleich zum sehr abwechslungsreichen Until Dawn, das mir weiterhin am besten gefällt (mit einigem Abstand).

Nett fand ich das Gegnerdesign (sehr viel kreativer als bei Man of Medan) und dass die Story wieder halbwegs logisch aufgelöst wird - wie bei Man of Medan und Until Dawn auch. Im Gegensatz zu Man of Medan hab ich es diesmal auch nicht vorher erraten.

Die Technik muss ich auch loben, das Spiel ist wirklich hübsch und hat auch streckenweise einen schönen Silent-Hill-Vibe, nur halt mit zeitgemäßer Technik.

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 71986 - 2. November 2020 - 23:36 #

Klingt von der Story her tatsächlich sehr viel interessanter als Man of Medan. Könnte man sich mal angucken.