Arcade-Action im Test

Star Trek D-A-C Test

Spiele zum Film sind meist ein Graus. Unter Zeitdruck schnell produziert und in Abhängigkeit zum Leinwandstoff entstehen oftmals Vollpreistitel, die ihr Geld nicht wert sind. Ob das bei dem vergleichsweise günstigen Star Trek D-A-C anders ist, lest ihr in unserem Test.
Armin Luley 29. Mai 2009 - 12:44 — vor 10 Jahren aktualisiert
PC 360 PS3
Man mag unter Shooter eigentlich eher Counterstrike und Co. verstehen, doch für Star Trek D-A-C ist diese Bezeichnung ist ganz korrekt. Ihr heizt in kleinen Raumschiffen auf zweidimensionalen Karten durch den Weltraum und versucht eure Gegner vom Bildschirm zu putzen. Waffen und Upgrades, Lebens- und Energiepunkte - das sind typische Merkmale eines Ballerspiels. Der etwas kryptische Titel leitet sich von den drei Spielmodi Deathmatch, Assault und Conquest ab. Bis zu zwölf Spieler treten darin entweder auf Seiten der Romulaner oder der Föderation gegeneinander an.

Schlechte Karten für den Jäger. Gegen die automatisch feuernden Phaser des Flaggschiffs dürfte er es schwer haben.

Drei Missionstypen

Ist der grüne Kreis vollständig, ist der Sektor euer.
Im Deathmatch-Modus habt ihr zehn Minuten Zeit um 50 Abschüsse zu erzielen. Alternativ gewinnt die bessere Partei. Beim Assault-Modus geht es hingegen um die Eroberung von insgesamt vier Checkpoints. Jede Partei startet mit einer Heimatbasis und zwei neutrale Punkte befinden sich in der Mitte des Spielfeldes. Erobert werden diese Bereiche, indem ihr die feindlichen Schiffe vernichtet und durch eure Anwesenheit im Zielsektor eine Art Einflussbalken aufladet. Kontrolliert ihr die beiden neutralen Kontrollpunkte, könnt ihr zum Sturm auf die gegnerische Basis blasen.

Ähnlich der Conquest-Modus. Hier kontrolliert jedoch eine Seite zu Beginn alle Kontrollpunkte und muss die Übernahme durch den Gegner verhindern um das Spiel für sich zu entscheiden. Anders als im Assault-Modus können einmal verlorene Punkte nämlich nicht zurückerobert werden. Können die Verteidiger ihre Stellung fünf Minuten lang halten, ist die Runde vorbei. Unabhängig vom Ergebnis wechseln die Mannschaften anschließend die Rollen.

Schiffsvariationen

Bevor das Match überhaupt beginnt, wählt ihr zuerst einmal einen Schiffstyp. Auf beiden Seiten gibt es einen Jäger, einen Bomber oder ein Flaggschiff. Der Jäger ist schnell und wendig ausgelegt, allerdings vergleichsweise schlecht gepanzert. Der Bomber hält bereits ein wenig mehr aus. Zum Angriff muss er sich im Gegenzug zuerst vor dem Gegner in Position bringen und ihm eine zeitversetzt explodierende Bombe in die Flugbahn legen. Das Flaggschiff hält sehr viel aus und seinePhaser attackieren automatisch alle zu dicht heranrückenden Gegner. Außerdem kann es zielgenau Photonentorpedos abschießen – allerdings müsst ihr dafür erst selbst ein Ziel anvisieren. Es gilt weitestgehend das Schere-Stein-Papier-Prinzip. Jäger schlägt Bomber schlägt Flaggschiff schlägt Jäger.


Der linke Analogstick steuert das Raumschiff durch das Spielfeld, der rechte bestimmt bei Jägern und Flaggschiff die Schussrichtung. Die Schwierigkeit besteht darin, das Zielen und das Bewegen des Schiffs zu koordinieren. Im Effektfeuerwerk der Explosionen kann der Zielkreis des Flaggschiffs zudem schon einmal optisch untergehen. Geschossen wird wie üblich mit der rechten Schultertaste, während die linke den Booster auslöst.

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