Die Rückkehr des King of Iron Fist

Tekken 7 Test

Hagen Gehritz 6. Juni 2017 - 16:09 — vor 5 Jahren aktualisiert
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Schöner Wohnen, auf Tekken-Art.
Exorzist Claudio stößt Braunbär Kuma durch den Balkon. Man beachte die Kostümierung und die angepasste Energieleiste.
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Tekken allein zu Haus

Nach Abschluss der unterhaltsamen Geschichte sind Solisten jedoch dem Ende der Fahnenstange recht nah. Natürlich gibt es den Arcade-Modus, dieser verzichtet jedoch auf jegliches Drumherum. Es gibt weder Rivalen-Kämpfe noch persönlichen Abspann. Ihr könnt Charakter-Geschichten als separate Einträge im Storymodus spielen. Die bestehen jedoch nur aus einem Textfenster, gefolgt von einem (auf normal viel zu einfachen) Kampf sowie einem kurzen, meist albernen Film. Hier scheitert der an sich netter Fan-Service an der halbherzigen Implementierung.

Letzteres ist auch das Stichwort für den PSVR-Support: Mit Brille auf dem Kopf könnt ihr zum einen spezielle VR-Kämpfe bestreiten oder die
Der Begriff "abtreten" erhält eine völlig neue Bedeutung.
Nett: Die reihenweise umgehauenen Schergen liegen weiter in der Arena.
Charaktermodelle betrachten. Die Kämpfe deaktivieren die Bewegung zu Gunsten stufenweise verstellbarer Kamerawinkel und sind dadurch recht witzlos. Auch die Modellbetrachtung (Treppcheneffekt inklusive) benutzt eine stufenweise Kamera und erlaubt es euch nicht so recht, um die Figur herum zu gehen. Schlussendlich gibt es den Treasure-Modus. Das ist eine Abart der üblichen Survival-Modi. Ihr habt darin zusätzlich die Chance Kostümierungsobjekte für Charaktere freizuschalten. Diese könnt ihr zudem mit Kampfmünzen erwerben oder zum Teil als DLC kaufen. Auch die Galerie bietet Filme und Illustrationen der ganzen Tekken-Reihe gegen Münzen. Die Kämpferriege ist hingegen von Anfang an komplett verfügbar.
 

Mit Prügel um die Welt

Die umfangreichen Individualisierungsoptionen, die nicht nur Kostüme und Items für die Kämpfer, sondern auch eigene Titel, Titelplaketten, besondere Energiebalkenornamente und andere Effektfarben umfassen, verdeutlichen den Fokus auf den Mehrspieler-Modus von Tekken 7. Denn wozu den eigenen Kämpfer und das Profil rausputzen, wenn es nachher niemand sieht? Die Kostüme sitzen allerdings nicht bei allen Kämpfern gut und viele Objekte sind eindeutig humoriger Natur, etwa eine riesige Pizza als Item auf dem Rücken.

Online könnt ihr sowohl Ranglistenkämpfe, Turniere und einfache Schlagabtäusche austragen. Angenehm ist die Lobby-Mechanik, wie sie schon in früheren Teilen zum Einsatz kam: Ihr wählt zunächst eure Präferenzen hinsichtlich des Ranges eures Gegners und der minimalen Verbindungsqualität. Dann entscheidet ihr euch für den gewünschten Charakter und übt ein wenig mit der KI – jedoch ohne die ausführlichen Optionen des Trainingsmodus. Das Spiel schlägt euch nun Gegner vor, die ihr annehmt oder ablehnt. Neu ist hier, dass ihr stets wählen könnt, ob ihr rechts oder links stehen wollt.

Weniger gelungen ist das tatsächliche Matchmaking. So konnten wir am Wochenende nach der Veröffentlichung auf der PS4 nicht ein reguläres Match bestreiten, da die Verbindung immer sofort nach unserer Zusage abbrach. Turniere hingegen funktionierten, da hier der Ausrichter des Turniers als Host fungiert. Hier konnten wir ohne Probleme gegen europäische Gegner mit mittelmäßiger Verbindung antreten. Turniere sind auch deshalb spannend, da es tatsächlich Preisgelder in Form von Kampfmünzen für alle Teilnehmer gibt, die es über die Vorrunden hinaus schaffen. Nervig ist hingegen, dass wir auch bei frühem Ausscheiden noch den Kämpfen bis zum Ende des Turniers beiwohnen müssen. Die Sitzung nach der Niederlage verlassen mag etwas unsportlich sein, aber der Zuschauermodus sollte dennoch Möglichkeit und nicht Pflicht sein.
Die Tekken-Interpretation des Endes von Rocky 3.
Diese geskriptete Faustkollision aus dem Story-Modus könnte ebenso aus einem gewöhnlichen Duell stammen.


Wuchtige Effekte, deftiger Sound

Alternativen zu Tekken 7

Die letzten Wochen hielten so einige neue Prügelspiele bereit. Ein guter Titel mit ebenfalls hochwertiger Produktion ist die Superhelden-Keilerei Injustice 2 (Im Test: Note 8.5). Außerdem zu empfehlen ist der Heavy-Metal-Nischentitel Guilty Gear Xrd - Revelator. Dies sind jedoch spielmechanisch reine 2D-Prügler. Legt ihr wert auf die dreidimensionalen Arenen von Tekken, so gehört Dead or Alive 5 Last Round (Userwertung: 7.9) aus dem Jahre 2015 mit zu den aktuellsten Vertretern. Wesentlich simpler und zugänglicher ist die Anime-Adaption Naruto Shippuden - Ultimate Ninja Storm 4 (Userwertung: 7.3).
Bandai Namco hat dem neuesten Turnier des King of Iron Fist eine ordentliche Frischzellenkur verpasst. Mit der optischen Pracht eines Injustice 2 kann Tekken 7 zwar nicht mithalten, die Kämpfer und deren Animationen sind aber insgesamt sehr  ansehnlich geraten. Selbiges können wir leider nicht über die Arenen sagen, die teils detailarm sind und mit verwaschenen Texturen daherkommen. An den Spezialeffekten solltet ihr jedoch eure rege Freude haben können. Das kunterbunte Lichtgewitter sieht gut aus und transportiert zudem die Wuchtigkeit der Kämpfe. Aber das gilt auch, wenn zwei Schläge aufeinandertreffen. Dann bebt das Bild, ein Filter reduziert die Farben der Szene und alles läuft kurz in Zeitlupe ab.

Besonders gelungen sind auch die Slow-Motion-Szenen, wenn einer der Kämpfer mit seinem Schlag den Gegner verfehlt und letzterer ihn mit seinem Konter auf die Bretter schickt. Das Spiel betont damit zwar manchen Hitbox-Aussetzer, meistens jedoch funktionieren diese dramatischen Schlussmomente ausgezeichnet. Auch die Musikuntermalung kann sich hören lassen. Sie unterlegt große Momente in der Geschichte und die Auseinandersetzungen in den Stages mit deftigen Stücken, die auch nach dem Abschalten im Gehör bleiben. Der Soundtrack schlägt dabei unterschiedliche Genre-Saiten an, ist aber durchgehend stark mit Elektro- und Dubstep-Elementen angereichert.

 
Autor: Hagen Gehritz, Redaktion: Benjamin Braun (GamersGlobal)
 

Meinung: Hagen Gehritz

Als Pimpf war ich ganz versessen auf Tekken 3. Zuletzt konnte mich Tekken 6 jedoch ganz und gar nicht begeistern. Der sechste Streich erschien mir träge, unpräzise und dröge. Mit Azazel hatte er zudem einen, auch für mich als leidgeprüften Fighting-Game-Fan, schrecklich nervtötenden Boss. Teil 7 hat mich dagegen sehr gut unterhalten. Die Kämpfe sind wie gehabt etwas gemächlicher als bei der Konkurrenz, aber weit von langatmig entfernt. Die trashige Story ist gut in Szene gesetzt – und das gilt zum Glück auch für die Kämpfe im Spiel. Die Kamerafilter bei kollidierenden Fäusten und Zeitlupeneffekte bei einem K.O.-Treffer nach einem Schlag ins Leere transportieren die Wucht und Dramatik der hübsch anzusehenden Zweikämpfe wunderbar.

Es ist nur schade, dass Tekken 7 abseits der Story so klar den Fokus auf Multiplayer setzt. Das Fehlen von Endszenen im Arcade-Modus, die halbgaren Charakter-Stories und nur ein Bonus-Modus lassen mich wehmütig an die Features aus früheren Tekken-Tagen zurückdenken. Warum nur bleibt das spaßige Tekken Ball weiter Teil 3 und der WiiU-Fassung von Tekken Tag Tournament 2 vorbehalten? Dennoch: Unterm Strich ist Bandai Namco mit Tekken 7 wieder ein sehr spielenswertes Kapitel der Reihe gelungen. Wenn die aktuellen Verbindungsprobleme durch Patches behoben wurden, ist das siebte King-of-Iron-Fist-Turnier eine klare Empfehlung für Freunde von 3D-Prügelspielen.
Tekken 7 PS4
Einstieg/Bedienung
  • Präzise Steuerung
  • Trainingsmodus bietet viele Optionen
  • Kein Tutorial für Einsteiger
Spieltiefe/Balance
  • Story-Modus gut inszeniert...
  • Sinnvoll erweiterte Kampfmechanik
  • Einige Arenen zerstörbar
  • Viele freischaltbare Kostümobjekte
  • Viel freischaltbares Bonusmaterial
  • ... aber inhaltlich sehr platt
  • Wenige Inhalte für Solisten
  • VR-Modus nicht sehr reizvoll
Grafik/Technik
  • Detaillierte Kämpfermodelle
  • Gelungene Spezialeffekte
  • Flüssiges Spielgeschehen
  • Technisch mittelprächtige Arenen
  • Kostüme wirken teils wie angeklebt
Sound/Sprache
  • Gelungener elektronischer Soundtrack
  • Sehr gute Sprecher (Charaktere sprechen ihre Muttersprache, also Englisch oder Japanisch)
  • Keine deutsche Sprachausgabe
Multiplayer
  • Gute Lobby-Mechanik
  • Rangstufensystem
  • Online-Turniere mit Ingame-Preisgeldern
  • Turniere können nach dem Ausscheiden nicht vorzeitig verlassen werden
  • Momentan viele Verbindungsfehler
8.0
Userwertung7.4
Hardware-Info
Minimum: Win 7, i3-4160, 6GB RAM, GeForce GTX 660,60 GB HDD
Maximum: Win 10, i5-4690, 8GB RAM, GeForce GTX 1060, 60 GB HDD
 
Eingabegeräte
  • Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
  • Internetverbindung beim Start
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Hagen Gehritz 6. Juni 2017 - 16:09 — vor 5 Jahren aktualisiert
Benjamin Braun Freier Redakteur - 426773 - 6. Juni 2017 - 16:10 #

Viel Spaß beim Lesen!

doom-o-matic 17 Shapeshifter - P - 8437 - 6. Juni 2017 - 16:19 #

Wer braucht schon Tekken wenn man Pokken haben kann? :-)

EDIT: Geiler Test uebrigens.

Cyd 20 Gold-Gamer - P - 21242 - 6. Juni 2017 - 16:27 #

Ich mag keine Pokemon. Sie zu verdreschen finde ich daher ansich reizvoll, aber auf Dauer wird es mich wohl doch eher nerven.

Cyd 20 Gold-Gamer - P - 21242 - 6. Juni 2017 - 16:26 #

Schöner Test. :) Nennenswert wäre vielleicht noch (falls ich es nicht übersehen habe), dass sämtliche Soundtracks aller Tekken-Spiele enthalten sind, man sich so seine eigene Tekken-Playlist erstellen kann. Ebenso sind alle (?) Abspänne/Intros enthalten. Lustig, nochmal die Abspänne von Tekken 1 und Co. anzusehen.

Für den einen oder anderen vielleicht nicht ganz unwichtig: Man bekommt eine Platin-Trophäe quasi geschenkt. Trophäen interessieren mich ansich nicht, aber nur durch etwas Spielen, bin ich schon kurz davor sie zu bekommen. Ledliglich die Online-Trophäen fehlen noch (Gewinne 1 Online-Match und Co., nichts besonderes), sowie 2-3 andere.

Und das ist bis jetzt für mich das größte Manko: Ich kann mit der PS4-Version derzeit nicht online spielen. Auf dem PC soll es übrigens ohne Probleme gehen.

Sp00kyFox (unregistriert) 6. Juni 2017 - 18:10 #

ist insofern übrigens auch interessant, da es sich diesmal bei den konsolen-versionen um ports handelt, während der PC aufgrund der arcade-version lead-platform war.

Marulez 16 Übertalent - 4673 - 6. Juni 2017 - 17:25 #

Liest sich sehr gut. Wird früher oder später gekauft

_XoXo_ (unregistriert) 6. Juni 2017 - 19:23 #

Gut gemacht, Hagen.

Cyd 20 Gold-Gamer - P - 21242 - 6. Juni 2017 - 20:11 #

Noch ein Tip, wie man definitiv auch auf Konsolen online Ranked Matches spielen kann:

- auf Ranglisten-Spiel gehen
- dann Kampfliste
- Rangbeschränkungen und Verbindungsqualität auf "keine Angaben" stellen
- Suche starten
- Kämpfer auswählen
- suchen lassen

also alles wie gehabt :D

- wenn er keine Sitzung findet ("keine offene Sitzung gefunden"), nichts machen, kann 2-3 Minuten dauern, aber er sucht weiter (unten steht auch "Sitzung suchen...") Irgendwann bekommt man jemanden zugewiesen und kann mit ihm spielen. Geht garantiert. Funzt bei mir auch (PS4).

Hoffe aber, dass sie das schnellstmöglich in den Griff bekommen. Ist derzeit online auf Konsolen eine absolute Katastrophe.

Tasmanius 21 AAA-Gamer - - 26851 - 6. Juni 2017 - 20:27 #

"Als Pimpf..." Musste lachen, dieses Wort habe ich schon lange nicht mehr gehört :-D. Ich will versuchen, es in meinen aktiven Wortschatz zu übernehmen.

saxz 14 Komm-Experte - 1980 - 6. Juni 2017 - 21:48 #

Zunächst einmal freue ich mich riesig, dass es endlich ein richtiges Tekken auf den PC geschafft hat! :) Schade finde ich nur, dass auch hier mittlerweile das DLC- und Season Pass-Gedönns Einzug gefunden hat :/

Eine Frage noch zum Test:
In der Hardware-Info ist nur Gamepad angehakt, mich würde aber noch interessieren, ob es auch einen Unterstützung für Tastatur auf dem PC gibt? Habe die Präzision bei Street Fighter sehr zu schätzen gelernt. Wäre toll, wenn auch Tekken 7 damit spielbar wäre.

Und danke für den tollen Test!

Weryx 19 Megatalent - P - 14996 - 6. Juni 2017 - 23:55 #

Find ich auch schön das es Tekken aufn PC geschafft hat, davon ab sollten Beat em Ups aber immer Crossplay unterstützen, sehe kein Grund der dagegen spricht.

Sp00kyFox (unregistriert) 7. Juni 2017 - 8:22 #

der grund dagegen ist MS und Sony, die sich hier gegenseitig blockieren. wenn man unbedingt crossplay haben will, müsste man als publisher dann entweder auf XBO oder PS4 verzichten und damit auf einnahmen. ohne exklusiv-deal, wie etwa mit Capcoms Street Fighter 5 und Sony, stehen die chancen also schlecht dafür.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 105816 - 7. Juni 2017 - 10:23 #

Danke für den Hinweis. =] Tastaturen werden unterstützt. Nur Tastaturen. Die Menüs lassen sich wohl nicht mit Maus bedienen. Habe die Info entsprechend angepasst.

saxz 14 Komm-Experte - 1980 - 7. Juni 2017 - 19:50 #

Mercy für die Info

Jadiger 16 Übertalent - 5509 - 7. Juni 2017 - 0:42 #

3 mal so lange Ladezeiten aber gleiche Wertung. Anscheinend macht warten auch Spaß 60 Sek Kampf 45 Sekunden warten so ist auf der Xbox.
PS4 ist mit 25 bis 35 Sekunden dabei PC 10 bis 18 Sekunden, Xbox 45 bis 59 Sek.
Wieso bewertet man das gleich und warnt nicht vor der One Version. Lange Ladezeiten die maßgeblich auf den Spielspaß drücken und die schlechtes Grafik mit 720p. Nicht mal das reichte den die Settings liegen unter den Medium der PS4 und damit ist die Xbox one Version die deutlich schlechtere Version.

Das sollte man schon erwähnen und davon abraten wer die Wahl hat die One Version zu kaufen. Zwar bringt die PS4 nicht mal 900p bei Medium zu stande lädt aber deutlich schneller und das ist ein Spaß Killer in einem Prügel Spiel. PS4 pro hat 1080p High Settings bei den Vorstellungen aber durch die Dynamischen Settings werden die beim Kampf auf PS4 standard also Medium zurück geschraubt.
PC Leistung eine 970 reicht für Ultra 60Fps@1440p man merkt sofort das der PC im vordergrund der Entwicklung stand.

Wer Prügel Spiele mag dürfte damit echt zufrieden sein, zwar bietet es keinen großen Singelplayer. Aber die Kämpfer haben teilweise über 100 Moves und dagegen wirkt alles andere ziemlich alt.

Sp00kyFox (unregistriert) 7. Juni 2017 - 8:27 #

stimmt so nicht ganz. zwar listet Tekken gerne so viel in der "move-list" auf, tatsächlich handelt es sich dabei aber eben nicht um special movies wie etwa bei Street Fighter, sondern in erster linie um attack-strings. würden andere spiele die auch in ihren move-lists auflisten, sähe das ähnlich komplex aus.

Sciron 20 Gold-Gamer - 24033 - 7. Juni 2017 - 21:33 #

Zumal bedeutet Masse hier nicht gleich Klasse. Ich erlerne Charaktere in Prüglern gerne möglichst komplett und da fand ich Tekken (wie auch Soul Calibur) schon im Trainingsmenü immer total abschreckend, wenn man von der Moveliste erschlagen wird.

Dann lieber ein King of Fighters, bei dem ein "Leicht zu lernen, schwer zu meistern" im Vordergrund steht.

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 71961 - 7. Juni 2017 - 22:09 #

Da kann ich auch Marvel vs. Capcom empfehlen (also aktuell Ultimate 3). Hat sehr viele Kämpfer, aber jeder hat nur eine recht kleine Movelist. Ist IMHO lange nicht so einschüchternd wie weniger Charaktere, von denen jeder etliche individuelle Attacken hat.

Sp00kyFox (unregistriert) 7. Juni 2017 - 22:48 #

wobei da vlt abschreckend ist, dass man von erfahrenen spielern noch deutlich stärker seinen arsch serviert bekommt als in anderen spielen. oftmals reicht ein hit aus und du kannst zusehen wie dein char bis zum KO gecombod wird. oder man spielt mit freunden, dann ist es sehr spaßig da es so unglaublich chaotisch ist wegen den 3'er-teams. ansonsten zum einstieg vlt lieber Street Fighter 5 oder Killer Instinct. letzteres hat sogar ein auto-combo-system für anfänger.

Ganon 26 Spiele-Kenner - - 71961 - 7. Juni 2017 - 22:07 #

Wie oberhalb des Wertungskasten erkennbar ist, wurde nur auf der PS4 getestet.