Senua's Saga - Hellblade 2

Senua's Saga - Hellblade 2 Test+

Technisch meisterhaft, spielerisch mäßig

Hagen Gehritz / 21. Mai 2024 - 18:47 — vor 7 Wochen aktualisiert

Teaser

Ninja Theory schreibt das zweite Kapitel im Leben der Kriegerin Senua, deren Halluzinationen und Fixierungen unter Mitwirkung von Menschen gestaltet wurden, die Psychose haben.
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Update: Nun mit zweitem Meinungskasten


2017 lieferte Ninja Theory mit Hellblade - Senua's Sacrifice (im Test) einen besonderen Trip in die nordische Mythenwelt ab. Der gefiel mir persönlich in puncto Story und Inszenierung sehr (und in der Auseinandersetzung mit Psychose, auch wenn die als explizites Thema nur in der Begleitdokumentation beim Namen genannt wird), doch spielerisch fand ich insbesondere die Rätsel ermüdend. Nach sieben Jahren (und der Übernahme des Studios durch Microsoft) steht nun endlich mit Senua's Saga - Hellblade 2 die Fortsetzung an. Die übertrifft den Vorgänger in meinen Augen beim neuen Ansatz für die Kämpfe, doch auch das zweite Kapitel von Senuas bewegtem Leben ließ mich zwiegespalten zurück.

Dabei erlebte ich meinen größten Wow-Moment mit Hellblade 2 früh – am Ende des ersten Kapitels. Mitten in einem Sturm kreuzt Senua die Schwerter mit dem Sklavenjäger Thórgestr. Die Klingen singen, der Feind brüllt, die Stimmen in Senuas Kopf rufen Befehle, die hypnotische Musik treibt mich an – es ist ein akustisches Chaos, Kriegsnebel für die Ohren. Dazu die grandiosen Animationen, wie die Kamera die Wucht rüberbringt, der flüssige Übergang in Skript-Szenen, wenn die nächste Phase des Kampfs beginnt. Obendrein sehen die Figuren auch durch die Beleuchtung unheimlich real aus. Das ist Gameplay, doch so wirkt es nur, wenn ich mich beim Timing für Angriffe und Blocks dumm anstelle, sonst erscheint die Szene wie ein Filmkampf zum Selbstspielen (wie ihr im Testvideo sehen könnt). Wohlgemerkt ist es kein choreographierter Tanz, sondern ein wildes Hauen und Stechen meinerseits, während die Haltung von Thórgestr bei jedem erfolgreichen Block vor Siegesgewissheit strotzt. Auch später habe ich die Kämpfe genossen, aber das war der Moment, bei dem mich die Exzellenz der Inszenierung wie ein Hammerschlag traf.
 
Abseits der überirdisch guten Inszenierung in den Kämpfen gibt es noch ein paar Takte zum zweiten Abenteuer von Senua zu sagen. Dabei zeigt sich das Spiel nicht nur von schönen Seiten und damit meine ich nicht, dass die arme Protagonistin in der Geschichte wieder emotionale Qualen leidet und furchtbare Dinge erlebt – wofür sich Hauptdarstellerin Melina Juergens die Seele aus dem Leib spielt.
Besonders wenn die Blitze des Gewitters Senua und Thórgestr in diesem Kampf anstrahlen, wirken die digitalisierten Schauspieler unheimlich realistisch.


So klingt das düstere Island

Auch das zweite Hellblade ist also kein Wohlfühlspiel. Spaziergänge und Kamerafahren, in denen die Schönheit der Natur im Zentrum steht, bilden fast die einzigen Erholungspausen von der Düsternis, die alle Menschen auf Island erdrückt. Auf jene Insel verschlägt es die Kriegerin nach den Ereignissen im ersten Hellblade. Die Überfälle der Sklavenjäger auf ihre Heimat haben ihrem Geliebten Dillion den Tod gebracht (wie man im Vorgänger erfuhr) und nun will sie dieses Übel an der Wurzel bekämpfen. Senua ist zu Beginn allein, doch nie so ganz. Sie hört nach wie vor Stimmen im Kopf und hat oft genug auch visuelle Halluzinationen.

Das Audio-Design ist wieder exzellent, die Stimmen scheinen mehr aus dem Inneren des Kopfes als von außen zu kommen, gerade wenn man Kopfhörer benutzt. Von der ersten Minute an hört ihr bei fast jeder Gelegenheit die Furien (also die beiden weiblichen Stimmen, die Senua wie im Vorgänger am häufigsten wahrnimmt). Jeder Zweifel, der Senua kommt, wird von ihnen gezischt, jede Furcht panisch gerufen, jedes Schuldgefühl werfen sie ihr als Anklage entgegen. Wenn ihr mal ein paar Schritte mit anderen Figuren unterwegs seid, braucht es Konzentration, um dem Gespräch über das Geplapper der Furien hinweg folgen zu können. Die Untertitel sind dabei diesmal deutlich besser gestaltet, sodass man als schneller Leser dem Wirrwarr folgen kann. Aber im Idealfall ist euer Englisch gut genug, dass ihr keine Untertitel benutzt, eine Synchronisation gibt es erneut nicht. Die Protagonistin hat sich dabei weiterentwickelt und widersetzt sich teils den Furien, die außerdem gefühlt noch ambivalenter auftreten und häufiger zu Senua halten und sie unterstützen.
 
In der rund acht Stunden langen Story kommen noch weitere Stimmen dazu, die nur die Protagonistin hören kann. Das Sound-Design ist auch dann meisterhaft, wenn die Toten von ihrem Leid klagen, visuelle Halluzinationen den Ton verzerren oder in einem dunklen Wald nichtmenschliches Klackern ans Ohr dringt oder Laute wie vom Geist aus The Grudge.
Gerade Felsformationen stellt die Unreal Engine 5 sehr plastisch dar. Wer wie der Autor dieser Zeilen den Song vom Live-Act zu Hellblade 2 bei The Video Game Awards 2023 mehr als einmal gehört hat: Den hört ihr im Spiel nie ganz, in dieser Szene wird nur ein kleiner Ausschnitt davon angestimmt.
 

Mäßige Rätsel und Erkundung

Während der Sound und die Inszenierung so klasse sind wie im Vorgänger, finde ich den erzählerischen Bogen dagegen weniger rund. Musste Senua im Erstling alles mit sich allein ausmachen, geht es in der Fortsetzung unter anderem um die Frage, ob sie eine Anführerin für die Unterdrückten in Island sein kann. Dennoch ist sie meistens allein unterwegs. Die anderen Menschen, auf die Senua trifft, bleiben erstaunlich blass und abseits dieser Nebendarsteller kommen andere Leute fast nur als "Dekoration" in gewissen Kämpfen vor – bei so wenig Interaktion mit anderen bleibt diese Frage nach Senuas Rolle in der Gesellschaft also letztlich eher theoretisch. Auch Senua wächst weiter als Mensch, doch fragte ich mich teils, woher ihre neuen Erkenntnisse über sich selbst kommen, weil sie sich nicht so recht aus dem Abschnitt ableiten, den ich gerade mit ihr gespielt hatte. Ebenso ist das Pacing eigen, die Mitte baut lange auf ein Ziel hin und dann poltert die Handlung schon mit großen Schritten auf das Finale zu. Vor Ende der Entwicklung verließ übrigens Mitgründer Tameem Antoniades das Studio. Antoniades war beim Vorgänger (und anderen Titeln des Studios) Autor und Game Director, im Abspann von Hellblade 2 taucht sein Name als einer von zwei Autoren auf.

Besagte Spielmitte umfasst dabei das vierte von sechs Kapiteln, das sich viel zu lange am Stück auf den schwächsten Teil des Spiels verlässt: Erkundung und Rätsel. Wieder muss Senua Runen suchen, damit Barrieren verschwinden, die sie sich vermutlich nur einbildet. Dafür gilt es wieder Objekte aus einem Winkel anzusehen, dass sie die gesuchte Rune bilden. Wo ihr stehen und auf was ihr schauen müsst, ist diesmal noch wesentlich deutlicher in knalligen Farben markiert. Damit ist das immerhin schnell erledigt und diese Mechanik wird nicht so überstrapaziert wie im ersten Teil. Daneben gibt es eine neue Art Rätsel, in der ihr Wassersphären aktiviert, um Teile des Levels erscheinen oder verschwinden zu lassen. Alle Kreativität fließt hier aber wieder in die Grafikeffekte. Spiegelungen der Welt und sich bewegende fraktale Muster feuern ein Visual-Effects-Spektakel ab, das mich teils an den ersten Doktor Strange-Film erinnert. Das Rätsel-Design dagegen bleibt einfallslos und ohne Überraschungen, sodass da bei mir kein Spaß aufkommt. Das war nur in einem Abschnitt anders, indem man Fackeln anzünden musste, was durch Wasserfälle erschwert wird.
 
Es macht letztlich auch mehr Spaß, die detaillierte Welt anzusehen als die linearen Abschnitte zu bereisen: Die Qualität der Charaktermodelle und Umgebungen (insbesondere Felsformationen) ist extrem hoch, allerdings sind die Welten auch abseits von NPCs unbelebt und wirken so steril. Überall stößt Senua dazu leicht gegen unsichtbare Wände. Das ist besonders ärgerlich, wenn ich eine nicht abwegige alternative Route zum Ziel sehe. Gleichzeitig müsst ihr für die versteckten Säulen mit Sagengeschichten auf Abzweigungen achten. Eine zweite Sorte Sammelobjekt findet ihr, wenn ihr Steingesichter in der Welt entdeckt, die geheime Pfade öffnen. Auch in dem Fall besteht die Belohnung aus Geschichten. Die könnt ihr aus irgendeinem Grund nicht anhören, während ihr weitergeht, sondern müsst dafür in der Nähe bleiben.

Die Gesichter haben bei mir viel besser das geschafft, wofür wohl eigentlich die Runenrätsel gedacht sind: Denn entweder haben die Entwicklerinnen und Entwickler bei Ninja Theory immer wieder Gesichter in der Umgebung versteckt oder dieses Sammelobjekt hat die Mustererkennung in meinem Gehirn erfolgreich getriggert – in jedem Fall sah ich überall plötzlich Gesichter oder Köpfe und das versetzte mich am Gamepad mehr in die Perspektive von Senua, die schließlich überall in der Welt geheime Zeichen sucht.
Das grüne Leuchten und die grünliche Linie zeigen, welche beiden Objekte sich verändern, wenn ich diese Wassersphäre aktiviere. Selten ist mehr gefragt, als die Objekte so ein- zweimal hin und her zu tauschen. Hier fehlen mir kleine Ideen und Aha-Effekte, wie  sie Indika (im Test) bei seinen leichten, nicht ausufernden Rätseln bot.
 

Intensive, aber simple Kämpfe

Wenn ihr kein Rätsel löst, lauft ihr herum und hört den Stimmen zu oder ihr quetscht euch mal wieder langsam durch eine Engstelle, während ihr den Stimmen zuhört. Und dann sind da natürlich die Kämpfe. Die sind mechanisch nicht komplexer geworden, im Gegenteil: Der Knopf für Tritte und Schulterstöße fällt weg. Ein Tutorial gibt es nicht, aber durch die sprechenden Animationen, Effekte und Hinweise der Stimmen lässt sich intuitiv erfassen, wann man besser nicht blockt oder die schweren Angriffe auspackt.
 
An sich macht die Kampfmechanik kaum mehr als alte Box-Spiele à la Punch-Out!!: Euch steht immer nur ein Gegner gegenüber und es gibt keine Umgebungsobjekte, die ihr euch zunutze machen könntet – ihr weicht aus und schlagt zu, das war’s. Besonders befriedigend sind Konter, für die ihr in einem ziemlich schmalen Zeitfenster vor einem Treffer blocken müsst. Wie im Erstling könnt ihr auch euren Fokus-Spiegel aktivieren, dann bewegen sich Feinde in Zeitlupe, aber ich habe den nur ungern eingesetzt, weil die Kämpfe dann zu schnell und leicht vorbei waren. Geht ihr zu Boden, bekommt ihr sowieso oft eine zweite Chance, wenn ihr den Angriffsknopf hämmert.
 
Ein aus einer Art Spiegelscherben geformter Gegnertyp führte mir vor Augen, wie viel der Faszination dieser Gefechte in der Wucht der Inszenierung liegt. Diese Feinde zucken nicht, wenn Senua sie mit normalen Angriffen trifft und wenn sie sterben, spawnt eben ein neuer. Bei allen anderen Gegnerwellen hingegen gibt es passende Übergangszenen – in Abschnitten, in denen Senua nicht allein kämpft, sind diese Übergänge schlicht fantastisch und da wirkt es auch weniger unglaubwürdig, dass sich nicht mehrere Gegner gemeinsam auf sie stürzen. Die Kampfmechanik entwickelt sich nicht weiter, aber es gibt regelmäßig neue Gegnervarianten, deren Angriffstiming dann erstmal gelernt werden muss. Anders als im Vorgänger gibt es allerdings nur zwei Duelle, die ich als Bosskampf bezeichnen würde.
Bevor es zum Fazit geht, möchte ich an der Stelle noch die Kampfschreie von Melina Juergens loben, die sind einsame Spitze!

Autor: Hagen Gehritz (GamersGlobal)
 
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Meinung: Hagen Gehritz

Es wäre nicht richtig zu sagen, Senua’s Saga - Hellblade 2 wäre nur mehr vom Gleichen. Die Story setzt neue, interessante Akzente, verwischt wie im Vorgänger die Grenzen der Realitäten. Die Geschichte lässt mich aber teils immer noch ratlos zurück, ob ich zu doof oder sie zu verkopft ist. Meine Interpretation: Was Senua im Erstling lernte, nutzt sie empathisch, um den Menschen mit ihren eigenen Traumata und Ängsten beizustehen. Die Idee ist klasse, Senua nicht in eine Rolle zu bringen, in der sie Hilfe braucht, sondern sie zu ermächtigen, anderen zu helfen. Ebenso geht es um jene, die bewusst Ängste schüren, auch in der Hinsicht steckt eine kraftvolle Botschaft in Hellblade 2, aber wie das praktisch erzählt wird, konfrontiert mich einerseits mit mancher Logiklücke. Andererseits könnte man sogar diskutieren, ob die vordergründige Erzählung abseits der Symbolik in Teilen nicht sogar zu sehr Senuas Realitätswahrnehmung unterstützt, was beim Thema Psychose nicht wie die beste Idee wirkt.
 
Kein Wunder, dass mir bei all der Doppelbödigkeit die Kämpfe so gefielen mit ihren einfachen Polen: Tod oder Leben. Die Gefechte sind simpel aber das ist der Preis für ihre grandios cineastische Inszenierung. Es sind seltsamerweise diese Abschnitte mit den fantastischen Tracks der Gruppe Heilung, in denen Hellblade 2 mich dazu bringt, etwas zu fühlen. Vielleicht liegt das auch daran, dass die Erzählweise so monoton düster ist: Ich konnte keinen Funken Humor in Hellblade 2 entdecken. Was spricht denn dagegen, das auch mal ein Nonsens-Hirnfurz von Senua eine Stimme bekommt? Allgemein haben die Stimmen häufig nur genau zu dem etwas zu sagen, was gerade passiert. Das geht bis hin zum Aussprechen des Offensichtlichen, wie dass sie die mit der so mühevoll eingefangenen Mimik transportierten Gefühle von Gesprächspartnern nochmal verbalisieren.
 
Vielleicht würde mir auch das interessante New Game Plus mit alternativen Erzählern mehr Klarheit zu gewissen Aspekten der Geschichte geben, aber beim Gedanken an die Laufwege und die Rätsel habe ich trotz der starken Atmosphäre keine Lust, mich allzu bald nochmal in die Story zu werfen (irgendwann aber sicher).
 
Wer gehofft hat, dass Ninja Theory spielerisch große Sprünge im Vergleich zum ersten Teil macht, der wird enttäuscht. Hellblade 2 ist aber ohne Zweifel eine technische Meisterleistung und allein für die einzigartige audiovisuelle Erfahrung würde ich durchaus empfehlen, Senua’s Saga erlebt zu haben.

Meinung: Benjamin Braun

Hellblade 2 ist gewiss kein klassischer Grafikblender, [Sarkasmus-Modus an] immerhin liegt auch das Sound-Design auf erstklassigem Niveau. [Sarkasmus-Modus aus] Das Sequel taugt, überspitzt gesagt, dennoch kaum zu mehr als zur Tech-Demo.

Die Kämpfe entwickeln durch die ständigen Skript-Events zwar eine gewisse Immersion, die Mechanik ist aber so primitiv und repetitiv, dass sie mir immer mehr auf die Nerven geht. Die „Rätsel“ schmecken, wie so manche Walking-Simulator-Phase, eher nach Streckmechanismus.
Was dann noch von der audio-visuellen Atmosphäre bleibt, geht im Rahmen der wirren, pseudo-intellektuell erscheinenden Story für mich in weiten Teilen wieder flöten.

Zugegeben: Ich haue hier bewusst härter auf Hellblade 2 drauf, als das Spiel in seiner mittelprächtigen Gesamtheit verdient hat. Aber hier stellt sich für mich die abgedrosch-ene Frage „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Und bedauerlicherweise tendiere ich nach sechs Stunden im Spiel eher zu Letzterem.
SENUA'S SAGA - HELLBLADE 2 Xbox X
Einstieg/Bedienung
  • Übersichtliche Steuerung
  • Vier Schwierigkeitsgrade
  • Einzelne Kapitelabschnitte lassen sich anspringen
  • Kein Ingame-Tutorial
  • Nur ein Spielstand pro Account
Spieltiefe/Balance
  • Story mit starken Motiven...
  • Grandios inszenierte Kämpfe ...
  • Starke Atmosphäre, insbesondere durch das Sound-Design
  • New Game Plus gibt neue Perspektiven auf die Geschichte
  • ... deren Umsetzung nicht immer überzeugt
  • ... die mechanisch sehr simpel sind
  • Uninspiriertes Rätsel-Design
  • Wechsel zwischen Rätseln, Laufwegen und Kampf nicht immer gut austariert
Grafik/Technik
  • Extrem detaillierte Kulissen und Charaktere
  • Stets flüssiges Gameplay auf Series X...
  • Kaleidoskopische visuelle Effekte
  • Sehr kurze Ladezeiten
  • Umgebung blendet in Kämpfen immer aus
  • ... mit 30 Bildern pro Sekunde
  • Letterbox-Bildformat lässt sich nicht deaktivieren
Sound/Sprache
  • Eindringliche, binaurale Soundkulisse
  • Sehr gute englische Sprecher
  • Untertitel trennen gut zwischen Charakteren und den Stimmen, die Senua hört
  • Keine deutsche Sprachausgabe
Multiplayer
Nicht vorhanden
7.0
Userwertung8.0
Mikrotransaktionen
Hardware-Info
Keine Besonderheiten
 
Eingabegeräte
  • Maus/Tastatur
  • Gamepad
  • Lenkrad
  • Anderes
Virtual Reality
  • Oculus Rift
  • HTC Vive
  • Playstation VR
  • Anderes
Kopierschutz
  • Steam
  • Kopierschutzlose GoG-Version
  • Epic Games Store
  • uPlay
  • Origin
  • Hersteller-Kontoanbindung
  • Ständige Internetverbindung
  • Internetverbindung beim Start
 
Hagen Gehritz 21. Mai 2024 - 18:47 — vor 7 Wochen aktualisiert
Hagen Gehritz Redakteur - P - 184416 - 21. Mai 2024 - 18:47 #

Viel Spaß mit dem Test!

Moe90 22 Motivator - - 35524 - 21. Mai 2024 - 18:48 #

Ich spiele heute Abend mal rein und werde dann auch meine Eindrücke schildern. Ich bin schon auf dieses audiovisuelle Spektakel gespannt. Beim Rest schauen wir dann mal.

colonelgeil 17 Shapeshifter - P - 6624 - 21. Mai 2024 - 19:06 #

Ist doch ne top Wertung für ein Microsoft Produkt

duchess 11 Forenversteher - 590 - 21. Mai 2024 - 21:22 #

Es ist ein Produkt von Ninja Theory, und der Microsoft-Dunk wäre, wann sie denn jetzt Ninja Theory schließen.

Moe90 22 Motivator - - 35524 - 21. Mai 2024 - 21:36 #

Kann man nicht ausschließen. Es war ausgesprochen still vor und um den Release von Hellblade 2.

In einer Woche lesen wir aber erstmal, wie toll Hellblade 2 im Gamepass läuft und die Erwartungen erfüllt hat. In einem Monat tritt dann irgendein Microsoft Executive auf einer Bühne auf und spricht davon, dass sie unglaublich beeindruckt und stolz auf die audiovisuelle Leistung und Inszenierung des Teams sind. Und natürlich, dass der Gamepass genau solche Spiele braucht. In einem Quartal ist das Studio dann dicht.

Olphas 26 Spiele-Kenner - - 66995 - 21. Mai 2024 - 21:37 #

Ich war super überrascht als ich vor zwei Wochen oder so Werbung im Kino dafür gesehen habe. Das war so ziemlich das einzige an Promotion, was ich mitbekommen habe.

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 21. Mai 2024 - 21:32 #

Ninja Theory wurde schon 2018 von Microsoft gekauft. Ist also ein Microsoft-Produkt :-D

ds1979 21 AAA-Gamer - P - 25513 - 22. Mai 2024 - 6:15 #

Deswegen muss man den MS Troll und genau das ist er trotzdem nicht füttern.

duchess 11 Forenversteher - 590 - 22. Mai 2024 - 11:05 #

Du meinst hoffentlich nicht mich!

ds1979 21 AAA-Gamer - P - 25513 - 22. Mai 2024 - 11:10 #

Nee, ich meine colonelgeil, immer wenn es irgendeine Meldung von MS gibt wird gestänkert.

Olphas 26 Spiele-Kenner - - 66995 - 21. Mai 2024 - 19:15 #

Hmm, mir ging es im ersten Teil auch schon so, dass mich einfach zu viel genervt hat, was wiederum die Immersion gestört hat. Und dabei ist gerade das Audiovisuelle schon wirklich bemerkenswert.
Da es im Game Pass ist, schaue ich es mir vielleicht mal an. Aber super heiß drauf bin ich nicht.

Green Yoshi 22 Motivator - P - 36564 - 21. Mai 2024 - 19:16 #

Ich habe mir letztens einen OLED-Monitor von MSI gegönnt, der aber erst noch geliefert werden muss. Das dürfte das perfekte Spiel sein um ihn einzuweihen. Beim Fernseher konnte mich einfach nicht entscheiden und warte jetzt ab bis die 2024er-Modelle von Panasonic draußen sind.

Der geringe Umfang stört mich nicht, werde es via Gamepass spielen. Teil 1 habe ich wegen dem öden Gameplay abgebrochen, das passiert mir hier hoffentlich nicht.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 184416 - 21. Mai 2024 - 19:19 #

Würde nur sagen: In Kapitel 4 nicht die Hoffnung fahren lassen, nach hinten raus wird auch das Kapitel wieder besser.

Holzkerbe 15 Kenner - - 2759 - 26. Juni 2024 - 14:31 #

Hab mir auch einen MSI OLED geholt und bin restlos begeistert. Geiles Teil! Hellblade 2 möchte ich auf jeden Fall auch noch spielen, der Vorgänger hatte mir persönlich sehr gut gefallen. Stehe aber auch grundsätzlich auf Walking Sims bzw. stark aufs cineastische getrimmte Spiele.

Benjamin Braun Freier Redakteur - 442384 - 21. Mai 2024 - 19:29 #

Also die Wertung hätte ich schon mal genauso gegeben. Vielleicht kommt dazu ja auf dieser Website noch was Ausführlicheres aus meiner Feder. ;)

Hannes Herrmann Community-Moderator - P - 43364 - 21. Mai 2024 - 19:33 #

Wertungspodcast ick hör dir trappsen.

Tasmanius 21 AAA-Gamer - - 29041 - 21. Mai 2024 - 19:52 #

Ich finde, mit deinem Test zu Teil 1 hast du damals den Nagel auf den Kopf getroffen.

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21268 - 21. Mai 2024 - 19:43 #

Wie lange hast du denn gebraucht?
6-10 Stunden laut der Konkurrenz.
Hoffentlich hab ich es nicht überlesen ;-)

Olphas 26 Spiele-Kenner - - 66995 - 21. Mai 2024 - 19:45 #

"Rund 8 Stunden" schreibt er.

Necromanus 20 Gold-Gamer - - 23149 - 21. Mai 2024 - 19:48 #

Die Grafik ist echt beeindruckend. Das werd ich mir sicher ansehen, allein weil mir der erste Teil gut gefallen hatte.

Audhumbla 20 Gold-Gamer - - 23288 - 21. Mai 2024 - 20:12 #

Schön die Stimmen von links und rechts wieder zu hören... Gänsehaut, grandios inszeniertes Kunstwerk.

rammmses 22 Motivator - - 32817 - 21. Mai 2024 - 20:14 #

Der erste Teil hatte was, auch wenn das Gameplay bisweilen nervig war und imho als reiner Walking Sim besser funktioniert hätte. Teil 2 ist jetzt installiert, aber derzeit nicht in der Stimmung für sowas. Wird aber bei Gelegenheit gespielt, solche Psychose-Spiele kann ich mir nicht einfach so nach Feierabend geben ;)

Moe90 22 Motivator - - 35524 - 21. Mai 2024 - 20:30 #

Wow, was ein Start in den ersten 30 Minuten. Graphisch beeindruckend, dazu eine Soundkulisse (Kophörer auf!) vom allerfeinsten.

Das Spiel bringt meine Maschine zum Glühen. 4k mit DLAA, grandios. Das schönste Spiel seit Alan Wake 2! Da wird dieses Jahr vermutlich nichts mehr rankommen.

direx 22 Motivator - - 37053 - 22. Mai 2024 - 16:37 #

Mir hat der Einstieg eher missfallen. Die Inszenierung ist klasse, keine Frage, aber irgenwie hat mich der ruhige Einstieg in Teil 1 wesentlich mehr abgeholt. Ein weiteres Problem, dass ich habe, ist die so oft gelobte Soundabmischung. Die beiden Stimmen in Senuas Kopf sind viel zu vordergründig gemischt. Die agieren auf "Dialoglevel" von der Lautstärke und Intensität her. Das ist extrem ungewöhnlich für "Kopfstimmen" und leider auch sehr nervig. Schon nach wenigen Minuten hatte ich das dringende Bedürfnis, dieses Stimmen leiser stellen zu können. Das war im ersten Teil nicht so, weil die Stimmen da westentlich hintergründiger gemischt waren.
Ich bin gerade sehr zwiegespalten.

Cyd 20 Gold-Gamer - P - 22707 - 22. Mai 2024 - 17:00 #

Bzgl. den Stimmen
"(...) leider auch sehr nervig. Schon nach wenigen Minuten hatte ich das dringende Bedürfnis, dieses Stimmen leiser stellen zu können."
klingt das aber eher nach: Ziel erreicht! Ich kenne diese Psychosen nicht, aber das Bedürfnis diese inneren Stimmen abzustellen, sie leiser zu drehen, dass sie nerven, da könnt ich mir vorstellen, dass es kein ungewöhnlicher Wunsch ist, den der Spieler hier eben auch selbst miterlebt.

direx 22 Motivator - - 37053 - 22. Mai 2024 - 22:36 #

Ja, könnte man so sehen. Aber es ist immer noch ein Spiel, dasm ir auch irgenwo "Spaß" machen sollte. Das sollte beim Design aller Dinge im Spiel die oberste Priorität haben. Ansonsten kann man es auch ein lassen.
Wie ich schon schrieb, im ersten Teil haben sie die Stimmen wesentlich besser hinbekommen.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 184416 - 23. Mai 2024 - 9:39 #

Ich bin da für einen Bereich, der auch abseits vom klassischen "Spaß" operiert, wenn man das Medium ernst nimmt. Aber eine Sache, die man Hellblade 2 vorwerfen könnte ist, dass zwischen interaktive Kunst und traditionelles Game Design hin- und her mäandert und dadurch beim letzteren nicht gut abschneidet.

Moe90 22 Motivator - - 35524 - 24. Mai 2024 - 17:24 #

Ich fand den Einstieg den stärksten Teil des Spiels bis zum ersten Boss. Da hat mich die Technik/die Grafik umgehauen. Die Stimmen im Kopf sind mir auch sehr aufgefallen - im linken Ohr ein Satz, dann rechts, dann wieder links. Tatsächlich finde ich das hier passend. Aber: ich kann 100% verstehen, wenn einen das nervt.

TSH-Lightning 26 Spiele-Kenner - - 65123 - 21. Mai 2024 - 20:48 #

Mir hat der erste schon gefallen und auch der hier wirkt interessant, aber mein Laptop + RTX3060 scheint nicht so geeignet für das Spiel, daher warte ich auf die PS5 Version.

rammmses 22 Motivator - - 32817 - 21. Mai 2024 - 21:09 #

Da kannst du sehr lange warten ;)

Green Yoshi 22 Motivator - P - 36564 - 21. Mai 2024 - 23:20 #

Drei Monate? ;-)

Der große kommerzielle Erfolg von Sea of Thieves auf der PS5 hat weitere Ports wahrscheinlicher gemacht. Nach den ganzen Aufkäufen muss die Xbox-Division endlich schwarze Zahlen liefern.

Labrador Nelson 31 Gamer-Veteran - P - 271467 - 22. Mai 2024 - 2:33 #

Das schaffen sie, indem sie Studios schliessen. :(

TSH-Lightning 26 Spiele-Kenner - - 65123 - 22. Mai 2024 - 9:17 #

Och das ist kein Problem, ich habe das ja extra geschrieben. Für mich ist das nicht eine Frage des "ob" sondern des "wann".

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 162445 - 22. Mai 2024 - 9:50 #

Vor ein paar Tagen gab es bereits die ersten Gerüchte über eine PS5-Portierung. Den Erstling gibt es ja auch für die PS, was aber nichts heißen muss, schon klar.

rammmses 22 Motivator - - 32817 - 22. Mai 2024 - 21:14 #

Der war sogar exklusiv für PS4, aber dann hat Microsoft den Entwickler gekauft.

SupArai 25 Platin-Gamer - - 62613 - 21. Mai 2024 - 21:03 #

Wow, das sieht echt krass gut aus. Inszenatorisch 'ne Wucht, scheint mir.

Aber für mich war schon Teil eins eine Tortur, und das nicht wegen der Darstellung von Senuas Psychose - die hat mich irgendwann einfach nur noch genervt. Als "Spiel" fand ich den Erstling richtig schlecht.

Klasse Testvideo mit starker Einordnung und Begründung! Danke dafür. :-)

Q-Bert 25 Platin-Gamer - P - 57153 - 21. Mai 2024 - 21:13 #

Joa, die Grafik ist schick, aber sach mal... sind die Schwerter aus Pappe?

Da passiert ja gar nichts, wenn so ein Schwerthieb mit voller Wucht trifft! LOL, nee, sorry, so viel Grafikaufwand für maximal realistische Darstellung und dann so ein lächerliches Schadensmodell.

Ganon 27 Spiele-Experte - - 84460 - 22. Mai 2024 - 21:01 #

Das fiel mir im Video tatsächlich auch auf: Bei den derart realistisch bzw. filmisch inszenierten Kämpfen wirkt es sehr merkwürdig, dass man videospielmäßig einen ungepanzerten Menschen mehrmals voll mit dem Schwert trifft und wenig passiert außer ein paar Blutspritzern.

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 22. Mai 2024 - 21:22 #

Hatte echt was von Kiddies mit Plüschwaffen. Da haut doch selbst ein LARP-Schwert mehr rein.

SupArai 25 Platin-Gamer - - 62613 - 23. Mai 2024 - 13:18 #

Das ist mir garnicht aufgefallen, wie unrealistisch der Kampf ist. :-)

Ich bin diesbezüglich in Videospielen (und auch bei Filmen) wohl sehr tolerant - oder abgestumpft.

Cyd 20 Gold-Gamer - P - 22707 - 25. Mai 2024 - 10:11 #

dann müssten die Gegner und die Spielfigur nach einem Schwerthieb auf den stets ungeschützten Körper in den meisten Fällen auch schon tot sein, sollte das Schadensmodell realistisch sein oder zumindest blutend auf dem Bodem liegen und der Kampf wäre ebenfalls vorbei. Wäre schwieriger als ein Dark Souls, wollten sie wohl nicht. Da finde ich die Balance zwischen "es ist ist spielbar", "sieht aber brachial" schon ganz gut gelöst.

Flooraimer 16 Übertalent - P - 4329 - 25. Mai 2024 - 12:51 #

Die Wertung passt bisher nach einer Anspielzeit von 2 Stunden für mich :).

Hab eine Bewertung von 3 von 5 Sternen im Xbox Store hinterlassen. Sollte passen.

Labrador Nelson 31 Gamer-Veteran - P - 271467 - 22. Mai 2024 - 2:31 #

Hätte auf eine höhere Wertung gehofft, aber auch das wäre ja kein Garant zum Überleben des Studios gewesen, wie man bei Tango Gameworks ja gesehen hat. Jetzt bleibt nur die Frage, wan wird Ninja Theory geschlossen...?

Audhumbla 20 Gold-Gamer - - 23288 - 22. Mai 2024 - 6:20 #

Metascore 81 im Moment ist für ein eigentlich simples Actiongame nicht schlecht. Trotzdem hast du Recht, dass Microsoft unberechenbar wirkt, gerade was Tango angeht...

Tsroh 12 Trollwächter - 884 - 22. Mai 2024 - 12:43 #

Es gibt doch bei vielen anderen Magazinen höhere Wertungen.

Sonyboy 14 Komm-Experte - 2117 - 22. Mai 2024 - 8:17 #

Die Spielewelt von Hellblade 2 finde ich sehr spannend, da freue ich mich drauf. Gerade so ein Spiel ist für den Game Pass optimal geeignet. Kein Vollpreis, kurze Spielzeit, kein schlechtes Spiel.

Shake_s_beer 19 Megatalent - - 19140 - 22. Mai 2024 - 8:56 #

Danke für den Test!
Schade, dass das Gameplay wieder nur mäßig ist. Das hat mich schon beim Vorgänger gestört. Gameplay steht für mich immer an erster Stelle, da kann Grafik, Story, Inszenierung oder Atmosphäre noch so gut sein, wenn mir das Gameplay nicht taugt, verlieren mich Spiele recht schnell.

Insofern dürfte Hellblade 2 kein Spiel sein, was ich unbedingt spielen muss bzw. wofür ich mir extra eine Xbox bzw. einen neuen PC kaufen müsste. Vielleicht schaue ich es mir dann irgendwann mal an, wenn die passende Hardware da ist (mit einem neuen PC liebäugele ich schon lange).

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21268 - 22. Mai 2024 - 9:24 #

Was mich wundert, die extrem kurze Spielzeit steht nicht zur Diskussion?

Flooraimer 16 Übertalent - P - 4329 - 22. Mai 2024 - 9:24 #

Ich denke das Gameplay hätte auch nicht länger getragen..

Moe90 22 Motivator - - 35524 - 22. Mai 2024 - 9:56 #

So sehe ich das auch. 6-10 Stunden sind perfekt für so ein Spiel. Bin ganz froh, dass man das einfach mal so wegspielen kann.

Cyd 20 Gold-Gamer - P - 22707 - 22. Mai 2024 - 10:32 #

8 Stunden sind doch super, finde es gar ein wenig zu viel, für diese Art von Spiel. Gibt auch noch viel kürzere Spiele, aber wenn es passend ist, dann passt es. Ein Journey hat z.B. nur 2 Stunden gedauert und das war für mich von der Länge her perfekt.

Es kommt halt immer auf das Spiel an. Bei einem Dragons Dogma 2 würde ich die 8 Stunden auch als zu kurz ansehen. ;)

rammmses 22 Motivator - - 32817 - 22. Mai 2024 - 13:13 #

Für mich ist sowas mittlerweile wenn überhaupt relevant dann ein großer Pluspunkt, wenn ein Spiel eher kurz ist.

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 162445 - 22. Mai 2024 - 9:52 #

Mir hat der Erstling sehr gefallen. Ich hab nichts gegen mehr vom gleichen und das gezeigte gefällt mir sehr gut. Danke für den Test! Würde auch gerne direkt zugreifen, aber es gab bereits Gerüchte über eine PS5-Portierung und würde es gerne da spielen wollen.

Moriarty1779 19 Megatalent - - 19115 - 22. Mai 2024 - 10:05 #

Ich habe ja nichts gegen kurze Grafikblender (das letzte Spiel, an das ich mich diesbezüglich erinnere, ist Ryse Son of Rome).

Aber wir leben in einer Zeit, in der jede Serie und jeder Film mit CGI kommt, und nicht mehr so plakativ wie bei Jurassic Park, sondern vielfach echt subtil und gelungen. Einfach nur "realistisch" ist mir heute nicht mehr genug, um mich umzuhauen. Damals war das filmreife Intro von Rebel Assault (auch ein kurzer Technikblender btw.) geeignet, um beim Samstags-Shopping im Foto Allkauf eine Menschentraube zum Staunen zu bringen, einfach, weil keiner bis dato "echte Filme auf dem PC" kannte.

Und heute? Realistische Gesichter, OK. Island sieht realistisch aus - naja, Island ist zu 95% grün braun mit ein paar Felsen und dunklem Wolkenhimmel. Sicher ist es geil, dort in echt am Gulfoss-Wasserfall zu stehen, aber auf dem Monitor ist es jetzt weniger der Beweis für "bombastisches Design".
Ehrlich gesagt ist mir da Avatar - Frontiers of Pandora Anfang des Jahres eher als Grafikpracht in Erinnerung, weil die außerirdische Welt mit ihren Lebensformen, dem Dschungel und den Lichtspielen einfach exotisch UND toll designed aussieht.

Von daher: ich kann Eure Wertung verstehen, und glaube, ich lasse dieses Spiel aus...

Tasmanius 21 AAA-Gamer - - 29041 - 22. Mai 2024 - 10:11 #

Jetzt habe ich Lust, mal wieder Ryse zu spielen :-).

MicBass 21 AAA-Gamer - P - 29100 - 28. Mai 2024 - 17:25 #

Und ich habe Lust mal wieder am Gullfoss zu stehen :)

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 22. Mai 2024 - 11:53 #

Sehr schöner Test, habe erstmal nur das Video geschaut. Muss mich mal überwinden, Teil 1 zu beenden (der war für mich so ungefähr eine 6,5).

Frage: Gibt es wieder so absurde Möchtegern-Witzig-Einlagen wie in Teil 1 der Erzähler von den Runensteinen? Falls ja, lasse ich es doch bleiben.

Hagen Gehritz Redakteur - P - 184416 - 22. Mai 2024 - 12:12 #

Habe die jetzt nicht als witzig in Erinnerung, aber wie gesagt, emotional gibt es da nur Hoffnung, Erfolgserlebnisse und sonst nur alles, was unglücklich macht.

Anders als im ersten gibt es keine Momente, in denen abgefilmte Schauspieler so halbdurchsichtig eingeblendet werden.

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 22. Mai 2024 - 17:58 #

Danke, dann schaue ich das mal im Game Pass an, wenn ich Zeit finde.

In Teil 1 hat der Runenstein immer mal einen irgendwie Slapstick-Satz rausgehauen, vllt sollte das Depressionen beim Spieler verhindern, ich fand es so furchtbar ;-)

Ganon 27 Spiele-Experte - - 84460 - 22. Mai 2024 - 21:01 #

Hmmm, Hagen sagt doch im Test ausdrücklich, dass es im Spiel an Humor fehlt.

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 22. Mai 2024 - 21:24 #

Musste trotzde. fragen, weil ich mich an keinen Test erinnern kann, der den Slapstick Mist aus Teil 1 aufgegriffen hat (heißt nicht, es gab keinen), und das Spiel gilt ja als sehr ernst.

Und Hagen hat die Steine ja auch selbst nicht als witzig in Erinnerung.

Ich fand das SO störend, auch wenn ea dann meist nur ein Satz war, vllt 2.

Ganon 27 Spiele-Experte - - 84460 - 22. Mai 2024 - 21:59 #

Was ist überhaupt ein Slapstick-Satz? Unter Slapstick verstehe ich eher physische Comedy.

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 22. Mai 2024 - 22:12 #

Für mich ist es das: Slapstick is a ridiculous, exaggerated type of humor.

Ganon 27 Spiele-Experte - - 84460 - 23. Mai 2024 - 11:40 #

Quelle? In Wikipedia steht was anderes.
Egal, mich hätte nur interessiert, was das für Sprüche sind, die du so albern fandest, von anderen aber anscheinend nicht so wahrgenommen wurden.

SupArai 25 Platin-Gamer - - 62613 - 23. Mai 2024 - 13:26 #

Wenn ich mich richtig erinnere, kannst du in Teil 1 abseits des Weges Runensteine finden. Bei jedem Stein erzählt dir ein Erzähler einen Teil der Geschichte eines Gottes/einer Sagenfigur. Und das in eher saloppen, witzigen Tonfall.

Mir hat das gut gefallen, ich habe leider 1 oder 2 nicht gefunden, was mich geärgert hat - das war mein Ok-Feature des Spiels.

Ich denke Vampiro meint das.

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 23. Mai 2024 - 13:56 #

Ja, genau das! Danke!

Hat mich total rausgerissen.

SupArai 25 Platin-Gamer - - 62613 - 23. Mai 2024 - 16:29 #

Ich fand den Rest des Spiels halt so schlecht. Da waren die Runensteine mein Highlight.

War nur doof, wenn ich die nicht in der richtigen Reihenfolge gefunden habe... ;-)

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 23. Mai 2024 - 16:53 #

Den Rest fand ich leider auch nicht prall, für mich waren die Steine aber dann der negative Höhepunkt :D

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 23. Mai 2024 - 13:53 #

Quellle google, Suchergebnis 3 oder so.

Ich versuche mal die Sprüche rauszusuchen. Da ändert sich sogar die Tonlage.

Cyd 20 Gold-Gamer - P - 22707 - 23. Mai 2024 - 10:07 #

Teil 1 hatte ich abgebrochen, konnte mich 0 packen. Dank Gamepass jetzt mal ca. 3 Stunden reingespielt und es gefällt mir zumindest besser als Teil 1. Zumindest interessiert mich hier die Story, möchte zumindest wissen wie es weitergeht. Gut möglich, dass ich es nicht abbreche.
Wichtigste Einstellungen für mich im Spiel waren die Kämpfe auf "leicht" zu stellen (damit sie nicht so lange nerven) und die Renn-Taste zum Umschalten, sodass ich sie nicht ständig drücken muss.

Grafisch sieht es phänomenal gut aus. Ist natürlich ein Schlauchspiel, das nur aus unsichtbaren Wänden besteht, aber dennoch. Die Gesichter, die Animationen, die Landschaften, aber auch allgemein das Setting, mega. War aber auch in Teil 1 so. Nur das Spiel ansich... ein Running-Simulator, in dem man von einer Arena zur nächsten rennt, um dort entweder langweilige Kämpfe bestreiten oder belanglose Rätsel lösen muss. 1:1 wie in Teil, genauso nervig (für mich). Die Passagen dazwischen, dass Vorwärtsrennen, in dem auch die Story weitererzählt wird, gefällt mir persönlich aber besser als im Vorgänger.

Kein Spiel, sondern ein Erlebnis. Kann man mögen oder gar lieben, muss man aber nicht. Ich finde es bis jetzt ok.

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EDIT: Und zu Ende gespielt (knapp über 6 Stunden). Hat mir also besser gefallen als Teil 1, das ich abgebrochen hatte oder ich war die Tage einfach nur in der richtigen Stimmung mich eher darauf einzulassen. Ein Spiel im klassischen Sinne ist es ja nicht. Hatte mir dann auch eingeredet, dass alles sperrige, alles was mich an Hellblade 2 stört, so auch von den Entwicklern beabsichtig ist, um mich noch mehr an Senuas Psychose teilhaben zu lassen:

- Das ständige Hinterfragen warum ich dieses und jenes immer wieder machen muss, damit ich im Spiel, im Leben weiterkomme, obwohl ich dazu keine Lust habe, es mich ermüded (Rätsel)
- Die Schlauchlevel mit ihren unsichtbaren Wänden, die mir kaum Möglichkeiten geben mich frei zu bewegen. Nicht ich entscheide wo es langgeht, sondern mein Umfeld.
- Das langsame Voranschreiten, als würde ich eine tonnenschwere Last auf meinen Schulter tragen, ich lethargisch durch die Gegend laufe.
- Die Stimmen, die mich nerven, die ich am liebsten abschalten würde, da ich das Gesagte meines Gegenübers nicht mehr richtig verstehen kann, ich mich anstrengen und stärker konzentrieren muss, um den Dialogen überhaupt folgen zu können.
- etc.

Hat bei mir zumindest geholfen, das Ganze nicht als Spiel zu spielen, sondern als Erlebnis zu erleben. :D ;)

lordxeen 15 Kenner - P - 3453 - 22. Mai 2024 - 15:52 #

Danke für den Test und den Arsch in der Hose, aufgrund der benannten Mängel im Gameplay die 7.0 zu zeigen. Danke, Hagen!

Der Test zeichnet ein klares Bild der Stärken und Schwächen. Ich verstehe nicht, dass Ninja Project sich da unter MS Ägide nicht weiterentwickeln konnte.

Benjamin Braun Freier Redakteur - 442384 - 22. Mai 2024 - 17:36 #

Ich verstehe das schon. Ein großer Publisher im Rücken, gilt ja nicht nur für MS, ist im Zweifel nie ein Kreativitätsförderer, sondern im Zweifel eher ein Hemmschuh. Technisch oder beim Performance-Capturing hingegen merkt man den zahlungskräfitgen Publisher schon, so ähnlich wie schon den Support von Epic Games bei Teil 1. Wobei es schon Bände spricht, dass die dicke schwarze Balken oben und unten auf Xbox Series X brauchen, damit das Spiel zumindest (fast) konstant mit 30 fps läuft.

yesnocancel 13 Koop-Gamer - - 1590 - 22. Mai 2024 - 17:41 #

Ich mag mich in Kapitel 2 noch zu keinem Zwischenfazit festlegen, aber eine Sache die mir Rätsel aufgibt: was ist bitte in letzter Zeit los mit “Lauf”-“Geschwindigkeiten” (Latschträgheiten trifft es wohl eher) in Spielen? Wo man nur durch Dauer-Sprinten gerade so knapp unterhalb der Erträglichkeitsgrenze kommt?

Ich habe direkt vorher Robocop: Rogue City gespielt und da ist es natürlich auch dem Charakter geschuldet, ich war trotzdem genervt. Bei Senua ist es sogar noch schlimmer.

Was ist die Erwartungshaltung der Designer hier?

a) dass man wirklich den Großteil des Spieles normal geht und nur im Ausnahmefall den Button-Modifier verwendet?
b) dass man 8-12 Stunden lang ununterbrochen den Sprint-Button/Shift-Taste gedrückt hält, eben zusätzlich zu allen anderen Inputs?
c) dass man sich durch ein Accessibility-Menü in den Optionen wühlen muss um Toggle statt Halten zu aktivieren? Das kann ja per Definition nicht die Grundannahme sein.

Ist das der neueste Trick um Spielzeit zu strecken? Geht das nur mir so?

Benjamin Braun Freier Redakteur - 442384 - 22. Mai 2024 - 18:23 #

Ich hasse es auch wie die Pest, wenn mir (in der Häufigkeit wie hier) die Kontrolle geraubt oder eingeschränkt wird. Das gibt es ja nun wirklich in vielen Spielen, wenigstens in bestimmten "Storymomenten". Aber in dieser Massiertheit ist mir das zu viel. Habe prinzipiell nichts dagegen, aber wenn mir ständig die Kontrolle entzogen wird, dann frage ich mich, weshalb die überhaupt ein Spiel draus gemacht haben. Mehr Spielzeit rauszukitzeln, summiert sich ja alles, dürfte indes ein nicht zu vernachlässigendes Motiv sein. Gilt ja auch für so einige inhaltsarme bis inhaltslose Cutscenes im Spiel.

yesnocancel 13 Koop-Gamer - - 1590 - 22. Mai 2024 - 20:16 #

Eine weitere Sache, die schon in Teil 1 nervig war und jetzt auch nicht gefixt wurde: wenn man diese Lore-Obelisken aktiviert und Druth(?) eine Geschichte erzählt, darf man nicht weitergehen. Die Stimme wird sonst leiser und die Untertitel verschwinden auch. Also bleibt man vor diesen Stein stehen bis der Sermon fertig ist - oder man ist okay damit, was zu verpassen. Sowas respektiert einfach meine Zeit als Spieler nicht. Wie soll ich mir das eigentlich vorstellen? Alles findet immer in ihrem Kopf statt, sie kann dem ewigen Geschnabel einfach nicht entkommen, aber die Druth-Steine funktionieren natürlich wie ein Radio mit Hörreichweite.

floppi 24 Trolljäger - P - 52670 - 23. Mai 2024 - 7:25 #

Sowas nervt mich auch tierisch. Insbesondere auch bei kleineren Titeln bzw. Demos die ich gerade einfach nur mal kurz anspielen möchte um zu sehen ob das Spiel etwas für mich ist. Wenn ich dann aber oft minutenlang vor mich hinschleiche oder gar überhaupt keine Kontrolle über das Spiel habe fliegt das Spiel schneller von der Wishlist als es brauchte um es dort hin zu klicken.

Moe90 22 Motivator - - 35524 - 24. Mai 2024 - 17:21 #

Yep, nervig. Musste auch nach wenigen Minuten auf "Toggle" beim Rennen umschalten. Wenn man es rennen nennen möchte. Sie bewegt sich ja selbst da recht gemächlich.

CBR 21 AAA-Gamer - P - 26597 - 22. Mai 2024 - 18:04 #

Da ich den ersten Teil athmosphärisch umwerfend fand, werde ich diesen Teil auch spielen. Die Schwächen des ersten Teils waren mir damals schon bewusst und das Spiel hätte mich keine Stunde länger am Monitor gehalten. Genau mit der Erwartung werde ich den zweiten Teil auch angehen.

TheRaffer 23 Langzeituser - P - 40552 - 23. Mai 2024 - 6:45 #

Also zum Anschauen schon sehr schick. Schade, dass offenbar nicht viel mehr drinsteckt.

floppi 24 Trolljäger - P - 52670 - 23. Mai 2024 - 7:23 #

Ich fand schon Teil 1 so schlecht, dass ich nach etwa 1-1,5h abgebrochen habe. Da habe ich trotz Gamepass schon irgendwie keine Lust drauf. Aber reinschauen werde ich mal um die Grafikpracht zu erleben. Mehr aber auch nicht. Danke für den anschaulichen Test.

MadMax1803 10 Kommunikator - 431 - 23. Mai 2024 - 9:24 #

echt schade das der zweite Teil nicht mehr auf der Playstation herauskommt....

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 23. Mai 2024 - 9:39 #

Tausche Hellblade gegen Stellar Blade ;)

Drapondur 30 Pro-Gamer - - 162445 - 23. Mai 2024 - 10:16 #

Es gibt bereits Gerüchte, dass es doch noch für die PS erscheint (was ich auch begrüßen würde). Da MS seine Strategie vor kurzem in dieser Hinsicht angepasst hat, ist es nicht ganz abwegig. Geduld wir junge Padawane haben müssen. Ups, falsches Franchise... ;)

Zup 15 Kenner - P - 2950 - 23. Mai 2024 - 10:10 #

Für mich kein Spiel sondern eher ein interaktiver Psychotrip, in dem ich hin und wieder die Gnade habe bedingt eingreifen zu dürfen. Im Preis sollte eine Tüte Popcorn enthalten sein.

Aber das Sounddesign ist über alle Zweifel erhaben.

Timberwolf76 19 Megatalent - - 18335 - 23. Mai 2024 - 12:34 #

Mich stören die Kritikpunkt eher weniger...hatte auch mit dem Vorgänger viel Freude. Statt Systemseller wird es wohl trotzdem der nächste goldene Sargnadel für die XBox....schade. Wenn die Playstation zukünftig nur Nintendo als Konkurrent am Markt hat, wird der technische Fortschritt bei der PS6 wohl überschaubar sein.

Vampiro Freier Redakteur - - 127290 - 23. Mai 2024 - 12:48 #

Und Daumenschrauben und Preise angezogen.

Timberwolf76 19 Megatalent - - 18335 - 24. Mai 2024 - 15:16 #

Vermutlich auch das...richtig.

DarkVamp 12 Trollwächter - 1168 - 23. Mai 2024 - 12:44 #

Ich habe auch DETROIT auf der PS4 geliebt und ja spielerisch sind die Games halt anders. Ich freue mich auf dieses Spiel und werden es spielen.

JensJuchzer 21 AAA-Gamer - P - 28393 - 23. Mai 2024 - 20:02 #

Ich warte auf die VR Version. TEil 1 gehört immersionstechnisch für mich zum besten was ich je in VR gespielt habe. Sehr geil, super intensiv, nur schade dass ein Bug mich nach 2 stunden im Spiel aufgehalten hat. Muss es mal wieder von vorne beginnen.

https://www.gamersglobal.de/text-gallery/191011/community-projekt-teil-34-user-highlights-des-spielejahres-2020?h=slide-17-field_text_gallery_images-191011

Sokar 24 Trolljäger - - 53801 - 24. Mai 2024 - 10:14 #

Ist wohl mehr eine Experience als ein Spiel. Hab noch den Vorgänger rumliegen, werde mir erstmal den bei Gelegenheit anschauen. Ob meine Mühle das hier noch mitmacht weiß ich auch nicht...

Sciron 20 Gold-Gamer - 24186 - 24. Mai 2024 - 16:37 #

Hab's gut 3 Stunden gespielt und dann aufgegeben.

Das sehr beschränkte Gameplay war dabei nichtmal das Hauptproblem. Einige meiner absoluten Lieblingsspiele sind Visual Novels, in denen man einfach nur liest oder maximal einige, wenige Entscheidungsmöglichkeiten erhält. Andere Titel wie das narrativ sehr fokussierte Telltales The Walking Dead waren für mich denkwürdige, emotionale Achterbahnfahrten. Und das alles ohne super realistische Gesichtsanimationen.

Da liegt für mich dann auch einfach das Problem: Hellblade 2 hat einfach nichts, was mich in irgendeiner Form anspricht, bis auf die grafische Qualität, an der man sich aber recht schnell sattgesehen hat. Nichts packt mich. Nichts bewegt mich emotional.

Da kann die Kamera noch so oft in Nahaufnahme um Senua herumkreisen, während sie ihren Gesichtszirkus veranstaltet. Es juckt mich einfach alles nicht.

Möchte das Spiel nicht als Grafikblender abkanzeln, aber den Vorwurf eine glorifizierte Techdemo zu sein, muss man sich zum Teil schon gefallen lassen.

Moe90 22 Motivator - - 35524 - 24. Mai 2024 - 17:28 #

Ich bin fast durch, werde es auch noch beenden. Aber ich kann glaub ich ein Fazit bereits jetzt ziehen. In Summe gehe ich mit Hagens Beurteilung voll mit.

Technisch ein beeindruckendes Produkt, das müsste das schönste Spiel bisher sein. Allerdings erkauft es sich das mit einer extremen Linearität, zu großen Teilen läuft man halt echt auch Schienen. Ein Walking Simulator durch und durch, der mich aber leider nicht mit seiner Story nicht begeistern. Die Kämpfe fand ich in Ordnung. Zumindest habe ich mich immer wieder auf sie gefreut, wenn sie sich dann angekündigt haben.

Was bleibt ist eben die Technik, und dafür lohnt es sich zumindest mal 30 Minuten reinzuschauen.

@Hagen: Eine Verbesserung für den Test:
"Besagte Spielmitte umfasst dabei das vierte von sechs Kapiteln, das sich viel zu lange am Stück auf den schwächsten Teil des Spiels verlässt: Erkundung und Rätsel. Wieder muss Senua Runen suchen, damit Barrieren verschwinden, die sie sich vermutlich nur einbildet."

Das Runengesuche geht im 5. Kapitel wieder los. Super nervig, da stimme ich dir zu.

Lorin 17 Shapeshifter - P - 8508 - 25. Mai 2024 - 8:45 #

Hm, Teil 1 hatte ich damals mehr oder weniger "underwhelmed" aufgegeben. Glaube nicht dass sich da Teil 2 lohnen wird. Aber grafisch schon ein Brett.

Danke für den Test!

Harry67 20 Gold-Gamer - - 24691 - 25. Mai 2024 - 8:59 #

Ging mir ähnlich. Der "Psycho" war mir da einfach in einem zu hölzernen Gameplay eingebettet. In VR nochmal intensiver, aber nützt ja nichts wenn das Spiel keinen Spaß macht.

Von Teil 2 halte ich weiterhin Abstand. Das wird sicher nicht das letzte schöne UE 5 Setting bleiben.

Cyd 20 Gold-Gamer - P - 22707 - 25. Mai 2024 - 10:06 #

Ging mir mit Teil 1 auch so. Und ich mochte Teil 2 doch schon sehr, habe es zumindest auch durchgespielt. Bei mir war es eher die eigene Stimmung so ein Spiel zu spielen oder eher mich auf sowas einzulassen. War beim ersten Teil nicht so sehr vorhanden, bei Teil 2 schon eher. Wenn es per se aber nichts für einen ist, dann wird Teil 2 auch nichts dran ändern, ist es doch sehr sehr ähnlich.

Punisher 22 Motivator - 32234 - 25. Mai 2024 - 11:33 #

Frag mich immer noch, wie man nach dem ersten TEil mehr erwarten konnte. Ich werds wegen Grafik und Sound spielen und fertig. Hab mir da kein großes Gameplay-Erlebnis von versprochen.

Kirkegard 20 Gold-Gamer - 21268 - 28. Mai 2024 - 9:34 #

Am Anfang haut einen die Grafik aus den Latschen. Auch der Sound ist Klasse.
Du steuerst die taumelnde Senua durch einen Schlauch mit den Texturen einer sturmgepeitschten Felsinsel.
Nach 15 Minuten ging mir das Geschwafel der STimmen und vor allem dem extrem enervierenden Vater so auf den Senkel, dass ich erst mal von meinem Kopfhörer wieder auf normal Sound gewechselt habe.
Dasselbe prätentiöse Geseier wie in Teil 1.
Erster Teil des Spieles, Walking, äh Taumel Simulator.
Dann die ersten Kämpfe. Meine Güte ist das einfältig, da hat sich der Entwickler keine Mühe gegeben. Aber nach dem ersten "Boss" wird das Wetter wenigstens schöner. Weiter geht es jetzt im Schlauch, allerdings mit Spaziertempo.
Und dann kommen sie, die Hellblade "Rätsel".
Ganz im Ernst, der zum Hype missbrauchte Psycho Überbau ist nur Ablenkung eines spielerisch unbedeutenden Games. Sorry, was ein Mist.
Wer mit Teil 1 nichts anfangen konnte, wird wahrscheinlich das Gleiche für den Nachfolger empfinden. Mich persönlich hat Teil 2 noch schneller abgestoßen.
Viel Geräusch um nichts.
Dabei mag ich Walking Simulatoren. Doch Hellblade 2 ist in beidem schlecht.

Audhumbla 20 Gold-Gamer - - 23288 - 28. Mai 2024 - 18:00 #

Bei dem Gang zum verlorenen Volk wird es spannender.